Miteinander anstatt Gegeneinander

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Genosse Premier
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Re: Miteinander anstatt Gegeneinander

Beitragvon Genosse Premier » Samstag 29. März 2014, 09:59

NBUC hat geschrieben:Das "die Frauen haben es leichter" muss ja nicht mal mehr ausgeschrieben werden, sondern kommt teils als dann bequem anzugreifendes Indenmundlegen schon von Frauenseite selbst.

Ich stelle die Frage mal anders. Was erhoffst du dir davon, die Probleme anderer Menschen kleinzureden und dich selbst als Opfer hinzustellen?
Weil - ganz ehrlich - wenn ich diesen Satz von dir lese, geht es dir genau um das und nichts weiter.

zebulon

Re: Miteinander anstatt Gegeneinander

Beitragvon zebulon » Samstag 29. März 2014, 10:05

Es bringt jetzt nichts, sich auch hier auf das Thema "Frauen haben es leichter" einzuschießen; gleichwohl bleiben jene, die dies behaupten nach wie vor den Nachweis schuldig.

Es geht mMn darum, dass man bei einigen sehr deutlich merkt, dass sie es zum Prinzip erhoben haben mit nicht nachlassender Hartnäckigkeit hier im Forum auf Einzelne oder auch auf Randgruppen (wobei ich Frauen nicht als Randgruppe sehe, es geht mir eher um soziale Randgruppen) ihre Frustration abreagieren. Der Verdacht drängt sich auf, dass diese im RL ganz kleine Lichter sind und sich nur hier in der Anonymität unter ihrem Stein hervor kriechen und den dicken Max markieren.

@Lerche: Vielen Dank für diesen Text!

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Re: Miteinander anstatt Gegeneinander

Beitragvon NBUC » Samstag 29. März 2014, 10:39

Genosse Premier hat geschrieben:Ich stelle die Frage mal anders. Was erhoffst du dir davon, die Probleme anderer Menschen kleinzureden und dich selbst als Opfer hinzustellen?
Weil - ganz ehrlich - wenn ich diesen Satz von dir lese, geht es dir genau um das und nichts weiter.


Es geht genau darum, dass es überhaupt nicht um die Probleme dieser Leute - in dem Fall WABs - in diesem Moment geht. Es geht dann typischerweise um eine allgemeine Betrachtung zu allen Frauen, bzw. dem Verhältnis und der Probleme von Männern oder MABs zur statistischen Menge Frau.

Nur ein paar der Abinen sehen das Universum um ihre eigene Person kreisen oder können mit dem dadurch ausgelösten Vergleich zur Normala nicht umgehen und beginnen zusätzlich rumzupampen.
Es wird ja nicht nur die akute Aussage direkt angegriffen, sondern nahezu jede ungenehme Aussage entsprechend (um)interpretiert und entsprechend unsachlich angegangen.

Und wo ein MAB in dem Fall dass er überdreht irgendwann zurecht gewiesen wird, sind diese Ausfälle dann Anlass zu Verständniswerben und Unterstützung.
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Re: Miteinander anstatt Gegeneinander

Beitragvon Mobienne » Samstag 29. März 2014, 10:45

Genosse Premier hat geschrieben:
NBUC hat geschrieben:Aber die generelle Feststellung "Frauen haben es leichter", bzw. oft einfach die Darstellung eines beobachteten Zustands - der Ausspruch des Schlusses wird ja genauso oft schon in Vorwegnahme und Verurteilung dieses Schlusses von einer Frau getroffen - sind Teil der Betrachtung und damit der Auseinandersetzung mit der männerspezifischen Problematik des Problems.

Dass Frauen es leichter haben, ist also ein logischer Schluss aus Beobachtungen? Und was nützt dir nun diese Erkenntnis? Und wozu muss man dauernd drauf rumreiten? Hat schonmal jemand einen sinnvollen weiterführenden Gedanken aus dieser Erkenntnis gewinnen können?
Du sagst, das Thema ist Teil der Betrachtung des AB-problems aus männlicher Seite. Also mir ist in meiner ganzen Zeit hier im Forum noch nie eine sinnvolle logische Konsequenz begegnet, die aus angeblichen Beobachtungen wie "Frauen kommen leichter an Sex", "Frauen müssen nie jemanden ansprechen" oder "Frauen kriegen dauernd Angebote" geschlossen werden konnte. Hilf mir bitte auf die Sprünge, wenn ich da was verpasst haben sollte.


Zustimmung für Genosse Premier und Erweiterung:

Es ist ein Problem als Beweis für seine Behauptungen eigene Beobachtungen zu postulieren.
Denn eigene Beobachtungen sind immer äußerst subjektiv. Man hat ein gewisses und zwar begrenztes Umfeld, eine gewisse Zielgruppe, die man überhaupt nur beobachtet und wahrnimmt und nimmt die ganze Thematik nun auch mal geschlechtsspzifisch wahr - als Männer natürlich aus ihrer männlichen Warte und Frauen wiederum aus ihrer weiblichen. Und da gilt es einfach, sich zu öffnen und auch andere Lebensrealitäten und andere Beobachtungen wahrzunehmen, gerade auch die des anderen Geschlechts, dem man ja eigentlich nahe kommen will und so verstehe ich auch Lerches Text. Und da mangelt es so manchem User hier gehörig.

@NBUC Das Problem existiert eben nicht nur auf männlicher Seite und man könnte auch mal die weibliche Seite zulassen, wenn man denn wollte, den mAB sind ja nun im Kreise der Normalos genauso eine Randnotiz wie ABinen. Warum immer die Fokussierung nur auf die "männerspezifische Problematik des Problems", was spricht dagegen, auch die frauenspezifische Problematik des Problems zu betrachten - dies ist ein gemischtes Forum? Die weibliche Problematik gibt es, sonst wären keine Frauen hier. ABinen sind nicht mehr Randnotiz als mAB - sagen meine Beobachtungen.

Ich wiederhole mich, aber an dieser Stelle in Bezug zu Lerches Text sei es auch nochmal erwähnt: Wenn hier postuliert wird, daß Frauen es einfacher haben, dann bezieht sich das oft ein Gebiet, das im Beziehungsanbahnungsspiel oft Männer besetzen müssen und wo mAB Schwierigkeiten haben und dann sehen, daß es in diesem Gebiet bei Frauen eben nicht so schwerwiegend darauf ankommt, gewisse Eigenschaften auszuweisen. Das ist nicht falsch und das bestreitet auch keiner (z.B. selbstbewußtes Auftreten ist bei Männern sicher eine stärker nachgefragte Eigenschaft, als bei Frauen). Was dann aber geflissentlich übersehen wird, ist, daß Frauen eben in anderen Bereichen gewisse Qualitäten erfüllen müssen, um ihre "Rolle" im Beziehungsanbahnungsspiel erfüllen zu können, um zum Erfolg zu gelangen.

Dieses "Sehen" und Anerkennen einer anderen Person und deren Lebensrealität, des subjektiven Lebensumfeldes und deren Wünsche und daß da andere Bereiche und Eigenschaften gefragt sind und fehlen können, ist eben das, was wichtig ist, wenn man mit anderen Menschen kommunizieren will und auch, wenn man mal irgendwann eine Beziehung haben will. Das "Nicht-Sehen-Können-und/oder-Wollen" ist für mich auch eine der Hauptursachen der hier vorzufindenen Problematik. Und das liegt eben vor, wenn man aus ein paar subjektiven Einzelbeobachtungen diverse Dinge wiederholt postuliert und Widersprüche nicht anerkennt und hier anwesende Personen einer Gruppe als Randnotiz abstempelt, während man seine eigene Problematik als den Mittelpunkt hinstellt.

Es gibt also Eigenschaften und Bereiche, in denen es Männer wie Frauen jeweils leichter oder schwerer haben können und dabei entstehen auf beiden Seiten die Verlierer im Anbahnungsprozess, wenn Mann wie Frau ihre Rolle nicht gut besetzen können.

Nebenbei bemerkt existiert dieses "Sich-angegriffen-fühlen" auch auf beiden Seiten, wie man sogar hier im Thread schon nachlesen kann und auch mAB kreisen hier oft in ihrer Egozentrik umeinander, auch das kann man zuhauf hier lesen, sogar in deinen Posts - und siehe oben, sie sehen eben oft nur ihre Belange und ihre Seite. Warum wieder der einseitige Vorwurf, daß das nur auf ABinen zutreffen würde?

Danke an Lerche und aktuell auch an zebulon.
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Re: Miteinander anstatt Gegeneinander

Beitragvon Fragende » Samstag 29. März 2014, 10:57

Ich frage mich, wer es schon hier im Forum nicht schafft (wo er seinen Text nochmal überlesen und ggf. korrigieren kann) respektvoll mit den andern umzugehen, wie dieser draußen mit andern umgeht, wenn er spontan und nicht so bedacht reagieren muss. So gesehen ist doch ein Forum auch ein hervorragender Übungsplatz. Was mich betrifft, achte ich jedenfalls schon darauf, wie mein Gegenüber mich (und auch die andern) behandelt. Mein Respekt vor diesem lässt sich dadurch schon auch beeinflussen. Und gerade von einem potentiellen Partner erwarte ich, dass er achtsam mit mir und meinen Gefühlen umgeht. Natürlich werden ihm dabei Fehler unterlaufen, er ist ja Mensch, aber das Gefühl, ihm als Schuhputzer zu dienen, das würde ich nicht haben wollen.
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Re: Miteinander anstatt Gegeneinander

Beitragvon NBUC » Samstag 29. März 2014, 11:14

Mobienne hat geschrieben:
...

Es ist ein Problem als Beweis für seine Behauptungen eigene Beobachtungen zu postulieren.
Denn eigene Beobachtungen sind immer äußerst subjektiv. Man hat ein gewisses und zwar begrenztes Umfeld, eine gewisse Zielgruppe, die man überhaupt nur beobachtet und wahrnimmt und nimmt die ganze Thematik nun auch mal geschlechtsspzifisch wahr - als Männer natürlich aus ihrer männlichen Warte und Frauen wiederum aus ihrer weiblichen.

Als Beweis taugt da wohl kaum, aber als Hinweis bzw. Erklärung wie jemand zu einer Hypothese kommt. Eine statistische Untersuchung wird hier wohl kaum einer machen können. Und selbst wenn auf so etwas verwiesen wird, bleibt ja trotzdem der moralische Vorwurf.

Und da gilt es einfach, sich zu öffnen und auch andere Lebensrealitäten und andere Beobachtungen wahrzunehmen, gerade auch die des anderen Geschlechts, dem man ja eigentlich nahe kommen will und so verstehe ich auch Lerches Text. Und da mangelt es so manchem User hier gehörig.

Öffnen ist aber auch keine Kapitulation und Selbstzenzur.

@NBUC Das Problem existiert eben nicht nur auf männlicher Seite und man könnte auch mal die weibliche Seite zulassen, wenn man denn wollte, den mAB sind ja nun im Kreise der Normalos genauso eine Randnotiz wie ABinen. Warum immer die Fokussierung nur auf die "männerspezifische Problematik des Problems", was spricht dagegen, auch die frauenspezifische Problematik des Problems zu betrachten - dies ist ein gemischtes Forum? Die weibliche Problematik gibt es, sonst wären keine Frauen hier. ABinen sind nicht mehr Randnotiz als mAB - sagen meine Beobachtungen.

Weil es hier die Gelegenheit gibt mehr als einen Faden zu eröffnen und wenn man alles in einem zu erschlagen versuchen würde zu keinem mehr zum eigentlichen Kern kommen würde?
Mein Eindruck ist, dass es den paar Damen auch gar nicht um Berücksichtigung geht sondern um die Unterdrückung für sie unangenehmer Eindrücke.
Wenn eine Frau einen entsprechenden Faden aufmacht, wird es auch primär um ihre Probleme gehen.

Wobei die Probleme natürlich irgendwo verbunden sind, z.B. gerade wegen der scheinbar geschlechtspezifisch unterschiedlichen Wertschätzung von "nur Sex" und folgender Wahrnehmungsunterschiede.
Dann ist so ein Einwurf und Relativierung des "leichters" oder die korrigierende Äußerung, wo irgendwer Mist erzählt auch nicht falsch. Dein folgender Absatz ist damit auch völlig korrekt.
Was aber im Konfliktfall regelmäßig passiert ist, dass immer wieder eine in die Richtung geht "so etwas darf man(n) nicht schreiben oder er ist ein schlechter Mensch".


...

Dieses "Sehen" und Anerkennen einer anderen Person und deren Lebensrealität, des subjektiven Lebensumfeldes und deren Wünsche und daß da andere Bereiche und Eigenschaften gefragt sind und fehlen können, ist eben das, was wichtig ist, wenn man mit anderen Menschen kommunizieren will und auch, wenn man mal irgendwann eine Beziehung haben will. Das "Nicht-Sehen-Können-und/oder-Wollen" ist für mich auch eine der Hauptursachen der hier vorzufindenen Problematik. Und das liegt eben vor, wenn man aus ein paar subjektiven Einzelbeobachtungen diverse Dinge wiederholt postuliert und Widersprüche nicht anerkennt und hier anwesende Personen einer Gruppe als Randnotiz abstempelt, während man seine eigene Problematik als den Mittelpunkt hinstellt.

Eine sachliche Auseinandersetzung mit der fremden Sichtweise ist aber schwer gehandicapt, wenn man sich dabei primär mit moralischen, persönlichen statt sachlichen Vorwürfen auseinandersetzen muss. Außerdem verstärkt das natürlich eine Opferrolle, wo diese schon vorhanden sein sollte.
"Das nicht sehen wollen" ist auch nicht zwingend boshaftes Ignorieren oder Verdrängen sondern öfters die Reaktion auf ein Themaverfehlen. Wenn jemand ein Thema eröffnet und ein Problem diskutieren will, dann ist ein anderer der postet "Ich habe auch ein Problem, also mach halblang" störend und selber unhöflich.


Es gibt also Eigenschaften und Bereiche, in denen es Männer wie Frauen jeweils leichter oder schwerer haben können und dabei entstehen auf beiden Seiten die Verlierer im Anbahnungsprozess, wenn Mann wie Frau ihre Rolle nicht gut besetzen können.

Das von dir geschilderte Wahrnehmungsproblem habe ich auch schon zu erörtern versucht:
http://www.abtreff.de/viewtopic.php?f=46&t=15499&p=573877#p573877


Nebenbei bemerkt existiert dieses "Sich-angegriffen-fühlen" auch auf beiden Seiten, wie man sogar hier im Thread schon nachlesen kann.

Ich sehe da den Unterschied in Versuchen Aussagen zu unterdrücken, Leute direkt anzugehen und persönlich anzugreifen gegenüber Aussagen auf Sachebene anzugehen bzw. auf persönliche Angriffe zu reagieren.

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Re: Miteinander anstatt Gegeneinander

Beitragvon NBUC » Samstag 29. März 2014, 11:20

Fragende hat geschrieben:Ich frage mich, wer es schon hier im Forum nicht schafft (wo er seinen Text nochmal überlesen und ggf. korrigieren kann) respektvoll mit den andern umzugehen, wie dieser draußen mit andern umgeht, wenn er spontan und nicht so bedacht reagieren muss. So gesehen ist doch ein Forum auch ein hervorragender Übungsplatz. Was mich betrifft, achte ich jedenfalls schon darauf, wie mein Gegenüber mich (und auch die andern) behandelt. Mein Respekt vor diesem lässt sich dadurch schon auch beeinflussen. Und gerade von einem potentiellen Partner erwarte ich, dass er achtsam mit mir und meinen Gefühlen umgeht. Natürlich werden ihm dabei Fehler unterlaufen, er ist ja Mensch, aber das Gefühl, ihm als Schuhputzer zu dienen, das würde ich nicht haben wollen.


Respekt ist eine Sache, die man sich erwerben muss und in der Regel auf Gegenseitigkeit beruhen sollte.

Was man erwarten kann ist Höflichkeit und Sachlichkeit.

Dazu sind in RL die Kreise in der Regel kleiner und es so leichter den Kontakt mit Leuten welche Abticken zu vermeiden oder wenn ein anderer Zweck einen in größerer Gruppe bindet sie zu ignorieren.
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Re: Miteinander anstatt Gegeneinander

Beitragvon Genosse Premier » Samstag 29. März 2014, 11:39

NBUC hat geschrieben:
Genosse Premier hat geschrieben:Ich stelle die Frage mal anders. Was erhoffst du dir davon, die Probleme anderer Menschen kleinzureden und dich selbst als Opfer hinzustellen?
Weil - ganz ehrlich - wenn ich diesen Satz von dir lese, geht es dir genau um das und nichts weiter.


Es geht genau darum, dass es überhaupt nicht um die Probleme dieser Leute - in dem Fall WABs - in diesem Moment geht. Es geht dann typischerweise um eine allgemeine Betrachtung zu allen Frauen, bzw. dem Verhältnis und der Probleme von Männern oder MABs zur statistischen Menge Frau.

Ja, das ist genau der Punkt. Wenn du der statistischen Menge 'Frau' etwas vorwirfst, werden sich Vertreterinnen dieser Menge sicherlich angesprochen fühlen. Ist doch ganz logisch. Genauso ist es andersrum - mit den Vorwürfen, die der statistischen Menge 'Mann' gemacht werden (was hier auch gern mal vorkommt ;) ). Ja, in dem Fall fühle ich mich auch oft genug selbst angesprochen und manchmal dann auch etwas veräppelt.

Was spricht denn aber nun dagegen, solche Vorwürfe einfach mal für sich zu behalten, wenn sie nicht sachdienlich sind?

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Re: Miteinander anstatt Gegeneinander

Beitragvon Fragende » Samstag 29. März 2014, 11:44

NBUC hat geschrieben:Respekt ist eine Sache, die man sich erwerben muss und in der Regel auf Gegenseitigkeit beruhen sollte.
Diesbezüglich hast du meine volle Zustimmung. Aber ist nicht gerade der respektvolle Umgang mit meinem Gegenüber eine Grundvoraussetzung dafür, dass dieser mir gegenüber Achtung und Respekt entwickeln kann. Sollte es nicht eine Selbstverständlichkeit sein, den andern erstmal so zu behandeln, als hätte er sich das schon verdient? Was mich betrifft, versuche ich grundsätzlich meinem Gegenüber, in Bezug auf Respekt und Vertrauen, einen Vorschuss einzuräumen. Meistens fahre ich recht gut damit.
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Re: Miteinander anstatt Gegeneinander

Beitragvon Harald » Samstag 29. März 2014, 11:46

Paulina hat geschrieben:Lerche hat hier BEIDE Seiten angesprochen. Männlein und Weiblein.


... aber auf Unterschiedliche Weise. Die bekannte soukous'sche Darstellung von den Frauen in der Defensive und darstellung weiblicher Aggesivität als Notwehr(excess). Tatsächlich geht aber ein Gutteil der Provokationen auf Frauen zurück.


Paulina hat geschrieben:Uns im Team ist es in letzter Zeit nun mal aufgefallen, und auch gemeldet worden, dass von manchen männlichen Usern immer und immer wieder die gleiche Aussage gemacht wurde. "Frauen haben es leichter!" etc. Das dem nicht so ist, scheint auf der Hand zu liegen, denn sonst wäre keine Frau in diesem Forum angemeldet.


Wenn Du in einer Gruppe von hundert Personen unter den kleinsten zehn Personen einen Mann findest, beweist das dass Männer nicht größer als Frauen sind? Nein. Wenn Frauen es leichter haben als Männer, dann kann man die Erwartung folgern, dass weniger Frauen als Männer hier angemeldet sind und das der Erfahrungsstand der hier angemeldeten Frauen im Durchschnitt höher wäre.

Genau das zeigt einen Teil der Problematik. Gegen manche fragwürdigen Aussagen wird so himmelschreiend unlogisch argumentiert, dass man einfach widersprechen muss. Daraus entsteht dann häufig der Eindruck, sehr viele oder alle stünden auf der Seite des Provokateurs, obwohl das häufig gar nicht stimmt. (Ich könnte wetten, dir ist im obigen Absatz entgangen, dass nie behauptet habe, der Umkehrschluss wäre zulässig.)


Paulina hat geschrieben:Und das gilt auch für beide Seiten. Denn wenn ein Mann es ja so leicht hätte, dann wäre er hier auch nicht. Dann wären wir alle verpartnert und so ein Forum würde wohl gar nicht erst existieren.


Auch nicht. Wenn Esperanto leicht zu erlernen ist, bedeutet das, dass jeder Mensch Esperanto spricht?

"Es leicht haben" bedeutet, dass bei zielgerichtetem Handeln ein schneller Erfolg zu erwarten ist. Und genau dieses zielgerichtete Handeln vermissen einige hier bei ABs des anderen Geschlechts. Daraus entsteht oft die Vorstellung "IHR könntet ja, wenn ihr nur wolltet" (Diese muss nicht unbedingt richtig sein, Isländisch wird nicht zu einer einfachen Sprache bloß weil's kaum einer versucht zu lernen)

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Re: Miteinander anstatt Gegeneinander

Beitragvon NBUC » Samstag 29. März 2014, 11:55

Genosse Premier hat geschrieben:Ja, das ist genau der Punkt. Wenn du der statistischen Menge 'Frau' etwas vorwirfst, werden sich Vertreterinnen dieser Menge sicherlich angesprochen fühlen. Ist doch ganz logisch. Genauso ist es andersrum - mit den Vorwürfen, die der statistischen Menge 'Mann' gemacht werden (was hier auch gern mal vorkommt ;) ). Ja, in dem Fall fühle ich mich auch oft genug selbst angesprochen und manchmal dann auch etwas veräppelt.

Was spricht denn aber nun dagegen, solche Vorwürfe einfach mal für sich zu behalten, wenn sie nicht sachdienlich sind?


Was soll denn das?

Sie können sich gerne angesprochen fühlen, wenn sie die statistischen Verhältnisse für falsch halten und vorzugsweise sagen wie und woher sie das anders sehen, oder meinetwegen auch unzulängliche Absolutsetzungen (wobei cih da schon ein "alle" oder ähnliches erwarten würde, dass die Verkürzung Frauen oder Männer nicht jeden letzten umfassen kann - wohl aber eine klare Mehrheit voraussetzt - ist wohl klar und unpräzise, aber irgendwo auch als selbstverständlich anzunehmen) bemängeln. Aber daraus einen persönlichen Angriff zu konstruieren ist schon sehr abwegig.

Wer entscheidet was "sachdienlich "ist. Letztlich müssten dann Frauen aus allen Beziehungserörterungen ausgeblendet werden und das Forum müsste sich auf "ich esse gerade" beschränkt werden. Wobei wie gesagt der Vorwurf ja gar nicht einmal mehr erhoben werden muss, sondern teils schon die Schilderung der Beobachtung entsprechend angegangen wird.
Zuletzt geändert von NBUC am Samstag 29. März 2014, 11:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Miteinander anstatt Gegeneinander

Beitragvon Lerche » Samstag 29. März 2014, 11:56

Lerche hat geschrieben:Ich beziehe mich aktuell auf das immer wieder erwähnte „Frauen haben es leichter“. Mir geht es jetzt nicht darum zu diskutieren ob dem so ist oder nicht.

Danke!

Danke Paulina für das richtigstellen :D

So lieber Lion nun zu dir:

Lion hat geschrieben:Warum so ... zynisch?

weil du mir gelinde gesagt auf die Nerven gehst.
Lion hat geschrieben:Dass mit dem "Urlaub" galt übrigens nicht Dir, sondern war allgemein gemeint.

mir ist durchaus bewusst das das nicht mir galt, ich hab mich nicht angesprochen gefühlt. Dennoch fand ich es unangebracht. Und wie gesagt DU kannst gerne hier für ein paar Monate Pause machen wenn dir was nicht passt und du andere zum "abhärten" Urlaub im Roten empfiehlst.
Lion hat geschrieben:Texte wie der von Dir wurden schon x-mal verfasst.

weiß ich selber... weil viele Großteils von mir stammen.
Lion hat geschrieben:Sie erreichen nicht die, die gemeint sind, weil sie entweder von ihren Aussagen überzeugt sind oder provozieren wollen.

du das ist mir selber bewusst, das manche so verbohrt sind das sowas nicht ankommt. Mir geht es ja auch darum
Lerche hat geschrieben:MEINE Intention sowas immer wieder zu verfassen liegt darin, das andere sehen das uns vom Team gewisse Umständen die aktuell wieder mehr auffallen bewusst sind. Einfach zeigen das uns viele Dinge NICHT egal sind. Präsenz zeigen.

und mir ist auch klar, das mit so einem geschriebenen Text keine allumfängliche "Problemlösung" stattfindet, sondern
Lerche hat geschrieben:mit den nachfolgenden Zeilen möchte ich mal wieder zum Nachdenken anregen, warum wir uns hier angemeldet haben und wie wir miteinander umgehen möchten

und ICH hab damit kein Problem ab und an solche Texte zu verfassen.
Lion hat geschrieben:Entweder Hornhaut wachsen lassen (alle) oder Härte zeigen, Regel machen, diese Leute sperren. Gut gemeinte Appelle bringen nichts.

Wir haben Regeln, die werden auch umgesetzt. Wir sperren auch Leute. Ich habe aber keine Lust den Usern hier allen abzuverlangen sich eine Hornhaut wachsen zu lassen, nur weil manche kein Taktgefühl haben. Man kann unabhängig von hart durchgreifen und Sperren, zusätzlich solche Appelle verfassen.
Wenn es DIR nicht passt bzw DU es nicht verstehen kannst wie WIR vom Team das handhaben möchten in diesem Forum (meinen Text hab ich vorher den anderen gezeigt) obliegt es dir ein Forum zu suchen wo härter durchgegriffen wird ohne das so unnütze kleine Appelle verfasst werden.
Lion hat geschrieben:Lerche sagte auch das in ihrem Statement, indem sie schrieb, dass man "nicht gleich die Krallen ausfahren soll", wenn wieder so etwas passiert. Denn was ist es anderes, als der Hinweis, solche Aussagen einfach zu ignorieren?

Nein Lerche sagte das nicht, da hast du was falsch hineingelesen! Ja es ist was anderes wenn ich schreibe, das man auf sowas nicht die Krallen ausfahren soll und zum rum pampen anfängt. Es hat nichts mit einem Hinweis zum ignorieren zu tun, wenn ich die Frauen bitte auf solche Aussagen nicht pampig zu antworten, sondern zu schauen auch hier einen respektvollen Ton anzuwenden.

Auch auf dein folgendes geschriebenes wiederhole ich mich gerne
Lerche hat geschrieben:Ich beziehe mich aktuell auf das immer wieder erwähnte „Frauen haben es leichter“. Mir geht es jetzt nicht darum zu diskutieren ob dem so ist oder nicht.

Danke!
Lion hat geschrieben: Das zeigt ganz einfach die Erfahrung über Jahre...Wieviele Admins vorher haben ab und an solche "Brandreden" verfaßt? Doch jeder. Wenn sie was bewirkt hätten, warum ist denn wieder eine neue Brandrede erforderlich?

du verstehst wohl wirklich nicht um was es mir geht? Ja klar du als alter Hase hast schon alles miterlebt und es langweilt dich vielleicht sogar. Nun mich aber nicht und ich bin es noch nicht "müde" in gewissen Abständen wenn ich es nötig halte, darauf aufmerksam zu machen. Immer wieder und immer wieder individuell. Nun stell dir nämlich vor, es kommen immer wieder neue User dazu. Es geht hier nicht um eine für immer bringende Lösung von Problemen.
Lion hat geschrieben:Nur ... ich wiederhole mich (und deshalb steige ich jetzt auch aus dem Thread aus)

Bild

zu NBUC:
mir ist dein Schreiben gerade zu schwierig zu erkennen um was es dir geht, aber ich hab das Gefühl du schweifst von dem ab was ich aussagen wollte.
Lerche hat geschrieben:mit den nachfolgenden Zeilen möchte ich mal wieder zum Nachdenken anregen, warum wir uns hier angemeldet haben und wie wir miteinander umgehen möchten....Mir geht es jetzt nicht darum zu diskutieren ob dem so ist oder nicht...


Der Essi hat geschrieben:Ich bin zwar noch neu hier, aber ich finde, Lerches Appell sollte in die Leitlinien des Forums aufgenommen werden. Gibt es hier, abseits von den doch etwas verklausulierten Regeln, so etwas wie ein User-Ethos?

Ich denke nicht das sowas nötig ist, zum einem steht in den Forenregeln folgendes:
III. Pflichten des Nutzers
(1) Alle Inhalte welche von Dir im Rahmen der Nutzung des Forums verfasst werden dürfen nicht gegen geltendes Recht oder gute Sitten verstoßen. Insbesondere sind damit Regelungen des Straf- und Urheberrechts gemeint. Bei der Kommunikation mit anderen Teilnehmern des Forums ist ein höflicher und respektvoller Umgangston zu pflegen. Der Austausch selbst sollte möglichst konstruktiv erfolgen.

zum anderen sollte man eigentlich schon von ausgehen können das man weiß wie man sich aufzuführen hat. Aber da das manchen anscheinend nicht möglich oder gängig ist, mach ich halt ab und an solche Texte.

So zu guter Letzt noch einmal:

Lerche hat geschrieben:Ich beziehe mich aktuell auf das immer wieder erwähnte „Frauen haben es leichter“. Mir geht es jetzt nicht darum zu diskutieren ob dem so ist oder nicht.

Danke!
Lerche hat geschrieben:mit den nachfolgenden Zeilen möchte ich mal wieder zum Nachdenken anregen, warum wir uns hier angemeldet haben und wie wir miteinander umgehen möchten.
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Re: Miteinander anstatt Gegeneinander

Beitragvon orthonormal » Samstag 29. März 2014, 12:05

Lerche hat geschrieben:So zu guter Letzt noch einmal:
Lerche hat geschrieben:Ich beziehe mich aktuell auf das immer wieder erwähnte „Frauen haben es leichter“. Mir geht es jetzt nicht darum zu diskutieren ob dem so ist oder nicht.

Danke!

Vielleicht können wir einen Thread mit dem Thema "Haben es Frauen leichter?" einrichten, wo jeder ungestraft seine Meinung in der jeglicher Form kundtun darf, und Diskussion zu der Frage an anderer Stelle (inkl. Bezugnahme auf Inhalte des Threads) als off-topic verbieten? :gruebel:
“If I were hitting on you, you'd know it because you'd be feeling uncomfortable and a little sad for me.” – Dr. Rajesh Koothrapalli

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Re: Miteinander anstatt Gegeneinander

Beitragvon NBUC » Samstag 29. März 2014, 12:14

orthonormal hat geschrieben:..., und Diskussion zu der Frage an anderer Stelle (inkl. Bezugnahme auf Inhalte des Threads) als off-topic verbieten? :gruebel:


Auch für die Damen, welche das dann als entgleisenden Vorwurf zu einer nahezu beliebigen ungenehmen Darstellung ins Feld werfen? Dann bin ich dafür.
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Re: Miteinander anstatt Gegeneinander

Beitragvon zebulon » Samstag 29. März 2014, 12:24

Weißt Du, NBUC, es gab da mal eine Zeit da hielt ich Dich entgegen Deines Nicks (Natural Born UnCool) trotzdem für ziemlich cool, weil Deine Beiträge sehr gut, fast schon exzellent waren. Aber seit Du Dich entschieden hast Dich populistischer Meinungsmache anzuschließen und nicht mehr erkennst, wenn Du Dich verrannt hast, ist diese Zeit definitiv vorbei!

Ist nicht mein Verlust und ich vermute Du hast keine Ahnung, was Du Dir selbst damit antust!

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Re: Miteinander anstatt Gegeneinander

Beitragvon NBUC » Samstag 29. März 2014, 12:30

zebulon hat geschrieben:Weißt Du, NBUC, es gab da mal eine Zeit da hielt ich Dich entgegen Deines Nicks (Natural Born UnCool) trotzdem für ziemlich cool, weil Deine Beiträge sehr gut, fast schon exzellent waren. Aber seit Du Dich entschieden hast Dich populistischer Meinungsmache anzuschließen und nicht mehr erkennst, wenn Du Dich verrannt hast, ist diese Zeit definitiv vorbei!

Ist nicht mein Verlust und ich vermute Du hast keine Ahnung, was Du Dir selbst damit antust!


Ich halte die entsprechenden Aussaugen, insbesondere in der Absolutheit gar nicht für richtig. Oben habe ich ja einen Erklärungsversuch für ein Teilphänomen verlinkt.
Eine Menge, was verzapft wird ist Mist.

Wogegen ich mich ausspreche sind effektiv Denk- und Schreibverbote, wo mit entsprechenden persönlichen und moralischen Angriffen ein paar Damen ihre Vorstellungen dem Rest aufzwingen wollen, bzw. ihnen nicht genehme Themen torpedieren.
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Alle gesellschaftlichen Betrachtungen enthalten zwangsläufig Verallgemeinerungen und werden daher Ausnahmen und Einzelfälle enthalten, denen sie nicht gerecht werden können.

wenn ich nicht antworten sollte heißt das nicht, dass du Recht hast, sondern ich kein Internet!

zebulon

Re: Miteinander anstatt Gegeneinander

Beitragvon zebulon » Samstag 29. März 2014, 12:32

Ach, jetzt ist es mir doch passiert, dass ich das Grundprinzip vermeintlich intellektuell aufstrebender, aber in Wahrheit in ihrer von Einfalt in ihren Ansichten gefangener Menschen vergessen habe: "Schuld sind immer die Anderen!"

Vielleicht passiert Euch das auch, wenn Ihr mal so alt und weise seid wie ich!

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Re: Miteinander anstatt Gegeneinander

Beitragvon Gano » Samstag 29. März 2014, 12:37

NBUC hat geschrieben:...Wogegen ich mich ausspreche sind effektiv Denk- und Schreibverbote, wo mit entsprechenden persönlichen und moralischen Angriffen ein paar Damen ihre Vorstellungen dem Rest aufzwingen wollen, bzw. ihnen nicht genehme Themen torpedieren.
Betrachtest du die Ausführungen von Lerche als Denk- und Schreibverbot oder beziehst du dich hierbei auf andere Vorkommnisse in dem Forum?
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Re: Miteinander anstatt Gegeneinander

Beitragvon NBUC » Samstag 29. März 2014, 12:58

Gano hat geschrieben:
NBUC hat geschrieben:...Wogegen ich mich ausspreche sind effektiv Denk- und Schreibverbote, wo mit entsprechenden persönlichen und moralischen Angriffen ein paar Damen ihre Vorstellungen dem Rest aufzwingen wollen, bzw. ihnen nicht genehme Themen torpedieren.

Betrachtest du die Ausführungen von Lerche als Denk- und Schreibverbot oder beziehst du dich hierbei auf andere Vorkommnisse in dem Forum?


Ich beziehe dass initiativ auf die entsprechenden Reaktionen zu bzw. Selbst-ins-Feld-Führungen von "Frauen haben es leichter" und der damit erfolgenden Verschiebung des Themas von wo auch immer auf das Feld persönlicher Vorwürfe und Anfeindungen.
Das hier oben von Lerche sehe ich als einseitige Unterstützung von solchen Aktionen/Forderungen ohne eine ausreichende Reflektierung, wo das herkommt und welche Folgen das hätte.

So wie angerissen liefe das dann darauf hinaus:
> Einer schreibt was - irgendetwas, meist zu seinen Erfahrungen und deren Interpretation oder auch einer gefundenen Studie
> Einer gefällt das nicht und verbindet das mit "Frauenfeindlichkeit" oder eben dem "Frauen haben es leichter"-Schlagwort.
> Er hat automatisch die BöseBubekarte

Wie oben schon gesagt: Wenn, dann bitte für beide Seiten - wobei das dann wohl nur so lange hält, bis ein neues "Reizwort" entdeckt wird.

Am Ende haben aber so diejenigen die Definitionshoheit was geht oder nicht, welche sich am leichtesten gereizt oder beleidigt fühlen und vom sachlichen (was nicht zwangsweise sachlich richtig heißen muss) zum emotional persönlichen eskalieren - und vor solcher Belastung dann "geschützt" werden sollen/wollen.

Wenn jemand persönlich angegangen wird, wie es wohl teils geschehen ist, ist das nicht OK und gehört unterbunden.

Aber es kann nicht sein, dass eine Seite beliebig allgemeine Beiträge als "emotional schädigend" definieren und damit kicken kann, bzw. Schreiber in Erwartung solcher Definitionen vorwegeilende Selbstzensur betreiben sollen.
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Re: Miteinander anstatt Gegeneinander

Beitragvon Lerche » Samstag 29. März 2014, 13:44

@ NBUC

ich tu mir wahnsinnig schwer deine Beträge zu verstehen :gruebel: :schuechtern:

aber vielleicht hilft das
Lerche hat geschrieben:Ich bitte mich nicht falsch zu verstehen. Ich spreche hier nicht den Großteil der männlichen Mitglieder an. Ich weiß es zu schätzen, dass die Meisten hier einen schönen und konstruktiven Austausch an den Tag legen und dafür danke ich auch sehr. Ich richte mich hier an Vereinzelte, die wie ein roter Faden auffallen. Die mit ihrem Rumgetrampel für verletzte Stimmung sorgen. Wie gesagt: ich möchte eine „Frauen haben es leichter“-Aussage nicht unterbinden. Ich möchte auch nicht vorschreiben, welche Ansichten man vertritt. Ich möchte nur daran appellieren, dass so wie es zuletzt zu lesen war, es beiden Seiten doch Nichts bringt...[...] Ich möchte hier auch manche Frauen ansprechen,


Ich möchte doch nichts weiter als das man (Mann UND Frau) überlegt wie man hier schreibt.

orthonormal hat geschrieben:Vielleicht können wir einen Thread mit dem Thema "Haben es Frauen leichter?" einrichten, wo jeder ungestraft seine Meinung in der jeglicher Form kundtun darf, und Diskussion zu der Frage an anderer Stelle (inkl. Bezugnahme auf Inhalte des Threads) als off-topic verbieten? :gruebel:

Wozu?
Wozu braucht es einen expliziten "Frauen haben es leichter"-Thread? Man braucht doch nur im Forum querlesen.
Ich kann mich nur wiederholen. In diesem Thread geht es mir nicht darum zu diskutieren ob dem so ist, oder solche Aussagen im Forum zu unterbinden. Sondern sich vor Augen zu führen MUSS das in der Form sein wie es oft rausgehauen wird?

Im Grunde habe ich meine Intention in meinen ersten Beitrag schon deutlich gemacht. Ich finde es aber interessant das manche anscheinend nicht alles lesen, denn dann würde hervorgehen das es mir um was anderes geht :gruebel:
Bei mir sitzt der Teufel jede Nacht am Bett und betrachtet sein Meisterwerk
Nicht ärgern...nur wundern...
Passierschein A38


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