Der GNU/Linux-Thread

Alle Themen, die sonst nirgendwo hineinpassen

Moderatoren: Hathor, Wolleesel, Peter, Lerche, Lisa, otto-mit-o, Esperanza, orthonormal

Antworten
Mit müden Augen
Tippt schneller als der eigene Schatten
Beiträge: 9229
Registriert: Freitag 24. April 2015, 20:22
Geschlecht: männlich
AB Status: Hardcore AB
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.

Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Mit müden Augen » Mittwoch 30. Januar 2019, 15:37

Dérkesthai hat geschrieben:
Mittwoch 30. Januar 2019, 14:43
Ansonsten vielleicht mit:
dpkg -l | less
zeigt allerdings alle Pakete an. Vielleicht kann man das über dpkg --help noch irgendwie eingrenzbarer machen.
Ja klar, aber da kann ich dann auch aptitude nehmen. Dieses Softwarecenter muss ich nochmal genauer angucken. :brille1: Danke für den Hinweis.
edit: aptitude? Ich meine diese GUI da, wie hiess die noch? :gruebel:
Mein Leben ist die Hölle.
sei still und leide

Benutzeravatar
Dérkesthai
Begeisterter Schreiberling
Beiträge: 2022
Registriert: Samstag 18. August 2018, 10:02
Geschlecht: männlich
AB Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: vergeben.
Wohnort: Los Strangeles

Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Dérkesthai » Mittwoch 30. Januar 2019, 15:52

Mit müden Augen hat geschrieben:
Mittwoch 30. Januar 2019, 15:37
Dérkesthai hat geschrieben:
Mittwoch 30. Januar 2019, 14:43
Ansonsten vielleicht mit:
dpkg -l | less
zeigt allerdings alle Pakete an. Vielleicht kann man das über dpkg --help noch irgendwie eingrenzbarer machen.
Ja klar, aber da kann ich dann auch aptitude nehmen. Dieses Softwarecenter muss ich nochmal genauer angucken. :brille1: Danke für den Hinweis.
edit: aptitude? Ich meine diese GUI da, wie hiess die noch? :gruebel:
Synaptic?

Gerne.
Ich kann total gut Mitmenschen umgehen. | neurodiversity. | 🌑🌘🌗🌖🌕🌔🌓🌒🌑

Mit müden Augen
Tippt schneller als der eigene Schatten
Beiträge: 9229
Registriert: Freitag 24. April 2015, 20:22
Geschlecht: männlich
AB Status: Hardcore AB
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.

Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Mit müden Augen » Mittwoch 30. Januar 2019, 16:08

Dérkesthai hat geschrieben:
Mittwoch 30. Januar 2019, 15:52
Synaptic?
Ah ja genau, ich dachte immer an Symantec. :specht:
Mein Leben ist die Hölle.
sei still und leide

Benutzeravatar
Versingled
Eins mit dem Forum
Beiträge: 10199
Registriert: Sonntag 18. Januar 2015, 12:37
Geschlecht: männlich
AB Status: Hardcore AB
Ich bin ...: verdammt bissig.
Wohnort: 48°43'31.23"N, 9°11'38.61"E, 436m über NN + 12 Etagen
Kontaktdaten:

Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Versingled » Mittwoch 30. Januar 2019, 18:39

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Mittwoch 30. Januar 2019, 06:52
Auf jeden Fall ist GNU/Linux nichts für Leute, die unter Windows Updates aller Art wegklicken, weil die nerven und Leistung fressen. Windows hat die ja einmal im Monat; die meisten GNU-Distributionen haben sie mindestens einmal am Tag.
... und für Leute, die verzeifeln, wenn der Vorname von Office Libre ist und nicht Microsoft ... :)
In Gedenken an all das Leben, das heute zu Ende ging. Es ist ein unwiederbringlicher Verlust ... :sadman:

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Benutzeravatar
Le Chiffre Zéro
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 2812
Registriert: Mittwoch 10. September 2008, 12:18
Geschlecht: männlich
AB Status: Hardcore AB
Ich bin ...: unfassbar.
Wohnort: Hamburg, Hansestadt, Freie und

Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Donnerstag 31. Januar 2019, 12:49

Mit müden Augen hat geschrieben:
Mittwoch 30. Januar 2019, 13:58
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Mittwoch 30. Januar 2019, 06:52
Mit müden Augen hat geschrieben:
Dienstag 29. Januar 2019, 19:57
Nebenbei bemerkt, wenn ich richtig gesehen habe gibt es ein Update was mal eben 300MB frisst. :shock:
Klingt nach dem Kernel. Der wird unter Mint häufiger aktualisiert.
War wohl auch Kernel, aber was zum Kuckuck haben die da neu eingebaut was 300MB zusätzlich frisst? Es geht um den Festplattenplatz (iirc), nicht die Downloadmenge.
Einige Distributionen, darunter Debian testing/unstable, Ubuntu und Mint, haben die Angewohnheit, bei Kernel-Upgrades nicht den existierenden Kernel zu überschreiben, sondern jedes Mal einen neuen Kernel zu installieren. Das hat den charmanten Vorteil, daß, wenn der neue Kernel nicht korrekt funktionieren sollte, man immer noch einen funktionierenden Kernel als Rückfallebene hat. Das heißt, Ubuntu und Mint lassen im Gegensatz zu Debian die Deinstallation des laufenden Kernels zu.
Mit müden Augen hat geschrieben:
Mittwoch 30. Januar 2019, 13:58
Ich führe apt usw alle zwei, drei Tage aus, da kommen meistens nur ein paar Kilobyte, höchstens mal ein paar zehn MB an Downloads wenn der Kernel oder FF aktualisiert wird. Insgesamt in Zeiten von Flatrates nicht wirklich der Rede wert. (Wobei so ein netter Glasfaseranschluss mit >=10MB/s wäre schon was...) Zusätzlicher Platz auf der Festplatte wird nur wenig benötigt, wenn überhaupt. Ist auch gut so.
Das ist bei Nicht-Rolling Releases, die den Fokus voll auf Stabilität und nicht auf Aktualität setzen, normal. Neue Versionen von Anwendungen, Bibliotheken und dergleichen bekommt man da meist nur alle zwei Jahre, wenn die ganze Distribution ein Upgrade bekommt. Was zwischendurch ausgerollt wird, sind nur sicherheitsrelevante Patches oder kritische Bugfixes, die distributionsintern in immer dieselbe Grundversion der Software eingepatcht werden.

Während Ubuntu zumindest bei sicherheitsrelevanten Anwendungen wie Webbrowsern Ausnahmen macht (auch weil das einfacher ist), bleibt Debian auch da stur: Firefox in stable ist die uralte ESR-Version 52.9.0, auf die die Debian-Maintainer die Sicherheitspatches der aktuellen ESR-Version 60.5.0 zurückportieren (der Nicht-ESR-Firefox ist bei Version 65) und für die es so ganz allmählich schwierig wird, Add-ons zu bekommen, weil praktisch alle Add-on-Entwickler auf Webextensions umgeschwenkt sind. Updates gibt es folglich auch nur, wenn Debian wieder Sicherheitspatches eingepflegt hat.
← Das da sind keine Klaviertasten. Es sind Synthesizertasten. Doch, da gibt es Unterschiede.
Bisherige Signatur ersetzt, weil die sowieso kaum jemand liest.

INTJ nach Myers-Briggs

Mit müden Augen
Tippt schneller als der eigene Schatten
Beiträge: 9229
Registriert: Freitag 24. April 2015, 20:22
Geschlecht: männlich
AB Status: Hardcore AB
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.

Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Mit müden Augen » Donnerstag 31. Januar 2019, 12:58

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Donnerstag 31. Januar 2019, 12:49
Einige Distributionen, darunter Debian testing/unstable, Ubuntu und Mint, haben die Angewohnheit, bei Kernel-Upgrades nicht den existierenden Kernel zu überschreiben, sondern jedes Mal einen neuen Kernel zu installieren. Das hat den charmanten Vorteil, daß, wenn der neue Kernel nicht korrekt funktionieren sollte, man immer noch einen funktionierenden Kernel als Rückfallebene hat. Das heißt, Ubuntu und Mint lassen im Gegensatz zu Debian die Deinstallation des laufenden Kernels zu.
Das heisst ab und zu sollte man aufräumen und die alten Kernel löschen? Geht das über apt autoremove?
Mit müden Augen hat geschrieben:
Mittwoch 30. Januar 2019, 13:58
Firefox in stable ist die uralte ESR-Version 52.9.0
Nein das stimmt so nicht ganz, für die üblichen PC-Architekturen (alles außer MIPS in diesem Fall) ist es aktuell 60.5. Siehe https://packages.debian.org/stretch/firefox-esr . Heute kam übrigens ein Update, gerade installiert.
Mein Leben ist die Hölle.
sei still und leide

Mr. Lonely
Liebt es sich mitzuteilen
Beiträge: 817
Registriert: Donnerstag 21. Februar 2013, 11:35
Geschlecht: männlich
AB Status: AB 30+
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.
Ich suche hier ...: PN Kontakte.
Wohnort: RLP

Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Mr. Lonely » Donnerstag 31. Januar 2019, 13:04

Gibt's hier Linux-Zertifizierte? Also LPIC-1, 2 oder gar 3?
Ich habe die die Linux Essentials. Die konnte man hier mal günstig (50 €) an der FH machen. Dafür reichen schon grundlegende Linux Kenntnisse.
Mich würde interessieren, wie schwer die anderen Prüfungen sind, und ob man sich das Wissen autodidaktisch aneignen kann.
Finde meinen Nick voll blöd. Ich bin mit 100%iger Sicherheit davon ausgegangen, dass der schon vergeben ist!

Benutzeravatar
Le Chiffre Zéro
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 2812
Registriert: Mittwoch 10. September 2008, 12:18
Geschlecht: männlich
AB Status: Hardcore AB
Ich bin ...: unfassbar.
Wohnort: Hamburg, Hansestadt, Freie und

Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Donnerstag 31. Januar 2019, 13:18

Mit müden Augen hat geschrieben:
Donnerstag 31. Januar 2019, 12:58
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Donnerstag 31. Januar 2019, 12:49
Einige Distributionen, darunter Debian testing/unstable, Ubuntu und Mint, haben die Angewohnheit, bei Kernel-Upgrades nicht den existierenden Kernel zu überschreiben, sondern jedes Mal einen neuen Kernel zu installieren. Das hat den charmanten Vorteil, daß, wenn der neue Kernel nicht korrekt funktionieren sollte, man immer noch einen funktionierenden Kernel als Rückfallebene hat. Das heißt, Ubuntu und Mint lassen im Gegensatz zu Debian die Deinstallation des laufenden Kernels zu.
Das heisst ab und zu sollte man aufräumen und die alten Kernel löschen? Geht das über apt autoremove?
Höchstens wenn der alte Kernel aus den Quellen genommen wird. Debian tut zumindest das – Ubuntu und Mint haben teilweise fünf, sechs Unterversionen desselben Kernel gleichzeitig in den Quellen, Varianten wie -rt nicht mit eingerechnet. Bei Ubuntu LTS und Mint kommt hinzu, daß irgendwann auch die Kernels der Nicht-LTS-Versionen verfügbar werden.

Ich würde mir ein Frontend wie Synaptic oder aptitude nehmen, nach „linux-image“ und ggf. „linux-headers“ suchen und alles purgen, was ich nicht mehr brauche.
← Das da sind keine Klaviertasten. Es sind Synthesizertasten. Doch, da gibt es Unterschiede.
Bisherige Signatur ersetzt, weil die sowieso kaum jemand liest.

INTJ nach Myers-Briggs

Benutzeravatar
Dérkesthai
Begeisterter Schreiberling
Beiträge: 2022
Registriert: Samstag 18. August 2018, 10:02
Geschlecht: männlich
AB Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: vergeben.
Wohnort: Los Strangeles

Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Dérkesthai » Donnerstag 31. Januar 2019, 13:35

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Donnerstag 31. Januar 2019, 12:49
weil praktisch alle Add-on-Entwickler auf Webextensions
Konnte nur eine Erklärung dafür finden, was das ist. Hast du ein oder mehrere Bezugsquellen dafür? Würde mich mal interessieren und ob die weniger Resourcen-intensiv sind, wie die Add-Ons etc.
Oder kannst du dazu auch etwas sagen?
Scheint direkt implemtiert zu werden... Oder?
Mr. Lonely hat geschrieben:
Donnerstag 31. Januar 2019, 13:04
Gibt's hier Linux-Zertifizierte? Also LPIC-1, 2 oder gar 3?
Leider nicht. Ich würde alle drei machen wollen.
Kann man nicht alles autodidaktisch lernen?
Ich kann total gut Mitmenschen umgehen. | neurodiversity. | 🌑🌘🌗🌖🌕🌔🌓🌒🌑

Mit müden Augen
Tippt schneller als der eigene Schatten
Beiträge: 9229
Registriert: Freitag 24. April 2015, 20:22
Geschlecht: männlich
AB Status: Hardcore AB
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.

Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Mit müden Augen » Donnerstag 31. Januar 2019, 18:08

Webextensions sind die "neue" Schnittstelle/API für Addons im Firefox, auf den Mozilla Developper Seiten solltest du reichlich dazu finden.
Mein Leben ist die Hölle.
sei still und leide

Benutzeravatar
Dérkesthai
Begeisterter Schreiberling
Beiträge: 2022
Registriert: Samstag 18. August 2018, 10:02
Geschlecht: männlich
AB Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: vergeben.
Wohnort: Los Strangeles

Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Dérkesthai » Donnerstag 31. Januar 2019, 18:42

Mit müden Augen hat geschrieben:
Donnerstag 31. Januar 2019, 18:08
Webextensions sind die "neue" Schnittstelle/API für Addons im Firefox, auf den Mozilla Developper Seiten solltest du reichlich dazu finden.
OK, danke.
Ich kann total gut Mitmenschen umgehen. | neurodiversity. | 🌑🌘🌗🌖🌕🌔🌓🌒🌑

Mit müden Augen
Tippt schneller als der eigene Schatten
Beiträge: 9229
Registriert: Freitag 24. April 2015, 20:22
Geschlecht: männlich
AB Status: Hardcore AB
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.

Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Mit müden Augen » Montag 11. Februar 2019, 22:20

Notiz an mich selber:
-Das Passwort für die Ubuntu/Mint-VMs lautet "useruser".
-Morgen mal die DNS-Server prüfen, irgendwas ist da wieder langsam...
Mein Leben ist die Hölle.
sei still und leide

Benutzeravatar
Le Chiffre Zéro
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 2812
Registriert: Mittwoch 10. September 2008, 12:18
Geschlecht: männlich
AB Status: Hardcore AB
Ich bin ...: unfassbar.
Wohnort: Hamburg, Hansestadt, Freie und

Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Mittwoch 13. Februar 2019, 14:13

Mit müden Augen hat geschrieben:
Montag 11. Februar 2019, 22:20
-Morgen mal die DNS-Server prüfen, irgendwas ist da wieder langsam...
Ich habe selbst erst vor ein paar Wochen wieder meine DNS-Server austauschen müssen, weil die bisher eingetragenen kaum mehr reagierten, und hatte Schwierigkeiten, einen guten zu finden.
← Das da sind keine Klaviertasten. Es sind Synthesizertasten. Doch, da gibt es Unterschiede.
Bisherige Signatur ersetzt, weil die sowieso kaum jemand liest.

INTJ nach Myers-Briggs

Mit müden Augen
Tippt schneller als der eigene Schatten
Beiträge: 9229
Registriert: Freitag 24. April 2015, 20:22
Geschlecht: männlich
AB Status: Hardcore AB
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.

Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Mit müden Augen » Mittwoch 13. Februar 2019, 14:15

Ja, das Thema kommt bei mir auch regelmäßig... Aus Reaktionszeitsicht ist 8x4 am besten, aber naja... :roll:
Mein Leben ist die Hölle.
sei still und leide

Mit müden Augen
Tippt schneller als der eigene Schatten
Beiträge: 9229
Registriert: Freitag 24. April 2015, 20:22
Geschlecht: männlich
AB Status: Hardcore AB
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.

Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Mit müden Augen » Mittwoch 13. Februar 2019, 20:22

Himmelherrgottnochmal, gibt es denn niemanden der einen einigermaßen schnellen und nicht-datenschnorchelnden DNS-Server hinbekommt?? Ich hab jetzt große Anbieter genommen statt irgendeinen gemeinnützigen Verein, aber ich habe schon wieder delays ohne Ende. :fluchen: Der Anycast(!!) von OpenNIC scheint auch down zu sein oder die IP hat sich geändert.

Code: Alles auswählen

$ cat /etc/resolv.conf
#Cloudflare in partnership with APNIC
nameserver 1.1.1.1
#Quad9 uncensored
nameserver 9.9.9.10
Mein Leben ist die Hölle.
sei still und leide

Benutzeravatar
Dérkesthai
Begeisterter Schreiberling
Beiträge: 2022
Registriert: Samstag 18. August 2018, 10:02
Geschlecht: männlich
AB Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: vergeben.
Wohnort: Los Strangeles

Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Dérkesthai » Donnerstag 14. Februar 2019, 00:58

Mit müden Augen hat geschrieben:
Mittwoch 13. Februar 2019, 20:22
Himmelherrgottnochmal, gibt es denn niemanden der einen einigermaßen schnellen und nicht-datenschnorchelnden DNS-Server hinbekommt?? Ich hab jetzt große Anbieter genommen statt irgendeinen gemeinnützigen Verein, aber ich habe schon wieder delays ohne Ende. :fluchen: Der Anycast(!!) von OpenNIC scheint auch down zu sein oder die IP hat sich geändert.

Code: Alles auswählen

$ cat /etc/resolv.conf
#Cloudflare in partnership with APNIC
nameserver 1.1.1.1
#Quad9 uncensored
nameserver 9.9.9.10
Wofür & wie nutzt den denn?
Frage, weil ich das nur im Zusammenhang mit Hosting und der Verwaltung von Domainnamen kenne.

Und danke, fürs triggern.
Dadurch bin ich auf kostenlose (!) Hosting-Angebote aufmerksam geworden mit teils unlimitierten Webspace und Traffic. :shock:
Ich kann total gut Mitmenschen umgehen. | neurodiversity. | 🌑🌘🌗🌖🌕🌔🌓🌒🌑

Mit müden Augen
Tippt schneller als der eigene Schatten
Beiträge: 9229
Registriert: Freitag 24. April 2015, 20:22
Geschlecht: männlich
AB Status: Hardcore AB
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.

Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Mit müden Augen » Donnerstag 14. Februar 2019, 13:00

DNS ist ein Grundbestandteil des Internets, das nutzt du jeden Tag. ;)
Die Abkürzung steht für "domain name system", das ist ein System was die Adressen in IP-Adressen übersetzt, z.B. www.abtreff.de in 178.63.83.131.
Üblicherweise bekommst du von deinem Provider DNS-Server zugewiesen die das übernehmen, das Problem ist das dein Provider dann genau weiß welche Seiten du aufrufst. Außerdem wird auf manchen Servern zensiert/gefiltert. Deswegen nutze ich gerne alternative Server.
Alles klar?
Wenn du das System selbst in Aktion sehen möchtest: Kommandozeile: nslookup www.example.org (sollte unter Win und Linux gehen).
Mein Leben ist die Hölle.
sei still und leide

Benutzeravatar
Dérkesthai
Begeisterter Schreiberling
Beiträge: 2022
Registriert: Samstag 18. August 2018, 10:02
Geschlecht: männlich
AB Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: vergeben.
Wohnort: Los Strangeles

Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Dérkesthai » Donnerstag 14. Februar 2019, 14:16

Mit müden Augen hat geschrieben:
Donnerstag 14. Februar 2019, 13:00
DNS ist ein Grundbestandteil des Internets, das nutzt du jeden Tag. ;)
Die Abkürzung steht für "domain name system", das ist ein System was die Adressen in IP-Adressen übersetzt, z.B. www.abtreff.de in 178.63.83.131.
Üblicherweise bekommst du von deinem Provider DNS-Server zugewiesen die das übernehmen, das Problem ist das dein Provider dann genau weiß welche Seiten du aufrufst. Außerdem wird auf manchen Servern zensiert/gefiltert. Deswegen nutze ich gerne alternative Server.
Alles klar?
Wenn du das System selbst in Aktion sehen möchtest: Kommandozeile: nslookup www.example.org (sollte unter Win und Linux gehen).
Ja, auch das war mir klar. Hosting ist mir nur als erstes eingefallen.
Meine Frage war allerdings auch unpräzise: Brauchst du keinen regulären internetprovider mehr? Oder nutzt du das als Proxy? Warum dann nicht Tor? Usw.
Ich kann total gut Mitmenschen umgehen. | neurodiversity. | 🌑🌘🌗🌖🌕🌔🌓🌒🌑

Benutzeravatar
Axolotl
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 2300
Registriert: Mittwoch 2. Mai 2018, 21:21
Geschlecht: männlich
AB Status: AB 30+
Ich bin ...: offen für alles.
Wohnort: Berlin

Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Axolotl » Donnerstag 14. Februar 2019, 14:33

Mit müden Augen hat geschrieben:
Donnerstag 14. Februar 2019, 13:00
Üblicherweise bekommst du von deinem Provider DNS-Server zugewiesen die das übernehmen, das Problem ist das dein Provider dann genau weiß welche Seiten du aufrufst.
Oh nein. Dann wissen die ja jetzt, dass ich mich in einem seriösen Forum rum treibe :omg: Schnell mal 20 Pornoseiten und linke Propaganda aufmachen, damit ich wieder unseriös wirke :mrgreen:

Mal ehrlich, das Argument finde ich schon irgenwie lustig :lol: Nicht falsch, ganz und gar nicht falsch. Aber lustig.
If there’s more than one possible outcome of a job or task, and one of those outcomes will result in disaster or an undesirable consequence, then somebody will do it that way.

Mit müden Augen
Tippt schneller als der eigene Schatten
Beiträge: 9229
Registriert: Freitag 24. April 2015, 20:22
Geschlecht: männlich
AB Status: Hardcore AB
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.

Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Mit müden Augen » Donnerstag 14. Februar 2019, 17:12

Dérkesthai hat geschrieben:
Donnerstag 14. Februar 2019, 14:16
Meine Frage war allerdings auch unpräzise: Brauchst du keinen regulären internetprovider mehr? Oder nutzt du das als Proxy? Warum dann nicht Tor? Usw.
Natürlich brauche ich einen regulären Provider, der liefert die eigentliche Anbindung ans Netz (und könnte den gesamten Traffic mitschneiden, das ist aber aufwändiger als DNS zu loggen und durch https stark eingeschränkt). Mit Proxy hat das nichts zu tun, die Frage nach Tor erübrigt sich dadurch auch (und nebenbei bemerkt, ich schätze mal wenn man Tor nur runterlädt landet man auf irgendwelchen Listen die nicht existieren :? - purer Spekulatius).
Ach und ich finde diese ganze Datenschnorchelei absolut gar nicht lustig.
Mein Leben ist die Hölle.
sei still und leide

Antworten

Zurück zu „Sonstiges“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 5 Gäste