Depressionen

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Mit müden Augen
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Re: Depressionen

Beitrag von Mit müden Augen » Freitag 25. Januar 2019, 17:30

Danke...
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Re: Depressionen

Beitrag von Mit müden Augen » Freitag 25. Januar 2019, 20:22

So, wieder einen Tag totgewartet, jetzt ins Bett, >1h warten bis ich einschlafe, ein paar Albträume abholen und morgen geht das Spiel von vorne los. Das ist doch kein Leben. :crybaby: :crybaby:

sorry... :oops:
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Re: Depressionen

Beitrag von Cavia » Freitag 25. Januar 2019, 20:40

Mit müden Augen hat geschrieben:
Freitag 25. Januar 2019, 20:22
So, wieder einen Tag totgewartet, jetzt ins Bett, >1h warten bis ich einschlafe, ein paar Albträume abholen und morgen geht das Spiel von vorne los. Das ist doch kein Leben. :crybaby: :crybaby:

sorry... :oops:
Blöde Frage, aber warst du schon mal im Krankenhaus, bzw. Psychiatrie? Dein derzeitiger Psychiater scheint mir nicht erfahren genug für einen Fall wie dich.

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Re: Depressionen

Beitrag von Oxymoron » Freitag 25. Januar 2019, 21:01

Habe jetzt einige Wochen rum und es hat sich wenigstens ein bisschen gebessert. Habe jetzt auch den Verdacht auf eine Persönlichkeitsstörung und der Weg geht weiter.

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Re: Depressionen

Beitrag von Ferienhaus » Freitag 25. Januar 2019, 21:53

Oxymoron hat geschrieben:
Freitag 25. Januar 2019, 21:01
Habe jetzt einige Wochen rum und es hat sich wenigstens ein bisschen gebessert. Habe jetzt auch den Verdacht auf eine Persönlichkeitsstörung und der Weg geht weiter.
Welche denn und wie hast du's erfahren?

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Re: Depressionen

Beitrag von Oxymoron » Freitag 25. Januar 2019, 22:00

Ist ja noch nichts diagnostiziert, nur ein vager Verdacht. Ich habe angesprochen,dass ich mir eine ambulante Therapie suche und dort u.a. den Schwerpunkt auf Persönlichkeitsstörungen bei der Therapeutensuche lege. Der behandelnde Arzt fragte mich daraufhin wie ich darauf komme und was ich denn denke.
Daraufhin meinte ich halt Borderline.
Der Arzt hat mir dann mehr oder weniger zu verstehen gegeben,dass er das auch vermutet.

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Re: Depressionen

Beitrag von Ferienhaus » Freitag 25. Januar 2019, 22:09

Oxymoron hat geschrieben:
Freitag 25. Januar 2019, 22:00
Ist ja noch nichts diagnostiziert, nur ein vager Verdacht. Ich habe angesprochen,dass ich mir eine ambulante Therapie suche und dort u.a. den Schwerpunkt auf Persönlichkeitsstörungen bei der Therapeutensuche lege. Der behandelnde Arzt fragte mich daraufhin wie ich darauf komme und was ich denn denke.
Daraufhin meinte ich halt Borderline.
Der Arzt hat mir dann mehr oder weniger zu verstehen gegeben,dass er das auch vermutet.
Hm. Borderline assoziiere ich mit Selbstverletzung, Substanzmissbrauch, wechselnden beziehungen, Angst verlassen zuwerden, unkontrollierbaren Wutausbrüchen...

Hast du sowas?

Oxymoron
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Re: Depressionen

Beitrag von Oxymoron » Freitag 25. Januar 2019, 22:29

Ja, das meiste trifft schon irgendwie auf mich zu. Wechselnde Beziehungen halt eher nicht, weil ich bei Frauen nicht gut ankomme. Kann auch nicht sagen wie ich reagieren würde wenn ich in einer längeren Beziehung wäre

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Re: Depressionen

Beitrag von Oxymoron » Donnerstag 31. Januar 2019, 16:16

Und wieder geht es bergab. Der Liebeskummer zerstört mich.

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Re: Depressionen

Beitrag von Rosi » Dienstag 5. Februar 2019, 14:02

Ich habe mittlerweile eine Selbsthilfegruppe ausprobiert. Allerdings war ich dort nur einmal und habe dann entschieden nicht nochmal hinzugehen. Irgendwie hatte ich das Gefühl die Geschichten der anderen würden mich nur zusätzlich stressen und belasten. Auch therapeutische Gespräche stressen mich nur. Vielleicht brauche ich eine Pause von dem allen oder ich bin nicht der Typ, dem sowas hilft.

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Re: Depressionen

Beitrag von NickP » Dienstag 5. Februar 2019, 22:50

Ja die leidensgeschichten in solchen Gruppen können einen stark belasten. Manchen hilft es einfach sich darüber mit anderen auszutauschen, wenn es dir aber nicht gut bekommt ist es klug sich davor zu schützen. Man muss für sich selbst etwas finden das einem hilft. Das kann natürlich Zeit kosten und zusätzlich frustrieren. Ein verdammter Teufelskreis. Mir hilft meine Therapie auch nicht wirklich, außer das ich hier und da einen anderen Blickwinkel gezeigt bekomme. Auch die Medikamente die ich bislang versuchte brachten nichts. Ich muss mir selbst helfen und mein Leben umkrämpeln, damit es mir irgendwann besser geht, was in dem Zustand der Depression natürlich noch schwerer ist als im "normal" Zustand.

LG Nick
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Re: Depressionen

Beitrag von Rosi » Mittwoch 6. Februar 2019, 12:18

NickP hat geschrieben:
Dienstag 5. Februar 2019, 22:50
Ja die leidensgeschichten in solchen Gruppen können einen stark belasten. Manchen hilft es einfach sich darüber mit anderen auszutauschen, wenn es dir aber nicht gut bekommt ist es klug sich davor zu schützen. Man muss für sich selbst etwas finden das einem hilft. Das kann natürlich Zeit kosten und zusätzlich frustrieren. Ein verdammter Teufelskreis. Mir hilft meine Therapie auch nicht wirklich, außer das ich hier und da einen anderen Blickwinkel gezeigt bekomme. Auch die Medikamente die ich bislang versuchte brachten nichts. Ich muss mir selbst helfen und mein Leben umkrämpeln, damit es mir irgendwann besser geht, was in dem Zustand der Depression natürlich noch schwerer ist als im "normal" Zustand.

LG Nick
Mit den Medikamenten habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass die mir nicht helfen. Auch nicht als "Krücke", wie das manche meinen. Nehme daher auch nix mehr.
Im Moment geht es mir zum Glück auch nicht mehr ganz so schlimm. Ich habe aber Angst davor wieder tiefer herabzustürzen. Weil ich dann nicht wüsste was ich tun sollte. Ich habe einfach Angst vor der Zukunft und bin nicht stabil.

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Re: Depressionen

Beitrag von NickP » Mittwoch 6. Februar 2019, 16:42

Hast du eine Idee was dir helfen könnte etwas stabiler zu werden?
Ich für meinen Teil denke, das mir ein Soziales Umfällt, also Freundschaften und Unternehmungen helfen würden, vor allem aber bin ich davon überzeugt das es mir sehr viel besser gehen würde, und zwar dauerhaft, wenn ich eine Partnerin finden oder zumindest weitere Sexuelle Erfahrungen machen würde.

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Re: Depressionen

Beitrag von Sommersprosse » Mittwoch 6. Februar 2019, 17:44

Rosi hat geschrieben:
Mittwoch 6. Februar 2019, 12:18
Mit den Medikamenten habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass die mir nicht helfen. Auch nicht als "Krücke", wie das manche meinen. Nehme daher auch nix mehr.
Im Moment geht es mir zum Glück auch nicht mehr ganz so schlimm. Ich habe aber Angst davor wieder tiefer herabzustürzen. Weil ich dann nicht wüsste was ich tun sollte. Ich habe einfach Angst vor der Zukunft und bin nicht stabil.
Eine Freundin von mir hat die Erfahrung mit Medikamenten auch gemacht - keine Hilfe. Jetzt nimmt sie Lithium und hat zum ersten Mal einen Effekt - vielleicht wäre das noch was?! Vielleicht mal erkundigen.
Ansonsten verstehe ich dich sehr gut, mir geht es ähnlich. :umarmung2:
NickP hat geschrieben:
Mittwoch 6. Februar 2019, 16:42
Ich für meinen Teil denke, das mir ein Soziales Umfällt, also Freundschaften und Unternehmungen helfen würden, vor allem aber bin ich davon überzeugt das es mir sehr viel besser gehen würde, und zwar dauerhaft, wenn ich eine Partnerin finden oder zumindest weitere Sexuelle Erfahrungen machen würde.
Erstes fett markierte: Ja, das kann helfen. Aber das muss man eben erst mal angehen können - das fällt oft schwer, wenn man an Depressionen leidet. Ich kann hier nur noch mal ein Ehrenamt/Hobby empfehlen. Ich arbeite z.B. freiwillig im Tierheim und habe mich einem Lauftreff angeschlossen (und ich bin wirklich Sportmuffel!) und bei beidem habe ich schnell Anschluss und Kontakte, ja sogar Freunde, gefunden. Beides mache ich "erst" seit ca. 4-5 Monaten, die Kontakte ergaben sich schon nach wenigen Wochen. (Das soll jetzt nicht irgendwie oberlehrerhaft klingen, ich wollte nur Möglichkeiten aufzeigen...)
Zweites fett markierte: Ich denke, das wird so nicht funktionieren und das wäre eine ziemlich große Erwartung an die zukünftige Partnerin.
Ich bin zwar mittlerweile etwas davon abgekommen, dass man komplett mit sich im Reinen und allein glücklich sein muss und keine Baustellen haben darf, um einen Partner zu finden. Aber ein bisschen was dran ist da schon. "Damit es dir besser geht" sollte jedenfalls nicht dein primärer Grund für eine Partnersuche sein, mMn.
Die sexuellen Erfahrungen kannst du ja machen - müsstest halt ggf. dafür bezahlen. Könntest also ausprobieren, ob dir das allein wirklich helfen würde.
Zuletzt geändert von Sommersprosse am Mittwoch 6. Februar 2019, 18:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Depressionen

Beitrag von Sommersprosse » Mittwoch 6. Februar 2019, 17:47

Cavia hat geschrieben:
Freitag 25. Januar 2019, 20:40
Mit müden Augen hat geschrieben:
Freitag 25. Januar 2019, 20:22
So, wieder einen Tag totgewartet, jetzt ins Bett, >1h warten bis ich einschlafe, ein paar Albträume abholen und morgen geht das Spiel von vorne los. Das ist doch kein Leben. :crybaby: :crybaby:

sorry... :oops:
Blöde Frage, aber warst du schon mal im Krankenhaus, bzw. Psychiatrie? Dein derzeitiger Psychiater scheint mir nicht erfahren genug für einen Fall wie dich.
Würde mich auch interessieren. Hast du das Gefühl, du hast schon alles ausgeschöpft? (ich bin nur noch sporadisch hier, deshalb sorry falls du das schon mal geschrieben haben solltest)
:umarmung2: :umarmung2:
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Re: Depressionen

Beitrag von Rosi » Mittwoch 6. Februar 2019, 20:31

NickP hat geschrieben:
Mittwoch 6. Februar 2019, 16:42
Hast du eine Idee was dir helfen könnte etwas stabiler zu werden?
Ich für meinen Teil denke, das mir ein Soziales Umfällt, also Freundschaften und Unternehmungen helfen würden, vor allem aber bin ich davon überzeugt das es mir sehr viel besser gehen würde, und zwar dauerhaft, wenn ich eine Partnerin finden oder zumindest weitere Sexuelle Erfahrungen machen würde.

LG Nick
Es sind bei mir einfach zu viele Baustellen. Bei mir stimmt einfach gar nichts im Leben. Familie, Beruf, soziales Umfeld. Alles liegt im Argen. Und ich hänge leider schon sehr lange drin. Hatte ein Burnout, kam dann in die Arbeitslosigkeit. Und das alles alleine bewältigen, habe einfach keine Kraft mehr, sehe keine Perspektive für mich. Zu den Depressionen kamen Angstzustände, darunter leide ich noch mehr. Ärzte, Kliniken, es hilft einfach nicht. Woher soll ich Kraft und Motivation nehmen? Ich kann nicht aus dem Leeren schöpfen.

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Re: Depressionen

Beitrag von NickP » Donnerstag 7. Februar 2019, 00:50

Sommersprosse hat geschrieben:
Mittwoch 6. Februar 2019, 17:44
NickP hat geschrieben:
Mittwoch 6. Februar 2019, 16:42
Ich für meinen Teil denke, das mir ein Soziales Umfällt, also Freundschaften und Unternehmungen helfen würden, vor allem aber bin ich davon überzeugt das es mir sehr viel besser gehen würde, und zwar dauerhaft, wenn ich eine Partnerin finden oder zumindest weitere Sexuelle Erfahrungen machen würde.
Erstes fett markierte: Ja, das kann helfen. Aber das muss man eben erst mal angehen können - das fällt oft schwer, wenn man an Depressionen leidet. Ich kann hier nur noch mal ein Ehrenamt/Hobby empfehlen. Ich arbeite z.B. freiwillig im Tierheim und habe mich einem Lauftreff angeschlossen (und ich bin wirklich Sportmuffel!) und bei beidem habe ich schnell Anschluss und Kontakte, ja sogar Freunde, gefunden. Beides mache ich "erst" seit ca. 4-5 Monaten, die Kontakte ergaben sich schon nach wenigen Wochen. (Das soll jetzt nicht irgendwie oberlehrerhaft klingen, ich wollte nur Möglichkeiten aufzeigen...)
Zweites fett markierte: Ich denke, das wird so nicht funktionieren und das wäre eine ziemlich große Erwartung an die zukünftige Partnerin.
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Die sexuellen Erfahrungen kannst du ja machen - müsstest halt ggf. dafür bezahlen. Könntest also ausprobieren, ob dir das allein wirklich helfen würde.
Das erste Fette habe ich schon öfters gehört und muss sagen das ich es nicht wirklich verstehe. Ich denke es wird mir besser gehen wenn ich (endlich mal) eine Beziehung hätte. Ich weiß nicht was das mit Erwartungen an die zukünftige Freundin zu tun haben soll. Da sind keine Erwartungen an sie. Eher Erwartungen an mich und das sich meine Gefühlswelt ändert.
Ich suche auch keine Partnerin um mich besser zu fühlen sondern um endlich zu erleben was Liebe ist.

Für Sex bezahlen wäre für mich die allerletzte Möglichkeit die ich wahrnehmen würde, aus verschiedenen Gründen.

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Re: Depressionen

Beitrag von NickP » Donnerstag 7. Februar 2019, 01:02

Rosi hat geschrieben:
Mittwoch 6. Februar 2019, 20:31
NickP hat geschrieben:
Mittwoch 6. Februar 2019, 16:42
Hast du eine Idee was dir helfen könnte etwas stabiler zu werden?
Ich für meinen Teil denke, das mir ein Soziales Umfällt, also Freundschaften und Unternehmungen helfen würden, vor allem aber bin ich davon überzeugt das es mir sehr viel besser gehen würde, und zwar dauerhaft, wenn ich eine Partnerin finden oder zumindest weitere Sexuelle Erfahrungen machen würde.

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Es sind bei mir einfach zu viele Baustellen. Bei mir stimmt einfach gar nichts im Leben. Familie, Beruf, soziales Umfeld. Alles liegt im Argen. Und ich hänge leider schon sehr lange drin. Hatte ein Burnout, kam dann in die Arbeitslosigkeit. Und das alles alleine bewältigen, habe einfach keine Kraft mehr, sehe keine Perspektive für mich. Zu den Depressionen kamen Angstzustände, darunter leide ich noch mehr. Ärzte, Kliniken, es hilft einfach nicht. Woher soll ich Kraft und Motivation nehmen? Ich kann nicht aus dem Leeren schöpfen.
Ich wünschte ich könnte dir darauf eine Antwort geben. Das Gefühl kenne ich und es holt mich auch immer wieder ein. Zur Zeit habe ich eine relativ gute Perspektive was einige meiner Baustellen angeht, aber das kann jeder Zeit wieder kippen, vor allem wenn ein Erfolg ausbleibt.
Ich kenne dich ja nicht und weiß nicht was du bisher alles gemacht hast (in Bezug auf Therapie, Kliniken ect.), daher will ich dir dahin gehend auch keine Vorschläge machen. Ich möchte dir nur raten: Such dir eine Sache die dir Spaß macht und die du regelmäßig machen kannst, ggf, mit anderen zusammen. Eine kleine Sache, dran bleiben, dann die nächste. Kleine Schritte, einem nach dem anderen, dann kann sich eine Besserung einstellen und man bekommt mehr Kraft für die größeren Schritte.

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Re: Depressionen

Beitrag von Bummi » Samstag 9. Februar 2019, 16:14

Depressionen sind auch irgendwie so schwammig, finde ich. Wird von sich selbst oder durch andere auch eher nur an der Oberfläche therapiert. Sprich: Es werden Verhaltensstrategien und Vorbeugemaßnahmen erlernt.
Bei hartnäckigeren Depressionen steckt doch meistens noch was anderes dahinter, eine weitere Diagnose oder so.
Der wirkliche Kern der Depression müsste ausreichend thematisiert und behandelt werden. Es kommt dann vielleicht zu kurzfristigen Besserungen.
Sobald der Kern der Depression erneut aktiviert wurde, wird es wieder schlimmer.

Bei einer Abklärung, was für eine weitere Therapie in Frage kommen sollte, wurde ich mal gefragt, was ich an der Verhaltenstherapie in der Vergangenheit so gut fand.
Meine Antwort:" Ich bin nach jeder Sitzung mit einem guten Gefühl nach Hause gegangen." Die Antwort der Therapeutin :"Wenn sie nach jeder Sitzung mit einem guten Gefühl nach Hause gegangen sind, dann hat ihnen die Therapie nichts gebracht." (oder so ähnlich ;) )

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Re: Depressionen

Beitrag von Mit müden Augen » Samstag 9. Februar 2019, 16:16

Für tiefgründiges Zeug gibt es z.B. Psychoanalyse. Die Meinungen darüber gehen auseinander (und Psychoanalytiker und Verhaltenstherapeuten können sich nicht leiden).
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