Wissenschaft und Mathematik

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Axolotl
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Re: Wissenschaft und Mathematik

Beitrag von Axolotl » Mittwoch 24. Oktober 2018, 22:12

Stabil hat geschrieben:
Mittwoch 24. Oktober 2018, 21:57
Lass gut sein, dich aus der Reserve zu locken, sehe ich nicht als meine Aufgabe.
Aber versucht hast du es :lach: Aber es hilft nichts nur heiße Luft abzulassen, wenn man einen ernsthaften Austausch anregen will :mrgreen:
If there’s more than one possible outcome of a job or task, and one of those outcomes will result in disaster or an undesirable consequence, then somebody will do it that way.

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Re: Wissenschaft und Mathematik

Beitrag von Hoppala » Mittwoch 24. Oktober 2018, 22:54

Es gibt weder eine klare Definition für Wissenschaft noch für Mathematik.
Beide sind aus Formen der Philosophie entstanden, also der menschlichen Suche nach Weisheit ("die Welt und die menschliche Existenz zu ergründen, zu deuten und zu verstehen. " lt. Wikipedia)

Wer seine Erkenntnis auf das beschränken will, was mit mathematsichen Methoden herleitbar ist, beschränkt sich defnitionsgemäß (selbst bei den unklaren Definitionen) auf Teilbereiche des zu Erkennenden und somit auf Teilbereiche des Wissenschaftlichen.

Ich will gar nicht versuchen, die Anforderungen an "wissenschaftliche Erkenntnis" hier zu definieren, daran sind schon ganz andere Geister gescheitert. Allerdings gibt es natürlich Verfahrensweisen, die im Bereich der rein logischen Erkenntnis einzuhalten sind, wenn es denn logische Erkenntnisse sein sollen. Das umfasst dann insbesondere den Bereich der mathematisch darstellbaren Erkenntnisse.

Frage: ich erkenne, dass ich heut ein flaues Gefühl im Bauch habe und es rechts unten drückt.
Muss ich jetzt auf eine logisch-wissenschaftliche Herleitung warten, bevor ein Wissenschaftler - zum Beispiel einer der medizinischen Fakultät - mein Befinden ernst nimmt?
Oder darf das auch einfach so für sich wahr sein? Wäre es eine weise Entscheidung, bei mehrere Tage anhaltendem subjektiv gefühlten Druck unten rechts einen Medizinier zu Rate zu ziehen?
Falls ja, hätte ich mit dieser Entscheidung eine wissenschaftliche Erkenntnis gewonnen. Ganz ohne Rechenkünste und Logik.

Phänomene und deren Beobachtung sind nicht allein schon deshalb unwissenschaftlich, weil sie noch niemand gezählt, verglichen oder begründet hat.
Die Natur etc. IST zuerst mal. Es ist weise - ergo wissenschaftlich - das anzuerkennen. Es ist wissenschaftlich, die Grenzen wissenschaftlicher Erkenntniss anzuerkennen. Es ist wissenschaftlich, sogar logisch und mathematisch herleitbar, die Grenzen von Logik und Mathematik für das Erkennen von Weisheit anzuerkennen.
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Re: Wissenschaft und Mathematik

Beitrag von Kief » Mittwoch 24. Oktober 2018, 23:04

Krausig hat geschrieben:
Mittwoch 24. Oktober 2018, 09:29
Kief hat geschrieben:
Mittwoch 24. Oktober 2018, 00:49
BartS hat geschrieben:
Mittwoch 24. Oktober 2018, 00:27
Wieso sollten sie das tun? Es sind schließlich keine Gegenentwürfe zu Zahlen. Gefühle und Impulse sind letztlich Modellvorstellungen, um bestimmte Vorgänge besser beschreiben und erklären zu können und der Wirklichkeit möglichst nahe kommen sollen.
Weil es bei dem angesprochenen Kontext eine Rangfolge gibt.
Wir koennen Zahlen erst dann korrekt und zielfuehrend verarbeiten, wenn unser Ego keine Impulse verdraengen muss.
"Wir"? Woher willst du das wissen?
Zeige mir eine Person auf der Welt, bei der das nicht zutrifft, und ich nehme sofort Abstand von meinem Atheismus.
(Oder willst Du jetzt Wortklauberei versuchen, dass Du den Sinn meiner Worte ausblendest? Mit Zahlen meine ich Logik und Rationalitaet. Aber die Argumentation laesst sich auch auf Zahlen eingrenzen.)

Die Frage ist nicht "ob", sondern wie ausgepraegt das bei einem ist.
Zeige mir eine Person, die von sich behauptet, bei ihr selbst trifft das nicht zu - und ich gehe jede Wette ein, dass die Person sich falsch einschaetzt. Vermutlich sogar sich erheblich falsch einschaetzt.

Jede Person hat ihre Konstellationen, bei denen sie ueberfordert ist.
Im Alltag duerften weit ueber 90% der Menschen bereits ihre Themen von Befangenheit haeufig genug erleben, als dass neue Bekanntschaften die schnell genug mitbekommen. Geschweige denn die weniger offensichtlichen blinden Flecke.

Diese eigene Befangenheit im Griff zu haben ist eine dermassen anspruchsvolle Gabe, dass sich Geheimdienste dafuer interessieren.


K
Deeskalation, ohne danach die Probleme anpacken zu wollen,
das ist wie Ablenkung, oder Hinhalte-Taktik/Aussitzen wollen:
als Gespraechsverweigerung die getarnteste Form von Eskalation.

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Re: Wissenschaft und Mathematik

Beitrag von t385 » Donnerstag 25. Oktober 2018, 00:13

Axolotl hat geschrieben:
Mittwoch 24. Oktober 2018, 22:12
Stabil hat geschrieben:
Mittwoch 24. Oktober 2018, 21:57
Lass gut sein, dich aus der Reserve zu locken, sehe ich nicht als meine Aufgabe.
Aber versucht hast du es :lach: Aber es hilft nichts nur heiße Luft abzulassen, wenn man einen ernsthaften Austausch anregen will :mrgreen:
Na, das machst du doch selbst recht gerne und es sieht nicht so aus, als würdest du deinen eigenen Ratschlag beherzigen wollen. :lol:

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Re: Wissenschaft und Mathematik

Beitrag von Hoppala » Donnerstag 25. Oktober 2018, 02:14

Kief hat geschrieben:
Mittwoch 24. Oktober 2018, 23:04
Kief hat geschrieben:
Mittwoch 24. Oktober 2018, 00:49
Weil es bei dem angesprochenen Kontext eine Rangfolge gibt.
Wir koennen Zahlen erst dann korrekt und zielfuehrend verarbeiten, wenn unser Ego keine Impulse verdraengen muss.
Zeige mir eine Person auf der Welt, bei der das nicht zutrifft, und ich nehme sofort Abstand von meinem Atheismus.
(Oder willst Du jetzt Wortklauberei versuchen, dass Du den Sinn meiner Worte ausblendest? Mit Zahlen meine ich Logik und Rationalitaet. Aber die Argumentation laesst sich auch auf Zahlen eingrenzen.)

Die Frage ist nicht "ob", sondern wie ausgepraegt das bei einem ist.
Zeige mir eine Person, die von sich behauptet, bei ihr selbst trifft das nicht zu - und ich gehe jede Wette ein, dass die Person sich falsch einschaetzt. Vermutlich sogar sich erheblich falsch einschaetzt.

Jede Person hat ihre Konstellationen, bei denen sie ueberfordert ist.
Im Alltag duerften weit ueber 90% der Menschen bereits ihre Themen von Befangenheit haeufig genug erleben, als dass neue Bekanntschaften die schnell genug mitbekommen. Geschweige denn die weniger offensichtlichen blinden Flecke.

Diese eigene Befangenheit im Griff zu haben ist eine dermassen anspruchsvolle Gabe, dass sich Geheimdienste dafuer interessieren.


K
Ich denke nicht, dass deine Ausführung deine ursprüngliche Behauptung untermauert.
Dein "wir können erst dann, wenn" weist auf eine ausnahmslose Allgemeingültigkeit hin (oder mindestens ssehr weitgehend).
Dein "nicht ob, sondern wie ausgeprägt" weist daauf hin, dass es durchaus bemerkenswerte Schwankungen geben kann.

In Bezug auf deine erste Behauptung würde ich sagen, dass ich die von dir geforderte "Person" bin. (Und damit keine seltene Ausnahme wäre).
In Bezug auf deine folgenden Ausführungen sage ich das nicht.

Und wofür sich Geheimdienste so alles interessieren ... damit ist wenig bis nichts belegt.
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Re: Wissenschaft und Mathematik

Beitrag von Kief » Donnerstag 25. Oktober 2018, 02:49

Hoppala hat geschrieben:
Donnerstag 25. Oktober 2018, 02:14
In Bezug auf deine erste Behauptung würde ich sagen, dass ich die von dir geforderte "Person" bin. (Und damit keine seltene Ausnahme wäre).
Naah ... ich werde weiterhin atheistisch bleiben.
Auf Deine Behauptung ist eine andere der geschriebenen Zeilen gemuenzt.
Das schreibe ich nicht im Konjunktiv, sondern mit Blick darauf, was ich hier von Dir mitbekommen habe.

Aber ich weiss auch, dass das online Dir zu erlaeutern nicht moeglich ist.
Selbst offline bin ich nicht sicher, ob ich Dir derlei vermitteln kann.
Wir koennen das also sein lassen.

Du bist nicht der erste, der seinem Intellekt selbst ein Bein stellt.


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Re: Wissenschaft und Mathematik

Beitrag von Stabil » Donnerstag 25. Oktober 2018, 06:11

Axolotl hat geschrieben:
Mittwoch 24. Oktober 2018, 22:12
Stabil hat geschrieben:
Mittwoch 24. Oktober 2018, 21:57
Lass gut sein, dich aus der Reserve zu locken, sehe ich nicht als meine Aufgabe.
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Nein, das war und ist nicht meine Absicht. Aber du hast Recht, nimms einfach so wie du es brauchst.

Sorry für mein mangeldes Interesse an deinem vor dich hin schimpfen.
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

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Re: Wissenschaft und Mathematik

Beitrag von Hoppala » Donnerstag 25. Oktober 2018, 12:00

Kief hat geschrieben:
Donnerstag 25. Oktober 2018, 02:49
Hoppala hat geschrieben:
Donnerstag 25. Oktober 2018, 02:14
In Bezug auf deine erste Behauptung würde ich sagen, dass ich die von dir geforderte "Person" bin. (Und damit keine seltene Ausnahme wäre).
Naah ... ich werde weiterhin atheistisch bleiben.
Auf Deine Behauptung ist eine andere der geschriebenen Zeilen gemuenzt.
Das schreibe ich nicht im Konjunktiv, sondern mit Blick darauf, was ich hier von Dir mitbekommen habe.

Aber ich weiss auch, dass das online Dir zu erlaeutern nicht moeglich ist.
Selbst offline bin ich nicht sicher, ob ich Dir derlei vermitteln kann.
Wir koennen das also sein lassen.

Du bist nicht der erste, der seinem Intellekt selbst ein Bein stellt.


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Hm ... dein Atheismus reicht nicht weit, wenn du glaubst, ich könne deine erstgenannte Bedingung nicht erfüllen. :-)

Jaja, der Intellekt ... selber einer, gelle ... ;-)

PS: der Fehler der ersten Behauptung liegt in ihrer Unbeschränktheit bezüglich Personen und Themen, eventuell auch Situationen.
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Re: Wissenschaft und Mathematik

Beitrag von Kief » Donnerstag 25. Oktober 2018, 12:17

Hoppala hat geschrieben:
Donnerstag 25. Oktober 2018, 12:00
Kief hat geschrieben:
Donnerstag 25. Oktober 2018, 02:49
Hoppala hat geschrieben:
Donnerstag 25. Oktober 2018, 02:14
In Bezug auf deine erste Behauptung würde ich sagen, dass ich die von dir geforderte "Person" bin. (Und damit keine seltene Ausnahme wäre).
Naah ... ich werde weiterhin atheistisch bleiben.
Auf Deine Behauptung ist eine andere der geschriebenen Zeilen gemuenzt.
Das schreibe ich nicht im Konjunktiv, sondern mit Blick darauf, was ich hier von Dir mitbekommen habe.
Hm ... dein Atheismus reicht nicht weit, wenn du glaubst, ich könne deine erstgenannte Bedingung nicht erfüllen. :-)
[ ... ]
PS: der Fehler der ersten Behauptung liegt in ihrer Unbeschränktheit bezüglich Personen und Themen, eventuell auch Situationen.
Es ist kein Fehler, das ist so beabsichtigt.


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Re: Wissenschaft und Mathematik

Beitrag von Hoppala » Donnerstag 25. Oktober 2018, 17:39

Kief hat geschrieben:
Donnerstag 25. Oktober 2018, 12:17
Hoppala hat geschrieben:
Donnerstag 25. Oktober 2018, 12:00
Kief hat geschrieben:
Donnerstag 25. Oktober 2018, 02:49
Naah ... ich werde weiterhin atheistisch bleiben.
Auf Deine Behauptung ist eine andere der geschriebenen Zeilen gemuenzt.
Das schreibe ich nicht im Konjunktiv, sondern mit Blick darauf, was ich hier von Dir mitbekommen habe.
Hm ... dein Atheismus reicht nicht weit, wenn du glaubst, ich könne deine erstgenannte Bedingung nicht erfüllen. :-)
[ ... ]
PS: der Fehler der ersten Behauptung liegt in ihrer Unbeschränktheit bezüglich Personen und Themen, eventuell auch Situationen.
Es ist kein Fehler, das ist so beabsichtigt.


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Das ist ja der Fehler.
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Re: Wissenschaft und Mathematik

Beitrag von Kief » Donnerstag 25. Oktober 2018, 22:45

Hoppala hat geschrieben:
Donnerstag 25. Oktober 2018, 17:39
Kief hat geschrieben:
Donnerstag 25. Oktober 2018, 12:17
Hoppala hat geschrieben:
Donnerstag 25. Oktober 2018, 12:00
Hm ... dein Atheismus reicht nicht weit, wenn du glaubst, ich könne deine erstgenannte Bedingung nicht erfüllen. :-)
[ ... ]
PS: der Fehler der ersten Behauptung liegt in ihrer Unbeschränktheit bezüglich Personen und Themen, eventuell auch Situationen.
Es ist kein Fehler, das ist so beabsichtigt.
Das ist ja der Fehler.
Wir wissen beide, dass wir uns im Kreis drehen koennen.

Ich glaube, es haben genug Leute die Erfahrung gemacht, dass an einem bestimmten Punkt die Argumentation mit Dir nicht mehr vorankommt.
Also bitte erwarte nicht, dass ich diese Energie verpulvere.



Gleichzeitig unterstellst Du mir pauschal, dass Du es besser weisst, dass ich einen Fehler gemacht haette.
Bitte unterlass so eine Unterstellung - denn ich glaube nicht, dass Du diese hier belegen kannst.

Vielleicht in Deiner Perspektive, aber die ueberzeugt nicht zwangslaeufig. Also wenn Du so ne Unterstellung machst, dann ueberzeuge damit doch bitte auch andere Leute - oder halte Dich damit zurueck.
Nur weil etwas in Deinem Kopf so scheinbar ueberzeugend ist, ist das noch lange kein Freibrief, dass Du damit anderen zu nahe treten kannst.
Ganz im Gegenteil waere ich damit deutlich zurueckhaltender, wenn ich argumentativ mich oefter mal so verrenne, dass Diskurse abgebrochen werden muessen.


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Re: Wissenschaft und Mathematik

Beitrag von Hoppala » Freitag 26. Oktober 2018, 00:19

Hoppala hat geschrieben:
Donnerstag 25. Oktober 2018, 22:45
Kief hat geschrieben:
Donnerstag 25. Oktober 2018, 17:39
Hoppala hat geschrieben:
Donnerstag 25. Oktober 2018, 12:17
Es ist kein Fehler, das ist so beabsichtigt.
Das ist ja der Fehler.
Wir wissen beide, dass wir uns im Kreis drehen koennen.

Ich glaube, es haben genug Leute die Erfahrung gemacht, dass an einem bestimmten Punkt die Argumentation mit Dir nicht mehr vorankommt.
Also bitte erwarte nicht, dass ich diese Energie verpulvere.



Gleichzeitig unterstellst Du mir pauschal, dass Du es besser weisst, dass ich einen Fehler gemacht haette.
Bitte unterlass so eine Unterstellung - denn ich glaube nicht, dass Du diese hier belegen kannst.

Vielleicht in Deiner Perspektive, aber die ueberzeugt nicht zwangslaeufig. Also wenn Du so ne Unterstellung machst, dann ueberzeuge damit doch bitte auch andere Leute - oder halte Dich damit zurueck.
Nur weil etwas in Deinem Kopf so scheinbar ueberzeugend ist, ist das noch lange kein Freibrief, dass Du damit anderen zu nahe treten kannst.
Ganz im Gegenteil waere ich damit deutlich zurueckhaltender, wenn ich argumentativ mich oefter mal so verrenne, dass Diskurse abgebrochen werden muessen.
Ich weiß ja, dass deine GFK-Methode ihre Grenzen hat.
Dass du mir aber so kommst, sagt mir, dass ich bisher noch zuviel drauf gegeben hab. Sorry: Das ist unter deinem (bisherigen) Niveau.

Du kannst ebensowenig nicht belegen, dass deine Behauptung zutrifft. Ergo: Glauben.
Sorry, wenn du das nicht lesen magst. Jeder hier kann sich seine eigene Meinung darüber machen, und du wirst ebensowenig bestimmen, was ich hier für richtig oder falsch befinde, wie ich bestimme, was du für richtig oder falsch befindest. Oder über deine schrägen Wahrnehmungsäußerungen über Diskurse, an denen ich mch beteilige.

Et al: Die Zitate oben sind von mir absichtlich vertauscht.

Und damit breche ich diesen kleinen, eigentlich nur humoristisch zu nehmenden Wortwechsel (ein Diskurs ist was anderes) mit dir ab. Den Spaß hast du eh schon abgewürgt, jetzt ist es nur noch albern.

Danke für den Fisch.
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Re: Wissenschaft und Mathematik

Beitrag von Kief » Freitag 26. Oktober 2018, 01:10

Hoppala hat geschrieben:
Freitag 26. Oktober 2018, 00:19
Du kannst ebensowenig nicht belegen, dass deine Behauptung zutrifft. Ergo: Glauben.
Ums Belegen gehts mir auch gar ned.
Mir reicht es voellig aus, wenn ich einen Gespraechspartner habe, mit dem es auch einen Austausch gibt.
Denn dann reicht es voellig aus, den Bezug durchzugehen, damit es verstaendlich wird.

Aber derartigen Gespraechsverlauf gibt es mit Dir ja nicht.
Sorry, wenn du das nicht lesen magst. Jeder hier kann sich seine eigene Meinung darüber machen, und du wirst ebensowenig bestimmen, was ich hier für richtig oder falsch befinde, wie ich bestimme, was du für richtig oder falsch befindest. Oder über deine schrägen Wahrnehmungsäußerungen über Diskurse, an denen ich mch beteilige.
Als ob ich da der einzige waere ...
hast Du schon ausgeblendet, was Du noch von anderen alles fuer Kritiken erhalten hast?
Ich gehe nur fruehzeitig in die Blockadehaltung.

Dir geht es eben nicht um richtig oder falsch, und Deine Wege an Beweisbarkeit haben in bereits genug Disputen Leuten die Nerven gekostet.
Deine Selbsteinschaetzung hat eine fatale Kluft zum Feedback von anderen.
Siehe Feedback - das kommt dort an seine Grenzen, wo jemand wie Du einfach nicht will.
Deshalb gehe ich in die Blockadehaltung.


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Re: Wissenschaft und Mathematik

Beitrag von Mediin » Freitag 26. Oktober 2018, 03:43

Ich weiß, dass für mich nichts dabei rausspringt, mich in diesem Thread zu involvieren. Beweis mir das mathematisch.

Kief
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Re: Wissenschaft und Mathematik

Beitrag von Kief » Freitag 26. Oktober 2018, 11:17

Mediin hat geschrieben:
Freitag 26. Oktober 2018, 03:43
Ich weiß, dass für mich nichts dabei rausspringt, mich in diesem Thread zu involvieren. Beweis mir das mathematisch.
Ich weiss ned, wie es den anderen Lesern geht, aber ich habe da Schwierigkeiten herauszulesen, worauf Du reagierst, wen Du ansprichst, und von wem Du da welche Reaktion erhoffst.


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Re: Wissenschaft und Mathematik

Beitrag von Stabil » Freitag 26. Oktober 2018, 18:13

BartS hat geschrieben:
Mittwoch 24. Oktober 2018, 00:27
Kief hat geschrieben:Gefuehle, Impulse und Verdraengung verdraengen Zahlen.
Wieso sollten sie das tun? Es sind schließlich keine Gegenentwürfe zu Zahlen.
Richtig, Emotionen sind keine Gegenentwürfe zu rationalen Überlegungen.

(Ich hab mal die Begriffe präzisiert, weil das die Diskussion erleichtert. Der intendierte Inhalt der ursprünglichen Aussage verändert sich dadurch meiner Meinung nach nicht. Der Begriff "Gefühl" ist mehrdeutig und ich nehme an, dass damit Emotionen gemeint sind und nicht kinästehtische Wahrnehmungen.)
BartS hat geschrieben:
Mittwoch 24. Oktober 2018, 00:27
Gefühle und Impulse sind letztlich Modellvorstellungen, um bestimmte Vorgänge besser beschreiben und erklären zu können und der Wirklichkeit möglichst nahe kommen sollen.
Emotionen enthalten kognitive Vorstellungen, OK. Sie enthalten auch auch körperliche Reaktionen. Wahrnehmung, Motive und Ausdruck sind ebenfalls beteiligt. Hier wird schon erkennbar, dass die Angelegenheit doch nicht so einfach ist.

Tatsächlich kommt es durchaus vor, dass wir mit Gefühlen, rationale Überlegungen verdrängen.
Andererseits verdrängen wir auch mit rationalen Überlegungen Gefühle.
Die Verdrängung ist in beiden Richtungen etwas Alltägliches und in beiden Richtungen kann die Verdrängung ein schädliches Ausmass annehmen. Manchmal harmonieren beide Aspekte von vornherein und manchmal entstehen Konflikte.

Zum Glück ist es dann aber auch möglich, Emotionen und rationale Überlegungen in einen Einklang zu bringen. Dazu ist es allgemein gesprochen, erforderlich, dass die Emotionen und die Denkgewohnheiten (Überzeugungen) reflektiert werden können.
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

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Re: Wissenschaft und Mathematik

Beitrag von Stabil » Freitag 26. Oktober 2018, 18:14

Kief hat geschrieben:
Dienstag 23. Oktober 2018, 12:13
Gefuehle, Impulse und Verdraengung verdraengen Zahlen.
Kief hat geschrieben:
Mittwoch 24. Oktober 2018, 00:49
Weil es bei dem angesprochenen Kontext eine Rangfolge gibt.
Wir koennen Zahlen erst dann korrekt und zielfuehrend verarbeiten, wenn unser Ego keine Impulse verdraengen muss.
Manchmal versagen wir beim Umgang mit unseren Emotionen und Affekten. Zum Glück passiert das aber nicht immer. Der Grossteil der Menschen, die ich kenne, kann mit seinen Impulsen angemessen umgehen. Das trifft auch für den angesprochenen Kontext zu.

Darum habe ich keine Wahrnehungen, die mit den zitierten allgemeinen formulierten Sätzen übereinstimmen. Deren Inhalt deckt sich einfach nicht mit meiner Erfahrung.
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

Kief
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Re: Wissenschaft und Mathematik

Beitrag von Kief » Freitag 26. Oktober 2018, 23:33

Stabil hat geschrieben:
Freitag 26. Oktober 2018, 18:14
Kief hat geschrieben:
Dienstag 23. Oktober 2018, 12:13
Gefuehle, Impulse und Verdraengung verdraengen Zahlen.
Kief hat geschrieben:
Mittwoch 24. Oktober 2018, 00:49
Weil es bei dem angesprochenen Kontext eine Rangfolge gibt.
Wir koennen Zahlen erst dann korrekt und zielfuehrend verarbeiten, wenn unser Ego keine Impulse verdraengen muss.
Manchmal versagen wir beim Umgang mit unseren Emotionen und Affekten. Zum Glück passiert das aber nicht immer. Der Grossteil der Menschen, die ich kenne, kann mit seinen Impulsen angemessen umgehen. Das trifft auch für den angesprochenen Kontext zu.

Darum habe ich keine Wahrnehungen, die mit den zitierten allgemeinen formulierten Sätzen übereinstimmen. Deren Inhalt deckt sich einfach nicht mit meiner Erfahrung.
Man kann es auch umgekehrt betrachten, und die Stolpersteine in der Gegenrichtung analysieren.
Dann ist aber nicht mehr die Fragestellung, wie ich zutreffende Wissenschaft bearbeite, und was dabei im Weg ist,
sondern dann ist die Fragestellung, wie ich mit meinen Gefuehlen umgehe, und wie dabei meine verkopften Gedanken im Weg sind.

Kannst Du also gerne verallgemeinern: wenn Du eine der Ebenen [inhaltlich] sauber und praezise behandeln willst, dann musst Du erst [prozessual] die aus der anderen Ebene entspringenden Verzerrungen bereinigen.
Prozessebene kommt vor Inhaltsebene.



Bei Individuen mag es in Partnerschaft oder Teil der Persoenlichkeitsentwicklung sein, die Gefuehlsebene so praezise anzuschauen, dass man dafuer einen gereinigten Blick haben will. Gesellschaftlich sehe ich dabei aber selten Relevanz.
Umgekehrt dagegen treffen wir regelmaessig Entscheidungen wenn unsere rationales Denken getruebt ist. Die meisten Entscheidungen sind uns nichtmal bewusst, auch oftmals nicht der emotionale Anteil - und halten es doch fuer rational und fundiert.
Entscheidungen fuer unser eigenes Leben, unsere Mitmenschen, unsere Gemeinschaft - entsprechend auch Entscheidungen als Gruppe.
Bei Entscheidungen betreffend viele Menschen sehe ich aber gerade bei Politikern und allgemein Vorgesetzten oder Verantwortlichen kaum die Kompetenz, brauchbare Schlussfolgerungen zu ziehen - und die eigenen blinden Flecken beruecksichtigen zu koennen. In den meisten Faellen werden hoehere Posten eben nicht mehr nach (charakterlicher oder ueberhaupt einer) Qualifikation vergeben - je hoeher, desto unwahrscheinlicher.

Schema F, Exponentialfunktionen und Integrale reichen fuer den Alltag aus, aber fuer weitreichendere Einschaetzungen sowie unangenehme Entscheidungen muessen wir unsere eigenen blinden Flecke auch beruecksichtigen. Da spielen grossteils Hoffnungen, Wuensche und/oder Aengste hinein. (Gerade bei Themen und Lebensbereichen, in denen wir an die Grenzen unserer Kenntnisse kommen.)
Und wenn ein machtgeiles Ego Angst um seinen Posten hat, dann funktionieren ploetzlich nur noch kurzsichtige (bzw. brutale) Betrachtungen. Bei Eingestaendnissen zu nachhaltigen Betrachtungen dagegen kann das Ego dann sogar Rechnungen wie 1+1 nicht mehr wahrhaben.

Um also Einfluss (und Macken wie Fehlentscheidungen) anderer fuer mein Leben in den Griff zu kriegen, habe ich es im Alltag nicht mit Leuten zu tun, die ihre emotionale Seite erreichen wollen. Und dafuer den Kopf von verkopften Gedanken reinigen muessen,
Sondern ich habe es immer wieder mit Machtpersonen oder Gruppendynamiken zu tun (oder im halbwegs einfacheren Fall mit Traumatisierten oder Unreflektierten). Wo Menschen rational sein wollen, aber die emotionalen Einfluesse staendig dabei sind - und die man staendig herausfinden muss, weil die Personen selbst es oft nicht mitkriegen.

Selbst wenn die Personen in meiner Gruppe keine Egomanen sind, habe ich immer noch genug emotionale Einfluesse auf die Gruppenentscheidungen.
Ich habe noch nie mitbekommen, dass eine Gruppe saemtlichen emotionalen Ballast auf den Tisch geschweige denn beruecksichtigen konnte.
Selbst in jenen, die da sehr tief in die Reflektion gehen, da ahne ich immer noch, dass es uebersehen Aspekte gibt, die Entscheidungen beeinflussen.


K
Deeskalation, ohne danach die Probleme anpacken zu wollen,
das ist wie Ablenkung, oder Hinhalte-Taktik/Aussitzen wollen:
als Gespraechsverweigerung die getarnteste Form von Eskalation.

Stabil
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Re: Wissenschaft und Mathematik

Beitrag von Stabil » Dienstag 30. Oktober 2018, 11:07

Hallo Kief,
jetzt hänge ich mit meiner Aufmerksamkeit noch bei einer für mich offenen Frage. Von dir habe ich zwei Aussagen gelesen:

Kief hat geschrieben:
Dienstag 23. Oktober 2018, 12:13
Gefuehle, Impulse und Verdraengung verdraengen Zahlen.
Was spezifiziert wurde:
Kief hat geschrieben:
Mittwoch 24. Oktober 2018, 00:49
Weil es bei dem angesprochenen Kontext eine [Hervorhebung von St.] Rangfolge gibt.
Wir koennen Zahlen erst dann korrekt und zielfuehrend verarbeiten, wenn unser Ego keine Impulse verdraengen muss.

Und im Folgenden steht etwas Anderes:
Kief hat geschrieben:
Freitag 26. Oktober 2018, 23:33
Man kann es auch umgekehrt betrachten, und die Stolpersteine in der Gegenrichtung analysieren.
Dann ist aber nicht mehr die Fragestellung, wie ich zutreffende Wissenschaft bearbeite, und was dabei im Weg ist, sondern dann ist die Fragestellung, wie ich mit meinen Gefuehlen umgehe, und wie dabei meine verkopften Gedanken im Weg sind.
Wie steht das eigentlich für dich in Beziehung zu einander?
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Re: Wissenschaft und Mathematik

Beitrag von Kief » Dienstag 30. Oktober 2018, 21:20

Stabil hat geschrieben:
Dienstag 30. Oktober 2018, 11:07
Hallo Kief,
jetzt hänge ich mit meiner Aufmerksamkeit noch bei einer für mich offenen Frage. Von dir habe ich zwei Aussagen gelesen:

Kief hat geschrieben:
Dienstag 23. Oktober 2018, 12:13
Gefuehle, Impulse und Verdraengung verdraengen Zahlen.
Was spezifiziert wurde:
[ ... ]

Und im Folgenden steht etwas Anderes:
[ ... ]

Wie steht das eigentlich für dich in Beziehung zu einander?
So wie ich die Frage interpretiere, wuerde das bedeuten, dass meine Aussage Dir zu verklausuliert und unverstaendlich war.
Denn bei mir gibt es ebenfalls beide Varianten, selbstverstaendlich - nur ist die eine Variante mit weniger gesellschaftlicher/wissenschaftlicher Relevanz.
Allerdings bin ich mir auch voellig unsicher, ob Du vielleicht etwas anderes erfragen wolltest.

Zum Thema Persoenlichkeitsentwicklung habe ich festgestellt, dass ich zu meinen Gefuehlen keinen leichten und tiefen Zugang habe.
Aber gut genug fuer meine essentiellen und einfachen Ziele. Ob es lohnt, diesbezueglich noch mehr auszufuehren, kann ich nicht einschaetzen, aber ich sehe da nur wenig Bezug zum Thread.

Zu meinem abstrakten Denkvermoegen habe ich nen leichteren Zugang. Sowie tieferen Zugang.
Und vor allem hat es mehr Bezug zum Thread und zur Gesellschaft. Weil es mich regelmaessig aufhaelt, wenn Leute sich fuer wissenschaftlich halten, und ausblenden wollen, wenn sie gerade was unwissenschaftlich gemacht haben.

Von daher ist in unserem Alltag, bei unserem Stand der Gesellschaft derzeit erstmal relevant, was alles an "wissenschaftlichem" Blabla kompromittiert und uebereilt ist.
Die benannte Reihenfolge, emotionale Klaerung vor inhaltlicher Tiefe.


K
Deeskalation, ohne danach die Probleme anpacken zu wollen,
das ist wie Ablenkung, oder Hinhalte-Taktik/Aussitzen wollen:
als Gespraechsverweigerung die getarnteste Form von Eskalation.

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