Abgetrennt aus "Verzweiflung mit 23"

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Hoppala
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Abgetrennt aus "Verzweiflung mit 23"

Beitrag von Hoppala » Montag 21. Dezember 2015, 22:06

Administration
Ich habe dieses Thema aus dem Thema "Verzweifelung mit 23" herausgetrennt
NBUC hat geschrieben:"Ich will" ist kein Anlass.
Also für mich istr das einer.
Genauer gesagt: der wichtigste überhaupt. Welcher Anlass sollte für mich wichtier sein, etwas zu tun, als "ich will das tun" - zum Beispiel irgendjemand, oder jemand, oder diesen oder jenen da, völlig egal, anzuspürechen, kennenzulernen, und dann mal weitersehen.

Warum machst du des dir so schwer?
Egal was du dir an Theorien und Maßstben und Kriteriren zusammenbastelst, am Ende des Tages wirst du nur dann etwas tun, wenn du dich dafür entscheidest - also es willst.

Oder gezwungen wirst. Aber erstens halte ich das für einen wenig ersptrebenswerte, ja zu vermeidenden Anlass. Und zweitens zwingt dirch hierzulande absolut niemand, irgendjemand kennezulernen, wenn du das nicht willst. Womit wir wieder am Anfang wären.

Du räumst mit deiner kurzen, pseudo-faktischen Feststellung "ich will ist kein Anlass" den zentralen Punkt der ganzen Geschichte einfach aus dem Weg. Solange du dich danach richtest (falls du das wirklich tust), bleibt dir nur irgendein unglaublicher Zufall. Du hast dann dein Leben (mindetsens) in HInsicht auf Kenennlernen, Bekanntschaft, Freunde, Bezoiehung, Partnerschaft völlig aus der Hand gegeben.
Und keine Sau außer dir selbst kmmert sich darum. Mit dieser Einstellung: nicht mal du selbst.


Da helfen auch *Überlegeungenn ncihts, bei denen du anschließend die Häflte der eigentlich zum allgemeinen Srachgut gehorenden Schlüsselbegriffe in Textabschnitten mit der von dir speziell aufgeladenen Bedeutung ausführen musst, die jeweils ebenso lang sind wie der ursoprüngliche Gedanke.
NBUC hat geschrieben:Belanglos sollte in dem Fall den Kontrast aufzeigen zwischen einem folgenlosen Spiel harmlos unterhaltender Art gegenüber einer Aktivität, welche mit erheblichen emotionalen Risiken behaftet ist.
Du redest hier von dem, was allgemein als "Flirten und ggf. mehr" bezeichnet wird?
Die Leute tun das, weil sie darin eine verbesserung ihres Lebens sehen. Die möglicherweise entstehenden emotionen sind ihnen lieb und teuer. Die meisten wissen, dass nach dem rausch auch mal die heulende Ernüchterung kommen kann - aber auch das ist ein wertvoller Erfahrungsprozess und wird darum nich tals "erhebliches Risiko", sondern als weitere mögliche erfahrung gesehen.
Du siehst darin "erhebliche emotionale Risiken" vermutest, wirst du dich nie aus deiner passichaltung trauen.
Aber diese spezielle Baustelle kjannst du nur allein - bzw. mit externener Unterstützung, wiee dir bereits mehrfach naheglegt wurde, angehen.

Schlicht gesagt: NUC, das ist nicht gesung.
NBUC hat geschrieben:Und ich mache es nicht schwer, ich beschreibe die Probleme Schwere aus der Sicht derjenigen, welche da minderqualifiziert sind und daher durchgehend auf der amorösen Verliererseite stehen.
Du bist nicht "minderqualifiziert". Du bist sehr wahrscheinlich (in dieser Hinsicht) entscheidungsschwach und (rechtfertigst das mtt) pflegst ersatzweise deine emotionalen Veletzuingen. Ja, dui machst es dir sehr schwer, indem du für etwas, dass du angeblich seit vielen Jahren wirklich sehr gern willst, in einer Tour schwere Probleme ausformulierst, aber maximal alle Jubelajahre mal extrem zögerlich und oberflächlich/dünnhäutig einen der verfügbaren Wege gehst (mit der Zehenspiotze antippst und erschrocken erst mal wieder ein paar Jahre drüber nachdenkst).
NBUC hat geschrieben:Was will ich?
Themennah vermutlich eine passende Partnerin kennenlernen.
Das ergibt aber noch lange keinen Anlass irgendwen kalt anzuquatschen.
Es gibt nur eien Grund, warum das kein Anlass wäre: es gibt nicht eine einzige weiblcihe Person weit und breit. Du hast genug Mittel zur Verf+ügujng um das zu ändern, solte es so sein.
NBUC hat geschrieben:Warum diese Person und nicht die nächste oder die nächsten 10 oder 20 oder 30 genauso gesichtslosen Zufallsbegegnungen? [/quiote]Du hast es doch anfangs selbst ausgeführt: erst kommt die Kontaktaufnahme. Du kannst doch dein initiales Handeln nicht von Bedingungen abhängig machen, deren Vorhandensein sich erst herausstellt, wenn das initiale Handeln erfolgt ist?

Dann passiert nämlich absolut zwingend das, was du seit Jahren pflegst: nichts.
NBUC hat geschrieben:Und wie hilft das dann dem Willen weiter, wenn außer der eigenen Bedürftigkeit nichts im Raum steht?
Das glaubst du wirklich von dir selbst? Dass du außer deiner Bedürftigkeit einer Frau nichts zu bieten hast?

Dann sind wir wieder beim Thema Selbstwertgefühl. Auch dabei können ggf. externe Helfer helfen.
Aber esmuss "live" passieren, Online geht das nicnt. Das heißt, es liegt wieder an dir

Vor ich weiß nicht wieviel Wochen hat Kief dir das nahegelegt (ich sowieso)., Ich hab dann ein paar Wochen später nachgefragt. Da hast du mit Dienstreisen argumentiert, dass du es bisher nich tangegangen bistg.
Was ist heute deine Ausrede?

Du tust nichts. Weil du nicht willst. Weil "Wollen für dich kein Anlass ist".
Sorry, das ist eine selbstkonstruierte, hoch wirksame Verhinderungsstrategie. Warum tust du dir das an?
NBUC hat geschrieben:Die ehrliche Anfrage wäre unter dieser Ausgangslage von alleien "Ich will" doch: "Ich bin einsam und du weiblich, hast du irgendwelche Qualitäten welche eine Partnerschaft besser erscheinen läßt als weiter einsam zu bleiben?"
Sie hat Gefühle. Sie mag es, wenn ihr angenehme Gefühle entgegengebracht werden. Vielleicht deine. Du möchtest entgegengebrachte Gefühle empfangen. Sie vielleicht geben. Jeder will vom anderen herausfinden, ob das gerad passt.

Das liegt doch auf der Hand.l Es sind nicht "irgendwelche Qualitäten". Es sind Gefühle, und zwar sowohl für dich als auch für sie sehr konkrete (nicht unbedingt identische; sehr wahrscheinloich nicht identisch; aber Hauptsache, es passt), wenn sie denn da sind (Jetzt. Nicht vorher und nicht hinterher.)

Warum machnst du das so kompliziert, indem du das naheliegende Konkrete gegen Pseudo-Abstraktionen austauschst und dann darüber rätselst, bzw,. sie mit abwertetenden Inhalten füllst?
NBUC hat geschrieben:Daher genau mein Wettern gegen die Kaltansprache"tips".
Das ist dir doch unbenommen. Dann bau halt deinen Bekanntenkreis aus, wenn da bisher niemand zu finden ist. Dann hast du Alternativen zur Kaltansprache.
Aber du machst ja beides nicht. Und gar nichts tun führt nun mal zu nix.
NBUC hat geschrieben:Und die meines Erachtens sinnvollere Alternative ist dann eben zu schauen, wo das allgemeine Kennenlernen vor der indiividuellen Annäherung möglich ist
Überall, wo es andere Menschen gibt.
Oder ich versteh nicht, welche abstrakte Überlegung da wieder hinter steckt. Wen willst du denn "allgemein kennenlernen", bevor du dich ihm "individuell annäherst"? Das ist doch aus praktischer Sicht eine völlig sinnlose Differenzierung.
NBUC hat geschrieben: - was maßgeblich torpediert wird, wenn dann irgendeiner mit "Alles ist möglich, einfach irgendwen irgendwo ansprechen" wieder Kaltansprachen propagiert.
Warum torpediert der Hinweis auf die eine Möglichkeit, dass du dich einer anderen zuwendest???

Kann es sein, dass du heute einen Glühwein zuviel hattest? So unlogisch und verkorkst hast du nämlioc langh nicht mehr dahergeschrieben.
Was ich allerdings als gutes Zeichen werte. Weiter so!
NBUC hat geschrieben:
Wuchtbrumme hat geschrieben: Darum will ich Euch doch Mut machen! Wenn ich weithin sichtbar wütend vor mich hin schimpfe, was für ein unfähiger Haufen die Bahn ist und Du sagst "die Bahn hat sich heute wieder mal selbst übertroffen mit ihrem Unvermögen", dann denke ich doch nicht: "Mann, ist der blöd, der muss ein AB sein", oder??
Wenn jemand so in einem passenden Moment agiert, dann kann man das durchaus als Gelegenheit verstehen.
Im Normalfall ist so etwas aber sehr selten und damit kann da eben nicht drauf gebaut werden.
Und wie würdest du reagieren, wenn jemand das wohl aus der Ferne mitbekommen hat, nun rüberstiefelt um das zu verkünden?
Es ist zwar in der Tat relativ(!) selten, dass die Bahn so einen Bockmist verzapft. Andererseits brauchst du nur in den nächsten Zug steigen (oder besser noch auf einen belebten Bahnsteig stellen), um mit diesem Thema mit 90% Trefferquote eiine angeregte Gruppendiskussion zu initiieren.
Das ist die Alternative für Menschen ohne Hund :mrgreen:

Und warum konstruierst du glech wieder einen nun wirklich selten dämlichen Extremfall, auf den wirklich kein normaler Mensch kommt (oder würdest du so handeln?), um die von Wuichtbrumme dargestelte 08/15-Selbstveständlichkeit mit dieser sinnlosen Differenzierung zu torpedieren?
Du machst es dir schwer. Gibt es kein HIndernis, wird eins erfunden. Und das erstaunblich konsequent.
Zuletzt geändert von Gano am Donnerstag 24. Dezember 2015, 22:56, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Hinweis gesetzt

Chessner

Re: Verzweiflung mit 23

Beitrag von Chessner » Montag 21. Dezember 2015, 22:18

Reni hat geschrieben:Gibt es, und manche sind auch ganz amüsant. Peinlich wird es aber, wenn PUA-Anhänger versuchen, das nachzuahmen, und sich einen roten Mantel anziehen, sich einen weißen Bart ankleben und dann feststellen müssen, ihr Rentier kann nicht fliegen ;).
Reni hat geschrieben:
Bloom hat geschrieben:@Reni
Ich war auch mal in der Szene aktiv und nach allem was ich so beobachten konnte kann ich Dir nur sagen:
Einen wirklich guten PUA würdest Du niemals als einen solchen erkennen.
Allerdings braucht sich Frau da auch keine großen Sorgen machen, denn die wirklich guten PUAs sind zu 95% auf der suche nach einer LTR ;)
Dann sag ich Dir, Bloom, wenn Du mal ein paar von ihnen wirklich kennengelernt hast, dann erkennst Du sie wieder, so schwer sind sie auch nicht zu finden, vor allem, wenn Du gern beobachtest. Und ja, die wirklich guten sind bewundernswert, aber selten. 8-)
Das hört sich alles ziemlich nach einer Sekte an. Irgendwie unheimlich.. O.o

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Re: Verzweiflung mit 23

Beitrag von NBUC » Montag 21. Dezember 2015, 22:35

"Ich will" ist so zusammenhaltlos kein Anlass, weil er keinen Anhalt gibt zu einer erforlgsversprechenden Umsetzung.

Diese anderen Leute, die gerne flirten haben dann sicher auch erheblich andere Erfahrungen damit gemacht.

Das Problem ist auch nicht, dass es keine Frauen gäbe, sondern dass es keine Frauen gibt, die durch irgendetwas außer einem zu vermutendem xy-Chromosom erkennen lassen, dass sie für das "ich will" eine geeignete Lösung sein könnten, keinerlei Ansatz für einen positiven Gesprächsansatz zeigen.

Das schädliche an dem "alles ist eine Chance" und den Verweis auf die Kaltansprache ist, dass damit typischerweise die Nachfrage nach geeigneteren Umfeldern zum Kennenlernen abgewürgt wird und der Faden danach tot ist.

Wieso sinnlose Differenzierung?
Da wird eine brauchbare, aber eben nicht so häufige Vorlage zu einem möglichen Erstkontakt beschrieben.
Im Gegenteil versuche ich ja die letztlich Anwendbarkleit noch zu erweitern wenn man eben nicht direkt daneben steht. 8-)
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Re: Verzweiflung mit 23

Beitrag von Wuchtbrumme » Montag 21. Dezember 2015, 22:45

NBUC hat geschrieben:
Wuchtbrumme hat geschrieben: Darum will ich Euch doch Mut machen! Wenn ich weithin sichtbar wütend vor mich hin schimpfe, was für ein unfähiger Haufen die Bahn ist und Du sagst "die Bahn hat sich heute wieder mal selbst übertroffen mit ihrem Unvermögen", dann denke ich doch nicht: "Mann, ist der blöd, der muss ein AB sein", oder??
Wenn jemand so in einem passenden Moment agiert, dann kann man das durchaus als Gelegenheit verstehen.
Im Normalfall ist so etwas aber sehr selten und damit kann da eben nicht drauf gebaut werden.
Und wie würdest du reagieren, wenn jemand das wohl aus der Ferne mitbekommen hat, nun rüberstiefelt um das zu verkünden?

Wenn Du zu mir herüberkämest um gemeinsam mit mir auf die Bahn zu schimpfen, würde ich mich freuen. Geteiltes Leid ist ja halbes Leid. Beim nächsten Mal würde ich wieder mit Dir reden, weil ich Dich ja nun kenne. Irgendwann triffst Du mich mal mit einer Kollegin an, die in die gleiche Richtung fährt. Es könnte doch sein, dass Du der Kollegin gefällst und sie Dich näher kennenlernen möchte. Warum nicht. Dann hätte sich das Ansprechen doch gelohnt. Zwar nicht sofort, aber irgendwann. So funktioniert das. Ich verfalle nicht jemandem mit Haut und Haar, nur weil er mich zufälligerweise anspricht.

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Re: Verzweiflung mit 23

Beitrag von Wuchtbrumme » Montag 21. Dezember 2015, 22:49

@ Hoppala

Ich finde es toll, wie Du NBUC verstehst. Ich stehe bei ihm voll auf dem Schlauch.

NBUC, warum machst Du die Dinge so kompliziert?
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Re: Verzweiflung mit 23

Beitrag von Montecristo » Montag 21. Dezember 2015, 22:56

Wuchtbrumme hat geschrieben:NBUC, warum machst Du die Dinge so kompliziert?
Ich glaube, dass wüssten wir alle gerne. :mrgreen:
Bis 45 HC AB: Es kann sich ändern.

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Re: Verzweiflung mit 23

Beitrag von NBUC » Montag 21. Dezember 2015, 22:57

Wuchtbrumme hat geschrieben:
Wenn Du zu mir herüberkämest um gemeinsam mit mir auf die Bahn zu schimpfen, würde ich mich freuen. Geteiltes Leid ist ja halbes Leid. Beim nächsten Mal würde ich wieder mit Dir reden, weil ich Dich ja nun kenne. Irgendwann triffst Du mich mal mit einer Kollegin an, die in die gleiche Richtung fährt. Es könnte doch sein, dass Du der Kollegin gefällst und sie Dich näher kennenlernen möchte. Warum nicht. Dann hätte sich das Ansprechen doch gelohnt. Zwar nicht sofort, aber irgendwann. So funktioniert das. Ich verfalle nicht jemandem mit Haut und Haar, nur weil er mich zufälligerweise anspricht.

Warum muss der Moment passen? Was kann nicht drauf gebaut werden?
Mit Moment meinte ich eben zeit und ortsnah, so dass sich eine Antwort spontan auf deine Vorlage bezieht.

Wenn jemand da von irgendwo rüber käme, käme es mir doch schon seltsam vor. So viel Bedeutung wird so etwas typischerweise ja nicht beigemessen.

Wobei das als "Chance" ja schon nur der erste Schritt ist. Im Normalfall würde ich dich ja nie wiedersehen. Also müßte ich jetzt und hier eskalieren, z.B. fragen ob wir nach so vielen Gemeinsamkeiten nicht einen Kaffee zusammen trinken wollen. Immer noch dabei? (und jetzt nicht an irgendeinen Märchenprinzen denken. Nimm z.B. den http://www.sat1.de/tv/mila/news/mr-durc ... ate-100059)

Kompliziert? Ich versuche halt all die möglichen "Missverständnisse" vorher abzufangen, sehe mich dann aber wohl mit Zielsystemen konfrontiert, welche nicht den gesamten Code wie vorgesehen abarbeiten und teilweise mit benutzten, mir normal erscheinenden Sprachelementen so ihre Probleme haben.
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Re: Verzweiflung mit 23

Beitrag von Peter » Montag 21. Dezember 2015, 23:09

@NBUC

Könnten Deine Gedankenkonstrukte zum Teil auch darauf beruhen, dass Du Dich nur wenig für Menschen im allgemeinen interessierst und Dein eigenes Desinteresse auch bei anderen voraussetzt?

Bei Dir scheint es immer nur darum zu gehen, eine Frau bezüglich dem Aufbau einer Beziehung anzusprechen. Das wäre mir viel zu anstrengend und frustrierend. Viel einfacher ist es mit Menschen in das Gespräch zu kommen, weil man sich für sie ganz allgemein interessiert.
Um bei Wuchtbrummes Bahnbeschimpfung zu bleiben. Es ist schwer sie in so einer Situation anzusprechen, wenn man es nur tut um eine Beziehungsmöglichkeit herzustellen. Leichter hingegen ist es mit ihr zu reden, weil man sich für den Grund ihrer Aufregung interessiert.

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Re: Verzweiflung mit 23

Beitrag von Wuchtbrumme » Montag 21. Dezember 2015, 23:14

Das ist mir am letzten Mittwoch oder Donnerstag so passiert. Die Bahn kam nicht nur nicht, es wurde auch keine alternative Fahrmöglichkeit angeboten. Man hat uns da dumm rumstehen lassen. Ich hab mich dann mit zwei zufällig neben mir stehenden Leuten über mögliche andere Bahnen unterhalten und bin auf der Suche nach Anzeigetafeln der anderen Bahnsteige mit den beiden den ganzen Bahnsteig entlanggelaufen. Dann bin ich denen aufs Ferngleis gefolgt und siehe da, plötzlich war der Intercity freigegeben. Allein wäre ich nicht auf die Idee gekommen, das zu machen.

Dich dabei aufzugabeln wäre das natürlichste der Welt gewesen. Wir hätten uns ab da wahrscheinlich öfter unterhalten, weil wir ja täglich im gleichen Zug sitzen. Deiner Kaffeeeinladung wäre ich wahrscheinlich sogar gefolgt, warum auch nicht? Schließlich begegne ich Dir doch ständig und Du bist mir irgendwann vertraut.
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Re: Verzweiflung mit 23

Beitrag von NBUC » Montag 21. Dezember 2015, 23:18

Peter hat geschrieben:@NBUC

Könnten Deine Gedankenkonstrukte zum Teil auch darauf beruhen, dass Du Dich nur wenig für Menschen im allgemeinen interessierst und Dein eigenes Desinteresse auch bei anderen voraussetzt?

Bei Dir scheint es immer nur darum zu gehen, eine Frau bezüglich dem Aufbau einer Beziehung anzusprechen. Das wäre mir viel zu anstrengend und frustrierend. Viel einfacher ist es mit Menschen in das Gespräch zu kommen, weil man sich für sie ganz allgemein interessiert.
Um bei Wuchtbrummes Bahnbeschimpfung zu bleiben. Es ist schwer sie in so einer Situation anzusprechen, wenn man es nur tut um eine Beziehungsmöglichkeit herzustellen. Leichter hingegen ist es mit ihr zu reden, weil man sich für den Grund ihrer Aufregung interessiert.
Das haben die kritisierten Kaltansprachen eben so an sich. Man kennt ja nichts außer der Optik und muss mit den nächsten paar Sätzen zumindest so weit punkten, dass es nicht direkt wieder versackt.
Wenn jemand da irgendwo dann positiv auffällt, dann ist das sicher noch etwas anderes, aber wie oft passiert das tatsächlich? Auch das öfter begegnen ist ja nichts, von dem man ausgehen kann.
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Re: Verzweiflung mit 23

Beitrag von Peter » Montag 21. Dezember 2015, 23:24

NBUC hat geschrieben: Das haben die kritisierten Kaltansprachen eben so an sich. Man kennt ja nichts außer der Optik und muss mit den nächsten paar Sätzen zumindest so weit punkten, dass es nicht direkt wieder versackt.
Wenn jemand da irgendwo dann positiv auffällt, dann ist das sicher noch etwas anderes, aber wie oft passiert das tatsächlich? Auch das öfter begegnen ist ja nichts, von dem man ausgehen kann.
Du verkrallst Dich in diese Kaltansprachen. Wenn Du lernst mit den Menschen in Deiner Umgebung in das Gespräch zu kommen, brauchst Du keine Kaltansprachen. Es sei denn, Du hast keine Menschen in Deiner Umgebung. Dann kannst Du das ändern oder Du kannst das nicht ändern. Ist keine neue Erkenntnis. Ich weiß.
Aber Kaltansprachen sind nicht erfolgsversprechend, wenn man nicht gewohnt ist mit fremden Menschen in das Gespräch zu kommen.

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Re: Verzweiflung mit 23

Beitrag von fidelchen » Montag 21. Dezember 2015, 23:25

NBUC hat geschrieben:Wenn jemand da irgendwo dann positiv auffällt, dann ist das sicher noch etwas anderes, aber wie oft passiert das tatsächlich?
Vielleicht in 2-3% der Fälle... Und selbst dann sind die Chancen eher gering...

Kenne aber aus dem Bekanntenkreis Fälle in denen es durch solche Kaltansprachen zu Beziehungen gekommen ist...
AWG = Alles wird gut :-)

Nach ganz strenger Definition bin ich ein "Normalo"
Nach geschwächter Definition bin ich ein "SC-AB"
Und fühlen tu ich mich wie ein "XX-AB"
Was bin ich nun?

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Re: Verzweiflung mit 23

Beitrag von Wuchtbrumme » Montag 21. Dezember 2015, 23:33

Halt, NBUC, Du hast nicht richtig gelesen. Natürlich würden wir uns wiedersehen. Pendler fahren ja jeden Tag zur Arbeit. Und wen man einmal kennengelernt hat den spricht man immer wieder an. Das ist so. Ist mir schon hundert Mal passiert. Du würdest mir auch nicht nach der ersten Unterhaltung gefallen, sondern erst dann, wenn Du mir vertraut bist. Vielleicht beim 50. Mal. Das wäre nach etwa 3 Monaten. Dann hätte sich das Ansprechen doch gelohnt? Oder Du lernst meine Kollegin kennen, die einen Teil des Weges mitfährt. Das ist doch nicht ungewöhnlich?

Sowas entwickelt sich doch langsam, das geht nicht von jetzt auf gleich!
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Re: Verzweiflung mit 23

Beitrag von Hoppala » Dienstag 22. Dezember 2015, 00:08

NBUC hat geschrieben:"Ich will" ist so zusammenhaltlos kein Anlass, weil er keinen Anhalt gibt zu einer erforlgsversprechenden Umsetzung.
Da sind wir dann wieder bei deinem Wunsch, die Zukunft vorhersehen zu können.
So läuft das aber nicht in dieser Welt.

EDIT: Die Sicherheit ("Anhalt"), die du da suchst, kannst du nur und ausschließlich in dir selbst finden. Alles andere sind Hilfskonstrukte, Und du überzeugst dich ein ums andere Mal davon, dass du unbedingt unauswweichlich welche brauchst, die so gut wie niemals stattfiden - schon gar nicht in deinem Leben.
Ist der Nutzen dieser Betrachtungsweise für dich wirklich größer, als es diese Art des Herangehens abzulegen?


Du willst oder du willst nicht, Dui weißt nicht, ob es "erfolgversüprechedn umgesetzt werden kann". Du handelst, um das herauszufinden.

Stopp: du machst das so nicht. Du versuchst
NBUC hat geschrieben:all die möglichen "Missverständnisse" vorher abzufangen, sehe mich dann aber wohl mit Zielsystemen konfrontiert, welche nicht den gesamten Code wie vorgesehen abarbeiten und teilweise mit benutzten, mir normal erscheinenden Sprachelementen so ihre Probleme haben.
Du programmierst hier keine Software. Du gehst (bzw. gehst nicht, das ist ja das Problem) mit Menschen um. Da sind keine Zielsysteme, kein Code (schon gar nich tundniemals der "gesamte"), und die "möglichen Misssverständnisse" sind naturgemäß unendlich, also NIEMALS "vorher abzufangen".
Und du verschenkst mit diesem sinnlosen, völlig die Sache verfehlenden Bemühen ein ums die ebenfalls vorhandenen unendlichen Chancen und Gelegenheiten.
Du bist so sehr auf Fehlersuche konzentriert, dass du nichts anderes mehr siehst. Und schon gar nicht was anderes tust.
NBUC hat geschrieben:Diese anderen Leute, die gerne flirten haben dann sicher auch erheblich andere Erfahrungen damit gemacht.
Das - unter anderem - meinte ich mit dem Pflegen deiner emotionalen Verletzungen. Sie dienen dir als Rechtfertigung.

Und ich habe dich vor ein paar Posts gefragt, ob du dir nicht mal überlegen willst, was in deinem Leben du wirklich wichtig nehen willst. Ob du diese emotionalen Verletzungen weiterhin so wichtig nehmen willst, dass sie dein Leben nicht nur gestern, sondern auch noch heute und in Zukunft bestimmen.
Und damit den Personen, die das verursacht haben, selbst heute noch, ohne Not, Macht über dich einräumst.
Denk mal drüber nach. (Aber nicht zu lange. Es sollte zu einer verändernden Handlung führen.)
NBUC hat geschrieben:Das Problem ist auch nicht, dass es keine Frauen gäbe, sondern dass es keine Frauen gibt, die durch irgendetwas außer einem zu vermutendem xy-Chromosom erkennen lassen, dass sie für das "ich will" eine geeignete Lösung sein könnten, keinerlei Ansatz für einen positiven Gesprächsansatz zeigen.
Soll das heißen: "Ich will halt bei keiner, die ich so sehe"? Das scheint es mir nämlich übersetzt zu heißen.
Zwei Stellschrauben: Zu "Ich will" entscheiden, und/oder dahin gehen, wo du mehr/andere siehst.
Oder feststellen, dass du tatsächlich nicht willst, zumindest nichts, was in dieser deiner Welt erreichbar wäre. Das würde dir ja auch allerlei Gedankenenergie sparen, oder nicht?
NBUC hat geschrieben:Das schädliche an dem "alles ist eine Chance" und den Verweis auf die Kaltansprache ist, dass damit typischerweise die Nachfrage nach geeigneteren Umfeldern zum Kennenlernen abgewürgt wird und der Faden danach tot ist.
Die "Nachfrage" von dir wird angewürgt, weil du prakltisch nicht einen einziegn der ungezählten Tipps uind HInweise umsett, sondern eien nach dem anderen in sonnlosen Diskussion verzettelst. Du selbst sorgst dafür, dass außer "Mach halt einfach irgednwas" bnichts mehr übrig bleibt.
NBUC hat geschrieben:Wieso sinnlose Differenzierung?
Weil sinnlos.
Oder wo genau(!) soll sie dich POSITIV hinführen, was nicht auch ohne diese Differenzierung und möglicherweise besser/schneller(einfacher/häufiger zu erreichen wäre? Benenne ein Ziel. Sieh eine Möglichkeit. Mach's.
Du diskutierst stattdessen, was alles nicht funktioniert, oder unter bestimmten, eventuellen, möglicherweise irgendwann manchmal auch denkbaren Umständen unwahrscheinlichreweise vielleicht doch mal ... und damit hast du dir dann wieder die "erfolgversprechende Umsetgzung" schon im Vorfeld aus dem Weg geräumt ...
Peter hat geschrieben:Du verkrallst Dich in diese Kaltansprachen.
NBUC lenkt die Debatte immer gern aufs jeweils andere Extrem.
Will man von den Kaltansprachen wegkommen, weist er darauf hn (hat er oben ja schon richtigerweise getan), dass jedes initiale Ansprechen nun mal eine Art Kaltansprache sei, und er nun mal niemand sonst kenne, also auf Kaltansüprache angewiesen ist. Die er aber für nicht funktionsfähig hält. Andere Leute kennenlernen kann er aber nach dieser Logik auch nur durch Kaltansprache. Die Blockade ist perfekt. (Codeschleife, NBUC.)
So wie "ich will" für ihn kein Anlass ist, aber er richtigerweise feststellt, dass sich ihm ein anderer Anlass nur eröffnet, wenn er erst mal will. Loop.

Es ist ein ganz typisches, hier schon sehr extrem deutliches Ausweichen vor emotionalen Verletzungen und Ängsten. Das bringt er dann ja auch mmer wieder zur Sprache. Ohne Konsequenzen = Ausweichen. Loop.

Was macht man da, NBUC? Nachdenken braucht man da eigentlich nicht mehr viel, denn der Loop liegt ja offen zutage.
Montecristo hat geschrieben:
Wuchtbrumme hat geschrieben:NBUC, warum machst Du die Dinge so kompliziert?
Ich glaube, dass wüssten wir alle gerne. :mrgreen:
Auch dieser Hnweis kommt NBUC hier im Forum immer wieder aufs Neue entgegen. Konsequenz: er fägtn von vorn an, aber ohne den Ansatz zu ändern. Loop. Stattdessen bastelt er inerhalb des Loops umfägnlich herum, bzw. genauer: denkt darüber nach. Deshalb wirkt es so kompliziert. Ist aber eigentlich ganz einfach: "Es funktioniert so nicht."

NBUC
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Re: Verzweiflung mit 23

Beitrag von NBUC » Dienstag 22. Dezember 2015, 16:44

Peter hat geschrieben:
Du verkrallst Dich in diese Kaltansprachen. Wenn Du lernst mit den Menschen in Deiner Umgebung in das Gespräch zu kommen, brauchst Du keine Kaltansprachen. Es sei denn, Du hast keine Menschen in Deiner Umgebung. Dann kannst Du das ändern oder Du kannst das nicht ändern. Ist keine neue Erkenntnis. Ich weiß.
Aber Kaltansprachen sind nicht erfolgsversprechend, wenn man nicht gewohnt ist mit fremden Menschen in das Gespräch zu kommen.


Ich habe mehrfach hier die Unterscheidung getroffen zwischen Anbahnung im sozialem Umfeld und Kaltansprachen und eben dieselbe Einschätzung zu den Chancen von Kaltansprachen gegeben.
Der Fokus auf letztere wird nicht von mir gesetzt, sondern von denen ständig reingetragen, welche "Tips" geben, die genau darauf hinauslaufen.
In meiner Umgebung sieht es tatsächlich da mau aus und die bisherigen Bemühungen die zu erweitern sind da bisher nicht so erfolgreich gewesen (aber immer noch meilenweit weiter als die Kaltversuche).
Aber wenn da hier im Forum irgendwo zu der Frage etwas kommt, dann stehen auch sofort die Kaltansprechvorschläger bereit.
Wuchtbrumme hat geschrieben:Halt, NBUC, Du hast nicht richtig gelesen. Natürlich würden wir uns wiedersehen. Pendler fahren ja jeden Tag zur Arbeit. Und wen man einmal kennengelernt hat den spricht man immer wieder an. Das ist so. Ist mir schon hundert Mal passiert. Du würdest mir auch nicht nach der ersten Unterhaltung gefallen, sondern erst dann, wenn Du mir vertraut bist. Vielleicht beim 50. Mal. Das wäre nach etwa 3 Monaten. Dann hätte sich das Ansprechen doch gelohnt? Oder Du lernst meine Kollegin kennen, die einen Teil des Weges mitfährt. Das ist doch nicht ungewöhnlich?

Sowas entwickelt sich doch langsam, das geht nicht von jetzt auf gleich!
OK, ich sehe da auf meinem Arbeitsweg nicht viele davon und auch nicht soo regelmäßig. Und die Versuche, die es dabei gab, sind alle auf Ignorieren oder Ablehnung gestoßen. Ok, mein Weg ist auch nicht so lang und wird mit vielen Taktungen bedient.
Mein Gesamteindruck ist aber Frauen wollen auf der Straße/ im ÖPNV nicht angesprochen werden und reagieren extrem misstrauisch und entsprechend machen das ohne besonderen Anlass auch nur einsame alte Leute, Prolls und/oder Alkoholisierte.


@ Hoppalla
"Wollen sie nun reich werden? - Dann unterschreiben sie schon!" Ihre Nigeria-Connection

Wollen ist keinerlei Anlass etwas zu tun, wenn die Aktion keinen positiven Beitrag zum Erreichen des Gewollten erkennen läßt.
Und Kaltansprachen sind da ein Paradebeispiel:
Ansprechen von Leuten, von denen man außer der Optik so gar nichts weis, typischerweise unter Umständen, wo kaum jemand angesprochen werden will und man nur wenige Augenblicke Zeit hat diese skeptische Person nun ohne irgendeine Basis (wie gesagt völlig unbekannt) zu überzeugen das nicht gleich wieder anzubrechen.

Entsprechend kann das "Ich will halt bei keiner, die ich so sehe" mit Blick auf die Masse völlig Unbekannter nur die normale Reaktion sein für jeden, der das nicht alleine an der Optik festmacht oder völlig verzweifelt Schrotschuss anwendet.
Und was würde in einem der unwahrscheinlichen aber möglichen Fälle folgen, wo nicht schon der Erstkontakt sofort scheitert? -> "Du siehst ganz akzeptabel aus - hast du auch irgendwelche anderen Qualitäten" ist sicher sehr erfolgsversprechend. Oder wir sind wieder beim Märchenerzählen/Verarschen.

Ich habe schon einiges gemacht. Was da an "Tips" übrig bleibt beschränkt sich auf die inhaltsleeren/unvollständigen und damit nicht umsetzbaren und die offensichtlich blödsinnigen wie die Massenansprache auf der offenen Straße. Wobei ich ja selbst das schon gemacht habe - immer nur noch höhere Versuchszahlen fordern macht den Tip weder besser noch den Tipgeber glaubwürdiger. Es ist also eher die Absage etwas was nicht geklappt hat immer weiter zu wiederholen.
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Re: Verzweiflung mit 23

Beitrag von Hoppala » Dienstag 22. Dezember 2015, 17:33

NBUC hat geschrieben:Wollen ist keinerlei Anlass etwas zu tun, wenn die Aktion keinen positiven Beitrag zum Erreichen des Gewollten erkennen läßt.
Loop.
Du wiederholst in einem fort deine selbst konstruierten Sackgassen. Warum? Was ist daran für dich besser, als den Paradigmenwechsel für möglich zuhalten? Diese Frage lässt du unentwegt unbeantwortet.

Ich wiederhole: Für mich IST Wollen Anlass genug, und sogar DER wichtigste Anlass überhaupt.
Es ist also keinesweg "keinerlei" Anlass. Es ist für DICH kein Anlass.
Warum, wenn es dich doch nur in den Loop führt? Oder wo siehst du da den praktikablen Ausweg? Im NocheinpaarJahredrübernachdenken vielleicht?

Du ignorierst weiter völlig, deine Kategorien und den Umgang damit ("wenn man das eine konkret machen will, ist dir immer das andere, unkonkrete wichtiger zu diskutieren"). Masse, Kaltansprache, unbekannt, Schrotschuss, Beliebigkeit - alles würde sich auflösen, würdest du dein "ich will" mal konkretisieren.
Aber du willst nicht. Hab ich dir schon öfter geschrieben, Aber natürlich widersprrichst du dann sofort. Dein Wille ist für dich aber kein Alass zum Handeln. Loop.

Wenn dir so eine Software begegnen würde, würdest du aber sofort zur Tat schreiben, weil du genau siehst, dass sie so niemals funktionieren kann.
NBUC hat geschrieben:Und was würde in einem der unwahrscheinlichen aber möglichen Fälle folgen, wo nicht schon der Erstkontakt sofort scheitert? -> "Du siehst ganz akzeptabel aus - hast du auch irgendwelche anderen Qualitäten" ist sicher sehr erfolgsversprechend. Oder wir sind wieder beim Märchenerzählen/Verarschen.[/quiote]Und wieder der Verusch der Hellseherei vondir. "Was folgen würde"? Ich weiß es nicht. Du auch nicht. Du denkst dir was aus deiner Kristallkugel aus und "folgerst" Verarsche. Du denkst dir wieder irgendeine extreme Albernheit aus, um die Möglicheit zu diskreditieren, und folgerst "Verarsche". Immer das gleiche Ausweichverhalten.

Was folgt denn wirklich? Tu's, und wir werden sehen.
NBUC hat geschrieben:Ich habe schon einiges gemacht.
Ja. "Einiges" ist, soweit du es hier geschildert hast, praktisch kaum, sehr wenig, vorhanden
Du bist Sportler. Du kennst doch wahrscheinlich die Trainerweisheit: Um dir einen Bewegungsablauf zu eigen zu machen, brauchst du mindestens 1000 Versuche. Um ihn für deine Möglichkeiten annähernd optimal zu beherrschen, mindestens 3000.

Ganz so schlimm ist es mit Sozialem zum Glück nicht. Aber auch hier könne ein paar mehr Versuche nicht schaden.

Du machst 3 Schwimmzüge in 2 Jahren und denkst den Rest des Jahres über die "Erkenntnisse" nach. "Nee, mit Wasser ist das nix. Das muss erst mal ohne gehen. Und nur weil ich schwimmen will, ist das ja kein Anlass, eine Wasserfläche aufzusuchen."

Mensch NBUC, das muss dir doch auiffallen: So funktioniert es einfach nicht.

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Re: Verzweiflung mit 23

Beitrag von NBUC » Dienstag 22. Dezember 2015, 18:00

Die Konkretisierung ist schon längst erfolgt.
NBUC hat geschrieben:...
"Ich will" ist kein Anlass. Was will ich?
Themennah vermutlich eine passende Partnerin kennenlernen.
Aufgelöst hat sich da nichts mit.

Dein Problem ist scheinbar eine völlig auf einer idealen Märchenwelt und abseits von Ursache und Wirkung rein an Idealen und Wünschen aufgehängtes Weltbild. Da kann dann wirklich doll wünschen alleine schon etwas ändern.

In der Praxis ist es mit Wünschen genauso wenig getan wie mit verstandsbefreiten Wiederholungen von Dingen, die kein Stück weiter bringen, wenn man nicht quasi auf die Jackpotchance einer erlösenden Fee hoffen will.

Oder um zum Sport zurück zu kommen:
Wenn das was da wiederholt wird falsche Technik ist, schleifen sich durch solche Wiederholungen lediglich diese Fehler ein und führen im schlimmsten Fall zu körperlichen Schädigungen. Genausowenig ist "dann mach halt irgendetwas anders" dann ein brauchbarer Ratschlag.

Genausowenig wirft man Anfänger mit den Ruf "du willst doch schwimmen lernen" direkt erst einmal in ein Gewässer, wo schon erfahrene Schwimmer ihre Probleme haben - und hat dann auch noch nur "noch einmal" als einzige Folgemaßnahme parat.
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Re: Verzweiflung mit 23

Beitrag von Hoppala » Dienstag 22. Dezember 2015, 23:18

NBUC hat geschrieben:Die Konkretisierung ist schon längst erfolgt.
NBUC hat geschrieben:...
"Ich will" ist kein Anlass. Was will ich?
Themennah vermutlich eine passende Partnerin kennenlernen.
Aufgelöst hat sich da nichts mit.
Folglich ist es NICHT konkret (genug).


Konkret ist, wenn es mindestens eine plausible und umsetzbare Handlungsvariante nahegelegt.

Der Rest ist deine übliche Abwertung weiterführender Ansatzpunkte durch Ablenkung per Assoziation, Übertreibung und abstrusen Analogien.

Unbeantwortet bleibt immer noch, warum du dich so an eine Perspektive krallst, die dir keinerlei erkennbare Handlungsoption anbietet. Denn das ist doch wohl Fakt, oder?
Oder welche Handlungsoption siehst du? (Weiter im Loop nachdenken lass ich leider nicht gelten.)

Bzw. ich hab da einen (schon häufiger geäußerten) Verdacht. Aber der ist natürlich völlig aus den Fingern gesogen.

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Re: Verzweiflung mit 23

Beitrag von ActiveBeginner » Mittwoch 23. Dezember 2015, 17:40

Hoppala hat geschrieben:
NBUC hat geschrieben:Wollen ist keinerlei Anlass etwas zu tun, wenn die Aktion keinen positiven Beitrag zum Erreichen des Gewollten erkennen läßt.
...
Es ist also keinesweg "keinerlei" Anlass. Es ist für DICH kein Anlass.
Man muss sich schon fragen, was du hier überhaupt willst. Diskutieren kann es ja nicht sein, denn die hier mal wieder von dir vorgenommene Verdrehung widerspricht NBUCs Aussage offensichtlich diametral. Und soweit ich das überblicken kann, läuft es immer wieder auf dieses Verhalten hinaus.
Hoppala hat geschrieben: Konkret ist, wenn es mindestens eine plausible und umsetzbare Handlungsvariante nahegelegt.
Diese abstruse Definition hast du dir ausgedacht. Konkret ist eine Diskussion auch dann, wenn dir ihr Ergebnis nicht gefällt, und zwar genau dann, wenn wirklichkeitsnah diskutiert wird. Und das ist in deinem Fall leider nicht zu erkennen.

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Re: Diskussionsstil abgetrennt aus "Verzweiflung mit 23"

Beitrag von Hoppala » Donnerstag 24. Dezember 2015, 01:03

Was hat diese Diskussionsfolge mit Stilfragen zu tun???
Sie abzutrennen, ist nachvollziehbar. Als Titel könnte auch "Blaugrüne Kaubonbons" da stehen, hätte ebensoviel Sinn ....

Das lässt mich ebenso ratlos, wie die Frage, ob ActiveBeginner vielleicht heut nen Glühwein zuviel hatte? Das ist ja schon dadaesk ( womit ich den Dadaisten Unrecht tu, ich weiß ...)

Gemütliche Weihnachtstage, zusammen!

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