Wie wichtig ist das Können auf dem Arbeitsmarkt?

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klecks
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Re: Wie wichtig ist das Können auf dem Arbeitsmarkt?

Beitrag von klecks » Mittwoch 11. September 2019, 11:31

Also, meine Erfahrungen auf dem aktuellen (sozialversicherungspflichtigen) Arbeitsmarkt sagen mir, dass es passende Zertifikate und Abschlüsse braucht, mehr denn je. Und das Können an passende Zertifikate gekoppelt wird. Und nur in dieser Koppelung interessant ist.

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NeC
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Re: Wie wichtig ist das Können auf dem Arbeitsmarkt?

Beitrag von NeC » Mittwoch 11. September 2019, 11:51

The Poet hat geschrieben:
Dienstag 10. September 2019, 22:01
Genosse Premier hat geschrieben:
Dienstag 10. September 2019, 21:42
Im Gespräch geht's um persönliches Auftreten, ob man ins Team passt, ob man sich durchsetzen kann, ob man den richtigen Stallgeruch hat, ob man den Aufgaben gewachsen sein wird, wie flexibel man ist, was man mit sich machen lassen wird und was nicht, blablub ;)
Ok. Ich bin am Arsch.

Also so richtig jetzt, nicht nur so ein bisschen, wie vorher angenommen. Bild
Ich glaub' auch nicht, dass Du am Arsch bist! :klassiker:

Es kommt bestimmt sehr auf die Branche und das spezielle Unternehmen an, bei dem Du Dich bewirbst. Ich kenne Dich zwar nicht persönlich, aber basierend auf Deinen Beiträgen hier (und weil ich zufällig mitbekommen habe, wo Du unter anderem auf Deiner Heimat-Besuchstour gerne mal vorbeischaust (-; ) glaube ich, dass Du menschlich ein toller Kerl bist und spontan beeindruckend kreativ sein kannst. Wenn Du das in Vorstellungsgesprächen nicht versteckst, werden die Unternehmen, die tatsächlich zu Dir passen, das auch positiv zur Kenntnis nehmen.

Leider entwickelt sich die - ich nenn's mal "Arbeitsmarkt-Kultur" - in den letzten Jahren tatsächlich zum Teil in Richtung Blendwerk auf beiden Seiten. In der Computerzeitschrift ct vom Heise-Verlag war kürzlich eine Artikelserie darüber drin, wo einem beim lesen das kalte Grausen kommt. Mein eigener Eindruck ist aber, dass sich das in der Realität so nur bei einem Teil der Bewerber und Unternehmen zeigt.

Fazit: Authentisch und aufgeschlossen bleiben - dann findet sich bestimmt der richtige Job! :vielglueck:

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The Poet
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Re: Wie wichtig ist das Können auf dem Arbeitsmarkt?

Beitrag von The Poet » Mittwoch 11. September 2019, 16:26

NeC hat geschrieben:
Mittwoch 11. September 2019, 11:51
The Poet hat geschrieben:
Dienstag 10. September 2019, 22:01
Genosse Premier hat geschrieben:
Dienstag 10. September 2019, 21:42
Im Gespräch geht's um persönliches Auftreten, ob man ins Team passt, ob man sich durchsetzen kann, ob man den richtigen Stallgeruch hat, ob man den Aufgaben gewachsen sein wird, wie flexibel man ist, was man mit sich machen lassen wird und was nicht, blablub ;)
Ok. Ich bin am Arsch.

Also so richtig jetzt, nicht nur so ein bisschen, wie vorher angenommen. Bild
Ich glaub' auch nicht, dass Du am Arsch bist! :klassiker:
Aber ich heiß doch sogar so ^^.

Na gut, stimmt vielleicht. So ein bisschen. Also dass ich's nicht bin.
NeC hat geschrieben:
Mittwoch 11. September 2019, 11:51
Es kommt bestimmt sehr auf die Branche und das spezielle Unternehmen an, bei dem Du Dich bewirbst. Ich kenne Dich zwar nicht persönlich, aber basierend auf Deinen Beiträgen hier (und weil ich zufällig mitbekommen habe, wo Du unter anderem auf Deiner Heimat-Besuchstour gerne mal vorbeischaust (-; ) glaube ich, dass Du menschlich ein toller Kerl bist und spontan beeindruckend kreativ sein kannst.
Das ist das Problem. Hier im Forum hab ich beliebig viel Zeit, über Formulierungen nachzudenken. Das geht im RL nicht.

Und um auch "spontan beeindruckend kreativ" (weiß nicht, welche(r) Forensouffleuse*r*ix dir das geflüstert hat ;) ) zu sein, muss ich leider auch gerade beeindruckend gut drauf sein, was im Alltag eher selten der Fall ist. Außerdem kommt obendrauf noch meine Menschenscheu.
NeC hat geschrieben:
Mittwoch 11. September 2019, 11:51
Wenn Du das in Vorstellungsgesprächen nicht versteckst, werden die Unternehmen, die tatsächlich zu Dir passen, das auch positiv zur Kenntnis nehmen.

Leider entwickelt sich die - ich nenn's mal "Arbeitsmarkt-Kultur" - in den letzten Jahren tatsächlich zum Teil in Richtung Blendwerk auf beiden Seiten. In der Computerzeitschrift ct vom Heise-Verlag war kürzlich eine Artikelserie darüber drin, wo einem beim lesen das kalte Grausen kommt. Mein eigener Eindruck ist aber, dass sich das in der Realität so nur bei einem Teil der Bewerber und Unternehmen zeigt.

Fazit: Authentisch und aufgeschlossen bleiben - dann findet sich bestimmt der richtige Job! :vielglueck:
Danke für's Mutmachen... vielleicht mache ich doch noch mal irgendwann einen separaten Thread dafür auf... "how to get a kick-ass job with that completely strange and bekloppt kind of special hypereverything* brain-wiring that calls itself 'The Poet' ". (Ok, vielleicht kein kick-ass-Job. Einer, der mich nicht gleich in die nächste Depression treibt oder anderweitig total unglücklich macht, würde mir schon reichen. Und vor allem einer, der mich nicht überfordert.)

In diesem Sinne: Sorry fürs Offtopic. Oh, wartet: Hyperofftopic, das gehört wohl auch noch in die Auflistung in der Fußnote :mrgreen:

____
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Re: Wie wichtig ist das Können auf dem Arbeitsmarkt?

Beitrag von NeC » Mittwoch 11. September 2019, 21:11

The Poet hat geschrieben:
Mittwoch 11. September 2019, 16:26
NeC hat geschrieben:
Mittwoch 11. September 2019, 11:51
The Poet hat geschrieben:
Dienstag 10. September 2019, 22:01
Ok. Ich bin am Arsch.
Ich glaub' auch nicht, dass Du am Arsch bist! :klassiker:
Aber ich heiß doch sogar so ^^.
Und Sie sind Herr... ? :flirten:
Arsch. The Poet Arsch.
Bild
Oder wie jetzt? :lach:

The Poet hat geschrieben:
Mittwoch 11. September 2019, 16:26
"how to get a kick-ass job with that completely strange and bekloppt kind of special hypereverything* brain-wiring that calls itself 'The Poet' "
Der Gerrit Braun (Technischer Leiter des Miniaturwunderlands in Hamburg) hat mal gesagt, "bekloppt" sein wäre bei denen eine Einstellungsvoraussetzung. ;)

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Re: Wie wichtig ist das Können auf dem Arbeitsmarkt?

Beitrag von Mit müden Augen » Mittwoch 11. September 2019, 21:46

NeC hat geschrieben:
Mittwoch 11. September 2019, 21:11
Der Gerrit Braun (Technischer Leiter des Miniaturwunderlands in Hamburg) hat mal gesagt, "bekloppt" sein wäre bei denen eine Einstellungsvoraussetzung. ;)
:good:
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Re: Wie wichtig ist das Können auf dem Arbeitsmarkt?

Beitrag von The Poet » Donnerstag 12. September 2019, 00:08

NeC hat geschrieben:
Mittwoch 11. September 2019, 21:11
Oder wie jetzt? :lach:
Nein, das nicht. Aber ich bin ja der Po-et dieses Forums. ;) (Seit kurzem sogar der Hof-Po-et. ^^)

NeC hat geschrieben:
Mittwoch 11. September 2019, 21:11

Und Sie sind Herr... ? :flirten:
Arsch. The Poet Arsch.

[...]

Der Gerrit Braun (Technischer Leiter des Miniaturwunderlands in Hamburg) hat mal gesagt, "bekloppt" sein wäre bei denen eine Einstellungsvoraussetzung. ;)
:idee: Ich gründe das Miniaturwunderland Darmstadt! Ein Eisenbahn-Museum hat die Stadt ja schon, vielleicht kann ich da andocken. :mrgreen:


[+] PS
Btw, der Herr Poet Arsch und das ganze Eisenbahnzeug erinnert mich jetzt grad ganz extrem an den Herrn Eduard Arsch, Schaffner, aus der Richter Alexander Hold-Verarsche von Switch [Reloaded, glaub ich]. Bild
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Re: Wie wichtig ist das Können auf dem Arbeitsmarkt?

Beitrag von Malin » Dienstag 17. September 2019, 02:23

Bei der schriftllichen Bewerbung zählt vor allem die formale Qualifikation. Beim Vorstellungsgespräch zählt fast ausschließlich die Fähigkeit, sich selbst zu vermarkten. Das Können entscheidet, ob man die Stelle dann auch behält.

Hakt es bei der formalen Qualifikation oder bei der Fähigkeit zur Selbstvermarktung, kann man können, was man will. Es spielt nicht die geringste Rolle, weil man erst gar keine Chance bekommt, sein Können zu zeigen. :sadman:
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Re: Wie wichtig ist das Können auf dem Arbeitsmarkt?

Beitrag von Obelix » Dienstag 17. September 2019, 10:17

Malin hat geschrieben:
Dienstag 17. September 2019, 02:23
Beim Vorstellungsgespräch zählt fast ausschließlich die Fähigkeit, sich selbst zu vermarkten.
Ich würde das nicht ausschließlich auf Selbstvermarktung beschränken (außer vielleicht, wenn es um einen Vertriebsjob geht). Nach meiner Erfahrung geht es im Vorstellungsgespräch vor allem darum, den Bewerber als Person kennenzulernen, mit all seinen charakterlichen Facetten. Die Fakten hat man in der Tat vorher schon aus den Unterlagen zusammen. Da gibt es höchstens nochmal die eine oder ander Rückfrage zu Punkten, die aus der Bewerbung nicht detailliert genug rübergekommen sind. Hauptsächlich geht es aber wirklich darum, wie der Bewerber auftritt, wie gut man mit ihm reden kann, und überhaupt, ob man sich diesen Menschen auf dem zu besetzenden Arbeitsplatz vorstellen kann.

Natürlich hat es ein extrovertierter Kommunikator im ersten Moment einfacher, sich in einer solchen Situation zu präsentieren. Aber wenn so jemand mit reinem Blendwerk durchkommt, dann haben Personaler und Fachvorgesetzter etwas falsch gemacht. Deren Aufgabe ist es, herauszufinden, wieviel von dem, was der Bewerber erzählt, nur Fassade ist, und wieviel Substanz dahinter steckt. Genauso müssen sie bei einem eher nervös-schüchternen Bewerber versuchen, das Eis zu brechen, damit der Bewerber auch zeigen kann, was er drauf hat. Einfach ist beides nicht.
Malin hat geschrieben:
Dienstag 17. September 2019, 02:23
Das Können entscheidet, ob man die Stelle dann auch behält.
Nicht nur das Können, sondern auch, wie der "Neue" als Person ankommt. Während der Probezeit zeigt sich ja das "Gesamtpaket", das man sich mit dem neuen Mitarbeiter ins Haus geholt hat.
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Re: Wie wichtig ist das Können auf dem Arbeitsmarkt?

Beitrag von inVinoVeritas » Dienstag 17. September 2019, 10:39

Ich wünsche ja vielen hier, die teilweise so abfällig darüber schreiben dass beim Vorstellungsgespräch hauptsächlich die große Klappe zählt, dass sie mal auf der anderen Seite des Tisches sitzen könnten, um zu sehen wie sich das anfühlt und wie schwer es ist, eine gute Wahl zu treffen.
Ich habe schon als Fachthemen-Verantwortlicher bei 2-3 Interviews mit meinem Chef teilgenommen und es ist sehr viel schwerer als man es sich vorstellt, dort unter all den eingeladenen Kandidaten den Richtigen mit gutem Gewissen auszuwählen.
Der neue Mitarbeiter soll menschlich in das Team und zur Firmenkultur passen, man muss abklopfen ob der Lebenslauf gefaked/aufgeblasen ist oder ob der Kandidat auch tatsächlich das entsprechende Know-How besitzt, man muss je nach Jobprofil herausfinden wie sich der Kandidat in Stress-Situationen verhält, ob er Führungsqualitäten mitbringt (oder beispielsweise aus einer tatsächlichen kleinen "Projektmitarbeit" im Lebenslauf eine "Projektleitung" gefaked hat), ob das "teamfähig" nur auf dem Papier steht oder ob er auch tatsächlich den Eindruck erweckt, konstruktiv mit anderen an Lösungen arbeiten zu können, ob er die richtigen Kommunikations-Skills hat bzw. fähig ist, komplexe Sachverhalte einfach verständlich zu kommunizieren, was eigentlich seine Motivation ist sich auf den Job zu bewerben (wer will schon jemanden einstellen, der woanders gerade wegen Unfähigkeit oder asozialen Verhaltens gekündigt worden ist?). Auf einklagbare gute Noten im Arbeitszeugnis kann man ja eh nix geben, etc. etc. etc.
Das alles und noch viel mehr muss ich auf Arbeitgeberseite rausfinden, dabei ist der Chef auch - wenn er das nicht so häufig macht - relativ aufgeregt und nervös, sind ja alles nur Menschen und am Ende spielt auch der Sympathiefaktor eine Rolle.

Am Ende des Tages soll der am besten passende Kandidat den Job bekommen, da ist einiges an (mentalem) Druck dahinter, denn wenn man einen Trottel einstellt, fällt das ja auch auf einen selbst irgendwo zurück. Außerdem hat jeder mit halbwegs viel Berufserfahrung schon mal mitbekommen, wie sehr eine komplette Teamleistung in den Keller gehen kann, wenn da ein Idiot sein Unwesen treibt, andere demotiviert oder die Arbeitsatmosphäre kaputtmacht.
So einfach ist die Rolle des Rekrutierenden wirklich nicht und man kann nur das beurteilen und bewerten, was der Kandidat im Gespräch erzählt und welche Wirkung er auf einen hat. Wer da den Mund nicht aufbekommt, nur kurze Antworten gibt, rumdruckst, selbst keine Fragen stellt bzw. sich kaum Gedanken gemacht hat wie er den Job ausfüllen wollen würde, hat halt in einem solchen zwischenmenschlichen Gespräch die schlechteren Karten. Ist fast schon übertragbar auf ein Date.

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Re: Wie wichtig ist das Können auf dem Arbeitsmarkt?

Beitrag von Volta » Dienstag 17. September 2019, 11:45

inVinoVeritas hat geschrieben:
Dienstag 17. September 2019, 10:39
Ich wünsche ja vielen hier, die teilweise so abfällig darüber schreiben dass beim Vorstellungsgespräch hauptsächlich die große Klappe zählt, dass sie mal auf der anderen Seite des Tisches sitzen könnten, um zu sehen wie sich das anfühlt und wie schwer es ist, eine gute Wahl zu treffen.
Man entwickelt Verständnis und Mitgefühl...

... aber dann wird wieder losgepöbelt:
Wer da den Mund nicht aufbekommt, nur kurze Antworten gibt, rumdruckst, selbst keine Fragen stellt bzw. sich kaum Gedanken gemacht hat wie er den Job ausfüllen wollen würde, hat halt in einem solchen zwischenmenschlichen Gespräch die schlechteren Karten. Ist fast schon übertragbar auf ein Date.
ohne geht's halt nicht.

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Re: Wie wichtig ist das Können auf dem Arbeitsmarkt?

Beitrag von Obelix » Dienstag 17. September 2019, 12:09

inVinoVeritas hat geschrieben:
Dienstag 17. September 2019, 10:39
Ich wünsche ja vielen hier, die teilweise so abfällig darüber schreiben dass beim Vorstellungsgespräch hauptsächlich die große Klappe zählt, dass sie mal auf der anderen Seite des Tisches sitzen könnten, um zu sehen wie sich das anfühlt und wie schwer es ist, eine gute Wahl zu treffen.
+1
Volta hat geschrieben:
Dienstag 17. September 2019, 11:45
... aber dann wird wieder losgepöbelt:
Wer da den Mund nicht aufbekommt, nur kurze Antworten gibt, rumdruckst, selbst keine Fragen stellt bzw. sich kaum Gedanken gemacht hat wie er den Job ausfüllen wollen würde, hat halt in einem solchen zwischenmenschlichen Gespräch die schlechteren Karten. Ist fast schon übertragbar auf ein Date.
ohne geht's halt nicht.
Zwischen "den Mund nicht aufbekommen" und "große Klappe" liegen Welten! Weder das eine noch das andere Extrem ist im Regelfall gewünscht, sondern dass man sich vernünftig miteinander unterhalten kann. Ohne zuviel inhaltsleeres Gelaber, aber auch ohne dass man dem anderen alles aus der Nase ziehen muss.
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Re: Wie wichtig ist das Können auf dem Arbeitsmarkt?

Beitrag von inVinoVeritas » Dienstag 17. September 2019, 12:52

Volta hat geschrieben:
Dienstag 17. September 2019, 11:45

... aber dann wird wieder losgepöbelt:
Wer da den Mund nicht aufbekommt, nur kurze Antworten gibt, rumdruckst, selbst keine Fragen stellt bzw. sich kaum Gedanken gemacht hat wie er den Job ausfüllen wollen würde, hat halt in einem solchen zwischenmenschlichen Gespräch die schlechteren Karten. Ist fast schon übertragbar auf ein Date.
ohne geht's halt nicht.
Volta ich weiß wirklich nicht was dir in deinem Leben widerfahren ist, dass du in wirklich allem immer sofort "Beschimpfungen" und "Gepöbel" siehst. Du scheinst extrem dünnhäutig zu sein und jedes Statement von mir in irgendeiner Form so zu interpretieren, dass du wieder in den "Mimimimi"-Modus verfallen kannst.
Bitte sag mir explizit was an meiner Aussage nun "Gepöbel" sei, ich bin wirklich neugierig!

Wer den Mund nicht aufbekommt hat die schlechteren Karten: wo ist hier das „Gepöbel“, wo ist das eine haltlose Behauptung?
Wer nur kurze Antworten gibt und rumdruckst hat die schlechteren Karten: wo ist das „Gepöbel“? Wo hat so jemand nicht automatisch die schlechteren Karten einem Fremden (dem potentiellen Vorgesetzten) gegenüber, von dem er was will (einen Job)? Zumal er in Konkurrenz zu anderen Bewerbern um die Stelle steht.

Dich scheint wirklich extrem viel zu triggern, selbst die Benennung derlei profaner Allerwelts-Tatsachen bringen dich sofort in eine Opfer-Haltung, die mir sonst nirgendwo - weder im Forum, noch im echten Leben - begegnet ist (abgesehen von deinen 2-3 "Mitstreitern" hier im Forum).
Ich empfinde deine passiv-aggressiven Brocken, die du anstelle themenbezogener Beiträge immer wieder in die Threads wirfst, als äußerst kontraproduktiv.
Setz mich doch einfach auf „ignore“, dann wird dein Leben bestimmt schlagartig entspannter und du kannst deine Zeit sinnvoller nutzen, als nach dem nächsten Beitrag von mir zu suchen, der dir wieder irgendeinen noch so profanen Anlass gibt dich aufzuregen.

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Re: Wie wichtig ist das Können auf dem Arbeitsmarkt?

Beitrag von The Poet » Dienstag 17. September 2019, 13:04

inVinoVeritas hat geschrieben:
Dienstag 17. September 2019, 12:52
Wer den Mund nicht aufbekommt hat die schlechteren Karten: wo ist hier das „Gepöbel“, wo ist das eine haltlose Behauptung?
Gepöbel vielleicht nicht, aber daraus folgt ein Bias, der automatisch Schüchterne, Introvertierte und Menschen mit sozialen Phobien benachteiligt. Sprich es ist eine intrinsische Unfairness im Prozess.
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Re: Wie wichtig ist das Können auf dem Arbeitsmarkt?

Beitrag von Lazarus Long » Dienstag 17. September 2019, 13:15

The Poet hat geschrieben:
Dienstag 17. September 2019, 13:04
inVinoVeritas hat geschrieben:
Dienstag 17. September 2019, 12:52
Wer den Mund nicht aufbekommt hat die schlechteren Karten: wo ist hier das „Gepöbel“, wo ist das eine haltlose Behauptung?
Gepöbel vielleicht nicht, aber daraus folgt ein Bias, der automatisch Schüchterne, Introvertierte und Menschen mit sozialen Phobien benachteiligt. Sprich es ist eine intrinsische Unfairness im Prozess.
Ja, das Leben ist manchmal unfair. :gruebel: Was ist daran bemerkenswert?
Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

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Re: Wie wichtig ist das Können auf dem Arbeitsmarkt?

Beitrag von Arikari » Dienstag 17. September 2019, 13:20

The Poet hat geschrieben:
Dienstag 17. September 2019, 13:04
inVinoVeritas hat geschrieben:
Dienstag 17. September 2019, 12:52
Wer den Mund nicht aufbekommt hat die schlechteren Karten: wo ist hier das „Gepöbel“, wo ist das eine haltlose Behauptung?
Gepöbel vielleicht nicht, aber daraus folgt ein Bias, der automatisch Schüchterne, Introvertierte und Menschen mit sozialen Phobien benachteiligt. Sprich es ist eine intrinsische Unfairness im Prozess.
Etwas ähnliches wollte ich auch schreiben. Vielleicht wäre es an der Zeit, alternative Bewerbungsverfahren einzuführen. Solche, in denen man z.B. im Rahmen eines längeren Essays seine Beweggründe und seine Kenntnisse erläutern kann, statt alles auf max. eine Seite Anschreiben runterzubrechen und den Rest aus dem Stehgreif in einer für Schüchterne und Introvertierte extrem stressigen Gesprächs-/Verhörsituation charmant und eloquent rüberbringen zu müssen. Nur so als Vorschlag. Ich würde mich nicht als sozialen und intellektuellen Totalausfall bezeichnen, aber so kam ich mir nach einigen Bewerbungsgesprächen vor, einfach weil ich nicht auf den Punkt liefern konnte.
Pssst! Ruft da ein Schokokeks?

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Re: Wie wichtig ist das Können auf dem Arbeitsmarkt?

Beitrag von Calliandra » Dienstag 17. September 2019, 13:25

inVinoVeritas hat geschrieben:
Dienstag 17. September 2019, 12:52
… Wer da den Mund nicht aufbekommt …
Ich glaube, es liegt einfach an dieser Formulierung, die etwas abwertend klingt.
Du hast Recht, dass es eine Herausforderung ist, passende Leute für einen Job zu finden und die Blender zu entlarven. Ich denke nur, dass die, die sich eher ruhig im Vorstellungsgespräch verhalten, nicht unbedingt diejenigen sind, die ihre vermeintlichen Fähigkeiten aufblasen.
Letztlich ist es immer ein erster Eindruck und es wird sich erst in der Zusammenarbeit offenbaren, ob man einen guten Griff getan hat.
Und sicher ist es für den potenziellen Kandidaten generell hilfreich, wenn er sich charmant und eloquent im Vorstellungsgespräch behauptet, nur letztlich muss man auch sehen, was überhaupt die Anforderungen an die jeweilige Stelle sind. Wenn es auch um Führungsqualitäten geht, ist es sicher hinderlich, wenn man in der Kommunikation nicht so stark ist, wenn es eher darum geht, sich in dieser Arbeit für lange Zeit in etwas zu vertiefen und da konzentriert und mit Präzision zu arbeiten, sind ganz andere Qualitäten gefragt.

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Re: Wie wichtig ist das Können auf dem Arbeitsmarkt?

Beitrag von The Poet » Dienstag 17. September 2019, 13:37

Lazarus Long hat geschrieben:
Dienstag 17. September 2019, 13:15
The Poet hat geschrieben:
Dienstag 17. September 2019, 13:04
inVinoVeritas hat geschrieben:
Dienstag 17. September 2019, 12:52
Wer den Mund nicht aufbekommt hat die schlechteren Karten: wo ist hier das „Gepöbel“, wo ist das eine haltlose Behauptung?
Gepöbel vielleicht nicht, aber daraus folgt ein Bias, der automatisch Schüchterne, Introvertierte und Menschen mit sozialen Phobien benachteiligt. Sprich es ist eine intrinsische Unfairness im Prozess.
Ja, das Leben ist manchmal unfair. :gruebel: Was ist daran bemerkenswert?
Bemerkenswert ist bei dieser Unfairness im speziellen, dass es bei diesem objektiv wichtigen Thema ("Geld verdienen" = in unseren arbeitsteiligen Gesellschaften hängt daran direkt und unmittelbar die eigene Existenz) offenbar niemanden interessiert. Die Gewinner-Typen sowieso nicht, den Rest der Gesellschaft irgendwie auch nicht. Versucht das Problem mal jemand zu fixen? Nö. Alle leben einfach weiter wie gehabt.

(Also wirklich wundern tut's mich nicht. Ich hab mich ja mit der menschlichen Psyche sowie mit sozialen Systemen beschäftigt. Ich dachte nur, es wäre mal eine Erwähnung wert.
Und wir leben halt in einem wirtschaftlichen System, das auf Ellenbogen und Egoismus ausgerichtet ist... dabei bleiben halt gewisse Leute auf der Strecke. Dumm halt, wenn man selbst dazugehört.)
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Re: Wie wichtig ist das Können auf dem Arbeitsmarkt?

Beitrag von inVinoVeritas » Dienstag 17. September 2019, 13:52

The Poet hat geschrieben:
Dienstag 17. September 2019, 13:04
inVinoVeritas hat geschrieben:
Dienstag 17. September 2019, 12:52
Wer den Mund nicht aufbekommt hat die schlechteren Karten: wo ist hier das „Gepöbel“, wo ist das eine haltlose Behauptung?
Gepöbel vielleicht nicht, aber daraus folgt ein Bias, der automatisch Schüchterne, Introvertierte und Menschen mit sozialen Phobien benachteiligt. Sprich es ist eine intrinsische Unfairness im Prozess.
Ich kann nichts dafür, dass zwischenmenschliche Prozesse so ablaufen wie sie ablaufen. Wenn sich von 13:00-14:00 Uhr zwei Fremde zu einem Bewerbungsgespräch treffen und einer der beiden in dieser Zeit so verschlossen ist, dass der Eine keinen Eindruck von den Fähigkeiten, der Motivation und dem Sozialverhalten des Anderen erhält, dann ist das Resultat nun mal wie es ist.
Das Leben ist nicht "fair" (darüber haben sich schon unendlich viele Philosophen ausgelassen), es ist wie es ist und es bringt nichts wenn man denjenigen, der einfach nur solch banalen Dinge benennt, als "Pöbler" betitelt.
Wenn man selbst solch banalen Dinge nicht mehr klar benennen darf, wird jede Diskussion unmöglich, denn du wirst bei allem immer jemanden finden können, der sich durch irgendeine Aussage vom Leben "benachteiligt" fühlt.


Calliandra hat geschrieben:
Dienstag 17. September 2019, 13:25
Und sicher ist es für den potenziellen Kandidaten generell hilfreich, wenn er sich charmant und eloquent im Vorstellungsgespräch behauptet, nur letztlich muss man auch sehen, was überhaupt die Anforderungen an die jeweilige Stelle sind. Wenn es auch um Führungsqualitäten geht, ist es sicher hinderlich, wenn man in der Kommunikation nicht so stark ist, wenn es eher darum geht, sich in dieser Arbeit für lange Zeit in etwas zu vertiefen und da konzentriert und mit Präzision zu arbeiten, sind ganz andere Qualitäten gefragt.
Da stimme ich absolut zu, es kommt immer auch auf die Art des Jobs an und da sind unterschiedliche Qualitäten gefragt.
Man muss aber auch berücksichtigen, dass der Chef mehrere Bewerber zum Gespräch empfängt und dann basierend auf dem, was er jeweils in den Gesprächen an Eindrücken mitnimmt, seine Entscheidung treffen muss. Er kann nur das mit in die Bewertung einfließen lassen, was überhaupt bei ihm angekommen ist. Er kann niemandem in den Kopf schauen um zu erkennen, dass da jemand nicht etwa so verschlossen ist, weil er keine Ahnung vom fachlichen Thema hat und deshalb keine Fragen richtig beantworten kann, sondern weil er einfach nur ein in sich gekehrter, schüchterner Mensch ist. Menschenkenntnis hilft, kommt da aber im stressigen Berufsalltag auch an ihre Grenzen, vor allem wenn da noch 10 weitere Bewerber im Flur auf ihren Termin warten.
Über faire Auswahlverfahren könnte man natürlich stundenlang diskutieren, das ist ein sehr komplexes Thema und nicht umsonst beschäftigt sich auch eine ganze (Personalberatungs-) Industrie damit... Wenn wir hier jetzt aber schon streiten, ob "den Mund nicht aufbekommen" viel zu hart formuliert ist und ein "kommunikativ nicht ganz so optimales Verhalten" die bessere Wahl wäre, damit auch der allersensibelste Schüchti auf der Welt nicht zu heftig "verletzt" wird, wird es schwer die Dinge klar auf den Punkt zu bringen.

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Re: Wie wichtig ist das Können auf dem Arbeitsmarkt?

Beitrag von Lazarus Long » Dienstag 17. September 2019, 13:58

Bei uns gibt immer wieder Freelancer. In der Revel werden sie uns über einen Dienstleister vermittelt. Da sie häufig weiter weg wohnen, gibt es bei diesen zumeist kein Vorstellungsgespräch. Es geht ausschießlich nach der schriftlichen fachlichen Qualifikation. Das ist in den meisten Fällen auch überhaupt kein Problem.
Vor zwei der drei Jahren war es ein Problem. Ich selbst hatte mit dem Betreffenden nichts zu tun. Ich kenne es nur vom Hörensagen. An seiner fachlichen Qualifikation hat übrigens nie jemand gezweifelt.
Schon nach wenigen Tagen gab es Leute aus dem Team, die sich geweigert haben mit ihm zu sprechen. Nach wenigen Wochen wurde die Anzahl Leute, die auch nur dazu bereit waren, mit ihm in einem Raum zu arbeiten, immer geringer. Nach etwa zwei Monaten wurde er vor die Tür gesetzt. Er hatte praktisch jeden im Team, inklusive des Projektleiters so oft grob beleidigt, daß es bei aller fachlichen Qualität einfach nicht mehr ging.
Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

Wilhelm von Humboldt
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Re: Wie wichtig ist das Können auf dem Arbeitsmarkt?

Beitrag von NeC » Dienstag 17. September 2019, 14:02

Lazarus Long hat geschrieben:
Dienstag 17. September 2019, 13:15
The Poet hat geschrieben:
Dienstag 17. September 2019, 13:04
inVinoVeritas hat geschrieben:
Dienstag 17. September 2019, 12:52
Wer den Mund nicht aufbekommt hat die schlechteren Karten: wo ist hier das „Gepöbel“, wo ist das eine haltlose Behauptung?
Gepöbel vielleicht nicht, aber daraus folgt ein Bias, der automatisch Schüchterne, Introvertierte und Menschen mit sozialen Phobien benachteiligt. Sprich es ist eine intrinsische Unfairness im Prozess.
Ja, das Leben ist manchmal unfair. :gruebel: Was ist daran bemerkenswert?
Ich finde daran bemerkenswert, dass inVinoVeritas, der meiner Meinung nach überwiegend reflektierte und gut durchdachte Beiträge schreibt, aber mit seiner Art zu formulieren hier auch viele Leute gegen sich aufbringt, in seinem ganzen langen Beitrag schön erklärt hat, wie schwierig es für die Leute auf der anderen Seite des Tisches ist, aus den ganzen Bewerbern den richtigen Mann für den Job zu finden. Und am Ende dann zeigt, dass er dieser Aufgabe anscheinend selber nicht gewachsen ist. :lol:

Denn: Das könnte auch der Bewerber sein, der im Gespräch erstmal den Mund nicht aufbekommt. Auch solche Leute können in Kollegenstrukturen hineinpassen, und möglicherweise sind für die tägliche Tätigkeit die sozialen Fähigkeiten gar nicht so entscheidend, die fachlichen aber perfekt passend.

Obelix hat es gut auf den Punkt gebracht:
Obelix hat geschrieben:
Dienstag 17. September 2019, 10:17
Natürlich hat es ein extrovertierter Kommunikator im ersten Moment einfacher, sich in einer solchen Situation zu präsentieren. Aber wenn so jemand mit reinem Blendwerk durchkommt, dann haben Personaler und Fachvorgesetzter etwas falsch gemacht. Deren Aufgabe ist es, herauszufinden, wieviel von dem, was der Bewerber erzählt, nur Fassade ist, und wieviel Substanz dahinter steckt. Genauso müssen sie bei einem eher nervös-schüchternen Bewerber versuchen, das Eis zu brechen, damit der Bewerber auch zeigen kann, was er drauf hat. Einfach ist beides nicht.

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