Kinder und der Neid

Rund um die persönliche Situation, Erlebnisse und was einem auf dem Herzen liegt

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HenryD.Thoreau
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Kinder und der Neid

Beitrag von HenryD.Thoreau » Freitag 7. Juni 2019, 22:42

Hallo Zusammen,

zurzeit mache ich Urlaub an der Nordsee. Leider ohne eine Partnerin.

Jeden Tag begegnen mir hier eine Vielzahl an Paaren und Familien. Dabei ist jedes Alter vertreten von Jugendlichen bis Senioren.
Dazwischen bin ich, alleine und durchaus neidisch.

Gerade der Anblick von Kindern macht mich wahnsinnig neidisch. Ich liebe es diesen Kindern am Strand beim spielen zuzuschauen, wie sie mit ihren Eltern agieren oder auch einfach wie sie immer glücklich sind. Kinder schauen mich auch immer schon sehr gerne an. Ich weiß nicht warum, aber ich mag es und lächele gerne zurück oder sage ihnen auch mal was nettes. Aber tief im Herzen macht es mich traurig und neidisch. Ich mag Kinder schon immer viel mehr als Erwachsene. Mit ihnen kann ich viel freier und offener reden. Sie bringen mich nicht in die Ecke oder beschimpfen einen.

Ich schaue mir oftmals sehr genau die Eltern an und versuche zu verstehen warum mir bisher keine Frau so nah gekommen ist, das ich mal überhaupt an die Gründung einer Familie denken könnte. Ich habe Angst niemals Kinder zu bekommen oder auch nie das Vertrauen übertragen zu bekommen, als Vater in Frage zu kommen. Meiner Meinung sind Kinder immer noch der größte Liebesbeweis. Wenn eine Frau sich dafür entscheidet einem Mann so sehr zu vertrauen, dass sie Kinder mit ihm möchte, hat er erstmal alles richtig gemacht. Ich weiß natürlich auch, dass es heutzutage oftmals zu Scheidungen und sogar ungewollten Kindern kommt, aber ich wäre wohl einer der treusten (treudoofen?) Männer die es gibt.
Wenn ich mir jetzt diese Männer anschauen, frage ich mich, was hat jetzt dieser Mann was ich nicht habe. Ja, ich finde sogar das ich vielfach viel besser bin. Ob jetzt Äußerlich oder auch im Umgang mit der Frau.
Nun bin ich zwar noch recht jung, aber für eine größere Familie wird es schonmal Zeit sich darüber Gedanken zu machen. Ich brauche ja sehr sehr lange bis ich überhaupt jemanden absolut Vertrauen kann. Da würden schon nahezu Jahre vergehen, bis ich auch bereit bin Vater zu werden.
Ich weiß auch nicht wie ich damit umgehen soll, wenn mann überall von glücklichen Paaren umgeben ist, nicht total frustriert zu sein. Ich verstehe auch einfach nicht, warum andere Menschen scheinbar viel leichter zu ihren Partnern gekommen sind wie ich. Ja mein Neid ist sehr Groß und es mach mich traurig.

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Re: Kinder und der Neid

Beitrag von Polarfuchs » Freitag 7. Juni 2019, 23:42

Vielleicht hast du ja Geschwister, die Kinder haben? Dann könntest du dich um deine Nichten oder Neffen kümmern.
Du bist noch sehr jung. Es könnte sich alles noch aendern. Sei nicht neidisch und versuche praktische Erfahrungen mit Kindern zu sammeln. Kinder zu betreuen ist sehr schön aber auch sehr anstrengend.
Leider bin ich auch kinderlos geblieben und versuche das beste aus der Situation zu machen. Am unangenehmsten finde ich immer die Frage von fremden Müttern nach eigenen Kindern.

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Re: Kinder und der Neid

Beitrag von Entdecker90 » Samstag 8. Juni 2019, 00:20

Hallo Henry,

ich kenne das Gefühl des Neids in dieser Situation nur zu gut, und ein guter Freund von mir auch... Und dieser gute Freund, ein Hardcore-AB, sehnt sich im Gegensatz zu mir auch nach Kindern.

Ich könnte mir Kinder zwar auch durchaus vorstellen, weil ich gerne mit Kindern spiele, mich um sie kümmere, ihnen Geschichten erzähle und sie einfach süss finde :shylove:
Aber ich möchte zuerst eine liebe Freundin finden, mit der ich reisen kann und wir uns gegenseitig entdecken können... und eine stabile, langjährige Beziehung. Ohne aus eigener Erfahrung zu sprechen, glaube ich, dass Kinder für eine Liebesbeziehung auch eine Belastung sein können. Daher denke ich persönlich nicht sofort an Kinder, wenn ich eine Frau kennenlerne.

Ich finde es erstmal super, dass du dich nicht beirren lässt und alleine rausgehst. Wenn es dir zu viel wird, würde ich vielleicht mal ab und zu an einen anderen Ort gehen als an den Strand, wo es weniger Paare mit Kindern hat. Vielleicht hat es noch einen weniger überlaufenen Strand, oder ein Wäldchen, in dem du dir eine Auszeit gönnen kannst... Oder du unternimmst z.B. eine Radtour, dann kommst du mit dem Phänomen vielleicht auch weniger in Kontakt.

Ich unternehme manchmal auch etwas alleine und wenn ich Pech habe, leide ich dann schon ein wenig, wenn mir viele Paare in meinem Alter über den Weg laufen. Aber manchmal verschlägt es mich auch eher an abgelegene Orte, an denen ich nicht so daran erinnert werde, was mir fehlt. Es ist schon schwierig, positiv zu bleiben, wenn es bei einem selbst nicht funktioniert.

Grundsätzlich gehe ich aber lieber mit Freunden aus. Da kann man sich unterhalten, ablenken, Freuden teilen und auch über die Sorgen sprechen. Das bevorzuge ich schon, wenn ich wählen darf. Abgesehen von einer Freundin - unternimmst du lieber alleine etwas, oder lieber mit Freunden oder einem guten Freund?

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Re: Kinder und der Neid

Beitrag von klecks » Samstag 8. Juni 2019, 09:42

HenryD.Thoreau hat geschrieben:
Freitag 7. Juni 2019, 22:42

Nun bin ich zwar noch recht jung, aber für eine größere Familie wird es schonmal Zeit sich darüber Gedanken zu machen. Ich brauche ja sehr sehr lange bis ich überhaupt jemanden absolut Vertrauen kann. Da würden schon nahezu Jahre vergehen, bis ich auch bereit bin Vater zu werden.
Ich höre da Angst vor unbekannten Situationen heraus. Ein Zögern, ein Sich Absichern Wollen, um im Vorherein auch die kleinste unangenehmste Situation ausschließen zu können.

Versteh mich nicht falsch, ich finde es gut, sich nicht wider besseres Gefühl blindlings in irgendetwas hineinzustürzen - das wäre, auf der anderen Seite vom Pferd zu fallen -, aber manchmal hilft es, sich zuzutrauen, auch in unbekannten Situationen bestehen zu können. Es wird niemals jemanden geben, dem du absolut vertrauen kannst ... , auch die beste und vertrauensvollste Beziehung ist nicht ideal und ohne Fehler und schmerzhafte Situationen ..., du wirst sie nicht im Vorherein ausschließen können, auch wenn du alles "richtig" bedenkst und machst ...

AUch du bist ein Mensch wie jeder andere - mit Untiefen, mit dem inneren Vermögen, mehr oder weniger bewusst anderen weh zu tun, in Dilemmasituationen etc. zu geraten. Das Leben ist nicht idealtypisch. Und dennoch oder gerade deshalb lebenswert - in seiner Unvollkommenheit, Brüchtigkeit ...

----
Deine Sehnsucht, die du beschreibst, berührt mich und gefällt mir. :shylove: Es wird Frauen geben, die genau diese Haltung an dir anziehend und liebenswert finden werden. Auch wenn sie - wie du auch - das Ideal des "Absoluten" (egal, was es konkret ist) nicht werden leben können, sich bestenfalls in einer inneren Haltung ihm entgegenstreben.

Zeig deine Sehnsucht auch in RL anderen Menschen (inklusive Frauen) und spüre hin, wer sich davon anziehen lässt ...

:umarmung2:

Nordsee, da wäre ich jetzt auch gern. :shylove:

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Re: Kinder und der Neid

Beitrag von Melli » Samstag 8. Juni 2019, 12:59

HenryD.Thoreau hat geschrieben:
Freitag 7. Juni 2019, 22:42
Wenn ich mir jetzt diese Männer anschauen, frage ich mich, was hat jetzt dieser Mann was ich nicht habe.
Einer der Klassiker :( "Was hat er/sie was ich nicht habe?" Aber es ist eine Themaverfehlung. Eine Beziehung ist eine individuelle Angelegenheit, und was da zwei miteinander verbindet, ist von außen nicht immer leicht einsehbar.

Dagegen richtet die idee, daß im Prinzip jeder mit jedem kompatibel sein sollte, einen heillosen Schaden an, weil sie einer weitestgehenden Entindividualisierung Vorschub leistet.

Nichtsdestoweniger ist die Idee, daß sich viel mehr Leute miteinander verstehen könnten als sie selbst glauben, absolut ehrenwert. Der Haken ist, sie lassen sich nicht aufeinander ein. Ansprüche können auch Nicht-ABs haben, und die sieben gnadenlos aus :(

Sodann: Familien mit Kindern sehen ist die anscheinend eine Steigerung des typischen Frühjahr-Sommer-Themas Päärchen gucken :schwarzekatze:

Für Eifersüchteleien bin ich nicht gemacht. Ich wollte ja nicht unbedingt die Partner andere Leute haben.

Kinder kann ich selbst nun nicht haben, und damit konnte ich mich wesentlich leichter abfinden als damit, daß andere Leute ein Drama daraus machen wollten. Die brauchten vielleicht dieses Theater, ich nicht.

Auch sonst hatte ich in meinem Leben bis ca. 35 so viel Streß und wenig Stabilität, daß selbst wenn ich gekonnt hätte, ich für ein Kind eine Zumutung gewesen wären.

Obschon, wenn ein Kind nach mir käme... Also, hätte ich eine Mutter wie mich gehabt, dann hätte mir das gefallen können :frech2:

Aber Moment mal, angeblich komme ich doch sehr nach meiner Mutter... und was hängen die Jüngste hier im Haus und ich so oft miteinander ab? :oops:

Mein kritischer Einfluß auf einige Leute scheint es für weitere Beteiligte doch signifikant erschwert zu haben, mit denen nach Willkür zu verfahren. Das finde ich mal echt gut :coolsmoke:
Es genügt nicht, Löcher in die Luft zu starren, man muß auch den Blick durch sie hindurch wagen.

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Re: Kinder und der Neid

Beitrag von Pferdedieb » Sonntag 9. Juni 2019, 09:44

Entdecker90 hat geschrieben:
Samstag 8. Juni 2019, 00:20
Aber ich möchte zuerst eine liebe Freundin finden, mit der ich reisen kann und wir uns gegenseitig entdecken können... und eine stabile, langjährige Beziehung. Ohne aus eigener Erfahrung zu sprechen, glaube ich, dass Kinder für eine Liebesbeziehung auch eine Belastung sein können. Daher denke ich persönlich nicht sofort an Kinder, wenn ich eine Frau kennenlerne.
Es kann schon schön sein, Kinder zu haben, auch wenn ich mir selbst das irgendwie kaum vorstellen kann.
Ich kann nicht gut mit Kindern und die scheinen das zu merken. Wenn ich mit Kindern was reden will, drehen sie sich weg (die kleinen zumindest) und die älteren scheinen nicht wirklich mit mir was reden zu wollen. So wie mir der Draht zu den Frauen fehlt, fehlt er mir auch zu den Kindern.

Ich stimme dir bei dem Punkt "Belastung" zu:
Vor ein paar Tagen haben sich unsere Nachbarn getrennt. Der Mann ist ausgezogen, die Frau bleibt mit den beiden Kindern (Grundschule und Kindergarten) im Haus - und hat aber (schon) einen neuen Freund. Im Vergleich zu ihrem Ehemann ein Vollpfosten. Nun ja.

Was ich damit sagen will: Solange alles "flutscht" ist es ja in Ordnung. Aber immer wieder bekommt man mit, wie sich Paare trennen. Die Kinder sind dann manchmal beim Papa, manchmal bei Mama und dem Vollpfosten. Das wünscht sich ja keiner freiwillig, so ein Theater.
Der Mann sitzt jetzt irgendwo in einer Mietwohnung während sich Mamas Neuer in dessen ehemaligen Haus vergnügt.
So schnell kanns gehen.

Daher frage ich mich ernsthaft, ob ich SOWAS jemals erleben möchte. Sicherlich kann auch alles gut gehen, aber wenn es mal zur Trennung kommt, ist die große Liebe dahin, deine Kinder wachsen zum Großteil mit einem anderen Mann auf, du siehst sie alle paar Tage oder Wochen mal.

Manchmal ist es vielleicht doch nicht so falsch, AB zu sein. Dir entgeht eine Menge Glück, aber oft genug auch jede Menge Ärger.

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Re: Kinder und der Neid

Beitrag von calcetto » Sonntag 9. Juni 2019, 11:51

Natürlich kann jederzeit eine Beziehung in die Brüche gehen. Es kann auch sein, dass die eigenen Kinder totale Kackbratzen werden, die man nicht leiden kann. Die Garantie, dass alles gut wird, kann einem niemand geben.

Ich würde Beziehung und Elternschaft mit einem Flug zum Mond vergleichen. Man sitzt in einer Maschine mit Millionen Teilen, die alle versagen können und wenn es ein entscheidendes Teil ist, explodiert man auf der Startrampe, zetschellt bei der Landung oder erfriert im All. Warum sollte man sich das antun? Aber mit einer Portion Mut und dem Vertrauen, dass es halt nicht schief gehen wird, kann man diese Reise schaffen.

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Re: Kinder und der Neid

Beitrag von Tania » Sonntag 9. Juni 2019, 11:59

calcetto hat geschrieben:
Sonntag 9. Juni 2019, 11:51

Ich würde Beziehung und Elternschaft mit einem Flug zum Mond vergleichen.
... nur dass im Gegensatz zu Ehen nicht 50% aller Mondflüge mit ner Bruchlandung enden :mrgreen:

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Re: Kinder und der Neid

Beitrag von MFGMitleser » Sonntag 9. Juni 2019, 12:41

HenryD.Thoreau hat geschrieben:
Freitag 7. Juni 2019, 22:42
Wenn ich mir jetzt diese Männer anschauen, frage ich mich, was hat jetzt dieser Mann was ich nicht habe. Ja, ich finde sogar das ich vielfach viel besser bin. Ob jetzt Äußerlich oder auch im Umgang mit der Frau.
Nun bin ich zwar noch recht jung, aber für eine größere Familie wird es schonmal Zeit sich darüber Gedanken zu machen. Ich brauche ja sehr sehr lange bis ich überhaupt jemanden absolut Vertrauen kann. Da würden schon nahezu Jahre vergehen, bis ich auch bereit bin Vater zu werden.
Ich weiß auch nicht wie ich damit umgehen soll, wenn mann überall von glücklichen Paaren umgeben ist, nicht total frustriert zu sein. Ich verstehe auch einfach nicht, warum andere Menschen scheinbar viel leichter zu ihren Partnern gekommen sind wie ich. Ja mein Neid ist sehr Groß und es mach mich traurig.
Ich finde es total gut, wie sehr Du Dir eine Familie wünschst. Das ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich. Kinder sind für Dich etwas sehr positives um ihrer selbst willen, kein "Gadget", um irgendwelche Follower zu beeindrucken, oder sich als toller Papa in Szene zu setzen etc. Wie fändest Du die Idee, wenn die Frau bereits Kinder hätte? Es gibt sehr viele alleinerziehende Frauen, die jemanden suchen. Käme das für Dich auch in Betracht? Dann hättest Du auf einen Schlag Deine kleine Familie. Es wäre auch eine Option zum Ausprobieren, ob Du Dich als Vater überhaupt so fühlen würdest, wie Du es Dir vorstellst.

Ich würde es nicht "neidisch" nennen, was Du da fühlst, sondern Sehnsucht. Du bist nicht wütend auf die anderen und Du hast auch keine negativen Gefühle gegenüber deren Kindern. Im Grunde hast Du auch nichts gegen die Paare, die Du da siehst. Sie tun einfach, was sie dringend tun sollten: eine tolle Zeit mit ihren Kindern haben.

Vielleicht solltest Du Dir nicht soviele Gedanken bezüglich Vertrauen machen, denn erfahrungsgemäss fühlt man sich recht schnell vertraut mit seinem Partner. Das dauert nicht jahrelang (wielange wäre das denn?), wenn alles ansonsten gut passt.

Nur Mut!

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Re: Kinder und der Neid

Beitrag von Tania » Sonntag 9. Juni 2019, 13:21

MFGMitleser hat geschrieben:
Sonntag 9. Juni 2019, 12:41
Es gibt sehr viele alleinerziehende Frauen, die jemanden suchen. Käme das für Dich auch in Betracht? Dann hättest Du auf einen Schlag Deine kleine Familie. Es wäre auch eine Option zum Ausprobieren, ob Du Dich als Vater überhaupt so fühlen würdest, wie Du es Dir vorstellst.
Auch wenn ich den Gedanken, alleinerziehende Frauen zu beglücken, natürlich sehr charmant finde - dem letzten Teil muss ich widersprechen. Du kannst mit einer Alleinerziehenden herumprobieren, was auch immer Du willst. Das sind erwachsene Frauen, die wissen, worauf sie sich einlassen.

Aber wenn es darum geht, bei den Kindern die Vaterrolle einzunehmen, dann bitte mit einem "JA, das will ich!", und nicht mit einem "na, ich probiere mal, wie ich mich dabei fühle". Denn für ein Kind reicht es völlig, einmal im Leben die wichtigste männliche Bezugsperson zu verlieren. Noch einen "Vater", der irgendwann feststellt, dass er doch nicht Vater sein will, brauchen sie echt nicht.

Du kannst natürlich gern probeweise am Familienleben teilhaben. Aber dann als Freund der Mutter - nicht als potentieller Vater. In die Rolle geh bitte im Interesse des Kindes erst, wenn Du Dir sicher bist.

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Re: Kinder und der Neid

Beitrag von HenryD.Thoreau » Sonntag 9. Juni 2019, 13:28

MFGMitleser hat geschrieben:
Sonntag 9. Juni 2019, 12:41
[quote=HenryD.Thoreau post_id=<a href="tel:1109629">1109629</a> time=<a href="tel:1559940123">1559940123</a> user_id=12313]
Wenn ich mir jetzt diese Männer anschauen, frage ich mich, was hat jetzt dieser Mann was ich nicht habe. Ja, ich finde sogar das ich vielfach viel besser bin. Ob jetzt Äußerlich oder auch im Umgang mit der Frau.
Nun bin ich zwar noch recht jung, aber für eine größere Familie wird es schonmal Zeit sich darüber Gedanken zu machen. Ich brauche ja sehr sehr lange bis ich überhaupt jemanden absolut Vertrauen kann. Da würden schon nahezu Jahre vergehen, bis ich auch bereit bin Vater zu werden.
Ich weiß auch nicht wie ich damit umgehen soll, wenn mann überall von glücklichen Paaren umgeben ist, nicht total frustriert zu sein. Ich verstehe auch einfach nicht, warum andere Menschen scheinbar viel leichter zu ihren Partnern gekommen sind wie ich. Ja mein Neid ist sehr Groß und es mach mich traurig.
Ich finde es total gut, wie sehr Du Dir eine Familie wünschst. Das ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich. Kinder sind für Dich etwas sehr positives um ihrer selbst willen, kein "Gadget", um irgendwelche Follower zu beeindrucken, oder sich als toller Papa in Szene zu setzen etc. Wie fändest Du die Idee, wenn die Frau bereits Kinder hätte? Es gibt sehr viele alleinerziehende Frauen, die jemanden suchen. Käme das für Dich auch in Betracht? Dann hättest Du auf einen Schlag Deine kleine Familie. Es wäre auch eine Option zum Ausprobieren, ob Du Dich als Vater überhaupt so fühlen würdest, wie Du es Dir vorstellst.

Ich würde es nicht "neidisch" nennen, was Du da fühlst, sondern Sehnsucht. Du bist nicht wütend auf die anderen und Du hast auch keine negativen Gefühle gegenüber deren Kindern. Im Grunde hast Du auch nichts gegen die Paare, die Du da siehst. Sie tun einfach, was sie dringend tun sollten: eine tolle Zeit mit ihren Kindern haben.

Vielleicht solltest Du Dir nicht soviele Gedanken bezüglich Vertrauen machen, denn erfahrungsgemäss fühlt man sich recht schnell vertraut mit seinem Partner. Das dauert nicht jahrelang (wielange wäre das denn?), wenn alles ansonsten gut passt.

Nur Mut!

Frohe Pfingsten,
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[/quote]

Danke für den Mut. Das tut immer gut.

Ich habe durchaus schon über eine Frau mit Kindern nachgedacht. Grundsätzlich wäre das für mich kein Problem. Solange die Kinder noch sehr klein sind, also bis 5 Jahre etwa, macht es für mich nichts aus. Jedoch weiß ich nicht wie solche Frauen, Mütter, auf einen sehr unerfahrenen Mann reagieren. Wenn jemand bereits in meinem Alter Kinder hat, so denke ich hat man bereits früh Erfahrungen mit Männer gesammelt. Ich weiß nicht ob ich da die Frau zufrieden stellen könnte. Zudem ist es auch eine große Umstellung gleich die Verantwortung für Kinder zu tragen. Jedenfalls denke ich schon das so eine Frau auch deutlich einfühlsamer sein kann, und auch die ein oder andere Abstriche bei der Partnerwahl macht. Zudem bin ich ja ein ganz einfühlsamer und treuer Mensch. Ich denke das kommt schon gut an. Zudem ist auch das Kind froh, einen Vater zu haben, der gerne Zeit mit einem verbringt und wo es sich darauf verlassen kann, dass man nicht so schnell das Weite sucht. Denn wenn mir das Kind mal vertraut, dann ist das für mich etwas sehr besonders. Es würde mich sehr Stolz machen und ich kann es dann auch nicht einfach enttäuschen.
Es hat also schon Vorteile, aber auch ein paar Probleme. Jedenfalls ist eine alleinerziehende Frau kein grundsätzlches Ausschlußkritierium. Nur leider, begegnen mir diese Frauen auch nicht so leicht. Da sie sicherlich stark eingebunden sind. Da müsste ich schon auf ein Zufall treffen.

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Re: Kinder und der Neid

Beitrag von Juniper » Sonntag 9. Juni 2019, 14:07

HenryD.Thoreau hat geschrieben:
Sonntag 9. Juni 2019, 13:28
Zudem ist es auch eine große Umstellung gleich die Verantwortung für Kinder zu tragen.

(...) Zudem ist auch das Kind froh, einen Vater zu haben, der gerne Zeit mit einem verbringt und wo es sich darauf verlassen kann, dass man nicht so schnell das Weite sucht.
Noch einmal: wenn du eine Beziehung mit einer alleinerziehenden Mutter hast, bist du der Partner der Mutter. Die Kinder haben einen Vater, ob er nun verstorben, ausgewandert oder getrennt mit/ohne regelmäßigem Kontakt ist.

Niemand sagt, dass das Verhältnis zu dem Kind nicht wichtig ist, dass der Freund der Mutter (vor allem, wenn zusammen gewohnt wird) auch eine wichtige Rolle im Leben des Kindes und bis zu einem gewissen Grad bei der Erziehung hat - soweit, wie es eben das Zusammenleben mit sich bringt. Aber das ist alles nicht "Vater sein".
Ich bin bereit für ein Abenteuer, sagte die Pusteblume.
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Re: Kinder und der Neid

Beitrag von Tania » Sonntag 9. Juni 2019, 14:57

Juniper hat geschrieben:
Sonntag 9. Juni 2019, 14:07
Niemand sagt, dass das Verhältnis zu dem Kind nicht wichtig ist, dass der Freund der Mutter (vor allem, wenn zusammen gewohnt wird) auch eine wichtige Rolle im Leben des Kindes und bis zu einem gewissen Grad bei der Erziehung hat - soweit, wie es eben das Zusammenleben mit sich bringt. Aber das ist alles nicht "Vater sein".
Ach, ich denke schon, dass neben einem nicht allzu engagierten biologischen Vater auch ein anderer Mann die Vaterrolle einnehmen kann. Ich bin lediglich nicht bereit, meine Kinder da irgendwelchen Experimenten auszusetzen.

Bin kürzlich jemandem begegnet, der zwar von der Mutter getrennt ist und auch schon in neuer Partnerschaft lebt, aber dennoch regelmäßig Zeit mit seinem "Stiefkind" verbringt. Und mein Onkel hat auch 4 Kinder, die zu ihm Papa sagen (und für deren Kinder ist er der Opi) - aber nur eins davon gezeugt. Und die zugehörigen Mütter sind beide schon lange verstorben ...

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Re: Kinder und der Neid

Beitrag von klecks » Sonntag 9. Juni 2019, 15:38

@Tania: ja, den Hinweis unterstütze ich sehr, dass Kinder weder Übungs-, noch Übungsobjekte sind. Sie sind Menschen aus Fleisch und Blut, mit denen sofort eine Beziehung in irgendeiner Form entsteht.
Allerdings erlebe ich in meiner eigenen Patchworkfamilie, dass es sehr kreative Möglichkeiten gibt, den tatsächlichen Beziehungen zwischen allen Beteiligten passende Bezeichnungen zu geben.

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Re: Kinder und der Neid

Beitrag von MFGMitleser » Sonntag 9. Juni 2019, 15:56

Tania hat geschrieben:
Sonntag 9. Juni 2019, 13:21
Auch wenn ich den Gedanken, alleinerziehende Frauen zu beglücken, natürlich sehr charmant finde - dem letzten Teil muss ich widersprechen. Du kannst mit einer Alleinerziehenden herumprobieren, was auch immer Du willst. Das sind erwachsene Frauen, die wissen, worauf sie sich einlassen.

Aber wenn es darum geht, bei den Kindern die Vaterrolle einzunehmen, dann bitte mit einem "JA, das will ich!", und nicht mit einem "na, ich probiere mal, wie ich mich dabei fühle". Denn für ein Kind reicht es völlig, einmal im Leben die wichtigste männliche Bezugsperson zu verlieren. Noch einen "Vater", der irgendwann feststellt, dass er doch nicht Vater sein will, brauchen sie echt nicht.

Du kannst natürlich gern probeweise am Familienleben teilhaben. Aber dann als Freund der Mutter - nicht als potentieller Vater. In die Rolle geh bitte im Interesse des Kindes erst, wenn Du Dir sicher bist.
Ich meinte mit dem Ausprobieren nicht eine "och ich versuchs mal, kann ja wieder gehen" Mentalität, sondern den Versuch (seinen), sich die ersehnte Familie über eine Frau zu "erarbeiten", den Kontakt in die Wege zu leiten, sich näher zu kommen, auch mit den Kindern gut zu verstehen. Bis das richtig sitzt und klappt, ist das für mich ein Probieren (sorry, ich kann das nicht besser beschreiben).

Du kannst auch bei einer Frau mit Kindern nicht verlangen, dass der neue Partner 100% in diese Umgebung passt, das meinte ich mit Ausprobieren. Es kann doch genauso sein, dass es scheitert, das ist kein Unterschied zu einer Single-Frau ohne Kinder. Klar, für die Kinder ist das nicht gerade toll.

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Re: Kinder und der Neid

Beitrag von MFGMitleser » Sonntag 9. Juni 2019, 16:05

HenryD.Thoreau hat geschrieben:
Sonntag 9. Juni 2019, 13:28
Danke für den Mut. Das tut immer gut.

Ich habe durchaus schon über eine Frau mit Kindern nachgedacht. Grundsätzlich wäre das für mich kein Problem. Solange die Kinder noch sehr klein sind, also bis 5 Jahre etwa, macht es für mich nichts aus. Jedoch weiß ich nicht wie solche Frauen, Mütter, auf einen sehr unerfahrenen Mann reagieren. Wenn jemand bereits in meinem Alter Kinder hat, so denke ich hat man bereits früh Erfahrungen mit Männer gesammelt.
Ich habe schon Dates mit alleinerziehenden Frauen gehabt, das Ergebnis ist tendentiell eher negativ.

In einem Fall wusste die Frau sehr genau, dass ich keine Erfahrungen hatte und hat mir das auch bei Mißfallen unverblümt gesagt. Da war nichts mit Sensibilität etc. Es war die Frau, die ihre kleine Tochter zum ersten Date mitbrachte, ohne dass klar war, ob wir uns überhaupt real so gut verstehen würden wie im Chat. Sie hat behauptet, sie hätte sich in mich verliebt (durch Chatten), was die Sache dann eher kaputtgemacht hat. Das Date war ein Reinfall.

Die zweite Frau wusste nichts von meinen Gefühlen und meiner Unerfahrenheit, ich habe ihr von meiner Unerfahrenheit nie etwas erzählt. Ich war einfach letztlich nicht ihr Typ. Obendrein war ihr Leben als Alleinerziehende geprägt von dem Versuch, privat allen Stress von sich fernzuhalten, insbesondere auch Verpflichtungen, irgendwo pünktlich hinzukommen.

Eine andere Frau mit bereits zwei Kindern liess sich kurz vor dem Date mit ihr von einem Bekannten schwängern, was sie aber nicht daran gehindert hat, mich "liebzuhaben".

Natürlich muss das alles nicht grundsätzlich so laufen, aber ich habe für mich entschieden, dass Frauen mit Kindern für mich nichts mehr sind.

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Re: Kinder und der Neid

Beitrag von VollAB » Dienstag 11. Juni 2019, 00:58

MFGMitleser hat geschrieben:
Sonntag 9. Juni 2019, 16:05
HenryD.Thoreau hat geschrieben:
Sonntag 9. Juni 2019, 13:28
Danke für den Mut. Das tut immer gut.

Ich habe durchaus schon über eine Frau mit Kindern nachgedacht. Grundsätzlich wäre das für mich kein Problem. Solange die Kinder noch sehr klein sind, also bis 5 Jahre etwa, macht es für mich nichts aus. Jedoch weiß ich nicht wie solche Frauen, Mütter, auf einen sehr unerfahrenen Mann reagieren. Wenn jemand bereits in meinem Alter Kinder hat, so denke ich hat man bereits früh Erfahrungen mit Männer gesammelt.
Ich habe schon Dates mit alleinerziehenden Frauen gehabt, das Ergebnis ist tendentiell eher negativ.

In einem Fall wusste die Frau sehr genau, dass ich keine Erfahrungen hatte und hat mir das auch bei Mißfallen unverblümt gesagt. Da war nichts mit Sensibilität etc. Es war die Frau, die ihre kleine Tochter zum ersten Date mitbrachte, ohne dass klar war, ob wir uns überhaupt real so gut verstehen würden wie im Chat. Sie hat behauptet, sie hätte sich in mich verliebt (durch Chatten), was die Sache dann eher kaputtgemacht hat. Das Date war ein Reinfall.

Die zweite Frau wusste nichts von meinen Gefühlen und meiner Unerfahrenheit, ich habe ihr von meiner Unerfahrenheit nie etwas erzählt. Ich war einfach letztlich nicht ihr Typ. Obendrein war ihr Leben als Alleinerziehende geprägt von dem Versuch, privat allen Stress von sich fernzuhalten, insbesondere auch Verpflichtungen, irgendwo pünktlich hinzukommen.

Eine andere Frau mit bereits zwei Kindern liess sich kurz vor dem Date mit ihr von einem Bekannten schwängern, was sie aber nicht daran gehindert hat, mich "liebzuhaben".

Natürlich muss das alles nicht grundsätzlich so laufen, aber ich habe für mich entschieden, dass Frauen mit Kindern für mich nichts mehr sind.

MFGMitleser.
Die Frage ist doch jetzt aber eher, ob das jetzt etwas mit dem Status "alleinerziehende Frau" zu tun hatte oder es lediglich ein individuelles Problem war.
Also ich glaube nicht, dass die genannten Probleme da so charakteristisch für alleinerziehende Frauen sind.

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Re: Kinder und der Neid

Beitrag von bettaweib » Dienstag 11. Juni 2019, 19:08

Um auf den Ursprungspost zurück zu kommen....

Ich habe mehrere Kolleginnen, die auch nie Kinder bekommen haben. Meist weil es biologisch leider nicht ging. Dafür haben sie trotzdem jeweils einen tollen Mann abbekommen, der sie so akzeptiert hat, wie sie sind und nicht nach einer anderen Frau Ausschau gehalten haben. Sie sind seit jahrzehnten mit ihren Männern glücklich zusammen.

Und es gibt ja auch noch Alternativen wie Pflegekinder oder Adoptivkinder. Eine ehemalige Mitschülerin von mir war ein Adoptivkind. Ich finde, es gibt schon soviele einsame Kinder in den Kinderdörfern und Heimen dieser Welt....ich hatte schon mit Anfang 20 den Wunsch ein Pflegekind aufzunehmen.

In einer Doku habe ich mal von einer reiferen Singlefrau erfahren, die in Nepal ein Waisenheim mit aufgebaut hat. Daher hat sie ihre zwei Adoptivkinder. Das Mädchen war damals 7 und der Junge glaube so 11 Jahre alt. Beide sind gut aufgewachsen und studierten später. Sie hat dann mit ihrem Engagement auch noch eine Schule in Nepal bauen lassen.

Was ich damit sagen will? Es ist nie zu spät noch Kinder-Träume zu verwirklichen.....
Bzw. Es geht auch glücklich ohne Kinder.
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Re: Kinder und der Neid

Beitrag von MFGMitleser » Mittwoch 12. Juni 2019, 19:03

VollAB hat geschrieben:
Dienstag 11. Juni 2019, 00:58
Die Frage ist doch jetzt aber eher, ob das jetzt etwas mit dem Status "alleinerziehende Frau" zu tun hatte oder es lediglich ein individuelles Problem war.
Also ich glaube nicht, dass die genannten Probleme da so charakteristisch für alleinerziehende Frauen sind.
Das waren ganz unterschiedliche Frauen, aus unterschiedlichen Gegenden, verschieden alt etc.

Ich bin da jetzt gebranntes Kind. Mehrere ganz unterschiedliche Versuche und nur Fehlschläge.

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Re: Kinder und der Neid

Beitrag von Tania » Mittwoch 12. Juni 2019, 19:30

VollAB hat geschrieben:
Dienstag 11. Juni 2019, 00:58
MFGMitleser hat geschrieben:
Sonntag 9. Juni 2019, 16:05

Ich habe schon Dates mit alleinerziehenden Frauen gehabt, das Ergebnis ist tendentiell eher negativ.

In einem Fall wusste die Frau sehr genau, dass ich keine Erfahrungen hatte und hat mir das auch bei Mißfallen unverblümt gesagt. Da war nichts mit Sensibilität etc. Es war die Frau, die ihre kleine Tochter zum ersten Date mitbrachte, ohne dass klar war, ob wir uns überhaupt real so gut verstehen würden wie im Chat. Sie hat behauptet, sie hätte sich in mich verliebt (durch Chatten), was die Sache dann eher kaputtgemacht hat. Das Date war ein Reinfall.

Die zweite Frau wusste nichts von meinen Gefühlen und meiner Unerfahrenheit, ich habe ihr von meiner Unerfahrenheit nie etwas erzählt. Ich war einfach letztlich nicht ihr Typ. Obendrein war ihr Leben als Alleinerziehende geprägt von dem Versuch, privat allen Stress von sich fernzuhalten, insbesondere auch Verpflichtungen, irgendwo pünktlich hinzukommen.

Eine andere Frau mit bereits zwei Kindern liess sich kurz vor dem Date mit ihr von einem Bekannten schwängern, was sie aber nicht daran gehindert hat, mich "liebzuhaben".

Natürlich muss das alles nicht grundsätzlich so laufen, aber ich habe für mich entschieden, dass Frauen mit Kindern für mich nichts mehr sind.

MFGMitleser.
Die Frage ist doch jetzt aber eher, ob das jetzt etwas mit dem Status "alleinerziehende Frau" zu tun hatte oder es lediglich ein individuelles Problem war.
Also ich glaube nicht, dass die genannten Probleme da so charakteristisch für alleinerziehende Frauen sind.
Sind sie auch nicht. Ich kenn ja naturgemäß paar Alleinerziehende ... und exakt keine davon hat je ihr Kind zum ersten Date mitgebracht, hält Verabredungen generell nicht ein (im Gegenteil - gerade wenn die Freizeit knapp ist, wird sie gut geplant) oder ließ sich je von einem "Bekannten" schwängern.

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