Sich Sorgen zu machen, ist ein Zeichen von Intelligenz.

Alle Themen, die sonst nirgendwo hineinpassen

Moderatoren: Hathor, Wolleesel, Peter, Lerche, Lisa, otto-mit-o, Esperanza, orthonormal

Antworten
Benutzeravatar
BartS
Meisterschreiberling
Beiträge: 7902
Registriert: Dienstag 10. Juni 2008, 20:17
Geschlecht: männlich
AB Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.
Ich suche hier ...: nur Austausch.
Wohnort: Stuttgarter Raum

Sich Sorgen zu machen, ist ein Zeichen von Intelligenz.

Beitrag von BartS » Montag 18. Februar 2019, 20:29

Hallo, vielleicht betrifft das Thema nicht wenige User: Menschen die sich vermehrt Sorgen machen (auch um andere), haben im Durchschnitt eine höhere Intelligenz. Das haben mehrere Studien gezeigt. Insbesondere Patienten mit einer Angststörung wiesen einen hohen IQ aus.

"Die Forscher konnten allerdings nicht herausfinden, in welche Richtung die Verbindung zwischen vielen Sorgen und einer hohen Intelligenz geht. Es könnte also sowohl sein, dass intelligente Menschen einfach besorgter sind, weil sie mehr wissen, die tiefere Bedeutung der Dinge begreifen und daher auch einfach mehr Gründe zur Sorge finden.

Genauso ist aber auch denkbar, dass besorgte Menschen eine höhere Intelligenz erst entwickeln. Kinder, die in der Schule von Versagensängsten geplant sind, könnten sich dadurch zum Beispiel mehr anstrengen, mehr lernen und somit intelligenter werden. Oder Erwachsene, die Angst um ihren Job haben, könnten sich alle möglichen Szenarien ausmalen und dadurch ihre Kreativität und Intelligenz trainieren."


https://www.businessinsider.de/menschen ... am-2016-11
"Liebe ist, dass man sich so lange gehen lässt, bis man nicht mehr gehen kann."
(Hazel Brugger)

Benutzeravatar
schmog
Eins mit dem Forum
Beiträge: 17656
Registriert: Sonntag 14. Dezember 2008, 21:07
Geschlecht: männlich
AB Status: AB 30+
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.
Ich suche hier ...: nur Austausch.
Wohnort: City

Re: Sich Sorgen zu machen, ist ein Zeichen von Intelligenz.

Beitrag von schmog » Dienstag 19. Februar 2019, 08:36

Ich mache mir seit Jahren grosse Sorgen ums Klima! :sadman:
Schreib dein Leben auf ein Stück Papier und warte bis die Zeit vergeht.

Benutzeravatar
Axolotl
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 2296
Registriert: Mittwoch 2. Mai 2018, 21:21
Geschlecht: männlich
AB Status: AB 30+
Ich bin ...: offen für alles.
Wohnort: Berlin

Re: Sich Sorgen zu machen, ist ein Zeichen von Intelligenz.

Beitrag von Axolotl » Dienstag 19. Februar 2019, 18:13

Irgendwie kommt mit der Artikel vor, als würde man drei verschiedene Dinge in den Mixer werfen und hoffen dass was sinnvolles dabei raus kommt :roll:
If there’s more than one possible outcome of a job or task, and one of those outcomes will result in disaster or an undesirable consequence, then somebody will do it that way.

Benutzeravatar
Le Chiffre Zéro
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 2771
Registriert: Mittwoch 10. September 2008, 12:18
Geschlecht: männlich
AB Status: Hardcore AB
Ich bin ...: unfassbar.
Wohnort: Hamburg, Hansestadt, Freie und

Re: Sich Sorgen zu machen, ist ein Zeichen von Intelligenz.

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Donnerstag 21. Februar 2019, 13:12

BartS hat geschrieben:
Montag 18. Februar 2019, 20:29
"Die Forscher konnten allerdings nicht herausfinden, in welche Richtung die Verbindung zwischen vielen Sorgen und einer hohen Intelligenz geht. Es könnte also sowohl sein, dass intelligente Menschen einfach besorgter sind, weil sie mehr wissen, die tiefere Bedeutung der Dinge begreifen und daher auch einfach mehr Gründe zur Sorge finden.

Genauso ist aber auch denkbar, dass besorgte Menschen eine höhere Intelligenz erst entwickeln. Kinder, die in der Schule von Versagensängsten geplant sind, könnten sich dadurch zum Beispiel mehr anstrengen, mehr lernen und somit intelligenter werden. Oder Erwachsene, die Angst um ihren Job haben, könnten sich alle möglichen Szenarien ausmalen und dadurch ihre Kreativität und Intelligenz trainieren."
Beides ist denkbar. Sorge kann ja viele Facetten haben, und häufig äußert sie sich in einer gewissen Vor-/Umsicht in bestimmten Bereichen.

Man kann sich beispielsweise auch Sorgen machen um Datenschutz, Datensicherheit und digitale Privatsphäre. Und wer das ernsthaft tut, der leitet auch eher entsprechende Maßnahmen ein und sagt nicht: „Nö, mir ist das alles zu kompliziert, ich rede mir jetzt einfach ein, ich hätte nichts zu verbergen und auch sonst niemand.“ Da kann entweder die Sorge und damit verbunden die Affinität zu Gegenmaßnahmen gemeinsam aus Intelligenz herrühren oder der Verstand dadurch geschärft werden, daß man gezielt effiziente Mittel sucht und anzuwenden versucht, um Besorgniserregendes einzudämmen.

Bei solchen Artikeln rechne ich aber immer mit beißreflexartigen Aussagen mit dem Tenor: „Ich gehe komplett sorglos durchs Leben, denke praktisch über nichts groß nach, will immer alles möglichst einfach und simpel haben, will mir aber nicht nachsagen lassen, ich sei doof!1!!“
← Das da sind keine Klaviertasten. Es sind Synthesizertasten. Doch, da gibt es Unterschiede.
Bisherige Signatur ersetzt, weil die sowieso kaum jemand liest.

INTJ nach Myers-Briggs

Einsamkeit_is_doof
Ein guter Bekannter
Beiträge: 93
Registriert: Sonntag 4. September 2011, 16:49
Geschlecht: männlich
AB Status: AB 30+
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.
Wohnort: Köln

Re: Sich Sorgen zu machen, ist ein Zeichen von Intelligenz.

Beitrag von Einsamkeit_is_doof » Samstag 23. Februar 2019, 14:44

BartS hat geschrieben:
Montag 18. Februar 2019, 20:29
Hallo, vielleicht betrifft das Thema nicht wenige User: Menschen die sich vermehrt Sorgen machen (auch um andere), haben im Durchschnitt eine höhere Intelligenz.
Echt?! Na wenn das so ist, dann muss ich Superintelligent sein... :good: :coolgun: :gruebel:
Wenn einem die Sch... bis zum Hals steht, sollte man nicht auch noch den Kopf hängen lassen!

Benutzeravatar
Valkyrja
Kennt sich hier gut aus
Beiträge: 128
Registriert: Sonntag 3. Februar 2019, 08:38
Geschlecht: weiblich
AB Status: AB 30+
Ich bin ...: unfassbar.

Re: Sich Sorgen zu machen, ist ein Zeichen von Intelligenz.

Beitrag von Valkyrja » Samstag 23. Februar 2019, 15:10

Wenn das so ist, müsste ich ja wirklich hyperintelligent sein :mrgreen:

Meine Handlungen und Entscheidungen, so im Rückblick, sagen mir oft etwas anderes, nämlich, dass ich mich oft genug eben nicht mit Ruhm bekleckert und mich nicht immer als die hellste Kerze auf der Torte hervorgetan habe.

Wo liegt die Wahrheit? Vermutlich in der Mitte...wie immer irgendwie.
A reader lives a thousand lives before he dies... The man who never reads lives only one.
(George R. R. Martin)

Antworten

Zurück zu „Sonstiges“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 5 Gäste