Autofahren? Och nee!

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Automobilist
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Re: Autofahren? Och nee!

Beitrag von Automobilist » Donnerstag 24. Januar 2019, 23:26

Kief hat geschrieben:
Donnerstag 24. Januar 2019, 23:19
Hmmmm, ich habe vielleicht kuerzlich Leute kennengelernt, die zukunftstraechtiger entwickeln ... ;-)
in D haben sie noch nix auf dem Markt, aber die achten darauf, dass Kaeufer moeglichst saemtliche Ersatzteile auch selbst beziehen koennen, und entsprechend Reparaturen nicht nur beim Knebelvertrags-Mechaniker machbar sind, sondern zuhause ... ;-)
Ich denke, ich muß Dir einmal eine kleine Geschichte erzählen, die mein bester Freund erlebt hat, als er noch bei Hanomag und noch nicht bei Goliath war ( das war bis 1935 )....wie man richtig construiert.
In Kurzform : ein Ingenieur mußte seinen Hut nehmen, da man bei heißer Maschine nicht die Hauptdüse des Steigstromvergasers ausbauen konnte, ohne sich die Finger zu verbrennen....d i e s e Leute verstanden ihr Handwerk ! Ich bin so froh, sehr vieles von Ihnen gelernt zu haben.
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Re: Autofahren? Och nee!

Beitrag von One One Seven » Donnerstag 24. Januar 2019, 23:54

Meinen Führerschein habe ich erst mit 28 gemacht.
Davor war ich sehr lange Beifahrer und habe mir bei meinem Vater einen überwiegend entspannten und ruhigen Fahrstil abgeschaut, ebenso waren mir die meisten Verkehrsregeln und wichtigen Verkehrszeichen bereits geläufig. Auch die technischen Grundagen von Auto und Fahrphysik waren keine Neuigkeit, da gab's nicht viel zu lernen.
Die Theorie stellte dann auch keine allzu große Herausvorderung mehr dar.

Lediglich die ersten Fahrstunden waren etwas anstrengend und der Fahrschulwagen war in bestimmten Situationen von der Übersichtlichkeit her eher mittelmäßig. Dann gab's mittendrin einen neuen Wagen bei meinem Fahrlehrer, mit dem ich mich jedoch recht schnell angefreundet habe.

Nach bestandener Fahrprüfung wollte ich dann schnell einen eigenen Wagen haben und habe mir einen kleinen Skoda gebraucht gekauft, eigentlich nur um eigene Erfahrungen zu sammeln. Der Wagen läuft und läuft und lieferte mir noch keinen Grund, auf ein neues Fahrzeug zu wechseln.
Ein "Grundspaß" war von Anfang an dabei, mit täglichem Stadtverkehr und teilweise sehr beengten Straßenverhältnissen kam auch schnell Routine hinzu.
Wie groß ist mein Wagen? Passe ich da rein / durch? Lern man mit der Zeit sehr gut einzuschätzen.
Je weniger Hilfsmittel der erste Wagen hat, desto eher lernt man selbst zu fahren / das Fahrzeug richtig einzuschätzen.
Auch die Fahrt im Winter ist, bei angepasster Fahrweise und aufmerksamen Augen für den Verkehr um einen herum, nicht schlimm.
Gute Musik, sich keinen Stress machen (lassen) und seines Weges fahren funktioniert ganz gut.

Mit zunehmender Fahrzeit kommt Routine. Ich weiß auch ziemlich genau ob es sich lohnt zum überholen anzusetzen oder nicht. Der Gegenverkehr ist ja mindestens so schnell wie ich und ich brauche "anlauf" von 80 auf 100 km/h. In vielen Situationen kann ich mir das Überholen gleich sparen, da ich einen überschaubar motoriesierten Klein- und keinen Sportwagen fahre. In der Stadt trifft man alle, die einen gerade noch überholt haben, ohnehin an der nächsten oder übernächsten Ampel wieder.

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Re: Autofahren? Och nee!

Beitrag von Kief » Freitag 25. Januar 2019, 09:00

Automobilist hat geschrieben:
Donnerstag 24. Januar 2019, 23:26
Kief hat geschrieben:
Donnerstag 24. Januar 2019, 23:19
Hmmmm, ich habe vielleicht kuerzlich Leute kennengelernt, die zukunftstraechtiger entwickeln ... ;-)
Ich denke, ich muß Dir einmal eine kleine Geschichte erzählen, die mein bester Freund erlebt hat, als er noch bei Hanomag und noch nicht bei Goliath war ( das war bis 1935 )....wie man richtig construiert.
In Kurzform : ein Ingenieur mußte seinen Hut nehmen, [ ... ]
Ja, an diese Geschichte erinnere ich mich. ;-)
Ist eine schoene Erinnerung an unser Treffen, an die ich manchmal zurueckdenke bei miserablen Konstruktionen. ;-)


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das ist wie Ablenkung, oder Hinhalte-Taktik/Aussitzen wollen:
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Re: Autofahren? Och nee!

Beitrag von Montecristo » Freitag 25. Januar 2019, 09:17

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Donnerstag 24. Januar 2019, 23:04
Man braucht Abstandswarner und Rückfahrkameras für Dinge, die in einem Auto, das bis Anfang der 90er Jahre entworfen wurde, noch mit bloßem Auge zu sehen waren.
Man muss sich mittlerweile sehr umgewöhnen. Es blinkt und piept wie in einem Flugzeug. Mit meiner Rückfahrkamera sehe ich tatsächlich mehr als mit dem Schulterblick. Bei Dunkelheit sowieso, da ist irgendeine Beleuchtung bei. Nervig ist, wenn die Abstandssensoren dreckig oder voller Schnee sind. Dann gibts Warnmeldungen wie im besten Katastrophenfilm.
Ist aber sicher die Zukunft. Tote-Winkel-Überwachung wird irgendwann mal Pflicht werden. Da bin ich mir sicher. Mein Auto hat jetzt schon eine automatische Zielerfassung für Fußgänger und bremst wenns beim Einparken knapp wird. Aber der Verbrauch ist unschlagbar. Kein Vergleich zu den 90ern.

Bin gespannt wie das wird, wenn wir alle elektrisch fahren. Werde das vermutlich noch erleben.
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Re: Autofahren? Och nee!

Beitrag von Tiwago » Freitag 25. Januar 2019, 09:30

"...Ich stelle mir gerade dich vor am Steuer eines roten 1971er Chevrolet Impala Convertible. Im Autoradio läuft etwas in der Preisklasse von „White Rabbit“ von Jefferson Airplane. Du trägst eine Sonnenbrille und ein Acapulco-Hemd.

Wir waren kurz hinter Potsdam, am Rande der Wüste, als die Drogen zu wirken begannen...."

Wir haben in der Familie einen 1970er Impala. Mit dem sind wir voriges Jahr auf einer Tour nach Wusterhausen auch um Potsdam gefahren.
Allerdings passen die anderen Angaben nicht:
- Radio kaputt (kein Jefferson Airplane)
- keine Acapulco- oder Hawai-Hemden
- Fahrzeug ist grün, nicht rot (komplett unrestaurierter Originalzustand)
- Drogen? wer braucht bei dem Motorsound noch Rauschmittel?

Ich kann aber auch nachvollziehen daß es nicht immer Spaß macht Auto zu fahren.
Wer auf das Fahrzeug angewiesen ist und sich täglich durch den Stadtwust drängeln muß, kann schnell die Freude verlieren.

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Re: Autofahren? Och nee!

Beitrag von Lazarus Long » Freitag 25. Januar 2019, 10:53

Autofahren war für mich schon immer einfach nur ein anstrengendes, wenn auch notwendiges Übel.
Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

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Re: Autofahren? Och nee!

Beitrag von Nonkonformist » Freitag 25. Januar 2019, 11:16

Ich habe mit 55 noch nicht mal ein führerschein...

Habe immer in großeren städte mit einigermassen zuverlässigen ÖPNV gelebt, das hat für mich ausgereicht.
Mir fehlt ein Pkw auch kaum. Wann man mal ein ausflug außerhalb der stadt machen will, vielleicht, oder wann man mal was schweres zu transportieren hat, ja, dann wäre so ding mal nützlich, aber im allen zu wenig um mich den ganzen aufwand und extra kosten an zu tun, und ewig nach parkplätze zu suchen.

Habe mich auch nie für autos interessiert; ich kann gerade noch klassiker wie der ente, der mini oder der käfer indentifizieren, aber weiter sieht, sicher in der jetzige zeit, fast jeder auto wie der nächste aus. Mir fehlt da der ganze bezug.
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Re: Autofahren? Och nee!

Beitrag von Krausig » Freitag 25. Januar 2019, 11:30

Einsamkeit_is_doof hat geschrieben:
Donnerstag 24. Januar 2019, 15:49
Wie geht ihr damit um? Fahrt ihr gerne Auto, oder gibt es noch mehr, denen es so geht wie mir?
Ich fahre sehr gerne Auto, es strengt mich nur wenig an und so Rutschpartien auf Schnee mache ich sogar liebend gerne. Natürlich nur wenn ich alleine auf der Straße bin.

Was ist bei mir also anders als bei dir? Nun, wohl viel mehr Übung als bei dir und ich habe beim Fahren keinerlei Ängste. Du hast meiner Meinung nach nämlich schon Angst. Dein "ich sorge mich dass was passieren könnte", was anderes als Angst ist das? Nun gut, vielleicht auch sehr viel Verantwortungsbewusstsein. Davon hab ich auch wenig. ;)

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Re: Autofahren? Och nee!

Beitrag von Krausig » Freitag 25. Januar 2019, 11:35

Automobilist hat geschrieben:
Donnerstag 24. Januar 2019, 16:20
Milkman hat geschrieben:
Donnerstag 24. Januar 2019, 16:15

Autofahren ist für mich Stress pur. In einer Blechbüchse sitzen, deren Dimensionen ich, selbst bei Kleinwagen, kaum überschauen kann - da wird schon das Einparken zum Abenteuer.
Bei den " Kleinwagen " von heute kann ich das gut verstehen - man sollte die Leute, die so etwas entwerfen, in die Wüste schicken. Aber die Kleinwagen von früher ( Renault 4 / 6, Citroen Visa, Trabant, Fiat, Simca, Fiesta, Lloyd, Austin Metro, Peugeot 104 oder 205.. ) waren äußerst übersichtlich und spielend leicht zu fahren. Einfach den Quatsch von heutzutage ignorieren !
So ein Unsinn! Die Autos heute sind viel leichter zu fahren als die damals und außerdem viel sicherer. Einzig die Übersichtlichkeit war damals deutlich besser.

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Re: Autofahren? Och nee!

Beitrag von Automobilist » Freitag 25. Januar 2019, 11:55

Krausig hat geschrieben:
Freitag 25. Januar 2019, 11:35
So ein Unsinn! Die Autos heute sind viel leichter zu fahren als die damals und außerdem viel sicherer. Einzig die Übersichtlichkeit war damals deutlich besser.
Natürlich hast Du Recht ! Ich rede nur Unsinn, ich habe ja auch nur 6 Millionen Kilometer und 40 Jahre Schraubererfahrung und mein ganzes Leben im Dunstkreis von Automobilfabriken verbracht. Wähle Deine Secundanten !
Montecristo hat geschrieben:
Freitag 25. Januar 2019, 09:17

Man muss sich mittlerweile sehr umgewöhnen. Es blinkt und piept wie in einem Flugzeug. Mit meiner Rückfahrkamera sehe ich tatsächlich mehr als mit dem Schulterblick. Bei Dunkelheit sowieso, da ist irgendeine Beleuchtung bei. Nervig ist, wenn die Abstandssensoren dreckig oder voller Schnee sind. Dann gibts Warnmeldungen wie im besten Katastrophenfilm.
Ist aber sicher die Zukunft. Tote-Winkel-Überwachung wird irgendwann mal Pflicht werden. Da bin ich mir sicher. Mein Auto hat jetzt schon eine automatische Zielerfassung für Fußgänger und bremst wenns beim Einparken knapp wird. Aber der Verbrauch ist unschlagbar. Kein Vergleich zu den 90ern.

Bin gespannt wie das wird, wenn wir alle elektrisch fahren. Werde das vermutlich noch erleben.


Meister Krausig weiß es besser, ich sage es dennoch : " Tote - Winkel - Überwachung " ? Typischer Quatsch von heute; das Problem wurde von der ältesten Automobilfabrik der Welt ( und das ist gewiß nicht Daimler oder Benz ! ), nämlich Panhard et Levassor, beim Modell Dynamic in den 30ern gelöst; Stichwort : visibilité intégrale...

" Elektrisch fahren " ist eine Totgeburt im vierten Anlauf - die Gründe, weshalb man in den 20ern davon abkam, bestehen noch immer. Nur meinen heutzutage technisch unbedarfte " Politiker ", das perpetuum mobile einfach verordnen zu können.

Stichwort Verbrauch : meinst Du das ernst ? Was verbraucht dann Dein Wagen, falls ich mir die Frage erlauben darf ( muß erst Herrn Krausig um Erlaubnis fragen ) ?

Ich kann Dir einige Verbrauchswerte geben : mein Peugeot braucht vollbeladen 4, 1 Liter, der R 4 Kasten 4,4, der Fiat Panda meiner Mutter 4,6, meine Isabella 7,2 - und das ist ein großer Wagen aus den 50ern.
Diese Werte kann ich über Jahre belegen, wenn gewünscht. Unbeladen ( kommt selten vor, aber immerhin ) erreicht der Peugeot 3,9 L.

O sancta simplicitas.
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Re: Autofahren? Och nee!

Beitrag von Gilbert » Freitag 25. Januar 2019, 12:13

Montecristo hat geschrieben:
Freitag 25. Januar 2019, 09:17
Man muss sich mittlerweile sehr umgewöhnen. Es blinkt und piept wie in einem Flugzeug. Mit meiner Rückfahrkamera sehe ich tatsächlich mehr als mit dem Schulterblick. Bei Dunkelheit sowieso, da ist irgendeine Beleuchtung bei. Nervig ist, wenn die Abstandssensoren dreckig oder voller Schnee sind. Dann gibts Warnmeldungen wie im besten Katastrophenfilm.
Wenn man einen Neuwagen bestellt, kann man ja vorher bestimmen, welcher Schnickschnack davon wirklich benötigt wird. Zum Beispiel brauche ich keine Parksensoren an der Frontseite eines Autos. Meine Frau dagegen schon.

Montecristo hat geschrieben:
Freitag 25. Januar 2019, 09:17
Bin gespannt wie das wird, wenn wir alle elektrisch fahren. Werde das vermutlich noch erleben.
Autos mit Elektroantriebe sind und bleiben eine Sackgasse. Das sind in der Summe spinnerte, ideologische Grünen-Ideen ohne jegliches Technikverständnis. Die Batterien mit ihren bekannten Einschränkungen sind das Problem. Den Umweltaspekt bei der Batterieherstellung noch nicht mal berücksichtigt. Was soll man ernsthaft mit einem Fahrzeug, das nicht rund um die Uhr einsatzbereit ist und im Winter nur nahezu die Hälfte einer definierten Leistung zu Verfügung stellt? Was passiert beispielsweise nach einem mehrstündigen Dauerstau bei Kälte, nachdem die Batterien für die Beheizung der Fahrzeuge leer sind und keinen Millimeter mehr fahren? Dann müssen die gelben Engel eine Riesenarmada an Abschlepptechnik vorhalten, um eine Autobahn in drei Wochen freizuräumen.....
Zuletzt geändert von Gilbert am Freitag 25. Januar 2019, 12:36, insgesamt 1-mal geändert.
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.
Hermann Hesse

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Re: Autofahren? Och nee!

Beitrag von Automobilist » Freitag 25. Januar 2019, 12:22

Bravo, Gilbert ! Du hast den Nagel auf den sprichwörtlichen Kopf getroffen. Gut, daß Du Tatsachen aussprechen darfst.
Noch eine kleine Anmerkung zum Schmunzeln : hoffentlich sind die Batterien der Abschleppwagen des ADAC gut geladen in einer solchen Situation...bei uns in F könnte man einmal zum Einkauf fahren - und müßte dann schon wieder laden; die Entfernungen sind groß...es gibt auch noch andere Gründe für diese typische Politikeridee, die zu nennen darf sich aber nur Kief trauen.
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Re: Autofahren? Och nee!

Beitrag von schmog » Freitag 25. Januar 2019, 12:37

Wie soll das gehen?? :shock:

Immer mehr Autos und CO2 .... alles auf Kosten der Umwelt ?? :twisted:

Billig Autofahren ist kein Menschenrecht!
Einsamkeit_is_doof hat geschrieben:
Donnerstag 24. Januar 2019, 19:24
Hallo zusammen,

erstmal danke an alle für eure Antworten.
schmog hat geschrieben:Von heute gar nicht zu reden ...
Die Autos in der Schweiz haben sich seither verdoppelt, man muss sich das einmal vorstellen!?!?
Das ist auch noch so ein Aspekt: Zum einen ist Autofahren schädlich für die Umwelt und die Strassen werden immer voller. Zumindest in den Ballungsgebieten wird es immer voller.
Das ist leider so!
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Re: Autofahren? Och nee!

Beitrag von Michael Knight » Freitag 25. Januar 2019, 17:35

schmog hat geschrieben:
Freitag 25. Januar 2019, 12:37
Wie soll das gehen?? :shock:

Immer mehr Autos und CO2 .... alles auf Kosten der Umwelt ?? :twisted:

Billig Autofahren ist kein Menschenrecht!
Einsamkeit_is_doof hat geschrieben:
Donnerstag 24. Januar 2019, 19:24
Hallo zusammen,

erstmal danke an alle für eure Antworten.
schmog hat geschrieben:Von heute gar nicht zu reden ...
Die Autos in der Schweiz haben sich seither verdoppelt, man muss sich das einmal vorstellen!?!?
Das ist auch noch so ein Aspekt: Zum einen ist Autofahren schädlich für die Umwelt und die Strassen werden immer voller. Zumindest in den Ballungsgebieten wird es immer voller.
Das ist leider so!
Bei den Kraftstoffpreisen und Werkstattkosten fährt hier ganz sicher niemand mehr billig. Leider ist Nahverkehr auf dem Lande so schlecht ausgebaut, dass es nicht anders geht. Wie soll ich sonst zur Arbeit oder zu Freizeitaktivitäten kommen?

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Re: Autofahren? Och nee!

Beitrag von Mit müden Augen » Freitag 25. Januar 2019, 17:53

Und selbst wenn es ÖPNV gibt, eine Freude ist das nicht. Unpünktliche und überfüllte Busse/Züge, stinkende, hustende Leute, Lärm, ... Wenn ich könnte würde ich so manches Mal auch das Auto nehmen. Und wenn man irgendwas transportieren muss ist es wieder eine andere Sache. Andererseits, ja, Umweltschutz, ich kann schmog schon verstehen.
Leider habe ich keinen Führerschein und kann ihn in dem Zustand auch nicht machen und habe auch kein Geld dafür oder für ein Auto. Ob ich im Verkehr klarkommen würde weiß ich nicht.
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Re: Autofahren? Och nee!

Beitrag von Automobilist » Freitag 25. Januar 2019, 18:05

Michael Knight hat geschrieben:
Freitag 25. Januar 2019, 17:35
schmog hat geschrieben:
Freitag 25. Januar 2019, 12:37
Wie soll das gehen?? :shock:

Immer mehr Autos und CO2 .... alles auf Kosten der Umwelt ?? :twisted:

Billig Autofahren ist kein Menschenrecht!
Einsamkeit_is_doof hat geschrieben:
Donnerstag 24. Januar 2019, 19:24
Hallo zusammen,

erstmal danke an alle für eure Antworten.


Das ist auch noch so ein Aspekt: Zum einen ist Autofahren schädlich für die Umwelt und die Strassen werden immer voller. Zumindest in den Ballungsgebieten wird es immer voller.
Das ist leider so!
Bei den Kraftstoffpreisen und Werkstattkosten fährt hier ganz sicher niemand mehr billig. Leider ist Nahverkehr auf dem Lande so schlecht ausgebaut, dass es nicht anders geht. Wie soll ich sonst zur Arbeit oder zu Freizeitaktivitäten kommen?
@Schmog : Ich gehe davon aus, daß auch Du gerne ein paar Dinge aus Läden holst - das ginge ohne Last - und Lieferwagen nicht. Die Zufuhr mit Fuhrwerken ist begrenzt; mehr als 30 Kilometer pro Tag sind den Pferden nicht zuzumuten - und die Begleiterscheinungen waren unangenehm...Pferdehaltung bedingt Großställe; einhergehend damit die Fliegenplage. Man war früher froh, sie loszuhaben. Ein guter und lesenswerter Artikel dazu kam von der Firma Hansa - Lloyd in Bremen : " Liese hat ausgedient " ( späte 20er Jahre, für junge Leute : " Liese " ist der Kosename für Pferde ! ). zur geflissentlichen Lektüre empfohlen ! Die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht.
Durchgehende Pferde zeichneten auch oft für üble Unfälle verantwortlich.

@Michael Knight : Doch, das geht. Von " Werkstätten " kann ich nur abraten; ein Auto lebt viel länger, wenn man sich selbst darum kümmert. Meine Wenigkeit braucht eine Werkstatt nur dann, wenn z. B. Zylinderköpfe geplant werden müssen - die Anschaffung der teuren Maschine lohnt für mich nicht. Ansonsten hat keine " Werkstatt " meine Wagen auch nur anzusehen.
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Re: Autofahren? Och nee!

Beitrag von schmog » Freitag 25. Januar 2019, 18:13

Automobilist hat geschrieben:
Freitag 25. Januar 2019, 18:05
Michael Knight hat geschrieben:
Freitag 25. Januar 2019, 17:35
schmog hat geschrieben:
Freitag 25. Januar 2019, 12:37
Wie soll das gehen?? :shock:

Immer mehr Autos und CO2 .... alles auf Kosten der Umwelt ?? :twisted:

Billig Autofahren ist kein Menschenrecht!
Bei den Kraftstoffpreisen und Werkstattkosten fährt hier ganz sicher niemand mehr billig. Leider ist Nahverkehr auf dem Lande so schlecht ausgebaut, dass es nicht anders geht. Wie soll ich sonst zur Arbeit oder zu Freizeitaktivitäten kommen?
@Schmog : Ich gehe davon aus, daß auch Du gerne ein paar Dinge aus Läden holst - das ginge ohne Last - und Lieferwagen nicht. Die Zufuhr mit Fuhrwerken ist begrenzt; mehr als 30 Kilometer pro Tag sind den Pferden nicht zuzumuten - und die Begleiterscheinungen waren unangenehm...Pferdehaltung bedingt Großställe; einhergehend damit die Fliegenplage. Man war früher froh, sie loszuhaben. Ein guter und lesenswerter Artikel dazu kam von der Firma Hansa - Lloyd in Bremen : " Liese hat ausgedient " ( späte 20er Jahre, für junge Leute : " Liese " ist der Kosename für Pferde ! ). zur geflissentlichen Lektüre empfohlen ! Die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht.
Durchgehende Pferde zeichneten auch oft für üble Unfälle verantwortlich.
Ich meine vor allem Spass und Freizeitfahrten die eindeutig zunehmen.
Und die elenden Umweltverpester SUV Karren sollen endlich verboten werden!

Als Anwohner einer Durchgangsstrasse weiss ich was es heisst, 365 Tag/Nacht Strassenlärm/Gestank zu ertragen. :evil:
Zuletzt geändert von schmog am Freitag 25. Januar 2019, 18:26, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Autofahren? Och nee!

Beitrag von Automobilist » Freitag 25. Januar 2019, 18:18

Mit müden Augen hat geschrieben:
Freitag 25. Januar 2019, 17:53
Und selbst wenn es ÖPNV gibt, eine Freude ist das nicht. Unpünktliche und überfüllte Busse/Züge, stinkende, hustende Leute, Lärm, ... Wenn ich könnte würde ich so manches Mal auch das Auto nehmen. Und wenn man irgendwas transportieren muss ist es wieder eine andere Sache. Andererseits, ja, Umweltschutz, ich kann schmog schon verstehen.
Leider habe ich keinen Führerschein und kann ihn in dem Zustand auch nicht machen und habe auch kein Geld dafür oder für ein Auto. Ob ich im Verkehr klarkommen würde weiß ich nicht.
Mag sein, daß es ihn gibt...bei uns praktisch nicht. Eine " Reise " nach Epinal würde den ganzen Tag in Anspruch nehmen... Bei feuchtem Wetter möchte ich mir diese Leute ( stinkend und hustend ) noch weniger antun; die reinste Folter für mich, aber auch seit 40 Jahren kein Thema mehr. Transportieren muß ich eigentlich immer - und seien es nur Werkzeuge. " Umweltschutz " besteht in einer vernünftigen Nutzung des Vorhandenen - nicht aber aus permanent steigenden Produktionszahlen ! Studien dazu gibt es, nur kommen sie aus den Niederlanden...die Niederländer verkaufen ja keine neuen DAF - PKW mehr - solche Studien werden in manchen Ländern wie D nicht gerne gelesen.
Wer kommt eigentlich auf die Idee, daß Autos teuer sein müssen ? Mir ist es schon oft geglückt, nicht nur den Wagen umsonst zu bekommen, sondern auch noch die zur Instandsetzung nötigen Teile...alles, was man tun muß, ist, die Ärmel hochzukrempeln.
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Re: Autofahren? Och nee!

Beitrag von Automobilist » Freitag 25. Januar 2019, 18:25

schmog hat geschrieben:
Freitag 25. Januar 2019, 18:13

Ich meine vor allem Spass und Freizeitfahrten, die eindeutig zunehmen.
Und die elenden Umweltverpester SUV Karren sollen endlich verboten werden!

Als Anwohner einer Durchgangsstrasse weiss ich was es heisst, 365 Tage lang Strassenlärm/Gestank zu ertragen. :evil:
Durchaus verständlich ( wenn ich auch nicht betroffen bin; bei uns fahren des Morgens 5 Wagen in eine Richtung - und kommen des Abends wieder zurück..und der Traktor mit Langholz fährt 3 x am Tag vorbei...)

Ich gebe Dir Recht, daß viel unnötig gefahren wird - ich mache das schon aus ökonomischen Gründen nicht, aber viele Leute tun das. " Verbieten " aber ist keine Lösung; das ist dictatorisch...und es wird ohnehin bereits viel zu viel " verboten ", mit welchem vermeintlichen Recht auch immer.

Wenn Dir das so zu schaffen macht, so wäre ein Umzug in eine ruhigere Gegend, welche Dir convenierte, angeraten.
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Re: Autofahren? Och nee!

Beitrag von schmog » Freitag 25. Januar 2019, 18:30

Automobilist hat geschrieben:
Freitag 25. Januar 2019, 18:25
schmog hat geschrieben:
Freitag 25. Januar 2019, 18:13

Ich meine vor allem Spass und Freizeitfahrten, die eindeutig zunehmen.
Und die elenden Umweltverpester SUV Karren sollen endlich verboten werden!

Als Anwohner einer Durchgangsstrasse weiss ich was es heisst, 365 Tage lang Strassenlärm/Gestank zu ertragen. :evil:
Durchaus verständlich ( wenn ich auch nicht betroffen bin; bei uns fahren des Morgens 5 Wagen in eine Richtung - und kommen des Abends wieder zurück..und der Traktor mit Langholz fährt 3 x am Tag vorbei...)

Ich gebe Dir Recht, daß viel unnötig gefahren wird - ich mache das schon aus ökonomischen Gründen nicht, aber viele Leute tun das. " Verbieten " aber ist keine Lösung; das ist dictatorisch...und es wird ohnehin bereits viel zu viel " verboten ", mit welchem vermeintlichen Recht auch immer.

Wenn Dir das so zu schaffen macht, so wäre ein Umzug in eine ruhigere Gegend, welche Dir convenierte, angeraten.
Mit nur 5 Fahrzeugen im Tag wäre ich hochzufrieden! :D

Ich suche schon seit Jahren, finde leider nichts bezahlbares und ruhiges. :?
So schreib dein Leben auf ein Stück Papier und warte bis die Zeit vergeht.

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