Wie lebt man mit jemandem zusammen?

Auch mit einem Partner sind nicht alle Fragen geklärt

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Endura
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Re: Wie lebt man mit jemandem zusammen?

Beitrag von Endura » Samstag 4. August 2018, 15:37

Krausig hat geschrieben:
Samstag 4. August 2018, 15:29
Endura hat geschrieben:
Samstag 4. August 2018, 15:09
Krausig hat geschrieben:
Samstag 4. August 2018, 15:01

Das ist die Einstellung eines Phobikers! :roll:
Ja, und?
Tun was gegen deine irrationalen Ängste
Genau, weil ja niemand an mangelnder Hygiene stirbt. :hammer:

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Re: Wie lebt man mit jemandem zusammen?

Beitrag von Esperanza » Samstag 4. August 2018, 15:46

@ Krausig und Endura
Der Thread ist nach nicht mal einer Seite off-Topic gelaufen. Hört bitte sofort damit auf. Es geht weder um Bakterien noch Teller.
Wenn ihr euren eigenen Thread dazu aufmachen wollt, bitte. Aber nicht hier. Danke. :evil: :evil:
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Re: Wie lebt man mit jemandem zusammen?

Beitrag von Endura » Samstag 4. August 2018, 15:56

Wenn es einem hindert mit jemanden zusammen zu leben ist das definitiv nicht off-topic. Unter anderem aus diesem Grund bin ich nie ins Internat, ein Studentenwohnheim oder in eine WG gezogen.

Einzig bei einer Sexual-Partnerin stört mich das nicht, denn da teilen wir uns die Keime und Bakterien bereits beim Sex.

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Re: Wie lebt man mit jemandem zusammen?

Beitrag von Krausig » Samstag 4. August 2018, 16:07

Endura hat geschrieben:
Samstag 4. August 2018, 15:56
Wenn es einem hindert mit jemanden zusammen zu leben ist das definitiv nicht off-topic. Unter anderem aus diesem Grund bin ich nie ins Internat, ein Studentenwohnheim oder in eine WG gezogen.

Einzig bei einer Sexual-Partnerin stört mich das nicht, denn da teilen wir uns die Keime und Bakterien bereits beim Sex.
Aber ist das nicht irgendwie ... inkonsequent?

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Re: Wie lebt man mit jemandem zusammen?

Beitrag von Hoppala » Samstag 4. August 2018, 16:16

Esperanza hat geschrieben:
Samstag 4. August 2018, 12:10
Manchmal bleibe ich am Wochenende bis 10 Uhr morgens lesend im Bett und manchmal hängt meine Jacke noch 2 Wochen über der Stuhllehne, oder der benutzte Teller steht noch Stunden später auf dem Tisch. Oder die Spülmaschine wird erst zwei Tage später ausgeräumt.
Ich kenne ein Ehepaar mit Silberhochzeit und Sprössling, da fällt das und vieles andere mehr neben der gewohnten Haushaltsführung gar nicht weiter auf. Solange noch ein fußbreiter Schnürpfad zum WC erkennbar ist ... Sehr schlaue Leute übrigens, und das Kind ist auch gut geraten.

Liebe Esperanza: du bist absolut keine Ausnahme, und wenn das deine "Sünden" sind, eher die Oberschicht der Ordentlichkeit.
Was mich viel eher schreckt, ist jemand, dessen bewohnte Bude so klinisch rein ist, dass ich mir unwillkürlich Gedanken über die fehlende Bügelfalte in meiner Unterhose mache (und ja, solche Menschen gbt es zu meinem immerwährenden Erstaunen reichlich). (oder jemand, der sich allen Ernstes Gedanken darüber macht, am Wochenende um 10 morgens im Bett zu lesen ...)

Unordentlich (oder gar unhygienisch) ist es erst dann, wenn es jemanden stört. Dann einigt man sich oder auch nicht. Von mir aus les den ganzen Tag im Bett, wenn dir danach ist; ob die Jacke hier oder dort hängt, ist mir gleich, und der benutzte Teller kann ja dann nochmal verwendet werden :-)
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Re: Wie lebt man mit jemandem zusammen?

Beitrag von Krausig » Samstag 4. August 2018, 18:49

Hoppala hat geschrieben:
Samstag 4. August 2018, 16:16
Esperanza hat geschrieben:
Samstag 4. August 2018, 12:10
Manchmal bleibe ich am Wochenende bis 10 Uhr morgens lesend im Bett und manchmal hängt meine Jacke noch 2 Wochen über der Stuhllehne, oder der benutzte Teller steht noch Stunden später auf dem Tisch. Oder die Spülmaschine wird erst zwei Tage später ausgeräumt.
Ich kenne ein Ehepaar mit Silberhochzeit und Sprössling, da fällt das und vieles andere mehr neben der gewohnten Haushaltsführung gar nicht weiter auf. Solange noch ein fußbreiter Schnürpfad zum WC erkennbar ist ... Sehr schlaue Leute übrigens, und das Kind ist auch gut geraten.

Liebe Esperanza: du bist absolut keine Ausnahme, und wenn das deine "Sünden" sind, eher die Oberschicht der Ordentlichkeit.
Was mich viel eher schreckt, ist jemand, dessen bewohnte Bude so klinisch rein ist, dass ich mir unwillkürlich Gedanken über die fehlende Bügelfalte in meiner Unterhose mache (und ja, solche Menschen gbt es zu meinem immerwährenden Erstaunen reichlich). (oder jemand, der sich allen Ernstes Gedanken darüber macht, am Wochenende um 10 morgens im Bett zu lesen ...)

Unordentlich (oder gar unhygienisch) ist es erst dann, wenn es jemanden stört. Dann einigt man sich oder auch nicht. Von mir aus les den ganzen Tag im Bett, wenn dir danach ist; ob die Jacke hier oder dort hängt, ist mir gleich, und der benutzte Teller kann ja dann nochmal verwendet werden :-)
:good:

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Re: Wie lebt man mit jemandem zusammen?

Beitrag von calcetto » Samstag 4. August 2018, 19:32

Es ist ja doch meistens so, dass man sich erst ein bisschen kennen lernt, bevor man sich eine gemeinsame Wohnung sucht. Ich vermute, dass das Konfliktpotenzial bei WGs größer ist, weil man dann doch plötzlich zusammen wohnt. Im Allgemeinen haben die Beteiligten ja erstmal eine eigene Wohnung, wo man sich gegenseitig besucht. Da lernt man ja durchaus die Eigenheiten des oder der Anderen kennen. Klar muss man beim Zusammenziehen Kompromisse schließen. Ich denke, dass es durchaus einen Unterschied macht, ob man sich zusammen eine neue Wohnung sucht und diese gemeinsam gestaltet, oder ob einer beim anderen einzieht. Im letzteren Fall kann der geliebte Mensch dann doch wie ein Eindringling wirken, wenn man auf einmal seine angestammte Höhle an jemand anderes anpassen muss. Bei einer für beide neuen Wohnung haben beide den gleichen Ausgangspunkt.

Natürlich kann es sein, dass man generell nicht auf Dauer zusammen wohnen mag, weil man komplett konträre Alltagsgestaltungsmodelle hat. In so einem Fall, denke ich, hat eine solche Beziehung aber auch keine Zukunft, weil da nicht ausreichende Gemeinsamkeiten vorhanden sind. Wenn ich nicht über die Jacke auf dem Stuhl hinwegsehen kann und mich über diese Nichtigkeit tierisch aufrege, dann macht es aus meiner Sicht auch keinen Sinn, mit diesem Menschen zusammen zu sein.

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Re: Wie lebt man mit jemandem zusammen?

Beitrag von Knallgrau » Samstag 4. August 2018, 19:45

Esperanza hat geschrieben:
Samstag 4. August 2018, 12:10
Diese Frage beschäftigt mich schon lange. Ich wohne seit Ewigkeiten alleine und bin es gewohnt Herr über mein Chaos zu sein. Machen zu können was ich will. Manchmal bleibe ich am Wochenende bis 10 Uhr morgens lesend im Bett und manchmal hängt meine Jacke noch 2 Wochen über der Stuhllehne, oder der benutzte Teller steht noch Stunden später auf dem Tisch. Oder die Spülmaschine wird erst zwei Tage später ausgeräumt.
In diesen Momenten frage ich mich schon, ob ich in der Lage bin mich überhaupt umzustellen, mehr Ordnung in mein Leben zu bringen und ob ich die Unordnung eines anderen Menschen würde ertragen können. Klar kann man auch getrennt leben, aber primär hätte ich schon die Absicht zusammenzuziehen. Wie war das bei euch?
Man muss sich ja auch den Tagesrhythmus miteinander abstimmen. Musss sich abstimmen wann man etwas macht. Das man nicht nach der Arbeit seinen Hobbies frönt, während der andere zu Hause sitzt und wartet.
Ist es euch schwer gefallen euch umzustellen? Sei es in der Wohnung oder in eurer Tagesroutine?
Also ich bin ja durch mein Studium relativ spät ausgezogen, zuerst war das Geld nicht da und dann eben die Frage, wo es einen beruflich hin verschlägt. Naja jedenfalls wär ich gern in ne WG gezogen, aber halt nur mit Freunden von mir, ja die wollten das Ende 20/Anfang 30 nicht mehr bzw. wohnten schon mit Partner/Familie. Dementsprechend hab ich mir allein ne Wohnung genommen und ich erinnere mich an meinen 1. Abend allein. Es war schon seltsam. Heute jedoch muss ich sagen "my home is my castle" :shylove: und ich würde wohl keine WG mehr wollen. Ich mach halt in meinen 4 Wänden, was ich will und niemand beschwert sich, wenn ich um 05.30 lüfte, das Bett erst abends gemacht wird und ich 1 Woche nicht dazu komme Staub zu saugen.
Wenn ich mit Freunden auf Urlaub bin oder auch meine Familie besuche, bin ich dann immer wieder froh, wieder in meinen 4 Wänden zu sein, ich genieße dann auch die Ruhe, obwohl die Vorstellung, dass jemand, außer den Mücken im Sommer, auf mich wartet eine ziemlich schöne ist. :shylove:
Ich bin vom Charakter her sehr ordentlich. Natürlich steht bei mir auch mal ne Kaffeetasse nen Tag rum (und ja auch für mich ist es ein Unterschied, ob es meine ist oder nicht :mrgreen: ) oder ich räum den Geschirrspüler erst am nächsten Tag aus oder die Wäsche hängt 1-2 Tage länger, aber ein richtiges Chaos könnte ich nicht ertragen. Wäre mein Partner schlimm unordentlich oder ein Messi ginge das für mich gar nicht. Er muss ja nicht pingelig sein, aber ordentlich. Es hat sich natürlich über die Jahre ne Routine eingeschlichen, aber ich denke die Duschzeit vorzuverlegen macht man dann ja gern für den Partner. :shylove:
Also ich denke im Grunde soll das Zusammenleben eine Bereicherung sein und jeder sollte sich wohl fühlen, ich denke man muss halt viel reden und versuchen sich anzunähern/Kompromisse zu finden.
knallgraue Grüße von
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Re: Wie lebt man mit jemandem zusammen?

Beitrag von Esperanza » Samstag 4. August 2018, 20:00

Knallgrau hat geschrieben:
Samstag 4. August 2018, 19:45
Heute jedoch muss ich sagen "my home is my castle" :shylove: und ich würde wohl keine WG mehr wollen. Ich mach halt in meinen 4 Wänden, was ich will und niemand beschwert sich, wenn ich um 05.30 lüfte, das Bett erst abends gemacht wird und ich 1 Woche nicht dazu komme Staub zu saugen.
Wenn ich mit Freunden auf Urlaub bin oder auch meine Familie besuche, bin ich dann immer wieder froh, wieder in meinen 4 Wänden zu sein, ich genieße dann auch die Ruhe, obwohl die Vorstellung, dass jemand, außer den Mücken im Sommer, auf mich wartet eine ziemlich schöne ist. :shylove:


So geht es mir auch immer. Nach dem Urlaub bin immer wieder froh, endlich wieder alleine zu sein.
Naja, wir werden sehen. ;)
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Re: Wie lebt man mit jemandem zusammen?

Beitrag von Knallgrau » Samstag 4. August 2018, 20:02

Esperanza hat geschrieben:
Samstag 4. August 2018, 20:00
Knallgrau hat geschrieben:
Samstag 4. August 2018, 19:45
Heute jedoch muss ich sagen "my home is my castle" :shylove: und ich würde wohl keine WG mehr wollen. Ich mach halt in meinen 4 Wänden, was ich will und niemand beschwert sich, wenn ich um 05.30 lüfte, das Bett erst abends gemacht wird und ich 1 Woche nicht dazu komme Staub zu saugen.
Wenn ich mit Freunden auf Urlaub bin oder auch meine Familie besuche, bin ich dann immer wieder froh, wieder in meinen 4 Wänden zu sein, ich genieße dann auch die Ruhe, obwohl die Vorstellung, dass jemand, außer den Mücken im Sommer, auf mich wartet eine ziemlich schöne ist. :shylove:


So geht es mir auch immer. Nach dem Urlaub bin immer wieder froh, endlich wieder alleine zu sein.
Naja, wir werden sehen. ;)
Ohhh wirds etwa ernst...? ;)
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Re: Wie lebt man mit jemandem zusammen?

Beitrag von Esperanza » Samstag 4. August 2018, 20:23

Nein.... ;)
Kein Mann in Sicht. Ich mache mir nur gerne über ungelegte Eier Gedanken.
Dann präzisiere ich einfach: Naja, wir werden sehen... oder auch nicht. ;)
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Re: Wie lebt man mit jemandem zusammen?

Beitrag von Knallgrau » Samstag 4. August 2018, 20:34

Esperanza hat geschrieben:
Samstag 4. August 2018, 20:23
Nein.... ;)
Kein Mann in Sicht. Ich mache mir nur gerne über ungelegte Eier Gedanken.
Dann präzisiere ich einfach: Naja, wir werden sehen... oder auch nicht. ;)
Ui das kenn ich. Ich kann mir auch gut über ungelegte Eier Gedanken machen. ;)
Aber ich versuch das etwas einzudämmen...
knallgraue Grüße von
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Re: Wie lebt man mit jemandem zusammen?

Beitrag von Brax » Samstag 4. August 2018, 21:08

Knallgrau hat geschrieben:
Samstag 4. August 2018, 19:45
Natürlich steht bei mir auch mal ne Kaffeetasse nen Tag rum (und ja auch für mich ist es ein Unterschied, ob es meine ist oder nicht :mrgreen: )
Für mich auch. :mrgreen:

Zur Threadfrage: Das kann man (zumindest ein Stück weit) austesten, wenn man in eine WG zieht. Ich habe das vor 2 Jahren gemacht, weil ich jahrelang alleine gelebt und irgendwann Zweifel daran bekommen habe, ob ich überhaupt noch mit jemandem zusammenziehen könnte. Mittlerweile habe ich 3 WGs bewohnt und weiß jetzt, dass ich es grundsätzlich kann und vor allem weiß ich auch besser, wie es für mich funktioniert und wie nicht.

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Re: Wie lebt man mit jemandem zusammen?

Beitrag von Knallgrau » Samstag 4. August 2018, 21:38

Brax hat geschrieben:
Samstag 4. August 2018, 21:08
Knallgrau hat geschrieben:
Samstag 4. August 2018, 19:45
Natürlich steht bei mir auch mal ne Kaffeetasse nen Tag rum (und ja auch für mich ist es ein Unterschied, ob es meine ist oder nicht :mrgreen: )
Für mich auch. :mrgreen:

Zur Threadfrage: Das kann man (zumindest ein Stück weit) austesten, wenn man in eine WG zieht. Ich habe das vor 2 Jahren gemacht, weil ich jahrelang alleine gelebt und irgendwann Zweifel daran bekommen habe, ob ich überhaupt noch mit jemandem zusammenziehen könnte. Mittlerweile habe ich 3 WGs bewohnt und weiß jetzt, dass ich es grundsätzlich kann und vor allem weiß ich auch besser, wie es für mich funktioniert und wie nicht.
:mrgreen: ;) hihi ja die Kaffeetasse...
Liebe Brax, interessehalber, ich weiß du bist noch U30, aber ob du arbeitest oder studierst weiß ich jetzt nicht. Ich finde es total spannend und wär total neugierig: Mit wie vielen Leuten lebst du zusammen? M/W? Alter? Studenten oder schon im Berufsleben? Was funktioniert gut, was nicht? Also natürlich nur, wenn du es erzählen magst...
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Re: Wie lebt man mit jemandem zusammen?

Beitrag von Ringelnatz » Samstag 4. August 2018, 21:46

Esperanza hat geschrieben:
Samstag 4. August 2018, 12:10
Diese Frage beschäftigt mich schon lange. Ich wohne seit Ewigkeiten alleine und bin es gewohnt Herr über mein Chaos zu sein. Machen zu können was ich will. Manchmal bleibe ich am Wochenende bis 10 Uhr morgens lesend im Bett und manchmal hängt meine Jacke noch 2 Wochen über der Stuhllehne, oder der benutzte Teller steht noch Stunden später auf dem Tisch. Oder die Spülmaschine wird erst zwei Tage später ausgeräumt.
In diesen Momenten frage ich mich schon, ob ich in der Lage bin mich überhaupt umzustellen, mehr Ordnung in mein Leben zu bringen und ob ich die Unordnung eines anderen Menschen würde ertragen können. Klar kann man auch getrennt leben, aber primär hätte ich schon die Absicht zusammenzuziehen. Wie war das bei euch?
Man muss sich ja auch den Tagesrhythmus miteinander abstimmen. Musss sich abstimmen wann man etwas macht. Das man nicht nach der Arbeit seinen Hobbies frönt, während der andere zu Hause sitzt und wartet.
Ist es euch schwer gefallen euch umzustellen? Sei es in der Wohnung oder in eurer Tagesroutine?
Also bei mir ist es so, dass mich mein eigenes Chaos weniger stört als das von anderen. Das merke ich auch im Zusammenleben. Damals in der WG hatte man ja immerhin das eigene Zimmer als Rückzugsort. Mit Partner dann eher nicht mehr. Es gibt nur noch gemeinsame Räumlichkeiten.
Bei uns ist es so, dass in stressigen Zeiten plötzlich eins zum anderen kommt und in allen möglichen Ecken Chaos ausbricht. Das stört mich dann immer, aber ich kann mich meist nicht aufraffen, alleine aufzuräumen. Ist ja sein Zeug auch mit dabei. :roll: Zusätzlich noch ein Hund, der in der Küche Wasser versabbert und überall Spielzeug / Haare verteilt...
Wir lösen das so, dass wir irgendwann dann gemeinsam putzen (am Wochenende). Danach geht's wieder für ein Weilchen.

Mit Tagesrhythmus ist es eine Gewöhnungssache würde ich sagen. Bisher war es bei uns z.B. so, dass er früher aufgestanden ist und dann gaaaaanz leise sein musste. Dafür darf ich am Abend im Bett nicht mehr lesen, weil ihn das Licht beim Einschlafen stört. Dabei liebe ich das! Bald werden wir gleichzeitig aufstehen und uns dann um den Platz im Bad streiten :lol: Ich hasse es, wenn ich am Morgen gehetzt werde. Das wird was geben... In ein paar Jahren wohnen wir dann hoffentlich mit 2 Bädern und das Thema ist erledigt.

Was Hobbies oder private Treffen anbetrifft ist eigentlich nur wichtig, dass man sich gegenseitig Bescheid sagt. Ich persönlich genieße es auch mal einen Abend ganz für mich zu haben. Dann kann ich essen wann ich will, bin Herr über die Fernbedienung, kann in Ruhe lesen, wenn mir danach ist, oder im Wohnzimmer mit meiner besten Freundin schnattern, ohne dass sich wer dran stört ;-)

Insgesamt bin ich (wie man hier wohl rauslesen kann) nicht ganz unkompliziert im Zusammenleben. Bei uns läuft es trotzdem seit inzwischen 4 Jahren supergut. Am wichtigsten ist, dass man miteinander reden kann und den anderen in seinen Wünschen ernst nimmt. Das gelingt uns dann doch immer wieder (auch wenn es zwischendurch mal Reibereien gibt). Und es ist natürlich unbezahlbar, wenn man sich am Abend gegenseitig den Tag erzählen, Sorgen loswerden oder Erfolge feiern kann und dass da jemand ist, der dich in den Arm nimmt. Das wiegt letztendlich so manche alte Socke, ewig rumliegende Unterlagen, Hundehaare und schmutziges Geschirr wieder auf. :shylove:

Ich bin mir sehr sicher, dass auch du dich für deinen Partner umgewöhnen wirst. Ja, ein paar Dinge sind tatsächlich blöder, aber die guten Dinge überwiegen. Da musst du glaube ich keine Bedenken haben. Man findet sich da dann irgendwie zusammen, jeder nimmt mal Rücksicht und darf sich mal ausleben. Am Ende erkennt man im Zusammenleben auch am besten, ob es denn wirklich passt.
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Re: Wie lebt man mit jemandem zusammen?

Beitrag von Ringelnatz » Samstag 4. August 2018, 21:53

Esperanza hat geschrieben:
Samstag 4. August 2018, 20:00
So geht es mir auch immer. Nach dem Urlaub bin immer wieder froh, endlich wieder alleine zu sein.
Naja, wir werden sehen. ;)
Ein Wort noch dazu: Das ist nicht vergleichbar! Nach Urlaub mit Freunden bin ich auch froh, wieder alleine zu sein (bin ja introvertiert und mich strengt so viel Gesellschaft auf Dauer an, auch wenn ich meine Freunde sehr mag). Mit Partner ist das aber was anderes. Da bist du ähnlich entspannt wie alleine.
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Re: Wie lebt man mit jemandem zusammen?

Beitrag von Girassol » Samstag 4. August 2018, 21:58

Ringelnatz hat geschrieben:
Samstag 4. August 2018, 21:53
Esperanza hat geschrieben:
Samstag 4. August 2018, 20:00
So geht es mir auch immer. Nach dem Urlaub bin immer wieder froh, endlich wieder alleine zu sein.
Naja, wir werden sehen. ;)
Ein Wort noch dazu: Das ist nicht vergleichbar! Nach Urlaub mit Freunden bin ich auch froh, wieder alleine zu sein (bin ja introvertiert und mich strengt so viel Gesellschaft auf Dauer an, auch wenn ich meine Freunde sehr mag). Mit Partner ist das aber was anderes. Da bist du ähnlich entspannt wie alleine.
Dem kann ich nur zustimmen! Auch mit einer guten Freundin habe ich mir danach gedacht, dass ich froh bin, sie nach dem Urlaub für ein paar Tage nicht zu sehen. Bei meinem Freund habe ich das noch nie gedacht. Er ist einer der wenigen Menschen, die ich langfristig um mich haben kann ohne mir eine Auszeit zu wünschen. Natürlich nervt er mich manchmal und ich ihn, aber wegwünschen tue ich ihn trotzdem nicht. :mrgreen:
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Re: Wie lebt man mit jemandem zusammen?

Beitrag von klecks » Samstag 4. August 2018, 22:02

Ich muss mir eingestehen, dass ich in meinen Eigenheiten sehr viel festgelegter bin, als ich dachte ...
Bei mir ist der Knackpunkt (wenn ich ehrlich bin :oops: ), dass ich vieles als gegen mich gerichtet empfinde, was der andere anders tut, als ich es gern hätte. - Hätte ich nicht gedacht, dass ich da so angreifbar, verletzlich und auch impulsiv bin.

Wenn man zusammenlebt, muss man - finde ich jedenfalls - viele eigene Handlungen auch aus der Perspektive des anderen sehen. Mich ärgert es z.B., wenn mein Mann vor mir die Küche am Morgen so verlässt, dass ich erst einmal seinen benutzten Kram wegräumen muss, um mir ein Frühstück machen zu können. Wenn man allein lebt, kann man sein Zeug tagelang stehen lassen, wenn es einem in den Kram passt. Wenn man aber Räume gemeinschaftlich nutzt, sollte man für meinen Geschmack zeitnah wegräumen etc. Gilt auch für WGs, finde ich.

Das Bartstoppelthema hatten wir auch schon. :mrgreen: (Da es ja meine zweite Ehe ist, kehren manche Themen wieder, so dass ich dann schon geneigt bin zu denken: Typisch Mann ... :mrgreen: )

Inzwischen bin ich davon überzeugt, dass solche "Kleinigkeiten" leider überhaupt keine Kleinigkeiten sind, sondern dass diese Alltäglichkeiten mit darüber bestimmen, ob man sich langfristig wohl miteinander fühlt.

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Re: Wie lebt man mit jemandem zusammen?

Beitrag von Ringelnatz » Samstag 4. August 2018, 22:07

klecks hat geschrieben:
Samstag 4. August 2018, 22:02
Mich ärgert es z.B., wenn mein Mann vor mir die Küche am Morgen so verlässt, dass ich erst einmal seinen benutzten Kram wegräumen muss, um mir ein Frühstück machen zu können.
Schön dich mal wieder zu lesen, klecks! Witzigerweise ist es bei mir genau umgekehrt: Er hat die offizielle Erlaubnis, sein Zeug in der Küche stehen zu lassen, wenn er nur still und leise ist und mir nicht meine letzte Schlafstunde raubt. Neulich waren meine Eltern zu Besuch und fanden es ziemlich unhöflich, wie er die Küche hinterlässt. Und ich: "Nein nein, das MUSS so!!"
Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better.

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Re: Wie lebt man mit jemandem zusammen?

Beitrag von Brax » Samstag 4. August 2018, 22:07

Knallgrau hat geschrieben:
Samstag 4. August 2018, 21:38
Liebe Brax, interessehalber, ich weiß du bist noch U30, aber ob du arbeitest oder studierst weiß ich jetzt nicht. Ich finde es total spannend und wär total neugierig: Mit wie vielen Leuten lebst du zusammen? M/W? Alter? Studenten oder schon im Berufsleben? Was funktioniert gut, was nicht? Also natürlich nur, wenn du es erzählen magst...
Das hängt natürlich auch alles von den Leuten ab. Und davon, ob man intro- oder extrovertiert ist und man zum Batterien aufladen Leute um sich herum oder doch eher Ruhe braucht.

Ich habe jetzt 2x in recht großen WGs gewohnt (mit über 10 Leuten). Das ist mir zu viel, weil man einfach nie seine Ruhe hat. Außerdem sind dann Küche und Bad auch so ein Thema. Einige Mitbewohner haben sich zusammengetan, sodass immer einer für diese Gruppe kocht. Das hat den Vorteil, dass die Küche nicht so überfüllt ist und dass nicht jeder jeden Tag kochen muss. Meins ist das aber nicht: Ich will essen können, wann ich will und was ich will und dabei nicht vom Essverhalten von 9 weiteren Leuten abhängig sein. So eigen bin ich dann doch. :mrgreen:

Einmal habe ich in einer kleineren WG gewohnt. Da waren wir zu dritt und das fand ich sehr gut. Es war recht ruhig, aber es war ab und zu auch mal jemand da, mit dem man reden konnte. Da war es dann auch so, dass wir alle ein ähnliches Sauberkeitsempfinden hatten. Wir hatten keinen Putzplan, jeder hat mal geputzt, wenn es für ihn gerade gepasst hat (und da hat sich auch keiner gedrückt), umgekehrt hatten wir aber auch alle keinen Sauberkeitsfimmel und wenn mal keiner Zeit hatte und sich ein bisschen Staub in der Ecke angesammelt hat, dann war das halt so.

Ansonsten, was M/W oder das Alter angeht... da kann ich keine Unterschiede erkennen. Es liegt nur an der Persönlichkeit, ob jemand auf andere Rücksicht nimmt, seinen Dreck wegmacht, etc....

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