Unbewusste Körbe

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Versingled
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Re: Unbewusste Körbe

Beitrag von Versingled »

Finchen hat geschrieben:
Genau dies wurde allerdings auch durchaus schon von anderen als Ursache angesehen, warum's bei mir nicht klappen mag. Ich müsse mich ein bisschen mehr zieren und rar machen und desinteressiert tun. Weil Männer a) erst dann Interesse entwickelten, wenn ihr Jagdinstinkt gekitzelt wird oder b) eine Frau, die gar zu leicht zu haben ist, als Schlampe betrachten, die sie zwar gern mitnehmen, für was Ernstes aber nicht in Betracht ziehen.

Sagten mir sowohl Männer als auch Frauen. Keine Ahnung, ob ich's glauben soll, aber möglicherweise ist dieses "sich reserviert geben" nicht in der Natur der Frau begründet, sondern Taktik und der angeblichen Natur des Mannes geschuldet.
Wenn man es mal nüchtern betrachtet .. wir alle (Männlein wie Weiblein) sollen uns zieren und nicht zieren. Je nachdem, wer uns da Ratschläge erteilt. Ich frage mich, wie die Menschen früher zueinander gefunden haben ... und ja - das ist eine rhetorische Frage. Irgendwie scheint es so zu sein, dass es da früher irgendwelche Regeln gab ...
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Versingled
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Re: Unbewusste Körbe

Beitrag von Versingled »

Kief hat geschrieben:
Auf dieser zeitweisen Verleugnung basieren Two and a half men, how I met your mother, und diverse andere Scherze mit den Klischees.
Ich sehe diese Verhaltensweise als intuitives Ritual - je genauer man sich an das Ritual haelt, desto besser kommt man bei umso mehr Menschen an.
Natuerlich gibt es immer Menschen, die anders fuehlen und sich anders verhalten. Die kommen dann eben nur bei einer Minderheit gut an.
Und je mehr man sich von dem Ritual entfernt, desto eher kommt man bei niemanden an.
In dem Fall brauche ich mich erstens nicht zu wundern und zweitens kann ich dann jegliche Hoffnung begraben ...
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MacGyver

Re: Unbewusste Körbe

Beitrag von MacGyver »

Der Thread gefällt mir.
Man liest hier oft von Signalen, die man nicht richtig deuten kann oder von Antennen die fehlen um zu erkennen, dass jemand Interesse an einem hat.
Aber ich glaube unbewusste ablehnende Signale, die man selber aussendet, spielen bei vielen hier eine viel größere Rolle. Wenn man unbewusst immer Körbe verteilt, gibt es anschließend vielleicht erst gar keine Signale, die man falsch deuten kann.
Kief

Re: Unbewusste Körbe

Beitrag von Kief »

Versingled hat geschrieben:
Kief hat geschrieben:Ich sehe diese Verhaltensweise als intuitives Ritual - je genauer man sich an das Ritual haelt, desto besser kommt man bei umso mehr Menschen an. [ ... ]
Und je mehr man sich von dem Ritual entfernt, desto eher kommt man bei niemanden an.
In dem Fall brauche ich mich erstens nicht zu wundern und zweitens kann ich dann jegliche Hoffnung begraben ...
Warum?
Kannst Du nichts lernen?

Man muss ja nicht die Persoenlichkeit umkrempeln, und PUA nacheifern.
Es reicht doch erstmal, die grob abschreckendsten Verstoesse zu vermeiden.
Die Frage ist nur, herauszufinden, womit man die Leute ggf. verschreckt, wie man die "unbewussten Koerbe" verteilt. Woran es bei einem selbst liegt.


CU, Kief
Der Coon

Re: Unbewusste Körbe

Beitrag von Der Coon »

"Es liegt nicht an deinem aussehen..." Hab das als korb gewertet.
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NeC
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Re: Unbewusste Körbe

Beitrag von NeC »

Lisa hat geschrieben:Die von Lilia genannten Sätze:
Lilia hat geschrieben:"Ich habe keine Zeit für eine Beziehung./Mir ist xyz wichtiger."
"Ich habe mit dem Thema Frauen abgeschlossen."
"Ich hab eh keine Chance./Mich will eh keiner."
"Ich suche derzeit keinen Partner/keine Partnerin."
würde ich jedenfalls als klare Abfuhr interpretieren.
Sehe ich auch so - bis auf die markierte Zeile!
Würde ich das von einer Frau hören, die mich als mögliche Partnerin interessiert, empfinde ich das sogar als das totale Gegenteil! Fast so als würde sie mir sagen: "Beweise mir, dass mich sehr wohl jemand will!" :D

Bin ich da unter den Jungs hier so eine Ausnahme? :gruebel:
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Versingled
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Re: Unbewusste Körbe

Beitrag von Versingled »

Kief hat geschrieben:
Versingled hat geschrieben:
Kief hat geschrieben:Ich sehe diese Verhaltensweise als intuitives Ritual - je genauer man sich an das Ritual haelt, desto besser kommt man bei umso mehr Menschen an. [ ... ]
Und je mehr man sich von dem Ritual entfernt, desto eher kommt man bei niemanden an.
In dem Fall brauche ich mich erstens nicht zu wundern und zweitens kann ich dann jegliche Hoffnung begraben ...
Warum?
Kannst Du nichts lernen?
Ich habe dieses Jahr immerhin gelernt, das Lächeln einer Frau zu deuten, für mich schon ein gewaltiger Fortschritt. Meiner Intuition vertrauen ... das ist noch ein weiter Weg.
Kief hat geschrieben: Man muss ja nicht die Persoenlichkeit umkrempeln, und PUA nacheifern.
Es reicht doch erstmal, die grob abschreckendsten Verstoesse zu vermeiden.
Die Frage ist nur, herauszufinden, womit man die Leute ggf. verschreckt, wie man die "unbewussten Koerbe" verteilt. Woran es bei einem selbst liegt.
Da fehlt mir der "Wingman" in den entsprechenden Situationen ...
Si vis pacem para bellum.
Omar Little

Re: Unbewusste Körbe

Beitrag von Omar Little »

"Ich suche derzeit keine/n Partner/in."

Von einer Frau gesagt, heißt entweder ich will nichts festes. So einen Satz vorgesetzt zu bekommen, bevor nicht schon einiges an Annäherung gelaufen ist. Wenn Frau oder Mann sowas schon früher sagt, fände ich das extrem komisch, das hört sich schon so an als was wüsste der Aussprechende genau, was das Gegenüber und das kann doch erst nach einem intensiven Kennenlernen stattfinden. Eine Absage kann doch schon so formuliert werden, dass das Gegenüber sich nicht ganz so bloßgestellt fühlt. Wenn "Mann" dadurch nur angespornt werden soll, ist mir das einfach zu kompliziert.

Ich musste mich mal von "Ich hab' Jungsverbot!" testen lassen, das war schon sehr schwierig für mich da weiter zu nähern, bzw. die Formulierung nicht als "Nein!" zu nehmen, aber besagte Dame, hatte sich gerade zum Wochenende bei mir eingeladen, und deswegen habe ich weiter gemacht, indem ich das zerstreut habe/und ich glaubte das selber kaum Sex als unverbindlichen Spaß, den wir uns nicht entgehen lassen sollten.

An der Bemerkung wurde ich dann "leider" auch gemessen, als ich gerne etwas festeres wollte. :(

Und zum Thema, als Typ, dem es sehr schwerfällt Gespräche zu führen, sich nicht selber für einen großen Erzähler hält und sich viel zu häufig den Gedanken macht, ob die andere Person das interessiert, was ich erzähle, habe ich mich wohl auch aus der einen oder anderen Situation unbewusst entfernt oder es sind mir bei Kommilitoninnen (von mir fantasierte) Zweifel gekommen, ob das wirklich passt, und dann sind die bekannten Wände hochgekommen, die jedes entspannte Gespräch bevor irgendwas passiert ist, verhindert haben.
Und so geschieht es selbst, wenn sie klare Signale sendet.

Und zu den Signalen, die ich selber sende, fällt mir ein, dass ich das einzige Mal richtig angebaggert wurde, als es mir beschissenst gegangen ist, und mir das einfach gut tat, jemanden zu haben, der mir das Ohr leiht.

Und es passiert auch das ich eine junge Frau fixiere, zum Beispiel in der Bahn, und sie dann den Blick erwidert und standhält, aber beide es nicht schaffen, irgendwas zu sagen, dabei wirke ich mit Sicherheit wegen meiner Sprachlosigkeit ziemlich gruselig und creepy.
orthonormal

Re: Unbewusste Körbe

Beitrag von orthonormal »

Ich glaube, es ist auch so eine AB-Krankheit, in allem gleich einen Korb zu sehen. Bei der Aussage "Ich bin gerade nicht auf der Suche" kommt es stark auf den Kontext an, finde ich. Wenn es nur im Gespräch eingestreut ist, würde ich mich davon nicht sofort entmutigen lassen; wenn es mit einer klaren Absage verbunden ist, muss man es natürlich akzeptieren.

Vor einem halben Jahr habe ich ja meinen ersten richtigen Korb gekriegt; einerseits war ich natürlich erst mal enttäuscht, andererseits war ich stolz, dass ich es überhaupt so weit gebracht habe. Wir haben zwar keinen Kontakt mehr (hauptsächlich mangels Interesse meinerseits), aber unser letztes Gespräch (per Instant Messaging), in dem wir die Situation geklärt haben, war sehr freundlich – und das, obwohl ich ziemlich nachgehakt habe.

Was ich jedenfalls daraus gelernt habe: Nicht irgendwelche "Signale" überinterpretieren, sondern gucken, wie die Fakten sind. Will sie mich weiter sehen? Wenn ja, dann treffen wir uns und gucken, wo es hinführt.
Nonkonformist

Re: Unbewusste Körbe

Beitrag von Nonkonformist »

NeC hat geschrieben: "Ich hab eh keine Chance./Mich will eh keiner."
Würde ich das von einer Frau hören, die mich als mögliche Partnerin interessiert, empfinde ich das sogar als das totale Gegenteil! Fast so als würde sie mir sagen: "Beweise mir, dass mich sehr wohl jemand will!" :D

Bin ich da unter den Jungs hier so eine Ausnahme? :gruebel:
Aber das wird keiner laut SAGEN, nur denken.

Das geht unter verlassensangst.

Der grundangst: der denkt nur das er mich will, aber wann der OdB mich besser kennen lernt, wird
er/sie mich dennoch verlassen. Ich bin für diese person nicht gut genug.

Keiner wird so etwas sagen.

Stattdessen kommt es zum selbstsabotage.
Unterbewuste blockaden verhindern das man zusammen kommt.
Lieber als später selbst verlassen zu werden, korbt man lieber selbst den anderen - auch wann man
eigentlich total verliebt ist.

In ein fall bin ich mir sicher das ich selbst sowas gemacht habe, (ich wußte bereits von anderen das
sie verliebt in mich war, die chance auf einen korb war da null gewesen, wir saßen mit ein glas
weißwein in einen bar, und sie hat mich erzählt das sie als single so ungerne alleine in der urlaub
fahrt und ähnliche themen, sie hat einfach drauf gewartet das endlich was von mir kommt und ich
bin stattdessen volkommen erstarrt - ich habe nicht gedacht das ich gut genug für diese frau war);
in ein paar andere fälle war es weniger offensichtlich, aber ist es auch wahrscheinlich selbst einfach
sabotiert habe, über längere perioden. Ich bin ziemlich gut drinn panisch rückzieher zu machen...
Und solche rückzieher können bei den gegenüber ganz gut als korbe aufgefasst werden.

Ich habe es auch bei einige gute freundinnen mitgekriegt, das sie anfangs aus innere blockaden
jungs gekorbt haben, in den sie eigentlich verliebt waren, und mit wem sie später auch zusammen
gekommen sind. Die jungs waren meist 'normalos', die sich von ein oder zwei korbe nicht aus den
ruder haben bringen lassen.

Von Männer wird meist erwartet das die die finale definitive schritte machen; wann man sich da
nicht traut und sichselbst sabotiert, kann man es vergessen. Frauen die diese finale schritte
selber machen gibt es eher selten. (Es hat ein paar gegeben die mich deren gefähle gestanden
haben, leider war ich in keiner dieser frauen verliebt.)

Eine panische rückzieher ist kein wirklicher korb.
Nur ist es nicht einfach zu erkennen, was sich bei den OdB im kopf abspielt.
Und warum diese sich so verhalten hat.

Was für mich dann ausschlaggebend ist, ist skurilles verhalten, seit ich das von mir selbst kenne.
Wann ich selbst verliebt bin, wird mein verhalten sehr unlogisch.
Dann wieder suche ich nähe, necke und flirte.
Und wann sie mir dann doch zu nahe kommt, gibt es panische rückzieher.

Wann ich so etwas bei ein gegenüber wahrnehme, und ich observieren kann das sie sich, nur mir
gegenüber, genau so skurill verhaltet, vermute ich, das da was ähnliches ist.
Lisa

Re: Unbewusste Körbe

Beitrag von Lisa »

MacGyver hat geschrieben:Aber ich glaube unbewusste ablehnende Signale, die man selber aussendet, spielen bei vielen hier eine viel größere Rolle. Wenn man unbewusst immer Körbe verteilt, gibt es anschließend vielleicht erst gar keine Signale, die man falsch deuten kann.
"Unbewusste ablehnende Signale" finde ich sehr schön formuliert.

Ich habe in letzter Zeit sehr bewusst Menschen auf der Straße angeschaut und beobachtet, wie sie auf mich wirken. Und es macht einfach einen riesigen Unterschied, ob jemand mit eingezogenen Schultern und ernstem Gesicht herumrennt, der Blick auf dem Boden klebt etc., oder ob er/sie mit offener Körperhaltung herumläuft, eine freundliche Miene aufsetzt und den Passanten ins Gesicht schaut.

Vielleicht sollte man sich auch selbst ein wenig beobachten, ob man (aus Unsicherheit oder Schüchternheit heraus) prinzipiell ein wenig abweisend und unzugänglich wirkt. Eine offene Körperhaltung, Blickkontakt und Lächeln kann man sich ja auch antrainieren.
Nonkonformist

Re: Unbewusste Körbe

Beitrag von Nonkonformist »

Lisa hat geschrieben:
MacGyver hat geschrieben:Aber ich glaube unbewusste ablehnende Signale, die man selber aussendet, spielen bei vielen hier eine viel größere Rolle. Wenn man unbewusst immer Körbe verteilt, gibt es anschließend vielleicht erst gar keine Signale, die man falsch deuten kann.
"Unbewusste ablehnende Signale" finde ich sehr schön formuliert.

Ich habe in letzter Zeit sehr bewusst Menschen auf der Straße angeschaut und beobachtet, wie sie auf mich wirken. Und es macht einfach einen riesigen Unterschied, ob jemand mit eingezogenen Schultern und ernstem Gesicht herumrennt, der Blick auf dem Boden klebt etc., oder ob er/sie mit offener Körperhaltung herumläuft, eine freundliche Miene aufsetzt und den Passanten ins Gesicht schaut.

Vielleicht sollte man sich auch selbst ein wenig beobachten, ob man (aus Unsicherheit oder Schüchternheit heraus) prinzipiell ein wenig abweisend und unzugänglich wirkt. Eine offene Körperhaltung, Blickkontakt und Lächeln kann man sich ja auch antrainieren.
Ist aber auch sehr abhängig von der laune, wie gur man sich fühlt.

In perioden das ich erfolgreich bin, oder generell gut drauf, wirke ich anders auf menschen, und natürlich auch auf frauen,
als in perioden wo ich null erfolg habe oder deprimiert bin. Wann ich gut drauf bin werden mehr menschen auf mich zu
kommen als wann ich schlecht drauf bin. (Der ungerechtheit; wann man am meisten menschen braucht sind die häufig
am wenigsten da, manchmal sind menschen auch fast wie 'vampire', die sich an den gute laune von anderen 'ernähern'...)
Man kann teile der körpersprache mogeln, aber nicht alles ist manipulierbar, sehe zum beispiel unechte lächeln, man kann
sehen ob ein lächeln echt ist oder nur vorgetäuscht.
Ein lächeln das nicht vom herzen kommt wird nie wirklich attraktiv sein.
Mann wird da spüren das irgendwas drann unecht ist.

Es ist nicht für umsonnst das viele schauspieler deren spiel auf wirklich erlebte emotionen basieren, lernen diese
emotionen erneut zu erleben, damit es authentisch wirkt.

Und wann ich wirklich mies drauf bin, gelingt es mir gar nicht mehr irgendwas vor zu tauschen....
Nell The Sentinel

Re: Unbewusste Körbe

Beitrag von Nell The Sentinel »

"Unbewusst ablehnend"? Das weiß ich nicht, weil ich nicht weiß, ob sich für mich schon mal jemand interessiert hat und mich ansprechen wollte/angesprochen hat, es dann deshalb aber gelassen hat.

Es gibt bei mir aber auch sehr sehr wenige Möglichkeiten. Wenn ich unterwegs bin, dann entweder allein und mit meinem Ziel beschäftigt oder mit anderen Personen, die dann wiederum denjenigen davon abhalten würden, mich anzusprechen.
Ich habe aber das Gefühl, dass ich etwas an mir habe, was Männer gar nicht erst denken lässt, ich wäre eine geeignete Kandidatin für was Lockeres, Festes, u.a.
NBUC
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Re: Unbewusste Körbe

Beitrag von NBUC »

Bezgl. "zieren".
Oft merkt jemand eben erst was man an etwas hat, wenn es nicht verfügbar ist.

Bei meinem letzten OdB war es einfach die Distanz durch eine Auslandsinbetriebnahme und die Häufung wo ich festgestellt habe "Hier fehlt jetzt diese Person", nicht einmal als "Sucht", sondern einfach als die Person, der man etwas zeigen oder sagen will etc. .
Natural Born UnCool

Alle gesellschaftlichen Betrachtungen enthalten zwangsläufig Verallgemeinerungen und werden daher Ausnahmen und Einzelfälle enthalten, denen sie nicht gerecht werden können.

wenn ich nicht antworten sollte heißt das nicht, dass du Recht hast, sondern ich kein Internet!
Lisa

Re: Unbewusste Körbe

Beitrag von Lisa »

Nonkonformist hat geschrieben:sehen ob ein lächeln echt ist oder nur vorgetäuscht.
Ein lächeln das nicht vom herzen kommt wird nie wirklich attraktiv sein.
Mann wird da spüren das irgendwas drann unecht ist.
Das Lächeln muss ja gar nicht unecht sein. Es geht ja nicht darum, anderen etwas vorzuspielen, sondern sich bewusst(er) zu machen, wie man nach außen wirkt. Etwas öfter als gewohnt Blickkontakt aufzunehmen oder öfter mal ein freundliches Gesicht aufzusetzen, muss noch nicht gekünstelt sein. Wenn dann positive Reaktionen zurückkommen, fühlt man sich außerdem gleich besser (vielleicht sogar selbstsicherer) und irgendwann wird das offenere Auftreten zur Gewohnheit. Denke ich jedenfalls ... ich werde das einfach testen und dann Bericht erstatten ;).
Nonkonformist

Re: Unbewusste Körbe

Beitrag von Nonkonformist »

Lisa hat geschrieben: Das Lächeln muss ja gar nicht unecht sein. Es geht ja nicht darum, anderen etwas vorzuspielen, sondern sich bewusst(er) zu machen, wie man nach außen wirkt. Etwas öfter als gewohnt Blickkontakt aufzunehmen oder öfter mal ein freundliches Gesicht aufzusetzen, muss noch nicht gekünstelt sein. Wenn dann positive Reaktionen zurückkommen, fühlt man sich außerdem gleich besser (vielleicht sogar selbstsicherer) und irgendwann wird das offenere Auftreten zur Gewohnheit. Denke ich jedenfalls ... ich werde das einfach testen und dann Bericht erstatten ;).
Ich weiß nich ob du mal wirklich selbstmord-nahe depressiv warst - ich hoffe nicht - aber am solchen momenten kriege ich kein lächeln oder irgendwelche andere positive körpersprache mehr raus....
Peterm

Re: Unbewusste Körbe

Beitrag von Peterm »

Das ist jetzt aber auch das denkbar schlechteste Szenario, wo man sich Sorgen um die Wirkung auf andere Personen machen würde. In solch einer Situation hat man sicherlich ganz andere Probleme.
Nonkonformist

Re: Unbewusste Körbe

Beitrag von Nonkonformist »

Peterm hat geschrieben:Das ist jetzt aber auch das denkbar schlechteste Szenario, wo man sich Sorgen um die Wirkung auf andere Personen machen würde. In solch einer Situation hat man sicherlich ganz andere Probleme.
Verschuldet, arbeitslos mit ein job ohne zukunft, der aber der letzt verbliebene leidenschaft
im leben war, so gut wie kein soziakreis mehr übrig, ungeküßt mit damals 47, nicht mehr die
hoffnung sich jemals noch gegenseitig in eine kompatibele frau zu verlieben; den glauben
keinen eizigen tag im leben jemals noch wirklich glücklich zu sein, kein hoffnung mehr das
sich das jemals noch ändern wird. Nichts mehr im leben worauf man sich noch freut.
Der fürcht das einem noch einen karriere als kloputzer wartet, und eigentlich nichts mehr
wofür es sich noch lohnt zu leben. Kein licht mehr am ende des tunnels. Kein grund mehr um
am frühmorgen noch auf zu wachen. Das ist ungefähr wie sich ein tiefstdepression anfühlt.
Der ultimative hoffnungslosigkeit. Gescheitert in wirklich jedem denkbaren lebensbereich.
Nein, dann schaft man ein lächeln nicht mehr...

Das AB-tum war aber ein teil dieser probleme.
Ich war in der zeit ein schatten, ich habe einfach nicht mehr existiert.
Es hat mich nicht mal jemanden vermisst, in der perdiode, keiner der auch nachtgefragt
hat wo ich war oder ob etwas mit mir los war. Na ja, es gab kaum noch ein grund das ich
da existiert habe - ich war in jedem hinsicht nur noch ein schatten.
Einmal die woche war ich einkaufen, dann sagte ich hallo und auf wiedersehen an der
kasse. Und dann sprach ich wieder eine ganze woche gar nicht.
Man lächelt nicht wann man sich dauerhaft überlegt welche art von slebstmord am meist
schmerzfreien ist, und am wenigsten unbeteiligte dritten traumatisieren wird...

In so eine peridoe schauen alle menschen an dir vorbei, nicht nur die frauen.
Man ist so gut wie unsichtbar.

Zum glück bin ich da noch raus gekommen...
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BartS
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Re: Unbewusste Körbe

Beitrag von BartS »

Lisa hat geschrieben: Wenn mir z.B. ein Mann ein Kompliment macht, habe ich immerhin schon gelernt, mich dafür zu bedanken. Allerdings habe ich absolut keinen Plan, was nach dem Kompliment meinerseits folgen sollte :specht:.
Ein breites Lächeln und eine freche Bemerkung könnten da ein guter Anfang sein. :frech2: Ich glaube in dem Bereich gibt es kein richtig oder falsch. Wichtig ist, dass man miteinander in Kontakt bleibt und sich austauscht.
Lisa hat geschrieben:Ein Gegenkompliment erscheint mir zu platt, außerdem könnte der Mann ja nur höflich gewesen sein.
Um mal ein Geheimnis zu verraten, in der Regel machen Männer keine Komplimente, um selbst eines zu bekommen.
Lisa hat geschrieben:Für manche Männer gehört es einfach zum guten Ton, Frauen Komplimente zu machen und hat nicht zwingend etwas mit Interesse zu tun.
Eben. Aber es kann sich Interesse entwickeln, wenn er merkt, dass seine Komplimente bei ihr eine positive Wirkung haben.
Lisa hat geschrieben:Natürlich bin ich auch schon hartnäckigeren Männern begegnet, die eindeutiger geworden sind und ab einem bestimmten Punkt angefangen haben, über Sex zu reden. Da kann ich aber leider nicht mitreden und wechsle üblicherweise das Thema - also im Grunde Korb Nr. 2. :roll:
Nicht mitreden? :shock: Ich glaube es wird gerade über die Dinge beim Sex gesprochen, über die man keine Ahnung/Erfahrung hat, aber es trotzdem mal probieren würde.
Lisa hat geschrieben:Einige ganz seltene Exemplare sind mit dem Holzhammer gekommen. Das waren dann Formulierungen, die sogar in meinen Ohren eindeutig waren, z.B. "Könntest du dir eine Beziehung mit mir vorstellen?" oder "Wann vögeln wir eigentlich endlich?".
:lach: Ich bin ja echt platt über so manche meiner Geschlechtskollegen. Fehlt ja nur noch "Du bist ja immer noch angezogen!?" und "Wann machst Du mir mein Essen?".
"Liebe ist, dass man sich so lange gehen lässt, bis man nicht mehr gehen kann."
(Hazel Brugger)
Gilbert

Re: Unbewusste Körbe

Beitrag von Gilbert »

BartS hat geschrieben:
:lach: Ich bin ja echt platt über so manche meiner Geschlechtskollegen.
Darüber mußt du dich nicht wundern. Gibt im Übrigen auch Frauen, die sich so äußern. Es kommt ganz darauf an, in welchen Kreisen man sich bewegt...... ;)