Mixtape
Heute in einem Rutsch durchgespielt. Ist ein sehr schönes Coming-of-Age Adventure. Würde es als Mischung aus
Lost Records: Bloom & Rage und
What Remains of Edith Finch bezeichnen. Es ist ein audiovisuell sehr schön präsentierter interaktiver Film, aber es gibt keine Rätsel oder spielerischen Anspruch. Zumindest an einem Minispiel, wo man Steine über das Wasser flitschen lassen kann, bin ich ein wenig hängengeblieben.

Wenn ich einen Kritikpunkt habe dann, dass das Spiel in den 90ern spielt, die Hauptprotagonistin allerdings fast nur Oldies in ihrem Mixtape hat und keine zeitgenössische Musik. Und von den Liedern kannte ich nur "More than this" von Roxy Music, das kann aber auch an mir liegen. Es geht in dem Spiel kurz zusammengefasst um drei Teenager, die bevor die Hauptprotagonistin am nächsten Tag nach New York fliegt einen letzten Abend verbringen wollen und sich für eine große Party vorbereiten. Dabei gibt es immer wieder Rückblenden zu Ereignissen, die sie in den letzten Jahren erlebt haben. Ich hab das Spiel mit Kopfhörern gespielt, weil wenig verwunderlich sehr viel Musik in dem Spiel vorkommt. Technisch hatte ich auf der PS5 Pro keine Probleme. Das Spiel nutzt für die Animationen eine Stop-Motion-Technik vergleichbar mit
South of Midnight, nur dass sie sich hier nicht deaktivieren lässt. War nicht so meins, aber man gewöhnt sich dran. Optisch ist das Spiel gut gemacht, da steckt schon einiges an Budget drin. Der Umfang ist mit ca. drei Stunden aber überschaubar.
"The whole problem with the world is that fools and fanatics are always so certain of themselves, but wiser people so full of doubts."