Wenn ihr zusammen zieht

Auch mit einem Partner sind nicht alle Fragen geklärt

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Lilia
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Re: Wenn ihr zusammen zieht

Beitrag von Lilia » Sonntag 10. März 2019, 00:52

BartS hat geschrieben:
Samstag 9. März 2019, 13:53
Girassol hat geschrieben:
Samstag 9. März 2019, 12:26
Wann man irgendwann mal länger zusammen ist, finde ich dieses "seins" vs. "meins" auch irgendwie befremdlich. Bei manchen Sachen in unserer Wohnung könnte ich z.B. auch gar nicht mehr sagen, wer das gekauft oder bezahlt hat. Ich habe mir aber auch noch nie Gedanken gemacht, wer im Fall einer Trennung was mitnehmen dürfte/könnte/sollte.... und würde hoffen, dass man sich da im Fall der Fälle halbwegs friedlich einigen könnte. Vor allem, da ich in so einer Situation auch nicht die Nerven hätte, über Möbel oder Küchengeräte zu streiten.
Klar kannst Du solche Gedanken befremdich finden. Man kann sich auch immer in ein Auto setzen und sich nicht anschnallen und hoffen, dass das Fahren schon so sicher genug ist. Meine Meinung ist, viele Beziehungen sind auf die Schön-Wetter-Phasen ausgerichtet. Das ist auch sicher toll. Aber ein ähnliches Verhalten in anderen Lebensbereichen würden wir schon etwas sorgenlos empfinden.
Wie stellst du dir das denn in der Praxis vor? Schau mal, ich hab zum Beispiel mal Abflüsse neu gemacht und dafür HT-Rohre gekauft. Würdest du die allen Ernstes bei einer Trennung ausbauen wollen? Oder würdest du berechnen, was ein Rohr meinetwegen nach 5-jähriger Nutzung noch wert ist? Würdest du alles aufschreiben, was du mal irgendwann gekauft hast? Jeden Kaffeelöffel, jede Rührschüssel? Bestimmte Dinge kauft man auch zusammen und zahlt Halbe-Halbe. Ganz oft Schlafzimmer. Wie schaut es da aus? Bett und Schrank auseinandersägen?

Du müsstest erst einmal sagen, wie dein "Gurt" aussehen müsste. Und selbst dann müsstest du vor allem deiner Freundin erklären, warum du auf einer Straße, auf der du allein mit deiner Freundin unterwegs bist, eine Absicherung haben möchtest, wenn sie die einzige ist, die dir schaden könnte. Da könnte es sein, dass du mit deinem Gurt dich absicherst, aber deine Beziehung erwürgst.

Selbst mit einer schlechten Erfahrung im Handgepäck fände ich es unangebracht, einen Partner unter Generalverdacht zu stellen.

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Re: Wenn ihr zusammen zieht

Beitrag von BartS » Sonntag 10. März 2019, 10:04

Lilia hat geschrieben:
Sonntag 10. März 2019, 00:52
Wie stellst du dir das denn in der Praxis vor? Schau mal, ich hab zum Beispiel mal Abflüsse neu gemacht und dafür HT-Rohre gekauft. Würdest du die allen Ernstes bei einer Trennung ausbauen wollen? Oder würdest du berechnen, was ein Rohr meinetwegen nach 5-jähriger Nutzung noch wert ist? Würdest du alles aufschreiben, was du mal irgendwann gekauft hast? Jeden Kaffeelöffel, jede Rührschüssel? Bestimmte Dinge kauft man auch zusammen und zahlt Halbe-Halbe. Ganz oft Schlafzimmer. Wie schaut es da aus? Bett und Schrank auseinandersägen?
Abflussrohre gehören zur Standhaltung der Immobilie und sind deshalb Sache des Besitzers. Wenn es um den gemeinsamen Hausrat geht, muss man nach einer Trennung eine Regelung treffen für die Dinge die man gemeinsam gekauft hat und für die Sachen, die man getrennt angeschafft hat. Deshalb meinte ich, dass man durch Kaufquittungen und eine kleine Auflistung den Überblick behalten kann.
Lilia hat geschrieben:
Sonntag 10. März 2019, 00:52
Du müsstest erst einmal sagen, wie dein "Gurt" aussehen müsste. Und selbst dann müsstest du vor allem deiner Freundin erklären, warum du auf einer Straße, auf der du allein mit deiner Freundin unterwegs bist, eine Absicherung haben möchtest, wenn sie die einzige ist, die dir schaden könnte. Da könnte es sein, dass du mit deinem Gurt dich absicherst, aber deine Beziehung erwürgst.
Ich glaube jetzt machst Du gerade aus einer Mücke einen Elefanten. Wieso "erwürgt" man seine Beziehung, wenn man im Vorfeld offen darüber spricht, wie man zukünftig die finanzielle Angelegenheiten gemeinsam handhaben möchte? Das ist doch ein wesentlicher Bestandteil des Alltags.
Lilia hat geschrieben:
Sonntag 10. März 2019, 00:52
Selbst mit einer schlechten Erfahrung im Handgepäck fände ich es unangebracht, einen Partner unter Generalverdacht zu stellen.
Wo wird denn der Partner unter Generalverdacht gestellt? Es geht doch darum eine Regelung zu finden, die beide als gerecht ansehen. Das sollte doch in einer Beziehung selbstverständlich sein. Man könnte durch fehlende Absprachen auch seinen eigenen Partner schaden. Und wenn nur ein Partner die Besitzrechte an der Wohnung hat, dann wäre es doch auch gut dem anderen zu versichern, ihn bei einer Trennung nicht sofort auf die Straße zu setzen.
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Re: Wenn ihr zusammen zieht

Beitrag von haber » Sonntag 10. März 2019, 10:11

BartS hat geschrieben:
Samstag 9. März 2019, 21:09
Sie hat solange etwas davon, solange sie bei Dir wohnen darf. Einen Anspruch hat sie nicht darauf und die reparierte Heizung samt Wohnung wäre auch weiterhin Dein Eigentum, wenn ihr nicht mehr zusammen seid und vielleicht fallen auch mal größere Reparaturen an. Wie ihr beide das gemeinsam regelt, ist allein eure Sache.
Ich befürchte, du meinst die Zeilen tatsächlich ernst.

Dadurch dass die Wohnung schon abbezahlt ist, sparen wir jeden Monat Geld, das wir ansonsten für die Kaltmiete aufwenden müssten. Das sind locker 300 EUR pro Monat pro Person. Und das so gesparte Geld verwenden wir eben bei Bedarf für die Handwerker, wenn man was kaputt gehen sollte.

Eine Situation, dass meine Freundin zum Beispiel bei einer kaputten Heizung sagen würde, dass sie dazu nichts bezahlt, weil es ja meine Wohnung ist, kommt mir gerade völlig absurd vor. Das bringe ich mit meinem Weltbild nicht in Einklang.

BartS hat geschrieben:
Samstag 9. März 2019, 21:09
haber hat geschrieben:
Samstag 9. März 2019, 20:54
So ein ständiges "Ja, aber wenn es mal auseindergeht"-Denken meiner Freundin würde mich halb wahnsinnig machen. Das wäre vermutlich sogar ein Grund, die Beziehung tatsächlich zu beenden, weil man vor lauter "Bedenken" das "hier und jetzt" gar nicht mehr genießen könnte.
Naja, wenn das schon ausreichen sollte, dass die Beziehung in Brüche geht, dann...
Ich habe mal von einem Psychologen gelesen, dass wir Menschen nur dann gut und sicher Autofahren, wenn wir es schaffen, Gedanken wie "Oh je, was dabei alles passieren kann", auszublenden. Wer sich ständig Sorgen macht, was alles schief gehen könnte, der kann das "hier und jetzt" nicht mehr genießen.

Ich rede jetzt auch nicht von wirklich größeren Anschaffungen wie einen Hausbau oder ähnliche Dimensionen. Da sollte man sich in der Tat Gedanken um ein "Wie ist es nach einer Trennung?" machen. Da geht es um 100.000e von Euro.

Ansonsten: Ganz ehrlich, was juckt mich ein Verlust von Anschaffungen im Bereich von 1000 oder lass es 5000 Euro sein? Eine Trennung würde mich emotional so sehr zusetzten, da interessiert mich das Geld genau Null. Das wäre mir sowas von egal. Wegen mir könnte sie das komplette Mobiliar mitnehmen. Der emotionale Schmerz wäre viel größer und wichtiger für mich.

Ich sehe es ähnlich zu einem Menschen, der eine überdurchschnittliche Eifersucht an den Tag legt. Das kann manchmal sogar in Kontrolle des Partners ausarten. Und genau so ein Verhalten "vergiftet" die Beziehung und für mich wäre das in der Tat ein Grund darüber nachzudenken, die Beziehung zu beenden.

Da fehlt das Grundvertrauen zueinander. Ich würde es nicht wollen, wenn jetzt "jeder Euro" aufgerechnet wird, nur weil man sich vielleicht mal trennen kann.

Oder anders formuliert: Wer ständig an ein mögliches Ende denkt, hat keine Zeit mehr, die Beziehung im Jetzt zu genießen.

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Re: Wenn ihr zusammen zieht

Beitrag von Lilia » Sonntag 10. März 2019, 11:23

BartS hat geschrieben:
Sonntag 10. März 2019, 10:04
Lilia hat geschrieben:
Sonntag 10. März 2019, 00:52
Wie stellst du dir das denn in der Praxis vor? Schau mal, ich hab zum Beispiel mal Abflüsse neu gemacht und dafür HT-Rohre gekauft. Würdest du die allen Ernstes bei einer Trennung ausbauen wollen? Oder würdest du berechnen, was ein Rohr meinetwegen nach 5-jähriger Nutzung noch wert ist? Würdest du alles aufschreiben, was du mal irgendwann gekauft hast? Jeden Kaffeelöffel, jede Rührschüssel? Bestimmte Dinge kauft man auch zusammen und zahlt Halbe-Halbe. Ganz oft Schlafzimmer. Wie schaut es da aus? Bett und Schrank auseinandersägen?
Abflussrohre gehören zur Standhaltung der Immobilie und sind deshalb Sache des Besitzers. Wenn es um den gemeinsamen Hausrat geht, muss man nach einer Trennung eine Regelung treffen für die Dinge die man gemeinsam gekauft hat und für die Sachen, die man getrennt angeschafft hat. Deshalb meinte ich, dass man durch Kaufquittungen und eine kleine Auflistung den Überblick behalten kann.
Lilia hat geschrieben:
Sonntag 10. März 2019, 00:52
Du müsstest erst einmal sagen, wie dein "Gurt" aussehen müsste. Und selbst dann müsstest du vor allem deiner Freundin erklären, warum du auf einer Straße, auf der du allein mit deiner Freundin unterwegs bist, eine Absicherung haben möchtest, wenn sie die einzige ist, die dir schaden könnte. Da könnte es sein, dass du mit deinem Gurt dich absicherst, aber deine Beziehung erwürgst.
Ich glaube jetzt machst Du gerade aus einer Mücke einen Elefanten. Wieso "erwürgt" man seine Beziehung, wenn man im Vorfeld offen darüber spricht, wie man zukünftig die finanzielle Angelegenheiten gemeinsam handhaben möchte? Das ist doch ein wesentlicher Bestandteil des Alltags.
Lilia hat geschrieben:
Sonntag 10. März 2019, 00:52
Selbst mit einer schlechten Erfahrung im Handgepäck fände ich es unangebracht, einen Partner unter Generalverdacht zu stellen.
Wo wird denn der Partner unter Generalverdacht gestellt? Es geht doch darum eine Regelung zu finden, die beide als gerecht ansehen. Das sollte doch in einer Beziehung selbstverständlich sein. Man könnte durch fehlende Absprachen auch seinen eigenen Partner schaden. Und wenn nur ein Partner die Besitzrechte an der Wohnung hat, dann wäre es doch auch gut dem anderen zu versichern, ihn bei einer Trennung nicht sofort auf die Straße zu setzen.
Mal davon abgesehen, dass du etwas an dem vorbeiargumentierst, was ich geschrieben habe, gebe ich mal folgende Situationen zu bedenken:
Es besteht die 50%ige Möglichkeit, dass im Falle einer Trennung diese von deiner Freundin ausgeht. Nun wird sich der Gedanke, sich von dir zu trennen, langsam im Kopf deiner Freundin formen. Genügend Zeit, um die Aufzeichnungen, wem was gehört, verschwinden zu lassen, mehr noch, alle transportablen Wertgegenstände außer Haus zu schaffen und entweder für sich zu verwenden oder einen Betrag x zu erzielen. Deine Aufzeichnungen hätten keinerlei Beweiskraft, denn wer sagt denn, dass es nicht Fantasieaufzeichnungen sind?
Deine Vorkehrungen zu boykottieren, braucht es etwas Vorbereitung und Organisation und ein paar Stunden, in denen du dich nicht in der Wohnung/ im Haus befindest. Wie ließe sich das verhindern?
  • Die Freundin gibt jedes Mal, wenn sie die Wohnung verlässt, ihre Wohnungsschlüssel an dich ab und betritt nur in deiner Anwesenheit eure Wohnung (na hoffentlich kam sie vorher nicht auf die Idee, sich eine Schlüsselkopie anfertigen zu lassen). Alternativ ist eure Wohnung ständig kameraüberwacht.
  • Du schließt die Aufzeichnungen weg, den Schlüssel trägst du immer um den Hals, bzw den Code kennst nur du und gibst ihn auch nicht im Zustand des größtmöglichen Maßes an Betrunkenheit preis. Alternativ mietest du ein Bankschließfach, zu dem nur du Zugang hast (etwas unpraktikabel nach jedem Kauf mit der Eintragung, aber was soll´s)
  • Um deinen Aufzeichnungen die nötige Beweiskraft zu geben, regelt ihr vertraglich, dass im Falle einer Neuanschaffung der nichtzahlende Teil im Beisein von Zeugen schriftlich bestätigt, dass er nicht der Eigentümer des Gegenstandes ist. Alternativ geht ihr jedes Mal zum Notar.
  • ...
Merkst du, wie absurd es ist, auf Sicherheit und nicht auf Vertrauen zum Partner setzen zu wollen?
Grundlage jeder Beziehung ist es, darauf zu vertrauen, dass ihr eine Lösung findet, die für beide akzeptabel und machbar ist, ggf auch über ein Beziehungsende hinaus. Es gibt nämlich auch viele Dinge, die kein materieller Verlust sind, die du aber dennoch schmerzlich im Falle eines Beziehungsendes vermissen wirst. Spätestens wenn man sein Kind nicht mehr täglich sieht oder wenn dir gemeinsame Freunde oder gar Familienmitglieder des Expartners ans Herz gewachsen sind. Da ist ein Rosenkrieg wesentlich verheerender als wenn man sich nur um materielle - und damit ersetzbare - Dinge streitet.

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Re: Wenn ihr zusammen zieht

Beitrag von Adrian Wonk » Sonntag 10. März 2019, 12:17

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Re: Wenn ihr zusammen zieht

Beitrag von BartS » Sonntag 10. März 2019, 22:16

haber hat geschrieben:
Sonntag 10. März 2019, 10:11
Eine Situation, dass meine Freundin zum Beispiel bei einer kaputten Heizung sagen würde, dass sie dazu nichts bezahlt, weil es ja meine Wohnung ist, kommt mir gerade völlig absurd vor. Das bringe ich mit meinem Weltbild nicht in Einklang.
Ja, das merke ich gerade. Ich habe es versucht zu erklären, warum man es so sehen kann. Mehr kann ich dazu nicht sagen.
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Re: Wenn ihr zusammen zieht

Beitrag von BartS » Sonntag 10. März 2019, 22:28

Lilia hat geschrieben:
Sonntag 10. März 2019, 11:23
Es besteht die 50%ige Möglichkeit, dass im Falle einer Trennung diese von deiner Freundin ausgeht. Nun wird sich der Gedanke, sich von dir zu trennen, langsam im Kopf deiner Freundin formen. Genügend Zeit, um die Aufzeichnungen, wem was gehört, verschwinden zu lassen, mehr noch, alle transportablen Wertgegenstände außer Haus zu schaffen und entweder für sich zu verwenden oder einen Betrag x zu erzielen. Deine Aufzeichnungen hätten keinerlei Beweiskraft, denn wer sagt denn, dass es nicht Fantasieaufzeichnungen sind?
Deine Vorkehrungen zu boykottieren, braucht es etwas Vorbereitung und Organisation und ein paar Stunden, in denen du dich nicht in der Wohnung/ im Haus befindest. Wie ließe sich das verhindern?
Wer sowas macht, begeht wissentlich Betrug und Unterschlagungen und geht ein hohes Risiko ein, dafür ziemlich hart bestraft zu werden, denn nicht alle Beweismittel lassen sich so einfach im Vorfeld vernichten. Will man das wirklich auf sich nehmen und ggf. als vorbestraft gelten?
Lilia hat geschrieben:
Sonntag 10. März 2019, 11:23
Merkst du, wie absurd es ist, auf Sicherheit und nicht auf Vertrauen zum Partner setzen zu wollen?
Ich finde es hingegen ehrlich gesagt absurd, nur auf das Vertrauen zu setzen und jegliche gemeinsame Regelung als überflüssig anzusehen.
Lilia hat geschrieben:
Sonntag 10. März 2019, 11:23
Grundlage jeder Beziehung ist es, darauf zu vertrauen, dass ihr eine Lösung findet, die für beide akzeptabel und machbar ist, ggf auch über ein Beziehungsende hinaus. Es gibt nämlich auch viele Dinge, die kein materieller Verlust sind, die du aber dennoch schmerzlich im Falle eines Beziehungsendes vermissen wirst. Spätestens wenn man sein Kind nicht mehr täglich sieht oder wenn dir gemeinsame Freunde oder gar Familienmitglieder des Expartners ans Herz gewachsen sind. Da ist ein Rosenkrieg wesentlich verheerender als wenn man sich nur um materielle - und damit ersetzbare - Dinge streitet.
Natürlich gehört das zur Grundlage einer Beziehung (und noch einiges mehr). Ich sehe aber nicht, dass dieses Vertrauen angezweifelt wird, wenn man klare finanzielle Regelungen im Vorfeld trifft. Ein weiteres Thema wäre übrigens in dem Zusammenhang das eigene Testament und die Berücksichtigung des eigenen Partners darin. Auch dort muss man eine detailierte Auflistung der eigenen Wertgegenstände vornehmen und an wen sie gehen sollen. Auch etwas, was viele nur ungerne in ihrer Lebenszeit machen wollen. Und etwas, an dem ganze Familien zerbrechen können.
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Re: Wenn ihr zusammen zieht

Beitrag von BartS » Sonntag 10. März 2019, 22:29

Adrian Wonk hat geschrieben:
Sonntag 10. März 2019, 12:17
Ich bin mal mit einer Frau, die ich eigentlich kaum kannte, zusammen gezogen.
Und wie ging das weiter?
"Liebe ist, dass man sich so lange gehen lässt, bis man nicht mehr gehen kann."
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Re: Wenn ihr zusammen zieht

Beitrag von Tania » Sonntag 10. März 2019, 22:40

haber hat geschrieben:
Sonntag 10. März 2019, 10:11
Eine Trennung würde mich emotional so sehr zusetzten, da interessiert mich das Geld genau Null. Das wäre mir sowas von egal. Wegen mir könnte sie das komplette Mobiliar mitnehmen. Der emotionale Schmerz wäre viel größer und wichtiger für mich.
Das wäre eher ein Argument, sich vorher abzusichern. Von Partner verlassen werden ist schlimm genug. Vom Partner und der gesamten Einrichtung verlassen werden ist noch schlimmer.

Allerdings bin ich auch so ein Typ, der - wenn er mit jemandem zusammen zieht - diesen Menschen als Teil der Familie betrachtet Und der dann nicht mehr groß Buch führt; es bleibt ja alles in der Familie. Nur mein Haus hab ich in einem Anfall von Vernunft ehevertraglich abgesichert.

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Re: Wenn ihr zusammen zieht

Beitrag von Melli » Sonntag 10. März 2019, 23:19

Lilia hat geschrieben:
Sonntag 10. März 2019, 00:52
[...] Würdest du alles aufschreiben, was du mal irgendwann gekauft hast? Jeden Kaffeelöffel, jede Rührschüssel? [...]
Ich weiß nicht, ob das so intendiert war, aber ich finde diese Erbsenzählerei in ihrer Absurdität äußerst amüsant :lol:

(Zumal ich mich um Quittungen, Bedienungsanleitungen, Kontoführung, Dokumente etc. eher wenig selbst zu kümmern pflege :shy:)

Was für mich schwieriger ist als für Euch Nicht-(mehr)-ABs ist das Thema "Wir-Gefühl". Da habe ich leider einen überdeutlichen Bruch zwischen "Innen" (z.B. Großfamilie/Clan, außer während ein paar Krisenjahren) und "Außen" (z.B. in der Schule, wo "Klassengemeinschaften" für mich keine waren). So etwas wie "Teil einer Beziehung" war ich nie.

Mit den Jahren... soll heißen, je länger ich mir einen Kopf mache, und auch schlechte Erfahrungen sammele, scheint das noch immer weiter schwieriger geworden zu sein. Das ist nicht gut :(
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Re: Wenn ihr zusammen zieht

Beitrag von Adrian Wonk » Montag 11. März 2019, 04:08

BartS hat geschrieben:
Sonntag 10. März 2019, 22:29
Adrian Wonk hat geschrieben:
Sonntag 10. März 2019, 12:17
Ich bin mal mit einer Frau, die ich eigentlich kaum kannte, zusammen gezogen.
Und wie ging das weiter?
Nach ein paar Wochen war das vorbei, ebenso die Beziehung, die ich gelaubt hatte zu haben.

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Re: Wenn ihr zusammen zieht

Beitrag von Gatem » Montag 11. März 2019, 07:52

Lilia hat geschrieben:
Sonntag 10. März 2019, 00:52
Würdest du alles aufschreiben, was du mal irgendwann gekauft hast? Jeden Kaffeelöffel, jede Rührschüssel?
Also ich führe am PC eine Art Haushaltsbuch. Ich notiere mir jedwede Ausgabe auf den Cent genau. Damit würde ich sicherlich nicht aufhören, wenn ich in eine Partnerschaft kommen würde.

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Re: Wenn ihr zusammen zieht

Beitrag von Tania » Montag 11. März 2019, 09:01

Gatem hat geschrieben:
Montag 11. März 2019, 07:52
Lilia hat geschrieben:
Sonntag 10. März 2019, 00:52
Würdest du alles aufschreiben, was du mal irgendwann gekauft hast? Jeden Kaffeelöffel, jede Rührschüssel?
Also ich führe am PC eine Art Haushaltsbuch. Ich notiere mir jedwede Ausgabe auf den Cent genau. Damit würde ich sicherlich nicht aufhören, wenn ich in eine Partnerschaft kommen würde.
Du tippst echt den ganzen Kassenbon ab? Fleißig ...

Aber die Frage ist eher: würdest Du in Deinem Haushaltsbuch vermerken, wer das Erworbene bezahlt hat?

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Re: Wenn ihr zusammen zieht

Beitrag von Gucki » Montag 11. März 2019, 09:14

Gatem hat geschrieben:
Montag 11. März 2019, 07:52
Also ich führe am PC eine Art Haushaltsbuch. Ich notiere mir jedwede Ausgabe auf den Cent genau. Damit würde ich sicherlich nicht aufhören, wenn ich in eine Partnerschaft kommen würde.
Mich würde interessieren, warum Du das machst?

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Re: Wenn ihr zusammen zieht

Beitrag von Melli » Montag 11. März 2019, 09:38

Tania hat geschrieben:
Montag 11. März 2019, 09:01
Du tippst echt den ganzen Kassenbon ab? Fleißig ...
In manchen Haushalten sollen ja Scanner herumstehen :pfeif:

(Nur ich bin zu dumm, damit umzugehen... Und mit Spreadsheets sowieso :holy:)
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Re: Wenn ihr zusammen zieht

Beitrag von Gatem » Montag 11. März 2019, 10:06

Tania hat geschrieben:
Montag 11. März 2019, 09:01
Du tippst echt den ganzen Kassenbon ab? Fleißig ...

Aber die Frage ist eher: würdest Du in Deinem Haushaltsbuch vermerken, wer das Erworbene bezahlt hat?
Ich tippe den Kassenbon nicht komplett ab; das wäre m.E. nicht sinnig, da der Kassenbon sowieso aufbewahrt wird (habe alle Kassenbons seit 2004 im Schrank… muss da aber mal aufräumen). Ich gruppiere die Ausgaben nach Kategorien (Lebensmittel, Körperpflegeartikel, Kleidung, etc.) und notieren die jeweiligen Endbeträge des Einkaufs.

Da es sich um die Ausgaben handelt, die ich persönlich tätige, ist ein „wer hat es bezahlt“ an der Stelle nicht nötig.
Da ich allerdings noch nie in einer entsprechenden Situation war, habe ich mir auch noch nie Gedanken darüber gemacht, wie ich etwas notieren würde, dass ich nur zur Hälfte zahle. Entweder würde ich da nur die Hälfte eintragen, oder ich müsste ein zusätzliches Konto/Haushaltsbuch anlegen.
Ich denke da kann ich drüber nachdenken, wenn es tatsächlich mal soweit kommen sollte. :mrgreen:

Gucki hat geschrieben:
Montag 11. März 2019, 09:14
Mich würde interessieren, warum Du das machst?
Ich will einfach wissen, woher mein Geld kommt und wo es hin verschwindet Du etwa nicht?

haber
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Re: Wenn ihr zusammen zieht

Beitrag von haber » Montag 11. März 2019, 10:53

BartS hat geschrieben:
Sonntag 10. März 2019, 22:16
haber hat geschrieben:
Sonntag 10. März 2019, 10:11
Eine Situation, dass meine Freundin zum Beispiel bei einer kaputten Heizung sagen würde, dass sie dazu nichts bezahlt, weil es ja meine Wohnung ist, kommt mir gerade völlig absurd vor. Das bringe ich mit meinem Weltbild nicht in Einklang.
Ja, das merke ich gerade. Ich habe es versucht zu erklären, warum man es so sehen kann. Mehr kann ich dazu nicht sagen.
Auch nach einem Tag kann ich deinen Gedankengang nicht nachvollziehen.

Ok, nimm mal an, du wohnst mit deiner Freundin in deren Wohnung. Da die Wohnung Eigentum ist, müsst ihr nur die Nebenkosten bezahlen. Die Kaltmiete fällt weg. Ihr zahlt also - sagen wir mal - jeder 150 EUR im Monat für die Nebenkosten. Du wohnst also mit deiner Freundin für 150 EUR im Monat in einer relativ großen 3 Zimmer-Wohnung.

Nach 3 Jahren geht der Heizkörper im Wohnzimmer kaputt und die Reparatur kostet 350 EUR.

Es wäre in dieser Situation für dein Verständnis ein akzeptables Sozialverhalten, zu deiner Freundin zu sagen, dass du dich aber nicht an den Reparaturkosten beteiligen wirst, weil es ja schließlich ihre Wohnung ist?

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Re: Wenn ihr zusammen zieht

Beitrag von haber » Montag 11. März 2019, 10:56

Gatem hat geschrieben:
Montag 11. März 2019, 10:06
Gucki hat geschrieben:
Montag 11. März 2019, 09:14
Mich würde interessieren, warum Du das machst?
Ich will einfach wissen, woher mein Geld kommt und wo es hin verschwindet Du etwa nicht?
Was bringt dir dieses Wissen? Was genau ist so interessant daran zu wissen, ob du nun 150 EUR oder 175 EUR für Körperpflege ausgegeben hast?

Überleg mal, wieviel Zeit du aufwendest, um das alles fein säuberlich zu dokumentieren und zu archivieren. Diese Zeit ist für andere Tätigkeiten verloren.

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Re: Wenn ihr zusammen zieht

Beitrag von Gilbert » Montag 11. März 2019, 11:16

Gatem hat geschrieben:
Montag 11. März 2019, 10:06
Ich tippe den Kassenbon nicht komplett ab; das wäre m.E. nicht sinnig, da der Kassenbon sowieso aufbewahrt wird (habe alle Kassenbons seit 2004 im Schrank… muss da aber mal aufräumen).
Die Kassenbons sind alle lesbar? Auf denjenigen, die auf Thermopapier ausgedruckt sind, erkennt man spätestens nach zwei Jahren kaum noch etwas. Da bringt eine jahrelange Archivierung nichts, wenn keine adäquate Sicherungsmaßnahme (z.B. kopieren auf Normalpapier) durchgeführt wurde.

Gatem hat geschrieben:
Montag 11. März 2019, 10:06
Gucki hat geschrieben:
Montag 11. März 2019, 09:14
Mich würde interessieren, warum Du das machst?
Ich will einfach wissen, woher mein Geld kommt und wo es hin verschwindet Du etwa nicht?
Nö, ich will das nicht wissen. Ist mir sozusagen scheißegal. Hauptsache ist, daß immer genügend Geld für Ausgaben vorhanden ist. Der Rest ist wurscht.
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.
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Re: Wenn ihr zusammen zieht

Beitrag von BartS » Montag 11. März 2019, 16:10

haber hat geschrieben:
Montag 11. März 2019, 10:53
Ok, nimm mal an, du wohnst mit deiner Freundin in deren Wohnung. Da die Wohnung Eigentum ist, müsst ihr nur die Nebenkosten bezahlen. Die Kaltmiete fällt weg. Ihr zahlt also - sagen wir mal - jeder 150 EUR im Monat für die Nebenkosten. Du wohnst also mit deiner Freundin für 150 EUR im Monat in einer relativ großen 3 Zimmer-Wohnung.

Nach 3 Jahren geht der Heizkörper im Wohnzimmer kaputt und die Reparatur kostet 350 EUR.

Es wäre in dieser Situation für dein Verständnis ein akzeptables Sozialverhalten, zu deiner Freundin zu sagen, dass du dich aber nicht an den Reparaturkosten beteiligen wirst, weil es ja schließlich ihre Wohnung ist?
Eindeutig ja, aber eigentlich würde ich genau solche Sachen vor dem Einzug klären und nicht 3 Jahre danach. Denn was ist, wenn nicht ein Heizkörper defekt ist, sondern Teile vom Dach und die Reparatur kostet 3500 Euro? Oder der Balkon muss für 5000 Euro erneuert werden? Wenn Du alleine in Deiner Wohnung lebst, dann bildest Du Rücklagen, um anstehende Instandhaltungen und Reparaturen bezahlen zu können. Den eigenen Partner an der Finanzierung dieser Rücklagen zu beteiligen oder an Reparaturen, die eindeutig Sache des Besitzers sind, fände ich sozial nicht akzeptabel. Im übrigen finde ich es okay, wenn man neben den Nebenkosten auch eine Miete vereinbart, weil man auch nicht für umsonst bei anderen wohnen kann. Wenn man das schriftlich festhält, dann weiß der Partner auch, dass er pro Monat nicht über einen bestimmten Betrag zahlen muss.

Dein Argument scheint ja zu sein, dass die 350 Euro noch moderat sind und man es dem Partner zumuten kann, sich zur Hälfte an den Kosten zu beteiligen. Aber was ist, wenn es deutlich mehr wäre? Ich gehe ja auch nicht zu Dir und sage, gib mir 10 Euro, weil das ist ja nicht viel Geld.
"Liebe ist, dass man sich so lange gehen lässt, bis man nicht mehr gehen kann."
(Hazel Brugger)

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