Konflikte

Auch mit einem Partner sind nicht alle Fragen geklärt

Moderatoren: Hathor, Wolleesel, Peter, Lerche, Lisa, otto-mit-o, Esperanza, orthonormal

Sind Konflikte nach der Versöhnung/Aufklärung für euch zu 100% geklärt?

W: Ja, ich habe danach nicht mehr das Bedürfnis darüber zu reden und mache mir auch keine Gedanken mehr
2
8%
W: Ja, ich habe danach nicht mehr das Bedürfnis darüber zu reden. Aber ich denke darüber noch öfter nach.
4
16%
W:.Nein, ich würde gerne noch mal darüber reden und denke auch noch öfter daran.
5
20%
M: Ja, ich habe danach nicht mehr das Bedürfnis darüber zu reden und mache mir auch keine Gedanken mehr
6
24%
M: Ja, ich habe danach nicht mehr das Bedürfnis darüber zu reden. Aber ich denke darüber noch öfter nach.
5
20%
M:.Nein, ich würde gerne noch mal darüber reden und denke auch noch öfter daran.
1
4%
Was anderes, steht im Text.
2
8%
 
Abstimmungen insgesamt: 25

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Montecristo
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Re: Konflikte

Beitrag von Montecristo » Dienstag 16. April 2019, 09:20

Girassol hat geschrieben:
Montag 15. April 2019, 18:20
Themen immer wieder aufzuwärmen, v.a. wenn es eben Konfliktthemen sind, finde ich zwar nicht toll, weil solche Gespräche meistens nicht besonders angenehm sind, aber wenn ich mir über was Gedanken mache, muss das früher oder später raus, sonst platze ich irgendwann.
Einfach so Diskussionen anfangen mache ich nie. Das führt zu nix. Privat wie im Geschäft. Wenn ich ein Problem anspreche, dann will ich auch dass eine Lösung gefunden wird. Wenn ich keine Lösung habe oder weiß dass keine gefunden werden kann, dann halte ich die Klappe.

Ich lade auch keine Mitarbeiter zu einem Meeting ein, nur damit der Nachmittag rum ist.
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Re: Konflikte

Beitrag von Arikari » Dienstag 16. April 2019, 12:25

Also ich bin eher der harmoniebedürftige Typ Mensch. Ich neige dazu, Dinge die mich stören zu lange nicht anzusprechen. Manchmal funktioniert das auch ganz gut, um nicht jeden Konflikt unnötig aufzubauschen (frei nach dem Motto: die Klügere gibt nach). Im schlimmsten Fall bin ich jedoch irgendwann richtig sauer, ohne in der Lage zu sein das Problem vernünftig zu artikulieren. Das schlägt sich z.B. in passiv-aggressivem Verhalten oder im Zurückziehen meinerseits nieder. Was mir in solchen Situationen hilft, ist mir vor Augen zu führen, dass ich mich gegenüber der anderen Person unfair verhalte. Ich bestrafe sie, ohne dass sie weiß wofür eigentlich, und das belastet unsere Beziehung stärker als das Ansprechen der Ursache meines Ärgers. Also bleibt nur der Weg der Aussprache. Zusammengefasst: ich bin dafür, über Probleme zu reden, einfach weil es oft mehr Probleme verursacht, wenn man es nicht tut (obwohl ich tendenziell genau dazu neige). Natürlich kann auch das Reden nicht jeden Konflikt aus der Welt schaffen, aber es hilft beide Konfliktparteien auf Augenhöhe zu bringen, selbst wenn man keine zufriedenstellende Lösung für beide findet.
Pssst! Ruft da ein Schokokeks?

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Re: Konflikte

Beitrag von Ninja Turtle » Dienstag 16. April 2019, 12:29

Was auch sehr hilfreich ist, ist die innere Haltung zu überprüfen.
Nur, weil ich mit etwas nicht einverstanden bin, heißt das nicht, dass sich der andere falsch verhält.
Das wird leider oft verwechselt.
:kopfhoerer: :tanzen2: :umarmung2:

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Re: Konflikte

Beitrag von Brax » Dienstag 16. April 2019, 13:07

Ninja Turtle hat geschrieben:
Dienstag 16. April 2019, 08:57
Brax hat geschrieben:
Montag 15. April 2019, 16:27
Ich frage mich gerade, hatte ich überhaupt schon mal einen Konflikt, der richtig geklärt wurde, also so, dass beide Seiten hinterher zufrieden waren? :gruebel: Bin mir da gar nicht so sicher. Bzw. es fällt mir ad hoc zumindest keiner ein. :shock:
Wir hatten mal einen. Und ich bin mit der Lösung ganz zufrieden. :D
Ah ja, stimmt. Ich bin auch zufrieden damit. Danke fürs Erinnern! :D

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Re: Konflikte

Beitrag von Montecristo » Dienstag 16. April 2019, 13:16

Ninja Turtle hat geschrieben:
Dienstag 16. April 2019, 12:29
Nur, weil ich mit etwas nicht einverstanden bin, heißt das nicht, dass sich der andere falsch verhält.
Das wird leider oft verwechselt.
Sehe ich auch so. Hilft dabei einen Konflikt möglichst rational einzuordnen.
Finde es auch wenig hilfreich der Gegenseite direkt niedere Motive zu unterstellen.
Bei der Lösungsfindung bringt einen das aber erstmal keinen Zentimeter weiter.
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Re: Konflikte

Beitrag von klecks » Dienstag 16. April 2019, 14:13

Ich spreche Konflikte sehr schnell an, es fällt mir allerdings leider auch schwer, nicht (gleich) lösbare Konflikte einfach mal für eine Weile zu verdrängen. Ich klebe dann regelrecht an ihnen und drehe mich im Kreis. :?

Die meisten ernsthaften Konflikte entstehen bei uns dadurch, dass wir uns zwar weitgehend einig sind bei Lösungsideen, die "harte Realität" aber regelmäßig unsere Lösungen vereitelt. :fluchen2:

Mein "Warnsystem" meldet sich früher als das meines Partners. Das führt auch zu Konflikten, obwohl wir uns ja "eigentlich" einig sind. Manchmal bewahrt uns mein Frühwarnsystem allerdings auch vor größeren Problemen.

Kief
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Re: Konflikte

Beitrag von Kief » Dienstag 16. April 2019, 16:29

Esperanza hat geschrieben:
Dienstag 16. April 2019, 08:54
Mir geht es schon um die richtigen Konflikte. Die mit Verletzungen und Enttäuschung einhergehen. Da frage ich mich halt, ob die wirklich jemals ganz aus der Welt sind, oder nur Gras darüber gewachsen ist.
Ja, das ist prinzipiell moeglich.
Nur lernst Du das weder im Schulsystem noch in der Fernuni.

Montecristo hat geschrieben:
Dienstag 16. April 2019, 09:14
Selbst wenn das ursächliche Problem gelöst ist, bleibt immer noch die Erinnerung an die Auseinandersetzung. Wenn man diesen Prozess sehr aufgeladen führt, dann werden immer Narben bleiben. Deshalb nehme ich immer gleich die Emotionen raus. Meine Frau kann das nicht. Ist in ihrer Familie nicht üblich. Schafft sie auch im Job nicht.
Ist ja auch nicht relevanter als Emotionen rauszunehmen.
Brauchst beides.

Der psychologische Umgang mit Konflikten benoetigt weder alleine Emotionen rausnehmen, noch ausleben - sondern beides, zu jeweils seiner Zeit.
Damit nicht nur Gras drueber waechst, muessen wir Sachen verarbeiten koennen - dann kann man auch mit Sachen abschliessen, mit einer ausgeglichenen Erinnerung an die Auseinandersetzung.

Ich betrachte den Ablauf als Ritual.
Je genauer man sich daran haelt, desto besser klappt die Verarbeitung.
Wenn man die Grundlagen ned kennt/einhaelt, braucht man sich ned zu wundern.



Am schwierigsten ist es bei Themen, wo Leute in ihren Grundfesten an irgendwas festhalten, was ihnen irgendwas verbaut.
Bei vielen Menschen hapert es da schon ...


K
Deeskalation, ohne danach die Probleme anpacken zu wollen,
das ist wie Ablenkung, oder Hinhalte-Taktik/Aussitzen wollen:
als Gespraechsverweigerung die getarnteste Form von Eskalation.

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Re: Konflikte

Beitrag von Brax » Dienstag 16. April 2019, 16:38

Kief hat geschrieben:
Dienstag 16. April 2019, 16:29
Ich betrachte den Ablauf als Ritual.
Je genauer man sich daran haelt, desto besser klappt die Verarbeitung.
Wenn man die Grundlagen ned kennt/einhaelt, braucht man sich ned zu wundern.
Wie sollte es denn bestenfalls ablaufen, damit die Verarbeitung gut klappt?

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Re: Konflikte

Beitrag von Montecristo » Dienstag 16. April 2019, 17:07

Kief hat geschrieben:
Dienstag 16. April 2019, 16:29
Nur lernst Du das weder im Schulsystem noch in der Fernuni.
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Re: Konflikte

Beitrag von Girassol » Dienstag 16. April 2019, 17:11

Montecristo hat geschrieben:
Dienstag 16. April 2019, 09:20
Girassol hat geschrieben:
Montag 15. April 2019, 18:20
Themen immer wieder aufzuwärmen, v.a. wenn es eben Konfliktthemen sind, finde ich zwar nicht toll, weil solche Gespräche meistens nicht besonders angenehm sind, aber wenn ich mir über was Gedanken mache, muss das früher oder später raus, sonst platze ich irgendwann.
Einfach so Diskussionen anfangen mache ich nie. Das führt zu nix. Privat wie im Geschäft. Wenn ich ein Problem anspreche, dann will ich auch dass eine Lösung gefunden wird. Wenn ich keine Lösung habe oder weiß dass keine gefunden werden kann, dann halte ich die Klappe.

Ich lade auch keine Mitarbeiter zu einem Meeting ein, nur damit der Nachmittag rum ist.
Naja, hin und wieder gibt's halt Themen, die einen belasten und auch auf die Stimmung drücken, für die es aber (zumindest spontan) keine Lösung gibt.

Du hast bei euch die Wohnsituation angesprochen. Die scheint ja auch manchmal zu nerven und ein Thema zu sein, für das es keine greifbare Lösung gibt. Ich nehme aber an, dass ihr doch immer mal wieder über das Thema sprecht, oder? Sonst kann man ja auch langfristig keine Lösung finden.
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Re: Konflikte

Beitrag von Montecristo » Dienstag 16. April 2019, 17:27

Girassol hat geschrieben:
Dienstag 16. April 2019, 17:11
Du hast bei euch die Wohnsituation angesprochen. Die scheint ja auch manchmal zu nerven und ein Thema zu sein, für das es keine greifbare Lösung gibt. Ich nehme aber an, dass ihr doch immer mal wieder über das Thema sprecht, oder? Sonst kann man ja auch langfristig keine Lösung finden.
Nur noch über konkrete Projekte und die zeitliche Planung. Alles andere führt zu nichts. Das Ziel ist ja klar.

Ich kenne Paare die in dem Thema schwelgen und in Dauerschleife rumjammern. Hat für mich keinen Unterhaltungswert. Für mich ist das Masochismus.

Solche Probleme enden sehr schnell in gegenseitigen Vorwürfen. Das kann man nur konkret angehen.
Eure Rede sei Ja oder Nein, alles andere ist des Teufels. ;)
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Re: Konflikte

Beitrag von Ninja Turtle » Dienstag 16. April 2019, 18:24

Brax hat geschrieben:
Dienstag 16. April 2019, 13:07
Ninja Turtle hat geschrieben:
Dienstag 16. April 2019, 08:57
Brax hat geschrieben:
Montag 15. April 2019, 16:27
Ich frage mich gerade, hatte ich überhaupt schon mal einen Konflikt, der richtig geklärt wurde, also so, dass beide Seiten hinterher zufrieden waren? :gruebel: Bin mir da gar nicht so sicher. Bzw. es fällt mir ad hoc zumindest keiner ein. :shock:
Wir hatten mal einen. Und ich bin mit der Lösung ganz zufrieden. :D
Ah ja, stimmt. Ich bin auch zufrieden damit. Danke fürs Erinnern! :D
Bitte gern. Und schön zu hören.

Und eigentlich gibt es doch gerade hier im Forum ständig irgendwelche Konflikte. Auch, wenn es meißtens nur die anderen betrifft. Wenn auch nicht immer.
Mir fällt auch bestimmt was ein, wo ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden bin. Aber wenn es nur sehr wenige Berührungspunkte gibt, ist es eben auch nicht so wichtig. Ganz anders, als in einer partnerschaftlichen Beziehung.
:kopfhoerer: :tanzen2: :umarmung2:

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Re: Konflikte

Beitrag von Kief » Donnerstag 18. April 2019, 23:52

Montecristo hat geschrieben:
Dienstag 16. April 2019, 17:07
Kief hat geschrieben:
Dienstag 16. April 2019, 16:29
Nur lernst Du das weder im Schulsystem noch in der Fernuni.
Erleuchte uns, Oh Weiser.
Sehr gut, Du hast mich verletzt, und mich viel Energie und Bereitschaft gekostet!
Und das sogar Energie-effizient, mit minimalem Beitrag an Woertern, Wissen sowie Gespraechsentwicklung.
Jetzt lerne aus Deinem Fehler des bestimmt nicht beabsichtigten Verletzens, worauf Du zukuenftig besser achten koenntest!



Ist Dir bewusst, dass es mir ziemlich beschissen geht, und ich nicht staendig meine Energie verpulvern muessen will, Beitraege wie Deinen zu verkraften und zurechtzuweisen?
Kannst Du Dir vorstellen, dass es mich bereits Kraft kostet, in solch einem Thread nen Beitrag zu schreiben, und _nicht_ meinen Schmerz und Frust den gesamten Beitrag ueberschatten zu lassen?
Sondern mich auf nen moeglichst frustfreien Inhalt zu beschraenken?
In der Hoffnung, falls doch jemand ernsthaft darueber Austausch sucht, dass dann _vielleicht_ auch ein geschuetzter Raum entstehen kann?

Wenn ich mir die Muehe gebe, mich auf hilfreiche Hinweise zu beschraenken, dann ist eine solche Wertschaetzung wie Deine schnippische Antwort das genau richtige Mittel, damit ich motiviert bin, Dir darauf den Erklaerbaer zu machen.
Oder sollte Deine Reaktion etwa gar keine Frage nach Hinweisen sein, sondern Du wolltest lediglich Dein Ego verteidigen, weil Du lieber in Selbstueberschaetzung lebst, und sinnvoller Austausch Dir voellig grotesk vorkommt?

Aber keine Bange, mir geht es hier so bescheiden, dass ich Dir den Erklaerbaer gar ned machen kann.
Selbst wenn ich der letzte Erklaerbaer-Kandidat waere, bin ich nicht in der mentalen Verfassung, um irgendwelche anspruchsvolleren Erwartungen oder spoettischen Pruefungen zu erfuellen.
Ich habe hier genug Verletzungen und Belastungs-Tunnelblick, als dass ich mit Abstand und Uebersicht nen vernuenftigen Vortrag bereitstellen koennte.
Noch dazu die Gradwanderung, dabei staendig Beispiele auslassen zu muessen.
Da ist es doch ziemlich hilfreich, dass Du noch nachtrittst, und mich tiefer in den Schmerz befoerderst.
Immerhin lohnt sich das bei Leuten, die weniger vertragen als andere hier!
Das lenkt 'n bissel von der Ueberlegung ab, ob ich Brax vielleicht doch was antworte - Praedikat wertvoll, Dein Beitrag.


Also gut gemacht, dass Du uns hier ein schoenes Beispiel von Fehler aufgezeigt hast.
Und ich ueberlege mir jetzt, ob ich Brax per PN antworte.
Damit ich mich nicht Neider-Beitraegen aussetzen muss, die ihre Grenzen nicht ertragen koennen, und mich meine spaerlichen Kraeften kosten.


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Re: Konflikte

Beitrag von Ninja Turtle » Freitag 19. April 2019, 05:47

Kief hat geschrieben:
Donnerstag 18. April 2019, 23:52
Montecristo hat geschrieben:
Dienstag 16. April 2019, 17:07
Kief hat geschrieben:
Dienstag 16. April 2019, 16:29
Nur lernst Du das weder im Schulsystem noch in der Fernuni.
Erleuchte uns, Oh Weiser.
Sehr gut, Du hast mich verletzt, und mich viel Energie und Bereitschaft gekostet!
(...)
Und ich ueberlege mir jetzt, ob ich Brax per PN antworte.
Ich würde auch gerne wissen, was man nicht in der Schule lernt. :mrgreen:
:kopfhoerer: :tanzen2: :umarmung2:

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Re: Konflikte

Beitrag von Montecristo » Freitag 19. April 2019, 10:46

Kief hat geschrieben:
Donnerstag 18. April 2019, 23:52
Sehr gut, Du hast mich verletzt, und mich viel Energie und Bereitschaft gekostet!
Das war Humor. ;)

Wenn man in einem längeren Beitrag behauptet die absolut richtige Lösung für alle Fragen zu haben, dann muss man auch liefern.
Dann kann man wenigstens die Methode benennen oder die wichtigsten Grundzüge bei der Durchführung beschreiben.
Alles andere wirkt etwas seltsam. An der Stelle wollte ich Dich freundlich abholen.

Unabhängig davon, glaube ich nicht, dass ein derart aufwendiges Verfahren für Alltagsprobleme in einer Ehe taugt.
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Re: Konflikte

Beitrag von Ninja Turtle » Freitag 19. April 2019, 12:05

Montecristo hat geschrieben:
Freitag 19. April 2019, 10:46
Kief hat geschrieben:
Donnerstag 18. April 2019, 23:52
Sehr gut, Du hast mich verletzt, und mich viel Energie und Bereitschaft gekostet!
Das war Humor. ;)
Und das keine Entschuldigung. ;)
:kopfhoerer: :tanzen2: :umarmung2:

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Re: Konflikte

Beitrag von Montecristo » Freitag 19. April 2019, 12:14

Ninja Turtle hat geschrieben:
Freitag 19. April 2019, 12:05
Und das keine Entschuldigung. ;)
Ich sehe nicht, dass eine erforderlich wäre. Es ist nun keineswegs so, dass ich mich ohne Grund über einen Beitrag echauffiert hätte.
Ausgangspunkt war ein Beitrag von MIR. Diesen hat Kief (für mich nicht verständlich) kommentiert. Ich habe daraufhin etwas flapsig um Klarstellung gebeten.
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Re: Konflikte

Beitrag von Ninja Turtle » Freitag 19. April 2019, 13:02

Montecristo hat geschrieben:
Freitag 19. April 2019, 12:14
Ninja Turtle hat geschrieben:
Freitag 19. April 2019, 12:05
Und das keine Entschuldigung. ;)
Ich sehe nicht, dass eine erforderlich wäre.
War es denn deine Absicht verletzend zu sein?
:kopfhoerer: :tanzen2: :umarmung2:

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Re: Konflikte

Beitrag von rotbart » Dienstag 11. Juni 2019, 15:15

Wenn man das Bedürfnis verspürt, nochmal darüber zu reden, dann ist es in meinen Augen per Definition noch nicht richtig geklärt. Dann gibt es noch irgendeinen wunden Punkt. In solchen Fällen denke ich lange darüber nach, was mich daran hindert, die Sache ruhen zu lassen. Man muss herausfinden, wo genau der Schuh drückt. Manchmal fällt das wirklich schwer.

Wenn man es dann gefunden hat, dann dient das als Einstieg in ein neues Gespräch.
“Life shrinks or expands in proportion to one's courage.”

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