Was macht das AB-Dasein mit einem?

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Nonkonformist » Mittwoch 5. Juni 2019, 14:11

Ninja Turtle hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juni 2019, 13:53
Ne, eigentlich wollte ich im nur mitteilen, dass er aufhören soll, den Lebensstil anderer zu verurteilen. Aber das ist wohl nicht angekommen.
Das ist irgendwie in deinen Du-bist-abnormal-und-du-sollst-normaler-werden tonart verloren gegangen.

Wie du deine partnersuche gestaltest ist deine sache und es interessiert mich weiter auch nicht.

Aber es wäre schon schön wann du akzeptierst das es menschen gibt mit anderen bedürfnisse, wünschvorstellungen und werten.
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von bettaweib » Mittwoch 5. Juni 2019, 14:44

Tania hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juni 2019, 13:27
Ninja Turtle hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juni 2019, 13:16
Nonkonformist hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juni 2019, 12:44
Du hast eine algemeine sex & beziehungswünsch. (offen für vielen frauen; hauptsache beziehung)
Du hast überhaupt keine Ahnung, was ich für Wünsche habe. Darüber haben wir noch gar nicht gesprochen. ;)
Du hast Wünsche, über die Du mit dem Nonkonformisten reden möchtest? :omg:

Menno!!!! Als wäre es nicht schon heiß genug :crybaby:

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Ninja Turtle » Mittwoch 5. Juni 2019, 15:03

Nonkonformist hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juni 2019, 14:11
Aber es wäre schon schön wann du akzeptierst das es menschen gibt mit anderen bedürfnisse, wünschvorstellungen und werten.
Eigentlich bin ich der Meinung, dass ich das tue.
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Die SHG-Frankfurt trifft sich jeden 1. und 3. Freitag im Monat. (Dann besaufen wir uns und feiern wilde Sexorgien. Man kann aber auch nur zugucken.) :mrgreen:

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Gatem » Montag 10. Juni 2019, 10:01

Melli hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 23:43
Die ganz gewöhnliche Asexualität scheint aber eher akzeptiert zu werden.
knopper hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 11:43
Ich meine wenn jemand homosexuell ist dann sagen heutzutage die wenigsten "mit dem stimmt was nicht" sondern es ist einfach so, da inzwischen etabliert.
Gibt immer noch mehr als genug Homophobie :(
Es gibt da aber noch einen entscheidenden Unterschied zwische Homosexuellen/Asexuellen und den ABs: Die eigene sexuelle Identität ist etwas das… ich will jetzt nicht „bewusste Entscheidung“ schreiben, da es weder bewusst, noch eine Entscheidung ist, aber es ist halt schon eine Sache, die einzig und allein aus der betroffenen Person heraus resultiert. Es ist niemand anders daran beteiligt.

Beim AB ist es hingegen genau umgekehrt: So ziemlich alle ABs hier im Forum leiden unter Ihrem Zustand und würden diesen gerne beenden; keiner ist freiwillg AB. Und wie jeder Mensch weiß, gehören zu einer Beziehung immer (mindesten) zwei Menschen.
Es stellt sich also unweigerlich die Frage: „Was ist an diesem Menschen so ‚anders‘, dass bisher niemand mit ihm eine Beziehung haben wollte?“

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von bettaweib » Montag 10. Juni 2019, 10:29

Gatem hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 10:01

Beim AB ist es hingegen genau umgekehrt: So ziemlich alle ABs hier im Forum leiden unter Ihrem Zustand und würden diesen gerne beenden; keiner ist freiwillg AB. Und wie jeder Mensch weiß, gehören zu einer Beziehung immer (mindesten) zwei Menschen.
Es stellt sich also unweigerlich die Frage: „Was ist an diesem Menschen so ‚anders‘, dass bisher niemand mit ihm eine Beziehung haben wollte?“
Es gab sicherlich immer wieder mal Menschen, die mit einem AB eine Beziehung wollten. Aber der Kopf so mancher ABs hat das verhindert.
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Reinhard » Montag 10. Juni 2019, 10:37

Deine Aussage widerspricht der Gatems nicht unbedingt. Lass mich demonstrieren ...
bettaweib hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 10:29
Gatem hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 10:01

Beim AB ist es hingegen genau umgekehrt: So ziemlich alle ABs hier im Forum leiden unter Ihrem Zustand und würden diesen gerne beenden; keiner ist freiwillg AB. Und wie jeder Mensch weiß, gehören zu einer Beziehung immer (mindesten) zwei Menschen.
Es stellt sich also unweigerlich die Frage: „Was ist an diesem Menschen so ‚anders‘, dass bisher niemand mit ihm eine Beziehung haben wollte?“
Es gab sicherlich immer wieder mal Menschen, die mit einem AB eine Beziehung wollten. Aber der Kopf so mancher ABs hat das verhindert.

Was stimmt mit dem Kopf des ABs nicht???
Temporäre Signatur bis jeder das Video gesehen hat:

https://www.youtube.com/watch?v=vmkG5l7CaGw :hierlang:

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Melli » Montag 10. Juni 2019, 10:40

Gatem hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 10:01
aber es ist halt schon eine Sache, die einzig und allein aus der betroffenen Person heraus resultiert. Es ist niemand anders daran beteiligt.
Auch wenn ich mich bei einigen äußerst unbeliebt machen werde, so denke ich doch, daß an einer psychosexuellen Entwicklung sehr viele Menschen beteiligt sind – im guten wie im schlechten :(

Bei AB sind sicherlich beide Seiten zu berücksichtigen: Zum einen konnte ich nur wenige Leute von mir einnehmen. Zum anderen konnten viele Leute mit mir nichts anfangen.



PS: Wie Orientierung bei Mädchen zustandekommt ist schon bereits Freud, Über die weibliche Sexualität ganz gut beschrieben (es ist nur nicht leicht zu verkraften :oops:):
Das Weib anerkennt die Tatsache seiner Kastration und damit auch die Überlegenheit des Mannes und seine eigene Minderwertigkeit, aber es sträubt sich auch gegen diesen unliebsamen Sachverhalt. Aus dieser zwiespältigen Einstellung leiten sich drei Entwicklungsrichtungen ab. Die erste führt zur allgemeinen Abwendung von der Sexualität. Das kleine Weib, durch den Vergleich mit dem Knaben geschreckt, wird mit seiner Klitoris unzufrieden, verzichtet auf seine phallische Betätigung und damit auf die Sexualität überhaupt wie auf ein gutes Stück seiner Männlichkeit auf anderen Gebieten. Die zweite Richtung hält in trotziger Selbstbehauptung an der bedrohten Männlichkeit fest; die Hoffnung, noch einmal einen Penis zu bekommen, bleibt bis in unglaublich späte Zeiten aufrecht, wird zum Lebenszweck erhoben, und die Phantasie, trotz alledem ein Mann zu sein, bleibt oft gestaltend für lange Lebensperioden. Auch dieser »Männlichkeitskomplex« des Weibes kann in manifest homosexuelle Objektwahl ausgehen. Erst eine dritte, recht umwegige Entwicklung mündet in die normal weibliche Endgestaltung aus, die den Vater als Objekt nimmt und so die weibliche Form des Ödipuskomplexes findet. Der Ödipuskomplex ist also beim Weib das Endergebnis einer längeren Entwicklung, er wird durch den Einfluß der Kastration nicht zerstört, sondern durch ihn geschaffen, er entgeht den starken feindlichen Einflüssen, die beim Mann zerstörend auf ihn einwirken, ja er wird allzuhäufig vom Weib überhaupt nicht überwunden. Darum sind auch die kulturellen Ergebnisse seines Zerfalls geringfügiger und weniger belangreich. Man geht wahrscheinlich nicht fehl, wenn man aussagt, daß dieser Unterschied in der gegenseitigen Beziehung von Ödipus- und Kastrationskomplex den Charakter des Weibes als soziales Wesen prägt
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von bettaweib » Dienstag 11. Juni 2019, 06:55

Reinhard hat geschrieben:
Es gab sicherlich immer wieder mal Menschen, die mit einem AB eine Beziehung wollten. Aber der Kopf so mancher ABs hat das verhindert.

Was stimmt mit dem Kopf des ABs nicht???
DAS frage ich mich auch immer wieder.....

Vielleicht ist ihr Herz zu klein oder zu schwach um sich durchzusetzen. So gewinnen immer wieder die kruden Gedanken.

Einfach mal das Herz laufen lassen.....einfach mal machen...

Und jetzt will ich hier kein "Aber..." mehr lesen!
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Nonkonformist » Dienstag 11. Juni 2019, 08:08

Reinhard hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 10:37
Deine Aussage widerspricht der Gatems nicht unbedingt. Lass mich demonstrieren ...
bettaweib hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 10:29
Gatem hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 10:01

Beim AB ist es hingegen genau umgekehrt: So ziemlich alle ABs hier im Forum leiden unter Ihrem Zustand und würden diesen gerne beenden; keiner ist freiwillg AB. Und wie jeder Mensch weiß, gehören zu einer Beziehung immer (mindesten) zwei Menschen.
Es stellt sich also unweigerlich die Frage: „Was ist an diesem Menschen so ‚anders‘, dass bisher niemand mit ihm eine Beziehung haben wollte?“
Es gab sicherlich immer wieder mal Menschen, die mit einem AB eine Beziehung wollten. Aber der Kopf so mancher ABs hat das verhindert.

Was stimmt mit dem Kopf des ABs nicht???
Jemanden, der eine beziehung mit mir will, der mir nicht gefällt, bringt mir natürlich auch nicht wirklich viel.
Ich habe welche gekorbt.
Einige anderen, bei denen ich einseitiges interesse nur vermutet habe, nicht weiter angespornt.
Das auch nie bedauert.
Es müß schon gegenseitig sein, und davon gibt es nicht viele.

Schlimmer wird es natürlich wann man sich selbst sabotiert.
Von meine 15 OdBs habe ich nur 5 rechtzeitig wissen lassen das ich gefühle hatte. (Würde gekorbt. Ich denke mal, keine chance.)
Bei weiteren 6 habe ich viel zu lange gezögert und rückzieher gemacht (wie in monate, und da waren rivalen weniger zögerlich)
4 wissen nicht mal das ich verliebt war.
Meine halbwegs OdBs habe ich schon gar nichts gesagt.
Und dann gab es noch einige die interesse an mir zeigten während ich in jemanden anderen verliebt war, und ich mich deswegen fern gehalten habe. Auch wann die vielleicht schon gepasst hätten.

Auch wann ich bei nur eine von denen wirkliche chancen hatte, habe ich es mir noch selbst versaut.
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von fifaboy1981 » Mittwoch 12. Juni 2019, 08:18

bettaweib hat geschrieben:
Dienstag 11. Juni 2019, 06:55
Und jetzt will ich hier kein "Aber..." mehr lesen!
Wird aber kommen, ganz bestimmt :lol:
Ich hätte da einige "abers" :lach:

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von knopper » Mittwoch 12. Juni 2019, 10:37

Gatem hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 10:01
Beim AB ist es hingegen genau umgekehrt: So ziemlich alle ABs hier im Forum leiden unter Ihrem Zustand und würden diesen gerne beenden; keiner ist freiwillg AB. Und wie jeder Mensch weiß, gehören zu einer Beziehung immer (mindesten) zwei Menschen.
Es stellt sich also unweigerlich die Frage: „Was ist an diesem Menschen so ‚anders‘, dass bisher niemand mit ihm eine Beziehung haben wollte?“
ja so ist es! Durfte mir auch schon oft genug anhören: "Naja du bist doch n Mann, willst du denn "das" nicht auch mal. "Das" ist doch die schönste Sache der Welt, du verpasst viel"...das is jedes Mal wie n schlag in die Magengrube, besonders das mit dem Verpassen.

:hammer:

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von klecks » Mittwoch 12. Juni 2019, 10:57

Melli hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 10:40

PS: Wie Orientierung bei Mädchen zustandekommt ist schon bereits Freud, Über die weibliche Sexualität ganz gut beschrieben (es ist nur nicht leicht zu verkraften :oops:):
Melli, wir sind mit solchen Vorstellungen (in D) aufgewachsen, weil sie gerade "in" waren bzw. in alternativen Kreisen als Stand der Wissenschaft galten. Ich glaube, Freud wird heute historisch eingeordnet, im historischen Kontext gewürdigt. Während der heutige wissenschaftliche Diskurs zum Thema ein ganz anderer ist ...

Ich kenne als weibliche Reaktion der Rezeption von Freud in unseren jungen Jahren eher Wut und berechtigte weibliche Verunsicherung und Gekränktheit ... Wenn du auf einen Mann triffst, der die Freudsche Theorie anerkennt und verinnerlicht hat, kannst du doch als Frau eigentlich nur noch - ein Fünkchen Würde in dir vorausgesetzt - dein Krönchen nehmen, den Männern den Stinkefinger zeigen und dich traurig abwenden. Oder? :gruebel:

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von knopper » Mittwoch 12. Juni 2019, 11:09

hm nun ja...mir klingt Freund da auch etwas zu "realitätsfern" sag ich mal.
Immerhin hat ja Frau dafür das untenrum, wofür sie ein Mann begehrt, bzw. wo er "rein will" (ja klingt jetzt so direkt, is aber so :D ) und dass muss sich doch auch irgendwie gut anfühlen oder nicht?
Aber gut ich bin eben keine Frau und werde es somit nie wissen... :hammer: Bei mir bleibt jedenfalls alles dran :D

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Melli » Mittwoch 12. Juni 2019, 17:45

Reinhard hat geschrieben:
Montag 10. Juni 2019, 10:37
Was stimmt mit dem Kopf des ABs nicht???
Kopfschmerzen, sich abgeschlagen, gar krank fühlen, kein guter Tag, da wird nix draus :(
klecks hat geschrieben:
Mittwoch 12. Juni 2019, 10:57
Melli, wir sind mit solchen Vorstellungen (in D) aufgewachsen, weil sie gerade "in" waren bzw. in alternativen Kreisen als Stand der Wissenschaft galten.
Das war nicht unbedingt nur alternativ, man konnte ja durchaus ganz interessante Forschungen in dem Rahmen betreiben.

Man muß natürlich sehen, daß Psychoanalyse, Psychologie und Psychiatrie verschiedene Metiers sind. Die Glaubenskriege darum sind oft peinlich. Da wende ich mich auch mit Grausen ab. Das ist nicht der Beschäftigung damit wert.

Die Männer, die ich nicht mag, dürften nie Freud zu lesen versucht haben, und der Versuch wäre auch kaum von Erfolg gekrönt gewesen, weil das nun doch weit über deren Horizont hinausginge :roll:
knopper hat geschrieben:
Mittwoch 12. Juni 2019, 11:09
Immerhin hat ja Frau dafür das untenrum, wofür sie ein Mann begehrt, bzw. wo er "rein will" (ja klingt jetzt so direkt, is aber so :D ) und dass muss sich doch auch irgendwie gut anfühlen oder nicht?
In Deiner Direktheit liegt durchaus ein gewisser Charme :ohnmacht:

Es kann sich gut anfühlen, es kann sogar ein ausgeprägtes Selbstwertgefühl begründen, und das alles steht gar nicht im Gegensatz zu Freuds Aussagen. (Man muß nur mutig weiterlesen :oops:)
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von bettaweib » Mittwoch 12. Juni 2019, 17:54

Melli hat geschrieben:
Es kann sich gut anfühlen, es kann sogar ein ausgeprägtes Selbstwertgefühl begründen, und das alles steht gar nicht im Gegensatz zu Freuds Aussagen. (Man muß nur mutig weiterlesen :oops:)
Und ich dachte bis jetzt immer, Freud wäre ein chauvinistisches Ar***l*** gewesen.
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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Larissa » Donnerstag 13. Juni 2019, 11:27

Sabinchen hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 12:35
Es gibt Normalo-Männer, die sind so grottenschlecht beim Küssen und bemerken es selbst nicht. Ist denen auch egal, wenn man was sagt. :sadwoman:

Das heißt du landest mit solchen Männern regelmäßig in der Kiste? Hört sich zumindest so an :gruebel:

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Sabinchen » Donnerstag 13. Juni 2019, 12:45

Larissa hat geschrieben:
Donnerstag 13. Juni 2019, 11:27
Sabinchen hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 12:35
Es gibt Normalo-Männer, die sind so grottenschlecht beim Küssen und bemerken es selbst nicht. Ist denen auch egal, wenn man was sagt. :sadwoman:

Das heißt du landest mit solchen Männern regelmäßig in der Kiste? Hört sich zumindest so an :gruebel:
Ja, ich habe schon die Erfahrung mit zwei Männern gehabt. Das ist aber weit weg von regelmäßig. Mit meinen Freundinnen habe ich auch schon drüber geredet.
Ich stehe mit beiden Beinen fest neben der Spur. 😢

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von NeC » Donnerstag 13. Juni 2019, 13:07

Sabinchen hat geschrieben:
Donnerstag 13. Juni 2019, 12:45
Larissa hat geschrieben:
Donnerstag 13. Juni 2019, 11:27
Sabinchen hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 12:35
Es gibt Normalo-Männer, die sind so grottenschlecht beim Küssen und bemerken es selbst nicht. Ist denen auch egal, wenn man was sagt. :sadwoman:
Das heißt du landest mit solchen Männern regelmäßig in der Kiste? Hört sich zumindest so an :gruebel:
Ja, ich habe schon die Erfahrung mit zwei Männern gehabt. Das ist aber weit weg von regelmäßig. Mit meinen Freundinnen habe ich auch schon drüber geredet.
Jetzt bin ich aber doch neugierig, wie das bei Dir ablief, und wie Deine Erwartungshaltung war. :kopfstand:

Also: ihr küsst euch, und Du dann so: "Also der Kuss war ja dann wohl nix!"? :lol:
Oder bedeutet "was sagen", das Du versucht hast, den beiden Männern eine Anleitung dafür zu liefern, was sie machen sollen? Und was hast Du erwartet, wie sie sich nach dem "was sagen" verhalten sollen?


Hintergrund: Ich fürchte ich weiß leider auch nicht, wie man gut küsst. :schuechtern:

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Tania » Donnerstag 13. Juni 2019, 13:15

NeC hat geschrieben:
Donnerstag 13. Juni 2019, 13:07
Hintergrund: Ich fürchte ich weiß leider auch nicht, wie man gut küsst. :schuechtern:
Ich fürchte, da gibt es keinen einheitlichen Maßstab. Was die eine toll findet, findet die nächste grottig Aber Du kannst ja mal beim nächsten Treffen alle Damen küssen und Dir dann 1-5 Sterne geben lassen...

Allgemein glaube ich, dass mit "vorsichtig anfangen, der Dame Zeit lassen zu reagieren, und diese Reaktion wahrnehmen und darauf einstellen" nicht viel falsch zu machen ist.

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Re: Was macht das AB-Dasein mit einem?

Beitrag von Sabinchen » Donnerstag 13. Juni 2019, 13:18

NeC hat geschrieben:
Donnerstag 13. Juni 2019, 13:07
Also: ihr küsst euch, und Du dann so: "Also der Kuss war ja dann wohl nix!"?
So in etwa. Wenn ein Mann beim Küssen versucht, sein Gebiss in meinem einzurasten oder er seinen Speichelfluss nicht unter Kontrolle hat, dann sage ich das auch. Warum soll man etwas über sich ergehen lassen, was einem nicht gefällt? :gruebel:
Ich stehe mit beiden Beinen fest neben der Spur. 😢

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