ich habe in den letzten Monaten und Jahren echt eine kleine Leidenschaft fürs Fahrradfahren entwickelt. Seitdem ich in NRW wohne (2017) bin ich mit einem recht alten Klapperrad unterwegs gewesen, das ich aber bis jetzt quasi jeden Tag genutzt habe, auch mal für sehr weite Strecken (z.B. 80 km). Nun, irgendwann verdient man auch mal etwas mehr Geld und kommt dann ebenfalls irgendwann an einem Punkt an, an dem man über größere Investitionen nachdenkt. Und da bin ich jetzt angekommen und habe mir mal ein E-Bike zugelegt.
Warum gleich ein Rad mit Unterstützung? Nun, ich hatte mir gedacht, weil ich halt sehr viel mit dem Rad unterwegs bin, wird mir so eine Unterstützung unter den Füßen noch vielfältigere Radtouren (vor allem weitere) bieten können und mich auch das ein oder andere mal um eine starke Steigung erleichtern. Gestern hab ich also die ersten Runden gedreht und bin ziemlich begeistert, das macht noch mal um einiges mehr Spaß. Was ich auch einfach schön finde ist, dass man die Unterstützung auch mal ausschalten kann und das Treten quasi kaum schwerer ist als bei meinem vorherigen Stammrad. Klar, das Beschleunigen ist wegen des Gewichts etwas anspruchsvoller, aber das Halten der Geschwindigkeit irgendwie überhaupt nicht anstrengender. Ich habe gestern allerdings eher städtische Strecken zurück gelegt und merke so langsam, wie grauenvoll ausgebaut unsere Radinfrastruktur ist. Ich sollte also mal schauen, ob ich die nächsten Tage nicht wieder mal den Rhein entlang radel.
Naja, stand jetzt ist ein E-Bike auf jeden Fall zu empfehlen.