Ein schöner reißerischer Titel
Der ausnahmsweise leider berechtigt ist ...
10 Apps untersucht, darunter Grindr, Tinder, OKCupid.
135 Unternehmen erhalten darüber deine Daten.
Die Dating-Apps sind gesetzeswidrig. (Heute schreibt man freundlicherweise wie im Text: "verletzen die Gesetze". "Vor allem die DSGVO" - weil Lobbyisten es geschafft haben, dass wir dann denken: ach, na egal; ich dachte schon es geht um parkende Autos auf Radwegen oder ähnlich Ernstes). Leider sind die Gesetze und Zuständigkeiten so gestrrickt, dass man kaum was dagegen unternehmen kann (man rate, wieso ...) - außer, es nicht zu benutzen (und selbst dann ... aber scho mal deutlich reduziert).
"OKCupid" verscherbelt Informationen darüber, ob ihre Kunden schon mal Drogen genommen hatten, an mehr als 300 Partner aus der Werbeindustrie."
Ich nehm keine Drogen. Na, dann bin ich ja nicht betroffen. Mit anderen sensiblen Infos werden sie ja anders umgehen.
Nebenbei: Womit verdient WA sein Geld?
Propos: natürlich muss das alles nicht stimmen. Auch Forscher können Interessen vertreten. Bleibt immer noch die Frage, warum die App-Firmen soviel Kohle haben bzw. am Investorenmarkt bekommen, wenn sie den ganzen Service aus reiner Menschenfreundlichekeit kostenlos anbieten?