Wie Gefühle eine Beziehung verhinderten

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Re: Wie Gefühle eine Beziehung verhinderten

Beitrag von BartS » Mittwoch 9. Januar 2019, 11:36

Krausig hat geschrieben:
Mittwoch 9. Januar 2019, 11:11
Was Verliebtheit ist weiß ich und weisst hoffentlich auch du.
Ja eben. Aber das was wir für Verliebtheit halten, muss nicht dasselbe sein.
"Liebe ist, dass man sich so lange gehen lässt, bis man nicht mehr gehen kann."
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Re: Wie Gefühle eine Beziehung verhinderten

Beitrag von Strange Lady » Mittwoch 9. Januar 2019, 11:58

Wieso hast du im Titel nicht "Ängste" geschrieben, statt "Gefühle"?
So klingt das tatsächlich als wären Gefühle per se das Problem.
Bei dir habe ich den Eindruck, dass du Gefühle jeglicher Art scheust, wie der Teufel das Weihwasser.
“Happiness is like a butterfly: The more you chase it, the more it will elude you. But if you turn your attention to other things, it will come and sit quietly on your shoulder.”
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Re: Wie Gefühle eine Beziehung verhinderten

Beitrag von BartS » Mittwoch 9. Januar 2019, 13:11

Strange Lady hat geschrieben:
Mittwoch 9. Januar 2019, 11:58
Wieso hast du im Titel nicht "Ängste" geschrieben, statt "Gefühle"?
So klingt das tatsächlich als wären Gefühle per se das Problem.
Guter Einwand, da stimme ich Dir zu.
Strange Lady hat geschrieben:
Mittwoch 9. Januar 2019, 11:58
Bei dir habe ich den Eindruck, dass du Gefühle jeglicher Art scheust, wie der Teufel das Weihwasser.
Deinen Eindruck kann ich Dir nicht nehmen. Ich selbst scheue meine Gefühle nicht, ich kann mit ihnen gut leben. Ich habe nur nicht viel Vertrauen in die Gefühle anderer Menschen in den Fällen, wo sie sehr unstet und flatterhaft sind oder durch Ängste getriggert werden.
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Re: Wie Gefühle eine Beziehung verhinderten

Beitrag von Clochard » Mittwoch 9. Januar 2019, 21:57

Heute im Spiegel die Rezension über den neuen Houellebecq gelesen, demnach befasst er sich da auch mit der Frage, was "Liebe" bedeutet und wie sich das bei Mann und Frau unterscheidet. Seine These: Für Frauen ist Liebe der Anfang einer Beziehung, für Männer das Ende. Soll heißen, Frauen müssen verliebt sein, um eine Beziehung einzugehen, daraus ergibt sich für sie dann alles andere, ohne Liebe wollen sie auch keine Beziehung. Männer gehen eine Beziehung ein, um Sex zu haben oder nicht mehr einsam zu sein oder aus materiellen Gründen, was auch immer - und im Laufe der Beziehung merken sie irgendwann, wie leer ihr Leben ohne die Frau war und wie sie nicht mehr ohne sie können. Und diese Erkenntnis ist dann die männliche "Liebe".

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Re: Wie Gefühle eine Beziehung verhinderten

Beitrag von Ferienhaus » Mittwoch 9. Januar 2019, 22:10

Clochard hat geschrieben:
Mittwoch 9. Januar 2019, 21:57
Heute im Spiegel die Rezension über den neuen Houellebecq gelesen, demnach befasst er sich da auch mit der Frage, was "Liebe" bedeutet und wie sich das bei Mann und Frau unterscheidet. Seine These: Für Frauen ist Liebe der Anfang einer Beziehung, für Männer das Ende. Soll heißen, Frauen müssen verliebt sein, um eine Beziehung einzugehen, daraus ergibt sich für sie dann alles andere, ohne Liebe wollen sie auch keine Beziehung. Männer gehen eine Beziehung ein, um Sex zu haben oder nicht mehr einsam zu sein oder aus materiellen Gründen, was auch immer - und im Laufe der Beziehung merken sie irgendwann, wie leer ihr Leben ohne die Frau war und wie sie nicht mehr ohne sie können. Und diese Erkenntnis ist dann die männliche "Liebe".
Oh, Houllebecq. :D Immer für einen krassen Sichtpunkt gut.

https://www.nytimes.com/2018/07/12/book ... topia.html

(Langer, englischer Artikel, aber hochgradig "Frustrierter MAB"-relevant. Wen's interessiert).

Oh und vielleicht noch wichtig: Ich unterschreibe auf keinen Fall alles, was Houllebecq denkt. Er ist eben ein Provokateur.

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Re: Wie Gefühle eine Beziehung verhinderten

Beitrag von Clochard » Mittwoch 9. Januar 2019, 22:34

Naja das ist jetzt die amerikanische Sicht... das Thema, ob ein frustrierter Nichtficker Menschen töten sollte, hat Houellebecq schon in seinem Erstlingswerk "Ausweitung der Kampfzone" abgefrühstückt. Das hat in USA vermutlich keiner gelesen. Und alle weiteren Werke von ihm drehen sich dann nicht mehr um "ich habe keinen Sex", sondern um "ich tue alles für Sex". Aber eben nicht töten, denn mit einer Leiche macht ficken keinen Spaß.

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