Kopfkino und die Folgen

Rund um die persönliche Situation, Erlebnisse und was einem auf dem Herzen liegt

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Gatem
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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Gatem » Donnerstag 28. März 2019, 10:09

Ferienhaus hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 17:22
Solange das nicht in die Richtung geht, dass dir etwa ein Freund über Funk vom Nebenzimmer aus jeden Flirtschritt einzeln erklärt, würde ich das schon noch unter "allein geschafft" kategorisieren, selbst wenn irgendein Freund vom ABtum weiß und Situationen herbeiführt, die für dich von Vorteil sein könnten.
Ehrlich gesagt habe ich mir schon öfter Überlegt, ob dieses Konzept (also Kopfhörer im Ohr und Anweisungen von außerhalb erhalten) für den ein oder anderen AB nicht doch ein erfolgversprechendes Konzept wäre um erste Erfahrungen zu sammeln. Wobei ich dann bei den Befehle-gebenden Leuten weniger an Freunde oder Bekannte gedacht hätte, sondern eher an professionelle Psychologen oder Flirt-Trainer.
Klingt auch ein bisschen wie das Konzept für eine (schlechte) Fernsehsendung.

Pentas

Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Pentas » Donnerstag 28. März 2019, 10:15

Gatem hat geschrieben:
Donnerstag 28. März 2019, 10:09
Ferienhaus hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 17:22
Solange das nicht in die Richtung geht, dass dir etwa ein Freund über Funk vom Nebenzimmer aus jeden Flirtschritt einzeln erklärt, würde ich das schon noch unter "allein geschafft" kategorisieren, selbst wenn irgendein Freund vom ABtum weiß und Situationen herbeiführt, die für dich von Vorteil sein könnten.
Ehrlich gesagt habe ich mir schon öfter Überlegt, ob dieses Konzept (also Kopfhörer im Ohr und Anweisungen von außerhalb erhalten) für den ein oder anderen AB nicht doch ein erfolgversprechendes Konzept wäre um erste Erfahrungen zu sammeln. Wobei ich dann bei den Befehle-gebenden Leuten weniger an Freunde oder Bekannte gedacht hätte, sondern eher an professionelle Psychologen oder Flirt-Trainer.
Klingt auch ein bisschen wie das Konzept für eine (schlechte) Fernsehsendung.
Oder es geht gar nichts mehr, weil man sich so zusätzlich unter Druck gesetzt fühlt.

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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Gilbert » Donnerstag 28. März 2019, 10:19

Dr. House hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 06:22
Gilbert hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 05:00
LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 26. März 2019, 12:50
An Männern bin ich als Hetero-Mann nicht interessiert.....
.....selber schuld!

Ich lernte damals in meinem Umfeld einen schwulen Mann kennen. Wir wurden Freunde. Er sorgte dafür, daß mir meine zukünftige Frau über den Weg lief. Nicht nur das. Später half er auch unterstützend nach und zog im Hintergrund die Strippen, als meine Frau und ich ein Paar wurden....
Und das jemand anderes im Hintergrund die Strippen zieht findest du erstrebenswert?

Ich nenne das; „sich in Abhängigkeit begeben“.
Die Gefahr: wenn du oder ihr nicht mehr so springt wie dein Freund will, hat er auch Mittel und Wege einen Scherbenhaufen zu hinterlassen.

Ich würde niemals bei der Partnersuche andere involvieren. Alleine schon weil diese Personen ggf. meinen, sie hätten mir gegenüber Ansprüche - wenn’s gut läuft oder ich sei ihnen etwas schuldig.
Was um Himmelswillen sollte ich denn gegen das Verkuppeln haben? Und welcher Beteiligte bekommt das Vorgehen überhaupt brühwarm mitgeteilt? In der Normalowelt ist das nahezu selbstverständlich und passiert häufiger, als manch einer sich das hier vorstellen kann. Zumal mir damals als AB schon bewußt war, es selbst nicht hinzubekommen.
Ich habe auch niemanden vorher involviert, für mich tätig zu werden. Insofern sehe ich da nichts, was mit einer Schuld in Verbindung gebracht werden kann. Du unterschätzt Freundschaften und eine etwaige Dynamik, die entstehen kann.
Zuletzt geändert von Gilbert am Donnerstag 28. März 2019, 10:26, insgesamt 1-mal geändert.
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.
Hermann Hesse

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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Gatem » Donnerstag 28. März 2019, 10:25

Pentas hat geschrieben:
Donnerstag 28. März 2019, 10:15
Gatem hat geschrieben:
Donnerstag 28. März 2019, 10:09
Ehrlich gesagt habe ich mir schon öfter Überlegt, ob dieses Konzept (also Kopfhörer im Ohr und Anweisungen von außerhalb erhalten) für den ein oder anderen AB nicht doch ein erfolgversprechendes Konzept wäre um erste Erfahrungen zu sammeln. Wobei ich dann bei den Befehle-gebenden Leuten weniger an Freunde oder Bekannte gedacht hätte, sondern eher an professionelle Psychologen oder Flirt-Trainer.
Klingt auch ein bisschen wie das Konzept für eine (schlechte) Fernsehsendung.
Oder es geht gar nichts mehr, weil man sich so zusätzlich unter Druck gesetzt fühlt.
Kann ich mir nicht vorstellen. Wenn man tatsächlich alle Anweisungen von außen erhält; also alles, was man sagen soll, jede Bewegung etc., dann ist man faktisch ja nur noch eine Puppe und trägt keinerlei Verantwortung mehr. Dementsprechend ist man ja frei von jeglichem Druck.
Soweit ich mich erinnere gab es zu dem Thema schon sehr viele Studien: In Versuchssituationen neigen Menschen wohl dazu die Anweisungen von „Respektspersonen“ ohne jeden Skrupel oder Gewissensbisse auszuführen.

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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Don Rosa » Donnerstag 28. März 2019, 10:27

Tania hat geschrieben:
Donnerstag 28. März 2019, 08:42
Ferienhaus hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 17:22
Solange das nicht in die Richtung geht, dass dir etwa ein Freund über Funk vom Nebenzimmer aus jeden Flirtschritt einzeln erklärt ...
Und dann zu fortgeschrittenener Stunde: "rein - raus - rein - raus - rein - raus" ... :pfeif:
Vorher kommt das berühmte überraschte "Ich bin drin – das ist ja einfach". :mrgreen:
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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Don Rosa » Donnerstag 28. März 2019, 10:30

Gatem hat geschrieben:
Donnerstag 28. März 2019, 10:25
Soweit ich mich erinnere gab es zu dem Thema schon sehr viele Studien: In Versuchssituationen neigen Menschen wohl dazu die Anweisungen von „Respektspersonen“ ohne jeden Skrupel oder Gewissensbisse auszuführen.
Aber der gemeine AB hat andere Hemmungen als Skrupel und Gewissensbisse, um die Anweisungen zügig auszuführen und damit natürlich erscheinen zu lassen.
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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Morkel » Donnerstag 28. März 2019, 15:56

Gatem hat geschrieben:
Donnerstag 28. März 2019, 10:25
Pentas hat geschrieben:
Donnerstag 28. März 2019, 10:15
Gatem hat geschrieben:
Donnerstag 28. März 2019, 10:09
Ehrlich gesagt habe ich mir schon öfter Überlegt, ob dieses Konzept (also Kopfhörer im Ohr und Anweisungen von außerhalb erhalten) für den ein oder anderen AB nicht doch ein erfolgversprechendes Konzept wäre um erste Erfahrungen zu sammeln. Wobei ich dann bei den Befehle-gebenden Leuten weniger an Freunde oder Bekannte gedacht hätte, sondern eher an professionelle Psychologen oder Flirt-Trainer.
Klingt auch ein bisschen wie das Konzept für eine (schlechte) Fernsehsendung.
Oder es geht gar nichts mehr, weil man sich so zusätzlich unter Druck gesetzt fühlt.
Kann ich mir nicht vorstellen. Wenn man tatsächlich alle Anweisungen von außen erhält; also alles, was man sagen soll, jede Bewegung etc., dann ist man faktisch ja nur noch eine Puppe und trägt keinerlei Verantwortung mehr. Dementsprechend ist man ja frei von jeglichem Druck.
Soweit ich mich erinnere gab es zu dem Thema schon sehr viele Studien: In Versuchssituationen neigen Menschen wohl dazu die Anweisungen von „Respektspersonen“ ohne jeden Skrupel oder Gewissensbisse auszuführen.
Vorallem da es bei solchen Begegnungen ja unheimlich hilfreich ist "wie eine Puppe ... ohne jeden Skrupel oder Gewissensbisse" zu handeln. Die "Beziehungen" die daraus entstehen sollen will ich mir erst gar nicht vorstellen... :roll:

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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Solstice » Donnerstag 28. März 2019, 16:02

Gatem hat geschrieben:
Donnerstag 28. März 2019, 10:09
Klingt auch ein bisschen wie das Konzept für eine (schlechte) Fernsehsendung.
Gab es genau so, auf MTV:
https://en.wikipedia.org/wiki/The_Picku ... TV_series)
Bisher bei Frauen unerfolgreiche Männer wurden von einem PickUp-Artist per Knopf im Ohr gecoached.
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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Gatem » Donnerstag 28. März 2019, 17:34

Solstice hat geschrieben:
Donnerstag 28. März 2019, 16:02
Gab es genau so, auf MTV:
https://en.wikipedia.org/wiki/The_Picku ... TV_series)
Bisher bei Frauen unerfolgreiche Männer wurden von einem PickUp-Artist per Knopf im Ohr gecoached.
Mist… ich hatte gehofft die Idee teuer an einen Fernsehproduzenten verkaufen zu können. :mrgreen:

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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Omomo » Donnerstag 28. März 2019, 22:10

Gatem hat geschrieben:
Donnerstag 28. März 2019, 10:09
Ferienhaus hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 17:22
Solange das nicht in die Richtung geht, dass dir etwa ein Freund über Funk vom Nebenzimmer aus jeden Flirtschritt einzeln erklärt, würde ich das schon noch unter "allein geschafft" kategorisieren, selbst wenn irgendein Freund vom ABtum weiß und Situationen herbeiführt, die für dich von Vorteil sein könnten.
Ehrlich gesagt habe ich mir schon öfter Überlegt, ob dieses Konzept (also Kopfhörer im Ohr und Anweisungen von außerhalb erhalten) für den ein oder anderen AB nicht doch ein erfolgversprechendes Konzept wäre um erste Erfahrungen zu sammeln. Wobei ich dann bei den Befehle-gebenden Leuten weniger an Freunde oder Bekannte gedacht hätte, sondern eher an professionelle Psychologen oder Flirt-Trainer.
Klingt auch ein bisschen wie das Konzept für eine (schlechte) Fernsehsendung.
Glaube ja kaum, dass dies irgendetwas bringen wird. Ich denke über 80% der Nachrichten, die du aussendest sind non-verbal.
Der einzige Vorteil daran wird wohl sein, dass du dann immerhin immer weißt was du zu sagen hast, aber ob du das gesagte auch entsprechend rüberbringen kannst, steht auf einem ganz anderen Blatt.
Zumal du ja trotzdem dann das Risiko eingehst einen Korb zu bekommen. Das wird mit einem "livecoaching" auch nicht weggehen.
"Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun."

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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von NickP » Freitag 29. März 2019, 01:24

Omomo hat geschrieben:
Donnerstag 28. März 2019, 22:10
Gatem hat geschrieben:
Donnerstag 28. März 2019, 10:09
Ferienhaus hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 17:22
Solange das nicht in die Richtung geht, dass dir etwa ein Freund über Funk vom Nebenzimmer aus jeden Flirtschritt einzeln erklärt, würde ich das schon noch unter "allein geschafft" kategorisieren, selbst wenn irgendein Freund vom ABtum weiß und Situationen herbeiführt, die für dich von Vorteil sein könnten.
Ehrlich gesagt habe ich mir schon öfter Überlegt, ob dieses Konzept (also Kopfhörer im Ohr und Anweisungen von außerhalb erhalten) für den ein oder anderen AB nicht doch ein erfolgversprechendes Konzept wäre um erste Erfahrungen zu sammeln. Wobei ich dann bei den Befehle-gebenden Leuten weniger an Freunde oder Bekannte gedacht hätte, sondern eher an professionelle Psychologen oder Flirt-Trainer.
Klingt auch ein bisschen wie das Konzept für eine (schlechte) Fernsehsendung.
Glaube ja kaum, dass dies irgendetwas bringen wird. Ich denke über 80% der Nachrichten, die du aussendest sind non-verbal.
Der einzige Vorteil daran wird wohl sein, dass du dann immerhin immer weißt was du zu sagen hast, aber ob du das gesagte auch entsprechend rüberbringen kannst, steht auf einem ganz anderen Blatt.
Zumal du ja trotzdem dann das Risiko eingehst einen Korb zu bekommen. Das wird mit einem "livecoaching" auch nicht weggehen.
Laut einem Coach für Kommunikation und Flirten, wo ich kürzlich bei einem Workshop war, ist sowohl beim Smalltalk als auch beim Flirten, der Inhalt nur zu 7% relevant. Der Rest ist, wie du sagtest, Nonverbale Kommunikation. Augenkontakt, Körperhaltung, Stimme, Mimik und Gestik.
War für mich ein völlig neuer Gedanke, an den ich mich erstmal gewöhnen muss. Ich denke nämlich schon das es durchaus zutreffend sein könnte. Ich dachte bisher, das der Inhalt das wichtigste im Kontakt ist. So kann man sich irren.
Was ich heute Abend mache? Das selbe wie (fast) jeden Abend. Ich sitze vorm PC, surfe hier, surfe da, schalalala und versuche die Weltherrschaft an mich zu reißen!

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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Omomo » Freitag 29. März 2019, 01:32

NickP hat geschrieben:
Freitag 29. März 2019, 01:24
Omomo hat geschrieben:
Donnerstag 28. März 2019, 22:10
Gatem hat geschrieben:
Donnerstag 28. März 2019, 10:09


Ehrlich gesagt habe ich mir schon öfter Überlegt, ob dieses Konzept (also Kopfhörer im Ohr und Anweisungen von außerhalb erhalten) für den ein oder anderen AB nicht doch ein erfolgversprechendes Konzept wäre um erste Erfahrungen zu sammeln. Wobei ich dann bei den Befehle-gebenden Leuten weniger an Freunde oder Bekannte gedacht hätte, sondern eher an professionelle Psychologen oder Flirt-Trainer.
Klingt auch ein bisschen wie das Konzept für eine (schlechte) Fernsehsendung.
Glaube ja kaum, dass dies irgendetwas bringen wird. Ich denke über 80% der Nachrichten, die du aussendest sind non-verbal.
Der einzige Vorteil daran wird wohl sein, dass du dann immerhin immer weißt was du zu sagen hast, aber ob du das gesagte auch entsprechend rüberbringen kannst, steht auf einem ganz anderen Blatt.
Zumal du ja trotzdem dann das Risiko eingehst einen Korb zu bekommen. Das wird mit einem "livecoaching" auch nicht weggehen.
Laut einem Coach für Kommunikation und Flirten, wo ich kürzlich bei einem Workshop war, ist sowohl beim Smalltalk als auch beim Flirten, der Inhalt nur zu 7% relevant. Der Rest ist, wie du sagtest, Nonverbale Kommunikation. Augenkontakt, Körperhaltung, Stimme, Mimik und Gestik.
War für mich ein völlig neuer Gedanke, an den ich mich erstmal gewöhnen muss. Ich denke nämlich schon das es durchaus zutreffend sein könnte. Ich dachte bisher, das der Inhalt das wichtigste im Kontakt ist. So kann man sich irren.
Ich meine wenn man in einem Raum mit vielen Leuten ist und jemand neues durch die Tür kommt, dann hat man doch direkt einen Eindruck von der Person und filtert die Informationen, die einem gerade durch den Kopf schießen.
Zumindest merke ich sofort, ob jemand selbstbewusst, unsicher, schüchtern etc. ist. Wenn man einem die Unsicherheit direkt anmerkt, dann wird man schon mal größere Schwierigkeiten haben ernst genommen zu werden.
Ich merke, dass viele Leuten solchen Menschen eher ins Wort fallen und sie übergehen.
Gleiches wird wohl auch beim Dating stattfinden. Wenn ich eine Frau wäre und die Person vor mir wirkt noch viel unserer als ich, dann kann da für mich persönlich auch keine Anziehung entstehen, wenn ich mir die ganze Zeit denke...der Arme...
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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von NickP » Freitag 29. März 2019, 01:39

Omomo hat geschrieben:
Freitag 29. März 2019, 01:32
NickP hat geschrieben:
Freitag 29. März 2019, 01:24
Omomo hat geschrieben:
Donnerstag 28. März 2019, 22:10


Glaube ja kaum, dass dies irgendetwas bringen wird. Ich denke über 80% der Nachrichten, die du aussendest sind non-verbal.
Der einzige Vorteil daran wird wohl sein, dass du dann immerhin immer weißt was du zu sagen hast, aber ob du das gesagte auch entsprechend rüberbringen kannst, steht auf einem ganz anderen Blatt.
Zumal du ja trotzdem dann das Risiko eingehst einen Korb zu bekommen. Das wird mit einem "livecoaching" auch nicht weggehen.
Laut einem Coach für Kommunikation und Flirten, wo ich kürzlich bei einem Workshop war, ist sowohl beim Smalltalk als auch beim Flirten, der Inhalt nur zu 7% relevant. Der Rest ist, wie du sagtest, Nonverbale Kommunikation. Augenkontakt, Körperhaltung, Stimme, Mimik und Gestik.
War für mich ein völlig neuer Gedanke, an den ich mich erstmal gewöhnen muss. Ich denke nämlich schon das es durchaus zutreffend sein könnte. Ich dachte bisher, das der Inhalt das wichtigste im Kontakt ist. So kann man sich irren.
Ich meine wenn man in einem Raum mit vielen Leuten ist und jemand neues durch die Tür kommt, dann hat man doch direkt einen Eindruck von der Person und filtert die Informationen, die einem gerade durch den Kopf schießen.
Zumindest merke ich sofort, ob jemand selbstbewusst, unsicher, schüchtern etc. ist. Wenn man einem die Unsicherheit direkt anmerkt, dann wird man schon mal größere Schwierigkeiten haben ernst genommen zu werden.
Ich merke, dass viele Leuten solchen Menschen eher ins Wort fallen und sie übergehen.
Gleiches wird wohl auch beim Dating stattfinden. Wenn ich eine Frau wäre und die Person vor mir wirkt noch viel unserer als ich, dann kann da für mich persönlich auch keine Anziehung entstehen, wenn ich mir die ganze Zeit denke...der Arme...
Kann schon sein das einige so denken. Ich fände es tatsächlich gar nicht so schlimm, wenn mein Date noch unsicherer als ich wäre. Würde das ganze vielleicht etwas schwieriger machen, aber dann wäre ich zumindest nicht der einzige mit minimalem Selbstbewusstsein. Ich stehe auf Gemeinsamkeiten, egal welche es sind. :schuechtern:
Was ich heute Abend mache? Das selbe wie (fast) jeden Abend. Ich sitze vorm PC, surfe hier, surfe da, schalalala und versuche die Weltherrschaft an mich zu reißen!

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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Omomo » Freitag 29. März 2019, 01:59

NickP hat geschrieben:
Freitag 29. März 2019, 01:39
Omomo hat geschrieben:
Freitag 29. März 2019, 01:32
NickP hat geschrieben:
Freitag 29. März 2019, 01:24


Laut einem Coach für Kommunikation und Flirten, wo ich kürzlich bei einem Workshop war, ist sowohl beim Smalltalk als auch beim Flirten, der Inhalt nur zu 7% relevant. Der Rest ist, wie du sagtest, Nonverbale Kommunikation. Augenkontakt, Körperhaltung, Stimme, Mimik und Gestik.
War für mich ein völlig neuer Gedanke, an den ich mich erstmal gewöhnen muss. Ich denke nämlich schon das es durchaus zutreffend sein könnte. Ich dachte bisher, das der Inhalt das wichtigste im Kontakt ist. So kann man sich irren.
Ich meine wenn man in einem Raum mit vielen Leuten ist und jemand neues durch die Tür kommt, dann hat man doch direkt einen Eindruck von der Person und filtert die Informationen, die einem gerade durch den Kopf schießen.
Zumindest merke ich sofort, ob jemand selbstbewusst, unsicher, schüchtern etc. ist. Wenn man einem die Unsicherheit direkt anmerkt, dann wird man schon mal größere Schwierigkeiten haben ernst genommen zu werden.
Ich merke, dass viele Leuten solchen Menschen eher ins Wort fallen und sie übergehen.
Gleiches wird wohl auch beim Dating stattfinden. Wenn ich eine Frau wäre und die Person vor mir wirkt noch viel unserer als ich, dann kann da für mich persönlich auch keine Anziehung entstehen, wenn ich mir die ganze Zeit denke...der Arme...
Kann schon sein das einige so denken. Ich fände es tatsächlich gar nicht so schlimm, wenn mein Date noch unsicherer als ich wäre. Würde das ganze vielleicht etwas schwieriger machen, aber dann wäre ich zumindest nicht der einzige mit minimalem Selbstbewusstsein. Ich stehe auf Gemeinsamkeiten, egal welche es sind. :schuechtern:
Ist zwar klischeehaft, aber aus meiner Erfahrung würde ich behaupten, dass ein gewisses Maß an Schüchternheit sogar eher attraktiv auf den Mann wirkt, weil dann der "Beschützerinstinkt" geweckt wird. Beim Mann hingegen wirkt sichtbare Nervosität bzw. Unsicherheit tendenziell unattraktiv. Zwar wird immer von Gleichberechtigung gesprochen, aber die Interaktion zwischen den beiden Geschlechtern scheint immer noch gewissen "Regeln" unterworfen zu sein.
"Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun."

Pentas

Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Pentas » Freitag 29. März 2019, 14:29

Gatem hat geschrieben:
Donnerstag 28. März 2019, 10:25
Pentas hat geschrieben:
Donnerstag 28. März 2019, 10:15
Gatem hat geschrieben:
Donnerstag 28. März 2019, 10:09
Ehrlich gesagt habe ich mir schon öfter Überlegt, ob dieses Konzept (also Kopfhörer im Ohr und Anweisungen von außerhalb erhalten) für den ein oder anderen AB nicht doch ein erfolgversprechendes Konzept wäre um erste Erfahrungen zu sammeln. Wobei ich dann bei den Befehle-gebenden Leuten weniger an Freunde oder Bekannte gedacht hätte, sondern eher an professionelle Psychologen oder Flirt-Trainer.
Klingt auch ein bisschen wie das Konzept für eine (schlechte) Fernsehsendung.
Oder es geht gar nichts mehr, weil man sich so zusätzlich unter Druck gesetzt fühlt.
Kann ich mir nicht vorstellen. Wenn man tatsächlich alle Anweisungen von außen erhält; also alles, was man sagen soll, jede Bewegung etc., dann ist man faktisch ja nur noch eine Puppe und trägt keinerlei Verantwortung mehr. Dementsprechend ist man ja frei von jeglichem Druck.
Soweit ich mich erinnere gab es zu dem Thema schon sehr viele Studien: In Versuchssituationen neigen Menschen wohl dazu die Anweisungen von „Respektspersonen“ ohne jeden Skrupel oder Gewissensbisse auszuführen.
Ich meinte das nicht allgemein, sondern zuerst mal auf mich bezogen. Ich funktioniere um einiges schlechter wenn ich unter Beobachtung stehe und/oder von außen Anweisungen erhalte. Ich scheitere dann schon an den einfachsten Dingen. Denke mir, dass ich damit womöglich nicht alleine bin.

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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von LonesomeCoder » Freitag 29. März 2019, 21:54

Tania hat geschrieben:
Dienstag 26. März 2019, 13:45
Was "andere" denken, war mir immer herzlich egal. Davon abgesehen geht man mit Affären auch selten unter Menschen.
Was andere denken spiel schon eine Rolle, weil es für andere wichtig sein kann. Zu meiner Schulzeit wollte kein einziges Mädchen mit einem Mobbing-Opfer zusammensein, sie hatten Angst, dadurch selbst zur Zielscheibe zu werden und wollten lieber starke, begehrte Männer wie die Mobber. Oder manche Frauen liefern auf die Frage, warum der Mann größer sein muss, nur als Gründe, dass sie sich nicht für einen kleineren Mann rechtfertigen wollen oder keine Lust auf die Aufmerksamkeit und Blicke haben. Das bremst mich zwar nicht, aber es zeigt, dass manche Leute schon drauf achten, wie das Umfeld auf einen potentiellen Partner reagieren würde und ablehnen, wenn sie sich hier keine ausreichende Popularität erhoffen.
Morkel hat geschrieben:
Dienstag 26. März 2019, 18:18
Tania hat geschrieben:
Dienstag 26. März 2019, 13:45
Aber Dein Beitrag illustriert ganz gut unsere unterschiedliche Herangehensweise. Ich rede erstmal mit Jedem - da interessiert mich auch, was Frauen, Senioren und Minderjährige zu sagen haben. Und danach merke ich, an wem ich sexuell interessiert bin (was bei ca. 5% meiner männlichen Gesprächspartner zwischen 23 und 63 der Fall ist) und wechsle in den Baggermodus.

Du redest hingegen nur mit Menschen, an denen Du sexuell interessiert bist - und bist damit einerseits sofort im Baggermodus und hast andererseits als Selektionskriterien tatsächlich nur Alter und Geschlecht. Was dann natürlich den Eindruck erweckt "der baggert echt wahllos Jede an".
Ja, und das Schlimme am zweiten Modus ist wie ich finde, dass das ziemlich schnell nur noch in reiner Selbstsabotage ausartet. Wenn ich eh schon sozial etwas "nachholbedürftig" unterwegs bin, und dann meine Interaktionen mit meinen Mitmenschen derart einschränke und mit einem einzigen Ziel überfrachte, ist es doch kein Wunder, dass das relativ schnell nur noch verkrampft, bedürftig und schräg rüberkommt, und damit schon beinahe zwangsläufig Ablehnung hervorruft.
Als extremer Intro, dessen Kapazitäten für soziale Kontakte schon durch die Arbeit mehr als ausgelastet sind, ist Kraft für soziale Interaktion für mich ein extrem knappes Gut, dass ich nicht wie ihr per Gießkannenprinzip an jeden verteilen kann, sondern gezielt einsetzen muss.
Ich achte schon drauf, dass eine weitere Frau nicht mitbekommen hat, wie ich eine davor angesprochen habe. Eben damit dieser Eindruck nicht aufkommt.
Gatem hat geschrieben:
Donnerstag 28. März 2019, 17:34
Solstice hat geschrieben:
Donnerstag 28. März 2019, 16:02
Gab es genau so, auf MTV:
https://en.wikipedia.org/wiki/The_Picku ... TV_series)
Bisher bei Frauen unerfolgreiche Männer wurden von einem PickUp-Artist per Knopf im Ohr gecoached.
Mist… ich hatte gehofft die Idee teuer an einen Fernsehproduzenten verkaufen zu können. :mrgreen:
Und wie macht jemand, der nur mit Hilfe durchs erste Date kam, dann bei den weiteren Dates weiter? Die Frau wird es merken, dass der Mann unsicherer ist oder sich anders verhält.
Omomo hat geschrieben:
Freitag 29. März 2019, 01:32
Ich meine wenn man in einem Raum mit vielen Leuten ist und jemand neues durch die Tür kommt, dann hat man doch direkt einen Eindruck von der Person und filtert die Informationen, die einem gerade durch den Kopf schießen.
Der berühmte "Halo-Effekt". Manche glauben, auf Basis der äußerlichen auf die inneren Werte zu schließen. Ob das so zuverlässig ist, wage ich zu bezweifeln.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Ferienhaus » Freitag 29. März 2019, 22:30

LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 29. März 2019, 21:54
Als extremer Intro, dessen Kapazitäten für soziale Kontakte schon durch die Arbeit mehr als ausgelastet sind, ist Kraft für soziale Interaktion für mich ein extrem knappes Gut, dass ich nicht wie ihr per Gießkannenprinzip an jeden verteilen kann, sondern gezielt einsetzen muss.
Blöde Frage, aber bitte bedenke ich möchte dich nicht kränken:

Bist du dir hundertprozentig sicher, dass deine Kapazitäten für soziale Interaktionen wirklich so gering sind, oder könnte es sein, dass sie doch höher sind, als du dir vielleicht selbst zutraust?

Du schreibst selbst, dass...:

1. Du für den Job pendelst (und ich glaube länger) und das schon ziemlich Zeit kostet. Kann es sein, dass das "Gestresst-sein-nach-der-Arbeit" wie bei anderen Menschen eher daher kommt, dass dein Job anstrengend ist und gar nicht so sehr von den sozialen Interaktionen? Wichtig Coder, Ich möchte dich bei nichts "ertappen" oder auf Biegen und Brechen deine Aussagen widerlegen. Wenn du "nur" vom Job gestresst wärst - dass sind viele, das mach' ich dir NICHT zum Vorwurf ich weiß nicht, ob wir Menschen für den 8-Stunden-Arbeitstag überhaupt so perfekt geschaffen sind. ;)
Es geht mir nur darum, dir einen vielleicht hilfreichen Denkanstoss zu geben, manche Annahmen einer genaueren Überprüfung zu unterziehen.

2. Du teils schleche Erfahrungen mit deinen Mitmenschen gemacht hast (Mobbing in der Schule). Psychologisch gesehen ist es oft so, dass sich da eine angespannte Abwehrhaltung oder Erwartungshaltung über die Jahre verselbstständigt, weil es damals zu Jugendzeiten sinnvoll war, eine solche Haltung sich anzutrainieren. Im Erwachsenenalter sind aber soziale Situationen oft doch anders und man bräuchte nicht mehr unbedingt Verhaltensweisen, welche den Grundannahmen von damals entsprechen ("Soziale Interaktionen kosten mir unglaublich viel Kraft", "Ich muss mich jederzeit auf einen dummen Spruch gefasst machen" usw...)

Das heißt NICHT, dass du von einem Intro zum Extro mutieren sollst und wirst. Aber es geht darum, deinen Handlungsspielraum zu vergrößern und vielleicht würdest du mehr soziale Interaktione aushalten, als du glaubst.

Ich zum Beispiel habe schon festgestellt, dass mir mit häufigerem "Training" (längerer Psychiatrieaufenthalt, Uni, Abiturvorbereitung an privatem Bildungsinstitut, allein Einkaufen gehen und sich beraten lassen usw., öfter 'mal bei Verwandten usw.) soziale Interaktionen deutlich leichter fallen, als ich es noch zu Pubertätszeiten geglaubt hätte und sie mir lange nicht mehr so viel Energie abziehen.

Andererseits muss ich auch zugeben, dass ich etwa kein Asperger habe und du auch nachvollziehbar argumenteirst, dass du vom Aussehen her wirklich massive Nachteile hast, die nochmals weit über das hinausgehen, was viele andere Menschen haben. :sadman:

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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von LonesomeCoder » Freitag 29. März 2019, 22:38

Das Fahren ist es nicht, ging mir als Schüler oder Zivi nicht anders und hier hatte ich sehr kurze Wege. Der Job an sich auch nicht, von den Aufgaben her bin ich eher unterfordert, sondern das Großraumbüro ist mein Problem.
Abgesehen davon, dass mich im Zivildienst Praktikantinnen teilweise für einen der behinderten Bewohner anstatt einem Zivi hielten, hatte ich seit der Schule mit Ausnahme von Ablehnungen durch Frauen und viel zu jung eingeschätzt werden mehr keine negativen Erfahrungen wie Mobbing oder dumme Sprüche mehr gemacht. Unter erwachsenen und gebildeten Menschen fühle ich mich diesbezüglich sicher.
Je älter ich werde, desto mehr strengen mich soziale Interaktionen an und desto weniger Kraft bleibt mir. Auch die maximale Alleine-Zeit am Stück, die mir keine Probleme macht, wird immer größer. Die Phasen, wo ich mich am Limit fühle und nur alleine sein will, sind mittlerweile fast 95 % meiner Zeit. Vor 10 Jahren waren es vllt. nur 30 %.
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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Tania » Freitag 29. März 2019, 23:00

LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 29. März 2019, 21:54
Tania hat geschrieben:
Dienstag 26. März 2019, 13:45
Was "andere" denken, war mir immer herzlich egal. Davon abgesehen geht man mit Affären auch selten unter Menschen.
.... Oder manche Frauen liefern auf die Frage, warum der Mann größer sein muss, nur als Gründe, dass sie sich nicht für einen kleineren Mann rechtfertigen wollen oder keine Lust auf die Aufmerksamkeit und Blicke haben. Das bremst mich zwar nicht, aber es zeigt, dass manche Leute schon drauf achten, wie das Umfeld auf einen potentiellen Partner reagieren würde und ablehnen, wenn sie sich hier keine ausreichende Popularität erhoffen.
Ja, natürlich gibt ea Frauen, denen die Meinung "der Leute" wichtig ist. Keine Ahnung, warum Du auf die stehst ... :gruebel: Trotzdem, für eine Affäre gelten andere Regeln. Kaum eine Frau präsentiert ihre Affäre stolz ihrem Umfeld - "die Leute" werden also kaum dazu kommen, über Dich zu reden, wenn Du Dich nur einmal pro Woche paar Stunden mit ihr in einem diskreten Hotelzimmer triffst.

Geschlechtsumgekehrt gibt es das Phänomen übrigens auch. Es ist erstaunlich, wie viele Männer heimlich eine Affäre mit einer Frau pflegen, mit der sie nie in die Öffentlichkeit gehen würden.

The woods are lovely, dark and deep,
But I have promises to keep,
And miles to go before I sleep,
And miles to go before I sleep.
(Robert Frost)

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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von LonesomeCoder » Freitag 29. März 2019, 23:01

Ich suche nicht gezielt nach Frauen, die auf die Meinung anderer achten, es gibt sie nur :)
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
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