Abendgestaltung werktags

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Siegfried
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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von Siegfried » Montag 25. Februar 2019, 18:54

Omomo hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 15:55

Manager die so zu Fall gekommen sind, finden wahrscheinlich keinen Job mehr in der Position und werden auch entlassen. Das ist meiner Ansicht nach "zur Verantwortung" ziehen. Natürlich werden die keine Milliardenbeträge zurückzahlen, weil sie auch keine Milliardenbeträge selbst erwirtschaftet haben. Ist ja auch ziemlich einseitig gedacht, wenn man möchte, dass der Manager die Milliarden auslöffelt, aber trotzdem kein Millionärsgehalt verdient hat.
Die Einseitigkeit besteht doch schon in der Praxis nur eben andersrum. Erfolgreiches Handeln wird mit Millionen honoriert, aber bei negativem Handeln muss man schlimmstenfalls mit einer Entlassung rechnen und bekommt je nach Vertrag auch noch Millionen Abfindung.
Also wenn mich als kleinen Angestellten so mein Arbeitgeber für Fehler zur Verantwortung ziehen würde könnte ich gut mit leben :mrgreen:

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LonesomeCoder
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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von LonesomeCoder » Montag 25. Februar 2019, 19:46

Omomo hat geschrieben:
Sonntag 24. Februar 2019, 00:49
Wenns dir nur um körperliche Nähe und Sex geht, dann scheint die Option zu einer Professionellen zu gehen doch gar nicht so schlecht zu sein, oder nicht?

Habe schon gefühlte 3443x hier erklärt, wieso mich Bordelle nicht interessieren.

Also bringst du nicht die Fähigkeiten mit um ihre Positionen einzunehmen. Dass jemand allein aus dem Grund eingestellt wird - gerade Führungskräfte - weil sie aussehen wie ein reifer Mann, halte ich doch für sehr unwahrscheinlich. Die gefragten Fähigkeiten stehen bei diesen Tätigkeiten im Vordergrund und du scheinst diese Fähigkeiten nicht zu besitzen.
Das ist wohl aber auch kein Geheimnis, dass man nicht Führungskraft wird, weil man an der Uni einen Crashkurs in "How to lead a company" belegt hatte und dort mit 1,0 bestanden hat. In der Regel wird man Führungskraft, wenn man bereits vorweisen kann, dass man gewisse Qualitäten hat und diese mit beruflichem Erfolg verknüpfen kann.
Lionel Messi wird ja auch nicht direkt Vereinspräsident, weil er im Fußball ein Ass ist.

Führungskräfte sollen Dominanz, Sicherheit, Reife und alles davon abgeleitete ausstrahlen. Es geht hier sehr um die Außenwirkung, die zählt mehr als das was tatsächlich dahinter steckt. Und da wird mir nichts zugetraut. Recherchiere mal, du wirst dabei u.a. lesen, wie wichtig eine hohe Körpergröße für den Aufstieg ist.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Samstag 23. Februar 2019, 22:48
Ich bin sehr gut im Leute durchschauen. Oft stelle ich da nur eine Sicherheit nach außen, aber Unsicherheit nach innen fest.
Das bin ich auch und stelle dies nicht fest.

Google mal "Dunking-Kruger-Effekt". Nein, bist du nicht. Du denkst es nur. Ich musste das wegen dem feindlichen Verhalten vieler Leute schon als kleines Kind lernen. Ohne diese emotionale Intelligenz hätte ich meine Eltern nicht dazu gebracht, aufs Gymnasium zu kommen.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Samstag 23. Februar 2019, 22:48
Man braucht auch die Chance dazu. Das, was mir aufgetragen wird, mache ich bestens. Verbesserungsvorschläge kommen leider nicht immer gut an. Vllt. haben manche Angst um ihre Stelle oder wollen nicht, dass ich dann meine aktuelle nicht mehr hätte. NK erklärt die Hintergründe hier sehr gut. Bzgl. eine Firma siehe Antwort an Siegfried. Ich finde es so blöd, dass Kompetenz ohne "Drumherum" offenbar nicht viel nützt.
"Das, was mir aufgetragen wird, mache ich bestens."
Tut mir ja leid, aber Chef wird man nicht, weil man die ihm aufgetragenen Aufgaben bestens erledigt. Wenn Verbesserungsvorschläge nicht ankommen und du in der Regel überhört/übersehen/übergangen wirst, dann scheinst du die Qualität des Durchsetzungsvermögens wohl nicht zu haben und die ist nunmal sehr wichtig.

Tja, habe eben nicht nur beim Aussehen sondern auch mit extremer Intro sein noch weiter wo eine Niete gezogen. Dazu gibts genug Aussagen vom mir im Intro-Thread.

Keiner möchte gerne einen Vorgesetzten haben, der den Mitarbeitern lediglich auf dem Papier eine grobe Linie vorgeben kann, aber persönlich dann nicht weiß, wie er mit den Mitarbeitern umzugehen hat. Das schlimmste wäre eine Führungsperson, die unsicherer als die Mitarbeiter selbst zu sein schein. Chef kann eben nicht jeder sein und du teilst ja indirekt oft genug mit, dass du diese Qualitäten nicht mitzubringen scheinst. Du magst keine Meetings und du möchtest gerne einen "introfähigen" Führungsposten haben. Am liebsten würdest du den gleichen Job wie jetzt auch machen, mit dem Unterschied, dass du viele Leute unter dir hast, die dir gehorchen müssen. Verantwortung würdest du dann aber trotzdem nicht übernehmen wollen, sondern jemand anderes sollte dir die Aufgaben vorbeten. Du führst die dann nur aus.
Jeder möchte gerne Chef werden, aber kaum jemand ist bereit das zu tun, was es erfordert um Chef zu sein.
Du hast deine Kompetenzen in der IT und bist dort im Fach sicherlich einer der kompetentesten, aber von Führung hast du sicher keine Ahnung und wirst auch deswegen nicht in die "höhere" Ebene aufsteigen.
Die Chance hast du jederzeit.

Haha, gar keine Chancen haben ich :specht: Setzen, sechs, ich weiß was ich kann und würde dafür auch Verantwortung übernehmen. Wenn du das auch kannst, entschuldige dich für deine Unterstellungen.
Außerdem habe ich nie geschrieben, dass ich der Chef sein will, sondern ich will fachlich anspruchvollere Aufgaben haben und dementsprechend entlohnt werden. Ich finde es Verschwendung von Talent, wenn ich Dinge tun muss, die einfacher sind als ausm 2. Semester an der Uni. Kann nun mal viel mehr.
Elli hat geschrieben:
Sonntag 24. Februar 2019, 01:47
Aber Lonesome Coder hat doch überhaupt nicht gesagt, dass er eine Führungsposition möchte?!
Ich verstehe ihn so, dass er fachlich anspruchsvollere Aufgaben übernehmen und mehr in Eigenregie arbeiten will (dafür muss man ja keine Führungskraft sein) und dass er sich eine angemessene Bezahlung wünscht. 1.600 Euro netto – oder war es gar brutto?! – bei einem Vollzeitjob (!) in einem gefragten Bereich, in dem man einen Masterabschluss hat und fachlich sehr gut ist: Das ist doch lächerlich wenig! Ansonsten: Die Arbeit an der Basis wird nicht von charismatischen Führungskräften mit tollen Soft Skills erledigt, sondern von Leuten mit Fachkompetenz – ohne die läuft gar nichts. LSC will doch nur, dass das angemessen honoriert wird. Das ist doch völlig legitim?!

Zum Thema: Ist phasenweise ziemlich unterschiedlich. Da ich einerseits Workaholic, andererseits auch Langschläferin bin, sitze ich abends oft noch lange am Schreibtisch. Manchmal fallen auch Erledigungen an, für die tagsüber die Zeit nicht ausreicht (Mails beantworten, das Geschirr spülen ...). An anderen Abenden gehe ich aus und treffe oder besuche Freunde - meistens hängen wir dann aber nur zusammen rum, essen zu Abend, reden und trinken ein Glas Wein oder so. Ebenso verabrede ich mich auch zum Telefonieren oder Skypen mit Leuten, die nicht in derselben Stadt leben. Manchmal bin ich auch auf Veranstaltungen, mal in einer Musikkneipe, im Kino, auf einer Lesung ... Dann wieder liege ich mit einem Buch im Bett oder gucke Filme, Serien, Dokus. Späte Abende sind auch die Zeit, zu der ich am ehesten Unvernunft walten lasse und auch mal die Zeit vergesse – sei es in einer Kneipe, im Internet, beim Lesen im Bett oder bei einer Flasche Wein (diverse Kombis sind auch möglich).

Es ist nicht primär die Abendgestaltung, die jemanden interessant für mich macht ("spannende Hobbies" klingt für mich eigentlich eher abschreckend ....), aber schon Lebensgestaltung im Allgemeinen, Interessen. Was jemand mit seiner Zeit so anfängt. Meist sind es aber eher geistige Interessen, die mich ansprechen, und die verfolgt man ja auch gerne mal alleine zu Hause ....
Danke :) Genau, der fachlich aufsteigen will ich und nicht der "Boss" werden. Da sind andere Fähigkeiten gefragt und etwa ein Wirtschaftsinformatiker besser geeignet. Die Lohnangabe ist netto.
Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 24. Februar 2019, 07:30
Selbst animieren war mir immer lieber als regisseur sein.
Genau, ich packe gern selbst an und eine Stelle, wo ich nur mehr Aussagen ala "wir müssen in die Cloud" machen muss, wäre nichts für mich.
Ringelnatz hat geschrieben:
Sonntag 24. Februar 2019, 13:25
Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 24. Februar 2019, 12:37
LSC sagt aber kein chef werden zu wollen, höhestens interessantere aufgaben.
Man kann ja auch eine Fachkarriere anstreben - gerade in der Branche von LSC dürfte das gut gehen. Problematisch sehe ich da eher, dass LSC sich nicht aus seinem Umfeld fortbewegen will. In seinem Unternehmen scheint er sich offenbar nur in eine Führungslaufbahn weiterentwickeln zu können, was er weder will noch leisten könnte (wenn ich mal seinen Beschreibungen folge).
LonesomeCoder hat geschrieben:
Samstag 23. Februar 2019, 22:48
Gibt bei mir aufm Land kaum Auswahl :/ Nur 7 % der IT-Jobs in DE sind in Orten unter 0,5 Mio Einwohner. (...) Für mehr Gehalt müsste ich andere Aufgaben bekommen. Aber das wäre halt alles nicht Intro-tauglich (...)
Ja, in der IT-Branche wird viel gesucht, aber es wird viel Erfahrung gesucht und die habe ich mit 30 noch nicht und aufm Land gibts auch kaum was.
Ja, ich mache Verbesserungsvorschläge, aber kommt meist nicht so gut an.
Naja, zumindest die Erfahrung kommt dann ja mit der Zeit. Kannst du dich für bestimmte Projekte mit komplexeren Aufgaben "bewerben", um dein fachliches Portfolio zu stärken? Um Verbesserungsvorschläge durchzusetzen sind meist soziale skills wichtig, z.B. ein Mitdenken aus der Perspektive des Chefs und Vorschläge so zu präsentieren, dass er zustimmt. Das ist schon eine Kunst für sich ;)
Ja, der Mangel an Betrieben und die Art der wenigen Betriebe ist das Hauptproblem. Große Kunden oder Trendthemen hat hier kaum jemand.
Siegfried hat geschrieben:
Sonntag 24. Februar 2019, 13:35
Tja, ich lese das bei LSC anders.
Ich verstehe es eher so das er neidisch und frustriert auf die in seinen Augen unfähigen ist die nun über ihm stehen wo sie ja Aufgrund ihrer Unfähigkeit eigentlich gar nicht hingehören sondern die Position eher LSC aufgrund seines Abschlusses eigentlich zustehen würde. Die ganzen Soft Skills die einen guten Arbeiter/Chef ausmachen und nicht mit dem Abschluss bewertet werden blendet LSC irgendwie komplett aus und betont immer wieder seinen tollen Abschluss den die anderen nicht haben und deshalb auch keine Vorgesetzen sein sollten.

Wenn die kleine Firma keine Interessanteren Jobs zu bieten hat außer Irgendwie aufzusteigen und sich auch keinen neuen Job suchen will muss man eben damit abfinden das sich nix ändern wird.
Ich will fachlich mehr zu sagen haben. Und da sehe ich mich in der Tat als kompetenter an als die Leute über mir.
Omomo hat geschrieben:
Sonntag 24. Februar 2019, 14:15
Ich finde du widersprichst dir ein wenig. Gerade in einer vermeintlich neoliberalen Gesellschaft sollte es wohl wenig möglich sein sich durch "politisches Geschick" und "Einschleimerei" in die Chefetage zu befördern, sofern die Annahme denn stimmen sollte.
Ich kenne deine Chefs nicht und das hört sich für mich alles eher nach Schwarz/Weiß-Denken an. Natürlich gibt es miese Chefs bzw. Führungspersönlichkeiten, aber genau so gibt es genügend gute.
Allgemein zu sagen, dass die da alle Machtgeil seien und nur die Leute für ihre eigenen Zwecke ausbeuten, halte ich für grob falsch.
Ne, ist kein Widerspruch. Wie es anders wäre, weiß keiner.
Reinhard hat geschrieben:
Sonntag 24. Februar 2019, 17:58
An LonesomeCoder: wärst du denn bereit, umzuziehen und gegebenenfalls: wie weit? Vielleicht ist "bei dir auf dem Land" zu restriktiv gesucht?
Nur Land und Bayern. Eine große, schöne Wohnung in ruhiger Lage ist für mich Pflicht.
Omomo hat geschrieben:
Sonntag 24. Februar 2019, 18:36
Das ist mir zu sehr Offtopic und geht auch nicht wirklich auf das ein, was ich geschrieben habe.
Ich möchte mit dir hier nicht über Kapitalismus diskutieren, sorry.

Fakt ist, wenn du behauptest, dass die Leute da alle unfähig seien und sich lediglich "hochgeschlafen" haben, dann passt das nicht in das Bild des von dir erwähnten Neoliberalismus. Die Kennzahl im Neoliberalismus ist eben das Resultat in Form von Effizienz oder auch positive Ergebnisse für die Unternehmung. Die wird aber nicht durch eine unfähige Person, die nur weiß wie sie sich zu verkaufen hat realisiert, sondern durch Menschen, die tatsächlich kompetent sind. Wäre es andersrum, dann wären sie ihren Posten ganz schnell los.
Dass die Firmen dann in billige Länder outsourcen, macht sie nicht weniger kompetent, sondern ganz im Gegenteil.
Kann man richtig finden oder nicht, spielt in diesem Kontext aber keine Rolle, weil der Chef nicht der beste Freund sein muss, auch wenn es einige Leute gerne hätten.
Auf einmal Offtopic?
Wie es anders ist, wenn sich etwa Leute wie ich durchsetzen würden, weiß keiner. Die Leute, die oben sind, sind das nicht ohne Grund. Aber wie NK sagt, nicht immer, weil sie am besten sind, sondern weil sie teilweise auch nur besten sind, so zu tun.
Siegfried hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 15:07
So ganz stimmt das auch nicht. Ab einer gewissen Gehaltsklasse übernehmen Führungspersonen nur noch Verantwortung auf dem Papier. Irgendwelche Spitzenmanager die einige Millionen im Jahr verdienen aber durch Fehlentscheidungen vielleicht Milliardenschäden wie bei der Bankenkrise verursachen. Die Verursacher können sich zur Not mit ihren vorher verdienten Millionen zur Ruhe setzen und die Last müssen die kleinen Angestellten tragen die dann vielleicht zu tausenden entlassen werden und stempeln gehen können. Zur Verantwortung werden die ja selten gezogen.
Und für alles gibts Berate und Assistenzen, denen bei Problemen die Schuld gegeben werden kann und die ggf. als Bauernopfer entlassen werden können.
Siegfried hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 18:54
Die Einseitigkeit besteht doch schon in der Praxis nur eben andersrum. Erfolgreiches Handeln wird mit Millionen honoriert, aber bei negativem Handeln muss man schlimmstenfalls mit einer Entlassung rechnen und bekommt je nach Vertrag auch noch Millionen Abfindung.
Also wenn mich als kleinen Angestellten so mein Arbeitgeber für Fehler zur Verantwortung ziehen würde könnte ich gut mit leben :mrgreen:
+1
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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von fifaboy1981 » Montag 25. Februar 2019, 20:08

Volta hat geschrieben:
Dienstag 12. Februar 2019, 22:01
Seid ihr Abends unter der Woche müde oder aktiv? Ich bin irgendwie meistens müde, und schaffe nicht viel, zumindest nichts was geistige Anstrengungen erfordert, Fitnessstudio schaffe ich noch(1-2 mal pro Woche).

So schafft man es aber nicht sein Leben interessant zu gestalten, so dass man eine Frau für sich begeistern kann.
Eher keine Lust ;) weggehen tue ich eh nur noch am WE in die Disco, oder auch mal unter der Woche wenn feiertag ist oder es sonst irgendwie passt. Ansonsten machts mir nichts aus Abends daheim zu bleiben und in Ruhe vor dem TV zu hocken. 8-)

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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von Omomo » Montag 25. Februar 2019, 20:24

Siegfried hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 18:54
Omomo hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 15:55

Manager die so zu Fall gekommen sind, finden wahrscheinlich keinen Job mehr in der Position und werden auch entlassen. Das ist meiner Ansicht nach "zur Verantwortung" ziehen. Natürlich werden die keine Milliardenbeträge zurückzahlen, weil sie auch keine Milliardenbeträge selbst erwirtschaftet haben. Ist ja auch ziemlich einseitig gedacht, wenn man möchte, dass der Manager die Milliarden auslöffelt, aber trotzdem kein Millionärsgehalt verdient hat.
Die Einseitigkeit besteht doch schon in der Praxis nur eben andersrum. Erfolgreiches Handeln wird mit Millionen honoriert, aber bei negativem Handeln muss man schlimmstenfalls mit einer Entlassung rechnen und bekommt je nach Vertrag auch noch Millionen Abfindung.
Also wenn mich als kleinen Angestellten so mein Arbeitgeber für Fehler zur Verantwortung ziehen würde könnte ich gut mit leben :mrgreen:
Scheinbar sehen die Unternehmen in den Persönlichkeiten aber ein gewisses Potential, welches mit einem Millionenvertrag und Erfolgsbeteiligung honoriert wird.
Wenn du als kleiner Angestellter auch für 1000 Leute Verantwortung trägst und dich die Firma als unerlässlich erachtet, so dass du diese Summen verdienen würdest, dann wäre es so :)
LonesomeCoder hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 19:46
Habe schon gefühlte 3443x hier erklärt, wieso mich Bordelle nicht interessieren.
Aber dennoch führst du als Begründung immer wieder an, dass du ja sexuelle Bedürfnisse hast, die du nicht abstellen kannst. Wenn es nur ums körperliche ginge, dann wäre ein Bordell wohl die beste Anlaufstelle. Es sei denn natürlich du meinst mit "körperlicher Nähe" alles was mitschwingt, wenn man eine Frau für sich "gewinnen" konnte. D.h. Anerkennung, die Tatsache, dass die Frau es freiwillig macht, das Gefühl begehrt zu werden, Aufmerksamkeit, die man sonst nie vom anderen Geschlecht bekommen hat.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 19:46
Führungskräfte sollen Dominanz, Sicherheit, Reife und alles davon abgeleitete ausstrahlen. Es geht hier sehr um die Außenwirkung, die zählt mehr als das was tatsächlich dahinter steckt. Und da wird mir nichts zugetraut. Recherchiere mal, du wirst dabei u.a. lesen, wie wichtig eine hohe Körpergröße für den Aufstieg ist.
Das ist leider falsch. Es zählt mit sehr großer Sicherheit NICHT nur die Außenwirkung. Was kannst du denn im Gegensatz zu den anderen in der Position vorweisen, die auch für die Position essentiell wäre? Mir geht es vor allem darum, dass dies auch von den anderen anerkannt wird und nicht darum, was du von dir selbst denkst.
Das eine hohe Körpergröße für den Aufstieg wichtig sei, ist ebenfalls falsch. Warum sind dann nciht alle Führungskräfte mind. 1,90m groß und sehr gut gebaut? Deiner Logik nach wäre dies aber unabdingbar. Was jedoch stimmt ist, dass eine hohe Körpergröße vorteilshaft für die Karriere ist.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 19:46
Google mal "Dunking-Kruger-Effekt". Nein, bist du nicht. Du denkst es nur. Ich musste das wegen dem feindlichen Verhalten vieler Leute schon als kleines Kind lernen. Ohne diese emotionale Intelligenz hätte ich meine Eltern nicht dazu gebracht, aufs Gymnasium zu kommen.
Wenn du das wirklich denkst, dann scheinst du wohl sehr stark unter dem "Dunning-Kruger-Effekt" zu leiden.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 19:46
Tja, habe eben nicht nur beim Aussehen sondern auch mit extremer Intro sein noch weiter wo eine Niete gezogen. Dazu gibts genug Aussagen vom mir im Intro-Thread.
Ich bin auch sehr introvertiert, bin ich jetzt deshalb inkompetenter als Extrovertierte? Steve Jobs war Intro, Bill Gates ist Intro, der Typ von Amazon ist Intro und viele viele viele mehr. Introversion ist nicht mit sozialen Ängsten und Schüchternheit gleichzusetzen.
Man kann introvertiert sein und trotzdem sozial kompetent und eine Führungsfigur im sozialen Umfeld sein. Das erfordert nicht extrovertiert zu sein.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 19:46
Haha, gar keine Chancen haben ich :specht: Setzen, sechs, ich weiß was ich kann und würde dafür auch Verantwortung übernehmen. Wenn du das auch kannst, entschuldige dich für deine Unterstellungen.
Außerdem habe ich nie geschrieben, dass ich der Chef sein will, sondern ich will fachlich anspruchvollere Aufgaben haben und dementsprechend entlohnt werden. Ich finde es Verschwendung von Talent, wenn ich Dinge tun muss, die einfacher sind als ausm 2. Semester an der Uni. Kann nun mal viel mehr.
Naja, da du ja ausgedrückt hast, dass die Chancen in deiner Firma auch relativ mager sind und du für deine Region schon gut verdienst, dann solltest du vielleciht einen Ortswechsel in Betracht ziehen. Nun das möchtest du aber auch wieder nicht.
Die Chancen hast du nicht, zumindest denkst du das, weil du eben auch nicht die Konsequenzen ziehst. Wenn ich mit meinem Lohn und dem Arbeitsvolumen unzufrieden wäre, dann würde ich mir eine andere Arbeitsstelle suchen und wenn es das in meiner Region nicht gibt, dann müsste ich wohl oder übel umziehen.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 19:46
Danke :) Genau, der fachlich aufsteigen will ich und nicht der "Boss" werden. Da sind andere Fähigkeiten gefragt und etwa ein Wirtschaftsinformatiker besser geeignet. Die Lohnangabe ist netto.
Und was bedeutet für dich "fachlich" aufsteigen?
Mein Bruder ist Ingenieur und wenn er als Ingenieur aufsteigen wollen würde, dann gäbe es in der "fachlichen" Richtung nichts mehr weiter nach oben, sondern dann kommt man in Aufgabenfelder, die weniger mit dem Fach als mit z.B. organisatorischen Aufgaben verbunden sind.
Geht also wieder in die Richtung Betriebswirtschaft.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 19:46
Auf einmal Offtopic?
Wie es anders ist, wenn sich etwa Leute wie ich durchsetzen würden, weiß keiner. Die Leute, die oben sind, sind das nicht ohne Grund. Aber wie NK sagt, nicht immer, weil sie am besten sind, sondern weil sie teilweise auch nur besten sind, so zu tun.
Weil Kapitalismus hier nicht diskutiert wurde.
Naja offensichtlich gehörst du nicht zu den Leuten, die die ausgeprägtesten Fähigkeiten dafür haben, denn ansonsten wärst du dort ja. So funktioniert eben Marktwirtschaft.
Tut mir leid, "so zu tun" bringt keine Resultate. Warum sollte man solche Leute dann überhaupt einstellen? ;)
"Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun."

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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von Reinhard » Montag 25. Februar 2019, 22:08

Omomo hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 20:24
Siegfried hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 18:54
Die Einseitigkeit besteht doch schon in der Praxis nur eben andersrum. Erfolgreiches Handeln wird mit Millionen honoriert, aber bei negativem Handeln muss man schlimmstenfalls mit einer Entlassung rechnen und bekommt je nach Vertrag auch noch Millionen Abfindung.
Also wenn mich als kleinen Angestellten so mein Arbeitgeber für Fehler zur Verantwortung ziehen würde könnte ich gut mit leben :mrgreen:
Scheinbar sehen die Unternehmen in den Persönlichkeiten aber ein gewisses Potential, welches mit einem Millionenvertrag und Erfolgsbeteiligung honoriert wird.

Ist wohl eher so, dass man sich mit dem Gehalt ein paar Ja-Sager-Und-Abnicker heranzieht, die man hinterher gegebenenfalls -- nicht, dass das so oft vorkommen muss, es geht ums Können -- auch hinschicken kann und beispielsweise Mehrarbeit durchsetzen.


Wegen der Anstrengung wird das nicht bezahlt. :lach:
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von Omomo » Montag 25. Februar 2019, 23:06

Reinhard hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 22:08
Omomo hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 20:24
Siegfried hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 18:54
Die Einseitigkeit besteht doch schon in der Praxis nur eben andersrum. Erfolgreiches Handeln wird mit Millionen honoriert, aber bei negativem Handeln muss man schlimmstenfalls mit einer Entlassung rechnen und bekommt je nach Vertrag auch noch Millionen Abfindung.
Also wenn mich als kleinen Angestellten so mein Arbeitgeber für Fehler zur Verantwortung ziehen würde könnte ich gut mit leben :mrgreen:
Scheinbar sehen die Unternehmen in den Persönlichkeiten aber ein gewisses Potential, welches mit einem Millionenvertrag und Erfolgsbeteiligung honoriert wird.

Ist wohl eher so, dass man sich mit dem Gehalt ein paar Ja-Sager-Und-Abnicker heranzieht, die man hinterher gegebenenfalls -- nicht, dass das so oft vorkommen muss, es geht ums Können -- auch hinschicken kann und beispielsweise Mehrarbeit durchsetzen.


Wegen der Anstrengung wird das nicht bezahlt. :lach:
Naja, aber das Gehalt dafür bekommt man ja erst, wenn man den Vertrag abgeschlossen hat. Somit kann man sich in dem hypothetischen Fall seine "Ja-Sager-Und-Abnicker" erst nach Vertragsabschluss kaufen, was die ganze These wiederum hinfällig macht.

Anstrengung hat denke ich hier auch keiner in den Raum geworfen. Verantwortung schon eher. :lach:
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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von Reinhard » Montag 25. Februar 2019, 23:30

Omomo hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 23:06
Naja, aber das Gehalt dafür bekommt man ja erst, wenn man den Vertrag abgeschlossen hat. Somit kann man sich in dem hypothetischen Fall seine "Ja-Sager-Und-Abnicker" erst nach Vertragsabschluss kaufen, was die ganze These wiederum hinfällig macht.
Ob man tatsächhlich bekommen hat, was man wollte, sieht man in allen Fällen erst hinterher, was deine Kritik wiederum hinfällig macht. 8-)

Im Zweifelsfall wird er dann durchaus ersetzt, oder das Bestechungsgehalt fällt halt vielleicht etwas üppiger aus. Aber meistens weiß man ja schon von der persönlichen Vorgeschichte her, ob da jemand die "richtige" Einstellung dazu hat. Da wird das Gehalt dann für den passenden Habitus bezahlt, bevor die erwartete Leistung erbracht wurde; aber die kommt dann noch, denn mit dem Habitus hat man dann auch die gewünschte Haltung gegenüber den Mitarbeitern eingekauft (man weiß ja dann, wie diejenigen asozialisiert wurden).
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von Omomo » Dienstag 26. Februar 2019, 00:08

Reinhard hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 23:30
Ob man tatsächhlich bekommen hat, was man wollte, sieht man in allen Fällen erst hinterher, was deine Kritik wiederum hinfällig macht. 8-)
Ich denke wenn dies alles vertraglich abgesichert ist, ist die Wahrscheinlichkeit wohl ziemlich hoch, dass das Gehalt dann auch gezahlt wird und um die angeblichen Bestechungsgelder zu zahlen, müsste man ja erstmal Geld haben ;)
Daher wie schon gesagt - es macht logisch keinen Sinn, wenn man das üppige Gehalt bekommt und damit die vermeintlichen Bestechungsgelder zahlt, die wiederum aber eig. notwendig gewesen wären, um überhaupt das Gehalt zu bekommen.
Reinhard hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 23:30
Im Zweifelsfall wird er dann durchaus ersetzt, oder das Bestechungsgehalt fällt halt vielleicht etwas üppiger aus. Aber meistens weiß man ja schon von der persönlichen Vorgeschichte her, ob da jemand die "richtige" Einstellung dazu hat. Da wird das Gehalt dann für den passenden Habitus bezahlt, bevor die erwartete Leistung erbracht wurde; aber die kommt dann noch, denn mit dem Habitus hat man dann auch die gewünschte Haltung gegenüber den Mitarbeitern eingekauft (man weiß ja dann, wie diejenigen asozialisiert wurden).
ODER aber sie wurden eingestellt, weil man sich davon bessere Unternehmenserfolge erhofft hat, was in einer Marktwirtschaft ja nicht so unrealistisch ist ;)

Nichtsdestotrotz beende ich das hier mal, weil das schon zu weit Offtopic geht und weil ich nicht über die verschiedenen Ansichten von Arbeitnehmerwohl, Managergehälter und sonstiges diskutieren will.
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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von Ringelnatz » Dienstag 26. Februar 2019, 08:54

Reinhard hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 22:08
Omomo hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 20:24
Scheinbar sehen die Unternehmen in den Persönlichkeiten aber ein gewisses Potential, welches mit einem Millionenvertrag und Erfolgsbeteiligung honoriert wird.
Ist wohl eher so, dass man sich mit dem Gehalt ein paar Ja-Sager-Und-Abnicker heranzieht (...)

Wegen der Anstrengung wird das nicht bezahlt. :lach:
Reinhard, ich würde ja nur zu gerne mal sehen, wie du vollkommen anstrengungslos und als Ja-Sager-und-Abnicker einen Bereich / ein Vorstandsressort leitest ;) Über fehlende Diversität in der Topmanagement-Ebene (und deren Auswirkungen auf Entscheidungen) ließe sich ja noch diskutieren, aber deine Aussagen finde ich einfach nur undifferenziert.
Reinhard hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 23:30
Da wird das Gehalt dann für den passenden Habitus bezahlt, bevor die erwartete Leistung erbracht wurde; aber die kommt dann noch, denn mit dem Habitus hat man dann auch die gewünschte Haltung gegenüber den Mitarbeitern eingekauft
Wie kann man nur derart einseitig argumentieren, das tut ja fast schon weh :omg:

Ganz ehrlich, den Job von solchen Leuten würdest du nie im Leben machen wollen, von daher musst du auf deren Gehalt wirklich nicht neidisch sein... aber ist halt einfacher über "die da oben" zu motzen als selbst aufzusteigen und etwas im eigenen Bereich und für die eigenen Mitarbeiter zu ändern, nicht wahr? (Und die Entschuldigung lautet dann "ich will gar nicht Teil von deren marodem System sein, deshalb genieße ich lieber meine Freizeit und motze ansonsten ein bißchen"). Sorry, wenn ich da mal ein bißchen persönlich werde, aber diese Haltung finde ich einfach nur schlimm... und leider nicht selten :(
Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better.

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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von Volta » Dienstag 26. Februar 2019, 09:09

Was arbeitest du denn?

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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von inVinoVeritas » Dienstag 26. Februar 2019, 10:29

Omomo hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 20:24
LonesomeCoder hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 19:46
Danke :) Genau, der fachlich aufsteigen will ich und nicht der "Boss" werden. Da sind andere Fähigkeiten gefragt und etwa ein Wirtschaftsinformatiker besser geeignet. Die Lohnangabe ist netto.
Und was bedeutet für dich "fachlich" aufsteigen?
Mein Bruder ist Ingenieur und wenn er als Ingenieur aufsteigen wollen würde, dann gäbe es in der "fachlichen" Richtung nichts mehr weiter nach oben, sondern dann kommt man in Aufgabenfelder, die weniger mit dem Fach als mit z.B. organisatorischen Aufgaben verbunden sind.
Geht also wieder in die Richtung Betriebswirtschaft.
Da wir eh schon total Offtopic sind beispielhaft eine typische IT-Fachkarriere in meinem Konzern (da ich ursprünglich aus der IT komme, kenne ich sehr viele Kollegen mit genau diesem Werdegang):

1.) Gestartet als einfacher Entwickler im SAP-Umfeld (Gehalt: ca. 55.000-70.000 EUR)

2.) Nach ein paar Jahren zusätzlich selbständiges Erstellen von technischen Konzepten für neue Anwendungen für ein bestimmtes SAP-Modul, Realisierung dieser Konzepte teilweise immer noch durch Eigenleistung, aber zusätzlich steuert derjenige mittlerweile mehrere Entwickler die seine Konzepte mit umsetzen (Gehalt: ca. 75.000 – 90.000 EUR)

3.) Übernahme der Rolle „Global Implementation Manager“ bzw. „Solution Designer“ (so heißt die Rolle bei uns, in anderen Konzernen gibt es ähnliches) für einen kompletten Teilbereich des SAP-Moduls. Man ist verantwortlich dafür welche der Konzepte überhaupt umgesetzt werden sollen, man kennt das System in- und auswendig und kann i.d.R. alle auftretenden Probleme sofort lösen, alle Veränderungen in dem Umfeld müssen von ihm genehmigt bzw. mit ihm abgestimmt werden, er entwickelt selber nur sehr selten etwas, sondern ist viel mehr als Top-Experte in allen Projekten eingebunden, die sein Modul betreffen. Fachliche Führung (d.h. mit Fokus: wer wird mit welchen Aufgaben betraut) von diversen Technical Consultants und Entwicklern, dies ist aber noch keine klassische „echte“ Führungsrolle. (Gehalt: ca. 90.000 – 140.000 EUR)

In allen Karrierestufen befinden sich hauptsächlich Intros, viele Extros (wie ich z.B. nach Stufe 2) schlagen meistens irgendwann einen anderen Weg ein und werden z.B. Projektmanager oder Inhouse-Consultant mit Fokus auf Business- (bzw. Non-IT) Themen.
Da man seine wertvollen Erfahrungen in der IT natürlich als Background behält, kann man sehr gut eine Schnittstelle zwischen Business und der IT bzw. den Experten in oben genannter Stufe 3 bilden.
LSC könnte anhand der Stärken von denen er bisher über sich berichtet hat, eine solche IT-Fachkarriere sicherlich gut durchlaufen – aber sowas gibt es halt hauptsächlich in den großen Firmen und seltener oder nie in kleinen Unternehmen.

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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von Dr. House » Dienstag 26. Februar 2019, 16:32

Knallgrau hat geschrieben:
Mittwoch 13. Februar 2019, 17:54
Stabil hat geschrieben:
Mittwoch 13. Februar 2019, 17:04
Wenn es schwierig ist, greife ich auf eine Trickroutine zurück.

Bei Bedarf noch eine Kleinigkeit essen und genug trinken (!).
Falls müde oder angestrengt, zunächst für eine halbe Stunde flach legen und entspannen. Nicht länger, evtl Wecker verwenden.
Anschliessend für eine halbe Stunde meine flotteste, aktivierendste Lieblingsmusik laut hören. Dabei etwas angenehmes und leichtes , aber anregendes tun. Arbeit oder Freizeitbeschäftigung ist egal.
Dann für eine halbe oder ganze Stunde eine flotte Runde um die Häuser drehen. Soll nicht anstrengend sein, aber aktivierend.

Anschliessend habe ich körperlich und geistig Energie zur Verfügung für was auch immer.
Wenn man um 18.00 heimkommt, ist nach 30min schlafen, 30min Musik und 60min Spaziergang auch der Abend auch fast vorbei. :mrgreen: ;-) Zumindest bei mir, weil mein Wecker so bald morgens läutet.

Also 2-3 Abende die Woche unternehme ich normalerweise was mit Freunden und an den anderen 2 Abenden bin ich dann auch mal gern allein, erledige den Haushalt, gehe zur Massage o.ä. .
Letzte Woche wars so, dass mir gleich 3 Termine ausfielen und ja da fehlte mir der face to face Kontakt schon muss ich sagen, aber dann hab ich halt gelesen, war online oder vorm TV, hab Geschenke gebastelt oder telefoniert. Irgendwas fällt mir immer ein. Im Notfall putze ich, da freut sich die Wohnung. :mrgreen: (Ihr seht wie wenig Zeit ich für Sport habe :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: )
Und ich bin ehrlich mit ner anderen Person motiviere ich mich abends leichter zu Aktivitäten, aber nicht nur unter der Woche, sondern am Wochenende genauso und zwar aus dem einfachen Grund, weil es zu 2t oder in der Gruppe mehr Spaß macht. ;-) Und ob mein Partner mein Leben spannend findet...eigentlich ist mir das egal, denn wenn nicht, kann er ja Vorschläge machen, wie es spannender wird. ;-)
Ich sehe das ähnlich.
Wenn ich um 16-17 Uhr zu Hause bin, bin ich froh erstmal die Batterien aufladen zu können. Die ganzen Menschen, die Kommunikation - das ist mir alles als schüchterner und ruhiger Mensch vielzu anstrengend und enzieht mir meine Kräfte. Da noch nach der Arbeit in der Woche irgendwas groß zu unternehmen? Ne, danke. Ich bin froh, wenn ich vlt. ab und an nach der Arbeit zum Sport gehe (ohne Zwischenstopp). Aber sobald ich auch nur einen Fuß in die Wohnung setze, ist die Motivation komplett weg.
Was soll ich auch groß machen, da es an meinem Zustand sowieso nichts ändert (?) Früher bin ich teils noch 1-2 Std. durch den heimischen Park geschlendert, auch mit dem Gedanken, dass ich vlt ins Gespräch mit anderen Menschen komme. Hab mich auf die Bank(en) gesetzt, gelesen oder einfach nur dem Wind gelauscht.
Das waren alles verlorene Jahre und Stunden, weil mir nichts dergleichen passiert ist, nichts hat es geändert...Irgendwann kommt man halt in der Realität an.

Wenn ich heute in die Natur gehe, dann suche ich sie (die Natur) bewusst auf, um auf Menschen zu verzichten. Ich fahre oft etliche Kilometer in die Wälder, fernab jeglicher Ortschaften bzw. "Zivilisation" wenn man so will. Keine Menschenseele. Nur ich (natürlich nur an Wochenenden).
Ich war einst glücklich, wenn auch nur im Traum.
Doch ich war glücklich.

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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von Ferienhaus » Dienstag 26. Februar 2019, 16:37

Dr. House hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 16:32
Wenn ich heute in die Natur gehe, dann suche ich sie (die Natur) bewusst auf, um auf Menschen zu verzichten. Ich fahre oft etliche Kilometer in die Wälder, fernab jeglicher Ortschaften bzw. "Zivilisation" wenn man so will. Keine Menschenseele. Nur ich (natürlich nur an Wochenenden).
Das kommt mir irgendwie so bekannt vor. :o

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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von Reinhard » Dienstag 26. Februar 2019, 17:23

Ringelnatz hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 08:54
Reinhard hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 23:30
Da wird das Gehalt dann für den passenden Habitus bezahlt, bevor die erwartete Leistung erbracht wurde; aber die kommt dann noch, denn mit dem Habitus hat man dann auch die gewünschte Haltung gegenüber den Mitarbeitern eingekauft
Wie kann man nur derart einseitig argumentieren, das tut ja fast schon weh :omg:
Das fasse ich jetzt mal als Lob auf. :frech:


Ringelnatz hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 08:54
Ganz ehrlich, den Job von solchen Leuten würdest du nie im Leben machen wollen,
Richtig ... aber das hat auch ganz andere Gründe ...

Ringelnatz hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 08:54
von daher musst du auf deren Gehalt wirklich nicht neidisch sein...
Ich bin eher von der Neugier motiviert, wie das Gehalt zustandekommt; was will der Bezahlende nun eigentlich damit bezwecken. Einfach nur möglichst wenig zu zahlen scheint nun mal die unplausibelste Option zu sein. (Obwohl das wiederum die naheliegendste Antwort sein müsste ...)

Ringelnatz hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 08:54
aber ist halt einfacher über "die da oben" zu motzen als selbst aufzusteigen und etwas im eigenen Bereich und für die eigenen Mitarbeiter zu ändern, nicht wahr?
Es geht hier nicht um mich. Ich komme zurecht.

Aber ich finde die Reaktion durchaus interessant, dass Kritik an einem gesellschaftlichen Phänomen gleich wieder umgebogen und individualisiert wird als "sorge doch in deinem Umfeld für Abhilfe". Das was du als "Motzen" bezeichnest trägt vielleicht genausoviel zu einer Veränderung bei wie positive Gegenbeispiel durch konkretes Tun bewirken würden.

Ringelnatz hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 08:54
(Und die Entschuldigung lautet dann "ich will gar nicht Teil von deren marodem System sein, deshalb genieße ich lieber meine Freizeit und motze ansonsten ein bißchen").
So viele Aspekte, da weiß ich jetzt gar nicht, wo ich anfangen sollte mit Antworten ... :gruebel:

Ringelnatz hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 08:54
Sorry, wenn ich da mal ein bißchen persönlich werde, aber diese Haltung finde ich einfach nur schlimm... und leider nicht selten :(
Ich reflektiere mal deine Vorgehensweise :spiegel: :
Warum änderst du dann nicht selbst was an dieser Haltung, anstatt sie einfach nur bei anderen anzumotzen?


Finde ich gerade lustig :mrgreen:
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von Reinhard » Dienstag 26. Februar 2019, 17:31

Ferienhaus hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 16:37
Dr. House hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 16:32
Wenn ich heute in die Natur gehe, dann suche ich sie (die Natur) bewusst auf, um auf Menschen zu verzichten. Ich fahre oft etliche Kilometer in die Wälder, fernab jeglicher Ortschaften bzw. "Zivilisation" wenn man so will. Keine Menschenseele. Nur ich (natürlich nur an Wochenenden).
Das kommt mir irgendwie so bekannt vor. :o
Dann sind wir schon zu dritt. :shylove:

Wir sollte ein AB-Treffen auf einer einsamen Waldlichtung machen, und zwischen den Schweigephasen wird vielleicht auch mal was erzählt, aber sonst der Natur gelauscht, und wem das zu wenig ist, der braucht sich erst gar nicht anmelden ... :flirten:
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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von LonesomeCoder » Dienstag 26. Februar 2019, 18:15

Omomo hat geschrieben:
Montag 25. Februar 2019, 20:24
Riesige Textwand
Ja, ich habe sexuelle Bedürfnisse. Zum 134234x: ich habe nur Interesse an Sex, wenn die Frau will, weil sie mich will und nicht weil ich zufällig ihr Kunde bin. Warum verstehen das so viele Außenstehende nicht? Bei Frauen ist der Wunsch nach Sex meist nicht nur vom begehrt werden, sondern sogar von einer festen Beziehung drumherhum abhängig.

Sicher zählt zum Karriere machen meist die Außenwirkung. Vielen fehlt einfach die Zeit sich genauer mit jemanden zu befassen. Der Eindruck zählt, hinter die Fassaden wird nur selten geblickt.

Deine sehr naive und rosarote Sichtweise auf die Wirtschaft und Karriere erinnert mich sehr an den Groko-Thread hier. Da sind alle Argumente zwecklos, kannst oder willst ja eh keine wahr haben.

Ich habe nie Intro mit "keine Sozialkompetenz" oder "schüchtern" gleichgesetzt. Lege mir nicht dauernd nie gemachte Aussagen in den Mund.

Warum für mich als Intro eine Großstadt (wo nun mal die meisten IT-Firmen sind) nicht ist, habe ich auch schon zigfach erklärt.

Das fachliche Aufstiege möglich sind, hat inVivoVeritas gut beschrieben. Genau sowas möchte ich. Und dafür habe ich die Fähigkeiten. Schön, wenn mal wer anders deine unzutreffenden Vorwürfe aufdeckt.

Der Kapitalismus bestimmt aber viel in der Arbeitswelt, Arbeiter sind dort nur eine "Ressource", deren Kosten optimiert werden sollen.

Ich bin ehrlich und kein Selbstdarsteller. Deswegen bin ich nicht oben.
inVinoVeritas hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 10:29
Da wir eh schon total Offtopic sind beispielhaft eine typische IT-Fachkarriere in meinem Konzern (da ich ursprünglich aus der IT komme, kenne ich sehr viele Kollegen mit genau diesem Werdegang):

1.) Gestartet als einfacher Entwickler im SAP-Umfeld (Gehalt: ca. 55.000-70.000 EUR)

2.) Nach ein paar Jahren zusätzlich selbständiges Erstellen von technischen Konzepten für neue Anwendungen für ein bestimmtes SAP-Modul, Realisierung dieser Konzepte teilweise immer noch durch Eigenleistung, aber zusätzlich steuert derjenige mittlerweile mehrere Entwickler die seine Konzepte mit umsetzen (Gehalt: ca. 75.000 – 90.000 EUR)

3.) Übernahme der Rolle „Global Implementation Manager“ bzw. „Solution Designer“ (so heißt die Rolle bei uns, in anderen Konzernen gibt es ähnliches) für einen kompletten Teilbereich des SAP-Moduls. Man ist verantwortlich dafür welche der Konzepte überhaupt umgesetzt werden sollen, man kennt das System in- und auswendig und kann i.d.R. alle auftretenden Probleme sofort lösen, alle Veränderungen in dem Umfeld müssen von ihm genehmigt bzw. mit ihm abgestimmt werden, er entwickelt selber nur sehr selten etwas, sondern ist viel mehr als Top-Experte in allen Projekten eingebunden, die sein Modul betreffen. Fachliche Führung (d.h. mit Fokus: wer wird mit welchen Aufgaben betraut) von diversen Technical Consultants und Entwicklern, dies ist aber noch keine klassische „echte“ Führungsrolle. (Gehalt: ca. 90.000 – 140.000 EUR)

In allen Karrierestufen befinden sich hauptsächlich Intros, viele Extros (wie ich z.B. nach Stufe 2) schlagen meistens irgendwann einen anderen Weg ein und werden z.B. Projektmanager oder Inhouse-Consultant mit Fokus auf Business- (bzw. Non-IT) Themen.
Da man seine wertvollen Erfahrungen in der IT natürlich als Background behält, kann man sehr gut eine Schnittstelle zwischen Business und der IT bzw. den Experten in oben genannter Stufe 3 bilden.
LSC könnte anhand der Stärken von denen er bisher über sich berichtet hat, eine solche IT-Fachkarriere sicherlich gut durchlaufen – aber sowas gibt es halt hauptsächlich in den großen Firmen und seltener oder nie in kleinen Unternehmen.
Danke, so eine Laufbahn ohne Consultant-Einschlag wäre was für mich und da habe ich auch keine Zweifel an meiner fachlichen Eignung. Aber ja, in kleinen Firmen auf dem Land scheint sowas eher nicht möglich zu sein.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von Omomo » Dienstag 26. Februar 2019, 18:21

Ringelnatz hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 08:54
Ganz ehrlich, den Job von solchen Leuten würdest du nie im Leben machen wollen, von daher musst du auf deren Gehalt wirklich nicht neidisch sein... aber ist halt einfacher über "die da oben" zu motzen als selbst aufzusteigen und etwas im eigenen Bereich und für die eigenen Mitarbeiter zu ändern, nicht wahr? (Und die Entschuldigung lautet dann "ich will gar nicht Teil von deren marodem System sein, deshalb genieße ich lieber meine Freizeit und motze ansonsten ein bißchen"). Sorry, wenn ich da mal ein bißchen persönlich werde, aber diese Haltung finde ich einfach nur schlimm... und leider nicht selten :(
Ist doch häufig so.
Menschen beschweren sich darüber, dass Schlipsträger im Büro die ganze Zeit nichts machen als den besten Freund in die Hand zu nehmen und Mitarbeiter herumzuscheuchen, weil sie selbst ja keine Lust haben zu arbeiten. Das ganze wird dann auch noch mit einem dreifachen Gehalt entlohnt.
Ist ja ein Job den jeder machen könne. 70-80std in der Woche einfach nichts machen außer paar Zahlen angucken und ansonsten Kaffeetrinken. Wenns schief geht, dann bekommen die ja nochmal satte Entlohnung in Millionenhöhe.
Selbst beschwert man sich aber täglich darüber, dass man schon wieder eine Überstunde machen musste.
Auf Wochenende, Urlaubstage und vorallem Krankheitstage will man auf keinen Fall verzichten. Immerhin hat der Mnesch ja noch andere Ansprüche außer arbeiten.
"Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun."

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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von LonesomeCoder » Dienstag 26. Februar 2019, 18:27

Und wer ist derjenige, dessen Lebenserwartung durch Schichtarbeit (5 Jahre Schichtarbeit = -1 Jahr Lebenserwartung) leidet? Wer ist der, der bei ein paar schiefen Blicken der Aktionäre wegen mal nicht allzu glänzender Zahlen in die Kurzarbeit oder gleich auf die Straße muss? Wer muss in der überfüllten und unpünktlichen Bahn pendeln und wer hat den fetten Dienstwagen? Wer kriegt trotzt Kriese hohe Bonuszahlungen? Wer bekommt für einen Jobverlust nach schweren Fehlern Millionen an Abfindungen? Der Manager oben oder der einfache Arbeiter unten? Es ist doch einfach nur hirnrissig, wie viel die Manager im Vergleich zu den einzelnen Arbeitern verdienen und diese Schere wird immer größer.
Das kann doch keiner ernsthaft gut finden.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von NBUC » Dienstag 26. Februar 2019, 18:28

Reinhard hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 17:31

Wir sollte ein AB-Treffen auf einer einsamen Waldlichtung machen, und zwischen den Schweigephasen wird vielleicht auch mal was erzählt, aber sonst der Natur gelauscht, und wem das zu wenig ist, der braucht sich erst gar nicht anmelden ... :flirten:
Wäre ja prinzipiell interessiert, aber da bin ich wohl wegen Lärmerzeugung raus - Spiegelschlag und so.
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Re: Abendgestaltung werktags

Beitrag von Omomo » Dienstag 26. Februar 2019, 18:44

LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 18:15
Ja, ich habe sexuelle Bedürfnisse. Zum 134234x: ich habe nur Interesse an Sex, wenn die Frau will, weil sie mich will und nicht weil ich zufällig ihr Kunde bin. Warum verstehen das so viele Außenstehende nicht? Bei Frauen ist der Wunsch nach Sex meist nicht nur vom begehrt werden, sondern sogar von einer festen Beziehung drumherhum abhängig.
Also sehnst du dich nicht nur nach körperlicher Nähe, sondern auch nach Anerkennung und Begehren. Warum ist das so schwer zuzugeben?
Du sagst es ja indirekt sogar.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 18:15
Sicher zählt zum Karriere machen meist die Außenwirkung. Vielen fehlt einfach die Zeit sich genauer mit jemanden zu befassen. Der Eindruck zählt, hinter die Fassaden wird nur selten geblickt.
Wie gesagt. Warum sind dann nicht alle Menschen, die Karriere machen 1,90m groß und haben einen schönen Körper?
Meinst du nicht, dass vielleicht auch die Erfahrung und Kompetenz, die man vorweisen kann eine sehr sehr, wenn nicht sogar DAS ausschlaggebende Kriterium sind?
Warum durchläuft man denn gerade bei großen Unternehmungen Assessment-Prozeduren, wenn doch lediglich die Außenwirkung und gar nicht die Kompetenz abgeprüft wird?
LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 18:15
Deine sehr naive und rosarote Sichtweise auf die Wirtschaft und Karriere erinnert mich sehr an den Groko-Thread hier. Da sind alle Argumente zwecklos, kannst oder willst ja eh keine wahr haben.
Du hast ja nicht mal wirkliche Argumente. Ich gehe ja auf deine Vermutungen/Behauptungen sogar ein, aber von dir kommt ja nicht mal eine Antwort auf meine getätigten Aussagen. Von dir kommen ja immer nur Floskeln und Wiederholungen, die man schon zig mal lesen konnte, aber wirklich darauf eingehen und den Punkt des Gegenübers verstehen tust du nicht.
Mehr als "rinse and repeat" ist leider nicht dabei.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 18:15
Warum für mich als Intro eine Großstadt (wo nun mal die meisten IT-Firmen sind) nicht ist, habe ich auch schon zigfach erklärt.
"Warum für mich als LonsesomeCoder eine Großstadt (wo nun mal die meisten IT-Firmen sind) nicht ist, habe ich auch schon zigfach erklärt."
Bitte sprich nicht für alle Intros.
Das hast du erklärt - hast du recht. Dennoch benutzt du es tagtäglich als Argument, obwohl du dich ja für deine Situation freiwillig entschieden hast. Daher ergibt das logisch wenig Sinn, wenn du ständig darstellst, warum es für dich keine Möglichkeiten gibt.
Kann ich jetzt auch als Argument bringen, dass es keine Frauen auf der Welt gibt, die mich interessieren, weil ich nur Blondinen im Alter von 21 mit blauen Augen, ein Interesse für Kunst und Sport, ein Faible für laute Musik, im Monat Februar geboren, kleine Hände, Körbchengröße D, Gewicht genau 54kg date, die außerdem im Umkreis von 100m leben?
Kann ich dann auch sagen, dass es keine Möglichkeiten für mich gibt und ich daran auch nichts ändern kann?
LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 18:15
Ich bin ehrlich und kein Selbstdarsteller. Deswegen bin ich nicht oben.
Ich glaube da gehört mehr dazu ;)
Dunning-Kruger-Effekt lässt grüßen.
Du hast übrigens gerade alle über einen Kamm geschoren, die in einer höheren Position sitzen als du. Sind wohl ALLES Selbstdarsteller und die Präsidenten der Welt sind alles Schauspieler, dei von Hollywood bezahlt werden.
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