Kopfkino und die Folgen

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Tania
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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Tania » Dienstag 26. März 2019, 13:45

LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 26. März 2019, 12:50
An Männern bin ich als Hetero-Mann nicht interessiert, mit "Mädchen" meine ich minderjährig und das ist mit sicher zu jung und ob eine Frau jenseits der 40 einen Mann will, wo andere denken "Mutter und Sohn"?
Was "andere" denken, war mir immer herzlich egal. Davon abgesehen geht man mit Affären auch selten unter Menschen.

Aber Dein Beitrag illustriert ganz gut unsere unterschiedliche Herangehensweise. Ich rede erstmal mit Jedem - da interessiert mich auch, was Frauen, Senioren und Minderjährige zu sagen haben. Und danach merke ich, an wem ich sexuell interessiert bin (was bei ca. 5% meiner männlichen Gesprächspartner zwischen 23 und 63 der Fall ist) und wechsle in den Baggermodus.

Du redest hingegen nur mit Menschen, an denen Du sexuell interessiert bist - und bist damit einerseits sofort im Baggermodus und hast andererseits als Selektionskriterien tatsächlich nur Alter und Geschlecht. Was dann natürlich den Eindruck erweckt "der baggert echt wahllos Jede an".

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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von strategister » Dienstag 26. März 2019, 17:01

Gatem hat geschrieben:
Mittwoch 20. März 2019, 21:34
Ich hab' die Tage eine interessante Schuh-Werbung gesehen, von der ich denke, dass sie irgendwie ganz gut zu diesem Forum passt und vielleicht als Denkanstoß oder auch als Diskussionsthema geeignet ist. Aber schaut es euch selbst an:
https://youtu.be/h7R5cnvtWAo

Was sind eure Gedanken dazu?
Meine Gedanken: Musste heulen bei dem Video weils mich sehr an mich erinnert... und an eine einsame Zukunft wenns so weiter geht...

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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Morkel » Dienstag 26. März 2019, 18:18

Tania hat geschrieben:
Dienstag 26. März 2019, 13:45
LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 26. März 2019, 12:50
An Männern bin ich als Hetero-Mann nicht interessiert, mit "Mädchen" meine ich minderjährig und das ist mit sicher zu jung und ob eine Frau jenseits der 40 einen Mann will, wo andere denken "Mutter und Sohn"?
Was "andere" denken, war mir immer herzlich egal. Davon abgesehen geht man mit Affären auch selten unter Menschen.

Aber Dein Beitrag illustriert ganz gut unsere unterschiedliche Herangehensweise. Ich rede erstmal mit Jedem - da interessiert mich auch, was Frauen, Senioren und Minderjährige zu sagen haben. Und danach merke ich, an wem ich sexuell interessiert bin (was bei ca. 5% meiner männlichen Gesprächspartner zwischen 23 und 63 der Fall ist) und wechsle in den Baggermodus.

Du redest hingegen nur mit Menschen, an denen Du sexuell interessiert bist - und bist damit einerseits sofort im Baggermodus und hast andererseits als Selektionskriterien tatsächlich nur Alter und Geschlecht. Was dann natürlich den Eindruck erweckt "der baggert echt wahllos Jede an".
Ja, und das Schlimme am zweiten Modus ist wie ich finde, dass das ziemlich schnell nur noch in reiner Selbstsabotage ausartet. Wenn ich eh schon sozial etwas "nachholbedürftig" unterwegs bin, und dann meine Interaktionen mit meinen Mitmenschen derart einschränke und mit einem einzigen Ziel überfrachte, ist es doch kein Wunder, dass das relativ schnell nur noch verkrampft, bedürftig und schräg rüberkommt, und damit schon beinahe zwangsläufig Ablehnung hervorruft.

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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Gilbert » Mittwoch 27. März 2019, 05:00

LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 26. März 2019, 12:50
An Männern bin ich als Hetero-Mann nicht interessiert.....
.....selber schuld!

Ich lernte damals in meinem Umfeld einen schwulen Mann kennen. Wir wurden Freunde. Er sorgte dafür, daß mir meine zukünftige Frau über den Weg lief. Nicht nur das. Später half er auch unterstützend nach und zog im Hintergrund die Strippen, als meine Frau und ich ein Paar wurden....
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.
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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Dr. House » Mittwoch 27. März 2019, 06:22

Gilbert hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 05:00
LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 26. März 2019, 12:50
An Männern bin ich als Hetero-Mann nicht interessiert.....
.....selber schuld!

Ich lernte damals in meinem Umfeld einen schwulen Mann kennen. Wir wurden Freunde. Er sorgte dafür, daß mir meine zukünftige Frau über den Weg lief. Nicht nur das. Später half er auch unterstützend nach und zog im Hintergrund die Strippen, als meine Frau und ich ein Paar wurden....
Und das jemand anderes im Hintergrund die Strippen zieht findest du erstrebenswert?

Ich nenne das; „sich in Abhängigkeit begeben“.
Die Gefahr: wenn du oder ihr nicht mehr so springt wie dein Freund will, hat er auch Mittel und Wege einen Scherbenhaufen zu hinterlassen.

Ich würde niemals bei der Partnersuche andere involvieren. Alleine schon weil diese Personen ggf. meinen, sie hätten mir gegenüber Ansprüche - wenn’s gut läuft oder ich sei ihnen etwas schuldig.
Ich war einst glücklich, wenn auch nur im Traum.
Doch ich war glücklich.

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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Pentas » Mittwoch 27. März 2019, 06:37

Dr. House hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 06:22
Und das jemand anderes im Hintergrund die Strippen zieht findest du erstrebenswert?

Ich nenne das; „sich in Abhängigkeit begeben“.
Die Gefahr: wenn du oder ihr nicht mehr so springt wie dein Freund will, hat er auch Mittel und Wege einen Scherbenhaufen zu hinterlassen.

Ich würde niemals bei der Partnersuche andere involvieren. Alleine schon weil diese Personen ggf. meinen, sie hätten mir gegenüber Ansprüche - wenn’s gut läuft oder ich sei ihnen etwas schuldig.
Warum nicht? :gruebel:

Mehr als einander vorzustellen, über den anderen etwas positives erzählen und für "zufällige" Begegnungen sorgen, kann der gemeinsame Freund auch nicht machen. Sehe da nicht, wie eine Abhängigkeit entstehen soll.

Eine Beziehung hab ich so noch nicht bekommen, aber einmal einen Job, da hat auch ein Freund zuerst ein gute Wort für mich eingelegt, was mir bei der Bewerbung sehr geholfen hat. Ich hätte den Job wahrscheinlich auch ohne sein gutes Wort bekommen, aber ohne ihn hätte ich mich dort erst gar nicht beworben.
Zuletzt geändert von Pentas am Mittwoch 27. März 2019, 07:35, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Dr. House » Mittwoch 27. März 2019, 06:57

Pentas hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 06:37
Dr. House hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 06:22
Und das jemand anderes im Hintergrund die Strippen zieht findest du erstrebenswert?

Ich nenne das; „sich in Abhängigkeit begeben“.
Die Gefahr: wenn du oder ihr nicht mehr so springt wie dein Freund will, hat er auch Mittel und Wege einen Scherbenhaufen zu hinterlassen.

Ich würde niemals bei der Partnersuche andere involvieren. Alleine schon weil diese Personen ggf. meinen, sie hätten mir gegenüber Ansprüche - wenn’s gut läuft oder ich sei ihnen etwas schuldig.
Warum nicht? :gruebel:

Mehr als einander vorzustellen, über den anderen etwas positives erzählen und für "zufällige" Begegnungen sorgen, kann der gemeinsame Freund auch nicht machen. Sehe da nicht, wie eine Abhängigkeit entstehen soll.
Aber ist es denn nicht schöner das alleine aus eigener Kraft zu schaffen? Kann einem ewig vorgehalten werden.. „Ohne mich wäre das nie was geworden, ich hab euch bekannt gemacht!“

Ich würde mich besser fühlen, hätte ich es allein geschafft..
Ich war einst glücklich, wenn auch nur im Traum.
Doch ich war glücklich.

Pentas

Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Pentas » Mittwoch 27. März 2019, 07:02

Dr. House hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 06:57
Aber ist es denn nicht schöner das alleine aus eigener Kraft zu schaffen? Kann einem ewig vorgehalten werden.. „Ohne mich wäre das nie was geworden, ich hab euch bekannt gemacht!“

Ich würde mich besser fühlen, hätte ich es allein geschafft..
Was für eine Art Freund hält einem das ewig vor? Ich wäre überhaupt froh ein Beziehung zu haben, unabhängig davon wie sie zustande gekommen ist.

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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Tania » Mittwoch 27. März 2019, 07:28

Dr. House hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 06:57
Aber ist es denn nicht schöner das alleine aus eigener Kraft zu schaffen? Kann einem ewig vorgehalten werden.. „Ohne mich wäre das nie was geworden, ich hab euch bekannt gemacht!“

Ich würde mich besser fühlen, hätte ich es allein geschafft..
Du bist auch so ein "... aber das Glas ist nur zu 15/16tel voll, das trink ich nicht" - Typ, was? ;)

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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Cascade » Mittwoch 27. März 2019, 10:33

Um mal auf die Smartphone Thematik zurück zu kommen: Geht doch mal in die Stadt und setzt euch mal auf eine Bank oder stellt euch irgendwo hin und beobachtet die Leute. Die überwiegende Mehrheit ist ständig mit ihrem Smartphone beschäftigt und kriegt doch gar nicht mehr mit was außen rum passiert. Und selbst wenn ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahre,muss ich nicht zwangsweise auf das Smartphone schauen sondern kann auch ein Buch lesen oder zum Fenster rausschauen.

Neulich bin ich mit dem Zug nach Frankfurt gefahren, und ich persönlich habe bis auf ein oder zweimal mein Smartphone nicht benutzt. Habe halt dann mal zum Fenster hinaus gesehen oder in meinem Buch gelesen. Auf der Rückfahrt selbiges. Aber gut, ich bin wahrscheinlich zu rückständig und zu alt um das zu verstehen :)

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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Gatem » Mittwoch 27. März 2019, 11:06

Tania hat geschrieben:
Dienstag 26. März 2019, 13:45
Aber Dein Beitrag illustriert ganz gut unsere unterschiedliche Herangehensweise. Ich rede erstmal mit Jedem - da interessiert mich auch, was Frauen, Senioren und Minderjährige zu sagen haben. Und danach merke ich, an wem ich sexuell interessiert bin (was bei ca. 5% meiner männlichen Gesprächspartner zwischen 23 und 63 der Fall ist) und wechsle in den Baggermodus.

Du redest hingegen nur mit Menschen, an denen Du sexuell interessiert bist - und bist damit einerseits sofort im Baggermodus und hast andererseits als Selektionskriterien tatsächlich nur Alter und Geschlecht. Was dann natürlich den Eindruck erweckt "der baggert echt wahllos Jede an".
Ich könnte mir vorstellen, dass das jetzt nicht nur eine rein persönliche Abweichung ist, sondern generell ein Männer/Frauen-Unterschied.

Ich würde auch nicht „mit jedem“ reden. Nur Personen, bei denen ich eine „Grund-Sympathie“ verspüre würde ich überhaupt ansprechen.
Im Falle von Frauen wäre diese Gruppe dann insofern auch weitgehend identisch mit der Gruppe „kann ich mir als Sexualpartner vorstellen“; bei Männern gibt es dieses Problem natürlich nicht, aber auch da muss der andere zumindest grundlegend sympathisch rüberkommen.

Pentas

Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Pentas » Mittwoch 27. März 2019, 11:14

Cascade hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 10:33
Um mal auf die Smartphone Thematik zurück zu kommen: Geht doch mal in die Stadt und setzt euch mal auf eine Bank oder stellt euch irgendwo hin und beobachtet die Leute. Die überwiegende Mehrheit ist ständig mit ihrem Smartphone beschäftigt und kriegt doch gar nicht mehr mit was außen rum passiert. Und selbst wenn ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahre,muss ich nicht zwangsweise auf das Smartphone schauen sondern kann auch ein Buch lesen oder zum Fenster rausschauen.

Neulich bin ich mit dem Zug nach Frankfurt gefahren, und ich persönlich habe bis auf ein oder zweimal mein Smartphone nicht benutzt. Habe halt dann mal zum Fenster hinaus gesehen oder in meinem Buch gelesen. Auf der Rückfahrt selbiges. Aber gut, ich bin wahrscheinlich zu rückständig und zu alt um das zu verstehen :)
Sehe ich jetzt nicht unbedingt so. Auf der Straße laufen die wenigsten mit dem Blick aufs Smartphone gesenkt herum. Selbst im Zug lesen wahrscheinlich mehr als mit dem Smartphone herum spielen.
Aber vielleicht ist das nur meine Altersgruppe, die mich am meisten interessiert.

Pentas

Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Pentas » Mittwoch 27. März 2019, 11:16

Gatem hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 11:06
Ich würde auch nicht „mit jedem“ reden. Nur Personen, bei denen ich eine „Grund-Sympathie“ verspüre würde ich überhaupt ansprechen.
Im Falle von Frauen wäre diese Gruppe dann insofern auch weitgehend identisch mit der Gruppe „kann ich mir als Sexualpartner vorstellen“; bei Männern gibt es dieses Problem natürlich nicht, aber auch da muss der andere zumindest grundlegend sympathisch rüberkommen.
Du redest nur mit Frauen, die du dir als Sexualpartner vorstellen kannst?

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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Calliandra » Mittwoch 27. März 2019, 11:32

Gatem hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 11:06
Tania hat geschrieben:
Dienstag 26. März 2019, 13:45
Aber Dein Beitrag illustriert ganz gut unsere unterschiedliche Herangehensweise. Ich rede erstmal mit Jedem - da interessiert mich auch, was Frauen, Senioren und Minderjährige zu sagen haben. Und danach merke ich, an wem ich sexuell interessiert bin (was bei ca. 5% meiner männlichen Gesprächspartner zwischen 23 und 63 der Fall ist) und wechsle in den Baggermodus.

Du redest hingegen nur mit Menschen, an denen Du sexuell interessiert bist - und bist damit einerseits sofort im Baggermodus und hast andererseits als Selektionskriterien tatsächlich nur Alter und Geschlecht. Was dann natürlich den Eindruck erweckt "der baggert echt wahllos Jede an".
Ich könnte mir vorstellen, dass das jetzt nicht nur eine rein persönliche Abweichung ist, sondern generell ein Männer/Frauen-Unterschied.

Ich würde auch nicht „mit jedem“ reden. Nur Personen, bei denen ich eine „Grund-Sympathie“ verspüre würde ich überhaupt ansprechen.
Im Falle von Frauen wäre diese Gruppe dann insofern auch weitgehend identisch mit der Gruppe „kann ich mir als Sexualpartner vorstellen“; bei Männern gibt es dieses Problem natürlich nicht, aber auch da muss der andere zumindest grundlegend sympathisch rüberkommen.
Ich finde es eigentlich super so, wie Tania es macht, auch wenn man hier in Deutschland tatsächlich generell in der Hinsicht verklemmter bzw. distanzierter ist und nicht einfach immer mal so mit Fremden auf der Straße spricht (da nehme ich mich nicht raus, auch wenn das früher hauptsächlich an meiner Schüchternheit lag). Da ich zwei Jahre in Südeuropa wohnte, habe ich den Vergleich und habe für mich ab dann bewusst öfter mal Situationen mehr genutzt, wo es einen leichten Einstieg zu einer netten Plauderei gab – auch unabhängig davon, ob diese Person mich jetzt partnerschaftlich oder sexuell interessieren könnte.
Gatem, wieso glaubst du, dass Frauen mit jedem reden, also auch mit Leuten, bei denen die von dir genannte Grund-Sympathie nicht da ist? Und wieso muss eine Person des anderen Geschlechts, wenn sie dir sympathisch ist, gleichzeitig als Sexualpartner taugen? Kannst du dir nicht z. B. eine knuffige Omi vorstellen, der du mal am Supermarktregal hilfst, was runterzuholen, weil sie nicht gut drankommt oder so und daraus ergibt sich eine nette Plauderei? Ich finde auch generell, dass Sympathie und sexuelle Anziehung nicht zwangsläufig im Zweierpack auftauchen.

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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Cascade » Mittwoch 27. März 2019, 12:47

Pentas hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 11:14
Cascade hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 10:33
Um mal auf die Smartphone Thematik zurück zu kommen: Geht doch mal in die Stadt und setzt euch mal auf eine Bank oder stellt euch irgendwo hin und beobachtet die Leute. Die überwiegende Mehrheit ist ständig mit ihrem Smartphone beschäftigt und kriegt doch gar nicht mehr mit was außen rum passiert. Und selbst wenn ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahre,muss ich nicht zwangsweise auf das Smartphone schauen sondern kann auch ein Buch lesen oder zum Fenster rausschauen.

Neulich bin ich mit dem Zug nach Frankfurt gefahren, und ich persönlich habe bis auf ein oder zweimal mein Smartphone nicht benutzt. Habe halt dann mal zum Fenster hinaus gesehen oder in meinem Buch gelesen. Auf der Rückfahrt selbiges. Aber gut, ich bin wahrscheinlich zu rückständig und zu alt um das zu verstehen :)
Sehe ich jetzt nicht unbedingt so. Auf der Straße laufen die wenigsten mit dem Blick aufs Smartphone gesenkt herum. Selbst im Zug lesen wahrscheinlich mehr als mit dem Smartphone herum spielen.
Aber vielleicht ist das nur meine Altersgruppe, die mich am meisten interessiert.
Lesen tun da eher wenige, entweder Laptop oder Smartphone. Zumindest war das bei meiner Zugfahrt so.

Morkel

Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Morkel » Mittwoch 27. März 2019, 15:47

Dr. House hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 06:22
Gilbert hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 05:00
LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 26. März 2019, 12:50
An Männern bin ich als Hetero-Mann nicht interessiert.....
.....selber schuld!

Ich lernte damals in meinem Umfeld einen schwulen Mann kennen. Wir wurden Freunde. Er sorgte dafür, daß mir meine zukünftige Frau über den Weg lief. Nicht nur das. Später half er auch unterstützend nach und zog im Hintergrund die Strippen, als meine Frau und ich ein Paar wurden....
Und das jemand anderes im Hintergrund die Strippen zieht findest du erstrebenswert?

Ich nenne das; „sich in Abhängigkeit begeben“.
Die Gefahr: wenn du oder ihr nicht mehr so springt wie dein Freund will, hat er auch Mittel und Wege einen Scherbenhaufen zu hinterlassen.

Ich würde niemals bei der Partnersuche andere involvieren. Alleine schon weil diese Personen ggf. meinen, sie hätten mir gegenüber Ansprüche - wenn’s gut läuft oder ich sei ihnen etwas schuldig.
Auch wenn es jetzt etwas spitz klingt, aber es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, wenn man als AB jemanden der gerade von seinen tollen, praktischen Erfahrungen auf dem Weg aus dem AB-Tum berichtet (welche in meinen Augen unendlich wertvoller für alle Beteiligten sind, als all das gesammelte Ablehnen, Beklagen, Theoretisieren und Rationalisieren, was hier sonst so tagein tagaus betrieben wird), derartige wenn auch gutgemeinten Warnungen und Ratschläge erteilt :roll:

Für mich wäre sowas eher der richtige Zeitpunkt, vielleicht doch mal in sich zu gehen und zuzulassen, dass doch an mancher Stelle etwas weniger (einseitige) Versteifung und felsenfeste Vorstellungen wie alles im Leben zu laufen hat mehr wären. Sowas vielleicht auch mehr als Inspiration zu nehmen, statt als Anlass sofort wieder in die alte Verweigerungs- und Ablehnungshaltung zu gehen.

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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Tania » Mittwoch 27. März 2019, 17:05

Morkel hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 15:47
Auch wenn es jetzt etwas spitz klingt, aber es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, wenn man als AB jemanden der gerade von seinen tollen, praktischen Erfahrungen auf dem Weg aus dem AB-Tum berichtet (welche in meinen Augen unendlich wertvoller für alle Beteiligten sind, als all das gesammelte Ablehnen, Beklagen, Theoretisieren und Rationalisieren, was hier sonst so tagein tagaus betrieben wird), derartige wenn auch gutgemeinten Warnungen und Ratschläge erteilt :roll:
... insbesondere wenn besagter Jemand mit seiner Strategie offensichtlich erfolgreich war, seit Jahren glücklich verheiratet ist, und keine der geäußerten Warnungen eingetroffen ist...

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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Ferienhaus » Mittwoch 27. März 2019, 17:22

Dr. House hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 06:57
Pentas hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 06:37
Dr. House hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 06:22
Und das jemand anderes im Hintergrund die Strippen zieht findest du erstrebenswert?

Ich nenne das; „sich in Abhängigkeit begeben“.
Die Gefahr: wenn du oder ihr nicht mehr so springt wie dein Freund will, hat er auch Mittel und Wege einen Scherbenhaufen zu hinterlassen.

Ich würde niemals bei der Partnersuche andere involvieren. Alleine schon weil diese Personen ggf. meinen, sie hätten mir gegenüber Ansprüche - wenn’s gut läuft oder ich sei ihnen etwas schuldig.
Warum nicht? :gruebel:

Mehr als einander vorzustellen, über den anderen etwas positives erzählen und für "zufällige" Begegnungen sorgen, kann der gemeinsame Freund auch nicht machen. Sehe da nicht, wie eine Abhängigkeit entstehen soll.
Aber ist es denn nicht schöner das alleine aus eigener Kraft zu schaffen? Kann einem ewig vorgehalten werden.. „Ohne mich wäre das nie was geworden, ich hab euch bekannt gemacht!“

Ich würde mich besser fühlen, hätte ich es allein geschafft..
Soll jetzt nicht böse klingen, aber was heißt "allein schaffen"?

Pentas Beispiel über erweiterten Freundeskreis ist doch nichts außergewöhnliches auch für Normalos. Da werden wohl noch die meisten Beziehungen angebahnt.

Solange das nicht in die Richtung geht, dass dir etwa ein Freund über Funk vom Nebenzimmer aus jeden Flirtschritt einzeln erklärt, würde ich das schon noch unter "allein geschafft" kategorisieren, selbst wenn irgendein Freund vom ABtum weiß und Situationen herbeiführt, die für dich von Vorteil sein könnten.

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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Krausig » Donnerstag 28. März 2019, 07:48

Morkel hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 15:47
Dr. House hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 06:22
Gilbert hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 05:00

.....selber schuld!

Ich lernte damals in meinem Umfeld einen schwulen Mann kennen. Wir wurden Freunde. Er sorgte dafür, daß mir meine zukünftige Frau über den Weg lief. Nicht nur das. Später half er auch unterstützend nach und zog im Hintergrund die Strippen, als meine Frau und ich ein Paar wurden....
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Ich würde niemals bei der Partnersuche andere involvieren. Alleine schon weil diese Personen ggf. meinen, sie hätten mir gegenüber Ansprüche - wenn’s gut läuft oder ich sei ihnen etwas schuldig.
Auch wenn es jetzt etwas spitz klingt, aber es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, wenn man als AB jemanden der gerade von seinen tollen, praktischen Erfahrungen auf dem Weg aus dem AB-Tum berichtet (welche in meinen Augen unendlich wertvoller für alle Beteiligten sind, als all das gesammelte Ablehnen, Beklagen, Theoretisieren und Rationalisieren, was hier sonst so tagein tagaus betrieben wird), derartige wenn auch gutgemeinten Warnungen und Ratschläge erteilt :roll:

Für mich wäre sowas eher der richtige Zeitpunkt, vielleicht doch mal in sich zu gehen und zuzulassen, dass doch an mancher Stelle etwas weniger (einseitige) Versteifung und felsenfeste Vorstellungen wie alles im Leben zu laufen hat mehr wären. Sowas vielleicht auch mehr als Inspiration zu nehmen, statt als Anlass sofort wieder in die alte Verweigerungs- und Ablehnungshaltung zu gehen.
+2 :daumen:

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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Tania » Donnerstag 28. März 2019, 08:42

Ferienhaus hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 17:22
Solange das nicht in die Richtung geht, dass dir etwa ein Freund über Funk vom Nebenzimmer aus jeden Flirtschritt einzeln erklärt ...
Und dann zu fortgeschrittenener Stunde: "rein - raus - rein - raus - rein - raus" ... :pfeif:

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