Bindungsangst+Unerfahrenheit+Unsicherheit=keine Beziehung?!

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Re: Bindungsangst+Unerfahrenheit+Unsicherheit=keine Beziehung?!

Beitrag von TheRealDeal » Mittwoch 27. Februar 2019, 10:42

icke hat geschrieben:
Donnerstag 21. Februar 2019, 20:23
Es ist definitiv ein Fehler alle Männer oder Frauen als oberflächlich abzustempeln. Es gibt so viele tolle Männer. Und Frauen.
Das stimmt. Und sollte jemand das nicht für sich annehmen können, ist es eine gute Idee, an dem Thema zu arbeiten.

Wenn ich bedenke, dass die menschliche Lebensspanne auf 100 Jahre "festgelegt" ist, hat jeder Mensch in diesem Forum noch genügend Zeit, um viele schöne Dinge zu erleben. Das gilt natürlich auch für die Menschen, die sich nicht vorstellen können, dass das jemals so sein kann, und diejenigen, die vielleicht glauben, dass sie das persönliche Glück gar nicht verdient haben. Es kann sich ändern, dass sagt mir meine persönliche Erfahrung.
Die beiden wichtigsten Tage deines Lebens sind der Tag, an dem du geboren wurdest, und der Tag, an dem du herausfindest, warum. – Mark Twain

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Re: Bindungsangst+Unerfahrenheit+Unsicherheit=keine Beziehung?!

Beitrag von Faith » Sonntag 3. März 2019, 09:22

Also sorry für die später Antwort. Die letzte war für mich extrem belastend und psychisch nervenaufreibend, ich hatte mehrere Panikattacken und musste mich erstmal wieder sortieren. Aber das Gute: ich habe jetzt wieder einen Therapieplatz! Am Freitag war das Erstgespräch, es lief gut und es wird eine Verhaltenstherapie sein, weil ich wie gesagt bis in einem Jahr dringend Erfolge sehen muss, sonst kann ich mein Studium nicht abschließen. Sie meinte schon: "Wir Verhaltenstherapeuten lieben Hausaufgaben.." Ich bin gespannt.
TheRealDeal hat geschrieben:
Donnerstag 21. Februar 2019, 19:17
Faith hat geschrieben:
Donnerstag 21. Februar 2019, 11:03
Ja genau. In einem anderen Erstgespräch meinte der Therapeut auch meine Phobien sind so vielseitig und ausgeprägt, dass sie nie ganz weggehen werden, aber ich kann sie kontrollieren, ich werde sie irgendwann, mit der richtigen Hilfe, unter Kontrolle haben können und das ist erstmal das aller Wichtigste.
Wobei mir zu dem Thema einfällt, dass man in der Psychologie zwischen Angst und Furcht unterscheidet. Wobei die Angst nicht existiert, sobald man sich "im Jetzt" aufhält, im Moment. Ängste beziehen sich auf zukünftige Ereignisse, die eintreten könnten. Und der bloße Gedanke daran kann Angst auslösen und fühlt sich an, als würde sie existieren.

Furcht ist so etwas, wie die konkretisierte, real existierende Angst. Wobei Furcht grundsätzlich etwas Gutes ist. Denn ohne Furcht, wäre unsere Spezies wahrscheinlich komplett irgendwelchen Säbelzahntigern zum Opfer gefallen, als sie sich diesen furchtlos gegenüber stellten... ;)

Ich wünsche dir also (im Verhältnis) mehr Angst, als Furcht. :umarmung2: :vielglueck:
Genau, bei mir ist die Angst vorherrschend, nicht die Furcht. Denn gott sei Dank musste ich bisher weniger dem Tod entgegenblicken ;)
icke hat geschrieben:
Donnerstag 21. Februar 2019, 20:23
Es ist definitiv ein Fehler alle Männer oder Frauen als oberflächlich abzustempeln. Es gibt so viele tolle Männer. Und Frauen. Auch auf Dating Platformen. Mit genug Zeit und genug Auswahl wirst du auch den richtigen Mann finden. Als Frau hast du es sogar relativ leicht, weil sich die Männer um dich bemühen. Du musst nur ein bisschen auf sie eingehen und ihnen das positive Gefühl geben, dass es sich lohnt am Ball zu bleiben. Wenn du extreme Berührungsängste hast, dann gib das so am besten gleich an, damit nur Männer weiterhin Interesse zeigen, die kein Problem damit haben die Sache langsam anzugehen. Ihr könnt bei euren Dates ja ganz freundschaftliche Dinge tun. Mit Abstand. Z.B. in den Zoo, Eislaufen, Bergwanderung. Einfach nur plaudern und Vertrauen aufbauen. Sicher - ich sag das hier so simpel - es ist bestimmt schwierig für dich. Aber so wie ich das sehe liegt es vorallem an dir selber und an deiner Strategie damit zukünftig besser umzugehen. Ein Besuch in der Disko ist keine gute Strategie finde ich.

Ich wünsche dir in jedem Falle alles gute und viel Erfolg für die Zukunft. Du bist erst 25. Du hast noch viel gutes vor dir.
Das Problem ist, wir sind die Summe unserer Erfahrungen. Wenn ich bisher die Erfahrung gemacht habe, dass alle Männer oberflächlich sind, wie soll ich dann an etwas anderes glauben? Ich weiß ja faktisch gesehen, dass es sicherlich anders ist, aber glaube tue ich denn noch etwas anderes, weil ich es eben so gelernt habe im Leben? In meinen 25 Jahren habe ich genau 2 Männer getroffen, die ich nicht als oberflächlich beschreiben würde. Den einen habe ich letztes Jahr hier im Thread beschrieben, das war mein OdB und ich denke immer noch an ihn. Den anderen das war ein Kommilitone, den man mal hier und da flüchtig sah (das reimt sich :D) Mit beiden habe ich heute keinen Kontakt mehr.
Ich habe jetzt wirklich lange über die Aussage nachgedacht und bin mir imemr noch nicht sicher, wie ich sie finden soll:"Als Frau hast du es sogar relativ leicht, weil sich die Männer um dich bemühen."
Dem würde ich widersprechen. Vielleicht in dem Sinne, das auch bei Datingportalen häufig davon ausgegangen wird, dass der Mann den ersten Schritt macht, dass der Mann die erste Nachricht schreibt? Oder wie meinst du das?
Denn wenn es so leicht wäre, hätte ich ja schon mehr Kontakte gehabt ;) Wirklich, auf keinem der Datingportalen ist wirklich viel los. Die einzigen Nachrichten, die ich dort mal einmal im Jahr kriege sind von vierzigjährigen Männern, die mein Problem nicht mal gelesen haben.
Ehrlich gesagt ist mir das zu privat, direkt öffentlich zu schreiben, dass ich solche Probleme habe, Das will ich auch nicht jedem auf die Nase binden und wie gesagt, es gibt genug, die das Profil gar nicht erst lesen. Ich habe derzeit drin stehen, dass ich Schlager liebe, keinen Alkohol trinke, nur an festen Beziehungen interessiert bin, gerne lese/schreibe/fotografiere, schüchtern bin, sehr ruhig, sehr zurückhaltend und ehrlich etc. Damit merkt man eigentlich schon, dass ich da vielleicht ein wenig anders bin oder wie es meine Freunde formuliert haben: nicht normal/komisch. :tanzen2:

Auch hier wieder: ich hatte bisher zwei Treffen mit Männern, ich denen ich vorher nicht penetrant gefrat habe: "ist das jetzt ein Date?" und bei denen das dann für mich tatsächlich kein Date war. Einfach ein erstes Treffen zwischen Bekannten. Aber für die Männer war es direkt ein Date, was sie dementsprechend gezeigt haben (küssen und anfassen). Dadurch bin ich extremst vorsichtig geworden, mich mit Männern alleine "nur so" zu treffen. Seitdem frage ich bei jedem Date vorher nach, ob es ein Date ist, damit das klar "gesichert" ist. Ich stimme dir also zu, es wäre sinnvoll, sich erstmal mit Männern anzufreunden, denn selbst das ist eben schwer. Nur da muss ich gucken, dass das von vorneherein auf freundschaftlicher Basis geschieht. Auf Facebook hatte ich letztens einen Aufruf gestartet. Einfach um Leute kennen zu lernen und da meldeten sich auch ältere Männer, die sich ausschließlich mit mir alleine zu zwei treffen wollen und das fällt mir dann wieder schwer.

Ansonsten klar, das ist jammern auf hohem Niveau, denn hier sind ja Leute, die viel älter sind als ich, aber in einer ähnlichen Situationen. Ich glaube aber, je älter man wird, desto eher akzeptiert man die Situation und wird gelassener und je jünger man ist, desto größer ist der Druck noch von außen und einem selbst.

Warum komme ich dann auf die Idee, in die Disko zu gehen? Sicherlich nicht, um Männer kennen zu lernen, das wäre der letzte Ort, an dem ich "suchen" würde. Aber meine Schwester wollte unbedingt mal wieder raus feiern und sie kennt keinen im Ort, der mitkommt, weil auch sie keinen Alkohol trinkt und nie die Nacht durchmacht. Wir sind da eben sehr gesittet. Ich kam also ihr zu liebe mit und es endete katastrophal. Vor der Disko hatte ich eine Panikattacke, in der Disko selbst hielt ich es nicht länger als 45 Minuten aus und auch danach brauchte ich ein paar Stunden, um mich wieder zu beruhigen. Wenn es nach mir geht, würde ich dieses Jahr gar keine Disko mehr betreten.
TheRealDeal hat geschrieben:
Mittwoch 27. Februar 2019, 10:42
icke hat geschrieben:
Donnerstag 21. Februar 2019, 20:23
Es ist definitiv ein Fehler alle Männer oder Frauen als oberflächlich abzustempeln. Es gibt so viele tolle Männer. Und Frauen.
Das stimmt. Und sollte jemand das nicht für sich annehmen können, ist es eine gute Idee, an dem Thema zu arbeiten.

Wenn ich bedenke, dass die menschliche Lebensspanne auf 100 Jahre "festgelegt" ist, hat jeder Mensch in diesem Forum noch genügend Zeit, um viele schöne Dinge zu erleben. Das gilt natürlich auch für die Menschen, die sich nicht vorstellen können, dass das jemals so sein kann, und diejenigen, die vielleicht glauben, dass sie das persönliche Glück gar nicht verdient haben. Es kann sich ändern, dass sagt mir meine persönliche Erfahrung.
Da stimmt ich dir zu :)

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Re: Bindungsangst+Unerfahrenheit+Unsicherheit=keine Beziehung?!

Beitrag von Faith » Samstag 30. März 2019, 09:29

Nochmal ein Update: Bin wie gesagt offiziell in Therapie, Verhaltenstherapie. Dort wird nicht nur die Bindungsangst behandelt werden (wegen meinem Studium aber erst später, weil die anderen Phobien da dringender sind) und auch Emetophobie und Agoraphobie. Die letzten Wochen beschäftigen wir uns nur mit Diagnostik, Fragebögen, möglichen depressiven Verstimmungen etc und ich habe wirklich das Gefühl, es ist wesentlich wissenschaftlicher als alles, was ich bisher gemacht habe. Also einfach fachlich fundierter :)

Sie meinte dann auch so bezüglich der Bindungsphobie: Also ihr Ziel wäre dann auch Sex haben zu können? Und ich bejahte dies aber mein erster Gedanke war noch kleinschrittiger: Die Hand eines anderen Mannes halten, überhaupt eine Beziehung eingehen und diese dann auch halten und dann, ja dann kommt der Sex. :)

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Re: Bindungsangst+Unerfahrenheit+Unsicherheit=keine Beziehung?!

Beitrag von TheRealDeal » Freitag 5. April 2019, 08:56

Hallo Faith, das klingt doch alles ganz gut und vernünftig in meinen Ohren. Da bin ich mal gespannt, wo dich dein Weg noch so hinführen wird. :umarmung2:

Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und alles Gute. :vielglueck:
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Re: Bindungsangst+Unerfahrenheit+Unsicherheit=keine Beziehung?!

Beitrag von Faith » Freitag 24. Mai 2019, 19:30

Dankeschön @TheRealDeal.
Ich weiß immer nicht, ob ein reines "Dankeschön" in Ordnung ist als extra Beitrag oder selbst erklärend...

Update:
Die Therapie verläuft ganz gut soweit. Allerdings wird erst die Agoraphobie behandelt werden, dann die Emetophobie und erst ganz zum Schluss kommt eventuell die Bindungsangst dran, was vermutlich noch ein Jahr oder so dauern wird. Aber mittlerweile bin ich Geduld haben ja gewohnt :D

Ich habe an meiner Uni einen "Touchy" Mann sitzen. So nenne ich es jedenfalls. Bedeutet: Er ist sehr selbstbewusst, offen, freundlich und hat definitiv kein Interesse an mir, also dieses touchy ist einfach seine Art, vermutlich bemerkt er es nicht einmal oder denkt sich nichts dabei. Touchy bedeutet zum Beispiel: Wenn er mich anstößt versehentlich, entschuldigt er sich nicht nur mit Worten, sondern hält dabei meinen Ellenbogen kurz fest oder berührt meine Schulter. Wenn wir nebeneinander sitzen, berühren sich unsere Ellenbogen/Arme oder wir sitzen Knie an Knie. Das sind extreme Kleinigkeiten, die anderen nicht mal auffallen würde, aber ich bemerke direkt jeden Millimeter an Berührung. Egal, wie alltäglich, egal wie unauffällig. Das ist mitunter eher unangenehm und sehr komisch für mich, schließlich bin ich das nicht gewohnt. Das Semester geht noch einen Monat, mal gucken ob ich mich dahin an diese kleinen Berührungen gewöhnt habe, oder sie immer noch als so befremdlich empfinde. Ich halte wirklich gefühlt bei jeder Berührung kurz den Atem an, also registriere die sofort und mache mir darüber Gedanken.

Ich habe also wohl echt noch einen langen Weg vor mir..... :)

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Re: Bindungsangst+Unerfahrenheit+Unsicherheit=keine Beziehung?!

Beitrag von Faith » Sonntag 2. Juni 2019, 14:35

und nochmal ein Update, weiß nicht, ob ihr noch weiter lest :D
Der touchy Mann hatte einmal eine Instagram Story von mir kommentiert und einmal einen Whats App Status, nur einen Smiley, also jetzt wirklich nichts besonders. Ich mache mir dann aber schon voll schnell wieder Gedanken. Bzw., das ist jetzt eine gewagte These:

Manchmal glaube ich, sich in jemanden zu verknallen ist eine Entscheidung und kein Gefühl. Mit besagtem Mann habe ich von Anfang an gesagt, da will ich nichts von und er nicht von mir. Er ist da nur eben sehr offen und neuen Menschen gegenüber zugänglich, einfach extrovertiert. Bis jetzt war ich tatsächlich nur zwei Mal im Leben mit einem Mann länger befreundet und nur mit einem ging es gut und das nur weil wir uns beide zu 100% sicher waren, das da nichts laufen würde, obwohl mich meine Freunde schon verkuppelt wollten, weil das echt ein lieber Kerl war :D

Jedenfalls habe ich jetzt seitdem er da das kommentiert hat, öfters über ihn nachgedacht. Objektiv sieht er schon gut, wir haben null Gemeinsamkeiten und sind komplett gegensätzlich. Jetzt hat er mich heute gefragt, ob ich frei bin, dann hätte ich zum See kommen können (ich vermute mal er sitzt da mit Freunden?!).

Schon ertappe ich mich dabei, wie meine Gedanke zu einem "was wäre wenn" wandern. Ich ertappe mich dabei, wie ich darauf achte, welche Fotos ich poste, weil er sie ja sehen wird, ob er online ist und ob er wohl was schreiben wird und was ich antworten soll, damit man im Gespräch bleibt.
Das ärgert mich echt, weil einfach nicht in der Lage bin, mit Männern nur befreundet zu sein, wenn man sich kennenlernt. Oder aber die Aufmerksamkeit die mir durch seine Kommentare entgegen gebracht wird, spricht mich direkt an. Ich weiß es nicht und ich würde mich wirklich freuen, wenn jemand antworten würde oder seine Meinung schildern könnte zu diesem Thema.
Ich sehe ihn morgen wieder in der Uni und überlege jetzt schon wieder, was ich anziehe, damit ich gut aussehe :roll: Dabei will ich doch eigentlich gar nichts von ihm und er bestimmt nichts von mir, also warum reagiere ich da jetzt so drauf?

PS: Nochmal warum ich so selten den Begriff "Mann" und stattdessen "Typ" verwende: Mann hat für mich immer noch die Assoziation mit gefährlich, stark und dominant. Typ schwächt das andere Geschlecht etwas mehr ab, etwas, wovor man weniger Angst haben muss, so komisch es vielleicht auch klingt.

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Re: Bindungsangst+Unerfahrenheit+Unsicherheit=keine Beziehung?!

Beitrag von Melli » Sonntag 2. Juni 2019, 15:44

Faith hat geschrieben:
Sonntag 2. Juni 2019, 14:35
also warum reagiere ich da jetzt so drauf?
Möglicherweise weil es schwer ist, sich damit abzufinden -? :shy:
Faith hat geschrieben:
Sonntag 2. Juni 2019, 14:35
PS: Nochmal warum ich so selten den Begriff "Mann" und stattdessen "Typ" verwende: Mann hat für mich immer noch die Assoziation mit gefährlich, stark und dominant. Typ schwächt das andere Geschlecht etwas mehr ab, etwas, wovor man weniger Angst haben muss, so komisch es vielleicht auch klingt.
Interessant. Ich fand Typ eher eine lockerere Ausdrucksweise. Könnte man m.E. auch zu männlichen Individuen der Altersklassen von der Pubertät an aufwärts sagen. Aber man kann ja auch "Jungs" noch zu längst erwachsenen Männern sagen, wenn man es lässiger angehen möchte :)
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Re: Bindungsangst+Unerfahrenheit+Unsicherheit=keine Beziehung?!

Beitrag von Faith » Sonntag 2. Juni 2019, 15:51

Melli hat geschrieben:
Sonntag 2. Juni 2019, 15:44
Faith hat geschrieben:
Sonntag 2. Juni 2019, 14:35
also warum reagiere ich da jetzt so drauf?
Möglicherweise weil es schwer ist, sich damit abzufinden -? :shy:
Sich womit abzufinden? Also wie meinst du das? :)
Melli hat geschrieben:
Sonntag 2. Juni 2019, 15:44
Faith hat geschrieben:
Sonntag 2. Juni 2019, 14:35
PS: Nochmal warum ich so selten den Begriff "Mann" und stattdessen "Typ" verwende: Mann hat für mich immer noch die Assoziation mit gefährlich, stark und dominant. Typ schwächt das andere Geschlecht etwas mehr ab, etwas, wovor man weniger Angst haben muss, so komisch es vielleicht auch klingt.
Interessant. Ich fand Typ eher eine lockerere Ausdrucksweise. Könnte man m.E. auch zu männlichen Individuen der Altersklassen von der Pubertät an aufwärts sagen. Aber man kann ja auch "Jungs" noch zu längst erwachsenen Männern sagen, wenn man es lässiger angehen möchte :)
Ja genau, es lockert das andere Geschlecht etwas mehr auf :) Das stimmt, es hat fast schon was kindliches :D Da gebe ich dir Recht ;)

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Re: Bindungsangst+Unerfahrenheit+Unsicherheit=keine Beziehung?!

Beitrag von Melli » Sonntag 2. Juni 2019, 16:36

Faith hat geschrieben:
Sonntag 2. Juni 2019, 15:51
Melli hat geschrieben:
Sonntag 2. Juni 2019, 15:44
Möglicherweise weil es schwer ist, sich damit abzufinden -? :shy:
Sich womit abzufinden? Also wie meinst du das? :)
Zumindest mir ging das so, selbst wenn mich die Einsicht ereilte, daß es mit einem OdB nichts würde, dann trauerte ich dem manchmal doch noch ein bißchen hinterher und wünschte, dem wäre nicht so :(
Faith hat geschrieben:
Sonntag 2. Juni 2019, 15:51
Melli hat geschrieben:
Sonntag 2. Juni 2019, 15:44
Interessant. Ich fand Typ eher eine lockerere Ausdrucksweise. Könnte man m.E. auch zu männlichen Individuen der Altersklassen von der Pubertät an aufwärts sagen. Aber man kann ja auch "Jungs" noch zu längst erwachsenen Männern sagen, wenn man es lässiger angehen möchte :)
Ja genau, es lockert das andere Geschlecht etwas mehr auf :) Das stimmt, es hat fast schon was kindliches :D Da gebe ich dir Recht ;)
Die Distanzen werden meistens größer geredet als sie tatsächlich sind :zaehneputzen:

Manchmal fühle ich mich so zugelabert, da habe ich Mühe und Not, mich nicht in die Entfremdung scheuchen zu lassen :fessel:
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Re: Bindungsangst+Unerfahrenheit+Unsicherheit=keine Beziehung?!

Beitrag von Kief » Sonntag 2. Juni 2019, 16:40

Faith hat geschrieben:
Sonntag 2. Juni 2019, 14:35
und nochmal ein Update, weiß nicht, ob ihr noch weiter lest :D
Der touchy Mann hatte einmal eine Instagram Story von mir kommentiert und einmal einen Whats App Status, nur einen Smiley, also jetzt wirklich nichts besonders. Ich mache mir dann aber schon voll schnell wieder Gedanken.
[ ... ]
Schon ertappe ich mich dabei, wie meine Gedanke zu einem "was wäre wenn" wandern. Ich ertappe mich dabei, wie ich darauf achte, welche Fotos ich poste, weil er sie ja sehen wird, ob er online ist und ob er wohl was schreiben wird und was ich antworten soll, damit man im Gespräch bleibt.
Das ärgert mich echt, weil einfach nicht in der Lage bin, mit Männern nur befreundet zu sein, wenn man sich kennenlernt. [ ... ] Dabei will ich doch eigentlich gar nichts von ihm und er bestimmt nichts von mir, also warum reagiere ich da jetzt so drauf?
Finde ich relativ normal.

Wenn man nach etwas hungert, und dann voller Sehnsucht die Erfuellung wittert, dann uebertreiben die Gedanken schnell, bauen lauter Hoffnungen auf.
Ob das nun Sex, Job, Kuscheln, Freundschaft, Uebermuedung oder ein Hobby betrifft:
wenn Dir etwas massiv fehlt, dann nimmt die Sehnsucht einen immer groesseren Raum in unseren Gedanken und Interpretationen ein.


K
Deeskalation, ohne danach die Probleme anpacken zu wollen,
das ist wie Ablenkung, oder Hinhalte-Taktik/Aussitzen wollen:
als Gespraechsverweigerung die getarnteste Form von Eskalation.

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Re: Bindungsangst+Unerfahrenheit+Unsicherheit=keine Beziehung?!

Beitrag von Faith » Sonntag 2. Juni 2019, 18:17

Kief hat geschrieben:
Sonntag 2. Juni 2019, 16:40
Finde ich relativ normal.

Wenn man nach etwas hungert, und dann voller Sehnsucht die Erfuellung wittert, dann uebertreiben die Gedanken schnell, bauen lauter Hoffnungen auf.
Ob das nun Sex, Job, Kuscheln, Freundschaft, Uebermuedung oder ein Hobby betrifft:
wenn Dir etwas massiv fehlt, dann nimmt die Sehnsucht einen immer groesseren Raum in unseren Gedanken und Interpretationen ein.
Okay, das erscheint mir logisch. Und wie ich glaube auch schonmal gesagt habe, habe ich auch so an sich keine männlichen Freunde mehr, ergo mir fehlt vollkommen der Kontakt zum anderen Geschlecht :D Egal auf welcher Ebene. Mein Studium ist auch eher frauenorientiert.
Hast du eine Idee oder einen Tipp, wie man diese übertriebene Gedanken oder Interpretationen ändert oder abwendet? Gerade jetzt in der beginnenden Prüfungsphase ist sowas das allerletzte, was ich gebrauchen kann.
Ich habe es bis jetzt nur mit "nein, du willst doch eig gar nichts von ihm und ihr habt keinerlei Gemeinsamkeiten" versucht, also auf mehr rationaler Ebene.....
Melli hat geschrieben:
Sonntag 2. Juni 2019, 16:36

Zumindest mir ging das so, selbst wenn mich die Einsicht ereilte, daß es mit einem OdB nichts würde, dann trauerte ich dem manchmal doch noch ein bißchen hinterher und wünschte, dem wäre nicht so :(
Deinem Satz stimme ich voll und ganz zu, aber mein Problem ist ja das besagter Mann eigentlich gar nicht mein OdB ist? Also bis vor zwei Tagen hat er mich nicht die Bohne interessiert, weder äußerlich, noch charakterlich, und nur weil er da mal was von mir kommentiert hat, bekomme ich jetzt Bauchkribbeln, wenn ich an ihn denke usw :roll:

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Re: Bindungsangst+Unerfahrenheit+Unsicherheit=keine Beziehung?!

Beitrag von Kief » Sonntag 2. Juni 2019, 21:17

Faith hat geschrieben:
Sonntag 2. Juni 2019, 18:17
Kief hat geschrieben:
Sonntag 2. Juni 2019, 16:40
Finde ich relativ normal.
[ ... ]
Ob das nun Sex, Job, Kuscheln, Freundschaft, Uebermuedung oder ein Hobby betrifft:
wenn Dir etwas massiv fehlt, dann nimmt die Sehnsucht einen immer groesseren Raum in unseren Gedanken und Interpretationen ein.
Okay, das erscheint mir logisch. Und wie ich glaube auch schonmal gesagt habe, habe ich auch so an sich keine männlichen Freunde mehr, ergo mir fehlt vollkommen der Kontakt zum anderen Geschlecht :D Egal auf welcher Ebene. Mein Studium ist auch eher frauenorientiert.
Hast du eine Idee oder einen Tipp, wie man diese übertriebene Gedanken oder Interpretationen ändert oder abwendet?
Da koennte ich lediglich auf die allgemeinen Lebensumstaende schauen, ob da irgendwas an Ideen kommt.

Ansonsten ins Blaue nur Konfrontationstherapie: also Situationen schaffen und dran gewoehnen.
Gibts in Deinem Umfeld Maenner, welche Du selbst touchy behandeln darfst, ohne dass Du Konsequenzen befuerchtest?
Also wenn es jemanden gibt, der bei einer Frau keine Beziehungsabsichten entwickelt, weil er evtl. schwul oder zumindest queer oder so ist.
Kannst Du Dir das vorstellen, dass Du Dich damit an Beruehrungen gewoehnst?


K
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das ist wie Ablenkung, oder Hinhalte-Taktik/Aussitzen wollen:
als Gespraechsverweigerung die getarnteste Form von Eskalation.

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Re: Bindungsangst+Unerfahrenheit+Unsicherheit=keine Beziehung?!

Beitrag von Faith » Dienstag 11. Juni 2019, 09:15

Kief hat geschrieben:
Sonntag 2. Juni 2019, 21:17
Ansonsten ins Blaue nur Konfrontationstherapie: also Situationen schaffen und dran gewoehnen.
Gibts in Deinem Umfeld Maenner, welche Du selbst touchy behandeln darfst, ohne dass Du Konsequenzen befuerchtest?
Also wenn es jemanden gibt, der bei einer Frau keine Beziehungsabsichten entwickelt, weil er evtl. schwul oder zumindest queer oder so ist.
Kannst Du Dir das vorstellen, dass Du Dich damit an Beruehrungen gewoehnst?
Entschuldigung, das ich erst jetzt antworte, ich bin umgezogen und hatte die letzte Woche kein Internet.

Leider nein. Wie gesagt ich habe absolut gar keinen Kontakt mit Männern. Keinen schwulen besten Freund, keinen Freund der Freundin, keinen Vater, nichts.

Nur eben besagten touchy Typen, von dem ich bereits erzählt habe.

Ansonsten glaube ich schon, das es da besser gehen würde, insbesondere wenn er auch so touchy wäre, weil ich dann keine Angst haben müsste.

Im übrigen wollte sich besagter touchy Typ mit mir treffen, ich bin hingegangen, obwohl es mit einer Gruppe von fremden Leuten war und er vortrinken wollte. Also wirklich komplett außerhalb meiner Komfortzone, hatte davon dann auch eine Panikattacke. Ich bin 1,5 Stunden dageblieben, er ist erst nach 2 Stunden gekommen, als ich schon weg war.

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Re: Bindungsangst+Unerfahrenheit+Unsicherheit=keine Beziehung?!

Beitrag von Melli » Dienstag 11. Juni 2019, 09:32

Vortrinken? Ist das sowas ähnliches wie eine Aufwärmübung beim Sport? :hammer: Wahrscheinlich ist es, weil ich das nie gemacht habe, daß ich mehr als zwei Caipirinha nicht schaffe :schwarzekatze: Nee, also meine Komfortzone ist das auch nicht ;)

(Übrigens heißt touchy "empfindlich".)
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Re: Bindungsangst+Unerfahrenheit+Unsicherheit=keine Beziehung?!

Beitrag von Faith » Dienstag 11. Juni 2019, 11:03

Melli hat geschrieben:
Dienstag 11. Juni 2019, 09:32
Vortrinken? Ist das sowas ähnliches wie eine Aufwärmübung beim Sport? :hammer: Wahrscheinlich ist es, weil ich das nie gemacht habe, daß ich mehr als zwei Caipirinha nicht schaffe :schwarzekatze: Nee, also meine Komfortzone ist das auch nicht ;)

(Übrigens heißt touchy "empfindlich".)
Haha :D Ja, ich habe auch direkt gesagt nein, ich trinke kein Alkohol und vortrinken finde ich noch bescheuerter.

Ja, mag sein, aber meine Freunde und ich verwenden den Begriff touchy dafür. Eben wie wenn jemand einen die ganze Zeit antatscht.

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Re: Bindungsangst+Unerfahrenheit+Unsicherheit=keine Beziehung?!

Beitrag von Faith » Samstag 29. Juni 2019, 18:41

Kleines Update:

Ich bin mir nach wie vor nicht sicher, ob er was von mir will oder nicht, ob ich seine Sprüche richtig deute oder überinterpretiere etc, keine Ahnung.

Jedenfalls war ich dann mal wieder auf Tinder, aber alles was dort zustande kommt ist:
"Hallo!"
"Hallo." :lol:

Ich wollte von einem Gespräch mit einer Freundin erzählen. Sie meinte, sie würde derzeit einen 27-jährigen daten, der noch bei seinen Eltern wohnt, noch nie Sex hatte, eine Beziehung oder einen Kuss. Das fände sie sehr komisch und sie hätte ihn dann direkt erstmal geküsst und war wohl nicht wirklich gut gewesen. Er wäre zwar ganz nett, aber würde sich nicht wirklich melden und daher wolle si den Kontakt einstellen. Bezüglich der Erfahrung meinte sie:
"Ich bin ja keine Lehrerin. Ich fühle mich dann wie seine Lehrerin, die ihm alles beibringen muss, dabei will ich selbst ja auch neue Erfahrungen machen können, was neues erleben oder mich ausprobieren. Bei jemand so unerfahren muss ich aber bei Null anfangen. Das ist doch blöd."

Ich habe dann angedeutet, dass ich das kenne, sie weiß nicht, wie sehr unerfahren ich bin, kann es sich aber vielleicht denken. Aber ich dachte mir, ich teile das mal mit euch, da ich das ganz interessant und sicherlich auf viele zutreffend finde.

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Re: Bindungsangst+Unerfahrenheit+Unsicherheit=keine Beziehung?!

Beitrag von Krausig » Samstag 29. Juni 2019, 18:55

Faith hat geschrieben:
Samstag 29. Juni 2019, 18:41
Kleines Update:

Ich bin mir nach wie vor nicht sicher, ob er was von mir will oder nicht, ob ich seine Sprüche richtig deute oder überinterpretiere etc, keine Ahnung.

Jedenfalls war ich dann mal wieder auf Tinder, aber alles was dort zustande kommt ist:
"Hallo!"
"Hallo." :lol:

Ich wollte von einem Gespräch mit einer Freundin erzählen. Sie meinte, sie würde derzeit einen 27-jährigen daten, der noch bei seinen Eltern wohnt, noch nie Sex hatte, eine Beziehung oder einen Kuss. Das fände sie sehr komisch und sie hätte ihn dann direkt erstmal geküsst und war wohl nicht wirklich gut gewesen. Er wäre zwar ganz nett, aber würde sich nicht wirklich melden und daher wolle si den Kontakt einstellen. Bezüglich der Erfahrung meinte sie:
"Ich bin ja keine Lehrerin. Ich fühle mich dann wie seine Lehrerin, die ihm alles beibringen muss, dabei will ich selbst ja auch neue Erfahrungen machen können, was neues erleben oder mich ausprobieren. Bei jemand so unerfahren muss ich aber bei Null anfangen. Das ist doch blöd."

Ich habe dann angedeutet, dass ich das kenne, sie weiß nicht, wie sehr unerfahren ich bin, kann es sich aber vielleicht denken. Aber ich dachte mir, ich teile das mal mit euch, da ich das ganz interessant und sicherlich auf viele zutreffend finde.
Klar, da freuen sich jetzt die Mabs! :mrgreen:

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Re: Bindungsangst+Unerfahrenheit+Unsicherheit=keine Beziehung?!

Beitrag von selina » Samstag 29. Juni 2019, 19:18

Krausig hat geschrieben:
Samstag 29. Juni 2019, 18:55

Klar, da freuen sich jetzt die Mabs! :mrgreen:
:lol: ;)

Wenn ich alt bin, werde ich nur noch nörgeln. Das wird ein Spaß. :oma:

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Re: Bindungsangst+Unerfahrenheit+Unsicherheit=keine Beziehung?!

Beitrag von Krausig » Samstag 29. Juni 2019, 19:23

selina hat geschrieben:
Samstag 29. Juni 2019, 19:18
Krausig hat geschrieben:
Samstag 29. Juni 2019, 18:55

Klar, da freuen sich jetzt die Mabs! :mrgreen:
:lol: ;)
Man muss aus allem das Positive holen. Hier: NIE aber gar NIE NICHT sagen, dass man MAB ist ;)

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Re: Bindungsangst+Unerfahrenheit+Unsicherheit=keine Beziehung?!

Beitrag von Nonkonformist » Samstag 29. Juni 2019, 19:36

Faith hat geschrieben:
Samstag 29. Juni 2019, 18:41
Kleines Update:

Ich bin mir nach wie vor nicht sicher, ob er was von mir will oder nicht, ob ich seine Sprüche richtig deute oder überinterpretiere etc, keine Ahnung.

Jedenfalls war ich dann mal wieder auf Tinder, aber alles was dort zustande kommt ist:
"Hallo!"
"Hallo." :lol:

Ich wollte von einem Gespräch mit einer Freundin erzählen. Sie meinte, sie würde derzeit einen 27-jährigen daten, der noch bei seinen Eltern wohnt, noch nie Sex hatte, eine Beziehung oder einen Kuss. Das fände sie sehr komisch und sie hätte ihn dann direkt erstmal geküsst und war wohl nicht wirklich gut gewesen. Er wäre zwar ganz nett, aber würde sich nicht wirklich melden und daher wolle si den Kontakt einstellen. Bezüglich der Erfahrung meinte sie:
"Ich bin ja keine Lehrerin. Ich fühle mich dann wie seine Lehrerin, die ihm alles beibringen muss, dabei will ich selbst ja auch neue Erfahrungen machen können, was neues erleben oder mich ausprobieren. Bei jemand so unerfahren muss ich aber bei Null anfangen. Das ist doch blöd."

Ich habe dann angedeutet, dass ich das kenne, sie weiß nicht, wie sehr unerfahren ich bin, kann es sich aber vielleicht denken. Aber ich dachte mir, ich teile das mal mit euch, da ich das ganz interessant und sicherlich auf viele zutreffend finde.
Also. wann ich mal jeamden küssen würde, ist das mit sicherheit nicht um 'erfahrungen zu sammeln' aber um einen liebenswerten frau noch näher zu sein. Verstehe eigentlich die ganze obsession mit erfahrungen sammeln null......
(Der arme 27-jährigen war da doch nur mittel zum zweck..? Wann ich eine frau küssen würde die ich wirklich gern habe wäre es mir egal wann sie grottig küsst. Es geht mir um der person.)
I Yam What I Yam & Dats What I Yam - (Popeye the Sailorman.)

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