Die emotionalsten Szenen eurer (Lieblings-)Filme

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klex
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Die emotionalsten Szenen eurer (Lieblings-)Filme

Beitrag von klex » Samstag 5. August 2017, 23:01

Hallo, liebes Forum,

ich möchte gerne von euch wissen, welche Szenen aus euch bekannten Filmen euch am meisten bewegen, und warum. Ist nebenbei eine schöne Übung, Gefühle auszudrücken und mitzuteilen. ;-)


Ich fange mal an. :D

Im Klassiker „Titanic“ (von James Cameron) berührt mich am meisten die Szene, wo
[+] Siehe zuerst das unten verlinkte Video
Rose, gerade erst in ein Rettungsboot gesetzt worden, sich umentscheidet und wieder zurück aufs sinkende Schiff springt, um wieder zu ihrem geliebten Jack zu gelangen. Sie hätte ja auch einfach sitzen bleiben können und kein Risiko eingehen müssen. Dann hätte sie aber ihr besch***eidenes Leben weiter leben müssen. Mit dem Sprung hat sie sich – todesmutig und vor den Augen der anderen – endgültig für ein anderes Leben entschieden. Find ich richtig mutig von ihr!
Hach, wozu gibt es Internet? https://vimeo.com/64439066 :D

Ich weiß, die Szene ist total kitschig und sicher nicht nur diese, aber mal ehrlich: Wer von euch hat so viel Mut, einen solchen Sprung (im wahrsten oder weitesten Sinne des Wortes) in seinem Leben zu wagen?
Es ist nicht das Gefühl, auf dem letzten Platz zu stehen, sondern das Gefühl, nicht mitspielen zu dürfen.

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Re: Die emotionalsten Szenen eurer (Lieblings-)Filme

Beitrag von Wenona » Samstag 5. August 2017, 23:31

Stadt der Engel hab ich mir mehrmals angesehen, und eigentlich fast den ganzen Film lang geheult. Und The Crow, also der allererste, ist auch sehr emotional, wie ich finde.
Bei The Crow gehts um Rache, und um Liebe, welche nie wieder erblühen kann. Und bei Stadt der Engel gehts um unerreichbare Liebe, um Melancholie und Sehnsucht, einen Traum, der wahr wird, um dann gleich wieder wie eine Seifenblase zu zerplatzen.
Beide Filme umgibt das Geheimnissvolle, Mysteriöse, Düstere. Mit wunderschönen Menschen darin.
Zuletzt geändert von Wenona am Samstag 5. August 2017, 23:40, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Die emotionalsten Szenen eurer (Lieblings-)Filme

Beitrag von Tyrion » Samstag 5. August 2017, 23:33

klex hat geschrieben:
Samstag 5. August 2017, 23:01
Hallo, liebes Forum,

ich möchte gerne von euch wissen, welche Szenen aus euch bekannten Filmen euch am meisten bewegen, und warum.
König der Löwen: Mufasa. Muss ich mehr sagen? :?
"Vergiss nie, wer du bist. Der Rest der Welt tut es auch nicht. Trage es wie eine Rüstung, dann kann es nie dazu benutzt werden, dich zu verletzen." - Tyrion Lannister

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Re: Die emotionalsten Szenen eurer (Lieblings-)Filme

Beitrag von Wenona » Samstag 5. August 2017, 23:38

"Besser gehts nicht" finde ich auch sehr toll. Da gibt er sich solche Mühe. Das finde ich süß.
Bei "About Schmidt" hab ich am Ende geflennt wie nüscht. Der Film ist so schonungslos direkt. :crybaby:

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Re: Die emotionalsten Szenen eurer (Lieblings-)Filme

Beitrag von Nonkonformist » Sonntag 6. August 2017, 00:25

Before Sunset von Richard Linklater; die zweite film dieser trilogie. (Before Sunrise, Before Sunset, Before Midnight)

Zwei menschen die einander lieben über alles andere, und deren innere streit deren blockaden zu beseitigen, es sogar anfangs nicht mal sich selbst gestehen, in einen film der sich großteilig in echtzeit abspielt - in so einiges was dort gesagt wird kann ich mich ziemlich zurück erkennen.

Die kumpelschiene-verliebtheit zwisschen der junge William Miller und Groupie Penny Lane in Almost Famous war für mich auch sehr rührend, und hat die schmerzhaften emotionen einer einseitigen verliebtheit auch sehr gut hingekriegt.

500 Days of Summer war auch eine art emotionale achterbahn für mich.
So wie Sideways.

Eigentlich alles so filme über menschen die das mit der liebe nicht so auf der reihe kriegen....
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Re: Die emotionalsten Szenen eurer (Lieblings-)Filme

Beitrag von klex » Sonntag 6. August 2017, 08:48

Tyrion hat geschrieben:
Samstag 5. August 2017, 23:33
klex hat geschrieben:
Samstag 5. August 2017, 23:01
Hallo, liebes Forum,

ich möchte gerne von euch wissen, welche Szenen aus euch bekannten Filmen euch am meisten bewegen, und warum.
König der Löwen: Mufasa. Muss ich mehr sagen? :?
Ja, bitte. ;-)

@alle: Das gilt auch für alle:
Ich kenne „König der Löwen“ fast gar nicht mehr, daher weiß ich jetzt nicht, welche Szene du meinst. Und ich weiß auch gar nicht, was du bei deiner Szene denkst und fühlst. Vielleicht wirst du ja an etwas erinnert, was wir höchstwahrscheinlich nicht wissen, weil nur du es erlebst hast.

Auch an die anderen hier: Bitte wirklich konkret auf einzelne Szenen eingehen, nicht (nur) abstrakt den gesamten Film (dafür gibt es schon andere Threads). Und die Szene bitte genau genug beschreiben (Was passiert? Wer ist wer? Wie stehen die Figuren zueinander? Welche Gedanken/Motive etc. haben sie), weil wir nicht alle Filme kennen.

Sorry, dass ich im Eingangspost vergessen habe, das zu sagen. Und, keine Sorge, das sieht mehr aus, als es ist. Also: Haut rein in die Tasten, ich bin gespannt! :-D

Vielen Dank an alle bisherigen Poster!
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Re: Die emotionalsten Szenen eurer (Lieblings-)Filme

Beitrag von schmog » Sonntag 6. August 2017, 08:57

Wenona hat geschrieben:
Samstag 5. August 2017, 23:38
"Besser gehts nicht" finde ich auch sehr toll. Da gibt er sich solche Mühe. Das finde ich süß.
Bei "About Schmidt" hab ich am Ende geflennt wie nüscht. Der Film ist so schonungslos direkt. :crybaby:
Der Film gefällt mir auch sehr! :daumen: Vor allem das schöne Happy End. :D
So schreib dein Leben auf ein Stück Papier und warte bis die Zeit vergeht.

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Re: Die emotionalsten Szenen eurer (Lieblings-)Filme

Beitrag von Nonkonformist » Sonntag 6. August 2017, 09:49

Ich fange mal mit Sideways an - Und die große verpasste chance.

Erinnert mich an der art wie ich am falschen momente erstarre und versage.

Ausgangssituation:

Zwei weinkenner, die sich zu einander angezogen fühlen, reden zwar über deren lieblingswein, aber indirekt über etwas komplett anderes - der wein ist nur der metapher für was sie in einen beziehung suchen. Er redet darüber das er nicht einfach ist, spezielle aufmerksamheit braucht, sie redet under das sinnliche, das gefühl. Beide reden am ende viel mehr über die liebe, als über wein.
Und das gepräch wird zum inderekte anmache.

Und er versagt.
Komplett.
Und er weiß das er versagt.
Und versagt trotzdem.
Und es schmerzt weil es mich erinnert an den momenten das ich selbst versagt habe.

Die beiden clips (in original); meiner meinung nach meisterhaft von den beiden darsteller gespielt:

https://www.youtube.com/watch?v=QCS1Gnwbtp0

https://www.youtube.com/watch?v=YSkZieDG5U4


500 Days of Summer - Erwartungen gegenüber realität.

Erinnert mich auch an momenten die ich so erlebt habe - das moment das man lernt, sie hat einen anderen.
Auch hier in diesen szene fühle ich jeden bisschen schmerz der man nur fühlen kann hautnah und erlebe ich alte liebeskummer neu.
(Warum tu ich mich das hier eigentlich an...?)

https://www.youtube.com/watch?v=yj_48w1pfIk


Before Sunset
- Die ganze film eigentlich, es ist die ganze aufbau der emotionen der so gut ist, die vielen innere blockaden die sie beseitigen müssen bevor sie zu einander finden - aber hier gibt es eine szene wo sie erklärt wie jede mislungene verliebtheit eine leere hinterlasst, der nie verschwindet, der gut verwortet wie ich meine verliebtheiten nie wirklich komplett verarbeiten kann:

https://www.youtube.com/watch?v=lv5UBO5ITqA
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Re: Die emotionalsten Szenen eurer (Lieblings-)Filme

Beitrag von summertime » Sonntag 6. August 2017, 10:12

Wenona hat geschrieben:
Samstag 5. August 2017, 23:38
Bei "About Schmidt" hab ich am Ende geflennt wie nüscht. Der Film ist so schonungslos direkt. :crybaby:
Das ist auch einer meiner Lieblingsfilme, muss ich mir mal wieder angucken. Ich kann gar keine bestimmte Szene rausgreifen, aber ich fand Jack Nicholson als einsamen Rentner sehr anrührend und traurig.

"Young Adult": Die (angedeutete) Sexszene zwischen Mavis und Matt. Sie kommt gerade von einer Feier bei ihrem Ex Buddy, wo sie durch einen dramatischen Auftritt einen Eklat ausgelöst hat. Ihr ist klargeworden, dass Buddy seine Frau liebt und sie niemals ihretwegen verlassen wird und wie verpfuscht ihr eigenes Leben ist. Ihre Kleidung ist bekleckert, ihr Make-up vom Heulen verschmiert, und als sie sich auszieht, sieht man ihre "Liebestöter-Unterwäsche". Als Matt sich auszieht, sieht man seine vernarbten Beine. Beide Verhalten sich unbeholfen und ungeschickt, und es ist keine leidenschaftliche, sondern eher eine etwas traurige und auch anrührende Szene. Bei einem typischen Hollywoodfilm würden sie sich jetzt ineinander verlieben und ein Paar werden, aber in diesem Fall ist klar, dass sie zwei Freunde sind, die beide traurig und einsam sind und sich gegenseitig trösten und dass daraus nicht mehr werden wird, weil sie dazu zu verschieden sind und auch zu viele eigene Probleme haben.

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Re: Die emotionalsten Szenen eurer (Lieblings-)Filme

Beitrag von Tyrion » Sonntag 6. August 2017, 10:52

klex hat geschrieben:
Sonntag 6. August 2017, 08:48
Tyrion hat geschrieben:
Samstag 5. August 2017, 23:33
klex hat geschrieben:
Samstag 5. August 2017, 23:01
Hallo, liebes Forum,

ich möchte gerne von euch wissen, welche Szenen aus euch bekannten Filmen euch am meisten bewegen, und warum.
König der Löwen: Mufasa. Muss ich mehr sagen? :?
Ja, bitte. ;-)

@alle: Das gilt auch für alle:
Ich kenne „König der Löwen“ fast gar nicht mehr, daher weiß ich jetzt nicht, welche Szene du meinst. Und ich weiß auch gar nicht, was du bei deiner Szene denkst und fühlst. Vielleicht wirst du ja an etwas erinnert, was wir höchstwahrscheinlich nicht wissen, weil nur du es erlebst hast.
Mufasa war der König der Löwen. Sein böser Bruder Scar lockt ihn in eine Falle und bringt ihn um. Dann redet Scar Mufasas (noch) kleinem Sohn Simba (Thronfolger) ein, dass dieser Schuld am Tod seines Vaters sei und er besser nun das geweihte Land verlassen sollte und nie wiederkehren dürfe. Damit hat sich Scar den Thron erschlichen.

Das ist eine unendlich traurige Szene, wenn man bedenkt, dass es sich hier um einen Kinderfilm handelt. Für viele war dies die schlimmste Filmszene ihrer Kindheit. Trotzdem war es mein absoluter Lieblingsfilm!
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Re: Die emotionalsten Szenen eurer (Lieblings-)Filme

Beitrag von Goldstück » Sonntag 6. August 2017, 11:08

Requiem for a dream
Am Ende, als sie, nachdem sie schon heroinsüchtig war und sich bei einem Dealer in sexueller Hinsicht für einen Packen Heroin erniedrigt hat, nachhause kommt, sich auf dem Sofa in embryonaler Stellung einrollt und das Päckchen liebevoll umarmt.

Der ganze Film ist einfach nur geil. Unglaublich intensiv.
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Re: Die emotionalsten Szenen eurer (Lieblings-)Filme

Beitrag von Nell The Sentinel » Sonntag 6. August 2017, 12:21

Interstellar.

Als Cooper nach seiner Reise hinter den Ereignishorizont auf eine der Raumstationen gebracht wird, die nun die Menschheit beherbergen, wird ihm gesagt, dass seine inzwischen über neunzigjährige Tochter auf dem Weg zu ihm ist.
Er besucht sie nach ihrer Ankunft auf der Krankenstation, denn sie ist körperlich sehr schwach und war gerade so belastbar genug für den Transport.
Er öffnet die Tür, die Besuchermenge im Zimmer teilt sich und er erblickt zum ersten Mal nach seinem Weggang von seiner Farm vor über siebzig Jahren seine Tochter, die er damals als Zehnjährige neben seinem Sohn und seinem Schwiegervater zurückgelassen hat.
Murph kann die Tränen nicht zurückhalten. Sie sagt zu ihm, dass sie immer wusste, dass er zu ihr zurückkehren würde, "weil mein Dad es mir versprochen hat".

Und jedes Mal heule ich, wenn diese Szene läuft.
Erwachsensein ist schon scheiße

Oh nein, Bernie... Du unterreagierst!!!

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Re: Die emotionalsten Szenen eurer (Lieblings-)Filme

Beitrag von Unkreativer » Sonntag 6. August 2017, 12:32

Goldstück hat geschrieben:
Sonntag 6. August 2017, 11:08
Requiem for a dream
[…]
Der ganze Film ist einfach nur geil. Unglaublich intensiv.
Der Film ist auch so eine Sache für sich. Ich habe von Leuten (auch persönlich) gehört, die danach psychisch total 'durch' waren, während andere - ich auch - den Film halt gut fanden, aber nichts besonderes dabei gefühlt haben. Wie bei vielen anderen interessanten Filmen.

Mir fällt zu der Frage spontan Die Schöne und das Biest ein. Darin gibt es zwei emotionale Szenen (die in der Neuverfilmung nicht so toll gemacht waren).
Erstens, als Gaston, der Böse im Film, vom Turm fällt und (offensichtlich) endlich tot ist. Video
Zweitens, der scheinbare Tod des Biests und das folgende Ende des Fluchs. Eigentlich wollte ich die Szene beschreiben, aber es ist besser, wenn man es sieht. Video
Für die, die die Handlung nicht kennen: Das Biest ist ein verzauberter Prinz. Um den Fluch zu brechen, muss es eine Frau finden, die es liebt und die es auch liebt (grammatikalisch richtig. :mrgreen: Sie müssen sich halt gegenseitig lieben). Sollte ihm das nicht gelingen, bevor das letzte Blatt der Rose gefallen ist, bleibt der Fluch für immer bestehen.
Die ganze Szene ist so emotional. Erst der scheinbare Tod, dann die Verwunderung, was denn passiert, die Rückverwandlung, Belle ist sich unsicher, erkennt dann aber 'ihr Biest' wieder, sie küssen sich und schließtlich die Rückverwandlung des Schlosses und aller darin lebenden.
Musikalisch super untermalt von Alan Menken. (Für den Film hat er zwei Oscars bekommen.)

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Re: Die emotionalsten Szenen eurer (Lieblings-)Filme

Beitrag von NeC » Sonntag 6. August 2017, 12:44

Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 6. August 2017, 09:49
500 Days of Summer (...)
(Warum tu ich mich das hier eigentlich an...?)
Genau. Da sind wir wieder. ;)
Der Film ist für mich so schwer verdaulich; ich weiß nicht, ob ich den überhaupt nochmal schauen will. Insofern ist er natürlich schon außergewohnlich.

Wenona" hat geschrieben:"Besser gehts nicht" finde ich auch sehr toll. Da gibt er sich solche Mühe. Das finde ich süß.
Oh, aus dem Film habe ich sogar aus dem Stand eine Szene parat, die mich emotional sehr berührt hat:
(das ist jetzt aus dem Kopf zitiert, vielleicht nicht ganz korrekt)

Jack Nicholson spielt ja einen Griesgram, der sich zur Kellnerin in seinem Stammrestaurant (sehr klasse: Helen Hunt) hingezogen fühlt. Er verhält sich jedoch aus Gewohnheit und wohl auch wegen psychischen Problemen sehr unsozial und herablassend, und verletzt seine Mitmenschen durch seine unangebrachten Sprüche oft unabsichtlich. So auch die Kellnerin, nachdem er sie immerhin erfolgreich zum Essen eingeladen hat. Sie ist also stinksauer, will eigentlich auf der Stelle wieder gehen. Er bittet sie (etwas verständnislos-überrascht) zu bleiben, und sie willigt immer noch total sauer ein:

"Ok, aber ich brauche jetzt ein Kompliment! Schnell! ... Und meinen sie es!"

Er beginnt zu erzählen, und die Situation ist so grotesk, dass man sich als Zuschauer denkt: Na, so auf Kommando kann das doch nix werden, und er erzählt auch nur von seinen Macken, scheint rumzueiern, wie soll DAS ein Kompliment werden? In etwa so reagiert auch die Kellnerin. Aber dann schließt er ab mit:

"Wegen Ihnen möchte ich ein besserer Mensch werden".

:good:


zumsel

Re: Die emotionalsten Szenen eurer (Lieblings-)Filme

Beitrag von zumsel » Sonntag 6. August 2017, 16:56

HECTORS REISE ODER DIE SUCHE NACH DEM GLÜCK
"Wir sollten uns nicht so sehr mit der vielbeschworenen Suche nach dem Glück beschäftigen, sondern eher mit dem Glück beim Suchen".

Gerade wenn es um Partnerschaften geht sehnt man sich den Punkt herbei an dem man glücklich vergeben ist und vergisst dabei manchmal, dass die Suche auch sehr viele glückliche Momente haben kann. Und das macht die Suche traurig und trist. Dabei kann man beim Suchen so viel entdecken. Die Welt, andere Menschen und vor allem sich selbst !

Amen.

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Re: Die emotionalsten Szenen eurer (Lieblings-)Filme

Beitrag von Hathor » Sonntag 6. August 2017, 22:59

Schön gesagt, Zumsel; sollte man sich öfter mal vor Augen führen, sonst hat man am Ende nicht nur niemanden gefunden, sondern auch noch vor lauter Suchen sein Leben vergeudet :crybaby: .

Filme, in denen emotionale Szenen zu erwarten sind, die im weitesten Sinn mit Mann-Frau-Beziehungen zu tun haben, vermeide ich wie der Teufel das Weihwasser ;) . Ohne spontan ein bestimmtes Beispiel zur Hand zu haben, finde ich aber generell Szenen bewegend, in denen jemand (lange und langsam, so dass Zeit für jede Menge letzte Worte bleibt :roll: ) stirbt; kenne mich mit dieser Art Abschied allzugut aus.
Ich bin jetzt genau im richtigen Alter! :flirten:
Ich muss nur noch 'rauskriegen, für was ...

Nur weil sich etwas nicht bewegt, heißt es nicht, dass es tot ist.

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Re: Die emotionalsten Szenen eurer (Lieblings-)Filme

Beitrag von Wolleesel » Sonntag 6. August 2017, 23:21

Love Exposure, als Yu und Yoko sich fragen, was dieses Gefühl ist 9_9
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Daijoubu?
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Re: Die emotionalsten Szenen eurer (Lieblings-)Filme

Beitrag von Lonely » Montag 7. August 2017, 07:34

Forrest Gump:
Als Forrest Jenny fragt, ob sein Sohn so wie er ist, oder "normal".
Und natürlich als Forrest an Jennys Grab steht.
"You can´t always get what you want. But if you try sometimes you just might find you get what you need." - The Rolling Stones

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Re: Die emotionalsten Szenen eurer (Lieblings-)Filme

Beitrag von Goldstück » Montag 7. August 2017, 11:02

Lonely hat geschrieben:
Montag 7. August 2017, 07:34
Forrest Gump:
Als Forrest Jenny fragt, ob sein Sohn so wie er ist, oder "normal".
Und natürlich als Forrest an Jennys Grab steht.
Ja, das sind auch tolle Szenen!
Unkreativer hat geschrieben:
Sonntag 6. August 2017, 12:32

Der Film ist auch so eine Sache für sich. Ich habe von Leuten (auch persönlich) gehört, die danach psychisch total 'durch' waren, während andere - ich auch - den Film halt gut fanden, aber nichts besonderes dabei gefühlt haben. Wie bei vielen anderen interessanten Filmen.

Ich war danach definitiv durch ;) Interstellar zB hat mich völlig kalt gelassen. So ist das eben, manche haben einen persönlichen Bezugspunkt, der durch die Filme berührt wird.
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