Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

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Wenn du normal (wie üblich) lebst/haushaltest, wie viel Geld hast du am Monatsende übrig?

Ich muss mich einschränken um es überhaupt zum Monatsende zu schaffen.
11
14%
Ich wirtschafte genau auf Null Euro unterm Strich.
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<10€
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501-750€
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751-1000€
6
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über 1000€
6
8%
über 1500€
15
19%
Ich bin Millionär und gucke nicht aufs Geld.
3
4%
Ich finde Geld doof und will den Kommunismus.
3
4%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 79

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Re: Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

Beitrag von NeC » Sonntag 26. Mai 2019, 11:35

Schmogs "Stubenhocker" und Nells "Zufriedenheit mit einfachem Lebensstil" machen alleine schon viel aus. Wenn man dann noch die vor Ort vorhandene Infrastruktur nutzen kann (bei mir z.B. lange: Öffies, Fahrrad und Car-Sharing statt eigenem Auto, Wohnung im ehemaligen Elternhaus, Ausbildung, Studium und auch Jobs in Pendelreichweite dieser Wohnung, Dinge in der Hobbywerkstatt im Keller reparieren statt neu kaufen), dann bleibt am Monatsende schon etwas übrig.

Allerdings fördert fast alles davon auch wunderbar die AB-Karriere! Deshalb finde ich den bisherigen Stand der Umfrage auch ziemlich bezeichnend.

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Re: Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

Beitrag von uhu72 » Sonntag 26. Mai 2019, 12:18

Man kann nicht mehr sparen, als man hat, demzufolge ist in erster Linie entscheidend, wie viel Geld jeden Monat rein kommt.
Und einen Sparfaktor haben wir alle ABs gemeinsam, nämlich keine Kinder. So böse das jetzt auch klingen mag, so einfach ist es leider.
Es gibt für jeden Topf einen passenden Deckel. Aber es gibt nicht genug passende Deckel für alle Töpfe!

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Re: Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

Beitrag von selina » Sonntag 26. Mai 2019, 12:36

uhu72 hat geschrieben:
Sonntag 26. Mai 2019, 12:18
Man kann nicht mehr sparen, als man hat, demzufolge ist in erster Linie entscheidend, wie viel Geld jeden Monat rein kommt.
Und einen Sparfaktor haben wir alle ABs gemeinsam, nämlich keine Kinder. So böse das jetzt auch klingen mag, so einfach ist es leider.
Trotzdem hat man nicht plötzlich mehr Geld zur Verfügung, nur weil man kein Kind zu versorgen hat.
Man teilt eben sein Geld anders ein und gibt es für andere Dinge aus.
Also man gibt z.B. Geld entweder für Urlaub aus oder für den Blockflötenunterricht des Sprößlings.
Ich z.B. habe auch nicht mehr zum sparen weil ich Nichtraucher bin.

Wenn ich alt bin, werde ich nur noch nörgeln. Das wird ein Spaß. :oma:

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Re: Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

Beitrag von NBUC » Sonntag 26. Mai 2019, 12:45

selina hat geschrieben:
Sonntag 26. Mai 2019, 12:36
Trotzdem hat man nicht plötzlich mehr Geld zur Verfügung, nur weil man kein Kind zu versorgen hat.
Man teilt eben sein Geld anders ein und gibt es für andere Dinge aus.
Also man gibt z.B. Geld entweder für Urlaub aus oder für den Blockflötenunterricht des Sprößlings.
Ich z.B. habe auch nicht mehr zum sparen weil ich Nichtraucher bin.
Es gibt halt (lebens)notwendige Ausgaben und dann einen fließenden (und diskussionstreibenden) Übergang von förderlichen (z.B. der Gesundheit) hin zu Luxusausgaben.
Wobei als Knackpunkt heutzutage wohl die Wohnung zu sehen ist, weil sie sowohl der größte als auch schwer adequat auszutauschender Posten ist.

Wer an einer nichtlebensnotwendigen Ausgabe spart, hat diesen Betrag erst einmal zur Verfügung und kann über diesen dann verfügen - sei es zu weiterem Konsum oder eben auch sparen. Daher halte ich den Punkt mit dem Monatsende für etwas schwammig.
Wenn ich 6 Monate spare und dann im 7. genau davon etwas kaufe, habe ich dann 6 Monate viel übrig gehabt?
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Alle gesellschaftlichen Betrachtungen enthalten zwangsläufig Verallgemeinerungen und werden daher Ausnahmen und Einzelfälle enthalten, denen sie nicht gerecht werden können.

wenn ich nicht antworten sollte heißt das nicht, dass du Recht hast, sondern ich kein Internet!

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Re: Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

Beitrag von uhu72 » Sonntag 26. Mai 2019, 12:53

selina hat geschrieben:
Sonntag 26. Mai 2019, 12:36
Trotzdem hat man nicht plötzlich mehr Geld zur Verfügung, nur weil man kein Kind zu versorgen hat.
Wieso plötzlich?
Umgekehrt wird ein Schuh draus, man hat plötzlich weniger Geld zur Verfügung, sobald man ein oder mehrere Kind(er) zu versorgen hat.
Es gibt für jeden Topf einen passenden Deckel. Aber es gibt nicht genug passende Deckel für alle Töpfe!

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Re: Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

Beitrag von uhu72 » Sonntag 26. Mai 2019, 13:08

NBUC hat geschrieben:
Sonntag 26. Mai 2019, 12:45
Wer an einer nichtlebensnotwendigen Ausgabe spart, hat diesen Betrag erst einmal zur Verfügung und kann über diesen dann verfügen - sei es zu weiterem Konsum oder eben auch sparen. Daher halte ich den Punkt mit dem Monatsende für etwas schwammig.
Wenn ich 6 Monate spare und dann im 7. genau davon etwas kaufe, habe ich dann 6 Monate viel übrig gehabt?
Richtig, man muss das eigentlich am Jahreseinkommen fest machen, denn es gibt ja auch diverse Einmalzahlungen, auch wenn die nicht jeder hat. Stichwort Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, Erfolgsbeteiligung, ect. Dann gibt es auf der anderen Seite auch noch Ausgaben, die ggf. nur einmal jährlich anfallen.
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Re: Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

Beitrag von klecks » Sonntag 26. Mai 2019, 13:11

Das Ergebnis hängt ja von vielen Faktoren ab ...

Ich könnte mir vorstellen, dass es finanziell gut gepolsterte ABs gibt, weil sie die Kombi von Studium im technischen Bereich, Vollzeitjob und kinderlos- bzw. hausfrauenlos haben. Aber klar, man kann schon auch sehr viel ausgeben, wenn man will. ;)

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Re: Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

Beitrag von Mit müden Augen » Sonntag 26. Mai 2019, 13:16

Wow, dieses Ergebnis. :shock: Ein paar Leute müssen sich einschränken, die meisten anderen haben am Ende mehr übrig als ich pro Monat zur Verfügung habe... Nein ich bin nicht neidisch, Geld macht nicht glücklich. Ich kann froh sein überhaupt genug zum Leben zu haben. Ich bin nicht reich aber als arm würde ich mich auch nicht bezeichnen.
Was mir genau am Monatsende bleibt müsste ich mal ausrechnen, es dürften so 0-150€ je nach Monat sein. Ich habe etwas Puffer auf dem Sparbuch und muss nur aufpassen im Durchschnitt auf einen Restbetrag >=0 zu wirtschaften, geringe monatliche Schwankungen sind kein Problem. Wenn ich jeden Monat Angst haben müsste der Kühlschrank bleibt am Ende leer würde ich durchdrehen. :sadman:
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Re: Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

Beitrag von klecks » Sonntag 26. Mai 2019, 13:27

Mit müden Augen hat geschrieben:
Sonntag 26. Mai 2019, 13:16
Wenn ich jeden Monat Angst haben müsste der Kühlschrank bleibt am Ende leer würde ich durchdrehen. :sadman:
Nun ja, diese Aussicht finde ich gar nicht sooo schlimm. Eine einzelne Person kann sich immer irgendwo noch durchessen. :holy:
Aber wenn dein Konto nicht die nötige Deckung hat, um die vielen Einzugsermächtigungen, die man zwangsläufig so hat, zu bedienen, dann kommt da schnell eine Lawine ins Rollen ... Klar, ich habe die Perspektive einer Familienfrau, die mit für Ein- und Auskommen zu sorgen hat.

Ich stelle mir das manchmal vor, wie das so ist, wenn man plötzlich nicht mehr Miete- und Stromrechnungen etc. bezahlen kann, einem die Zeit davonrennt, Anträge zu stellen bzw. neues Einkommen zu finden. Man einen Umzug mit einer Familie planen muss, nicht mehr alle Möbel in die vermutlich deutlich kleinere Wohnung kriegt, sie schnell loskriegen muss. Ich finde ja Umzüge an sich schon stressig ... Von den Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl der Kinder ganz zu schweigen.

Aber ich weiß, das ist hier ein wenig off topic. Und ich weiß auch, wer sich nach Zweisamkeit sehnt, kann die Leere nicht unbedingt mit einem gut gefüllten Konto kompensieren. ...

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Re: Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

Beitrag von NeC » Sonntag 26. Mai 2019, 14:15

selina hat geschrieben:
Sonntag 26. Mai 2019, 12:36
Man teilt eben sein Geld anders ein und gibt es für andere Dinge aus.
Also man gibt z.B. Geld entweder für Urlaub aus oder für den Blockflötenunterricht des Sprößlings.
Ich z.B. habe auch nicht mehr zum sparen weil ich Nichtraucher bin.
Genau das ist eben nicht für jeden so, sondern eine Typfrage.
Manche geben ihr Geld nicht für andere Dinge aus, sondern sie leben ihren bescheidenen Lebensstil ganz normal weiter, und ein mehr an Geld bleibt am Monatsende erstmal auf dem Konto liegen.

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Re: Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

Beitrag von Girassol » Sonntag 26. Mai 2019, 14:22

Wenn ich 1500€ oder mehr im Monat übrig hätte, dann hätte ich mir wohl schon den Traum vom Eigenheim erfüllt. Das ist auch mein großes Sparziel. Ich würde gerne noch etwas mehr Eigenkapital ansparen, aber auch nicht mehr zu lange warten, abbezahlen muss man das Häuschen auch noch irgendwann. Leider ist hier in der Gegend kaum noch was zu haben und wenn, dann einfach wahnsinnig teuer.

Ich denke auch, dass Kinder im Endeffekt gar nicht sooo teuer sein müssen. Vieles kann man gebraucht kaufen, wenn man will und bei den meisten Paaren mit (kleinen) Kindern erlebe ich, dass seit Kinder da sind, an anderen Stellen weniger Kosten anfallen. Statt längeren Fernreisen gibt es eine Woche im familienfreundlichen Hotel in Deutschland, Österreich oder vllt. noch auf Mallorca. Man geht nicht mehr regelmäßig abends essen, ins Kino oder Cocktails trinken, sondern bleibt zuhause oder geht zum Spielplatz. Zudem braucht man zumindest in der Elternzeit auch kein Geld für schicke Büroklamotten.

Gerade was Urlaub angeht, sehe ich bei mir durchaus noch Einsparpotential. Ich verreise wirklich gerne, aber bei Bedarf könnte ich hier kürzertreten, wenn größere Ausgaben anstehen. Generell ist es mir aber auch wichtig, genug auf der hohen Kante zu haben, wenn z.B. eben die Waschmaschine oder das Auto kaputt geht. Bei Autos habe ich aber keine großen Ansprüche und hatte bisher immer nur ältere Gebrauchtwagen.
Yesterday is history, tomorrow is a mystery, but today, today is a gift. That's why we call it present.

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Re: Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

Beitrag von NeC » Sonntag 26. Mai 2019, 14:24

Mit müden Augen hat geschrieben:
Sonntag 26. Mai 2019, 13:16
Nein ich bin nicht neidisch, Geld macht nicht glücklich. Ich kann froh sein überhaupt genug zum Leben zu haben.
Geld macht nicht glücklich - solange es reicht, um seine Rechnungen zu bezahlen. (klick)
Bei (deutlich) zu wenig kann mehr Geld durchaus glücklich machen, weil es in unserer Gesellschaft überhaupt erst die Grundlage zur Lebensentfaltung bildet.

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Re: Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

Beitrag von selina » Sonntag 26. Mai 2019, 14:27

NeC hat geschrieben:
Sonntag 26. Mai 2019, 14:15
selina hat geschrieben:
Sonntag 26. Mai 2019, 12:36
Man teilt eben sein Geld anders ein und gibt es für andere Dinge aus.
Also man gibt z.B. Geld entweder für Urlaub aus oder für den Blockflötenunterricht des Sprößlings.
Ich z.B. habe auch nicht mehr zum sparen weil ich Nichtraucher bin.
Genau das ist eben nicht für jeden so, sondern eine Typfrage.
Manche geben ihr Geld nicht für andere Dinge aus, sondern sie leben ihren bescheidenen Lebensstil ganz normal weiter, und ein mehr an Geld bleibt am Monatsende erstmal auf dem Konto liegen.
Sicher ist es auch ne Typfrage. Aber es ging auch darum, ob Kinderlose automatisch mehr sparen.

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Re: Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

Beitrag von NBUC » Sonntag 26. Mai 2019, 14:28

Girassol hat geschrieben:
Sonntag 26. Mai 2019, 14:22
Wenn ich 1500€ oder mehr im Monat übrig hätte, dann hätte ich mir wohl schon den Traum vom Eigenheim erfüllt.
Die andere Seite ist halt die Perspektive, ob das jetzt dauerhaft so bleiben wird bzw. wie flexibel man in dem bestehenden oder auch einem neuen Unternehmen, wenn man sich etwas Neues suchen muss, dann örtlich sein müßte.
selina hat geschrieben:
Sonntag 26. Mai 2019, 14:27
Sicher ist es auch ne Typfrage. Aber es ging auch darum, ob Kinderlose automatisch mehr sparen.
Sie könnten mehr sparen im Vergleich zu verantwortungsbewußten Eltern.
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Re: Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

Beitrag von kicky » Sonntag 26. Mai 2019, 14:39

Das Mehr an Ausgaben bei Babys und Kleinkinder bis sie in die Krippe gehen ist es garnicht mal so, aber die fehlenden bzw. geringeren Einnahmen fallen ins Gewicht. Mit dem Elterngeld kann man schon was anfangen, aber so fehlen mir durch die Elternzeit reichlich 1200 Euro pro Monat im Vergleich zu meinem vorherigen Gehalt. Das ist zigmal mehr, als was wir gerade an Windeln, Feuchttüchern und Strom/Wasser für die öfter laufende Waschmaschine ausgeben.
Kinderlose könnten denke ich häufig mehr sparen als Familien mit Kindern, das kommt aber natürlich immernoch auf das individuelle Einkommen an.

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Re: Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

Beitrag von Vidar » Sonntag 26. Mai 2019, 19:28

Ich verreise z.B. sehr gerne und klar, das belastet das Budget schon.
Bei vielen Alltagsdingen gibt es aber einfach ein Limit, wieviel man überhaupt sinnvoll ausgeben kann. Wenn man bei Nahrungsmitetln schon quasi keine Abstriche macht (Bio & regional), wird irgendwann jeder zusätzliche Euro nur in den Müll geworfen, weil man schlicht nicht mehr essen kann. Beruflich esse ich dazu eh schon häufig iin Restaurants auf Kosten des Auftraggebers, das brauche ich die restlichen Tage nicht auch noch.
Ab einem bestimmten Einkommen nimmt der Grenznutzen von mehr Einkommen einfach ziemlich ab, wenn man nicht gerade einen Porsche GT3 oder ähnliches auf dem Wunschzettel stehen hat.
Deswegen arbeite ich aufs Jahr gerechnet auch nur halbtags. Arbeiten um zu leben, nicht umgekehrt.

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Re: Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

Beitrag von AviferAureus » Sonntag 26. Mai 2019, 20:21

Mit müden Augen hat geschrieben:
Sonntag 26. Mai 2019, 13:16
Wow, dieses Ergebnis. :shock: Ein paar Leute müssen sich einschränken, die meisten anderen haben am Ende mehr übrig als ich pro Monat zur Verfügung habe...
Kenne ich ein wenig: in der Dezember-Abrechnung meines mal zur Weihnachtszeit besuchten Lieblingsgeschwisters war mehr Weihnachtsgeld drauf als ich damals im ganzen Jahr verdiente.... Die Miete meines Lieblingsgeschwisters ist höher als mein jetziges monatliches Netto-Einkommen (und höher als alle meine vorigen Brutto-Einkommen).

Melli
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Re: Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

Beitrag von Melli » Sonntag 26. Mai 2019, 20:59

Don Rosa hat geschrieben:
Sonntag 26. Mai 2019, 09:52
Ah, du hast Millionär angekreuzt. ;)
Nein, das war ich. Obschon ich sehr versucht war, "Ich finde Geld doof und will den Kommunismus." anzukreuzen. Einerseits bin ich nämlich auch immer noch Stubenhocker und diesen ganzen AB-Kram. Bei vielen Dingen frage ich mich, ob sich das noch lohnt in meiner wahrscheinlich verbleibenden Lebenszeit :specht: Andererseits bin ich in Wirtschaft und Politik tatsächlich mit vielem nicht einverstanden. Nur tauge ich nicht als Marxistin, weil ich mit den philosophischen Grundlagen auch nicht einverstanden bin. Ich habe wohl sehr eine radikale Vorstellung von Decolonization :)

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Re: Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

Beitrag von Reinhard » Sonntag 26. Mai 2019, 22:22

Melli hat geschrieben:
Sonntag 26. Mai 2019, 20:59
Don Rosa hat geschrieben:
Sonntag 26. Mai 2019, 09:52
Ah, du hast Millionär angekreuzt. ;)
Nein, das war ich. Obschon ich sehr versucht war, "Ich finde Geld doof und will den Kommunismus." anzukreuzen. Einerseits bin ich nämlich auch immer noch Stubenhocker und diesen ganzen AB-Kram. Bei vielen Dingen frage ich mich, ob sich das noch lohnt in meiner wahrscheinlich verbleibenden Lebenszeit :specht: Andererseits bin ich in Wirtschaft und Politik tatsächlich mit vielem nicht einverstanden. Nur tauge ich nicht als Marxistin, weil ich mit den philosophischen Grundlagen auch nicht einverstanden bin. Ich habe wohl sehr eine radikale Vorstellung von Decolonization :)
Ach, Kommunismus ist doch toll. Es ist extra dafür ausgelegt, toll zu sein. :) Eine Utopie halt. Deswegen war ich auch versucht, die Option anzukreuzen. ;) Aber es ist nur eine Erzählung der Marxisten, dass man auch Marxist sein muss, wenn man für Kommunismus ist, unabhängig vom Sachzusammenhang. Und mit der Erzählung haben sie einen dann am Haken, dass man den ganzen Kram auch mit nimmt, der so mit dranhängt. Also Eigentum an Produktionsmitteln als Problem und Sozialismus als Lösung und Weg zum Kommunismus. Aber man kann auch Utopie wollen, ob man sie nun Kommunismus nennt oder anders, ohne dass man sich in den Sozialismus mit reinziehen lässt.

Die Verwirrung des Geistes fängt doch schon damit an, dass man Sozialismus als "die" Alternative zum Kapitalismus darstellt. :pfeif:
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

Wer will findet sucht Wege; wer nicht will findet Gründe erfindet Ausflüchte.

yes_or_no

Re: Wie viel Geld bleibt euch am Monatsende?

Beitrag von yes_or_no » Sonntag 26. Mai 2019, 22:29

Ich bin mein Geld bisher immer ganz gut losgeworden. Würd nicht behaupten, dass ich mich großartig einschränke, sollt ich vermutlich besser.
Die meisten Menschen haben Reservegeld auf dem Konto, nur ich gebe es munter aus, sobald ich es bekomme.

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