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Ideen und Vorschläge um das Forum besser zu machen.

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Lazarus Long
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Beitrag von Lazarus Long » Freitag 24. April 2015, 10:48

Ich frage mich gerade, ob es nicht möglich wäre, analog zum "Betreten auf eigene Gefahr" oder "Männer", "Frauen" und "Menschen ohne Beziehungserfahrung" einen eigenen Bereich zum Thema "Prostitution" auf zu machen?
Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

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Re: Frage

Beitrag von Gano » Freitag 24. April 2015, 11:02

Sexuelle und provokantere Themen als in den offenen Foren sind für das Forum "Betreten auf eigene Gefahr!" vorgesehen und dort korrekt einsortiert. Die Forenbeschreibung von Kolinatan lautet "Alles was Ihr schon immer mal los werden wolltet und bislang nicht konntet. Insbesondere wenn Ihr Euch über sexuelle Themen austauschen wollt, gehört es in diesen Bereich.". Dies umfasst auch Themen rund um die "Käufliche Liebe".

Das Forum "Betreten auf eigene Gefahr!" kann wie in den Regeln und Hinweise zum Forum "Betreten auf eigene Gefahr!" beschrieben, vollständig ausgeblendet werden.
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Re: Frage

Beitrag von Lazarus Long » Freitag 24. April 2015, 11:22

Das Thema Prostitution scheint mir, wenn ich das hier so verfolge, ein ganz besonderes zu sein. Es ist aber natürlich deine Entscheidung.

Ich vermute allerdings, daß so wieder und wieder diese Diskussionen losbrechen werden.
Vielleich könnt man ja auch die entsprechenden "Berichterstatter" bitten, diese Threads im Männerforum aufzumachen. Das Mitteilungsbedürfnis haben schließlich (zumindest bisher) nur Männer gehabt.
Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

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Beitrag von Lisa » Freitag 24. April 2015, 11:32

Das Männer-Forum halte ich auch nicht für die ideale Lösung, da sich ja auch männliche User durch die Prostitutions-Themen belästigt fühlen. M.E. ist das "Betreten auf eigene Gefahr"-Forum besser geeignet. Dieses Unterforum kann jede/r User/in (auch vorübergehend) ausblenden, wenn er/sie von diesen Themen verschont werden möchte.
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Re: Frage

Beitrag von ogor » Freitag 24. April 2015, 11:49

Solange das hier gilt:
Moderation hat geschrieben:Wir wünschen hier weder:
a) Diskussionen darüber, ob Prostitution unter moralischen/politischen/etc. Gesichtspunkten gut oder schlecht ist
(Quelle)

ist eine Frage, in welchem Bereich man über Prostiuition schreiben soll doch eher überflüssig.

WO ist letzten Endes ziemlich egal, wenn man sowieso nicht darüber diskutieren darf. ;)

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Re: Frage

Beitrag von Kief » Freitag 24. April 2015, 12:25

ogor hat geschrieben:WO ist letzten Endes ziemlich egal, wenn man sowieso nicht darüber diskutieren darf. ;)
Man darf doch ueber Prostitution diskutieren, nur nicht in allen Facetten.
Das moralische pro/contra ist untersagt, Erfahrungsberichte sind erlaubt.
Auch darfst Du darueber reden, in welcher Lebenskonstellation das hilft, und wann es keinen Sinn macht, oder welche Gefahren das birgt - solange moralische Aspekte aus der Debatte draussen bleiben.


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Re: Frage

Beitrag von ogor » Freitag 24. April 2015, 12:43

Kief hat geschrieben:
ogor hat geschrieben:WO ist letzten Endes ziemlich egal, wenn man sowieso nicht darüber diskutieren darf. ;)
Man darf doch ueber Prostitution diskutieren, nur nicht in allen Facetten.
Das moralische pro/contra ist untersagt, Erfahrungsberichte sind erlaubt.
Auch darfst Du darueber reden, in welcher Lebenskonstellation das hilft, und wann es keinen Sinn macht, oder welche Gefahren das birgt - solange moralische Aspekte aus der Debatte draussen bleiben.
Mitglied XYZ: Ich war gestern bei einer Prostituierten und will man erzählen, wie es war ....

ogor: Für mich wäre es nichts, weil ich nicht die (indirekte) Zwangslage der meisten Prosituierten ausnutzen bzw. fördern möchte.


Vorboten oder erlaubt? :gruebel:

ICH glaube nicht, dass ich mich mit diesen Einschränkungen an einer ernsthaften Diskussion über Prostituition beteiligen könnte.

Gerade weil das Thema für einige Männer hier eine große Bedeutung hat (auch in Hinblick auf ihren eigenen Umgang mit dem AB-Problem), sollte auch eine Diskussion über pro und contra Prostituition hier möglich sein.

Wie soll man über so ein Thema, das nun mal auch zwangsläufig ethische und moralische Aspekte hat, vernünftig diskutieren, wenn man diese Aspekte prinzipiell verbietet?

Dann gleich das Thema Prostitiuerte als Ganzes untersagen, dass wäre meiner Meinung nach dann konsequenter.

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Beitrag von Kief » Freitag 24. April 2015, 13:22

ogor hat geschrieben:
Kief hat geschrieben:
ogor hat geschrieben:WO ist letzten Endes ziemlich egal, wenn man sowieso nicht darüber diskutieren darf. ;)
Man darf doch ueber Prostitution diskutieren, nur nicht in allen Facetten.
Das moralische pro/contra ist untersagt, Erfahrungsberichte sind erlaubt.
Auch darfst Du darueber reden, in welcher Lebenskonstellation das hilft, und wann es keinen Sinn macht, oder welche Gefahren das birgt - solange moralische Aspekte aus der Debatte draussen bleiben.
Mitglied XYZ: Ich war gestern bei einer Prostituierten und will man erzählen, wie es war ....

ogor: Für mich wäre es nichts, weil ich nicht die (indirekte) Zwangslage der meisten Prosituierten ausnutzen bzw. fördern möchte.


Vorboten oder erlaubt? :gruebel:

ICH glaube nicht, dass ich mich mit diesen Einschränkungen an einer ernsthaften Diskussion über Prostituition beteiligen könnte.
Dein Kommentar enthaelt moralisierende Argumente.
Wenn Du auf das Moralisieren Wert legst, dann duerftest Du mit dem Moralverbot tatsaechlich kaum gluecklich werden ...

Ich wuerde einfach das Moralisieren weglassen.
"Fuer mich is das nix, aus moralischen Gruenden." kommt quasi ohne den erhobenen Zeigefinger aus ...
der Ton macht die Musik.


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Beitrag von Owl In The Shadow » Freitag 24. April 2015, 13:33

Kief hat geschrieben:Dein Kommentar enthaelt moralisierende Argumente.
Wenn Du auf das Moralisieren Wert legst, dann duerftest Du mit dem Moralverbot tatsaechlich kaum gluecklich werden ...

Ich wuerde einfach das Moralisieren weglassen.
"Fuer mich is das nix, aus moralischen Gruenden." kommt quasi ohne den erhobenen Zeigefinger aus ...
der Ton macht die Musik.
Damit wären jene, die die Prostitution grundsätzlich ablehnen (zu denen ich wohlgemerkt selbst nicht zähle), aber eines zentralen Arguments beraubt. Denn begründen dürften sie ihre Haltung nicht, während Befürworter bzw. Freier ausführlich die Vorzüge des Gewerbes und ihres Besuches schildern loben dürften. Das würde eine Schieflage erzeugen, die sicher zu Irritationen führt. Es ist aber richtig festzuhalten, dass solche moralische Debatten in diesem Forum tatsächlich schwierig zu führen sind, weil sie schnell hochkochen, worunter dann das generelle Diskussionklima leidet.

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Beitrag von Kief » Freitag 24. April 2015, 14:06

Owl In The Shadow hat geschrieben:Damit wären jene, die die Prostitution grundsätzlich ablehnen (zu denen ich wohlgemerkt selbst nicht zähle), aber eines zentralen Arguments beraubt.
Ja, das sind sie - und?
Die Debatte soll ja eh nicht gefuehrt werden.

Diese Schieflage kommt doch nur zum Tragen, wenn man die Moralfrage thematisiert.
Da dies die Moderation ganz gezielt nicht will, werden die Argumente gar nicht gebraucht.
Weder die Vorteile noch die Nachteile der Prostituion in moralischer Hinsicht werden gebraucht, weil die Fragestellung seitens Moderation untersagt ist.

Gebraucht werden nur jene Argumente, die sich beispielsweise mit den Vorteilen und Nachteilen bei bestimmten Lebenskonstellationen befassen.
Fuer wen der Gedanke an Prostitution Sinn macht, und fuer wen es keinen Sinn macht - aus der Lebenssituation heraus. Das hat nichts mit Moral zu tun, und jedes Individuum kann dann fuer sich noch den moralischen Abgleich daran anknuepfen.


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Beitrag von ogor » Freitag 24. April 2015, 14:22

Kief hat geschrieben:Dein Kommentar enthaelt moralisierende Argumente.
Ein "Moralverbot" bei gezielt einem Thema, erscheint mir eben nicht konsequent.

Ich hatte zum Beispiel schon mal sexuelle Erlebnisse mit einer zu dem damaligen Zeitpunkt verheirateten Frau und ich wusste bei ihr auch im Vorfeld davon. Ich habe mit trotzdem auf die sexuellen Erfahrungen mit ihr eingelassen.

Ich weiß, dass das manche Leute für sich moralisch negativ bewerten und ich hätte auch kein Problem, wenn diese ihre Anmerkungen dazu mir gegenüber äußern würden.

JEDES menschliche Verhalten enthält zwangsläufig auch moralische Aspekte. In unserer Gesellschaft gerade auch der sexuelle Bereich.

Wieso sollte das dann ausgerechnet beim Thema Prostitution ausgeklammert werden?

Ich finde es auch für das eigene Handeln schon auch wichtig, wenn man das gesamt mögliche Feedback bekommen kann und nicht einen (gewichtigen) Teilbereich ausklammern muss.

Es kann nämlich durchaus interessant sein, wie zum Beispiel Frauen sich zu dem Thema äußern. Findet das diejenige ok oder eher nicht? Wer solche Dienste in Anspruch nimmt und dann darüber hier berichtet, der sollte auch die Möglichkeit haben, das gesamte Feedback dazu hier zu lesen zu bekommen. Man nimmt dem Threadersteller nämlich auch was, wenn man mögliche Antworten und Kommentare auf sein Erlebnis "beschneidet".

Es entsteht zwangsläufig eine künstlich erzeugte Einseitigkeit: Man darf über Besuche bei Prostituierten berichten, man darf aber nicht dazu schreiben, dass man das nicht gut findet. So entsteht ein Bild, dass man solche Erzählungen kommentarlos hinnimmt oder nur positiv bewertet. Und dieses Bild ist falsch. Nur können sich die "Gegner" nicht zu Wort melden.

Wieso? "Muss" man hier Prostitution mitsamt seinen Auswirkungen entweder "gut" finden oder seinen Mund dazu halten?

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Re: Frage

Beitrag von Kief » Freitag 24. April 2015, 14:43

ogor hat geschrieben:
Kief hat geschrieben:Dein Kommentar enthaelt moralisierende Argumente.
Ein "Moralverbot" bei gezielt einem Thema, erscheint mir eben nicht konsequent.
[ ... ]
Wieso? "Muss" man hier Prostitution mitsamt seinen Auswirkungen entweder "gut" finden oder seinen Mund dazu halten?
Weil die Moraldebatte in ergebnislosen Grabenkaempfen muendet, und deshalb die Moderatoren das sinnlose Gezanke unterbinden wollen.

Darum soll die Prostitution nur behandelt werden, ohne dass sich die Forenuser an den Kragen gehen - was in dem Moralverbot resultiert.


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Re: Frage

Beitrag von Lazarus Long » Freitag 24. April 2015, 15:39

@Kief: Wer als Kund zu einer Prostituierten geht, der gibt eben dadurch auch ein moralische Urteil ab.

@Moderation: Bevor sich die Diskussion hier in diesem Thred noch weiter von meinem Ausgangsanliegen entfernt, möchte ich die Moderation bitten, den Thread zu schließen
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Re: Frage

Beitrag von Kief » Freitag 24. April 2015, 15:41

Lazarus Long hat geschrieben:@Kief: Wer als Kund zu einer Prostituierten geht, der gibt eben dadurch auch ein moralische Urteil ab.
Klar.
Nur welches das ist, das weisst Du erst, wenn Du die Kriterien kennst, nach denen er vorgeht.


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Beitrag von Lisa » Freitag 24. April 2015, 15:57

Lazarus Long hat geschrieben:@Moderation: Bevor sich die Diskussion hier in diesem Thred noch weiter von meinem Ausgangsanliegen entfernt, möchte ich die Moderation bitten, den Thread zu schließen
Gerne. Thread geschlossen.
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