Wie steht ihr zu Veränderungen?

Alle Themen, die sonst nirgendwo hineinpassen

Moderatoren: Wolleesel, Peter, Lerche, Lisa, otto-mit-o, Esperanza, orthonormal, Kathy

marcus80

Re: Wie steht ihr zu Veränderungen?

Beitrag von marcus80 » Sonntag 9. September 2018, 02:28

Mir fällt es sehr schwer mit Veränderungen umzugehen. Als ich damals zum studieren umgezogen bin und mein Elternhaus verließ, fingen bei mir die Depression und Angststörung an. Ich bin ich mit der neuen Situation einfach nicht klar gekommen und fing an, meine sozialen Kontakte zu vernachlässigen und mich mehr und mehr Einzuigeln.
Routine bringt mir, gerade in Bezug auf meine Angstörung, Sicherheit. Dabei ist mir aber auch bewusst, dass mir meine "selbst auferlegte Isolation" nicht gut tut.
Kein einfacher Job da wieder rauszukommen, aber ich arbeite dran :boxing:

Benutzeravatar
Optimistin
Begeisterter Schreiberling
Beiträge: 1737
Registriert: Montag 2. Mai 2016, 19:12
Geschlecht: weiblich
AB Status: AB 30+
Ich bin ...: nur an Männern interessiert.
Wohnort: auf'm Dorf in der Nähe von Gießen

Re: Wie steht ihr zu Veränderungen?

Beitrag von Optimistin » Sonntag 9. September 2018, 08:41

Ich schätze Veränderungen sehr :D
Sie bereichern mein Leben, pushen mich vorwärts, bringen mich dazu, neue Fähigkeiten an mir zu entdecken und zu entwickeln. Sie stärken mein Selbstbewusstsein durch gemeisterte Herausforderung und befriedigenden meine Neugier. Sie erweitern meinen inneren Horizont und Erfahrungsschatz.
Anfangs machen sie mir stets etwas Angst ("schaffe ich das?"), doch mit jedem Mal wird es gefühlt etwas leichter.
Wichtig ist für mich, nicht alles auf einmal zu verändern - wenn ich einen neuen Job beginne kann ich nicht gleichzeitig ein neues Hobby starten, wenn ich umziehe, bleibt der Kontakt zu alten Freunden wichtig, wenn ich die Kirchengemeinde wechsel, kann ich nicht gleichzeitig ein neues Ehrenamt anfangen.
Es muss ein ausreichend stabiles Grundgerüst meines Lebens geben, dann dürfen sich einzelne Dinge immer Mal wieder ändern.
Je älter ich werde, desto leichter kann ich mit Veränderungen umgehen durch die vielen zuvor gemachten positiven Erfahrungen.
Das müsste ich mir aber durch ungewollt durchlebte Veränderungen erst erarbeiten.

Einige Dinge (eigentlich gar nicht wenige) lasse ich jedoch tunlichst wie sie sind, z.b. meine bevorzugte Teesorte, meine Vorliebe für Bücher, meine Abneigung gegen Krimskrams, meine Lieblingseissorte, mein Kleidungsstil, ....
Entspanne Dich.
Lass das Ruder los.
Trudle durch die Welt - Sie ist so schön.
(Kurt Tucholsky)

grenouille
Kommt an keinem Thema vorbei
Beiträge: 335
Registriert: Freitag 5. Januar 2018, 21:53
Geschlecht: weiblich
AB Status: AB unter 30
Ich bin ...: nur an Männern interessiert.
Ich suche hier ...: nur Austausch.

Re: Wie steht ihr zu Veränderungen?

Beitrag von grenouille » Sonntag 9. September 2018, 09:00

Ich stecke gerade Mitten in einer. :D Für mich fängt ein neuer Lebensabschnitt an, eine neue Ausbildung in einer neuen Stadt.
Ich freue mich einerseits darauf, Umzüge hatte ich schon öfters, da sollte ja eine Stadt, die zwei Stunden von der Heimat entfernt liegt, kein größeres Problem sein. Eigentlich. Ein bisschen Angst habe ich trotzdem. In der letzten Stadt habe ich es nicht geschafft, mir ein ausreichendes Netzwerk an Freundschaften aufzubauen. Einige Dinge werden jetzt anders gemacht (WG statt Wohnung, Wochenendheimfahrten bis zu den Ferien verboten, allgemein mehr rausgehen). Irgendwie scheint diese Veränderung aber auch bitter nötig, ich muss wieder von zuhause weg, halte es dort anscheinend nicht lange aus.

Die Veränderung lässt mich allerdings auch derzeit etwas grübeln.
Fragen, die mir durch den Kopf gehen: ist das jetzt wirklich der richtige Lebensweg, nachdem ich mich schon einmal vertan habe? Die richtige Stadt?
Jetzt zieht es mich nach Nordbayern, aber ich glaube, vor kurzem meine eigentliche Traumstadt im Norden gefunden zu haben. Vielleicht irgendwann, wenn ich noch etwas mutiger geworden bin. ;)
The less you care, the happier you'll be

Benutzeravatar
zumsel
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 5016
Registriert: Dienstag 28. Juli 2009, 12:10
Geschlecht: männlich
AB Status: am Thema interessiert
Ich bin ...: vergeben.
Ich suche hier ...: Freizeitpartner.
Wohnort: Ruhrgebiet

Re: Wie steht ihr zu Veränderungen?

Beitrag von zumsel » Sonntag 9. September 2018, 09:05

Ich mag nur Veränderungen, die ich selber bzw zusammen mit meiner Partnerin einleite.
Für Druck von außen bräuchte ich mehr Resilienz, um stabiler zu sein. Aber da ich mich als AB viel zu sehr in Noppenfolie gepackt habe kann ich nicht erwarten jetzt ganz plötzlich einen robusten Schutz gegenüber den knallharten Aufdringlichhkeiten des Lebens zu haben.
Grundsäzlich habe ich zwar das Gefühl, dass trotz Veränderungsdruck von außen alles Gut werden kann,
aber manche Veränderungen betreffen nicht nur mich sondern auch meine Partnerin bzw unsere Beziehung und das finde ich schrecklich, weil meine Beziehung der Dreh- und Angelpunkt in meinem Leben ist und ich das Gefühl habe erst seit wenigen Monaten in meinem Leben diese so richig leben zu können. Veränderungsdruck bringt dort Unruhe hinein, wo ich Gefühlt keine Veränderungen brauche, weil ich mich dort sehr wohl fühle. Umso wichtiger ist es zu wissen was man will und zusammenzuhalten, selbst wenn einem der rauhe Wind ins Gesicht bläst. Das macht mich stark und bringt mich gefühlt auf eine neue Ebene.
Meide negative Menschen. Sie haben für jede Lösung ein Problem.

Benutzeravatar
Knallgrau
Begeisterter Schreiberling
Beiträge: 2163
Registriert: Dienstag 16. August 2016, 17:58
Geschlecht: weiblich
AB Status: AB 30+
Ich bin ...: unfassbar.
Wohnort: The country, where no kangaroos live!

Re: Wie steht ihr zu Veränderungen?

Beitrag von Knallgrau » Sonntag 9. September 2018, 09:15

zumsel hat geschrieben:
Sonntag 9. September 2018, 09:05
Ich mag nur Veränderungen, die ich selber bzw zusammen mit meiner Partnerin einleite.
Für Druck von außen bräuchte ich mehr Resilienz, um stabiler zu sein. Aber da ich mich als AB viel zu sehr in Noppenfolie gepackt habe kann ich nicht erwarten jetzt ganz plötzlich einen robusten Schutz gegenüber den knallharten Aufdringlichhkeiten des Lebens zu haben.
Grundsäzlich habe ich zwar das Gefühl, dass trotz Veränderungsdruck von außen alles Gut werden kann,
aber manche Veränderungen betreffen nicht nur mich sondern auch meine Partnerin bzw unsere Beziehung und das finde ich schrecklich, weil meine Beziehung der Dreh- und Angelpunkt in meinem Leben ist und ich das Gefühl habe erst seit wenigen Monaten in meinem Leben diese so richig leben zu können. Veränderungsdruck bringt dort Unruhe hinein, wo ich Gefühlt keine Veränderungen brauche, weil ich mich dort sehr wohl fühle. Umso wichtiger ist es zu wissen was man will und zusammenzuhalten, selbst wenn einem der rauhe Wind ins Gesicht bläst. Das macht mich stark und bringt mich gefühlt auf eine neue Ebene.
Oh zumsel, welch Liebeserklärung! :shylove: :shylove:
knallgraue Grüße von
Knallgrau :winken:

Benutzeravatar
Elli
Liebt es sich mitzuteilen
Beiträge: 1035
Registriert: Sonntag 10. Januar 2016, 12:36
Geschlecht: weiblich
AB Status: Softcore AB
Ich bin ...: vergeben.
Ich suche hier ...: nur Austausch.

Re: Wie steht ihr zu Veränderungen?

Beitrag von Elli » Sonntag 9. September 2018, 16:27

An sich mag ich Veränderungen und empfinde zB Ortswechsel eher als positiv und als Chance. Es ist aber bei mir eine komische Mischung aus Konstanz und Wechsel. Zum Beispiel wohne ich jetzt wieder in einer Wohnung, die ich schon vor über zehn Jahren gemietet hab, war aber zwischenzeitlich drei Jahre lang überwiegend woanders. Ich mache meinen aktuellen Teilzeitjob seit sechs Jahren (boah, es wird mal Zeit für was anderes!), hab ihn aber schon von vier verschiedenen Wohnungen aus (eine davon in Asien) ausgeübt. (Ich kann im Homeoffice arbeiten.) Meine Interessen sind so ziemlich konstant geblieben (auch wenn man innerhalb dieser Gebiete natürlich dazulernt, und leider auch wieder verlernt, und sich somit die Schwerpunkte verändern, aber ich gehöre nicht zu den Leuten, die alle paar Monate ein neues Interessengebiet für sich entdecken), und ich habe eher alte als neue Freunde. Dafür ändern sich mein Tagesablauf, mein Pensum, meine Aufgaben und kleinen Routinen häufig. Und so weiter.

Manchmal merke ich, dass ich Veränderung nicht so sehr aus Angst, sondern eher aus Bequemlichkeit scheue, weil es halt immer auch Energie und Zeit kostet. Bei einem Umzug zum Beispiel kann man denken: Cool, eine neue Gegend entdecken, neue Bekanntschaften etc.; oder man kann denken: Wohnung suchen, renovieren, wie mühsam!, und ich hab doch kein Geld ... Öfters ertappe ich mich dabei, eher in die letztere Richtung zu denken. Manchmal bin ich auch etwas desillusioniert und müde und glaube nicht mehr so recht ans Umkrempeln.

Ansonsten gibt es einige Dinge, die ich gerne beruflich verändern würde, was im Moment aber nicht geht (teils aus Zeit- und Geldmangel, teils weil dafür eben noch andere Leute mitspielen müssten und das nicht tun). In der Hinsicht fühle ich mich eher ausgebremst.

Benutzeravatar
bettaweib
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 3379
Registriert: Montag 21. Juni 2010, 20:15
Geschlecht: weiblich
Ich suche hier ...: Freizeitpartner.
Wohnort: Niedersachsen

Re: Wie steht ihr zu Veränderungen?

Beitrag von bettaweib » Sonntag 9. September 2018, 17:31

Wenn die Veränderungen für mich positiv sind, dann mag ich sie. Sind sie negativ, dann nicht. Bin auch ein Gewohnheitsmensch. Ich habe auch noch einen alten Röhrenfernseher. Klar, könnte ich den austauschen. Aber warum? Er läuft doch noch sehr gut....

Aber bei einem tollen Mann könnte ich mir einen Turnaround um 180 Grad vorstellen. So mit Umzug, neuen Wohnort, neuen Aebeitsplatz.....ich hätte vielleicht auch noch versucht schwanger zu werden, ein Kind zu erziehen. Vielleicht auch ein Pflegekind aufzunehmen.
"Die Frau ist eine raffinierte Mischung aus Brandstifter und Feuerwehr."
Marcel Aymé

Cascade
Liebt es sich hier auszutauschen
Beiträge: 546
Registriert: Montag 1. Januar 2018, 12:31
Geschlecht: männlich
AB Status: Softcore AB
Wohnort: Bayern

Re: Wie steht ihr zu Veränderungen?

Beitrag von Cascade » Sonntag 9. September 2018, 17:31

Ich bin meistens erst recht zurückhaltend und mache mir einige Gedanken darüber, wie das ganze wohl wird. Nach einer gewissen Anlaufzeit kann ich mich meistens doch gut mit arrangieren.

Benutzeravatar
Elin
Begeisterter Schreiberling
Beiträge: 1182
Registriert: Mittwoch 16. November 2011, 23:02
Geschlecht: weiblich

Re: Wie steht ihr zu Veränderungen?

Beitrag von Elin » Dienstag 11. September 2018, 12:19

Ich mag leider keine Veränderungen und bin ziemlich eingefahren.
Ich scheue Veränderungen und kann damit nicht gut umgehen. Was vermutlich damit zusammenhängt, dass ich mich selten selbst Veränderungen aussetze. Es fehlt einfach die Übung.
Nehme mir aber immer vor, daran zu arbeiten. Meistens bleibt's bei dem Vorsatz. :sadwoman:
Aber ganz habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben.

Love is being stupid together.
(Paul Valery)

Benutzeravatar
Dérkesthai
Liebt es sich mitzuteilen
Beiträge: 817
Registriert: Samstag 18. August 2018, 10:02
Geschlecht: männlich
AB Status: Softcore AB
Wohnort: Los Strangeles

Re: Wie steht ihr zu Veränderungen?

Beitrag von Dérkesthai » Mittwoch 12. September 2018, 01:09

Wenn sich eine Diagnose bewahrheitet, dann habe ich zumindest eine Möglichkeit (das nehm ich weder als Entschuldigung oder dergleichen, ich freue mich und bin gespannt, weil das endlich Klarheit bringen könnte und sicherlich auch bringen wird), warum ich das eher nicht mag, auch wenn ich - rational - weiß, dass es unter den gleichen Umständen so bleiben wird und ich daher zwar Veränderungen meiner Verhältnisse erwarten kann, diese aber auch eher unwahrscheinlich sein werden, weil im Gewohnten zu bleiben auch nur das gewohnte Resultat bringt. Auf Zufälle zu hoffen ist mit Mühsal, Quälerei etc. verbunden und fühlt sich auch eher mies an. Stagnation ist ebenfalls nicht mein Ding, sollte man nicht meinen bei meinem Verhalten. Daher hab ich mir einiges angewöhnt, was zumindest zeitweise und in gewisser Hinsicht Veränderungen einbringt. Aber im Prinzip rüttel ich damit nicht mal an der gewohnten Basis.
Ich kann total gut Mitmenschen umgehen. | Heute ist nur 70% Realität.

Benutzeravatar
Esperanza
Moderatorin
Beiträge: 3726
Registriert: Freitag 26. November 2010, 09:16
Geschlecht: grün
AB Status: Softcore AB

Re: Wie steht ihr zu Veränderungen?

Beitrag von Esperanza » Mittwoch 12. September 2018, 14:04

Elin hat geschrieben:
Dienstag 11. September 2018, 12:19
Ich mag leider keine Veränderungen und bin ziemlich eingefahren.
Ich scheue Veränderungen und kann damit nicht gut umgehen. Was vermutlich damit zusammenhängt, dass ich mich selten selbst Veränderungen aussetze. Es fehlt einfach die Übung.
Nehme mir aber immer vor, daran zu arbeiten. Meistens bleibt's bei dem Vorsatz. :sadwoman:
Aber ganz habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben.
Ich denke mir auch ganz oft, wenn ich mehr Übung darin hätte, mit Veränderungen umzugehen, würde es mir leichter. So im Alltag bin ich bemüht, dass alles so bleibt wie es ist.
Ob du glaubst etwas erreichen zu können oder nicht - du liegst immer richtig. Henry Ford
Wer will findet Wege, wer nicht will Gründe.
26. November 2024

Benutzeravatar
dipa90
Ein guter Bekannter
Beiträge: 79
Registriert: Sonntag 25. März 2018, 14:26
Geschlecht: männlich
AB Status: Softcore AB
Ich bin ...: offen für alles.
Wohnort: Berlin

Re: Wie steht ihr zu Veränderungen?

Beitrag von dipa90 » Mittwoch 12. September 2018, 14:34

Du kannst schon allein biologisch nicht die Selbe sein wie früher... Der Körper ersetzt seine Zellen alle 7-10 Jahre, Persönlichkeit auch... So creepy es auch klingen mag, deinen alten Körper gibt es seit spätestens in 10 Jahren nicht mehr... Zitat Gunther Schmidt:„Wer einigermaßen der Gleiche bleiben will, muss sich ständig verändern."

Veränderungen brauchen wir... Wer sich verändert, lebt... Und wer lebt verändert sich... Und wer sich auch noch durch Veränderung ERWEITERT, der verändert sich mit Bonus!;)
"Life will bring you pain all by itself. Your responsibility is to create joy." Milton H. Erickson

Benutzeravatar
Kalypso
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 5011
Registriert: Sonntag 15. Februar 2015, 18:31
Geschlecht: weiblich
Ich bin ...: verdammt bissig.
Wohnort: Berlin

Re: Wie steht ihr zu Veränderungen?

Beitrag von Kalypso » Mittwoch 12. September 2018, 15:15

Gucki hat geschrieben:
Samstag 8. September 2018, 09:35
Für mich kommt es immer darauf an „wer macht was“ und kann ich damit umgehen
Konkretes Beispiel: Mein Mann arbeitet seit August in Vancouver/Kanada – ein wahnsinnig tolles Jobangebot, super bezahlt, total interessant .... ABER wir führen eine Fermbeziehung, zumindest die nächsten 3–4 Jahre .... Noch gehts mir gut damit, wenn ich es nicht mehr aushalte, muss ich mich verändern, dh in dem Fall – ab nach Kanada zu ihm

Für mich bedeutet Veränderung „weiterkommen, wachsen“ ;)
Huuuuui .... Vancouver :shylove:
Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Nach Vancouver zu deinem Mann zu ziehen, würde für dich bedeuten deinen Job aufzugeben, oder?
'Cause we're the masters of our own fate
We're the captains of our own souls
There's no way for us to come away


"It's OK, I got lost on the way
But I'm a super girl
And super girls don't cry"

Benutzeravatar
Gucki
Begeisterter Schreiberling
Beiträge: 1915
Registriert: Donnerstag 25. Oktober 2012, 15:19
Geschlecht: weiblich
Ich bin ...: vergeben.
Ich suche hier ...: nur Austausch.
Wohnort: Österreich

Re: Wie steht ihr zu Veränderungen?

Beitrag von Gucki » Mittwoch 12. September 2018, 16:24

Kalypso hat geschrieben:
Mittwoch 12. September 2018, 15:15
Gucki hat geschrieben:
Samstag 8. September 2018, 09:35
Für mich kommt es immer darauf an „wer macht was“ und kann ich damit umgehen
Konkretes Beispiel: Mein Mann arbeitet seit August in Vancouver/Kanada – ein wahnsinnig tolles Jobangebot, super bezahlt, total interessant .... ABER wir führen eine Fermbeziehung, zumindest die nächsten 3–4 Jahre .... Noch gehts mir gut damit, wenn ich es nicht mehr aushalte, muss ich mich verändern, dh in dem Fall – ab nach Kanada zu ihm

Für mich bedeutet Veränderung „weiterkommen, wachsen“ ;)
Huuuuui .... Vancouver :shylove:
Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Nach Vancouver zu deinem Mann zu ziehen, würde für dich bedeuten deinen Job aufzugeben, oder?
Der Job ist mir egal, viel schlimmer trifft es mich, dass ich ja "hier" Familie, Freunde und auch mein Pferd habe ... aber noch ist es ja noch nicht so weit, schau ma mal ;)

Benutzeravatar
Kalypso
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 5011
Registriert: Sonntag 15. Februar 2015, 18:31
Geschlecht: weiblich
Ich bin ...: verdammt bissig.
Wohnort: Berlin

Re: Wie steht ihr zu Veränderungen?

Beitrag von Kalypso » Mittwoch 12. September 2018, 17:22

Gucki hat geschrieben:
Mittwoch 12. September 2018, 16:24
Kalypso hat geschrieben:
Mittwoch 12. September 2018, 15:15
Gucki hat geschrieben:
Samstag 8. September 2018, 09:35
Für mich kommt es immer darauf an „wer macht was“ und kann ich damit umgehen
Konkretes Beispiel: Mein Mann arbeitet seit August in Vancouver/Kanada – ein wahnsinnig tolles Jobangebot, super bezahlt, total interessant .... ABER wir führen eine Fermbeziehung, zumindest die nächsten 3–4 Jahre .... Noch gehts mir gut damit, wenn ich es nicht mehr aushalte, muss ich mich verändern, dh in dem Fall – ab nach Kanada zu ihm

Für mich bedeutet Veränderung „weiterkommen, wachsen“ ;)
Huuuuui .... Vancouver :shylove:
Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Nach Vancouver zu deinem Mann zu ziehen, würde für dich bedeuten deinen Job aufzugeben, oder?
Der Job ist mir egal, viel schlimmer trifft es mich, dass ich ja "hier" Familie, Freunde und auch mein Pferd habe ... aber noch ist es ja noch nicht so weit, schau ma mal ;)
Ah stimmt. Das hatte ich außer acht gelassen ...
'Cause we're the masters of our own fate
We're the captains of our own souls
There's no way for us to come away


"It's OK, I got lost on the way
But I'm a super girl
And super girls don't cry"

Benutzeravatar
Elin
Begeisterter Schreiberling
Beiträge: 1182
Registriert: Mittwoch 16. November 2011, 23:02
Geschlecht: weiblich

Re: Wie steht ihr zu Veränderungen?

Beitrag von Elin » Donnerstag 13. September 2018, 13:25

Esperanza hat geschrieben:
Mittwoch 12. September 2018, 14:04
Elin hat geschrieben:
Dienstag 11. September 2018, 12:19
Ich mag leider keine Veränderungen und bin ziemlich eingefahren.
Ich scheue Veränderungen und kann damit nicht gut umgehen. Was vermutlich damit zusammenhängt, dass ich mich selten selbst Veränderungen aussetze. Es fehlt einfach die Übung.
Nehme mir aber immer vor, daran zu arbeiten. Meistens bleibt's bei dem Vorsatz. :sadwoman:
Aber ganz habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben.
Ich denke mir auch ganz oft, wenn ich mehr Übung darin hätte, mit Veränderungen umzugehen, würde es mir leichter.
Und genau das ist irgendwie der Teufelskreis, in dem ich da stecke.
Ich scheue Veränderungen, also verändere ich nichts. Dadurch fehlt mir die Übung im Umgang mit Veränderungen. Und weil mir die Übung fehlt, scheue ich Veränderungen noch mehr, weswegen ich nichts verändere, wodurch mir die Übung fehlt... :hammer:

Love is being stupid together.
(Paul Valery)

Online
Kief
Meisterschreiberling
Beiträge: 6656
Registriert: Sonntag 1. Dezember 2013, 13:06
Geschlecht: männlich
AB Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.
Wohnort: Berlin

Re: Wie steht ihr zu Veränderungen?

Beitrag von Kief » Donnerstag 13. September 2018, 14:37

Elin hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 13:25
Esperanza hat geschrieben:
Mittwoch 12. September 2018, 14:04
Elin hat geschrieben:
Dienstag 11. September 2018, 12:19
Ich mag leider keine Veränderungen und bin ziemlich eingefahren.
Ich scheue Veränderungen und kann damit nicht gut umgehen. Was vermutlich damit zusammenhängt, dass ich mich selten selbst Veränderungen aussetze. Es fehlt einfach die Übung.
Nehme mir aber immer vor, daran zu arbeiten. Meistens bleibt's bei dem Vorsatz. :sadwoman:
Aber ganz habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben.
Ich denke mir auch ganz oft, wenn ich mehr Übung darin hätte, mit Veränderungen umzugehen, würde es mir leichter.
Und genau das ist irgendwie der Teufelskreis, in dem ich da stecke.
Ich scheue Veränderungen, also verändere ich nichts. Dadurch fehlt mir die Übung im Umgang mit Veränderungen. Und weil mir die Übung fehlt, scheue ich Veränderungen noch mehr, weswegen ich nichts verändere, wodurch mir die Übung fehlt... :hammer:
In welcher Groessenordnung sind denn die Veraenderungen, die Du Dir vornimmst?

Kannst Du Veraenderungen identifizieren, die Dich nicht belasten?
Die also als erste Schritte taugen?
Ob sie nen relevanten Fortschritt bringen wuerd ich da erstmal ausser acht lassen, Hauptsache ungefaehrlich und umsetzbar.


K

Benutzeravatar
Elin
Begeisterter Schreiberling
Beiträge: 1182
Registriert: Mittwoch 16. November 2011, 23:02
Geschlecht: weiblich

Re: Wie steht ihr zu Veränderungen?

Beitrag von Elin » Freitag 14. September 2018, 11:24

Kief hat geschrieben:
Donnerstag 13. September 2018, 14:37
In welcher Groessenordnung sind denn die Veraenderungen, die Du Dir vornimmst?

Kannst Du Veraenderungen identifizieren, die Dich nicht belasten?
Die also als erste Schritte taugen?
Ob sie nen relevanten Fortschritt bringen wuerd ich da erstmal ausser acht lassen, Hauptsache ungefaehrlich und umsetzbar.


K
Die, die mich ganz konkret (und immer mal wieder) umtreibt, ist ein Jobwechsel. (Ja, wenn dann gleich was richtig Großes. :roll: )
Ich bin aktuell sehr unzufrieden und weiß auch nicht, wie es hier weitergeht bzw. wie lange noch. Alles Punkte, die eindeutig für einen Wechsel sprechen. Aber hier weiß ich hingegen, was ich (im Moment noch) habe. Wie es anderswo aussieht und was mich da erwartet, das weiß ich eben nicht.
(Ein anderer Knackpunkt ist, dass es in meinem Bereich schlicht und ergreifend so gut wie keine Festanstellungen gibt, was die Suche erschwert und mir die Sache natürlich auch nicht leichter macht. (Umzug kommt aktuell nicht infrage (huch, das wäre ja gleich noch eine Riesenveränderung! :mrgreen:) und auch anderswo ist die Stellenlage sowieso ähnlich schlecht.)

Veränderungen, die mich nicht belasten? Keine Ahnung, das kommt ganz drauf an. Das meiste, was anders ist, als ich es gewohnt bin, bringt mich erst einmal aus dem Takt. Jedenfalls wenn das von außen passiert (die Bahn fährt wegen Umleitung eine andere Strecke, mein Lieblingstee wird eingestellt oder ich muss im Büro mit einem neuen Programm arbeiten). Mit manchen Sachen kann ich mich leichter arrangieren, andere fallen mir schwerer.
Aktuell versuche ich, die Reihenfolge meiner morgendlichen Routine immer wieder ein bisschen zu ändern, die Wege, die ich laufe, mir mehr Zeit fürs Mittagessen im Büro nehmen (was hoffentlich irgendwann mal zu einer richtigen Mittagspause (also nicht vor dem Rechner sitzend) führt) und ähnliche kleine Schritte. Mal gucken.

Love is being stupid together.
(Paul Valery)

Benutzeravatar
Hachiko
Kennt sich hier gut aus
Beiträge: 215
Registriert: Sonntag 1. April 2018, 15:12
Geschlecht: männlich
AB Status: Hardcore AB
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.
Wohnort: Ludwigshafen am Rhein

Re: Wie steht ihr zu Veränderungen?

Beitrag von Hachiko » Samstag 15. September 2018, 23:17

Esperanza hat geschrieben:
Freitag 7. September 2018, 22:20
Mögt ihr Veränderungen?
Guten Abend Esperanza,
kurz und knackig: JA!!!
Jedoch nur unter einer Bedingung...

Eine jede Veränderung muss auch ihre Berechtigung haben!
Dann nämlich empfinde ich Veränderungen auch immer als unheimlich spannend und aufregend...

Wenn ich jetzt 10 Jahre in der gleichen Wohnung lebe, das gleiche Auto fahre, dem gleichen Job nachgehe und die gleichen Gewohnheiten pflege, dann empfinde ich das eher noch als Bestätigung, bereits damals die richtigen Entscheidungen getroffen zu haben!
Menschen sind nun mal Gewohnheitstiere und das ist auch gut so.

Wenn ich dagegen, schon seit 10 Jahren davon träume, dass alles anders anders sein sollte (andere Wohnung/anderes Auto/anderer Job), weil ich unzufrieden bin, dann ist das eher traurig, da die Jahre einfach weg sind...

Gruß
Hachi
Ein Traumpartner ist nur so lange ein Traum, wie keiner an ihn glauben will.... :cooler:
Früher war ich dumm und habe nur aus Fehlern gelernt,...heute versuche ich in jedem auch eine Chance zu sehen!

Eine bloße Chance im Leben kann buchstäblich alles verändern...

Benutzeravatar
Undomiel
Kommt an keinem Thema vorbei
Beiträge: 392
Registriert: Samstag 30. Juni 2018, 17:49
Geschlecht: weiblich
Ich bin ...: nur an Männern interessiert.
Wohnort: Frankfurt/Main

Re: Wie steht ihr zu Veränderungen?

Beitrag von Undomiel » Montag 17. September 2018, 20:50

Ich bin Beamtin, muss ich noch mehr sagen? :lol:
Wobei ich mich schon manchmal an Veränderungen traue. Zum Beispiel den Abbruch meines ersten Studiums ohne vorhandenen Plan B, den Umzug in die Stadt, Wechsel der Tätigkeit und Abteilung...

Die letzten vier Jahre hat sich in meinem Leben aber nicht wirklich was verändert :schuechtern:
" I hold the world but as the world,
a stage where every man must play a part,
And mine a sad one. "

W. Shakespeare

Antworten

Zurück zu „Sonstiges“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste