Einige Sexarbeiterinnen küssen auch - auch Zungenküsse oder kuscheln. Manche auch nur "nach Sympathie".Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑09 Apr 2022 08:33Ist es denn dein alleiniger Wunsch eine Prostituierte zu finden? Ich glaube nicht, dass das dein Problem löst. Meines Erachtens küssen Prostituierte nicht.
Hab schon erlebt, dass ich gefragt habe, ob ich sie küssen darf und sie lächelnd auf ihre Wange gezeigt hat. Andere durfte ich nicht einmal berühren. Wieder andere haben mir nach wenigen Sekunden der Umarmung bereits ihre Zunge in den Hals gesteckt und nach dem Sex mit mir gekuschelt. Das Spektrum ist also sehr weit. Man muss halt ausprobieren, mit welcher Sexarbeiterin es schön ist und mit welcher nicht so sehr - wie bei einem Psychotherapeuten, wo man ja auch einige Probesitzungen macht.
Man kann imo auch durchaus einmal auf einschlägigen Portalen wie kaufmich.de etc. schauen.
Dort gibt es einige Damen, die explizit auch Service für Behinderte und Rentner anbieten. Dies kann man bei kaufmich.de z.B. extra in der Filtern eingeben. Aufgrund meiner Schädeldeformation, bevorzuge ich auch eher Damen, die solche Services anbieten, da ich mir erhoffe, bei ihnen auf weniger Resentiments wegen meiner Erscheinung zu stoßen.
Bezüglich der Frage: "Was bringt es?!", habe ich auch eine Meinung.
1. PaySex als therapeutische Hilfe
Wenn man von frühester Kindheit gezeigt oder gesagt bekommt, dass man zu abstoßend ist für eine Liebesbeziehung, fällt es schwer, sich überhaupt als sexuelles Wesen zu begreifen. Der Wunsch nach Intimität ist zwar da und ggf. sehr stark, aber inherent falsch, weil man eben "Abfall" ist, wie der Threadersteller es formuliert hat. Dadurch, dass man regelmäßig(!), wenn auch selten, sich selbst beim Sex erlebt, kann dieser Widerspruch imo ein wenig aufgeweicht werden. Die Sehnsüchte sind da, sie sind auch nicht falsch - nur hat man eben Pech in der genetischen Lotterie gehabt und findet keine Partnerin. Das ist eine andere Situation mit der man imo besser umgehen kann.
2. Druckabbau
Zum Druckabbau im engeren Sinne ist PaySex nicht geeignet, weil zu teuer. Aber es macht die Partnersuche deutlich einfacher, weil ich nicht mehr das Gefühl habe, meine Zeit zu vergeuden, einem Traum nachzujagen, der sich vielleicht niemals erfüllen wird. Außerdem wird der Fokus etwas gerade gerückt. Um es einmal bewusst abgeschmackt zu formulieren - man geht mit einer besseren Verhandlungsposition ins Dating, weil einfach mehr von den eigenen "Basics" erfüllt sind. Man hat regelmäßig Sex, auch wenn man von der Frau, die man toll findet mal wieder abgelehnt wird. Dadurch wird diese ganze Geschichte etwas entspannter und die Erwartungshaltung: "Ich muss jemanden finden, der mit mir schlafen will", rückt ein wenig in den Hintergrund.