Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von Stabil » Samstag 19. Mai 2018, 17:36

Rob_HBS hat geschrieben:
Samstag 19. Mai 2018, 17:22
die behauptung jeder "nette" mann sei automatisch ein "rückgratsloser waschlappen" ist genauso bescheuert wie umgekehrt zu behaupten, jeder "selbstbewusste" mann sein automatisch ein "arschloch".
das bringt doch alles nix.
Hast du das aus meinem Posting raus gelesen?
Das wurde nicht behauptet. Es wurde aufgezeigt, woher solche Missverständnisse stammen.

Wörtlich steht sogar das Folgende da:
Stabil hat geschrieben:
Samstag 19. Mai 2018, 12:59
Auf der anderen Seite kann ein netter Mann durchaus Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl, Begehren und die Fähigkeit zu einem angemessenem Ausmass an führendem und verführendem Verhalten zeigen. Dieser nette Kerl ist dann nicht unterwürfig und das wirkt attraktiv.
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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von Rob_HBS » Samstag 19. Mai 2018, 18:18

Stabil hat geschrieben:
Samstag 19. Mai 2018, 17:36
Rob_HBS hat geschrieben:
Samstag 19. Mai 2018, 17:22
die behauptung jeder "nette" mann sei automatisch ein "rückgratsloser waschlappen" ist genauso bescheuert wie umgekehrt zu behaupten, jeder "selbstbewusste" mann sein automatisch ein "arschloch".
das bringt doch alles nix.
Hast du das aus meinem Posting raus gelesen?
Das wurde nicht behauptet. Es wurde aufgezeigt, woher solche Missverständnisse stammen.

Wörtlich steht sogar das Folgende da:
Stabil hat geschrieben:
Samstag 19. Mai 2018, 12:59
Auf der anderen Seite kann ein netter Mann durchaus Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl, Begehren und die Fähigkeit zu einem angemessenem Ausmass an führendem und verführendem Verhalten zeigen. Dieser nette Kerl ist dann nicht unterwürfig und das wirkt attraktiv.
ich wollte nicht sagen, dass du das behauptest - es war mehr eine allgemeine aussage von mir zu diesen verallgemeinerungen
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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von Stabil » Samstag 19. Mai 2018, 18:28

Rob_HBS hat geschrieben:
Samstag 19. Mai 2018, 18:18
ich wollte nicht sagen, dass du das behauptest - es war mehr eine allgemeine aussage von mir zu diesen verallgemeinerungen
ok, danke für die Klarstellung.
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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von Malaika » Sonntag 20. Mai 2018, 09:43

Auf der anderen Seite kann ein netter Mann durchaus Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl, Begehren und die Fähigkeit zu einem angemessenem Ausmass an führendem und verführendem Verhalten zeigen. Dieser nette Kerl ist dann nicht unterwürfig und das wirkt attraktiv.
Ganz genau so ist es! Als Frau kann ich sagen, daß das sehr anziehend ist. Die Mischung macht es. Alle Anteile dürfen da sein, ein wenig von allem. Aber nicht einseitig. Macht es für den Mann aber wieder etwas schwierig. Vielleicht ist es leichter sich für eine Seite zu entscheiden, nett oder hart.

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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von Batman » Sonntag 20. Mai 2018, 09:58

Wenn man einen Partner/in sucht, dann sollte man einfach sich selbst seinentweder es gefällt dem jenigen oder halt nicht. Früher oder später, da kennt man die Person dann eh.

Für ONS kann man ja anders sein :lach:
Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern, tot ist nur, wer vergessen wird/Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab/Die Umstände kannst du dir nicht immer aussuchen. Wie du mit ihnen umgehst, schon/Remember the name :boxing:

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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von Milkman » Sonntag 20. Mai 2018, 10:02

Stabil hat geschrieben:
Freitag 18. Mai 2018, 16:57
Authentizität darf man jetzt nicht verwechseln mit Beibehalten der Passivität und mit dem Festhalten an unattraktiven Eigenschaften oder erfolglosem Verhalten. Ganz im Gegenteil, man soll an seiner Attraktivität arbeiten, neues Verhalten lernen, aber man muss beides so mit der eigenen Persönlichkeit und dem eigenen Charakter integrieren, dass man es auch authentisch zeigen kann.
Das klingt nicht unbedingt einfach. Man selbst bleiben, aber neues Verhalten lernen, aber bitteschön authentisch und nicht gekünstelt. Und dabei irgendwie wissen, welche Verhaltensweisen generell "erfolglos" sind und nicht nur bei dieser einen Frau nicht gefruchtet haben, aber bei einer anderen vielleicht für Begeisterung sorgen könnten.

Das erinnert mich an dieses satirische "Wunschmännerbild", das Frauen immer unterstellt wird: toller Liebhaber, aber auch romantisch; häuslich, aber gleichzeitig welterfahren; phantasievoll und pragmatisch zugleich; und alles immer im richtigen Maß und zur rechten Zeit.

Welche Frau, welcher Mann soll denn das hinbekommen? Klar leben wir in einer Zeit der Selbstoptimierung, aber ich glaube, man kann sich da sehr schnell verzetteln und gar nichts erreichen.
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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von Nonkonformist » Sonntag 20. Mai 2018, 10:09

Stabil hat geschrieben:
Freitag 18. Mai 2018, 16:57
Authentizität darf man jetzt nicht verwechseln mit Beibehalten der Passivität und mit dem Festhalten an unattraktiven Eigenschaften oder erfolglosem Verhalten. Ganz im Gegenteil, man soll an seiner Attraktivität arbeiten, neues Verhalten lernen, aber man muss beides so mit der eigenen Persönlichkeit und dem eigenen Charakter integrieren, dass man es auch authentisch zeigen kann.
Hoert sich auch fuer mich eher als gekuenstelt, unauthentisch und dauerrolle an.
Was gefaellt frauen in algemein? Bin ja nicht ich, aber ich wird mich jetzt verbiegen um so zu werden. Und mich dabeio vorgaukeln, es sei doch der authentische ich. Wann ich mich mal ausreichende lange gehirrnwasche, glaube ich es vielleicht auch noch mal, geblendet von herrlicher kognitiver dissonanz.
Ich halte nicht viel von solchen NLP-strategieen.
Was man nur macht um dabei besser bei anderen an zu kommen, ist meiner meinung nach nicht sehr authentisch.
Klar muessen wir es alle mal machen, um nicht entlassen zu werden, etc, aber meist ist man dabei nur ein heuchlender hypocrit.
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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von Stabil » Sonntag 20. Mai 2018, 11:05

Dead Milkman hat geschrieben:
Sonntag 20. Mai 2018, 10:02
Stabil hat geschrieben:
Freitag 18. Mai 2018, 16:57
Authentizität darf man jetzt nicht verwechseln mit Beibehalten der Passivität und mit dem Festhalten an unattraktiven Eigenschaften oder erfolglosem Verhalten. Ganz im Gegenteil, man soll an seiner Attraktivität arbeiten, neues Verhalten lernen, aber man muss beides so mit der eigenen Persönlichkeit und dem eigenen Charakter integrieren, dass man es auch authentisch zeigen kann.
Das klingt nicht unbedingt einfach. ...
Klar, ganz so einfach ist es nicht. Zum Beispiel: Mit einmal eine Ratgeberboschüre zu lesen, oder irgendwo Tipps aufschnappen ist noch keine grosse Änderung erreicht. Da bin ich ganz deiner Meinung. Darum habe ich auch die jetzt fett hervorgehobenen Wörter in meinem Postig verwendet. Das sind alles Vorgänge, die Zeit und Aufmerksamkeit benötigen.

Wenn man es umsetzen will, gibt es was zu tun. Und das setzt voraus, dass man sich auch dafür entscheidet , etwas zu tun.
Auf der konkreten Verhaltensebene der persönlichen Umsetzung ist das Ganze nicht mehr so komplex, weil man in der Praxis nicht alles zugleich im Kopf haben muss. Da hilft ein grober Überblick zur Orientierung und die Konzentration auf die nächsten Schritte. Authentisch sein heisst auch, sich das auszusuchen, was individuell wichtig ist, anstatt wahllos und kritiklos diese "Selbstoptimierung" zu betreiben.
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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von Teetrinker » Sonntag 20. Mai 2018, 12:04

Ist das jetzt schon NLP, wenn man was ändert, also neues lernt / an sich arbeitet oä? (Ich muss zugeben: von NLP habe ich nur soviel Ahnung, daß ich weiß, daß ein Großteil ganz normale Banalitäten aus der "normalen" Psychologie sind (ist bei vielen PU Inhalten nicht anders) sowie vieles "Humbug", jedenfalls unwissenschaftlich, darüber ist man sich auch völlig einig)

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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von Milkman » Sonntag 20. Mai 2018, 12:21

Stabil hat geschrieben:
Sonntag 20. Mai 2018, 11:05
Klar, ganz so einfach ist es nicht. Zum Beispiel: Mit einmal eine Ratgeberboschüre zu lesen, oder irgendwo Tipps aufschnappen ist noch keine grosse Änderung erreicht. Da bin ich ganz deiner Meinung. Darum habe ich auch die jetzt fett hervorgehobenen Wörter in meinem Postig verwendet. Das sind alles Vorgänge, die Zeit und Aufmerksamkeit benötigen.
Da würde ich auf jeden Fall zustimmen. Aber ist das nicht so eine Art unerreichbares Ideal? Sich selbst kritisch wahrnehmen, sicher zu erkennen, was die eigenen authentischen guten Seiten sind, und was wo wie in welchem Maß neu von außen dazukommen kann - das schafft doch keiner, ganz abgesehen davon, dass ich das für sehr energieraubend halte, wenn man sich stets von allen Seiten beleuchtet.
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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von Nonkonformist » Sonntag 20. Mai 2018, 13:22

Teetrinker hat geschrieben:
Sonntag 20. Mai 2018, 12:04
Ist das jetzt schon NLP, wenn man was ändert, also neues lernt / an sich arbeitet oä? (Ich muss zugeben: von NLP habe ich nur soviel Ahnung, daß ich weiß, daß ein Großteil ganz normale Banalitäten aus der "normalen" Psychologie sind (ist bei vielen PU Inhalten nicht anders) sowie vieles "Humbug", jedenfalls unwissenschaftlich, darüber ist man sich auch völlig einig)
Wann ich sachen an mich aendere die ich aus freie wille, aus intrinsike motivation, weil ich es will, ist das kein NLP.
Habe ich auch gemacht.

Wann ich sache an mich aendere, die ich selbst nicht gut finde, die fuer mich unnatuerlich sind, wobei ich mich unwohl fuehle, nur um damit anderen zu gefaellen, um massentauglicher zu werden, um besser bei frauen an zu kommen, weil ratgeber drauf bestehen, es sei so fantastisch, usw, und mich dabei einrede, das ich das alles doch mag, ohne das es auch wirklich so ist, ist das meinem geschmack nach schon ziemlich im richtung NLP und kognitiver dissonanz. (Und ich bin in solcher art selbstbeschisserei nicht sehr talentiert.)
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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von Stabil » Sonntag 20. Mai 2018, 13:39

Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 20. Mai 2018, 10:09
Stabil hat geschrieben:
Freitag 18. Mai 2018, 16:57
Authentizität darf man jetzt nicht verwechseln mit Beibehalten der Passivität und mit dem Festhalten an unattraktiven Eigenschaften oder erfolglosem Verhalten. Ganz im Gegenteil, man soll an seiner Attraktivität arbeiten, neues Verhalten lernen, aber man muss beides so mit der eigenen Persönlichkeit und dem eigenen Charakter integrieren, dass man es auch authentisch zeigen kann.
Hoert sich auch fuer mich eher als gekuenstelt, unauthentisch und dauerrolle an.
Oben wurde erwähnt: "... beides so mit der eigenen Persönlichkeit und dem eigenen Charakter integrieren, ..."
Wenn man berücksichtigt, was alles das alles beinhaltet, dann ist es sicher nicht gekuenstelt, unauthentisch und dauerrolle.
Leider sind allgemein gehaltene Kurzbeschreibungen nie vollständig. Ich will später darauf zurück kommen.
Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 20. Mai 2018, 10:09
Was gefaellt frauen in algemein?
Das halte ich persönlich auch für einen immens wichtigen Punkt. Wer allen Frauen gefallen will, wird schliesslich keiner gefallen, weil er keine persönlichen Eigenheiten mehr hat.
Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 20. Mai 2018, 10:09
Bin ja nicht ich, aber ich wird mich jetzt verbiegen um so zu werden. Und mich dabeio vorgaukeln, es sei doch der authentische ich. Wann ich mich mal ausreichende lange gehirrnwasche, glaube ich es vielleicht auch noch mal, geblendet von herrlicher kognitiver dissonanz.
Ich halte nicht viel von solchen NLP-strategieen.
Was man nur macht um dabei besser bei anderen an zu kommen, ist meiner meinung nach nicht sehr authentisch.
Zu diesem Punkt hast du 100% Zusimmung von mir. Das, was du hier zurecht kritisiert, würde ich auch niemandem in dieser Form empfehlen.
Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 20. Mai 2018, 10:09
Klar muessen wir es alle mal machen, um nicht entlassen zu werden, etc,
Das kann ich in dieser Algemeinheit gar nicht beantworten. Es kommt vermutlich ganz auf die Umstände und die Situation drauf an.
Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 20. Mai 2018, 10:09
aber meist ist man dabei nur ein heuchlender hypocrit.
Wenn man sich verbiegt: Ja.
Wenn man persönliche Veränderungen vollständig integriert, dann nicht.
Wie eine vollständige Integration aussehen kann, ist individuell sehr unterschiedlich und kann allgemein leider nicht kompakt dargestellt werden.

In meiner ursprünglichen Darstellung habe ich einen Punkt impliziert, und nicht ausdrücklich dargestellt. Der könnte vielleicht für dich wichtig sein. Ich weiss es nicht. Wenn man tiefgehende persönliche Veränderungen anstrebt, muss man oft weiter aus holen. Im Zuge dessen muss man meistens auch die Motivationsperspektive ändern.

Tiefgreifende persönliche Veränderungen muss man auch für sich selbst machen. Der Anlass kann sein, dass man im Kontakt oder in Beziehungen zu Frauen Probleme entdeckt. Der Grund, warum man etwas in sich verändert muss sein, dass man das auch für sich selbst will. Genau das macht dann die Integration von - so zu sagen - erfolgreichem Verhalten gut mit der eigenen Person und dem eigenen Charakter integrierbar.
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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von Stabil » Sonntag 20. Mai 2018, 15:41

Dead Milkman hat geschrieben:
Sonntag 20. Mai 2018, 12:21
Aber ist das nicht so eine Art unerreichbares Ideal?
Ob du dich selbst überforderst, oder ob du das mit Mass und Ziel so angehst, wie es für dich passt, bleibt ganz dir überlassen.
Ob du dir dafür zeitweise professionelle Hilfe dazu holst, liegt auch in deiner Entscheidung.
Dead Milkman hat geschrieben:
Sonntag 20. Mai 2018, 12:21
Sich selbst kritisch wahrnehmen, sicher zu erkennen, was die eigenen authentischen guten Seiten sind, und was wo wie in welchem Maß neu von außen dazukommen kann - das schafft doch keiner, ...
Mit Perfektionismus kann man sich schon das Leben schwer machen. Perfektionismus und Selbstüberforderung würde ich nicht empfehlen. Ganz im Gegenteil, im obigen Posting steht bereits:
... auszusuchen, was individuell wichtig ist, anstatt wahllos und kritiklos diese "Selbstoptimierung" zu betreiben.
Hast du das überlesen? Oder ist Perfektionismus ein persönliches Problem von dir, und du weisst nicht, wie du dich vor deinen eigenen Ansprüchen schützen kannst? Das ist nur so als Frage gemeint, weil ich mir nicht erklären kann, warum du Einwände wiederholst, ohne auf die Antworten, die genau dazu schon da stehen, einzugehen.
Dead Milkman hat geschrieben:
Sonntag 20. Mai 2018, 12:21
... wenn man sich stets von allen Seiten beleuchtet.
Wo kommt diese Anforderung her? Das wurde nicht empfohlen.
Ist das eine Anforderung von dir an dich? Oder ist das eine Anforderung, der du früher mal stark ausgesetzt warst?
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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von Glockenspiel » Sonntag 20. Mai 2018, 16:37

Dead Milkman hat geschrieben:
Sonntag 20. Mai 2018, 12:21
Stabil hat geschrieben:
Sonntag 20. Mai 2018, 11:05
Klar, ganz so einfach ist es nicht. Zum Beispiel: Mit einmal eine Ratgeberboschüre zu lesen, oder irgendwo Tipps aufschnappen ist noch keine grosse Änderung erreicht. Da bin ich ganz deiner Meinung. Darum habe ich auch die jetzt fett hervorgehobenen Wörter in meinem Postig verwendet. Das sind alles Vorgänge, die Zeit und Aufmerksamkeit benötigen.
Da würde ich auf jeden Fall zustimmen. Aber ist das nicht so eine Art unerreichbares Ideal? Sich selbst kritisch wahrnehmen, sicher zu erkennen, was die eigenen authentischen guten Seiten sind, und was wo wie in welchem Maß neu von außen dazukommen kann - das schafft doch keiner, ganz abgesehen davon, dass ich das für sehr energieraubend halte, wenn man sich stets von allen Seiten beleuchtet.
Ich würde halt sagen, wenn man "an sich arbeiten" eher als Qual empfindet als an Zugewinn von Glück, dann muss man da irgendwo doch etwas falsch machen. Denn Ziel ist es ja glücklicher zu werden.
Fakt ist aber auch, dass keinem etwas zugeflogen kommt und man schon einen gewissen Aufwand auf sich nehmen muss, um seine Ziele zu erreichen. Das hat vor allem auch den Vorteil, dass man es dann am Ende wertschätzt.

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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von Teenage Kicks » Sonntag 20. Mai 2018, 17:23

Dead Milkman hat geschrieben:
Sonntag 20. Mai 2018, 10:02
Stabil hat geschrieben:
Freitag 18. Mai 2018, 16:57
Authentizität darf man jetzt nicht verwechseln mit Beibehalten der Passivität und mit dem Festhalten an unattraktiven Eigenschaften oder erfolglosem Verhalten. Ganz im Gegenteil, man soll an seiner Attraktivität arbeiten, neues Verhalten lernen, aber man muss beides so mit der eigenen Persönlichkeit und dem eigenen Charakter integrieren, dass man es auch authentisch zeigen kann.
Das klingt nicht unbedingt einfach. Man selbst bleiben, aber neues Verhalten lernen, aber bitteschön authentisch und nicht gekünstelt. Und dabei irgendwie wissen, welche Verhaltensweisen generell "erfolglos" sind und nicht nur bei dieser einen Frau nicht gefruchtet haben, aber bei einer anderen vielleicht für Begeisterung sorgen könnten.

Das erinnert mich an dieses satirische "Wunschmännerbild", das Frauen immer unterstellt wird: toller Liebhaber, aber auch romantisch; häuslich, aber gleichzeitig welterfahren; phantasievoll und pragmatisch zugleich; und alles immer im richtigen Maß und zur rechten Zeit.

Welche Frau, welcher Mann soll denn das hinbekommen? Klar leben wir in einer Zeit der Selbstoptimierung, aber ich glaube, man kann sich da sehr schnell verzetteln und gar nichts erreichen.
Wir leben einfach in einer Gesellschaft in der Menschen sehr hohe Ansprüche an einen potenziellen Partner stellen :gruebel:
Wie Frauen Männer da wahrnehmen kann/will ich beim besten Willlen nicht beurteilen, da ich ja keine Frau bin und auch nie eine war.
Als Männliches Wesen habe ich aber oft das Gefühl, dass viele Frauen heute eine gewisse Perfektion, sowohl charakterlich als auch Optisch von mir erwarten.

Siehe:
Malaika hat geschrieben:
Sonntag 20. Mai 2018, 09:43
Auf der anderen Seite kann ein netter Mann durchaus Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl, Begehren und die Fähigkeit zu einem angemessenem Ausmass an führendem und verführendem Verhalten zeigen. Dieser nette Kerl ist dann nicht unterwürfig und das wirkt attraktiv.
Ganz genau so ist es! Als Frau kann ich sagen, daß das sehr anziehend ist. Die Mischung macht es. Alle Anteile dürfen da sein, ein wenig von allem. Aber nicht einseitig. Macht es für den Mann aber wieder etwas schwierig. Vielleicht ist es leichter sich für eine Seite zu entscheiden, nett oder hart.
Dieses "charakterliche Optimum" zu erreichen, ist für mich so als ob ich versuchen würde mit einer selbstgebauten Rakete ins Weltall zu fliegen :lach:

Am Ende bringt es nichts anderen, und vor allem dem anderen Geschlecht unbedingt gefallen zu wollen.
Ich habe viel an mir gearbeitet, viel an mir geändert und bin mittlerweile zu einem großen Teil mit mir selbst zufrieden :good:
Um von Frauen als attraktiv wahrgenommen zu werden reicht es anscheinend immer noch nicht, aber das sehe ich mittlerweile auch gar nicht mehr so dramatisch wie noch vor ein paar Jahren :lach:

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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von Glockenspiel » Sonntag 20. Mai 2018, 17:37

Teenage Kicks hat geschrieben:
Sonntag 20. Mai 2018, 17:23
Dieses "charakterliche Optimum" zu erreichen, ist für mich so als ob ich versuchen würde mit einer selbstgebauten Rakete ins Weltall zu fliegen

Am Ende bringt es nichts anderen, und vor allem dem anderen Geschlecht unbedingt gefallen zu wollen.
Ich habe viel an mir gearbeitet, viel an mir geändert und bin mittlerweile zu einem großen Teil mit mir selbst zufrieden
Um von Frauen als attraktiv wahrgenommen zu werden reicht es anscheinend immer noch nicht, aber das sehe ich mittlerweile auch gar nicht mehr so dramatisch wie noch vor ein paar Jahren
Ich finde es macht einen sehr großen Unterschied wie man an gewisse Dinge rangeht. Wenn man nur das Ziel vor Augen hat dem anderen Geschlecht zu gefallen, dann wird das langfristig auch nichts. Denn man selbst hat in dem Moment ja kein persönliches Interesse daran, sondern möchte das lediglich als Mittel zum Zweck verwenden.
Wie oft habe ich schon von Männern gehört, die jetzt sich als Ziel gesetzt haben viel Sport zu machen, um so Frauen zu bekommen. Bei den aller wenigsten klappt es dann vielleicht wirklich, aber die meisten werden früher als bei halber Strecke längst aufgegeben haben, weil es zu anstrengend ist.
Nicht umsonst gibt es Menschen, die im Angestellten-Verhältnis kein Bock auf Arbeit haben und die Zeit runterzählen bis Feierabend ist, während sie bei ihrem eigenen Unternehmen gerne 80 Stunden pro Woche verbringen. Sie arbeiten immerhin für sich selbst.

Nur wegen Frauen sich weiterentwickeln halte ich für sehr sehr kritisch. Vielmehr sollte man sich wegen einem selbst weiterentwickeln und die größere Aufmerksamkeit durch Frauen sollte dann höchstens als netter Nebeneffekt gesehen werden.

Man merkt auch selbst, ob jemand nur etwas vorspielt oder jemand es tatsächlich lebt. Daher sollte sich jeder fragen, ob er lieber Schauspieler sein will oder Mensch, der einfach so ist wie er ist.

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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von Rob_HBS » Sonntag 20. Mai 2018, 21:08

klar am liebsten möchten die frauen also "von allem ein bisschen", aber das gefühl für die quasi ungewollten männer wir uns ist eben, dass frau im zweifelsfall dann eher den nimmt, der mehr arschloch als nett ist, als den, der mehr nett als arschloch ist - also wenn das pendel mehr zur "arschseite" ausschwingt, wird das eher verschmerzt als umgekehrt - so ist zumindest das gefühl bei uns.
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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von Stabil » Sonntag 20. Mai 2018, 21:42

Rob_HBS hat geschrieben:
Sonntag 20. Mai 2018, 21:08
... dass frau im zweifelsfall dann eher den nimmt, der mehr arschloch als nett ist ...
Damit sprichst du deine Meinung über Frauen sehr deutlich aus.
Diese Einstellung den Frauen gegenüber zeigt sich in deinem ganzen Verhalten.
Frauen bekommen deine Einstellung schon nonverbal mit. Sie sehen sie in dem Blick, mit dem du sie ansiehst. Entsprechend reagieren sie.

Die meisten Frauen wollen mit Achtung behandelt werden. Mit der Einstellung, die du oben hingeschrieben hast, kann dir das nicht gelingen.
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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von Glockenspiel » Sonntag 20. Mai 2018, 22:06

Stabil hat geschrieben:
Sonntag 20. Mai 2018, 21:42
Rob_HBS hat geschrieben:
Sonntag 20. Mai 2018, 21:08
... dass frau im zweifelsfall dann eher den nimmt, der mehr arschloch als nett ist ...
Damit sprichst du deine Meinung über Frauen sehr deutlich aus.
Diese Einstellung den Frauen gegenüber zeigt sich in deinem ganzen Verhalten.
Frauen bekommen deine Einstellung schon nonverbal mit. Sie sehen sie in dem Blick, mit dem du sie ansiehst. Entsprechend reagieren sie.

Die meisten Frauen wollen mit Achtung behandelt werden. Mit der Einstellung, die du oben hingeschrieben hast, kann dir das nicht gelingen.
Sehe ich auch so. Die Schuld nur bei Frauen zu suchen ist eben viel leichter als mal in sich selbst zu horchen.
Da stellt sich mir die Frage, inwiefern man selbst ein "Nice Guy" ist und kein "Arschloch", wenn man Frauen so etwas unterstellt. Irgendwie Paradox.

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Re: Kein richtiger Mann, wenn man noch jungfräulich ist!

Beitrag von Talbot » Sonntag 20. Mai 2018, 22:42

Glockenspiel hat geschrieben:
Sonntag 20. Mai 2018, 22:06
Sehe ich auch so. Die Schuld nur bei Frauen zu suchen ist eben viel leichter als mal in sich selbst zu horchen.
Da stellt sich mir die Frage, inwiefern man selbst ein "Nice Guy" ist und kein "Arschloch", wenn man Frauen so etwas unterstellt. Irgendwie Paradox.
Kann ich nur zustimmen.
Meiner Erfahrung nach ist bei solchen Nice-Guy-Diskussionen auf der "Ich bin viel zu nett für die Frauen"-Seite jedenfalls kein besonders nettes Frauen- und Menschenbild erkennbar.
Genauso auch bei dem ständigen Jammern bezüglich der "Friendzone".
Für mich sind die typischen Friendzone-Typen, die sich versuchen Sex durch irgendwelche freundlichen Handlungen bzw. Dienstleistungen zu erkaufen/erschleichen jedenfalls nicht besonders nett.
Empfinde ich zum Beispiel deutlich arschlochmäßiger als den klassischen Frauenhelden-Typen, der immer offensiv flirtend auftritt und frühzeitig sexuelles Interesse zeigt und dabei ggfalls auch noch klar macht, dass es ihm nur um Sex geht.

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