Berliner Morgenpost

Du hast eine Rezeption zum Thema "Absolute Beginner" in den Medien gelesen, gehört oder gesehen? Hier kannst Du einen Link dazu teilen sowie über den Inhalt diskutieren.
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Himbeere
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Berliner Morgenpost

Beitrag von Himbeere »

Das Leben ist kein Ponyschlecken.

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Wusel
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Re: Berliner Morgenpost

Beitrag von Wusel »

Ich habe mal rein gelesen. Also einiges stimmt natürlich...
ABs hätten oft Mobbing Erfahrungen und neigen dazu sich ihre Freizeit mit Computerspiele zu vertreiben.

Dann rät er (ein Psychologe) aber vom Online Dating ab.
Das würde ich auch, aber seine Begründung finde ich fragwürdig. AB's seinen auf dem Stand von Teenagern und würden dort gegenüber den erfahrenen Menschen nicht mithalten können...
Und der Prämisse, sollte man doch generell nur nach anderen unerfahren Menschen Ausschau halten. :gruebel:

Er gibt auch Therapie für AB's und gegen Ende des Artikels kippt das ganze etwas in eine Werbeanzeige über:

Insgesamt dauere die Therapie durchschnittlich sechs bis acht Monate, so der Psychologe. Dann würden viele Absolute Beginner eine erste Beziehung führen. „

Zuvor hat der Artikel noch festgestellt, dass alle erwachsenen Single im Schnitt Jahre bräuchten um eine Beziehung zu finden. Je älter, desto länger ... und nun sollen mit seiner Hilfe ABs überdurchschnittlich schnell erfolgreich werden können. Da ist mir zu viel versprochen...
Wenngleich ich mir vorstellen kann, dass solches Coaching dem ein oder anderen durchaus nützlich sein könnte.
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Vogel
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Re: Berliner Morgenpost

Beitrag von Vogel »

Himbeere hat geschrieben: ↑22.09.2026, 17:07 Falls jemand ein Abo hat: https://www.morgenpost.de/ratgeber-wiss ... tipps.html
Hier ist es ganz zu lesen:
https://archive.ph/yexFe
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Vogel
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Re: Berliner Morgenpost

Beitrag von Vogel »

Wusel hat geschrieben: ↑28.09.2026, 05:23 ...

Zuvor hat der Artikel noch festgestellt, dass alle erwachsenen Single im Schnitt Jahre bräuchten um eine Beziehung zu finden. Je älter, desto länger ... und nun sollen mit seiner Hilfe ABs überdurchschnittlich schnell erfolgreich werden können. Da ist mir zu viel versprochen...
Wenngleich ich mir vorstellen kann, dass solches Coaching dem ein oder anderen durchaus nützlich sein könnte.
Es gab glaub ich vor einigen Jahren schonmal hier ein Thread über ihn. Ich sehs auch eher kritisch.
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Re: Berliner Morgenpost

Beitrag von Deja-vu »

Danke, Vogel, für den Link.

Im Artikel wird auch wieder betont, was man hier nicht so gerne liest.
Es gibt auch Absolute Beginner, die aussehen wie Models.“ Doch für eine Beziehung sei viel mehr nötig als nur das Aussehen.
Vielmehr liegt hierin die Problematik:
Absolute Beginner sind laut Kaser oft introvertiert, nicht selten haben sie eine soziale Phobie oder depressive Verstimmungen und haben als Kinder Mobbing erlebt. „Sie gehen selten aus, verbringen viel Zeit daheim.
Da erkennen wir uns doch fast alle wieder, oder? ;)

Was mich an dem Artikel - bzw. dem Interview mit dem "Coach" - aber schon wieder richtig ankotzt:
Und wenn dann die Hobbys Computerspiele oder Fußballschauen sind – wo hat da eine Frau einen Platz beziehungsweise über was soll man beim Date mit ihr reden
Absolute Beginner müssen aber auch lernen, wie und wann man eine Frau berührt
Etc.

Das trieft nicht nur so vor Klischees, sondern blendet mal wieder völlig aus, dass es auch weibliche und queere ABs gibt. Die finden mal wieder nicht statt.

Einem Coach, der meint jemandem beibringen zu können, wann und wie man eine Frau berührt, würde ich eh nicht vertrauen. Denn jede Frau (jeder Mensch) ist nun einmal anders. Es gibt einfach kein Patentrezept, wie man mit jemandem umgeht, und ich halte es schon fast für fahrlässig, es so zu verkaufen.

Weiß ja nicht, ob dieser Danijel, sollte er noch immer Single sein, dieses Forum hier kennt. Ist vielleicht nicht unbedingt besser als so ein Coaching :mrgreen: , aber hier findet man zumindest ein paar differenziertere Meinungen und unterschiedliche Gedankengänge.
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Re: Berliner Morgenpost

Beitrag von Vogel »

Deja-vu hat geschrieben: ↑30.09.2026, 11:16 ...
Das trieft nicht nur so vor Klischees, sondern blendet mal wieder völlig aus, dass es auch weibliche und queere ABs gibt. Die finden mal wieder nicht statt.

Einem Coach, der meint jemandem beibringen zu können, wann und wie man eine Frau berührt, würde ich eh nicht vertrauen. Denn jede Frau (jeder Mensch) ist nun einmal anders. Es gibt einfach kein Patentrezept, wie man mit jemandem umgeht, und ich halte es schon fast für fahrlässig, es so zu verkaufen.
Beim ersteren stimme ich zu!

Beim letzteren hat er durchaus Recht - wann und wie berühre ich einen Menschen, um zu signalisieren, das man mehr will? Wann ist es gerechtfertigt, wann nicht? Das war doch hier auch schon Thema. Allerdings macht es doch auch den Eindruck, das wir MABs z.B. Frauen unangemessen berühren würden. Realistisch wäre wohl eher, das wir uns überhaupt nicht trauen, eine Frau zu berühren, selbst wenn wir es dürften. Und ja, das kann dann nur von ihr kommen.
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Wusel
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Re: Berliner Morgenpost

Beitrag von Wusel »

Vogel hat geschrieben: ↑30.09.2026, 12:17
Beim letzteren hat er durchaus Recht - wann und wie berühre ich einen Menschen, um zu signalisieren, das man mehr will? Wann ist es gerechtfertigt, wann nicht? Das war doch hier auch schon Thema. Allerdings macht es doch auch den Eindruck, das wir MABs z.B. Frauen unangemessen berühren würden. Realistisch wäre wohl eher, das wir uns überhaupt nicht trauen, eine Frau zu berühren, selbst wenn wir es dürften. Und ja, das kann dann nur von ihr kommen.
Ja na klar ist Berührung ein Thema.
Sei es auch nur um Klarheit zu bekommen, wo man beim Gegenüber steht.

Z.B. hätte ich etwas an Berührung bei einer Frau versucht, die mich schon lange zuvor in die Friendszone gesteckt hätte..
Wären meine körperlichen Annäherungsversuche definiert abgeblockt worden. Aber dann hätte ich Gewissheit gehabt. Gleichzeitig wollte ich die unbewusst vielleicht gar nicht haben und wollte mich stattdessen lieber an die Hoffnung weiter klammern, das daraus doch noch etwas entstehen könnte.

Ansonsten, da wo ich in der Vergangenheit eigentlich die höchsten Chancen hatte, einschließlich beim Entstehen meiner jetzigen Beziehung, wurden Phasen gegenseitiger leichter Berührungen ("Vorfühlen") etc. eigentlich direkt überspringen und es wurde direkt sehr kuschelig.
Die eigentliche Quintessenz ist hier für mich eher die, wenn ich in der Situation bin und denke, ich müsste mal aktiv Tuchfühlung suchen, wird daraus nicht mehr viel werden.

Ich hoffe das ist insofern verständlich, soll aber zeigen, dass ich bezüglich Berührungen, ja oder nein und wie richtig, auch keine endgültige Gewissheit habe.
Mir scheint es nur so, dass es als bewusst genutztes Instrument um Verlangen und Bindung beim Gegenüber zu erzeugen, nicht taugt, aber Klarheit schafft.

Passend dazu die Aussage einen weiblichen Bekannten, die es sehr unangenehm fand, dass ihr Date auf einmal "Händchen halten" wollte.. sie hat mitgespielt, fand das aber unangenehm. Weitere Dates gab es nicht.
Ich fand das interessant und habe das noch genauer wissen wollen und habe direkt gefragt, ob das Händchen halten für sie in Ordnung gewesen wäre, wenn ihr der Typ wirklich gefallen hätte.. Antwort sinngemäß: Ja dann wäre das gut gewesen.
Das war die Antwort die ich insgeheim erwartet hatte.. ihr Date hatte ohnehin keine ernsthafte Chance mehr und der gesuchte Körperkontakt hat das nur beschleunigt.
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Re: Berliner Morgenpost

Beitrag von Tania »

Vogel hat geschrieben: ↑30.09.2026, 12:17 Allerdings macht es doch auch den Eindruck, das wir MABs z.B. Frauen unangemessen berühren würden.
Wenn ich bei den ABs, die ich kennenlernen durfte, eine Gemeinsamkeit suchen würde, dann würde die Fähigkeit, eine Ablehnung wahrzunehmen, wohl weit oben auf der Liste stehen. Und wer diese Fähigkeit besitzt, der kann recht unbesorgt "soziale Berührungen" - also nicht-sexuellen Körperkontakt - initiieren. Entweder das Gegenüber mag es und reagiert nicht oder entgegenkommend - oder es reagiert ablehnend, dann lässt man es eben und ist ein Stück schlauer.
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Re: Berliner Morgenpost

Beitrag von Deja-vu »

Wusel hat geschrieben: ↑30.09.2026, 13:02 Ich hoffe das ist insofern verständlich, soll aber zeigen, dass ich bezüglich Berührungen, ja oder nein und wie richtig, auch keine endgültige Gewissheit habe.
Weil Menschen unterschiedlich sind und man nicht am Geschlecht festmachen kann, wer welche Aktion wie empfindet und wer in welcher Situation wie reagiert. Es mag vielleicht Tendenzen geben, die aber im Einzelfall nicht weiter helfen.
Man braucht eher ein Gefühl für das jeweilige Gegenüber.
Ist halt schwieriger als so eine allgemeine "Bedienungsanleitung", wie Coaches sie gerne geben.
Wusel hat geschrieben: ↑30.09.2026, 13:02 Passend dazu die Aussage einen weiblichen Bekannten, die es sehr unangenehm fand, dass ihr Date auf einmal "Händchen halten" wollte.. sie hat mitgespielt, fand das aber unangenehm. Weitere Dates gab es nicht.
Ich fand das interessant und habe das noch genauer wissen wollen und habe direkt gefragt, ob das Händchen halten für sie in Ordnung gewesen wäre, wenn ihr der Typ wirklich gefallen hätte.. Antwort sinngemäß: Ja dann wäre das gut gewesen.
Das war die Antwort die ich insgeheim erwartet hatte.. ihr Date hatte ohnehin keine ernsthafte Chance mehr und der gesuchte Körperkontakt hat das nur beschleunigt.
War es ein Blind Date? Denn wenn es mal wieder an der Optik lag, hätte das ja schon im Vorhinein klar sein können, und es hätte gar kein Date gegeben. :mrgreen:

Wieso hat sie dann überhaupt mitgespielt? Ist jetzt irgendwie das Gegenteil von Klarheit (für ihn).
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Re: Berliner Morgenpost

Beitrag von VonIchZuWir »

hab mir den Artikel jetzt auch mal durchgelesen. weiß nicht genau was ich von halten soll. In gewissem Maße kann ich eure Kritik dazu unterschreiben, dass es doch sehr einseitig geschrieben ist.

Zu: "Kaser rät Absoluten Beginnern von Dating-Apps dringend ab." - zumindest da würde ich, nur seitens Zitat, sagen, dass ich Dating-Apps nichts abkann. Nicht aus dem Grund den der Herr dort nennt (man sei auf dem Level eines 14 Jährigen... - finde den "Grund" absurd :D )
Sondern irgendwie... ich nutze die Apps immer mal wieder, seit paar Jährchen. Aber Matches (und somit die Möglichkeit auf Chats) kann ich an zwei Händen abzählen und insgesamt kam bisher nur 1 Date zustande (Treffen in einem Cafe, fand ich irgendwie insgesamt auch... komisch alles :D )

Aber diese Angst von demjenigen über den es in dem Bericht geht, kann ich nachvollziehen:
"„Ich habe Angst, dass ich ganz allein ende“, sagt der 34-Jährige traurig." - Die habe ich auch irgendwie.


Aber ja, diese Artikel ist irgendwie.. nicht rund bzw. vollständig. Ich hab das Gefühl, man hat nach einem Thema gesucht aber nur halbherzig recherchiert bzw. Inhalt zu erstellt. Keine Ahnung was man von halten soll.

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