Abstimmung 75. Schreibwettbewerb "Mut zur Spontaneität!"

Schreibwettbewerbe im Absolute Beginner Treff

Moderatoren: Hathor, Wolleesel, Peter, Lerche, Lisa, otto-mit-o, Esperanza, orthonormal

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Umfrage endete am Montag 8. Juli 2019, 15:55

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Arikari
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Abstimmung 75. Schreibwettbewerb "Mut zur Spontaneität!"

Beitrag von Arikari » Montag 1. Juli 2019, 15:55

Die Abstimmung über die Beiträge zum 75. Schreibwettbewerb ist nun möglich! Die Umfrage bleibt für 7 Tage geöffnet, also bis zum Nachmittag des 8.7.19. Zur Erinnerung: die Wörter Unzufriedenheit, poetisch, gefroren, schick und Giftmörder mussten in den Texten enthalten sein. Ich wünsche allen Lesern viel Vergnügen und den Teilnehmenden des Schreibwettbewerbs viel Erfolg! :hut:

Und hier die Texte in der Reihenfolge ihres Eingangs:
[+] Beitrag 1
"Karl war stolz auf sein neues Auto. Er wollte endlich mal spontan weg fahren können. Seiner Unzufriedenheit im Leben entkommen. Die Entscheidung war einfach, er hatte ja noch nie großartige Ansprüche gestellt. Kompakt musste es sein, mit einigen Extras. Und es ist rot....knallrot, feuerwehrrot. Manche würden es schick finden. Aber er fand es einfach nur praktisch.

So stand er da. Freute sich wie ein frisch panierter Giftmörder. Er musste es unbedingt gleich ausprobieren. Der Tag war wunderbar. Sonnig und warm. Wie gut, denn Karl friert schnell. Er ist von blasser und dünner Statur. Im Winter hätte er bei seinem Ausflug schnell gefroren.

Er war noch nicht gestartet, da kamen schon die ersten weiblichen Wesen rüber. Ob es an der schicken Farbe lag? Sie begutachten das Auto gemeinsam. Es klingt schon fast poetisch, aber Karl war überglücklich."

Mama legt das Foto beiseite und seufzt zu Tante Luise rüber "Jetzt ist Karl schon so erwachsen. Aber sein erstes Bobbycar hat er nie vergessen. Gell, Karlchen. Aber wann endlich findest du endlich eine Frau mit der du genauso glücklich werden kannst?!" - "MAMA!"
[+] Beitrag 2 - Das perfekte Duo

Sie kannten sich schon lang, liebten sich manchmal mehr und manchmal weniger.
Seit einem Monat jedoch lag richtiger Streit in der Luft zwischen Sandra und Tom, dem Traumpaar von damals, das den Problemen von heute kaum mehr standhalten konnte.
So saßen sie mal wieder zusammen auf dem Sofa, beide im Jogginganzug.
"Lang ists her, dass du dich mal für mich schick gemacht hast!", zeterte Tom.
"Aber du! Ja, schau dir doch mal deinen eigenen Jogginganzug an! Früher warst du manchmal gar poetisch, heute benzt du echt nur noch herum"
Er rollte mit den Augen, woraufhin ihr Lächeln gefror.
"Möchtest du etwas Wein?", fragte sie ihn und versuchte vom Sofa aus die Weinflasche zu sich herüberzuziehen.
"Diesen Wein? Ist der nicht schon völlig abgestanden? Den hättest du in den Kühlschrank tun müssen! Aber dazu warst du gestern dann ja schon zu faul", rief Tom empört.
Sandra sprang auf.
"Ach, du bist ein völliges Arschloch! Leider! Kannst du nicht einmal was nettes sagen?", entfuhr es ihr enttäuscht, sie wollte fast schon gehen.
Tom seufzte. Irgendwie wusste er ja, dass er gar nicht mehr nett war.
"Tut mir Leid. Probieren wir den Wein doch einfach!", meinte er schließlich mit sanfterer Stimme und griff nach der Flasche.
"Ja, dann schmeckt er dir wieder nicht", murrte Sandra, "Ich hab schon fast gar keine Lust mehr darauf!"
Tom probierte einen Schluck und verzog dann das Gesicht.
"Bah, geht gar nicht!", druckste er und reichte ihr die Flasche. Sie trank. "Wuah, schmeckt mir ebenso nicht", kommentierte sie und nun nahm er ihr wieder die Flasche ab.
"War doch deine Idee, du kleine Giftmischerin", neckte er sie und trank noch einen Schluck.
Sandra musste unwillkürlich lachen.
"Wenn es wirklich so wäre? Wenn ich wirklich Gift in die Flasche gemischt hätte?", flüsterte sie.
Tom klappte der Mund auf. "Was..?", stammelte er, doch seine Freundin lachte schallend los.
Daraufhin musste auch er lachen. Die beiden liebten sich sowieso, trotz gelegentlicher Unzufriedenheit.
[+] Beitrag 3 - Verwechslung

Sie war in ihrer Ehe schon lange nicht mehr glücklich, hatte aber auch keine Idee, wie sie die Unzufriedenheit loswerden könnte. Seit sie die Vermutung hatte, dass ihr Mann eine Affäre hatte, machte sie sich jede Woche, wenn er mal wieder ohne Erklärung nicht nach Hause kam, schick und ging in den Club, wo sie ihn kennengelernt hatte.

Eines Abends traf sie dort einen Mann, der genau das zu sein schien, was sie suchte. Er erschien ihr sehr poetisch und attraktiv. Sie gingen gemeinsam in ein nahegelegenes Restaurant und er lud sie zum Essen ein. Nach einigen Drinks und einem Dessert bestehend aus Pfannkuchen mit Schokoeis, das so stark gefroren war, dass sie es kaum essen konnte, ging sie zur Toilette, weil ihr plötzlich schlecht wurde. Als es ihr wieder etwas besser ging, kehrte sie zum Tisch zurück, wo ihr Begleiter noch auf sie wartete. Inzwischen hatte er die Rechnung bezahlt und bestand darauf, sie nach Hause zu bringen.

Am nächsten Tag las sie in der Zeitung, dass einer der Köche des Restaurants als versuchter Giftmörder verhaftet worden war, weil er aus Rache seiner Exfrau, die zufällig an diesem Abend ebenfalls dort gewesen war, Rattengift in ihr Essen gemischt hatte, das durch eine Verwechslung an ihren eigenen Tisch gebracht worden war, obwohl sie gar nicht gemeint gewesen war. Danach war sie stark geschockt, weil der Gedanke an diese Verwechslung und die möglichen, zum Glück nicht eingetretenen Folgen für sie schlimmer gewesen war als jeder Alptraum.
[+] Beitrag 4 - Federleicht

Schwerelos wie eine Feder trieb das Blatt auf dem Wasser dahin,
ein Symbol für die Traurigkeit und Unzufriedenheit der Betrachterin.
Gestern erst hatte sie ihren geliebten Hund durch einen Tierhasser, einen Giftmörder, verloren.
Vorher war alles noch schick und bunt gewesen, nun schien ihr die ganze Welt wie gefroren zu sein.
In glücklicheren Zeiten wäre ihr der Vergleich wohl poetisch vorgekommen, doch nun war alles grau und trist geworden.
[+] Beitrag 5 - Schrei nach Liebe

Seit Jahren schon wartete er hier, jedes Mal aufs Neue.
Seine Eltern starben bei einem Autounfall, als er vier Jahre alt gewesen war.
Seitdem war er von einem Verwandten zum anderen geschickt worden,
dennoch war die Hoffnung, akzeptiert zu werden, immer geblieben.
Bis zu dem Zeitpunkt, in dem die Akzeptanz wieder einmal in Unzufriedenheit mit seinem Verhalten umgeschlagen war. So oft schon hatte er daran gedacht, zum Giftmörder zu werden, Tabletten zu schlucken oder ähnliches, nur damit der Schmerz über die Zurückweisung endlich ein Ende finden würde.
Seine Seele und seine Gefühle waren schon lange zu Eis gefroren, zu oft hatte er miterlebt, dass adoptionswillige Ehepaare sich für andere Kinder aus dem Heim interessierten.
Nun war er achtzehn Jahre alt und konnte endlich selbst entscheiden.
Vor kurzem hatte er jemanden kennengelernt, der ihm vorsichtig beibrachte, dass das Leben doch noch schick sein und bunte Erlebnisse für ihn bereithalten konnte. Ihre Art, ihm poetisch ihre Liebe zu zeigen,war das erste gewesen, was ihm an ihr gefallen hatte. Seitdem war er sich immer mehr bewusst geworden, dass er richtig gehandelt hatte, als er beschlossen hatte, weiterzuleben und nicht aufzugeben.
[+] Beitrag 6
"Boah, ich habe ne Schreibblockade" - "Dann mach' eine Pause!" - "Muss den Kram aber bald fertig haben. So ein Mist!" - "Kann ich dir irgendwie helfen?" - "Puh...weiß nicht...Unzufriedenheit..." "Du bist unzufrieden? Was fehlt dir denn?" - "Neee....das Wort! Ich muss das unterbringen. Am besten so poetisch." - "Also für Poesie bist du ja nicht so sehr bekannt...*kicher*" - "Haha....lach' nur. Ich schaffe das zur Not auch ohne dich." - "Wie langweilig....ich ziehe mich mal kurz um" - "Mach' das....."

10 Minuten später....

"Wie gefällt dir mein neues Shirt?" - "....neu? Hmmm...ganz schick" - "Wie?! Nur ganz schick?!" - "Es steht dir gut!" - "Deine Komplimente waren auch mal besser......." - "Ja....ich muss halt immer noch diesen blöden Text schreiben!" - "Vielleicht brauchst du etwas Ablenkung? So, neue Energie! *Augenaufschlag*" - "Äh.....erm...." - "Normalerweise würde ich jetzt, nur mit einem Shirt bekleidet, sehr gefroren hier sitzen....aber mir ist gerade etwas heiß....." - "?!" - "Wir könnten ja mal......*kicher*" - "Äh...was?!" - "Na mal.....du weißt schon......verdammt...ich bin wuschig!" - "Ahso...." - "Ja? Hmmm?" - "Ja, nee....ähm...ich muss doch noch...." - "*knuuuutsch*" - "*kicher*.....naja....vielleicht nachher...weiter...erm...".....

60 weitere Minuten später.....

"Ich gehe dann mal wieder den Text schreiben. Mir fehlt aber noch das Wort Giftmörder" - "Wird es ein Krimi?" - "Nein...wohl eher nicht....." - "Was dann?" - "Ich hab's :

Er war unzufrieden, aber horny.
Stilvoll und fast schon poetisch küsste er sie am ganzen Körper.
Sein kleiner Mann war so fest, fast schon gefroren. Schick sah sie aus, in ihrer feinen Unterwäsche."

"Da fehlt der Giftmörder....." - "Ah..verdammt......"
[+] Beitrag 7 - Warnung vor der Abine

Die Arikari und bettaweib
die planen einen Mord
Giftmörderinnen werden sie
der AB ist bald fort
Der dumme Mensch hat sich gehackt
ins Frauenforum rein
Jetzt wird er Konsequenzen spüren
was für ein armes Schwein!
Was trieb ihn an, diesen Menschen,
die Unzufriedenheit?
Das Forum war ihm stets verborgen
und jetzt war er es leid
Im Darknet einen Virus bestellt
der kam gefroren per Post
im Garten langsam aufgetaut
es hat ja nicht gerad' Frost
In den Computer infundiert
und dann ging es ganz schnell
den Virus auf den Forenserver
da wurd' es gerade hell
Ein bisschen warten musste er noch
dann war der Weg entsperrt
Das mythische Frauenforum
moralisch war's verkehrt!
Doch wenn man so verbittert ist
wenn kümmert da Moral
Die schicken Bilder der Abinen
die mochte er total
Er wollte mehr haben davon
und wir wissen doch gut
im Frauenforum gibt es sie
da haben die Frauen noch Mut
Zu schreiben über Herz und Schmerz
und über die bösen Männer
unser AB war wenig schick
er war schon fast ein Penner
Er hatte keine Chance bei Damen
verrottete zu Haus
und dachte sich "Jetzt will ichs wissen
denn bald ists aus die Maus"
Doch orthonormal der ist nicht doof
sein PC schrie "Alarm!"
Irgendetwas stimmt da nicht
guck mal auf diesen Kram
Und in der Tat, unser AB
der war ja ziemlich dumm
seine IP war nicht verschleiert
die Logs waren nicht stumm
Gar viele Zeilen mit Details
und eine Warnung erschien
die Konsequenzen waren klar
gesperrt haben sie ihn
So manch Abine ist nachtragend
da fiel die Entscheidung nicht schwer
wir rächen uns an diesem Kerl
der lebt nicht lange mehr!
Poetisch mache ich hier Schluss
doch ists noch nicht vorbei
erst wenn der AB gestorben ist
sind die Abinen frei.
[+] Beitrag 8 - Die traurige Ballade von der eifersüchtigen Luise

Luise und Dietrich seit vielen Jahren
ehelich verbunden waren.
Doch die Unzufriedenheit
sich machte in Luise breit.
Denn immer öfter fiel Dietrichs Blick
auf die Nachbarin, jung und schick.
Das Blut im Körper gefror Luise
bei der Vorstellung, wie diese
unverschämte, falsche Schlange
sich verging an ihrem Manne.

Aus Eifersucht heuerte Luise
- sie war nämlich 'ne ganz fiese -
um zu töten ihren Mann
einen Auftragskiller an.
Rufus Zottel war der Name
des Verbrechers, den die Dame
ansetzte auf ihr'n Gemahl,
dass der sich endgültig empfahl.

Luise wusste: Mit Arsen
sollt' der Auftragsmord gescheh'n.
In den Kaffee sollt' der Meuchler
das Pulver rühren und töten den Heuchler.
Doch der Killer Rufus Zottel
war ein ausgemachter Trottel.
Statt zum Arsen griff er zum Gras
und kippte es in Dietrichs Glas.
Zufrieden zündete er dann
zur Belohnung einen Joint sich an.

Zum Schluss das Opfer und der Gift-
mörder war'n völlig bekifft.
Ergingen sich lallend in poetisch-
en Ergüssen am Kaffeetisch,
während Luise voller Gram
sich mit Arsen das Leben nahm.
[+] Beitrag 9 - Anne und Jan

Jan

Es war Sommer. Ein verflucht heißer Sommer. Nur leider nicht im erotischen Sinn. Ich kann die Hitze nicht leiden. Nach einer gefühlt tropischen Nacht bin ich nicht sonderlich gutgelaunt erwacht. Die Laune wurde nicht besser, als ich feststellte, dass zwar noch Brötchen vom Vortag da waren, aber die Butter – Vorratshaltung und Schusseligkeit sei Dank - noch in gefrorenem Zustand. Naja, muss ich es wohl mit diesem Oma-Spruch halten „In der Not schmeckt die Schnitte auch ohne Butter.“. Hä? Nee, poetisch ging irgendwie anders. Nicht mal so’n Zeug kann ich mir merken. Ach egal, in dieser Wärme hab ich eh kaum Appetit. Werde mich später nochmal überwinden und das Haus verlassen, um was einzukaufen. Erstmal hau ich mich wieder hin - was kann so ein Tag schon bringen?
So oft in letzter Zeit fehlt mir schlicht die Kraft, mich aufzuraffen und rauszugehen, Menschen zu treffen, Gespräche zu führen. Worüber auch? Meinen aufregenden IT-Job, meine sexy Bastelhobbys, mein ungewöhnliches Interesse für Aquaristik? Wen soll das schon vom Hocker hauen? Vor allem welche Frau? Hach Frauen… finden in meinem Leben irgendwie nicht statt, ausgenommen die Frauen meiner zwei Freunde aus Schulzeiten, bei denen ich ab und zu bekocht werde, und meine Oma. Von meinen erfolglosen Flirtappversuchen ganz zu schweigen… ich krieg’s einfach nicht auf die Reihe! Mir fehlt die Erfahrung, ich bin unsicher und am Ende mach‘ ich gar nichts. Aus Angst, ich werde für einen Freak gehalten, dessen ständige Begleiter Unzufriedenheit, Einsamkeit und Weltschmerz absolut gar nichts für seine Ausstrahlung tun. Gott, wie kann man sich nur selbst dermaßen auf den Senkel gehen? Ich muss raus! Aus mir eigentlich, was aber leider höchstwahrscheinlich unmöglich ist, zumindest nach aktuellem Stand der Wissenschaft. Wenigstens aus der Wohnung. Aber vor allem aus der Selbstmitleidssuppe, am besten direkt in eine Selbsthilfegruppe. Steht seit Wochen auf der To-Do-Liste. Los Jan, jetzt schwing Deinen Hintern raus und mach es, wie Torsten es Dir gestern empfahl: einfach raus, gerade bei der Hitze, denn wenn das Hirn eh nicht gut funktioniert, lässt es auch das Grübeln. „Und ganz wichtig ist…“, hatte er mit verschwörerischem Ton hinzugefügt„…iss ein großes Eis!“
In dem Moment unterbricht ein lautes Brummen meine Gedanken. Mein Magen war offenbar Torstens Meinung und wollte mir lautstark auf die Sprünge helfen.
Gut, ok, ein kleiner Hitzespaziergang kann ja nicht schaden…haha. Zumal die Temperaturen in der Wohnung langsam ebenso unerträglich werden.
Ich schlug den Weg hinunter zum Fluss ein. Da gab es in Ufernähe ein paar schattige Plätzchen unter großen Bäumen. Die Eisdiele hatte erst kürzlich ein paar Straßen weiter eröffnet. Ich würde mir eine Tüte holen und unter den Baumkronen vertilgen. So weit, so gut die Idee. Nur hatte ich unterschätzt, dass ich nicht der einzige mit dieser Spaziergangs-Idee sein würde. Ok, offenbar der einzige Single. Aber sämtliche Pärchen der Stadt mussten am heutigen Samstagnachmittag händchenhaltend und knutschend durch die Stadt flanieren. Irgendwer oder irgendwas fand es scheinbar witzig, mir auf diese fiese Weise sämtliche meiner Unzulänglichkeiten und Fehlstellen vorzuführen. Nee, das brauche ich grad so sehr wie einen Heizlüfter. Sch… auf Eis, ich geh wieder heim und warte, dass der Tag vorbeigeht. Ich drehte mich um, bereit die Flucht nach Hause anzutreten. Da fiel mein Blick auf das alte Kino auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Aus unerfindlichen Gründen machte ich noch einen Abstecher zum Programmaushang. Es lief ein einziger Film: Der Giftmörder. Ein Schwarz-Weiß-Schinken von 1955. Hm… ‚Muss so ein Kino nicht klimatisiert sein?‘, überlegte ich. Auch so ein historisches? ‚Was soll’s?‘ entschied ich von plötzlicher Spontaneität befallen. Schlechter als die Idee, daheim weiter zu grübeln und zu hadern, kann der Film gar nicht sein. Also kaufte ich mir ein Ticket, Popcorn und eine kalte Cola und schlenderte Richtung Kinosaal. So richtig viel würde sicher nicht los sein.
Nachdem sich meine Augen an das Dunkel des Saals gewöhnt hatten, ließ ich meinen Blick schweifen, um mir einen guten Platz zu suchen. Das Kino schien komplett leer. ‚Spricht ja echt für den Film‘, folgerte ich für mich in vorausschauender Ironie, als ich ziemlich weit hinten einen Lockenkopf ausmachte. Der Lockenkopf schien nicht begeistert über meine Anwesenheit, etwas grimmig blitzte mich ein Augenpaar aus dem Dunkel an. ‘Ja gut, Pech gehabt‘, dachte ich und setzte mich in sicherer Entfernung ein paar Reihen vor den genervten Wuschelkopf. Schauen wir also mal, wer dem Giftmörder so zum Opfer fallen wird… .

Anne

Ich hasse diese Hitze. Und eigentlich auch all diese Verrückten, die sie sich so herbeisehnen, um dann wie Heringe an Badeseen in der Sonne zu brutzeln bis sie braun sind wie zu lang gegrillte Bratwürste. ‚Ommmmhhhh, Anne….mach mehr Yoga‘. Ach ist doch wahr, dieses kollektive Sonnenanbeten ist nur ein weiterer idiotischer Punkt in diesem gesellschaftlich verordneten Selbstoptimierungs- und ‚Always have fun fun fun‘-wahn. Grrrrr!! So, genug jetzt der schlechtgelaunten Selbstgespräche, Anne! Reiß Dich zusammen! Aber wofür? Für meine einsamen Singleabende auf der Couch bei Eiscreme und Schnulzen? Oder die mit Rotwein und Chips? Oder dafür, dass bei mir kinderlosem Single ja so gar nichts dagegen spricht, auch samstags ins Büro zu gehen, um der Berge voll Arbeit wenigstens etwas Herr zu werden? Für einen Job, der mich wenig begeistert und mir trotzdem die Energie raubt für die Dinge, die es tun? Die mich aber auch nicht mehr von der Sehnsucht nach einer erfüllten Liebe ablenken, eher das Gegenteil? Und dann diese Hitze! Eigentlich witzig, dass ich versuche, dem Ganzen mit Sonnengrüßen entgegen zu wirken. Wenn es nur nicht so traurig wäre…
Wenn man bzw. frau so unzufrieden ist, sollte sie eigentlich etwas ändern. Aber was? Noch mehr Geld in unnütze Singlebörsen stecken? Und hoffen, dass mal einer dabei ist, der nicht nur „Fun, fun, fun“ möchte? Kann nicht einfach einer vom Himmel fallen, von mir aus auch auf einem weißen Schimmel. `Anne, Du landest schon wieder in der Grübelfalle!‘ Ach, das bringt heute wirklich nix mehr. Ich packte meine Sachen zusammen und verließ das Büro. In meinem Auto waren gefühlte 50 Grad Celsius. Ich drehte die Klimaanlage auf volle Pulle und machte mich auf den Heimweg. Wie fast jeden Tag fuhr ich an dem alten Stadtkino vorbei. Einem plötzlichem Impuls folgend setzte ich den Blinker und parkte meinen kleinen Italiener (wenigstens auf den war Verlass) am Straßenrand vor dem Kino. Ich wollte seit Ewigkeiten da mal rein und gerade war die Verlockung in meine aufgeheizte kleine Dachgeschosswohnung zurückzukehren nicht sonderlich groß.
In der Hoffnung auf Klimatisierung kaufte ich mir eine Karte für den einzigen laufenden Film: Der Giftmörder. Wenn das mal nicht spannend werden würde! Vielleicht hatte ich auch Glück und hatte den Kinosaal für mich allein.

Jan

So einen miesen Film habe ich echt schon lange nicht mehr gesehen. Passt ja zu diesem Tag. Immerhin war die Luft tatsächlich klimatisiert, wenn auch keine Rede von Frischluft sein konnte. Mit diesen Gedanken verließ ich das Kino. Noch fix `ne TK-Pizza schießen und dann ab auf die Couch. Die Sonne stand schon tiefer, schien aber noch mit einem Enthusiasmus, den ich in meinem Leben wohl nicht mehr erreichen würde. Ich musste die Augen zusammenkneifen. Im linken Augenwinkel nahm ich einen laut schimpfenden Lockenkopf war. Ich drehte mich in dessen Richtung. Das war doch die Genervte eben aus dem Film. Wie ein Rumpelstilzchen stand sie vor einem kleinen Auto, stampfte mit dem Fuß auf und schimpfte was von „Jetzt ist sogar kein Verlass mehr auf Dich! Es stimmt wohl, was die Leute über kleine Italiener sagen. Das hätte ich nicht von Dir gedacht!“. Das mutete schon etwas seltsam an, da außer ihrem Auto, das offensichtlich einen Platten hatte, niemand anwesend war. Ich musste mir ein Schmunzeln verkneifen. Tja, sie hat wohl auch nicht ihren Glückstag heute. Ich drehte mich um, und lief los Richtung Couch. ‚Das kannst Du nicht tun! Ein Gentleman hilft einer Lady immer aus der Bredouille!‘ schallte die Stimme meiner 94jährigen Oma wie aus dem Nichts in meinen Ohren. Ich stöhnte auf. Und ergab mich. Als ich hinter dem belockten Rumpelstilzchen stand, räusperte ich mich. Der Wuschelkopf verstummte urplötzlich und drehte sich zu mir um. Eine leichte Röte überzog ein hübsches, wenn auch verärgertes Gesicht, das gleichzeitig peinlich berührt schien. „Äh…“, startete ich meine Rhetorikkünste. Räusperte mich noch einmal und brachte schließlich ein „Brauchst Du Hilfe?“ über die Lippen. Die Abendsonne tauchte ihre rotblonden Locken in einen faszinierenden Goldton. Ich war irgendwie abgelenkt und bemerkte gar nicht, wie die inzwischen verwunderten braunen Augen mich musterten. „Bist Du nicht der Typ aus dem Kino grad eben?“ – „Jepp, bin ich.“ – „Ein grottiger Film oder?“ – „Jepp, definitiv.“ Nun verwandelte sich das verwunderte Gesicht in ein lachendes und mein Herz fing an zu rasen. ‚Sch…, jetzt keinen Herzinfarkt kriegen!‘, schoss es durch meinen Kopf. Der vermutlich grad hochrot wurde. Sie schien das nicht zu bemerken. Meinte stattdessen: „Ich bin Anne. Kannst Du einen Reifen wechseln?“

Anne

So ein dämlicher Film! Wer hat den wohl ausgegraben? Oh Mann, schnell nach Hause, der Tag wird nicht besser. Ich hol mir noch einen Döner und dann nix wie ab auf die Couch. Eis und Frauenfilm müsste ich noch im Haus haben. Versunken in diese Gedanken, genervt von der Hitze, dem Film und dem Tag überhaupt steckte ich den Schlüssel ins Autoschloss und sah flüchtig, dass was mit dem Hinterreifen nicht stimmte. ‚Nee, ne?!!! Das darf doch jetzt wohl echt nicht wahr sein!!!!‘ Ein platter Reifen rundete diesen Kacktag echt ab! Ich fing an, das Auto, den kleinen fiesen Italiener, zu beschimpfen, stampfte wie ein kleines Kind mit dem Fuß auf und hätte können vor Wut in Tränen ausbrechen. ‚Mist! Mist! Mist!‘ Jemand räusperte sich hinter mir. Ich erstarrte. ‚Peinlich! Peinlich! Peinlich!‘. Ich drehte mich um und da stand ein schüchtern lächelnder Typ vor mir. Groß, kurze blonde Haare, etwas schlaksig, nicht unsympathisch. Etwas ungelenk fragte er mich, ob ich Hilfe bräuchte. Jaaaa, definitiv! Irgendwie kam er mir bekannt vor. Moment mal, das ist doch der Typ, der mir meine einsame Filmvorstellung gecrasht hat… na immerhin musste ich mir das Elend von Film nicht allein antun. Und jetzt möchte er mir helfen, obwohl ich ihn so angeblitzt hatte. Schon nett irgendwie.

Anne und Jan

Jan wechselte gekonnt den Plattfuß. Waren die Stunden in Vaters Autowerkstatt also doch nicht umsonst gewesen. Anne reichte ihm das Werkzeug, nachdem er ihr in ihrem Auto gezeigt hatte, wo alles zu finden ist. Wieder was gelernt und ganz nebenbei das ein oder andere Vorurteil bestätigt. Während Jan die Radmuttern festzog, hörte er Annes Stimme mit einem Anflug von Schüchternheit fragen: “Da Du mir jetzt quasi den Tag gerettet hast, darf ich Dich noch auf ein Eis einladen? Soll hier in der Nähe eine schicke kleine Eisdiele geben.“ Jan war froh, dass sein Kopf von der Anstrengung eh grad rot war und das zusätzliche Erröten vermutlich nicht weiter auffiel. Oh Mann, noch nie hatte er eine derartige Frage von einer Frau, noch dazu so einer so speziellen wie sympathischen, gestellt bekommen. Bloß nicht in Panik ausbrechen! Er hatte ja eigentlich nichts zu verlieren und in Anbetracht des bisherigen Tages… „Ok, gern.“, antwortete er mit einem zaghaften Lächeln. „Und ich bin übrigens Jan.“
Anne schloss ihr Auto ab, ließ den Schlüssel in ihre Handtasche fallen und wandte sich Jan mit den Worten zu „Na dann los, lass uns diesem wunderlichen Tag noch ein würdiges Ende verleihen!“. Fast hätte sie sich spontan bei Jan untergehakt, beließ es aber dabei, ihn mit ihrer Schulter an seiner leicht anzustupsen und freute sich über das so schüchtern-charmant über sein Gesicht huschende Lächeln. Sie machten sich auf den Weg zu der schicken Eisdiele und Anne fragte so unbefangen sie konnte: „Und Jan, was treibst Du so, wenn Du Dich nicht gerade in schlechten Giftmörderfilmen vor der Hitze und der Welt versteckst?“ Lächelnd und leise stöhnend zugleich entfuhr ihm ein „Willst Du das wirklich wissen?“.- „Ja.“ – „ Ok, Du hast es so gewollt….“.

Ende

(PS: Für alle hoffnungslosen Romantiker: Klar leben sie glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende, küssen und knutschen und lieben sich auf allerlei erdenkliche Weisen. Also, wenn sie nicht gestorben sind, ihre Sorgen teilen und gemeinsam aus dem Weg räumen ;-))
[+] Beitrag 10 - Trost in Tränen

Heute war wieder ein Tag um Teig anzurühren. Solche Tage sind für mich wohl definiert. Sie beinhalten nämlich immer ein stressiges Ereignis, ob nun positiv oder negativ. Ich versagte beim Vorstellungsgespräch? – Ich buk. Ich hatte in drei Tagen ein Date? – Ich buk. Mein Wellensittich starb? Meine Lieblingscousine heiratete? Die Weisheitszahn-OP stand bevor? Immer war die Lösung dieselbe und nie verfehlte sie ihre Wirkung. Gibt es womöglich doch eine Sache im Universum, die immer funktioniert? Ich mag…nein, ich muss daran glauben.
Backen ist meine Therapie. Denn nichts auf der Welt erscheint mir meditativer. Eine allumfassende Selbstauflösung.
In letzter Zeit entstanden daher eine ganze Reihe von Köstlichkeiten: Marzipan-Rhababer-Tartes, Macarons in allen Farben des Regenbogens, vegane Vanille-Banenwaffeln und hausgemachte Mozartkugeln nach Omas Rezept. Man hätte meinen können, ich wolle allein mit der Süße des Gebäcks den bitteren Geschmack des Kaffees, der mein Leben ist, genießbar machen. Zumindest wollte ich ihn abmildern. Als Nebenwirkung meiner Therapie nahm ich im vergangenen Jahr etwa 15 kg zu, was mir, einer immer einen Tick zu zerbrechlichen und dabei leicht kränklich aussehenden Person, durchaus gut zu Gesicht stand. Aber dieser Vorteil konnte meine Unzufriedenheit nur bedingt mildern. Die erste Hälfte meines Lebens (wenn man den Demografiestatistiken trauen darf, komme ich nicht umhin, es so zu sagen) schien mir doch, alles in allem, eine Skizze aus zittriger Hand. Schicksalsparkinson. Doch nach jedem Niederschlag buk ich um mein Leben, stand wieder auf, stolperte erneut, buk und besann mich und immer so fort. Das ist nicht schick, aber ich komme voran. Ich kann mir eigentlich gar keine andere Art des Vorankommens vorstellen. Der leichte Federschritt, den ich doch bei anderen Menschen zumindest wahrnehme, für mich ist er das größte Mysterium der Welt. Noch mysteriöser gar, als mein Backzauber. „Backzauber“, ja, genau so nannte ich es, als ich als Teenager zum ersten Mal meine Tränen als Zutat für einen Marmorkuchen benutzte. Denn bereits früh hatte ganz deutlich gespürt, wie leicht und befreit ich mich fühlte, nachdem ich nur einmal richtig geheult hatte. Beinahe Frühlingsgefühle in der Intensität einer Hollywoodschmonzette. Bald schon verbrachte ich meine Abende damit zu ergründen, wie ich dieses Gefühl der Leichtigkeit, dass ich im Alltag so schmerzlich vermisste, wohl verstärken, konservieren und weiterzugeben vermochte. Um genügend Tränen für meine Experimente zu gewinnen, ließ ich nichts unversucht: Ich schälte stundenlang Zwiebeln, lutschte die sauersten CenterShock-Drops die ich auftreiben konnte, ging zwölf Mal hintereinander in „Patch Adams“ und machte ein dreimonatiges Schülerpraktikum in einem Tierheim (das heißt, ich wollte es machen, aber mich ergriff ein solches Mitleid mit den Schicksalen der aufgenommenen Tiere, dass ich bereits nach drei Stunden aufgeben musste). Zunächst arbeitete ich an Parfums, musste aber schnell feststellen, dass Leute eher unerfreut darauf reagierten, wenn man sie damit unversehens einnebelte. Schnell konzentrierte ich mich daher auf Ess- und Trinkbares, ich wurde zur Drei-Sterne-Köchin der Tränen. Selbst gemachtes Vanilleeis mit Tränen nach der ersten großen Liebe, Lasagne mit einem Schuss Zwiebeltränen oder einfach ein Pfefferminztee, aufgekocht mit den Tränen der letzten Lachflashs. Alles wurde ausprobiert und akribisch auf Wirkungsgrad, Wirkungsdauer und natürlich Geschmack bewertet und protokolliert. Die besten Ergebnisse erzielte ich dabei im Schnitt mit Kuchen, Torten und Keksen, verfeinert mit Freudentränen. Da diese Art der Tränen recht selten sind, versuchte ich, wann es nur ging, einige davon eingefroren zu lagern. So wollte ich meinen Vorrat vor sommerlichen Temperaturen bewahren. Ich sehe noch meine verdutzten Eltern vor mir, als ich ihnen eröffnete, dass ich zu meinem fünfzehnten Geburtstag eine 500-L-Gefirertruhe, Energieeffizienzklasse A+++ wünschte. Vermutlich waren sie einfach froh, dass ich, wie sie es in dem Alter für üblich hielten, keine Drogen nahm, denn ich bekam die Truhe. Von dieser Zeit an weinte und buk ich immer im Wechsel und so oft es nur ging. Vielleicht war es die Sucht nach Erleichterung selbst, die mich unbewusst immer und immer wieder in die Strudel der Trübsal zog, das Heilmittel war selbst das Gift, und ich bin bis heute vielleicht zugleich meine Ärztin und meine Giftmischerin. Aber ich kann und will jetzt nicht mehr anders. Ich habe mich eingerichtet. Seit ein paar Wochen überlege ich, ein eigenes Café zu eröffnen. Um die Wohltaten meiner Erkenntnisse anderen zukommen zu lassen, um vielleicht doch nicht umsonst gelebt zu haben. Poetische Gesinnung, tragische Verstrickung.
[+] Beitrag 11
Genug gelesen, werter Leser, alles Gute geht vorbei. :mrgreen: Nun gehe tief in dich, bewege die Beiträge gründlich in Deinem Herzen und vergiss nicht, für Deinen Favoriten abzustimmen. :hierlang:
Pssst! Ruft da ein Schokokeks?

Mit müden Augen
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Re: Abstimmung 75. Schreibwettbewerb "Mut zur Spontaneität!"

Beitrag von Mit müden Augen » Montag 1. Juli 2019, 16:14

10 Beiträge in nur zwei Tagen, kein schlechtes Ergebnis...
Mein Leben ist die Hölle.
sei still und leide

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Arikari
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Re: Abstimmung 75. Schreibwettbewerb "Mut zur Spontaneität!"

Beitrag von Arikari » Montag 1. Juli 2019, 17:15

Mit müden Augen hat geschrieben:
Montag 1. Juli 2019, 16:14
10 Beiträge in nur zwei Tagen, kein schlechtes Ergebnis...
Einige der Teilnehmer waren Mehrfachtäter. ;)
Pssst! Ruft da ein Schokokeks?

Reinhard
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Re: Abstimmung 75. Schreibwettbewerb "Mut zur Spontaneität!"

Beitrag von Reinhard » Montag 1. Juli 2019, 21:05

Mut zur Abstimmung haben leider nicht allzuviele, wie mir scheint. :sadman:
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

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Re: Abstimmung 75. Schreibwettbewerb "Mut zur Spontaneität!"

Beitrag von NeC » Montag 1. Juli 2019, 21:17

Reinhard hat geschrieben:
Montag 1. Juli 2019, 21:05
Mut zur Abstimmung haben leider nicht allzuviele, wie mir scheint. :sadman:
Es ist halt kein Wochenende mehr.
Am Freitag und Samstag diesen Thread nochmal etwas in Erinnerung rufen, dann kommt schon noch was zusammen, denke ich. :klassiker:

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Re: Abstimmung 75. Schreibwettbewerb "Mut zur Spontaneität!"

Beitrag von Swenja » Montag 1. Juli 2019, 21:20

schade, dass man nur einen punkt vergeben kann :sadwoman:
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Re: Abstimmung 75. Schreibwettbewerb "Mut zur Spontaneität!"

Beitrag von Ringelnatz » Montag 1. Juli 2019, 21:26

Reinhard hat geschrieben:
Montag 1. Juli 2019, 21:05
Mut zur Abstimmung haben leider nicht allzuviele, wie mir scheint. :sadman:
Eher die Qual der Wahl: Ich kann mich zwischen meinen persönlichen Favoriten 1, 6 und 8 nicht entscheiden (und finde noch mehr gut).
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Re: Abstimmung 75. Schreibwettbewerb "Mut zur Spontaneität!"

Beitrag von Arikari » Donnerstag 4. Juli 2019, 13:00

*schiebschiebschieb*

Schade, dass der Abstimmungsthread so schnell nach unten rutscht, so verpasst manch einer vielleicht die Gelegenheit, die Beiträge zu lesen und abzustimmen.
Pssst! Ruft da ein Schokokeks?

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Re: Abstimmung 75. Schreibwettbewerb "Mut zur Spontaneität!"

Beitrag von Mit müden Augen » Donnerstag 4. Juli 2019, 13:15

Den Beitrag melden (schnellste Methode die Moderation zu kontaktieren :roll: ) und fragen ob sie ihn "anpinnen" (oben in der Threadliste festmachen) können?
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Re: Abstimmung 75. Schreibwettbewerb "Mut zur Spontaneität!"

Beitrag von Tania » Donnerstag 4. Juli 2019, 13:24

Ringelnatz hat geschrieben:
Montag 1. Juli 2019, 21:26
Reinhard hat geschrieben:
Montag 1. Juli 2019, 21:05
Mut zur Abstimmung haben leider nicht allzuviele, wie mir scheint. :sadman:
Eher die Qual der Wahl: Ich kann mich zwischen meinen persönlichen Favoriten 1, 6 und 8 nicht entscheiden (und finde noch mehr gut).
Ging mir ähnlich ... :sadwoman: Ich hab dann gewürfelt.

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Re: Abstimmung 75. Schreibwettbewerb "Mut zur Spontaneität!"

Beitrag von Arikari » Donnerstag 4. Juli 2019, 14:35

Mit müden Augen hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juli 2019, 13:15
Den Beitrag melden (schnellste Methode die Moderation zu kontaktieren :roll: ) und fragen ob sie ihn "anpinnen" (oben in der Threadliste festmachen) können?
Ach, wir schieben ihn jetzt regelmäßig mit unseren Posts hoch und fertig. ;) Das Anpinnen funktioniert nur innerhalb des Unterforums, nicht im Bereich "Aktive Themen" oder "Ungelesene Themen", wo viele zuerst landen wenn sie ins Forum schauen.
Swenja hat geschrieben:
Montag 1. Juli 2019, 21:20
schade, dass man nur einen punkt vergeben kann :sadwoman:
Für diese Abstimmungsvariante habe ich mich bewusst entschieden, um möglichst aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten. Da nun aber doch schon mehrere sich mehr Stimmen / Abstimmungsoptionen gewünscht haben, kann man das ab dem nächsten Wettbewerb wieder so umsetzten.
Pssst! Ruft da ein Schokokeks?

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Re: Abstimmung 75. Schreibwettbewerb "Mut zur Spontaneität!"

Beitrag von Annemarie89 » Donnerstag 4. Juli 2019, 18:40

Ich helfe mal schieben, die bisher nicht bewerteten Beiträge haben auch Punkte verdient
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Re: Abstimmung 75. Schreibwettbewerb "Mut zur Spontaneität!"

Beitrag von Reinhard » Donnerstag 4. Juli 2019, 20:58

*Schieben helf* :)
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Re: Abstimmung 75. Schreibwettbewerb "Mut zur Spontaneität!"

Beitrag von Annemarie89 » Freitag 5. Juli 2019, 08:22

Schieb
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Re: Abstimmung 75. Schreibwettbewerb "Mut zur Spontaneität!"

Beitrag von Mit müden Augen » Freitag 5. Juli 2019, 22:09

*schieb* :oops:
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Re: Abstimmung 75. Schreibwettbewerb "Mut zur Spontaneität!"

Beitrag von Annemarie89 » Samstag 6. Juli 2019, 08:55

Schieb
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Re: Abstimmung 75. Schreibwettbewerb "Mut zur Spontaneität!"

Beitrag von Arikari » Samstag 6. Juli 2019, 13:53

Wer hat noch nicht, wer will nochmal? :flirten:
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Re: Abstimmung 75. Schreibwettbewerb "Mut zur Spontaneität!"

Beitrag von Mit müden Augen » Sonntag 7. Juli 2019, 12:33

:flirten:
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Re: Abstimmung 75. Schreibwettbewerb "Mut zur Spontaneität!"

Beitrag von Annemarie89 » Sonntag 7. Juli 2019, 12:46

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Re: Abstimmung 75. Schreibwettbewerb "Mut zur Spontaneität!"

Beitrag von Reinhard » Sonntag 7. Juli 2019, 17:44

Zur Erinnerung: der letzte Tag der Abstimmung läuft bereits.
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