Abendgestaltung werktags

Rund um die persönliche Situation, Erlebnisse und was einem auf dem Herzen liegt

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Kief
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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von Kief » Mittwoch 20. Februar 2019, 18:40

NBUC hat geschrieben:
Mittwoch 20. Februar 2019, 17:15
Kief hat geschrieben:
Mittwoch 20. Februar 2019, 13:57
Worauf Du Deinen Blick richtest, damit kannst Du waehlen, ob Du motivierst, oder niedermachst.
Der Knackpunkt ist halt tatsächlich zu erkennen, wo man mit vertretbarem Aufwand tatsächlich noch hin könnte.

Und eine wichtige Funktion eines guttuenden Partners/Partnerin wäre wohl auch die qualifizierte Bestätigung: Gut genug.
Letzteres kann ich nachvollziehen - allerdings habe ich den starken Verdacht, dass so mancher damit keine/weniger Probleme mehr haette, sobald das sich-selbst-niedermachen eingedaemmt ist.

Das sehe ich nicht als Frage des Ortes - so interpretiere ich Deinen oberen Satz.
Sondern mit welcher Fragestellung oder welchem Interesse ich an Menschen oder Erlebnisse herangehe - auf welche Ebene ich blicke.
Irgendwie muss ich jetzt an den Predator denken, der verschiedene "Frequenz?"-Bereiche durchwechselt, auf der Suche nach den wunschgemaessen Infos.
Analog ueberlege ich auch, welche Betrachtung ich wann auswaehle.
Nach welcher Perspektive ich jeweils suche, welche Ebene ich betrachten will.


K
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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von NBUC » Mittwoch 20. Februar 2019, 18:46

Kief hat geschrieben:
Mittwoch 20. Februar 2019, 18:40
NBUC hat geschrieben:
Mittwoch 20. Februar 2019, 17:15
Letzteres kann ich nachvollziehen - allerdings habe ich den starken Verdacht, dass so mancher damit keine/weniger Probleme mehr haette, sobald das sich-selbst-niedermachen eingedaemmt ist.

Das sehe ich nicht als Frage des Ortes - so interpretiere ich Deinen oberen Satz.
Sondern mit welcher Fragestellung oder welchem Interesse ich an Menschen oder Erlebnisse herangehe - auf welche Ebene ich blicke.
Irgendwie muss ich jetzt an den Predator denken, der verschiedene "Frequenz?"-Bereiche durchwechselt, auf der Suche nach den wunschgemaessen Infos.
Analog ueberlege ich auch, welche Betrachtung ich wann auswaehle.
Nach welcher Perspektive ich jeweils suche, welche Ebene ich betrachten will.
Die Frage "Genug oder nicht" leigt ja auf der vollen Bandbreite der Leistungssskala. Nimm als Beispiel workaholics oder Sportenthusiasten. Die sind oft ja gerade nicht schlecht, aber wenn man sein Limit verpasst wird es halt auch ungesund.

Und das meinte ich auch mit dem "wo man noch hinkönnte" -> auf dieser leistungsskala. Zu hoch gegriffen und es wird frustrierend oder gar ungesund, zu niedrig gegriffen und man bleibt hinter seinen Möglcihkeiten zurück und hadert dann oft damit oder auch den ggf verbundenen Nebenwirkungen.
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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von Reinhard » Mittwoch 20. Februar 2019, 19:20

Wuchtbrumme hat geschrieben:
Dienstag 19. Februar 2019, 22:17
Reinhard, denkst Du ernsthaft, Du könntest mit meine naturgegebene Disposition ausreden? Ich kenne mich seit über 50 Jahren und Du?
Ich weiß nicht, ob ich was möchte. :gruebel:

Ich sehe es eher so, dass du uns erzählen willst, wievielen typisch-Extravertierten-Tätigkeiten du so nachgehst, aber trotzdem darauf bestehst, du wärst Intro. Wundert mich halt sehr. Dabei möchte ich gar nicht in Abrede stellen, dass man einer Extro-Tätigkeit auch als Intro nachgehen kann, es handelt sich ja um verschiedene Kategorien. Aber warum du das Introsein so betonst passt irgendwie nicht dazu. Willst du Mut machen "auch als Intro kannst du Kontakte knüpfen", oder geht es mehr um Glaubwürdigkeit "von einer Intro zur anderen"? Hilft uns das was, zu wissen, dass du lieber Stricken würdest, als mit Leuten zu quatschen ... wissen wir, was wir tun müssten, um auch ins Gespräch zu kommen? Eine Wuchtbrumme werden und damit Gemütlichkeit ausstrahlen, so dass uns Menschen als harmlos ansehen? :gruebel:
(Oder was immer der genaue Gesprächseröffnungsanlass wäre, ich habe ja keine Ahnung.)
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

Wer will findet sucht Wege; wer nicht will findet Gründe erfindet Ausflüchte.

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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von Kief » Mittwoch 20. Februar 2019, 19:40

NBUC hat geschrieben:
Mittwoch 20. Februar 2019, 18:46
Kief hat geschrieben:
Mittwoch 20. Februar 2019, 18:40
Letzteres kann ich nachvollziehen - allerdings habe ich den starken Verdacht, dass so mancher damit keine/weniger Probleme mehr haette, sobald das sich-selbst-niedermachen eingedaemmt ist.

Das sehe ich nicht als Frage des Ortes - so interpretiere ich Deinen oberen Satz.
Sondern mit welcher Fragestellung oder welchem Interesse ich an Menschen oder Erlebnisse herangehe - auf welche Ebene ich blicke.
Die Frage "Genug oder nicht" leigt ja auf der vollen Bandbreite der Leistungssskala. Nimm als Beispiel workaholics oder Sportenthusiasten. Die sind oft ja gerade nicht schlecht, aber wenn man sein Limit verpasst wird es halt auch ungesund.

Und das meinte ich auch mit dem "wo man noch hinkönnte" -> auf dieser leistungsskala. Zu hoch gegriffen und es wird frustrierend oder gar ungesund, zu niedrig gegriffen und man bleibt hinter seinen Möglcihkeiten zurück und hadert dann oft damit oder auch den ggf verbundenen Nebenwirkungen.
Dieses Bild waere mir nicht in den Sinn gekommen,
das hat mich jetzt ueberrascht.

Darueber muss ich erstmal nachdenken.


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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von LonesomeCoder » Mittwoch 20. Februar 2019, 23:11

Wuchtbrumme hat geschrieben:
Dienstag 19. Februar 2019, 20:01
Weil ich es bin. Frag mal den Schussel
Wie ich an freien Wochenenden in den Seilen hänge, wie viele Straßenbahnen ich fahren lasse weil sie zu voll sind und wie ich es mittlerweile hasse mit anderen Menschen in einem Aufzug zu sein.
Bei der Arbeit, in der Bahn, in der Freizeit am WE unter Leuten und mit Mann wohnen - wann ist bei dir bei Intros zum Kraft tanken notwendige Alleine-Zeit?
Gahaltan hat geschrieben:
Dienstag 19. Februar 2019, 22:39
ist da wirklich keine bessere lösung möglich? ich bin in einer 70 000 einwohner stadt großgeworden und der stadtteil war praktisch schon eher ein dorf. dafür dauerte es aber nur 15 minuten mit dem bus und schon war man irgendwo, wo es durchaus auch unternehmen mit bedarf nach informatikern gab.
in der stadt mit 300 000 einwohnern, in der ich mein studium absolviert habe war es ähnlich, 20-30 minuten mit dem bus und man war praktisch im wald.
du musst ja nicht in die metropole ziehen, aber du scheinst bewußt in der absoluten pampa zu leben.
Ja, bin Extrem-Pendler. Wenn ich meine Heimat schon aufgebe, sollte es schon eine Metropole sein, wo ich schnell wo hinkomme, z.B. München. Sowas wie Augsburg oder Nürnberg reizt mich gar nicht. Aber wenn ich hier mit Wohnen so weit rausgehe, dass eine große, schöne Wohnung in ruhiger Lage, für jemanden, der gern daheim ist und viele Lesesachen, Spiele usw. hat, bezahlbar wird, dann wäre bzgl. Pendelzeit und übrige Euros im Monat kaum mehr ein Unterschied.
Gahaltan hat geschrieben:
Dienstag 19. Februar 2019, 22:46
ich wage die prognose, dass mehr menschen die arbeit nicht vollzeit arbeiten würden, wenn sie 2,5k netto/monat für 20h bekämen.
Ich würde wenn ich die Wahl zwischen mehr Urlaub/weniger Stunden oder mehr Gehalt habe, sicher das Erste wählen. Glaube bei der Bahn oder irgenwo anders gab es für Mitarbeiter diese Wahl mal. Und die wenigsten wählten mehr Geld.
inVinoVeritas hat geschrieben:
Mittwoch 20. Februar 2019, 12:02
Ganz allgemein: Viele Menschen argumentieren mit den so hohen Kosten für eine Wohnung in der Stadt und vergessen dabei, dass ihre lange Pendelzeit von außerhalb ebenfalls Kosten verursacht, die sich nicht selten mit den höheren Mieten in der Stadt aufheben.
Ein Bekannter von mir hat blöd geguckt als ich ihm vorgerechnet habe, was allein das zusätzlich angeschaffte zweite Auto im Monat kostet (Steuer, Versicherung, Verschleiß, Wertverlust, Reparaturen, Sprit), welches seine Familie nun benötigt, um dafür günstiger 40km von der Stadt (und dem Arbeitsplatz) entfernt zu wohnen.
Verlust von Lebenszeit bei der Pendelei ist da außerdem noch garnicht „eingerechnet“.
Ich beachte das. Aber viele Arbeitgeber auf dem Land scheinbar nicht :( Die begründen die deutlich niedrigeren Löhne mit den geringen Wohnkosten, aber bedenken nicht, wie viel die langen Wege zur Firma kosten.
inVinoVeritas hat geschrieben:
Mittwoch 20. Februar 2019, 12:11
LSC ich weiß dass es ein äußert "flacher" Ratschlag ist: aber bitte versuch dich nicht mehr mit anderen zu Vergleichen! Es ist schwer das sein zu lassen, aber das zieht dich ja nur noch weiter runter... :umarmung2:
Scheiß auf die "Fakten" und auf das, was andere erreicht haben! Such dir deine Nischen in denen du dich wohl fühlst und halte Ausschau nach diesen winzig kleinen Möglichkeiten dich in irgendeine Richtung weiterzuentwickeln oder neue Erfahrungen zu machen - immer unter der Prämisse dass es einen Mittelweg zwischen "sich verbiegen" einerseits, und "in der Komfortzone hocken bleiben" andererseits gibt.
Danke :) Ich vergleiche mich nur mit Leuten, die bzgl. Alter, Berufserfahrung, Elternhaus und Qualifikation vergleichbar sind. Das ein Promi- oder Millionärskind ganz andere Voraussetzungen hat, ist mir klar. Aber was mich so ärgert ist, dass andere in meinem Alter mit gleicher oder oft sogar weniger Bildung, Intelligenz, Disziplin und Ausdauer so viel weiter wie ich gekommen sind. In der Uni war ich der Beste. Und jetzt? Bzgl. Hierarchie und Gehalt stehe ich im Vergleich mit meinen ehemaligen Mitstudenten ganz unten. Manche haben trotzt weniger Qualifikation Stellen, die mit meinen Vorgensetzen vergleichbar sind. Wieso haben welche mit einem 3,4er-Bachelor auf 10 Semester es in 4 Jahren Arbeit weiter gebracht als ich mit Bestnoten in Bachelor und Master in der selben Zeit? Geht es wirklich fast nur um Schein und nicht um Sein? Wieso habe ich außer meinem Studium aus meinen Stärken keine Erfolge geschafft? Warum bringe ich sie nicht "auf die Straße"? Wenn ich Artikel dazu lese, habe ich den Eindruck, es sind die gleichen Eigenschaften, weswegen es mit den Frauen nicht klappt.
Manche Vergleiche kommen nicht von mir, meine Eltern halten mir auch gerne vor, was die Kinder anderer Eltern in meinem Alter schon haben. Führungskraft, bauen Haus, haben geheiratet, bekommen Kinder, haben ein eigenes Unternehmen gegründet, ... und ich muss mich rechtfertigen, wieso ich außer den Noten an der Uni nichts erreicht habe und ich daheim nur erschöpft und ausgebrannt rumliege und lese, Dokus schaue oder zocke.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von Girassol » Donnerstag 21. Februar 2019, 17:45

LonesomeCoder hat geschrieben:
Mittwoch 20. Februar 2019, 23:11
Aber was mich so ärgert ist, dass andere in meinem Alter mit gleicher oder oft sogar weniger Bildung, Intelligenz, Disziplin und Ausdauer so viel weiter wie ich gekommen sind. In der Uni war ich der Beste. Und jetzt? Bzgl. Hierarchie und Gehalt stehe ich im Vergleich mit meinen ehemaligen Mitstudenten ganz unten. Manche haben trotzt weniger Qualifikation Stellen, die mit meinen Vorgensetzen vergleichbar sind. Wieso haben welche mit einem 3,4er-Bachelor auf 10 Semester es in 4 Jahren Arbeit weiter gebracht als ich mit Bestnoten in Bachelor und Master in der selben Zeit?
Das wird wohl zumindest zum Teil daran liegen, dass die anderen nicht in der Pampa arbeiten, sondern wohl in größeren Städten, wo tendenziell mehr gezahlt wird und man auch schneller aufsteigen kann. Ich merke es gerade bei mir im Unternehmen: Wenn es gehalts- und karrieremäßig nicht (schnell genug) weitergeht, dann wechseln die Mitarbeiter woandershin, wo es bessere Konditionen gibt. In der Großstadt hat man halt oft mehrere Optionen, auf dem Land nicht unbedingt. Ich denke, da machen sich die Unternehmen weniger Gedanken über Abwanderung, weil sie eben auch wissen, dass man in der Umgebung nicht so schnell was Neues bzw. Besseres findet. Bei meinen Eltern (ländliche Gegend) gibt es z.B. zwei große Firmen und das war es. Die, die nicht zum Studium wegziehen, fangen meistens bei einer von beiden an und bleiben da bis ins Rentenalter. Was anderes gibt es ja eh nicht.

Allerdings kenne ich keinen ITler, auch nicht in einer ländlichen Umgebung, der so wenig verdient wie du. Wann hast du zuletzt eine Gehaltserhöhung gefordert? Was wurde daraus und warum? Hattest du gute Argumente und konntest die entsprechend verkaufen?

Das Verkaufen ist leider auch oft mein Problem. Aber nur die guten Unizeugnisse vorlegen und sachlichen Argumente aufzählen, warum man mehr verdient hat, ist leider meistens nicht ausreichend.
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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von LonesomeCoder » Freitag 22. Februar 2019, 12:33

Girassol hat geschrieben:
Donnerstag 21. Februar 2019, 17:45
Das wird wohl zumindest zum Teil daran liegen, dass die anderen nicht in der Pampa arbeiten, sondern wohl in größeren Städten, wo tendenziell mehr gezahlt wird und man auch schneller aufsteigen kann. Ich merke es gerade bei mir im Unternehmen: Wenn es gehalts- und karrieremäßig nicht (schnell genug) weitergeht, dann wechseln die Mitarbeiter woandershin, wo es bessere Konditionen gibt. In der Großstadt hat man halt oft mehrere Optionen, auf dem Land nicht unbedingt. Ich denke, da machen sich die Unternehmen weniger Gedanken über Abwanderung, weil sie eben auch wissen, dass man in der Umgebung nicht so schnell was Neues bzw. Besseres findet. Bei meinen Eltern (ländliche Gegend) gibt es z.B. zwei große Firmen und das war es. Die, die nicht zum Studium wegziehen, fangen meistens bei einer von beiden an und bleiben da bis ins Rentenalter. Was anderes gibt es ja eh nicht.

Allerdings kenne ich keinen ITler, auch nicht in einer ländlichen Umgebung, der so wenig verdient wie du. Wann hast du zuletzt eine Gehaltserhöhung gefordert? Was wurde daraus und warum? Hattest du gute Argumente und konntest die entsprechend verkaufen?

Das Verkaufen ist leider auch oft mein Problem. Aber nur die guten Unizeugnisse vorlegen und sachlichen Argumente aufzählen, warum man mehr verdient hat, ist leider meistens nicht ausreichend.
Das stimmt schon, in den großen Städten wird mehr gezahlt. Leider. Auf der einen Seite ist es klar, weil das Wohnen dort mehr kostet, aber die Arbeitgeber müssten auch sehen, was auf dem Land dafür fürs Pendeln gezahlt wird und auf was man im Vergleich zu einer Stadt verzichten muss oder was extra Wege kosten (eine Kinokarte kostet bei mir in der Region zwischen 5 und 7 €, aber dafür muss ich lange fahren und parken, in einer Großstadt habe ich mal 14 € für eine Kinokarte zahlen müssen, in der Gesamtbetrachtung kostet mich also ein Kino-Besuch vllt. sogar mehr als jemanden in der Großstadt). Ich finde, das Lohngefälle ist viel zu groß. Ja, viel Auswahl auf dem Land habe ich hier nicht. Und da alle für die ähnlichen Aufgaben/Positionen fast das Gleiche zahlen, würde ein Wechsel nichts bringen. Ein Kampf um Arbeitskräfte findet nicht statt. Ich bin für meine Stelle eigentlich überqualifiziert. Aber höhere Positionen gibts nicht so viele und wären wegen vielen Meetings und Telefonieren für mich als Intro nichts und mit nur 4 Jahren würde es mir dafür auch an Berufserfahrung fehlen. Auch habe ich immer nur befristete Verträge (Vertragsdauer = Projektdauer), da will ich nichts riskieren. Für meine Aufgaben und Region verdiene ich sogar relativ gut. Manche haben da 300 € netto im Monat weniger als ich. Kein Wunder, dass fast keine qualifizierten Leute in der Region bleiben und es dort auch kaum Betriebe und Projekte gibt, wo diese gefordert wären.
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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von Cascade » Freitag 22. Februar 2019, 18:55

Kief hat geschrieben:
Mittwoch 20. Februar 2019, 13:57
Cascade hat geschrieben:
Mittwoch 20. Februar 2019, 13:37
Schonungslose Analyse, aber es ist auch wahr. Wen man einfach den Vergleich zu anderen heranzieht schneidet man einfach schlecht ab bzw. sieht sich als Versager, bei mir teilweise nicht anders.
Das ist das Prinzip von Vergleichen.
Du findest immer irgendwen, der in irgendwas besser ist.
Selbst die Millionaere und Milliardaere finden wen besseres.
Selbst der einzige, der an der Spitze ist, wird auf andere Leute schielen, was die mehr haben als er.
Je nach Statistik ist immer wer anderes an der Spitze, und Du findest also immer noch wen ueber Dir.

Je nach dem, auf wen Du blickst, wirst Du immer als Verlierer dastehen.
Und je nach dem, auf wen Du blickst, kannst Du auch immer als Gewinner dastehen.
Worauf Du Deinen Blick richtest, damit kannst Du waehlen, ob Du motivierst, oder niedermachst.
(Ich kann auch den kritischen Blick konstruktiv formulieren, aber das passt hier nicht.)
Deshalb habe ich beschlossen, dass ich mich nicht mehr niedermachen will.
Sondern dass ich mich aufbauen will.

Das ist aufgrund meiner kritischen Ader nicht mein Intinkt, aber ich habe mich bewusst dafuer entschieden:
psychische Hygiene, weil ich es fuer notwendig erachte.


K
LSC hat das in einem Beitrag am Mittwoch geschrieben was genau er meinte. Grundsätzlich ist es ja nicht falsch was du sagst, aber es ist ab und an eben schwer.

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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von Kief » Freitag 22. Februar 2019, 19:16

Cascade hat geschrieben:
Freitag 22. Februar 2019, 18:55
Kief hat geschrieben:
Mittwoch 20. Februar 2019, 13:57
Cascade hat geschrieben:
Mittwoch 20. Februar 2019, 13:37
Schonungslose Analyse, aber es ist auch wahr. Wen man einfach den Vergleich zu anderen heranzieht schneidet man einfach schlecht ab bzw. sieht sich als Versager, bei mir teilweise nicht anders.
Das ist das Prinzip von Vergleichen.
Du findest immer irgendwen, der in irgendwas besser ist.
Selbst die Millionaere und Milliardaere finden wen besseres.
Selbst der einzige, der an der Spitze ist, wird auf andere Leute schielen, was die mehr haben als er.
Je nach Statistik ist immer wer anderes an der Spitze, und Du findest also immer noch wen ueber Dir.
[ ... ]
Das ist aufgrund meiner kritischen Ader nicht mein Intinkt, aber ich habe mich bewusst dafuer entschieden:
psychische Hygiene, weil ich es fuer notwendig erachte.
LSC hat das in einem Beitrag am Mittwoch geschrieben was genau er meinte. Grundsätzlich ist es ja nicht falsch was du sagst, aber es ist ab und an eben schwer.
Gewohnheiten zu aendern ist uebelst schwer, voellig richtig.
Wenn ich ueber die Zeitdauer schreibe, wie lange ich fuer manches gebraucht habe, dann wird das nicht sonderlich motivierend ... weil es nach einem ziemlich langen Weg aussieht.

Erst jetzt rueckwirkend kann ich durchatmen, dass ich endlich grosse Fortschritte geschafft habe.
Meine anfaenglichen Fortschritte sahen gar nicht aus, als wuerden die wirklich etwas bringen. Aber konstante Entwicklung hat dann doch einiges veraendert ... ;-)
ich musste mir aber auch erst angewoehnen, die Fortschritte nicht anhand der Ergebnisse zu bemessen, sondern (beispielsweise) anhand der Schwierigkeiten fuer mich, die ich bewaeltigt habe.
Oder anhand der Zwischenetappen, fuer die ich erstmal brauchbare Abschnitte finden musste.

Solcherart loesbare Zwischenaufgaben zu finden, fuer den eigenen Fortschritt die massgeschneiderten Etappen waehlen zu koennen,
quasi den eigenen Lehrplan zu gestalten, das war vermutlich der wichtigste Lernerfolg.


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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von Siegfried » Freitag 22. Februar 2019, 19:21

LonesomeCoder hat geschrieben:
Mittwoch 20. Februar 2019, 23:11
Aber was mich so ärgert ist, dass andere in meinem Alter mit gleicher oder oft sogar weniger Bildung, Intelligenz, Disziplin und Ausdauer so viel weiter wie ich gekommen sind. In der Uni war ich der Beste. Und jetzt? Bzgl. Hierarchie und Gehalt stehe ich im Vergleich mit meinen ehemaligen Mitstudenten ganz unten. Manche haben trotzt weniger Qualifikation Stellen, die mit meinen Vorgensetzen vergleichbar sind. Wieso haben welche mit einem 3,4er-Bachelor auf 10 Semester es in 4 Jahren Arbeit weiter gebracht als ich mit Bestnoten in Bachelor und Master in der selben Zeit? Geht es wirklich fast nur um Schein und nicht um Sein? Wieso habe ich außer meinem Studium aus meinen Stärken keine Erfolge geschafft? Warum bringe ich sie nicht "auf die Straße"? Wenn ich Artikel dazu lese, habe ich den Eindruck, es sind die gleichen Eigenschaften, weswegen es mit den Frauen nicht klappt.
Vielleicht bist du eben doch nicht so gut wie du meinst zu sein.
So wie du hier allgemein argumentierst würde es mich nicht wundern wenn du im Job auch nur der faule Typ bist der nur seinen Dienst nach Vorschrift macht und dann pünktlich den Hammer fallen lässt und dann rum heult warum er im Job nicht vorwärts kommt...."warum soll ich mich im Job anstrengen, komm ja eh nicht weiter". Wie sieht es denn mit deinen Soft Skills aus... falls du da welche besitzt ? Ich habe die Vermutung das du in dem Bereich nach deinen Worten der unqualifizierter Looser bist wo die, die du als fachlich unqualifiziert bezeichnet dir haushoch überlegen sind und deshalb im Gesamtpaket dem Arbeitgeber mehr bringen als nur ein unmotivierter Fachidiot den man am besten alleine in den Keller setzt aber ansonsten nichts mit anfangen kann.
Und ich denke schon das die Eigenschaften die man bei einem "guten und beliebten" Vorgesetzten findet auch bei der Partnersuche von Vorteil sind.... einen cho­le­rischen Vorgesetzen der ständig nur rumbrüllt mal außer acht gelassen.

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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von Omomo » Freitag 22. Februar 2019, 19:52

Siegfried hat geschrieben:
Freitag 22. Februar 2019, 19:21
LonesomeCoder hat geschrieben:
Mittwoch 20. Februar 2019, 23:11
Aber was mich so ärgert ist, dass andere in meinem Alter mit gleicher oder oft sogar weniger Bildung, Intelligenz, Disziplin und Ausdauer so viel weiter wie ich gekommen sind. In der Uni war ich der Beste. Und jetzt? Bzgl. Hierarchie und Gehalt stehe ich im Vergleich mit meinen ehemaligen Mitstudenten ganz unten. Manche haben trotzt weniger Qualifikation Stellen, die mit meinen Vorgensetzen vergleichbar sind. Wieso haben welche mit einem 3,4er-Bachelor auf 10 Semester es in 4 Jahren Arbeit weiter gebracht als ich mit Bestnoten in Bachelor und Master in der selben Zeit? Geht es wirklich fast nur um Schein und nicht um Sein? Wieso habe ich außer meinem Studium aus meinen Stärken keine Erfolge geschafft? Warum bringe ich sie nicht "auf die Straße"? Wenn ich Artikel dazu lese, habe ich den Eindruck, es sind die gleichen Eigenschaften, weswegen es mit den Frauen nicht klappt.
Vielleicht bist du eben doch nicht so gut wie du meinst zu sein.
So wie du hier allgemein argumentierst würde es mich nicht wundern wenn du im Job auch nur der faule Typ bist der nur seinen Dienst nach Vorschrift macht und dann pünktlich den Hammer fallen lässt und dann rum heult warum er im Job nicht vorwärts kommt...."warum soll ich mich im Job anstrengen, komm ja eh nicht weiter". Wie sieht es denn mit deinen Soft Skills aus... falls du da welche besitzt ? Ich habe die Vermutung das du in dem Bereich nach deinen Worten der unqualifizierter Looser bist wo die, die du als fachlich unqualifiziert bezeichnet dir haushoch überlegen sind und deshalb im Gesamtpaket dem Arbeitgeber mehr bringen als nur ein unmotivierter Fachidiot den man am besten alleine in den Keller setzt aber ansonsten nichts mit anfangen kann.
Und ich denke schon das die Eigenschaften die man bei einem "guten und beliebten" Vorgesetzten findet auch bei der Partnersuche von Vorteil sind.... einen cho­le­rischen Vorgesetzen der ständig nur rumbrüllt mal außer acht gelassen.
Für mich hat das auch etwas von extremer Arroganz, wenn man nicht in der Lage ist anderen Zugeständnisse zu machen. Dass diese Menschen doch in vielen Bereichen, vielleicht auch in denen, wo man so sehr von sich selbst überzeugt ist, besser ist als man selbst ist. Der Erfolg gibt einem meist recht - sofern man ihn nicht mit illegalen Methoden errungen hat.
Ich denke es ist auch kein Geheimnis, dass die Noten in der Uni einen später im Beruf nur bedingt weiterhelfen. Man bekommt sicherlich schnell eine Stelle, aber wenn man im Beruf angekommen ist, spielen weider andere Faktoren eine Rolle und die Noten an der Uni werden eben irrelevant.
Führungsqualitäten, Organisationstalent, Durchsetzungsfähigkeit, Charisma, Engagement und Menschenkentnis sind alles Dinge, die man wenig an der Uni lernt und die einen im Leben deutlich weiterbringen als eine 1,0 auf dem Masterzeugnis.
"Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun."

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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von Nonkonformist » Freitag 22. Februar 2019, 20:09

Für führungspositionen reicht meist politisches geschick und das talent sich selbst zu verkaufen. Sicher bei den art-directors mit wem ich zusammen gearbeitet habe gab es jede menge volkommene nieten, die auch nur in deren sportwagen interessiert waren.

Das vielen Asperger, HSPs etc nicht über die üblichen soft skills verfügen ist wohl inherent an der sache. Wir verarbeiten emotionen anders als den normalos.
I Yam What I Yam & Dats What I Yam - (Popeye the Sailorman.)

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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von LonesomeCoder » Freitag 22. Februar 2019, 21:35

Siegfried hat geschrieben:
Freitag 22. Februar 2019, 19:21
Vielleicht bist du eben doch nicht so gut wie du meinst zu sein.
So wie du hier allgemein argumentierst würde es mich nicht wundern wenn du im Job auch nur der faule Typ bist der nur seinen Dienst nach Vorschrift macht und dann pünktlich den Hammer fallen lässt und dann rum heult warum er im Job nicht vorwärts kommt...."warum soll ich mich im Job anstrengen, komm ja eh nicht weiter". Wie sieht es denn mit deinen Soft Skills aus... falls du da welche besitzt ? Ich habe die Vermutung das du in dem Bereich nach deinen Worten der unqualifizierter Looser bist wo die, die du als fachlich unqualifiziert bezeichnet dir haushoch überlegen sind und deshalb im Gesamtpaket dem Arbeitgeber mehr bringen als nur ein unmotivierter Fachidiot den man am besten alleine in den Keller setzt aber ansonsten nichts mit anfangen kann.
Und ich denke schon das die Eigenschaften die man bei einem "guten und beliebten" Vorgesetzten findet auch bei der Partnersuche von Vorteil sind.... einen cho­le­rischen Vorgesetzen der ständig nur rumbrüllt mal außer acht gelassen.
Ich bin in der Arbeit genau so fleißig, diszipliniert und ausdauernd wie im Studium. Fachlich und analytisch ebenso. Ich kann Zusammenhänge im Code oder Lösungen für Probleme in kurzer Zeit finden, wo andere nach langer Zeit nichts gefunden haben. Meine eigene Überzeugung wird hier durch Feedback von anderen bestätigt. Ich bin Realist und bewerte mich hier genau so realistisch wie bei anderen Themen, wo mir gerne vorgeworfen wird, unrealistisch negativ zu sein. Daran liegts nicht... Mir ist aber bewusst, dass nicht jeder so begabt ist wie ich und ich verhalte mich ihnen gegenüber nicht schlecht, ich weiß ja selbst, wie es ist, wenn man wo nicht mithalten kann, etwa aus dem Schulsport.
Wenn ich ein guter Selbstdarsteller wäre und Spaß bei sowas hätte, wäre ich Consultant geworden und nicht ein einfacher Backend-Entwickler, dessen meisten Kollegen auf der gleichen Ebene die Realschule mit Ausbildung danach gemacht haben (nein, ich mache Bildung oder den Wert eines Menschen nicht am Abschluss fest, das soll nur zeigen, dass ich eher überqualifiziert bin).
Angeblich soll die Arbeitsleistung nur zu 10 % für den beruflichen Fortschritt entscheidend sein...
Zu deinem Vergleich mit Vorgesetzten: der passt gut, welcher Angestellter will sich schon von einem Zwerg mit schwacher und leiser Piepsstimme was sagen lassen? Da kann der noch so fachlich kompetent sein, das wird nicht klappen.

Auf der einen Seite wird einem gesagt, mal soll sich Chancen und Fähigkeiten einreden, selbst wenns gar keine faktische Grundlage dazu gibt und auf der anderen Seite werden einem Fähigkeiten nicht geglaubt, selbst wenn sie begründet und durch Fremdwahrnehmung bestätigt sind (meine nicht dich Siegfried). So nervig :( Ich bleibe beim Realismus.
Nonkonformist hat geschrieben:
Freitag 22. Februar 2019, 20:09
Für führungspositionen reicht meist politisches geschick und das talent sich selbst zu verkaufen. Sicher bei den art-directors mit wem ich zusammen gearbeitet habe gab es jede menge volkommene nieten, die auch nur in deren sportwagen interessiert waren.

Das vielen Asperger, HSPs etc nicht über die üblichen soft skills verfügen ist wohl inherent an der sache. Wir verarbeiten emotionen anders als den normalos.
Das stimmt. Anstatt bei Problemen und Zeitdruck etwa hektisch und laut zu werden (was denen teilweise positiv angerechnet wird, weil gedacht wird, das Problem ist ihnen deswegen sehr wichtig), bin ich ruhig und konzentriert (was mir teilweise negativ angerechnet wird, weil gedacht wird, mir ist die Sache egal) am Lösen des Problems (für das mir aber im Nachhinein gedankt wird). Ich habe fast keine Emotionen. Man muss mich schon extrem verletzten, damit man hier bei mir welche sieht. Ich bin nun mal ein ruhiger Intro.
Das was ich an Führungspositionen nicht mag: viele Meetings und Telefonate, wäre schön, wenn ich Spaß an sowas hätte.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von Omomo » Freitag 22. Februar 2019, 22:44

LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 22. Februar 2019, 21:35
Ich bin in der Arbeit genau so fleißig, diszipliniert und ausdauernd wie im Studium. Fachlich und analytisch ebenso.
Das sind viele Handwerker, Maler, Bauarbeiter etc. auch - sind sie jetzt aber prädestiniert dazu eine höhere Position zu bekleiden? Die allermeisten wohl nicht.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 22. Februar 2019, 21:35
Wenn ich ein guter Selbstdarsteller wäre und Spaß bei sowas hätte, wäre ich Consultant geworden und nicht ein einfacher Backend-Entwickler, dessen meisten Kollegen auf der gleichen Ebene die Realschule mit Ausbildung danach gemacht haben (nein, ich mache Bildung oder den Wert eines Menschen nicht am Abschluss fest, das soll nur zeigen, dass ich eher überqualifiziert bin).
Angeblich soll die Arbeitsleistung nur zu 10 % für den beruflichen Fortschritt entscheidend sein...
Zu deinem Vergleich mit Vorgesetzten: der passt gut, welcher Angestellter will sich schon von einem Zwerg mit schwacher und leiser Piepsstimme was sagen lassen? Da kann der noch so fachlich kompetent sein, das wird nicht klappen.
Die meisten Menschen, die ich kenne und die solche Positionen bekleiden sind absolut keine Selbstdarsteller und sind auch keine Models, die alle 1,9m groß sind. Sie besitzen eine Vielzahl an Qualitäten, die ich in meinem letzten Post schon genannt habe.
"Schwache und leise Piepsstimme" hat man wohl eher wenn man sich seiner selbst in gewissen Momenten nicht sicher ist und daher das Gefühl hat, dass das ja ehh irrelevant ist was man zu sagen hat.
An einer hohen oder tiefen Stimme kann man selbst wenig machen - da kann ich noch am ehesten zustimmen.
Fachliche Kompetenz ist eben nur ein sehr kleiner Teilbereich. Wenn es danach ginge wären die CEOs der ganzen Welt alles Menschen, die nur im Labor hängen würden.
Schau dir stattdessen mal an, was die im Gegensatz zu dir besser können.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 22. Februar 2019, 21:35
Das stimmt. Anstatt bei Problemen und Zeitdruck etwa hektisch und laut zu werden (was denen teilweise positiv angerechnet wird, weil gedacht wird, das Problem ist ihnen deswegen sehr wichtig), bin ich ruhig und konzentriert (was mir teilweise negativ angerechnet wird, weil gedacht wird, mir ist die Sache egal) am Lösen des Problems (für das mir aber im Nachhinein gedankt wird). Ich habe fast keine Emotionen. Man muss mich schon extrem verletzten, damit man hier bei mir welche sieht. Ich bin nun mal ein ruhiger Intro.
Das was ich an Führungspositionen nicht mag: viele Meetings und Telefonate, wäre schön, wenn ich Spaß an sowas hätte.
Entspricht jedenfalls nicht meinem Realitätsempfinden. Ganz im Gegenteil - gerade Menschen, die in Stresssituationen die Ruhe bewahren können, sodass auch die anderen Mitarbeiter gelassener werden, werden überall händeringend gesucht.
Menschen die bei Stress laut und hektisch werden, sind meiner Erfahrung nach jetzt nicht die, die gerade positiv ankommen.
Führungsposition bedeutet eben nicht nur gut mit dem Computer zu sein, sondern auch meist gut mit Menschen zu können.
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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von Mit müden Augen » Freitag 22. Februar 2019, 22:46

Omomo hat geschrieben:
Freitag 22. Februar 2019, 22:44
LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 22. Februar 2019, 21:35
Ich bin in der Arbeit genau so fleißig, diszipliniert und ausdauernd wie im Studium. Fachlich und analytisch ebenso.
Das sind viele Handwerker, Maler, Bauarbeiter etc. auch - sind sie jetzt aber prädestiniert dazu eine höhere Position zu bekleiden? Die allermeisten wohl nicht.
Nichts gegen Handwerker, Maler und Bauarbeiter! Wenn alle studieren funktioniert diese Welt nicht. :roll:
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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von Siegfried » Samstag 23. Februar 2019, 06:15

LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 22. Februar 2019, 21:35
Ich bin Realist und bewerte mich hier genau so realistisch wie bei anderen Themen, wo mir gerne vorgeworfen wird, unrealistisch negativ zu sein. Daran liegts nicht... Mir ist aber bewusst, dass nicht jeder so begabt ist wie ich und ich verhalte mich ihnen gegenüber nicht schlecht, ich weiß ja selbst, wie es ist, wenn man wo nicht mithalten kann, etwa aus dem Schulsport.
Wenn ich ein guter Selbstdarsteller wäre und Spaß bei sowas hätte, wäre ich Consultant geworden und nicht ein einfacher Backend-Entwickler, dessen meisten Kollegen auf der gleichen Ebene die Realschule mit Ausbildung danach gemacht haben (nein, ich mache Bildung oder den Wert eines Menschen nicht am Abschluss fest, das soll nur zeigen, dass ich eher überqualifiziert bin).
Angeblich soll die Arbeitsleistung nur zu 10 % für den beruflichen Fortschritt entscheidend sein...
Zu deinem Vergleich mit Vorgesetzten: der passt gut, welcher Angestellter will sich schon von einem Zwerg mit schwacher und leiser Piepsstimme was sagen lassen? Da kann der noch so fachlich kompetent sein, das wird nicht klappen.

Das was ich an Führungspositionen nicht mag: viele Meetings und Telefonate, wäre schön, wenn ich Spaß an sowas hätte.
Dann sei doch zufrieden mit deinem Job da du doch realistisch betrachtet genau da bist wo du durch deine Qualifikation hingehörst und auch sein willst. Quasi der stille Mitläufer der im Hintergrund nach Anweisung seinen Job macht.

An deinem Realismus habe ich so meine Zweifel. Bist du es nicht der der ständig betont wie beschissen er aussieht und dennoch ständig nach ONS sucht. :gruebel: Wenn deine Beschreibungen zutreffen bist du doch wenn es um ONS geht unterqualifiziert bis zum geht nicht mehr im Vergleich zu einem 1,9m großem gutaussehenden extrovertiertem Selbstdarsteller. Wo ist denn jetzt da dein Realismus den Job (ONS) mit deinen Qualifikationen zu bekommen.

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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von Nonkonformist » Samstag 23. Februar 2019, 08:49

LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 22. Februar 2019, 21:35
Das stimmt. Anstatt bei Problemen und Zeitdruck etwa hektisch und laut zu werden (was denen teilweise positiv angerechnet wird, weil gedacht wird, das Problem ist ihnen deswegen sehr wichtig), bin ich ruhig und konzentriert (was mir teilweise negativ angerechnet wird, weil gedacht wird, mir ist die Sache egal) am Lösen des Problems (für das mir aber im Nachhinein gedankt wird). Ich habe fast keine Emotionen. Man muss mich schon extrem verletzten, damit man hier bei mir welche sieht. Ich bin nun mal ein ruhiger Intro.
Das was ich an Führungspositionen nicht mag: viele Meetings und Telefonate, wäre schön, wenn ich Spaß an sowas hätte.
Ich habe ein buch, auf niederländisch, übersetzt aus dem englischen.
Originaltitel: Neanderthals at Work.
Es beschäftigt sich mit drei persönlichkeitstypen am arbeitsflur.

Etwas vereinfacht:

Kategorie 1: De Gläubigen.
Die harten arbeiter.
Glauben das man mit fleißig sein karriere macht, und irren sich gewaltig. Das beispiel im buch: die perfekte sekretärin soll das auch ewig bleiben; eine perfekte sekretärin. Über deren rücken wird das geld verdient. Sie schaffen es nur selten auf führungspositionen.

Kategorie 2: Die Rivalen.
Alphatypen, kopf auf wettbewerb-stand.
Karrierebieste.
Arbeiten auch, aber nur an den sachen die karrieremäßig sinn machen.
Es sind politiker, menschen die auch mal den ellenbogen gebrauchen, zum not auch mal lügen und manipulieren um weiter zu kommen. Die meisten besitzen eine oberflächliche charme, damit deren unangenehmlichkeiten deren vergeben würden. Meetings dienen vor allem das kontuinuierliche festesellten des hackordnungs in der firma. Nichts mit zusammenarbeit, alle sind rivalen. Und ganz nach oben schaffen es die besten politiker - nicht immer die meist kompetenten facharbeiter. Bei mir in der film- und werbebranche waren die unterschiede zwischen den guten und den schlechten chefs gewaltig, und es gab einige absolut inkompetente despoten und arschlöcher dazwischen..

Kategorie 3: Die Rebellen.
Nonkonformisten mit speziellen fähigkeiten mit ein abneigung gegenüber hierarche und wenig respekt für vorgesetzten.
Die erfolgreichen sind schwer ersetzbar (sehr talentiert, gerade weil es out of the box denker sind) und können sich ein bisschen was an störrisches verhalten leisten.
Die meisten künstler sind in diese kategorie.
(Und in der animationsbranche galt der kravatte als schmuckstück des feindes. Trotz abwesendheit eines dressing codes das einzige das wirklich verpönt war.)

Du kommst mir vor wie ein Gläubiger.
I Yam What I Yam & Dats What I Yam - (Popeye the Sailorman.)

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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von LonesomeCoder » Samstag 23. Februar 2019, 11:44

Omomo hat geschrieben:
Freitag 22. Februar 2019, 19:52
Für mich hat das auch etwas von extremer Arroganz, wenn man nicht in der Lage ist anderen Zugeständnisse zu machen. Dass diese Menschen doch in vielen Bereichen, vielleicht auch in denen, wo man so sehr von sich selbst überzeugt ist, besser ist als man selbst ist. Der Erfolg gibt einem meist recht - sofern man ihn nicht mit illegalen Methoden errungen hat.
Ich denke es ist auch kein Geheimnis, dass die Noten in der Uni einen später im Beruf nur bedingt weiterhelfen. Man bekommt sicherlich schnell eine Stelle, aber wenn man im Beruf angekommen ist, spielen weider andere Faktoren eine Rolle und die Noten an der Uni werden eben irrelevant.
Führungsqualitäten, Organisationstalent, Durchsetzungsfähigkeit, Charisma, Engagement und Menschenkentnis sind alles Dinge, die man wenig an der Uni lernt und die einen im Leben deutlich weiterbringen als eine 1,0 auf dem Masterzeugnis.
Und für hat es was von extremer Arroganz, über erfolglose, aber sehr kompetente Leute herzuziehen. Endlich kann ich es einem solchen mal zeigen, was? Ne, das ist erbärmlich. Das fachliche Kompetenz nur recht wenig zählt und Schein wichtiger als Sein, habe ich schon lange festgestellt, haha :twisted: Eifersüchtig?

Omomo hat geschrieben:
Freitag 22. Februar 2019, 22:44
LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 22. Februar 2019, 21:35
Ich bin in der Arbeit genau so fleißig, diszipliniert und ausdauernd wie im Studium. Fachlich und analytisch ebenso.
Das sind viele Handwerker, Maler, Bauarbeiter etc. auch - sind sie jetzt aber prädestiniert dazu eine höhere Position zu bekleiden? Die allermeisten wohl nicht.

Die meisten Menschen, die ich kenne und die solche Positionen bekleiden sind absolut keine Selbstdarsteller und sind auch keine Models, die alle 1,9m groß sind. Sie besitzen eine Vielzahl an Qualitäten, die ich in meinem letzten Post schon genannt habe.
"Schwache und leise Piepsstimme" hat man wohl eher wenn man sich seiner selbst in gewissen Momenten nicht sicher ist und daher das Gefühl hat, dass das ja ehh irrelevant ist was man zu sagen hat.
An einer hohen oder tiefen Stimme kann man selbst wenig machen - da kann ich noch am ehesten zustimmen.
Fachliche Kompetenz ist eben nur ein sehr kleiner Teilbereich. Wenn es danach ginge wären die CEOs der ganzen Welt alles Menschen, die nur im Labor hängen würden.
Schau dir stattdessen mal an, was die im Gegensatz zu dir besser können.

Entspricht jedenfalls nicht meinem Realitätsempfinden. Ganz im Gegenteil - gerade Menschen, die in Stresssituationen die Ruhe bewahren können, sodass auch die anderen Mitarbeiter gelassener werden, werden überall händeringend gesucht.
Menschen die bei Stress laut und hektisch werden, sind meiner Erfahrung nach jetzt nicht die, die gerade positiv ankommen.
Führungsposition bedeutet eben nicht nur gut mit dem Computer zu sein, sondern auch meist gut mit Menschen zu können.
Es gibt Handwerker, die es vom Schreiner zum Möbelgiganten geschafft haben.

Sie sind so gute Selbstdarsteller, dass sie viele wie du nicht durchschauen. Ist wie in der Werbung: die beste Werbung ist die, die nicht als solche erkannt wird.

"Schwache und leise Piepsstimme" kann auch ein selbstbewusster Mensch haben, dessen Körper sich nicht richtig entwickelte und etwa nie in den Stimmbruch kam. Muss ich den alle meine Eigenschaften in jedem dritten Beitrag wiederholen? :cry:

Leider gibt es aber auch viele, die "ruhig" mit "kein Interesse", "keine Motivation" gleichsetzen.
Siegfried hat geschrieben:
Samstag 23. Februar 2019, 06:15
Dann sei doch zufrieden mit deinem Job da du doch realistisch betrachtet genau da bist wo du durch deine Qualifikation hingehörst und auch sein willst. Quasi der stille Mitläufer der im Hintergrund nach Anweisung seinen Job macht.

An deinem Realismus habe ich so meine Zweifel. Bist du es nicht der der ständig betont wie beschissen er aussieht und dennoch ständig nach ONS sucht. :gruebel: Wenn deine Beschreibungen zutreffen bist du doch wenn es um ONS geht unterqualifiziert bis zum geht nicht mehr im Vergleich zu einem 1,9m großem gutaussehenden extrovertiertem Selbstdarsteller. Wo ist denn jetzt da dein Realismus den Job (ONS) mit deinen Qualifikationen zu bekommen.
Nur fühle ich mich unterfordert und unterbezahlt. Ich würde so gern viel anders und meiner Ansicht nach besser machen als ich nach Anweisung muss.
Ja, für ONS bin ich so ziemlich der Mann, den die wenigsten Frauen wollen. Deshalb hatte ich noch nie einen... aber fachliche Qualifikation im IT-Bereich habe ich und sehe ich mich für höhere Aufgaben geeignet. Ich bewerte sowohl mein Aussehen (mies) als auch meine IT-Fähigkeiten (top) realistisch. Wieso sollte jemand mit einer Schwäche in einem Bereich nicht woanders Stärken haben können? Bzgl. Hirn hatte ich in der Genlotterie mehr Glück als mit dem Körper.
Nonkonformist hat geschrieben:
Samstag 23. Februar 2019, 08:49
Du kommst mir vor wie ein Gläubiger.
Das passt in der Tat am besten. Aber ich mache das nicht, weil ich denke, so Erfolg zu haben (mir wurde schon lange klar, das dem nicht so ist, würde mir aber wünschen, es ist anders), sondern weil ich es anders nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann. Ich lernte im Studium auch viel für Prüfungen, die fast keine Relevanz für die Endnote hatten.
Habe auch etwas von Teil 3, aber gar nichts von Teil 2.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von Nonkonformist » Samstag 23. Februar 2019, 12:00

LonesomeCoder hat geschrieben:
Samstag 23. Februar 2019, 11:44
Nonkonformist hat geschrieben:
Samstag 23. Februar 2019, 08:49
Du kommst mir vor wie ein Gläubiger.
Das passt in der Tat am besten. Aber ich mache das nicht, weil ich denke, so Erfolg zu haben (mir wurde schon lange klar, das dem nicht so ist, würde mir aber wünschen, es ist anders), sondern weil ich es anders nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann. Ich lernte im Studium auch viel für Prüfungen, die fast keine Relevanz für die Endnote hatten.
Habe auch etwas von Teil 3, aber gar nichts von Teil 2.
Ich war so etwa 70% rebell, 30% gläubiger, 0% rivale.
Habe es trotzdem irgendwie eine weile in der chefetage geschafft. (Nicht gezielt drauf hinzu gearbeitet; es würde mehr oder weniger für mich entschieden das ich ab den moment animation supervisor, assistent-regisseur und hauptregisseur war). War in diesen beriech auch ziemlich unorthodox. Meetings mit den rivalenchefs habe ich immer gehasst wie die pest. Nicht die besten ideeen haben sich durchgesetzt, nur die chefs mit den meisten status. Es war nicht meine welt und ich habe meinen zeit hauptsächlich mit meinen künstlerteam verbracht, niicht mit den anderen chefs. Es war später in meinen AGH stelle an der fachhochschule nicht anders; hauptsächlich kindische machtspiele in der chefetage.
Zuletzt geändert von Nonkonformist am Samstag 23. Februar 2019, 12:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von Tania » Samstag 23. Februar 2019, 12:03

LonesomeCoder hat geschrieben:
Samstag 23. Februar 2019, 11:44

Ja, für ONS bin ich so ziemlich der Mann, den die wenigsten Frauen wollen. Deshalb hatte ich noch nie einen... aber fachliche Qualifikation im IT-Bereich habe ich und sehe ich mich für höhere Aufgaben geeignet. Ich bewerte sowohl mein Aussehen (mies) als auch meine IT-Fähigkeiten (top) realistisch. Wieso sollte jemand mit einer Schwäche in einem Bereich nicht woanders Stärken haben können? Bzgl. Hirn hatte ich in der Genlotterie mehr Glück als mit dem Körper.
Die Frage ist: kannst Du das, was bei Dir stark ausgeprägt ist - also das Hirn - nutzen, um eine Frau für einen ONS zu gewinnen? Oder kannst Du ausschließlich IT?

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