Hier der Link (leider paywalled):
https://www.sueddeutsche.de/magazin/psy ... li.3531106
Anlass des Interviews mit Verena Bahlsen in der SZ ist das Erscheinen ihres ersten Buchs "Panikjahre". Da und in dem Interview geht es auch um Einsamkeit (ein Thema, das den meisten ABs sicherlich nicht fremd ist). Zudem erfährt man im Interview, dass sie bis 26 noch keinen Freund hatte und damit die hier übliche Definition eines ABs erfüllt. Sie spricht auch an, wie zumindest ihre Freundin Nanni das AB sein überhaupt nicht als Schlimm angesehen hat und "Die Sachen, die man allein im Dunkeln trägt, werden oft größer." Das entspricht auch ein bisschen meiner Erfahrung, dass es nicht so negative ausgelegt wird wie man glaubt.
Interessant ist auch, dass sie dann mit einem Mann ohne Job, ohne Geld, ohne soziales Umfeld und dafür mit psychischen Problemen zusammengekommen ist. Wird hier ja auch viel diskutiert, ob das eine Beziehung verhindert ... und vielleicht sind das immer noch Red Flags für die meisten Frauen, aber es gibt zumindest ausnahmen.
Vielleicht werde ich das Buch mal lesen.
Interview mit Verena Bahlsen in der SZ (Pay Wall)
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verticalist
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Re: Interview mit Verena Bahlsen in der SZ (Pay Wall)
Hätte ihre Freundin das auch gesagt, ginge es um einen Mann?verticalist hat geschrieben: ↑09 Sep 2026 16:50 ... Das entspricht auch ein bisschen meiner Erfahrung, dass es nicht so negative ausgelegt wird wie man glaubt.
Interessanter finde ich damit, das Fr. Bahlsens Beispiel offenbar zeigt, das in allen Gesellschaftsschichten ABs vorkommen. Und Reichtum, grosse Namen, ... kein Garant zu sein scheint, nicht AB zu sein. Aber vielleicht waren das bei ihr auch Hindernisse. Erfährt man was, wieso sie Abine war?
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Kolinatan
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Re: Interview mit Verena Bahlsen in der SZ (Pay Wall)
Das AB Thema scheint eher eine Begleiterscheinung zu sein und eher darum zu gehen, dass sie ihre Isolation aufgegeben hat, um wirklich mit Menschen in Verbindung zu kommen. Es geht in dem Interview viel darum, dass sie sich selbst nicht so gemocht hat, wie sie war und deshalb anderen etwas vorgespielt hat, wer sie meinte sein zu müssen.
Er hat mir gesagt: »Natürlich fühlst du dich einsam und isoliert. Du bist ja auch isoliert.« Der Coach hat mir erklärt, dass es zwei Verena-Versionen gibt. Die echte Verena. Und dann noch eine Art Papp-Verena, die immer gut drauf ist, extrovertiert, souverän. Immer wenn es um Kontakt mit anderen Menschen geht, schiebt die echte Verena diese Papp-Verena vor. Das Problem war nur: Wenn Menschen eine Verbindung zu dieser Papp-Verena aufbauen, fühlt die echte Verena dahinter gar nichts. Sogar wenn jemand gesagt hat, dass er mich mag, wusste ich ja eigentlich: Er spricht von jemand anderem.
Quelle: archive.ph