Pflege von Angehörigen

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ogor
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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von ogor » Dienstag 9. Juli 2019, 12:55

klecks hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 11:22
ICH würde nicht wollen, dass eines meiner Kinder noch zu lange in unserem Haushalt lebt - ...
Über 90% aller Pflegebedürftigen würden nichts lieber als zu Hause von Angehörigen gepflegt werden.

Es passt zu unserer Zeit, dass auch in Familien oft von "ICH", "MICH", "MEIN" ... gedacht und geredet wird.

Es gibt kaum mehr ein "WIR". Jeder will SICH selbstverwirklichen und SEIN Leben leben. Hurra, ICH bin selbstständig und abgenabelt! Super toll eigenständig!

Ja, freut euch auf die Unbekannten, die euch dann notdürftig pflegen, wenn ihr ein bisschen mehr WIR vor lauter ICH und MEIN der Kinder nicht mehr bekommt.

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desigual
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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von desigual » Dienstag 9. Juli 2019, 13:07

ogor hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 12:55
klecks hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 11:22
ICH würde nicht wollen, dass eines meiner Kinder noch zu lange in unserem Haushalt lebt - ...
Über 90% aller Pflegebedürftigen würden nichts lieber als zu Hause von Angehörigen gepflegt werden.

Es passt zu unserer Zeit, dass auch in Familien oft von "ICH", "MICH", "MEIN" ... gedacht und geredet wird.

Es gibt kaum mehr ein "WIR". Jeder will SICH selbstverwirklichen und SEIN Leben leben. Hurra, ICH bin selbstständig und abgenabelt! Super toll eigenständig!

Ja, freut euch auf die Unbekannten, die euch dann notdürftig pflegen, wenn ihr ein bisschen mehr WIR vor lauter ICH und MEIN der Kinder nicht mehr bekommt.
Wenn ich nur an den Fall, dass ich später mal pflegebedürftig sein sollte, denke und deshalb das "wir" verteidige, ist das doch auch ein egoistischer Grund?

Übrigens, bei der aktuellen Entwicklung des Threads warte ich nur darauf, dass jemand sein ABtum mit der Liebe zu den Eltern begründet - eine eigene Beziehung oder gar eine eigene Familie und ein eigenes Leben wären ja ein absolut egoistisches Verhalten: :mrgreen:

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Tania
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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von Tania » Dienstag 9. Juli 2019, 13:18

ogor hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 12:55
Über 90% aller Pflegebedürftigen würden nichts lieber als zu Hause von Angehörigen gepflegt werden.
Quelle???

Ich kenne komischerweise nur Pflegebedürftige, die sich zwar mehr Besuch von der Familie wünschen, sich aber dennoch so lange wie möglich ihre Eigenständigkeit bewahren wollen. Zum Kind und dessen Partner/in ins Gästezimmer ziehen? Bloß nicht! Und die Windeln wechseln soll bitte auch nur die Pflegeschwester .... :surprise:

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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von Swenja » Dienstag 9. Juli 2019, 13:36

ogor hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 12:55

Über 90% aller Pflegebedürftigen würden nichts lieber als zu Hause von Angehörigen gepflegt werden.

Es passt zu unserer Zeit, dass auch in Familien oft von "ICH", "MICH", "MEIN" ... gedacht und geredet wird.

Es gibt kaum mehr ein "WIR". Jeder will SICH selbstverwirklichen und SEIN Leben leben. Hurra, ICH bin selbstständig und abgenabelt! Super toll eigenständig!

Ja, freut euch auf die Unbekannten, die euch dann notdürftig pflegen, wenn ihr ein bisschen mehr WIR vor lauter ICH und MEIN der Kinder nicht mehr bekommt.
nach den vielen gesprächen mit meiner jüngsten tochter, die seit jahren in der pflege arbeitet (in heimen), konmme ich zu der überzeugung, dass du wohl recht hast. leider....

und ganz ehrlich, wenn sich die frage stellt: ins heim oder in ein zimmer im haushalt eines kindes, würde ich das zimmer bei einer meiner töchter vorziehen.

und zum sprichwort mit den "alten bäumen" und dem "verpflanzen" : auch der umzug in ein heim - ist ein umzug.
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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von inVinoVeritas » Dienstag 9. Juli 2019, 13:50

ogor hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 12:55
klecks hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 11:22
ICH würde nicht wollen, dass eines meiner Kinder noch zu lange in unserem Haushalt lebt - ...
Über 90% aller Pflegebedürftigen würden nichts lieber als zu Hause von Angehörigen gepflegt werden.

Es passt zu unserer Zeit, dass auch in Familien oft von "ICH", "MICH", "MEIN" ... gedacht und geredet wird.

Es gibt kaum mehr ein "WIR". Jeder will SICH selbstverwirklichen und SEIN Leben leben. Hurra, ICH bin selbstständig und abgenabelt! Super toll eigenständig!

Ja, freut euch auf die Unbekannten, die euch dann notdürftig pflegen, wenn ihr ein bisschen mehr WIR vor lauter ICH und MEIN der Kinder nicht mehr bekommt.
Findest du die Entwicklung dieses Threads nicht auch etwas merkwürdig, wenn es ursprünglich darum ging, dass Männer die noch mit 30 oder älter Zuhause wohnen, gewisse Vorbehalte bei den Frauen auslösen? Wenn man also wie die meisten anderen Menschen mit Mitte 20 langsam mal seinen eigenen Lebensweg geht und in einer eigenen Wohnung lebt, ist man egoistisch und kann sich nicht mehr um die Eltern kümmern, wenn die mal Hilfe brauchen? Also bleibt man am besten lebenslang Zuhause wohnen, weil die Eltern in 20 oder 30 Jahren mal hilfebedürftig werden könnten?

Dass 90% der Pflegebedürftigen von ihren Kindern unter Aufgabe deren eigenen Lebens bei ihnen Zuhause in einem Zimmer gepflegt werden wollen, kann ich mir im übrigen nicht vorstellen. Ich würde nicht wollen dass meine Kinder mir den Hintern abwischen müssen und auch nicht wollen, dass deren eigenes Familienleben darunter total leidet dass ich Hilfe brauche (was glaubst du wieviele Ehen kaputt gehen, wenn der Lebensinhalt eines der Ehepartner nur noch darin besteht, den ganzen Tag ein Elternteil zu pflegen?).
Ich würde mich über regelmäßige Besuche freuen, aber alles andere mit professioneller Hilfe erledigen lassen.
Aber diese Diskussion passt m.M.n. wohl kaum hier in den Thread bzw. ins Forum, es sei denn mir erklärt jemand den Zusammenhang zwischen ABtum und Elternpflege. ;)

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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von AviferAureus » Dienstag 9. Juli 2019, 14:24

ogor hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 12:55
klecks hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 11:22
ICH würde nicht wollen, dass eines meiner Kinder noch zu lange in unserem Haushalt lebt - ...
Über 90% aller Pflegebedürftigen würden nichts lieber als zu Hause von Angehörigen gepflegt werden.

Es passt zu unserer Zeit, dass auch in Familien oft von "ICH", "MICH", "MEIN" ... gedacht und geredet wird.

Es gibt kaum mehr ein "WIR". Jeder will SICH selbstverwirklichen und SEIN Leben leben. Hurra, ICH bin selbstständig und abgenabelt! Super toll eigenständig!

Ja, freut euch auf die Unbekannten, die euch dann notdürftig pflegen, wenn ihr ein bisschen mehr WIR vor lauter ICH und MEIN der Kinder nicht mehr bekommt.
Sehe ich ähnlich. Wie die genaue Ausgestaltung der Pflege ist (Unterbringung bei Familienmitlglied, in Heim etc.), hängt von den Umständen (eigene Arbeit, eigene Familiensituation, Möglichkeiten zur eigenen Pflege oder zur Heimunterbringung etc.) und Wünschen ab.
Und Eltern sind sicher oft froh, wenn die Kinder Familie haben (hängt natürlich vom Verhältnis zu Schwiegerkindern und Enkelkindern ab).

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ogor
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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von ogor » Dienstag 9. Juli 2019, 14:26

Swenja hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 13:36
ogor hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 12:55

Über 90% aller Pflegebedürftigen würden nichts lieber als zu Hause von Angehörigen gepflegt werden.

Es passt zu unserer Zeit, dass auch in Familien oft von "ICH", "MICH", "MEIN" ... gedacht und geredet wird.

Es gibt kaum mehr ein "WIR". Jeder will SICH selbstverwirklichen und SEIN Leben leben. Hurra, ICH bin selbstständig und abgenabelt! Super toll eigenständig!

Ja, freut euch auf die Unbekannten, die euch dann notdürftig pflegen, wenn ihr ein bisschen mehr WIR vor lauter ICH und MEIN der Kinder nicht mehr bekommt.
nach den vielen gesprächen mit meiner jüngsten tochter, die seit jahren in der pflege arbeitet (in heimen), konmme ich zu der überzeugung, dass du wohl recht hast. leider.....
Ich arbeite selbst seit Jahren in der Altenpflege, seit ein paar Jahren auch in leitenden Funktionen. Ich war und bin teilweise einer der wenigen menschlichen Kontakte, den die alten Leute haben. Es ist erschreckend.

Klar sind viele stolz auf ihre Kinder, die "was geschafft haben". Aber genauso viele sind darüber traurig, dass sie letzten Endes "alleine" sind, dass ein Fremder mit der Stoppuhr in der Hand schnell, schnell das Nötigste macht, weil er nach Minuten getaktet arbeiten muss.

Früher war es völlig normal, dass drei Generationen zusammengewohnt haben und sich die Angehörigen auch um die Pflegefälle in der Familie gekümmert haben. Es war sicherlich nicht alles ideal, aber man konnte auch im Alter "zuhause" und "bei den seinen" sein. Dafür hat halt dann mal der Sohn darauf verzichtet, sich "zu verwirklichen" und ist mit seiner Frau daheim geblieben.

Die von mir genannten 90% sind das untere Limit von entsprechenden Statistiken. Meine Erfahrungen mit den Pflegefällen würde eher eine 99% ergeben.

Und ja, falls meine Eltern pflegbedürftig werden sollten, dann würde ich am nächsten Tag kündigen und mich um meine Eltern kümmern. Ohne eine Sekunde zu überlegen. Ich weiß, welchen Unterschied es für alle ausmacht.

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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von desigual » Dienstag 9. Juli 2019, 14:57

ogor hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 14:26
Und ja, falls meine Eltern pflegbedürftig werden sollten, dann würde ich am nächsten Tag kündigen und mich um meine Eltern kümmern. Ohne eine Sekunde zu überlegen. Ich weiß, welchen Unterschied es für alle ausmacht.
Ernst gemeinte Frage: Von welchem Geld lebst du dann? Hast du keine fixen Ausgaben (Miete, Kredit, Auto, ...)? Bzw. so viele Einnahmen unabhängig von deinem Einkommen durch deine Arbeit? Oder haben deine Eltern so viel Geld, das ja alternativ eh fürs Heim draufginge, das sie dir dann zahlen können? Vermutlich letzteres.
Ich meine, wenn's "blöd" läuft, pflegt man ja nicht nur ein, zwei Jahre.

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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von knopper » Dienstag 9. Juli 2019, 15:08

klecks hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 14:04
Vielleicht macht der Thread hier ja deutlich, dass es recht unterschiedliche Lebensvorstellungen gibt, die uns gar nicht bewusst werden, die aber mit dafür verantwortlich sein können, warum nicht alle mit allen verpartnerbar sind.

Es steht noch immer meine Frage im Raum, wie sich das Verhältnis zu den Eltern ändert, wenn jemand, der sehr eng mit seinen Eltern verbunden ist, eine Partner*in findet.
eben! Die gibt es halt durchaus. Dieses "du musst dich irgendwann abnabeln" klingt für mich immer so wie ein 100% iges Muss-Kriterium, also das nahezu alle Menschen das machen MUSSTEN bzw. noch machen müssen.

Jeder der es nicht so tut ist dann wohl irgendwie "abnormal", oder halt anders. Wnen man aber danach geht dürfte es uns AB's auch gar nicht geben...da ja schließlich JEDER (100% !) irgendwann mal seine 1. Teenie-Liebe, 1. Kuss, 1. Freundin hat...nicht wahr? :hammer:
ogor hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 14:26
Aber genauso viele sind darüber traurig, dass sie letzten Endes "alleine" sind, dass ein Fremder mit der Stoppuhr in der Hand schnell, schnell das Nötigste macht, weil er nach Minuten getaktet arbeiten muss.
aslo das ist sowieso das letzte.... jetzt mal ganz abgesehen von der fehlenden Menschlichkeit, schnelle Abfertigung und Altenpflege usw...
Ich könnte mir beim besten Willen nicht vorstellen SO zu arbeiten.
Also dass jemand mit der Stoppuhr hinter mir steht..."bis dann und dann MUSS das programmiert sein"... ich glaube da würde ich nix zu Stande bringen. :D :hammer: ..gut is n anderer Job.
Aber auch wenn ich Altenpfleger wär, dann würde ich das Zeitkontingent wohl regelmäßig überziehen.... gut das dass nicht mein Job ist...

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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von LonesomeCoder » Dienstag 9. Juli 2019, 15:11

inVinoVeritas hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 13:50
Dass 90% der Pflegebedürftigen von ihren Kindern unter Aufgabe deren eigenen Lebens bei ihnen Zuhause in einem Zimmer gepflegt werden wollen, kann ich mir im übrigen nicht vorstellen. Ich würde nicht wollen dass meine Kinder mir den Hintern abwischen müssen und auch nicht wollen, dass deren eigenes Familienleben darunter total leidet dass ich Hilfe brauche (was glaubst du wieviele Ehen kaputt gehen, wenn der Lebensinhalt eines der Ehepartner nur noch darin besteht, den ganzen Tag ein Elternteil zu pflegen?).
Ich würde mich über regelmäßige Besuche freuen, aber alles andere mit professioneller Hilfe erledigen lassen.
Ich denke dir sind die menschenunwürdigen Lebensbedingungen in vielen Altersheimen nicht bekannt.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von Melli » Dienstag 9. Juli 2019, 15:35

klecks hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 09:40
Es ist die Aufgabe der Eltern, ein von ihren Kindern unabhängiges eigenes Leben zu führen, sich einen eigenes soziales Netzwerk aufzubauen. Unabhängig von den Kinder lebensfähig zu sein, auch sein zu wollen.
Da mache ich mir nichts vor, es gibt viele Eltern, die geradezu durch ihre Kinder leben (als Lebensinhalt, aber auch als Delegaten, die das tun müssen, was man selbst nicht gebacken bekam, etc. etc.), und das kann zu sehr "klebrigen" Verhältnissen führen.

Ich kenne auch Fälle, in denen es mit der häuslichen Pflege nicht gut ging. In einem Fall war es für die Familie eine völlige Überforderung, es gab Komplikationen, am Ende mußte der Patient ins Krankenhaus eingeliefert werden und verstarb innerhalb nur weniger Tage.

Im anderen Falle hat man notorisch versäumt, sich Hilfe zu organisieren, obschon eine weiter entfernt lebende Verwandte bereits alle Anträge geschrieben hatte. Aber die verschwanden nur in der Schublade. Am Ende kam es zu Stürzen und Knochenbrüchen, wo nur noch die Einweisung ins Krankenhaus und später ins Pflegeheim blieb. Und das Verhältnis in der Familie war so besch...en, daß es auch noch zu einem Erbschaftsstreit kam, der sich gewaschen hatte.

(Ehe jemand denkt... Das waren Familien in D.)

(Nebenbei glaube ich immer noch, daß eine zurechtgetrimmte kleinbürgerliche Kleinfamilie mehr von einem Problem als nur eine Landschaft ist 🏜️)
Es genügt nicht, Löcher in die Luft zu starren, man muß auch den Blick durch sie hindurch wagen.

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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von Tania » Dienstag 9. Juli 2019, 16:51

Swenja hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 13:36
und zum sprichwort mit den "alten bäumen" und dem "verpflanzen" : auch der umzug in ein heim - ist ein umzug.
Vergleichst Du da nicht Äpfel mit Birnen? Einen Umzug ins Pflegeheim tut man sich doch für gewöhnlich erst an, wenn der Verfall so weit fortgeschritten ist, dass häusliche ambulante Pflege nicht mehr gewährleistet werden kann. Sprich, es ist eine alternativlose Situation - kein "zieh ich jetzt zu meinem Kind, oder bleib in meiner Wohnung oder geh ins Pflegeheim?"

Ich glaube auch nicht, dass ein Kind langfristig eine mit der Versorgung im Pflegeheim vergleichbare Pflege leisten könnte. Vielleicht, wenn es eine entsprechende Ausbildung und Berufserfahrung hätte ....

Und was gern vergessen wird: die Oma liegt nicht den ganzen Tag lächelnd und für jede Zuwendung dankbar im Bett. Mitunter ist sie frustriert, deprimiert, besserwisserisch, lebensmüde, und lässt das an der einzigen Anwesenden aus ... mitunter hat sie Schmerzen und wehrt sich unter Tränen gegen das Mobilisiertwerden ... Für einen Menschen, der ihr nahe steht, ist so etwas psychisch deutlich belastender als für eine neutrale Pflegekraft.

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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von inVinoVeritas » Dienstag 9. Juli 2019, 16:58

LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 15:11
inVinoVeritas hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 13:50
Dass 90% der Pflegebedürftigen von ihren Kindern unter Aufgabe deren eigenen Lebens bei ihnen Zuhause in einem Zimmer gepflegt werden wollen, kann ich mir im übrigen nicht vorstellen. Ich würde nicht wollen dass meine Kinder mir den Hintern abwischen müssen und auch nicht wollen, dass deren eigenes Familienleben darunter total leidet dass ich Hilfe brauche (was glaubst du wieviele Ehen kaputt gehen, wenn der Lebensinhalt eines der Ehepartner nur noch darin besteht, den ganzen Tag ein Elternteil zu pflegen?).
Ich würde mich über regelmäßige Besuche freuen, aber alles andere mit professioneller Hilfe erledigen lassen.
Ich denke dir sind die menschenunwürdigen Lebensbedingungen in vielen Altersheimen nicht bekannt.
Da gibt es sicherlich große Unterschiede (ich habe als Zivi da positive Erlebnisse gemacht).
Was mir definitiv nicht bekannt ist, ist der hier im Thread konstruierte Zusammenhang zwischen "als junger Erwachsener von Zuhause ausziehen" und "die Eltern im Stich lassen, wenn sie Jahrzehnte später evtl. mal Hilfe benötigen", denn ohne diesen wäre das Thema ja nicht zu "Pflege der Eltern" abgeschweift.

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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von AviferAureus » Dienstag 9. Juli 2019, 17:45

Tania hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 16:51
Swenja hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 13:36
und zum sprichwort mit den "alten bäumen" und dem "verpflanzen" : auch der umzug in ein heim - ist ein umzug.
Vergleichst Du da nicht Äpfel mit Birnen? Einen Umzug ins Pflegeheim tut man sich doch für gewöhnlich erst an, wenn der Verfall so weit fortgeschritten ist, dass häusliche ambulante Pflege nicht mehr gewährleistet werden kann. Sprich, es ist eine alternativlose Situation - kein "zieh ich jetzt zu meinem Kind, oder bleib in meiner Wohnung oder geh ins Pflegeheim?"...
Es gibt ja viele Arten von Heimen. Neben Pflegeheimen gibt es ja noch verschiedenartige Altenheime. Einige Ältere ziehen früh in ein Altenheim - ist wohl auch eine Frage des Geldes.
Einer meiner Cousins hatte für meine Oma sogar schon alles organisiert (auch um Druck auszuüben), alles umsonst. Sie wollte nicht (mit dem Argument des nicht mehr verpflanzbaren Baums) und kam dann nach einem Unfall direkt vom Krankenhaus in die Kurzzeitpflege und dann in ein Pflegeheim. Und einen vorhandenen und bezahlbaren Platz zu finden, ist ja oft gar nicht so einfach. Einige Heime suchen allerdings auch Bewohner: wir fuhren damals erst zu einer falschen Adresse - und ich dachte wow - alles sehr chic hier und sogar ein Angebot zum kostenlosen Probewohnen für eine Woche. Das war dann ein hochpreisiges privates Heim - mit Pflegestation - und nicht das städtische, in dem meine Oma lag, und letzteres war auch irgendwo in der Pampa und mit ÖPNV gar nicht erreichbar.
Zuletzt geändert von AviferAureus am Dienstag 9. Juli 2019, 17:47, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von LonesomeCoder » Dienstag 9. Juli 2019, 18:01

inVinoVeritas hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 16:58
Was mir definitiv nicht bekannt ist, ist der hier im Thread konstruierte Zusammenhang zwischen "als junger Erwachsener von Zuhause ausziehen" und "die Eltern im Stich lassen, wenn sie Jahrzehnte später evtl. mal Hilfe benötigen", denn ohne diesen wäre das Thema ja nicht zu "Pflege der Eltern" abgeschweift.
Der Zusammenhang ist der: ziehen die Kinder zu weit von den Eltern weg und sind dort mit Partner, Kindern, Beruf und Freunden eingelebt, ist eine Pflege der Eltern unwahrscheinlicher (es wären dafür schon viele Einschnitte notwendig, etwa die Aufgabe des alten Umfeldes und Zurückziehen in die Heimat oder Holen der Eltern ins eigene Haus/Wohnung, was vllt. aus Platzgründen nicht geht oder der Partner und Kinder nicht wollen), als wenn die Kinder im gleichen Haus oder nur ein paar KM weit weg wohnen.
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Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von Knallgrau » Dienstag 9. Juli 2019, 18:54

Und eins muss ich noch zur Pflege der Eltern sagen:
MMn kann man es sich als Eltern wünschen, dass einen die Kinder mal pflegen, aber Anspruch gibt es darauf nicht und vorallem was hier vergessen wird: Schön, wenn die Kinder bei ihren Eltern bleiben und ihr Leben hinten anstellen. Kann man so machen. Wer wird jedoch mal wiederum diese Kinder pflegen, die zugunsten ihrer Eltern kein eigenes Leben mit Partner und Kinder(n) gelebt haben?
knallgraue Grüße von
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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von Ringelnatz » Dienstag 9. Juli 2019, 21:36

Ich hoffe, es ist OK, dass ich hier nochmal auf das Thema "Pflege der Eltern" antworte. Noch scheint es nicht ausgelagert worden zu sein...
klecks hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 09:40
Meiner Meinung nach sind Kinder Personen, die die Eltern in die Welt bringen, bis zur Selbständigkeit erziehen und prägen und dann als Erwachsene weiter in die Welt ziehen lassen.
Finde ich genauso.
klecks hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 09:40
Ich würde mir von meinen Kindern wünschen, dass sie auf uns Eltern als alte Menschen ein Auge haben, merken, wenn wir nicht mehr allein klar kommen (das Problem an manchem Altern ist ja, dass man selbst nicht mehr so gut einschätzen kann, was man kann, was nicht ...) - und dann mit uns gemeinsam Lösungen finden, dass es uns allen miteinander gut geht.
Das würde ich auch hoffen. Und selbst für meine Eltern hoffentlich auch in dieser Form umsetzen können. Ich denke als Empfänger häuslicher Pflege ist es für's Wohlbefinden durchaus wichtig, dass die Pflegenden das tragen können. Bei Überforderung gibt es leider das unschöne Risiko, dass der alte Mensch dann eben doch nicht mehr gut behandelt wird - selbst wenn es in den eigenen 4 Wänden geschieht.
klecks hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 09:40
@Ringelnatz: Du gehst davon aus, dass - wie offenbar in deinem Falle - genügend Geld zur Verfügung stehen wird, um sich die Dienstleistung Dritter einkaufen zu können. Das ist in vielen Fällen schlicht nicht da, dieses Geld.
Aktuell bin ich in der glücklichen Situation, das so zu erwarten. Ob es am Ende so kommt - keine Ahnung. Ich finde, dass Geld hier tatsächlich einen Unterschied machen kann. Daher würde ich (wenn es irgend geht) das investieren wollen. Wenn kein Geld da ist, finde ich die Situation ungleich schwieriger, weil man dann ja tatsächlich viel mehr selbst in die Arbeitsleistung gehen muss - und das vielleicht nicht gerne tut. Oder man akzeptieren muss, was staatlich zur Verfügung steht. Ich finde die Vorstellung eines "Pflegers mit Stoppuhr" (wie weiter oben erwähnt) auch nicht schön.
klecks hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 09:40
Aber ich habe es mir nicht nehmen lassen, einige Tage jeweils an ihrem Sterbebett zu sitzen (ähm - dafür auch einfach mir im Job den "Urlaub" zu nehmen - ich war dann einfach mal weg :mrgreen: ) .
Das würde ich mir auch nicht nehmen lassen. Und ich weiß auch, dass mein Arbeitgeber mir da keine Steine in den Weg legen würde. Aber "einige Tage am Bett sitzen" ist dann doch etwas anderes als jahrelang pflegen. Würden sich meine Eltern eine jahrelange häusliche Pflege von mir wünschen wäre das ein großes Dilemma für mich. Ich bin ihnen wirklich sehr dankbar, dass sie das offenbar nicht wollen.
Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better.

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Pflege von Angehörigen

Beitrag von Wolleesel » Dienstag 9. Juli 2019, 23:39

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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von Kathy » Mittwoch 10. Juli 2019, 06:37

Tania hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 16:51
Und was gern vergessen wird: die Oma liegt nicht den ganzen Tag lächelnd und für jede Zuwendung dankbar im Bett. Mitunter ist sie frustriert, deprimiert, besserwisserisch, lebensmüde, und lässt das an der einzigen Anwesenden aus ... mitunter hat sie Schmerzen und wehrt sich unter Tränen gegen das Mobilisiertwerden ... Für einen Menschen, der ihr nahe steht, ist so etwas psychisch deutlich belastender als für eine neutrale Pflegekraft.
Leider! Solche Situationen haben mein Verhältnis zu meiner Oma wirklich nachhaltig gestört und oft habe ich Verwandte beneidet, die nur kurz vorbeigekommen sind und sie dann immer von ihrer besten Seite gesehen haben. Trotzdem gab es auch schöne Momente und das Gefühl, ihr etwas zurückgeben zu können, hat mich doch darin bestärkt. Aber ein Zuckerschlecken war es nicht. Die Pflege eines Angehörigen ist ein Fulltime-Job und ob ich es nochmal ohne zu hinterfragen machen würde, weiß ich nicht.

Meine Eltern sind da zum Glück eine andere Generation, sie meinten gleich, dass sie lieber ins Pflegeheim wollen, als uns die Pflege aufzubürgen. Ob es dann später so kommt, steht auf einem anderen Blatt Papier...

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Tania
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Re: "noch zu Hause wohnen" - wirklich ein KO-Kriterium?

Beitrag von Tania » Mittwoch 10. Juli 2019, 07:50

Kathy hat geschrieben:
Mittwoch 10. Juli 2019, 06:37
Meine Eltern sind da zum Glück eine andere Generation, sie meinten gleich, dass sie lieber ins Pflegeheim wollen, als uns die Pflege aufzubürgen. Ob es dann später so kommt, steht auf einem anderen Blatt Papier...
Viele Kinder entscheiden sich ja spontan für die häusliche Pflege, wenn sie die auf sie entfallenden Kosten eines Heimplatzes erfahren ...

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