Pollenallergie

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Pollenallergie

Beitrag von BTVS » Donnerstag 11. April 2019, 13:58

Ich bin mir nicht sicher, ob es schon einen ähnlichen Thread gibt, habe aber auf den ersten Blick nichts gefunden.

Jedenfalls geht es um die Volkskrankheit Pollenallergie. Betrifft dieses Thema auch noch andere Leute hier und wie geht ihr damit um?

Ich sitze seit einer knappen Woche wie ein Häufchen Elend da und leide vor mich hin. Laufende Nase, knallrote Augen und Kopfschmerzen weswegen ich sogar schon einen Tag zuhause geblieben bin. Nasenspray verwende ich gerade noch, darf dies aber wegen dem Gewöhnungseffekt nur noch bis morgen nehmen. Cetirizin habe ich noch in der Hinterhand, macht aber extrem müde. Zum Glück reagiere ich "nur" auf Frühblüher, dieses Jahr aber besonders stark.

Wie geht es euch so und habt ihr noch andere Methoden, um euch das Leben zu erleichtern?

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Re: Pollenallergie

Beitrag von Wuchtbrumme » Donnerstag 11. April 2019, 14:54

Es gab einen Thread, von mir. Wenn Du unter Deiner Allergie stark leidest wird Dir ein Arztbesuch nicht erspart bleiben.

Ich musste in den vergangenen Jahren Kortison gegen mein Pollenasthma nehmen. Allerdings reagiert jeder völlig anders, Du kannst nichts vergleichen. Gehe schnell zum Arzt und lasse einen Test machen, die Frühblüher Saidon ist fast vorbei.
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Re: Pollenallergie

Beitrag von BTVS » Donnerstag 11. April 2019, 15:56

Okay, danke. Ich habe deinen Thread gar nicht gesehen.

Ich habe jetzt gleich mal einen Arztermin gemacht, mal hoffen, dass er mir weiterhelfen kann. Die Arzthelferin hat etwas von einer Spritze erwähnt. Hast du eine Vorstellung, was sie damit gemeint haben könnte?

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Re: Pollenallergie

Beitrag von Einsamer Igel » Donnerstag 11. April 2019, 16:17

Spritze heißt wahrscheinlich Desensibilisierung. Und das ist mit einer Spritze nicht getan.

Es gibt auch Antihistaminika, die nicht so müde machen wie Ceterizin. Vom Lungenfacharzt/Allergologen kann man sich Nasenspray aufschreiben lassen, was nicht abhängig macht und bei Pollenallergie auch viel besser hilft. Verwendest du Pollenvliese an den Fenstern? Es gibt einige Verhaltenstipps, die das Leben mit Allergie leichter machen. Google mal danach.

Was ich z.B. mache: Nur morgens lange lüften, ansonsten nur die Fenster öffnen, die ein Pollenvlies haben. Kleidung nicht draußen trocknen. Kontaminierte Kleidung in der Wohnung schnell ausziehen, am besten im Flur lassen, nicht in der Wohnung verteilen, schon gar nicht ins Schlafzimmer bringen. Haare gründlich ausbürsten, Gesicht waschen. Ich verwende antiallergische Augentropfen, dazu ein Nasenspray vom Arzt und ich habe einen Staubsauger mit HEPA-Filter. Bei starkem Pollenflug möglichst wenig im Freien aufhalten. Außerdem nehme ich noch Antihistaminika in Tablettenform. Cetirizin wirkt gut, macht aber in der Tat sehr müde. Es gibt aber noch viele andere. Man muss nur aufpassen, dass man keinerlei Grapefruitprodukte zu sich nimmt. Die vertragen sich nicht mit Antihistaminika.
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Re: Pollenallergie

Beitrag von BTVS » Donnerstag 11. April 2019, 16:54

Einsamer Igel hat geschrieben:
Donnerstag 11. April 2019, 16:17
Spritze heißt wahrscheinlich Desensibilisierung. Und das ist mit einer Spritze nicht getan.

Es gibt auch Antihistaminika, die nicht so müde machen wie Ceterizin. Vom Lungenfacharzt/Allergologen kann man sich Nasenspray aufschreiben lassen, was nicht abhängig macht und bei Pollenallergie auch viel besser hilft. Verwendest du Pollenvliese an den Fenstern? Es gibt einige Verhaltenstipps, die das Leben mit Allergie leichter machen. Google mal danach.

Was ich z.B. mache: Nur morgens lange lüften, ansonsten nur die Fenster öffnen, die ein Pollenvlies haben. Kleidung nicht draußen trocknen. Kontaminierte Kleidung in der Wohnung schnell ausziehen, am besten im Flur lassen, nicht in der Wohnung verteilen, schon gar nicht ins Schlafzimmer bringen. Haare gründlich ausbürsten, Gesicht waschen. Ich verwende antiallergische Augentropfen, dazu ein Nasenspray vom Arzt und ich habe einen Staubsauger mit HEPA-Filter. Bei starkem Pollenflug möglichst wenig im Freien aufhalten. Außerdem nehme ich noch Antihistaminika in Tablettenform. Cetirizin wirkt gut, macht aber in der Tat sehr müde. Es gibt aber noch viele andere. Man muss nur aufpassen, dass man keinerlei Grapefruitprodukte zu sich nimmt. Die vertragen sich nicht mit Antihistaminika.
Einige der genannten Dinge beherzige ich bereits. Nur von dem Pollenvlies hatte ich bisher noch nicht gehört, werde das aber definitiv recherchieren.

Die letzten 10 Jahre bin ich eigentlich ganz gut zurechtgekommen und habe kaum Beeinträchtigungen gehabt und musste nicht zu härteren Mitteln wie Desensibilisierung oder Medikamenten greifen.

Dieses Jahr ist es aber wohl besonders belastend, da ich von mehreren Leuten höre, dass es ihnen nicht gut geht. Zum Glück ist die Leidenszeit wenigstens zeitlich begrenzt.

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Re: Pollenallergie

Beitrag von calcetto » Donnerstag 11. April 2019, 17:49

Ich hab vor einigen Jahren eine Desensibilisierung gemacht. Die hat damals ziemlich gut geholfen. Mittlerweile sind die Allergiesymptome wieder mehr geworden, aber bei weitem nicht so schlimm wie früher, wo ich mich Frühling und Sommer fast nur noch in meinem abgedunkelten Zimmer versteckt habe.

Desensibilisierung kann helfen, muss aber nicht. Der Aufwand ist schon recht groß. Ich musste drei Jahre lang alle ein bis vier Wochen, je nachdem ob es eine neue Medikamentenflasche war oder nicht, zu meinem Allergiearzt und bekam zwei Spritzen. Nach den Spritzen soll man noch mindestens 30 Minuten in der Praxis bleiben, falls es doch zu einem anaphylaktischen Schock oder ähnlichem kommen sollte. Die Medikamente, die mir gespritzt wurden, musste ich übrigens selbst zahlen.

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Re: Pollenallergie

Beitrag von Girassol » Donnerstag 11. April 2019, 17:53

Bei mir ist es von Jahr zu Jahr unterschiedlich, ob und wie stark ich auf den Pollenflug reagiere. Ich habe vor Jahren einen Test beim Hautarzt gemacht und auf quasi alles von Eiche bis zu Birke und Pappel allergisch reagiert. Seit ich in der Stadt lebe ist es aber deutlich besser als bei meinen Eltern auf dem Dorf.

Hin und wieder nehme ich Nasenspray oder Lorano. Zudem war es bei mir mit den Augen meistens deutlich besser, wenn ich statt Brille Kontaktlinsen getragen habe, vermutlich, weil dann gar nicht so viel "Angriffsfläche" mehr frei ist. :mrgreen:
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Re: Pollenallergie

Beitrag von Einsamer Igel » Donnerstag 11. April 2019, 17:57

calcetto hat geschrieben:
Donnerstag 11. April 2019, 17:49
Desensibilisierung kann helfen, muss aber nicht. Der Aufwand ist schon recht groß.
Das kenne ich aus meinem Bekanntenkreis auch nur so. Es zieht sich über Jahre hin, man geht da brav jede Woche/Monat hin und am Ende hat es bei allen, bei denen ich es mitbekommen habe, nicht geholfen. Ich habe auch mal eine Desensibilisierung angefangen, auf Gräserpollen. Es hat nicht geholfen, seither habe ich zusätzlich noch eine Allergie gegen Frühblüher.
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Re: Pollenallergie

Beitrag von Einsamer Igel » Donnerstag 11. April 2019, 17:59

Girassol hat geschrieben:
Donnerstag 11. April 2019, 17:53
Zudem war es bei mir mit den Augen meistens deutlich besser, wenn ich statt Brille Kontaktlinsen getragen habe, vermutlich, weil dann gar nicht so viel "Angriffsfläche" mehr frei ist. :mrgreen:
Das ist ja interessant! Mir wurde vor Jahren von Kontaktlinsen abgeraten, WEIL ich eine Pollenallergie habe. Kann aber damit zusammenhängen, dass ich rund ums Jahr allergisch bin. Hausstaubmilben, Gräser und Frühblüher.
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Re: Pollenallergie

Beitrag von Girassol » Donnerstag 11. April 2019, 18:04

Einsamer Igel hat geschrieben:
Donnerstag 11. April 2019, 17:59
Girassol hat geschrieben:
Donnerstag 11. April 2019, 17:53
Zudem war es bei mir mit den Augen meistens deutlich besser, wenn ich statt Brille Kontaktlinsen getragen habe, vermutlich, weil dann gar nicht so viel "Angriffsfläche" mehr frei ist. :mrgreen:
Das ist ja interessant! Mir wurde vor Jahren von Kontaktlinsen abgeraten, WEIL ich eine Pollenallergie habe. Kann aber damit zusammenhängen, dass ich rund ums Jahr allergisch bin. Hausstaubmilben, Gräser und Frühblüher.
Eine Hausstauballergie habe ich auch. Keine Ahnung, ob mein (Augen-) Arzt das gut finden würde, ich hab da nie nachgefragt.
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Re: Pollenallergie

Beitrag von Axolotl » Freitag 12. April 2019, 17:21

Einsamer Igel hat geschrieben:
Donnerstag 11. April 2019, 17:57
Das kenne ich aus meinem Bekanntenkreis auch nur so. Es zieht sich über Jahre hin, man geht da brav jede Woche/Monat hin und am Ende hat es bei allen, bei denen ich es mitbekommen habe, nicht geholfen. Ich habe auch mal eine Desensibilisierung angefangen, auf Gräserpollen. Es hat nicht geholfen, seither habe ich zusätzlich noch eine Allergie gegen Frühblüher.
Ich bin schon auf der ersten Stufe ausgestiegen, weil ich es nicht vertragen habe. Zudem kann man immer nur auf bestimmte Dinge desensibilisieren. Jemand wie ich der praktisch auf alles was blüht allergisch ist, dazu auf diverse Tiere und Pilze der müsste sein ganzes Leben lang Spritzen erhalten :lach:
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Re: Pollenallergie

Beitrag von Wuchtbrumme » Freitag 12. April 2019, 20:10

BTVS hat geschrieben:
Donnerstag 11. April 2019, 15:56
Okay, danke. Ich habe deinen Thread gar nicht gesehen.

Ich habe jetzt gleich mal einen Arztermin gemacht, mal hoffen, dass er mir weiterhelfen kann. Die Arzthelferin hat etwas von einer Spritze erwähnt. Hast du eine Vorstellung, was sie damit gemeint haben könnte?
Ja, die habe ich. Es geht um Desensibilisierung. Du bekommst die Spritze einmal in der Woche und nach 2 Jahren oder so hast Du deutlich weniger oder gar keine Beschwerden mehr. Manchmal wirkt das aber auch nicht.
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Re: Pollenallergie

Beitrag von vinzenz67 » Freitag 12. April 2019, 21:13

Ich war so ziemlich gegen alles allergisch Hunde besonders Katzen Hausstaubmilben, verschiedene Pollen von Gräser
und Bäumen. Meine Allergie war so stark ausgeprägt das sie sogar im Blut nachweisbar war meine Hyposensibilisierungs Behandlung dauerte fünf
Jahre seitdem bin ich zu 95% beschwerdefrei die restlichen Prozent
sind Hausstaub und Katzen aber so gering das ich kaum reagiere. Sehr interessant war das ich wehrend der Behandlung
keinen einzigen Tag Krank und noch nicht mal eine Erkältung hatte, und heute ist es so das Erkältungen bei mir sehr
kurz andauern, ich weiß allerdings nicht ob das in Zusammenhang mit der Impfung steht.
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Re: Pollenallergie

Beitrag von BTVS » Freitag 12. April 2019, 22:54

Beim Thema Desensibilisierung bin ich etwas skeptisch. Grundsätzlich hört sich das sehr gut an, aber wenn das mit soviel Zeit (und als Privatpatient) mit einigen Kosten verbunden ist lasse ich das vorerst. Außerdem bin ich kein großer Fan von Spritzen und Nadeln. Bald habe ich einen Termin beim Allergologen und höre mir mal an, was er meint. Dann sollte das schlimmste aber auch schon überstanden sein.

Da ich zum Glück nur saisonal und in einer kurzen Zeit allergisch reagiere und sonst alles essen kann und keine Probleme mit Tierhaaren o.ä. habe fahre ich mit richtig ausgewählten und dosierten Medikamenten zur richtigen Zeit momentan wahrscheinlich am besten.

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Re: Pollenallergie

Beitrag von Antonia » Freitag 19. April 2019, 17:19

Dieses Jahr ist es wirklich besonders schlimm, wahrscheinlich weil es so plötzlich warm geworden ist.
Ich hatte schon im Februar Probleme und jetzt wieder im April, kann mich nicht lange draußen aufhalten und dabei liebe
ich doch den Frühling. :evil:
Nehme zur Zeit Cetirizin, das hilft etwas. Eine Freundin hatte mir Reactine empfohlen, das soll auch gegen Hausstauballergie
und Tierhaarallergie helfen.

Morgen flüchte ich mit Freunden an die Ostsse, da haben die doofen Pollen keine Chance. :frech2:
Zwei Gefangene sahen durch's Gitter in die Ferne,
der eine sah nur Schmutz, der andere die Sterne.

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Re: Pollenallergie

Beitrag von Radioactivman » Freitag 3. Mai 2019, 15:05

Versucht mal in der schlimmen Zeit auf Milchprodukte zu verzichten.
Der Milcheiweis kann dafür sorgen, dass eine Allergie überhaupt erst ausgelöst wird oder die Symptome verstärken.

Es gibt auch Nasensprays, die so lange verwendet werden können, wie man möchte.

Beides mache ich dieses Jahr und es hat sofort geholfen.

Milchprodukte habe ich ein paar Tage komplett weggelassen und jetzt stark reduziert.
Das Nasenspray, was ich verwende, heißt MometaHEXAL und hilft mir ebenfalls.

Die üblichen Mittlchen haben mir überhaupt nicht geholfen. Ich bin noch nicht mal müde davon geworden, was ja viele als Nebenwirkung haben.

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Re: Pollenallergie

Beitrag von BTVS » Freitag 3. Mai 2019, 18:00

Meine schlimme Zeit ist zum Glück vorbei und ich kann wieder frei durchatmen und denken.

Den erwähnten Nasenspray habe ich von meiner Hausärztin bekommen und hat mir auch geholfen. Ebenso Tabletten, die nicht müde machen aber auch rezeptpflichtig sind.
Radioactivman hat geschrieben:
Freitag 3. Mai 2019, 15:05
Versucht mal in der schlimmen Zeit auf Milchprodukte zu verzichten.
Der Milcheiweis kann dafür sorgen, dass eine Allergie überhaupt erst ausgelöst wird oder die Symptome verstärken.
Das wusste ich noch nicht, werde es aber mal nächstes Jahr versuchen, da ich relativ viele Milchprodukte zu mir nehme.

Ich bin heute beim Allergologen gewesen und habe nochmal einen Allergietest machen lassen. Wie bereits bekannt waren vor allem die Frühblüher und Bäume die Übeltäter. Habt ihr schon von der sogenanntem Kurzzeit Immuntherapie gehört? Mein Arzt hat gemeint, dass dies 4 Spritzen in einem kurzen Abstand sind, die jeweils im Herbst verabreicht werden. Insgesamt geht das drei Jahre und wäre in dem Umfang zeitlich auf jeden Fall überschaubar.

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Re: Pollenallergie

Beitrag von Axolotl » Samstag 4. Mai 2019, 12:44

Radioactivman hat geschrieben:
Freitag 3. Mai 2019, 15:05
Versucht mal in der schlimmen Zeit auf Milchprodukte zu verzichten.
Der Milcheiweis kann dafür sorgen, dass eine Allergie überhaupt erst ausgelöst wird oder die Symptome verstärken.
Ich glaube eher, dass bei dir keine Pollenallergie sondern eine Histaminintolernz vorlag. Hat ähnliche Symptome und wird durch das Weglassen histaminreicher Nahrung behandelt. Hohe Histaminwerte kommen vor allem in fermentierter, gegärter oder gereifter Nahrung vor und damit natürlich auch im Käse. Durch das Weglassen der Milchprodukte hast du natürlich auch keinen Käse zu dir genommen, was das Abklingen der Symptome begünstigt hat. Du hast dich quasi selbst behandelt und nur die falschen Schlüsse daraus gezogen.
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Re: Pollenallergie

Beitrag von Radioactivman » Samstag 4. Mai 2019, 21:27

Axolotl hat geschrieben:
Samstag 4. Mai 2019, 12:44
Radioactivman hat geschrieben:
Freitag 3. Mai 2019, 15:05
Versucht mal in der schlimmen Zeit auf Milchprodukte zu verzichten.
Der Milcheiweis kann dafür sorgen, dass eine Allergie überhaupt erst ausgelöst wird oder die Symptome verstärken.
Ich glaube eher, dass bei dir keine Pollenallergie sondern eine Histaminintolernz vorlag. Hat ähnliche Symptome und wird durch das Weglassen histaminreicher Nahrung behandelt. Hohe Histaminwerte kommen vor allem in fermentierter, gegärter oder gereifter Nahrung vor und damit natürlich auch im Käse. Durch das Weglassen der Milchprodukte hast du natürlich auch keinen Käse zu dir genommen, was das Abklingen der Symptome begünstigt hat. Du hast dich quasi selbst behandelt und nur die falschen Schlüsse daraus gezogen.
Nein, nicht ganz.
Ich habe zwar das ganze Jahr Probleme mit Allergien, aber in der Zeit der Frühblüher merke ich es besonders stark.
Ein Arzt hat mir erklärt, dass ich allergisch gegen Milcheiweiß bin und durch den Konsum von Milchprodukten meine Schleimhäute ständig gereizt sind. Dadurch sind sie anfällig für die Pollen.
Ganz verschwunden ist meine Pollenallergie durch das Weglassen auch nicht, sondern ist nur viel besser geworden.
Wenn man googelt, findet man ganz viel dazu, dass Milchprodukte Allergien verschlimmern können.
Generell ist der Konsum von vielen Milchprodukten schlecht für den Körper, weil der Körper dadurch übersäuert, was z.B. Entzündungen begünstigt oder langsamer verheilen lässt.

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Re: Pollenallergie

Beitrag von Axolotl » Samstag 4. Mai 2019, 22:34

Radioactivman hat geschrieben:
Samstag 4. Mai 2019, 21:27
Nein, nicht ganz.
Ich habe zwar das ganze Jahr Probleme mit Allergien, aber in der Zeit der Frühblüher merke ich es besonders stark.
Ein Arzt hat mir erklärt, dass ich allergisch gegen Milcheiweiß bin und durch den Konsum von Milchprodukten meine Schleimhäute ständig gereizt sind. Dadurch sind sie anfällig für die Pollen.
Ganz verschwunden ist meine Pollenallergie durch das Weglassen auch nicht, sondern ist nur viel besser geworden.
Wenn man googelt, findet man ganz viel dazu, dass Milchprodukte Allergien verschlimmern können.
Generell ist der Konsum von vielen Milchprodukten schlecht für den Körper, weil der Körper dadurch übersäuert, was z.B. Entzündungen begünstigt oder langsamer verheilen lässt.
Auch gut. Dann ist die Schlussfolgerung Weglassen von Milchprodukten lindert die Allergie dennoch nur in deinem Spezialfall korrekt und aknn nicht verallgemeinert werden.
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