Hintergrund: Ich überlege mir eventuell, einen Facebook-Account anzulegen. Ich hatte bisher keinen, zu keiner Zeit. Ich dachte mir, sollte ich eventuell meinen Studienort wechseln könnte es nützlich sein oder um eventuell leichter zu einigen (sehr) alten Schulfreunden nochmal Kontakt aufzunehmen. Auch wenn es da bei mir nicht so viele gibt.
Und einfach wegen der Tatsache, dass Facebook trotz alledem irgendwie weiterhin als ein "Must-Have" erscheint und scheinbar immer noch extrem viel über diese Seite läuft. (Oder vielleicht bin ich 'mal wieder in der Zeit stehen geblieben und habe nicht mitbekommen, dass es zwischen facebook und heute schon 3 weitere Social-Media-Plattformen gab
Jetzt habe ich allerdings von manchen Leuten auch gehört, dass Facebook's Zeit - und ich beziehe mich hier gerade auf die Wichtigkeit um quasi "am sozialen Leben teilnehmen zu können", Datenschutz-Gründe sind nochmal was Anderes
Für mich ist Social Media auch ein zweischneidiges Schwert. Ich kenne mich gut genug, um zu ahnen, dass ich einer der typischen Fälle sein könnte, denen Social Media beim Anblick dessen, wie scheinbar "gut" es meine Freunde/Altersgenossen im Leben haben, noch weiter herunterziehen könnte. Oder Phänomene wie FOMO ("Fear of Missing Out" https://de.wikipedia.org/wiki/Fear_of_missing_out). Ich habe, wie manche hier wissen, ja sowieso schon eine diagnostizierte schwere Depression. Könnte ein Risikofaktor für mich sein, facebook zu benutzen.
Daher meine Frage, um vielleicht Einschätzungen anderer einmal mitzubekommen: Ist facebook heute noch wichtig? Könnte es mir was bringen? Wäre es empfehlenswert, "einfach so" einen Account zu machen. Ist es immer noch ein "Must-have"? Und überwiegen die Vorteile gegenüber den Nachteilen für euch oder umgekehrt?