Neuer Job. Unterschiedliche Firmenkultur, Angst "aufzufliegen"?

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fredstiller
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Re: Neuer Job. Unterschiedliche Firmenkultur, Angst "aufzufliegen"?

Beitrag von fredstiller » Donnerstag 12. September 2019, 00:06

Calliandra hat geschrieben:
Dienstag 10. September 2019, 15:35
Dieses "Und keinen AB" ist deine Interpretation.
Sie hat mich klar älter eingeschätzt als ich bin (das passiert mir nicht allzu oft) - und vor allem auch einige Jahre älter als sie selbst.

Wenn sie Interesse an mir hat, dann sicher nicht wegen meiner grauen Haare / Geheimratsrecken / beginnenden Glatze / Falten und Augenringe oder was weiss ich warum sie mich älter geschätzt hat. Sondern aufgrund der Attribute, die damit assoziiert werden: Erfahrung, Souveränität, gegebenenfalls auch Wohlstand.

Ich lege das aber - abgesehen von neutral-freundlichem Umgang - aber gedanklich ohnehin erstmal ein paar Monate auf Eis, und unternehme da nichts.

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Re: Neuer Job. Unterschiedliche Firmenkultur, Angst "aufzufliegen"?

Beitrag von Hanuta » Donnerstag 12. September 2019, 00:12

fredstiller hat geschrieben:
Donnerstag 12. September 2019, 00:06
Calliandra hat geschrieben:
Dienstag 10. September 2019, 15:35
Dieses "Und keinen AB" ist deine Interpretation.
Sie hat mich klar älter eingeschätzt als ich bin (das passiert mir nicht allzu oft) - und vor allem auch einige Jahre älter als sie selbst.

Wenn sie Interesse an mir hat, dann sicher nicht wegen meiner grauen Haare / Geheimratsrecken / beginnenden Glatze / Falten und Augenringe oder was weiss ich warum sie mich älter geschätzt hat. Sondern aufgrund der Attribute, die damit assoziiert werden: Erfahrung, Souveränität, gegebenenfalls auch Wohlstand.

Ich lege das aber - abgesehen von neutral-freundlichem Umgang - aber gedanklich ohnehin erstmal ein paar Monate auf Eis, und unternehme da nichts.
Ist das nicht völlig egal wegen was sie dich attraktiv findet, solange sie dich eben attraktiv findet?
Bei der Körpergröße ist das doch auch so. Frauen finden den Kerl sicherlich nicht wegen der Körpergröße an sich attraktiv, sondern das womit man die Körpergröße assoziiert.

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Re: Neuer Job. Unterschiedliche Firmenkultur, Angst "aufzufliegen"?

Beitrag von fredstiller » Donnerstag 12. September 2019, 00:48

Hanuta hat geschrieben:
Donnerstag 12. September 2019, 00:12
Ist das nicht völlig egal wegen was sie dich attraktiv findet, solange sie dich eben attraktiv findet?
Bei der Körpergröße ist das doch auch so. Frauen finden den Kerl sicherlich nicht wegen der Körpergröße an sich attraktiv, sondern das womit man die Körpergröße assoziiert.
Prinzipiell ist es mir egal.
Nur dass ich ja tatsächlich einigermassen gross bin, aber nicht erfahren oder souverän mit Frauen.


Ist schwierig zu beschreiben, weil wirklich nur so kleine unwillkürliche Reaktionen in Anwesenheit Dritter, aber:
Das mit dem Alter war übrigens so ein kleiner Aha-Moment, wieso ich drauf kam:

Erstens klang es verdächtig "interessiert", also sie mich nach meinem Alter fragte. Mehr als nur so belanglos smalltalk-mässig. Zweitens hat sie ob meiner Angabe dann auch verdächtig "verschluckt" reagiert.

Zugegeben: das drehte sich dann vermutlich um, weil ich dann erstens wohl auch eine Spur zu interessiert fragen musste, wie alt sie ist. Und ich sie anfangs auch erheblich jünger geschätzt hätte (man sieht's bei genauerem Hingucken dann doch, aber sie schminkt sich wohl sehr effektiv).

Kurz: Man könnte fast sagen: Unser "gegenseitig geschätzter" Altersunterschied (sie meines, ich ihres) von knapp 15 Jahren ist da im gegenseitigen verbalen Outing kurzerhand auf tatsächliche ein bis zwei Jahre Differenz zusammengeschrumpft. Ich denke, mindestens eine Person (aber womöglich auch mehr als nur eine) hat sich darauf wohl innerlich gedacht "Ups ...aber hmmm... klingt ja gar nicht so schlecht".

:mrgreen:

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Re: Neuer Job. Unterschiedliche Firmenkultur, Angst "aufzufliegen"?

Beitrag von TheHoff » Donnerstag 12. September 2019, 08:03

fredstiller hat geschrieben:
Donnerstag 12. September 2019, 00:48
Erstens klang es verdächtig "interessiert", also sie mich nach meinem Alter fragte. Mehr als nur so belanglos smalltalk-mässig. Zweitens hat sie ob meiner Angabe dann auch verdächtig "verschluckt" reagiert.
Ihr war es sicher unangenehm, dich so viel älter zu schätzen. Frauen sind da ja empfindlicher als Männer. Das ist ihnen aber oft nicht bewusst, dass vielen von uns das nicht so viel ausmacht.

Es kann durchaus sein, dass sie jetzt denkt, du bist sauer auf sie.

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Re: Neuer Job. Unterschiedliche Firmenkultur, Angst "aufzufliegen"?

Beitrag von Hanuta » Donnerstag 12. September 2019, 13:37

fredstiller hat geschrieben:
Donnerstag 12. September 2019, 00:48
Hanuta hat geschrieben:
Donnerstag 12. September 2019, 00:12
Ist das nicht völlig egal wegen was sie dich attraktiv findet, solange sie dich eben attraktiv findet?
Bei der Körpergröße ist das doch auch so. Frauen finden den Kerl sicherlich nicht wegen der Körpergröße an sich attraktiv, sondern das womit man die Körpergröße assoziiert.
Prinzipiell ist es mir egal.
Nur dass ich ja tatsächlich einigermassen gross bin, aber nicht erfahren oder souverän mit Frauen.


Ist schwierig zu beschreiben, weil wirklich nur so kleine unwillkürliche Reaktionen in Anwesenheit Dritter, aber:
Das mit dem Alter war übrigens so ein kleiner Aha-Moment, wieso ich drauf kam:

Erstens klang es verdächtig "interessiert", also sie mich nach meinem Alter fragte. Mehr als nur so belanglos smalltalk-mässig. Zweitens hat sie ob meiner Angabe dann auch verdächtig "verschluckt" reagiert.

Zugegeben: das drehte sich dann vermutlich um, weil ich dann erstens wohl auch eine Spur zu interessiert fragen musste, wie alt sie ist. Und ich sie anfangs auch erheblich jünger geschätzt hätte (man sieht's bei genauerem Hingucken dann doch, aber sie schminkt sich wohl sehr effektiv).

Kurz: Man könnte fast sagen: Unser "gegenseitig geschätzter" Altersunterschied (sie meines, ich ihres) von knapp 15 Jahren ist da im gegenseitigen verbalen Outing kurzerhand auf tatsächliche ein bis zwei Jahre Differenz zusammengeschrumpft. Ich denke, mindestens eine Person (aber womöglich auch mehr als nur eine) hat sich darauf wohl innerlich gedacht "Ups ...aber hmmm... klingt ja gar nicht so schlecht".

:mrgreen:
Hm, meinst du nicht, du überanalysierst die Situation ein wenig zu sehr?
Ich denke es hat sie schon ein wenig fasziniert, dass sie sich bei deinem Alter ein wenig verschätzt hat und es ihr daher vielleicht ein wenig unangenehm war, aber da auf Interesse zu schließen halte ich doch für ein wenig weit hergeholt.
Zumindest fällt sowas meinem Verständnis nach auch noch gerade so in die Kategorie Smalltalk, da ich doch öfters solche Gespräche habe und mir auch nie mehr dabei dachte.

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Re: Neuer Job. Unterschiedliche Firmenkultur, Angst "aufzufliegen"?

Beitrag von fredstiller » Donnerstag 12. September 2019, 20:52

Gut, die Reaktion mag dem geschuldet sein, dass es ihr unangenehm war. Allerdings sind Männer da ja nicht so sensibel, wenn sie älter geschätzt werden. Aber ich habe immer noch nicht das Gefühl, dass das nur Small-Talk war. Sondern eher ein Deckmantel. Ich sag das nicht wegen dem Gesprächsinhalt - sondern eher dem Kontext und nonverbalen Signalen.

Dafür, dass wir in unterschiedlichen Abteilungen arbeiten, scheint ja sie auch sonst auffällig oft meine Gesellschaft zu suchen, mich anzusprechen, fragen, was ich privat mache, etc.

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Re: Neuer Job. Unterschiedliche Firmenkultur, Angst "aufzufliegen"?

Beitrag von Hanuta » Donnerstag 12. September 2019, 21:56

fredstiller hat geschrieben:
Donnerstag 12. September 2019, 20:52
Gut, die Reaktion mag dem geschuldet sein, dass es ihr unangenehm war. Allerdings sind Männer da ja nicht so sensibel, wenn sie älter geschätzt werden. Aber ich habe immer noch nicht das Gefühl, dass das nur Small-Talk war. Sondern eher ein Deckmantel. Ich sag das nicht wegen dem Gesprächsinhalt - sondern eher dem Kontext und nonverbalen Signalen.

Dafür, dass wir in unterschiedlichen Abteilungen arbeiten, scheint ja sie auch sonst auffällig oft meine Gesellschaft zu suchen, mich anzusprechen, fragen, was ich privat mache, etc.
Gut solche Details kennen wir natürlich nicht. Wenn sie dich wirklich oft anspricht, um Fragen zu stellen, die sie eigentlich nicht stellen müsste und dich auch viel über dein Privatleben fragt, dann könnte es schon gut möglich sein, dass sie ein gewisses Interesse hat.

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Re: Neuer Job. Unterschiedliche Firmenkultur, Angst "aufzufliegen"?

Beitrag von fredstiller » Donnerstag 14. November 2019, 20:00

fredstiller hat geschrieben:
Montag 9. September 2019, 22:26
Ein bisschen fühle ich mich aber, als müsse ich "auf Eierschalen laufen", um nicht aufzufliegen" und einen negativen Eindruck zu machen - bzw. als der "komische" Typ zu gelten, der ich insgeheim bin.
...und das hat sich mittlerweile noch erheblich verschärft.

Ich bin jetzt neu in einer neuen kleinen Projektgruppe meiner Firma involviert. Will jetzt natürlich nicht zu sehr ins Detail gehen - aber die beteiligten Mitarbeiter wurden (angeblich) ausgewählt, da sie „offen“ wirkten und vor allem aufgefallen seien,„viele“ bzw. „vielfältige unterschiedliche Kontakte“ in der Firma zu knüpfen. :shock:

Klar, vielleicht bin ich jetzt nicht mehr so ganz der schüchtern wirkende Typ, der in neuen sozialen Settings erst langsam auftaut, und sich mit Small Talk schwer tat. Und für nen lockeren Spruch war ich ja schon immer mal wieder zu haben. Aber dass die jetzt ausgerechnet damit auf mich kamen... das wird jetzt doch langsam absurd. Man kommt sich ja ein bisschen wie ein Hochstapler vor... :-?

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Re: Neuer Job. Unterschiedliche Firmenkultur, Angst "aufzufliegen"?

Beitrag von Brax » Donnerstag 14. November 2019, 21:10

fredstiller hat geschrieben:
Donnerstag 14. November 2019, 20:00
Man kommt sich ja ein bisschen wie ein Hochstapler vor... :-?
Ich kann zwar dein Gefühl nachvollziehen, aber trotzdem: Freu dich doch einfach, dass du offenbar als sozial und kompetent wahrgenommen wirst. Es bringt dir nichts, das zu zergrübeln.

Übrigens, weil du es gerade machst (wie viele andere und ich selbst manchmal auch): Vielleicht würde es auch helfen, sich anzugewöhnen, von "ich" statt von "man" zu sprechen.

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Re: Neuer Job. Unterschiedliche Firmenkultur, Angst "aufzufliegen"?

Beitrag von Optimistin » Freitag 15. November 2019, 08:34

uhu72 hat geschrieben:
Dienstag 10. September 2019, 21:47
Grundsätzlich geht es bei diesem zwischen kollegialen Smalltalk darum abzuklopfen, wo ggf. Gemeinsamkeiten, Interessen bestehen. Auf die dann zukünftige, tiefere Gespräche aufbauen.
So ist es :daumen:
Brax hat geschrieben:
Donnerstag 14. November 2019, 21:10
fredstiller hat geschrieben:
Donnerstag 14. November 2019, 20:00
Man kommt sich ja ein bisschen wie ein Hochstapler vor... :-?
Ich kann zwar dein Gefühl nachvollziehen, aber trotzdem: Freu dich doch einfach, dass du offenbar als sozial und kompetent wahrgenommen wirst. Es bringt dir nichts, das zu zergrübeln.
100% Zustimmung. Wie es kommt, es ist offensichtlich verkehrt: zu sehr Außenseiter - zu sehr socialiser, zu sehr abgestempelt - zu sehr involviert,... - man man man, freut euch doch einfach mal, wenn was gut läuft!
Brax hat geschrieben:
Donnerstag 14. November 2019, 21:10
Übrigens, weil du es gerade machst (wie viele andere und ich selbst manchmal auch): Vielleicht würde es auch helfen, sich anzugewöhnen, von "ich" statt von "man" zu sprechen.
Auch dem stimme ich zu.
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Re: Neuer Job. Unterschiedliche Firmenkultur, Angst "aufzufliegen"?

Beitrag von Wuchtbrumme » Freitag 15. November 2019, 08:48

Seb-X hat geschrieben:
Dienstag 10. September 2019, 21:50
uhu72 hat geschrieben:
Dienstag 10. September 2019, 21:47
Da ist es ganz normal, dass "der Neue" ein wenig ausgefragt wird.
Sehr traurig, wenn das normal ist.
Es wäre ganz im Gegenteil mies nichts vom neuen Kollegen wissen zu wollen. Dies gebietet allein schon der Anstand.
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Re: Neuer Job. Unterschiedliche Firmenkultur, Angst "aufzufliegen"?

Beitrag von Seb-X » Freitag 15. November 2019, 09:29

Wuchtbrumme hat geschrieben:
Freitag 15. November 2019, 08:48
Seb-X hat geschrieben:
Dienstag 10. September 2019, 21:50
uhu72 hat geschrieben:
Dienstag 10. September 2019, 21:47
Da ist es ganz normal, dass "der Neue" ein wenig ausgefragt wird.
Sehr traurig, wenn das normal ist.
Es wäre ganz im Gegenteil mies nichts vom neuen Kollegen wissen zu wollen. Dies gebietet allein schon der Anstand.
Ich halte Distanz für Anstand. Fragen nach Privatem sollten auf ein Minimum reduziert sein.
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Re: Neuer Job. Unterschiedliche Firmenkultur, Angst "aufzufliegen"?

Beitrag von Wuchtbrumme » Freitag 15. November 2019, 09:36

Seb-X hat geschrieben:
Freitag 15. November 2019, 09:29
Wuchtbrumme hat geschrieben:
Freitag 15. November 2019, 08:48
Seb-X hat geschrieben:
Dienstag 10. September 2019, 21:50
Sehr traurig, wenn das normal ist.
Es wäre ganz im Gegenteil mies nichts vom neuen Kollegen wissen zu wollen. Dies gebietet allein schon der Anstand.
Ich halte Distanz für Anstand. Fragen nach Privatem sollten auf ein Minimum reduziert sein.
Bei Leuten mit denen Du den ganzen Tag verbringst? Das waren über viele Jahre hinweg die einzigen greifbaren Freunde.

Zudem musste ich um meine Arbeit überhaupt einigermaßen erledigen zu können gute Beziehungen in der Firma haben, die mir Gefallen taten. Ohne die wäre ich aufgeschmissen gewesen.

Du hättest in meinem Job die Probezeit nicht überlebt.
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Re: Neuer Job. Unterschiedliche Firmenkultur, Angst "aufzufliegen"?

Beitrag von Seb-X » Freitag 15. November 2019, 09:48

Wuchtbrumme hat geschrieben:
Freitag 15. November 2019, 09:36
Seb-X hat geschrieben:
Freitag 15. November 2019, 09:29
Wuchtbrumme hat geschrieben:
Freitag 15. November 2019, 08:48


Es wäre ganz im Gegenteil mies nichts vom neuen Kollegen wissen zu wollen. Dies gebietet allein schon der Anstand.
Ich halte Distanz für Anstand. Fragen nach Privatem sollten auf ein Minimum reduziert sein.
Bei Leuten mit denen Du den ganzen Tag verbringst? Das waren über viele Jahre hinweg die einzigen greifbaren Freunde.

Zudem musste ich um meine Arbeit überhaupt einigermaßen erledigen zu können gute Beziehungen in der Firma haben, die mir Gefallen taten. Ohne die wäre ich aufgeschmissen gewesen.

Du hättest in meinem Job die Probezeit nicht überlebt.
In meinem Betrieb bin ich sehr vorsichtig, was ich über mich preisgebe. Das ist auf keinen Fall der Ort, um große Freundschaften zu machen.
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Re: Neuer Job. Unterschiedliche Firmenkultur, Angst "aufzufliegen"?

Beitrag von LonesomeCoder » Freitag 15. November 2019, 11:01

Seb-X hat geschrieben:
Freitag 15. November 2019, 09:48
Wuchtbrumme hat geschrieben:
Freitag 15. November 2019, 09:36
Bei Leuten mit denen Du den ganzen Tag verbringst? Das waren über viele Jahre hinweg die einzigen greifbaren Freunde.

Zudem musste ich um meine Arbeit überhaupt einigermaßen erledigen zu können gute Beziehungen in der Firma haben, die mir Gefallen taten. Ohne die wäre ich aufgeschmissen gewesen.

Du hättest in meinem Job die Probezeit nicht überlebt.
In meinem Betrieb bin ich sehr vorsichtig, was ich über mich preisgebe. Das ist auf keinen Fall der Ort, um große Freundschaften zu machen.
Es kommt wirklich auf die Firmenkultur und die Kollegen drauf an, welcher der beiden Verhaltensweisen nun die sinnvollere ist.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Re: Neuer Job. Unterschiedliche Firmenkultur, Angst "aufzufliegen"?

Beitrag von Brax » Freitag 15. November 2019, 12:18

Wuchtbrumme hat geschrieben:
Freitag 15. November 2019, 09:36
Zudem musste ich um meine Arbeit überhaupt einigermaßen erledigen zu können gute Beziehungen in der Firma haben, die mir Gefallen taten. Ohne die wäre ich aufgeschmissen gewesen.
Dann läuft aber auch was falsch.

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Re: Neuer Job. Unterschiedliche Firmenkultur, Angst "aufzufliegen"?

Beitrag von Obelix » Freitag 15. November 2019, 13:34

Brax hat geschrieben:
Freitag 15. November 2019, 12:18
Wuchtbrumme hat geschrieben:
Freitag 15. November 2019, 09:36
Zudem musste ich um meine Arbeit überhaupt einigermaßen erledigen zu können gute Beziehungen in der Firma haben, die mir Gefallen taten. Ohne die wäre ich aufgeschmissen gewesen.
Dann läuft aber auch was falsch.
Kommt stark auf den Job an. Wer viel verhandeln und vermitteln muss, tut gut daran, zu möglichst vielen relevanten Personen gute Beziehungen aufzubauen. Wer eher technisch arbeitet, braucht das (außer vielleicht innerhalb des unmittelbaren Teams) nicht so.
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Re: Neuer Job. Unterschiedliche Firmenkultur, Angst "aufzufliegen"?

Beitrag von Wuchtbrumme » Freitag 15. November 2019, 13:39

Brax hat geschrieben:
Freitag 15. November 2019, 12:18
Wuchtbrumme hat geschrieben:
Freitag 15. November 2019, 09:36
Zudem musste ich um meine Arbeit überhaupt einigermaßen erledigen zu können gute Beziehungen in der Firma haben, die mir Gefallen taten. Ohne die wäre ich aufgeschmissen gewesen.
Dann läuft aber auch was falsch.
Oh ja, sehr viel sogar! Deine Arbeit musst Du trotzdem machen.
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Re: Neuer Job. Unterschiedliche Firmenkultur, Angst "aufzufliegen"?

Beitrag von Wuchtbrumme » Freitag 15. November 2019, 13:43

Obelix hat geschrieben:
Freitag 15. November 2019, 13:34
Brax hat geschrieben:
Freitag 15. November 2019, 12:18
Wuchtbrumme hat geschrieben:
Freitag 15. November 2019, 09:36
Zudem musste ich um meine Arbeit überhaupt einigermaßen erledigen zu können gute Beziehungen in der Firma haben, die mir Gefallen taten. Ohne die wäre ich aufgeschmissen gewesen.
Dann läuft aber auch was falsch.
Kommt stark auf den Job an. Wer viel verhandeln und vermitteln muss, tut gut daran, zu möglichst vielen relevanten Personen gute Beziehungen aufzubauen. Wer eher technisch arbeitet, braucht das (außer vielleicht innerhalb des unmittelbaren Teams) nicht so.
Ich bin Fremdsprachenkorrespondentin von Beruf und die IT musste ich bezirzen. Die waren nette Kerls hatten aber auch genug zu tun.
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Re: Neuer Job. Unterschiedliche Firmenkultur, Angst "aufzufliegen"?

Beitrag von Brax » Freitag 15. November 2019, 13:50

Obelix hat geschrieben:
Freitag 15. November 2019, 13:34
Kommt stark auf den Job an. Wer viel verhandeln und vermitteln muss, tut gut daran, zu möglichst vielen relevanten Personen gute Beziehungen aufzubauen. Wer eher technisch arbeitet, braucht das (außer vielleicht innerhalb des unmittelbaren Teams) nicht so.
Wenn du innerhalb deiner eigenen Firma darauf angewiesen bist, dass Kollegen dir Gefallen tun, damit du deine Arbeit erledigen kannst, läuft mMn grundsätzlich was falsch.

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