Fahrrad: Wie sichern?

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Montecristo
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Fahrrad: Wie sichern?

Beitrag von Montecristo » Dienstag 19. März 2019, 16:11

Wie sichert ihr Euer Fahrrad? Wurde Euch schon mal ein Fahrrad geklaut?

Bügelschloss, Alarmanlage, GPS-Tracker? Registrierung bei der Polizei?
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Mit müden Augen
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Re: Fahrrad: Wie sichern?

Beitrag von Mit müden Augen » Dienstag 19. März 2019, 16:14

Ich hab in mein Fahrrad so eine Nummer in den Rahmen gravieren lassen, jetzt steht es in einer nationalen Datenbank.
Außerdem benutze ich ein kombiniertes Schloss von Abus, ein Sperrring der das Hinterrad blockiert und eine dicke Kette zum festmachen. Zudem eine dünne Kette (Baumarkt) und ein Vorhängeschloss damit mir niemand das Vorderrad klaut (verdammtes Schnellspannersystem).
Ein Fahrrad geklaut wurde mir noch nicht, aber mein vorletztes wurde kurz und klein geschlagen als es draußen angekettet war. :fluchen:
Jetzt bräuchte ich nur noch die Kraft dieses Fahrrad auch zu nutzen.
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Einsamer Igel
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Re: Fahrrad: Wie sichern?

Beitrag von Einsamer Igel » Dienstag 19. März 2019, 16:29

Ich habe immer gedacht, ich stelle es in den Keller, dann passiert nix. ... Mir wurden 2 Fahrräder aus dem Keller geklaut. :roll:

Aktuell nutze ich ein mittelpreisiges Spiralschloss. Wenn wir unterwegs sind, schließen wir die Fahrräder mit 2 Schlössern (Spiral und Bügel) gegenläufig aneinander. Das mag keiner wegtragen.

Außerdem habe ich diesmal einen Fahrradpass angelegt mit Foto, genauer Beschreibung und Rahmennummer. Wenn ich das im Falle eines Diebstahls dann der Polizei mitteile, werden die sich totlachen... Kein Mensch sucht nach gestohlenen Fahrrädern. Das teuerste am Rad ist momentan das Schloss. Die Räder kauften wir bei einer Gebrauchtradbörse für unter 50 Euro.
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Re: Fahrrad: Wie sichern?

Beitrag von fifaboy1981 » Dienstag 19. März 2019, 19:28


nurso
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Re: Fahrrad: Wie sichern?

Beitrag von nurso » Dienstag 19. März 2019, 20:20

Für die Großstadt meiner Meinung nach zwingend notwendig:
Zwei unterschiedliche, gleichermaßen sichere Schliessmechanismen.
Ich persönlich schließe mein Rad immer mit sowohl Faltschloß als auch Bügelschloß an ein unbewegliches Objekt (Radständer, Laterne, ...). Auf diese Art wurde mir noch nie ein Rad geklaut.
Diebe müssten sich hierbei für gleich zwei unterschiedliche Knack-Mechanismen vorbereiten, das wird wohl nur selten der Fall sein. Zeit ist schliesslich für Diebe das entscheidende Kriterium.

Ich bin ein bißchen neidisch auf Freunde/Bekannte, die in weniger diebstahlbehafteten Regionen leben.
Neulich meinte ein Bekannter auf dem Lande auf meine Frage, ob er keine Angst vor Diebstahl hätte: "Wieso? Diebstahl ist hier bei uns verboten...". Da musste ich erst mal herzlich lachen :D :D :D

Gruß nurso

calcetto
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Re: Fahrrad: Wie sichern?

Beitrag von calcetto » Dienstag 19. März 2019, 21:09

Ein komplettes Fahrrad hat man mir noch nicht geklaut. Abus-Bügelschlösser kann ich durchaus empfehlen. Das haben die Diebe nämlich nicht aufbekommen, als sie versucht haben, es aufzubohren. Stattdessen haben sie dann alle Anbauteile mitgenommen, derer sie habhaft werden konnte. Bremsen, Brems- und Schalthebel, Griffe, Schaltwerk und Gepäckträger waren weg. Das Schloss ließ sich nur noch per Flex öffnen.

Das Fahrrad war also noch da, aber unbenutzbar. Bei hochwertigen Fahrrädern mit guten Anbauteilen kann ich daher zum guten Schloss auch eine Versicherung empfehlen. Die hat mir nämlich meinen Schaden ersetzt. Fürs 50 EUR Polizeiversteigerungsrad lohnt sich das natürlich nicht, da kann man sich nach einem Diebstahl für weniger Geld ein "neues" kaufen.

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Re: Fahrrad: Wie sichern?

Beitrag von fifaboy1981 » Mittwoch 20. März 2019, 11:10

calcetto hat geschrieben:
Dienstag 19. März 2019, 21:09
Ein komplettes Fahrrad hat man mir noch nicht geklaut. Abus-Bügelschlösser kann ich durchaus empfehlen. Das haben die Diebe nämlich nicht aufbekommen, als sie versucht haben, es aufzubohren. Stattdessen haben sie dann alle Anbauteile mitgenommen, derer sie habhaft werden konnte. Bremsen, Brems- und Schalthebel, Griffe, Schaltwerk und Gepäckträger waren weg. Das Schloss ließ sich nur noch per Flex öffnen.

Das Fahrrad war also noch da, aber unbenutzbar. Bei hochwertigen Fahrrädern mit guten Anbauteilen kann ich daher zum guten Schloss auch eine Versicherung empfehlen. Die hat mir nämlich meinen Schaden ersetzt. Fürs 50 EUR Polizeiversteigerungsrad lohnt sich das natürlich nicht, da kann man sich nach einem Diebstahl für weniger Geld ein "neues" kaufen.
Das stimmt, du kannst das Rad in der Hausratversicherung für den entsprechenden Wert versichern lassen, das ist dann auch weltweit normal bei Diebstahl abgesichert.
nurso hat geschrieben:
Dienstag 19. März 2019, 20:20
Ich bin ein bißchen neidisch auf Freunde/Bekannte, die in weniger diebstahlbehafteten Regionen leben.
Neulich meinte ein Bekannter auf dem Lande auf meine Frage, ob er keine Angst vor Diebstahl hätte: "Wieso? Diebstahl ist hier bei uns verboten...". Da musste ich erst mal herzlich lachen :D :D :D
Haha der ist gut :good: :good: :lach: :lach:

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Re: Fahrrad: Wie sichern?

Beitrag von Montecristo » Mittwoch 24. April 2019, 16:23

Bis 45 HC AB: Es kann sich ändern.

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Re: Fahrrad: Wie sichern?

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Donnerstag 25. April 2019, 16:30

Ich wage zu behaupten, das bringt wenig.

Okay, der Gelegenheitsdieb wird das Rad weder an den kleinen Dorffahrradladen, der auch Gebrauchträder führt, noch direkt privat weiterverkaufen können. Und wenn er es tut, und jemand entdeckt die Nummer, hat er ein Problem.

Der Profibande ist das egal. Die fährt nachts mit dem unmarkierten weißen Sprinter durch fahrradreiche Gegenden in Metropolen wie Hamburg, Berlin oder Wien, ausgestattet mit Akkuflex mit Edelstahltrennscheibe, Plasmaschneidbrenner und schwerer hydraulischer Feuerwehr-Rettungsschere (doch, das gibt es tatsächlich, und die besten Rettungsscheren kommen auf über 100 Tonnen Druck), Seitentür immer offen, und erbeutet dutzendweise Räder in einer Nacht, die dann immer wieder in Schüben nach Osteuropa geschafft werden. Da interessiert sich genau niemand für irgendwelche eingravierten Nummern im Rahmen, auch die Polizei nicht.

Vor zwei Jahren hob die Hamburger Polizei eine Fahrraddiebesbande aus und fand ein Lager mit mehr als 1.500 (!) professionell gestohlenen Fahrrädern. Und gerade an der deutsch-polnische Grenze – mitunter auch schon an der deutsch-dänischen Seegrenze, wo man ja nicht ohne Anhalten durchfahren kann, Schengen oder nicht – werden immer wieder Transporter von der Polizei aufgebracht, die randvoll mit gestohlenen Fahrrädern beladen sind.

Man kann eigentlich nur dafür sorgen, daß das eigene Rad für Fahrraddiebe zu unattraktiv wird. Entweder fährt man ein Rad, das niemand stehlen würde, weil weder Privatabnehmer noch Hehler signifikante Geldmengen dafür zahlen würden. Das schreckt auch Drogenabhängige ab, die auch 200-€-Räder stehlen, wenn sie die leicht und gegen entsprechendes Geld wieder loswerden.

Oder die andere Lösung ist eine Kombination: Zum einen muß das Rad so gut wie möglich gesichert werden. Rahmen und Hinterrad sollten zusammen mit einem möglichst guten Bügelschloß (z. B. Abus Granit X-Plus) an ein festes Objekt angeschlossen werden, das selbst nur schwer zu überwinden ist. Das Vorderrad könnte man mit einem weiteren Schloß zusätzlich sichern, außerdem Komponenten mit Pitlocks.

Damit das aber auch wirklich sicher ist, sollte das Rad immer in der Nähe einer signifikanten Anzahl an ebenfalls entsprechend hochwertigen, aber schlechter gesicherten Rädern stehen. Die sind dann für alle Arten von Fahrraddieben interessanter. Dann nehmen sie die mit. Das eine Rad auch noch zu knacken und mitzunehmen, lohnt sich schlicht und ergreifend nicht. Es ist egal, ob man nun mit 60 Rädern wieder in den Unterschlupf zurückkommt oder mit 61. Und in der Zeit, in der sie an diesem einen Rad das Extremschloß mit der Hydraulikschere oder dem Plasmaschneider durchtrennt und dann auch noch die anderen Sicherungsmaßnahmen entfernt haben, haben sie bei Fahrrädern mit dem fünf- bis zehnfachen Gesamtwert die einfacheren Bügelschlösser mit dem Bolzenschneider durchtrennt.
← Das da sind keine Klaviertasten. Es sind Synthesizertasten. Doch, da gibt es Unterschiede.
Bisherige Signatur ersetzt, weil die sowieso kaum jemand liest.

INTJ nach Myers-Briggs

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Re: Fahrrad: Wie sichern?

Beitrag von Montecristo » Sonntag 28. April 2019, 15:28

Ebikes stehen in der Sammelgarage. Habe die jetzt mit zwei Kohlburgs (12mm, 3,7 kg) aneinander gekettet. Wegtragen ist sicherlich nicht mehr. Wer Bock hat, darf die flexen. :mrgreen: Wenn am WE oder nachts die Autos davorstehen, geht sowieso nix mehr. Problem ist, wenn irgendeine Nase die Garagentüre nicht schließt.

Kellertüren sind aus Pappe mit Zimmerschlössern. Hatten mal einen Einbruch, der in einer Nacht alle aufgeschlossen hat. Bei meinen toten Spinnen ist der gleich raus. Bohrmaschine wäre noch da gewesen. Akutell ist der Keller leider voll.

Die Nachbarn haben auch ihre Fahrräder in der Sammelgarage. Funktioniert scheinbar.
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Re: Fahrrad: Wie sichern?

Beitrag von fifaboy1981 » Montag 29. April 2019, 18:58

An meinen 2 1/2 Fahrrädern ist soviel installiert, das ich sie sowieso nicht länger alleine draußen stehen lasse :mrgreen:
Aber ich habe bei beiden ein Farradschloss am Rad, du kannst zwar das Rad wegtragen, aber nicht Fahren, und bis damit einer wegläuft, bin ich hinterher :coolgun:
:lol:

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Re: Fahrrad: Wie sichern?

Beitrag von AviferAureus » Samstag 4. Mai 2019, 00:13

Unerfreuliche Entdeckung heute abend: Bei meinem Fahrrad sieht nach einem Diebstahlversuch ein Kettenschloß mit 4 mm (vom Hersteller definierte Sicherheitsstufe: 2/15, Preis: ca. 15 EUR) so aus, als ob es jemand bei der Verbindungsstelle zwischen Schloß und Kette auseinandergerissen hätte. Das Kettenschloß mit 7 mm Dicke (vom Hersteller definierte Sicherheitsstufe: 7/15, Preis: ca. 40 EUR) ist dagegen noch intakt. Am Fahrrad sind nach dem Diebstahlversuch jetzt Speichen verbogen und ein Schutzblech ist zur Hälfte rausgebrochen.

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Re: Fahrrad: Wie sichern?

Beitrag von fifaboy1981 » Samstag 4. Mai 2019, 16:47

AviferAureus hat geschrieben:
Samstag 4. Mai 2019, 00:13
Unerfreuliche Entdeckung heute abend: Bei meinem Fahrrad sieht nach einem Diebstahlversuch ein Kettenschloß mit 4 mm (vom Hersteller definierte Sicherheitsstufe: 2/15, Preis: ca. 15 EUR) so aus, als ob es jemand bei der Verbindungsstelle zwischen Schloß und Kette auseinandergerissen hätte. Das Kettenschloß mit 7 mm Dicke (vom Hersteller definierte Sicherheitsstufe: 7/15, Preis: ca. 40 EUR) ist dagegen noch intakt. Am Fahrrad sind nach dem Diebstahlversuch jetzt Speichen verbogen und ein Schutzblech ist zur Hälfte rausgebrochen.
Bau nen Elektroschocker dran, wer sich dann ans Rad wagt und eine gewischt bekommt, lässt zukünftig die Finger von :evil:

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Re: Fahrrad: Wie sichern?

Beitrag von blaufusstoelpel » Montag 6. Mai 2019, 21:21

Beim Schloss sollte man sich für ein Modell entscheiden, dass VdS anerkannt ist. Keinesfalls ein Modell wählen, dass man mit einer Nagelschere durchschneiden kann. :dont: Es gibt leider auch von bekannten Herstellern hochwertiger Schlösser sehr viel Schrott im unteren bis mittleren Preissegment...

https://www.polizei-beratung.de/themen- ... eiraedern/

Selbst hochwertige Schlösser und eine Codierung sind keine Garantie dafür, dass das Fahrrad nicht geklaut wird. Neben professionellen Banden, die eher hochwertige Räder stehlen, gibt es z.B. in Großstädten genug Drogensüchtige, die Geld für den nächsten Schuss benötigen, und dann einfach das Fahrrad in Einzelteilen zu Geld machen. Die interessiert das nicht, ob am Rahmen irgendwo eine Codierung ist.
Was der Gierige sucht ohne zu finden, findet der Liebende ohne zu suchen. (Unbekannt)

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