otto, der Hardcore-AB......

Alles zu Deiner persönlichen Situation, Deinen Erlebnissen und was Dir auf dem Herzen liegt als Absoluter Beginner.
schmog

Re: otto, der Hardcore-AB......

Beitrag von schmog »

w82nrw hat geschrieben: Diese Erwartungshaltung habe ich nicht immer wenn ich mit einer Person mit Einschränkungen zu tun habe. Es geht mir nicht darum dass ich einem Partner nicht helfen will (ich denke dass man sich in einer Partnerschaft unabhängig von Einschränkungen gegenseitig hilft) aber ich finde dass diese Hilfe kein muss sein sollte. Ein Mann sollte in der Lage sein sein Leben selbstständig zu leben (damit meine ich nicht ohne Hilfe sondern selbstständig!)
Ich lebe schon seit Jahrzehnten selbstständig. (ausser ich bin das mit meiner Rente seit einigen Jahren nicht mehr?) :gruebel: :roll:

@otto

Zu deiner Ablehnung fällt mir nicht viel ein. Ich empfinde die Ablehnung und das Verhalten vieler Frauen bei dir als sehr verletzend und demütigend.
w82nrw

Re: otto, der Hardcore-AB......

Beitrag von w82nrw »

schmog hat geschrieben:Ich lebe schon seit Jahrzehnten selbstständig.
Ich hatte bei dir bisher auch nicht dieses Gefühl dass du Hilfe verlangst, bzw. davon ausgehst dass sie dir hilft. :vielglueck:
Optimist
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Re: otto, der Hardcore-AB......

Beitrag von Optimist »

w82nrw hat geschrieben: Ein Mann sollte in der Lage sein sein Leben selbstständig zu leben (damit meine ich nicht ohne Hilfe sondern selbstständig!)
Aber die Frauen kennen ihn doch kaum, woher wollen sie wissen ob er sein Leben selbstständig lebt? Das ist doch nur ein Vorurteil "Der ist behindert, also wird er nie arbeiten können und immer von anderen abhängig sein".
Vega hat geschrieben: Jemand anders eine brauchbare Idee?
Frauen finden, die solch ein Anblick nicht anwidert? Z.B. Krankenschwestern. Oder Frauen in ehemaligen Kriegsregionen, wo es nichts ungewöhnliches ist, wenn einem Mann ein Finger fehlt.
"The whole problem with the world is that fools and fanatics are always so certain of themselves, but wiser people so full of doubts."
w82nrw

Re: otto, der Hardcore-AB......

Beitrag von w82nrw »

Optimist hat geschrieben:
w82nrw hat geschrieben: Ein Mann sollte in der Lage sein sein Leben selbstständig zu leben (damit meine ich nicht ohne Hilfe sondern selbstständig!)
Aber die Frauen kennen ihn doch kaum, woher wollen sie wissen ob er sein Leben selbstständig lebt? Das ist doch nur ein Vorurteil "Der ist behindert, also wird er nie arbeiten können und immer von anderen abhängig sein".
Ich weiß es nicht, das ist richtig. Ich habe nur davon erzählt dass zumindest hier im Forum wenn ich Ottos Beiträge lese bei mir der Eindruck einer Erwartungshaltung entsteht. Dieser Eindruck führt tatsächlich dazu dass ich auf Abstand gehen würde.

Zur Verdeutlichung es ist NICHT seine Behinderung sondern das Gefühl dass bei mir entsteht. Vielleicht hat Otto tatsächlich die Erwartung das ihm geholfen werden muss/dass er Unterstützung braucht, vielleicht ist es nur sein Verhalten dass dieses Gefühl entstehen lässt.

Das Gefühl "ich brauche Hilfe von dir" hatte ich auch schon bei Nichtbehinderten Männern, umgekehrt habe ich es nicht bei allen Behinderten Männern mit denen ich zu tun habe.
Jelly Belly

Re: otto, der Hardcore-AB......

Beitrag von Jelly Belly »

Gibt es denn Möglichkeiten ein paar behinderte Frauen kennenzulernen? (Foren, Treffs, usw)
Die Rollstuhlfrau war doch nur eine dumme Gans, ich glaube, die meisten behinderten Frauen hätten ganz anders reagiert. Man müsste sich doch so viel besser in die andere Person hineinversetzen können.
Fragende

Re: otto, der Hardcore-AB......

Beitrag von Fragende »

Ich kenne jemanden, der die selbe Missbildung an den Händen hat. Ich finde nicht, dass dies abstoßend aussieht und dieser Mann ist auch verheiratet und hat zwei Töchter. Er betreibt eine Geflügelwirtschaft und verkauft seine Produkte auf dem Markt. Ganz ehrlich, ich war ziemlich erstaunt, wie geschickt er in manchen Dingen ist. Daher denke ich, dass die, die sich diesbezüglich angewidert zeigen einfach zu den Menschen gehören, die ich vorbehaltlos aussortieren würde. Schon eher kann ich mir vorstellen, so wie Otto das ja auch mal geäußert hat, dass sich eine Frau fragt, wie das ohne Finger denn mit den Zärtlichkeiten im Intimbereich funktionieren kann. Aber da denke ich, dass wenn eine Frau das Wesen eines Mannes liebt, die beiden auch eine Lösung für dieses Problem finden werden. Mir ergeht es aber wie w82nrw. Ich empfinde es auch so, dass zwischen den Zeilen immer Erwartungen mitschwingen. Und ich habe persönlich noch ein Problem mit Ottos Haltung, auch dann, wenn ich verstehen kann, dass dies für ihn das wichtigste Thema ist. Warum stellt er immer so seine Behinderung in den Vordergrund? Warum liegt sein Augenmerk nicht viel mehr auf dem, was er ist und was er kann? Das vermittelt so das Gefühl, dass er auch in einer Beziehung immer seine Behinderung in den Vordergrund stellen und sie dazu benutzen würde, seine Partnerin zu manipulieren.
otto-mit-o

Re: otto, der Hardcore-AB......

Beitrag von otto-mit-o »

Fragende hat geschrieben:Du erzählst immer nur von den Frauen, die sich abwenden. Eine Frage: Gibt es eigentlich auch Frauen, die sich nicht sofort abwenden, wenn sie deine Hände sehen? Vielleicht könnte es ja eine Lösung sein, unter diesen Frauen mehr Kontakt und später vielleicht auch Nähe zu suchen.
die, die ich online kennenlernte, hatten alle ein Problem damit. außer das manche es nicht sofort zugegeben haben, sondern den Kontakt haben einschlafen lassen.

und die, mit denen ich studiert habe, die hatten Partner oder kein Interesse (nicht, das ich das nicht schon abgecheckt hätte).
im Grunde gibts nicht viele Frauen in meinem Leben. die Freunde, die ich habe, sind ausnahmslos männlich.
zwar treff ich mich ab und zu mit ehemlaigen Kommilitoninnen, aber auch die sind halt, wie gesagt langjährig verpartnert.
Vega hat geschrieben:Ich frag mich halt wieso so viele Frauen bei Dir nicht "nur" Ablehnung signalisieren, sondern auch gleich so dermaßen verletztend überreagieren.
wenn ich sie online kennenlerne, mag das so sein, dass sie sich halt n anderes Bild von mir zurechtdenken, dem ich gar nicht entspürechen kann (auch ohne Handicap nicht).
bei allen anderen.... tja....
Vega hat geschrieben:"Behinderter" Typ macht mich an -> "Wie in aller Welt kann SOWAS es ÜBERHAUPT WAGEN, mich blablabla....."
das könnte es aber sein. man sieht den "Behinderten" und denkt sich gleich das aller schlimmste. also auch geistig nicht auf der Höhe, vielleicht sozial auffälliges Verhalten und sowas. das sind wohl die Dinge, die viele damit assoziieren.
auf besagter Party redete ich mit nem Typen, richtiger Brecher, früher Boxer. und der fragte mich, was ich denn so beruflich mache oder ob ich nur zuhause rumsitzen würde. als ich meinte, dass ich auch, wie meine Freund, Jura studiere, war er total baff. als ich dann noch meinte, ich würde an der Uni arbeiten, war er sprachlos. eigentlich auch ne Form von Geringschätzung, aber das ist wieder was anderes.
Vega hat geschrieben: Auch wenn es ziemlich unfassbar ist, aber so wie es scheint reagieren die Damen ja offensichtlich aus tiefster Seele empört darüber, dass Du es überhaupt bei ihnen probierst. Weil es - augenscheinlich - ihren eigenen Wert herabsetzen würde, wenn sie sich mit einem Mann mit Handicap abgeben. Das heißt Du hast in den Augen dieser Frauen einen erheblich geringeren Wert als den, den sie sich selbst beimessen. Und das gilt selbst für die Lady im Rolli. (Im Beispiel oben hat lediglich der "heiße" Typ einen vergleichbaren Wert gemessen am eigenen, die andern fallen alle durch's Raster).
ja, ich glaube dem gibts leider nichts mehr hinzuzufügen, denn genau das denke ich auch und kann ich durch Reaktionen bestätigen.
w82nrw hat geschrieben:Ich habe eine Weile überlegt ob ich das hier schreiben soll. Wenn ich die Beiträge von Otto lese, dann ensteht bei mir das Gefühl einer Erwartungshaltung: Du musst mir helfen. Wenn Otto durch seine Art und sein Verhalten bei den Frauen denen er begegnet ein ähnliches Gefühl produziert kann das manche Reaktionen erklären.
ich glaube, die Tatsache alleine impliziert das, nicht wie ich darüber rede.
sicher ist, dass ich niemals ganz selbstständig und ohne Hilfe leben kann. aber ich gehe halt nicht so drauf ein, damit eben das nicht entsteht.
aber meistens kommts bis dahin eh nicht, weil ja vorher schon allein der Tatsache wegen, das Ganze abgewürgt wird.
w82nrw hat geschrieben:Ein Mann sollte in der Lage sein sein Leben selbstständig zu leben (damit meine ich nicht ohne Hilfe sondern selbstständig!)
und wenn du das als Mann nicht kannst, tja, dann biste halt kein Mann. Hilfe zu benötigen heißt irgendwo immer vom Wert niedriger zu stehen, als der, der hilft.
und egal wie sovuerän man damit umgeht, es ist fast unmöglich dieses Gefühl nicht aufkommen zu lassen.
Optimist hat geschrieben:Aber die Frauen kennen ihn doch kaum, woher wollen sie wissen ob er sein Leben selbstständig lebt? Das ist doch nur ein Vorurteil "Der ist behindert, also wird er nie arbeiten können und immer von anderen abhängig sein".
ja, das ist halt das, was sehr weit verbreitet ist.

ich kann mich noch an eine Diskussion hier erinnern, wo eine Frau (mitlerweile nicht mehr da), die meinte, ein Mann mit Down-Syndrom können niemals studieren und wäre halt zu doof dafür. ich entgegnete, dass esin Spanien einen Mann gibt, der mit Down-Syndrom Lehrer wurde. tja, das glaubte sie nicht und wenn, dann müssten die Schüler ihm ja aufm Kopf rumtanzen.
aber das zeigt ja ne Tendenz.
w82nrw hat geschrieben:Das Gefühl "ich brauche Hilfe von dir" hatte ich auch schon bei Nichtbehinderten Männern, umgekehrt habe ich es nicht bei allen Behinderten Männern mit denen ich zu tun habe.
ich denke,da bist du ne Ausnahme. ich habe zumindest das Gefühl, dass der Tatsache wegen es schon bei vielen zum Ausschluss kommt.
irgendwo wurde ja schon mal diskutiert, ob ich bei einem Treffen mit einer Frau einfach ins Restaurant gehen sollte und mir von ihr einfach beim Essen schneiden helfen lassen sollte. ich würde sowas nicht tun, schon nicht um selber bloßgestellt zu werden, aber auch nicht um sie bloß zu stellen, wenn sies nicht machen will - warum auch immer.
aber es wird immer so sein, dass wenn es zu einer Beziehung kommt, sie nicht drum rum kommen wird, mir auch mal zu helfen.
außer sie würde es toll finden, sich daran zu ergötzen, wie was versuche, was ich nicht kann und mir dabei einen abbreche.

aber es wird trotzdem immer Dinge geben, die ich nicht machen können werde, und die vorallem bei einem möglichen Zusammenleben übernehmen muss.
das es auch andere Dinge gäbe, die ich gut könnte, das zählt dabei wohl nicht.
Jelly Belly hat geschrieben:Gibt es denn Möglichkeiten ein paar behinderte Frauen kennenzulernen? (Foren, Treffs, usw)
also was ich so lese, wollen die allermeisten Menschen mit einer Einschränkungen halt einen Partner ohne, damit sie sich selber nicht jeden Tag an ihre eigne Unvollkommenheit nicht erinnert werden. man kanns halt vor sich selbst ein bisschen leichter verleugnen oder nicht dran erinnert werden, wenn der Partner/ die Partnerin "normal" ist.
und naja, irgendwo kann ichs verstehen und sehe es auch n bisschen so. ich denke ja auch nicht ständig an mein Handicap, owhl ichs ja schon ständig vor mir habe.
Fragende hat geschrieben:Ganz ehrlich, ich war ziemlich erstaunt, wie geschickt er in manchen Dingen ist. Daher denke ich, dass die, die sich diesbezüglich angewidert zeigen einfach zu den Menschen gehören, die ich vorbehaltlos aussortieren würde.
ich hab ja auch nie behauptet nicht geschickt zu sein, aber manche Dinge gehen halt nicht, ohne das man zwei Hände zum greifen, halten oder was auch immer hat.
ich kann Dinge, die manch anderer nicht kann, die aber auch nicht zwangsweise notwendig wären, um selbstständig zu leben.
ich kann Möbel zusammenbauen, Löcher bohren, n Computer zusammenbauen. an anderen Dingen scheiterts aber.
Fragende hat geschrieben: Schon eher kann ich mir vorstellen, so wie Otto das ja auch mal geäußert hat, dass sich eine Frau fragt, wie das ohne Finger denn mit den Zärtlichkeiten im Intimbereich funktionieren kann.
das mit den Zärtlichkeiten ist ja nur ne Behauptung oder ein Vorurteil. Und damit nur vorgeschobener Blödsinn.
Fragende hat geschrieben:Und ich habe persönlich noch ein Problem mit Ottos Haltung, auch dann, wenn ich verstehen kann, dass dies für ihn das wichtigste Thema ist. Warum stellt er immer so seine Behinderung in den Vordergrund? Warum liegt sein Augenmerk nicht viel mehr auf dem, was er ist und was er kann? Das vermittelt so das Gefühl, dass er auch in einer Beziehung immer seine Behinderung in den Vordergrund stellen und sie dazu benutzen würde, seine Partnerin zu manipulieren.
ich stelle das nicht in den Vordergrund. ich könnte das genauso beiläufig erzählen, wie das ich mal Ü-Eier-Figuren gesammelt habe. es wird aber immer herausgepickt und gegen mich verwendet.
wenn ich immer schon höre "du kannst nicht zärtlich sein, wegen deiner Behinderung"..... dann hab ich das sicher nicht in den Vordergurnd gestellt.

die andere Alternative wäre eben, es zu verschweigen, es als normal anzusehen und die Frauen im Dunkeln tappen zu lassen. es mmuss für mich normal sein, also soll es verdammt nochmal auch ne Frau nicht zu interessieren haben.
und die Leute, die mich auf der Starße entgeistert angucken oder blöde anmachen, gibts ja auch.

ich kann mich daran erinnern, dass ich vor 5 oder 6 Jahren mal ne Biologin traf. der hatte ich das auch erzählt, sie traf sich aber trotzdem mit mir.
dann liefen wir durch die Stadt und begegneten son paar angetrunkenen Vollidioten. einer von denen muss wohl sowas wie "guck mal, da ist n Krüppel mit seiner Freundin" losgelassen haben, was ich nicht wahrgenommen habe. als die dann vorbeiwaren, meinte sie so "hast du gehört, was die meinten?" - ich so: "nö" - sie erzählte dann, was sie meinte gehört zu haben. ich kommentierte das nur mit "Idioten gibts halt überall, mach dir keine Gedanken". aber irgendwie war danach die durchaus nette Stimmung dahin.
und hinterher meinte sie dann, dass sie sowas nicht erleben will und mich auch nicht mehr treffen will.
schmog

Re: otto, der Hardcore-AB......

Beitrag von schmog »

otto-mit-o hat geschrieben: ich kann mich daran erinnern, dass ich vor 5 oder 6 Jahren mal ne Biologin traf. der hatte ich das auch erzählt, sie traf sich aber trotzdem mit mir.
dann liefen wir durch die Stadt und begegneten son paar angetrunkenen Vollidioten. einer von denen muss wohl sowas wie "guck mal, da ist n Krüppel mit seiner Freundin" losgelassen haben, was ich nicht wahrgenommen habe. als die dann vorbeiwaren, meinte sie so "hast du gehört, was die meinten?" - ich so: "nö" - sie erzählte dann, was sie meinte gehört zu haben. ich kommentierte das nur mit "Idioten gibts halt überall, mach dir keine Gedanken". aber irgendwie war danach die durchaus nette Stimmung dahin.
und hinterher meinte sie dann, dass sie sowas nicht erleben will und mich auch nicht mehr treffen will.
Das ist keine schöne Geschichte und erzeugt bei mir einen bitteren Nachgeschmack! :shock:
Blue Sky

Re: otto, der Hardcore-AB......

Beitrag von Blue Sky »

Ciffre Zero hatte kürzlich diesen "Musikerthread" eröffnet. Die ersten weiblichen Kommentare
befassten sich interessanterweise nicht mit Emotionen, sondern bezogen sich auf körperliche Aspekte.
Schöne Hände wären ein Zeichen für Attraktivität. Und bei den Musikern wurden ganz vorne Klavierspieler genannt.
Also Hände sind wohl irgendwie ein zentraler Aspekt...

Jedoch: Ich kann diese extremen Reaktionen nicht verstehen.

Ähnlich wie w82nrw habe ich mich manchmal gefragt, ob da noch mehr dabei sein könnte.
Regenbogen

Re: otto, der Hardcore-AB......

Beitrag von Regenbogen »

Ich würde das nicht schon im Profiltext erwähnen und dazu ein Foto einstellen wo man es sieht...

Dann müssten hier ja alle HC-ABs ins Profil schreiben "Achtung ich bin noch Jungfrau und hatte keinen Sex"

Otto kann ja ein Foto einstellen wo man seine Hand nicht sieht, z.B. Portait.
Oder ein Foto wo man es nicht direkt sieht, sondern man sieht dass Otto ein ganz normaler Mensch ist. z.B. ein Foto wo er grad bei einem Hobby ist.

Jeder soll sich doch von seiner besten Seite zeigen.

Dann beim Chat kann man erahnen wie die Frau charakterlich ist, und sie fragen wie sie mit sowas zurechtkäme.

Wenn sich rausstellt dass sie damit ein Problem hat kann man den Kontakt von sich aus beenden.

Wenn man den Eindruck hat es ist kein Problem für sie kann man ja Fotos tauschen.
Blue Sky

Re: otto, der Hardcore-AB......

Beitrag von Blue Sky »

Regenbogen hat geschrieben:Ich würde das nicht schon im Profiltext erwähnen und dazu ein Foto einstellen wo man es sieht...
Die Nummer hat er ja auch durch. Die Reaktionen waren nicht besser.
Regenbogen

Re: otto, der Hardcore-AB......

Beitrag von Regenbogen »

Man muss halt einen Mittelweg finden:

Nicht mit der Tür ins Haus fallen, aber auch nicht komplett verschweigen sondern die Frau vor dem ersten Date drauf vorbereiten.
sandrine

Re: otto, der Hardcore-AB......

Beitrag von sandrine »

Regenbogen hat geschrieben:
Dann beim Chat kann man erahnen wie die Frau charakterlich ist, und sie fragen wie sie mit sowas zurechtkäme.

Wenn sich rausstellt dass sie damit ein Problem hat kann man den Kontakt von sich aus beenden.

Wenn man den Eindruck hat es ist kein Problem für sie kann man ja Fotos tauschen.
Glaube ich nicht, dass man das erkennen kann. Sagen kann man viel, kaum einer outet sich freiwillig z.B. als Rassist, genauso werden wohl die wenigsten zugeben, dass sie ein Problem mit einem Partner hätten, der eine Behinderung hat. Was man sagt und wie man handelt sind zwei Paar Schuhe, jedenfalls bei vielen Menschen.

Ich denke, so wie Otto es schildert, hat er schon alles erdenkliche probiert. Seine Erzählungen gleichen Horrorszenarien; ich hätte z.B. nie gedacht, dass manche Leute so abfällig über einen sprechen, also direkt ins Gesicht. Ich finde aber auch Singlebörsen extrem oberflächlich (ohne freilich eigene Erfahrungen damit zu haben) aber sie müssen es ihrer Natur nach ja sein. Der vielversprechendste Weg wäre tatsächlich das Kennenlernen im Alltag, das präferiere ich sowieso und auch Otto hätte da eben viel eher die Möglichkeit, sich so zu präsentieren wie er ist. Man lernt sich einfach so kennen ohne dass da anfangs irgendwelche Absichten sind , es entwickelt sich alles natürlich und man muss sich nicht auf den Präsentierteller begeben. Der Nachteil ist natürlich, dass man weniger Menschen kennenlernt.

@Otto: dass es bis jetzt noch nicht so geklappt hat, da Bekannte/Freundinnen vergeben oder nicht interessiert sind - das Problem hat doch jeder. Es ist alles andere als einfach, den oder die Passende/n zu treffen, das gilt doch für alle. Und du bist mit 28 doch noch jung genug, bis hierhin war es vielleicht einfach Pech bzw. fehlendes Glück. Höchstwahrscheinlich läuft alles viel besser für dich, wenn du die Uni erst mal hinter dir hast, arbeitest, viele unterschiedliche Menschen triffst.
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Re: otto, der Hardcore-AB......

Beitrag von NeC »

Vega hat geschrieben:Jemand anders eine brauchbare Idee?
Genau wie w82nrw bin ich mir auch nicht ganz sicher, ob ich das hier so schreiben soll... aber da es hier auf den Tisch kommt und Otto anscheinend ja auch an Feedback interessiert zu sein scheint:

Also, nach allem was Otto so über sich und den Ablauf erzählt hat, finde ich das Verhalten zumindest der online kennengelernten Frauen tatsächlich gar nicht so überraschend. Bitte beachten: Ich finde das auch nicht gut (!), kann aber nachvollziehen wie es zu den teils heftigen Abwehrreaktionen kommt. Ich glaube zwei Dinge sind besonders entscheidend:


1.) Der Überraschungseffekt.
Haben ja andere hier auch schon genannt. Beim Online-Dating hat man immer erst mal eine Art Avatar-Bild des Gegenübers im Kopf, dass dann nach und nach durch Fakten verändert wird. Das erzeugt Überraschungen - die vorteilhaft sind, wenn sie positiv ausfallen, aber andernfalls sogar so weit reichen, dass man sich verarscht vorkommt. Wenn diese (negative) Überraschung dann noch im direkten Kontakt stattfindet, setzt das das Gegenüber noch zusätzlich unter sozialen Druck, was die Wahrscheinlichkeit zu extremen Reaktionen erhöht.

Mein Vorschlag: von Anfang an am besten sogar noch im Profil klar schreiben, was für ein Handicap Du hast. Potentielle Interessentinnen können sich so langsam an den Gedanken gewöhnen und schauen, was sie sich vorstellen können und was nicht. Vielleicht sogar eher leicht übertreiben, damit es im späteren Kontakt eher zu positiven Überraschungen kommt ("Was? Du kannst einen Computer zusammenbauen? Toll!"). Während des Kontakts dann nicht mehr selbst darauf zu sprechen kommen, höchstens noch ihre Fragen dazu beantworten. (= erzeugt das Gefühl, dass es für Dich normal ist, Du damit gut klar kommst, keine "Bemutterung" brauchst etc.)


2.) Deine spezielle Form der Behinderung.
Mir scheint Du willst es nicht wahr haben und manche Mädels hier haben sich auch schon eher beruhigend geäußert ("...nur weil ein paar Finger fehlen..."). Ich finde allerdings, dass die Hände für den Ausdruck der körperlichen Verbundenheit zwischen Mann und Frau ziemlich wichtig sind! Überlegt mal: praktisch alle zärtlichen, unterstützenden, beruhigenden Berührungen gehen von den Fingern aus. Händchen halten, ihr durchs Haar fahren, selbst beim im Arm nehmen lösen oft die Finger(-kuppen) das aus, was dem anderen eine Gänsehaut bzw. ein Glücksgefühl beschert.

Es ist natürlich richtig, dass man eigentlich die Hände/Finger dazu nicht braucht. Ich bin sehr sicher, dass Du genauso auch körperliche Nähe und Zärtlichkeiten geben kannst. Nur fühlt sich das für die Frau vermutlich etwas anders an, als es bei einem Mann mit 10 Fingern der Fall wäre. Und ich glaube, Du musst den Frauen viel Zeit geben, sich an diesen Gedanken erst zu gewöhnen. Vermutlich ist Dein Handicap leider für den Aufbau einer Liebesbeziehung hinderlicher als es eine faktisch schwerere körperliche Behinderung (z.B. ein fehlender Arm oder Bein) wäre.


otto-mit-o hat geschrieben:
Fragende hat geschrieben:Schon eher kann ich mir vorstellen, so wie Otto das ja auch mal geäußert hat, dass sich eine Frau fragt, wie das ohne Finger denn mit den Zärtlichkeiten im Intimbereich funktionieren kann.
das mit den Zärtlichkeiten ist ja nur ne Behauptung oder ein Vorurteil. Und damit nur vorgeschobener Blödsinn.
[...]
[Das Handicap] wird aber immer herausgepickt und gegen mich verwendet. wenn ich immer schon höre "du kannst nicht zärtlich sein, wegen deiner Behinderung"..... dann hab ich das sicher nicht in den Vordergurnd gestellt.
Nicht nur die Zärtlichkeiten im Intimbereich, sondern alle. Ich denke hier könntest Du versuchen besser zu verstehen, was in den betreffenden Frauen vorgeht, statt diese Idee lediglich als vorgeschobener Blödsinn vom Tisch zu wischen. Es ist nicht nur so, dass sich eine Frau auf Dich und Deine Situation einstellen muss - Ich denke Du müsstest bereit sein, das selbe auch für sie zu tun, d.h. versuchen die Dinge aus ihrer Perspektive zu sehen.
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Re: otto, der Hardcore-AB......

Beitrag von NeC »

Blue Sky hat geschrieben:
Regenbogen hat geschrieben:Ich würde das nicht schon im Profiltext erwähnen und dazu ein Foto einstellen wo man es sieht...
Die Nummer hat er ja auch durch. Die Reaktionen waren nicht besser.
Das stimmt leider.
Trotzdem denke ich, dass es sorum der bessere Weg ist.

Diejenigen, die es wirklich abschreckt (und sich sogar noch ohne Druck zu solch üblen Kommentaren hinreißen lassen), sind dann aber von vornherein aussortiert. Wer trotzdem Kontakt zu ihm aufnimmt, ist also schonmal eine vielversprechende Kandidatin. Natürlich werden es leider viel weniger sein als bisher ... Aber Otto erspart sich diese negativen Erfahrungen mit Mädels, die er vielleicht gerade vorher ein wenig lieb gewonnen hat.
Blue Sky

Re: otto, der Hardcore-AB......

Beitrag von Blue Sky »

sandrine hat geschrieben:Es ist alles andere als einfach, den oder die Passende/n zu treffen, das gilt doch für alle. Und du bist mit 28 doch noch jung genug, bis hierhin war es vielleicht einfach Pech bzw. fehlendes Glück. Höchstwahrscheinlich läuft alles viel besser für dich, wenn du die Uni erst mal hinter dir hast, arbeitest, viele unterschiedliche Menschen triffst.
Sorry, aber das ist exakt der falsche Ansatz.

Würde auch unterschreiben, dass man nix zwingen kann.
Aber wenn man nicht am Ball bleibt, dann stellt man irgendwann fest, dass die Zeit vertan ist.
sandrine

Re: otto, der Hardcore-AB......

Beitrag von sandrine »

Blue Sky hat geschrieben:
sandrine hat geschrieben:Es ist alles andere als einfach, den oder die Passende/n zu treffen, das gilt doch für alle. Und du bist mit 28 doch noch jung genug, bis hierhin war es vielleicht einfach Pech bzw. fehlendes Glück. Höchstwahrscheinlich läuft alles viel besser für dich, wenn du die Uni erst mal hinter dir hast, arbeitest, viele unterschiedliche Menschen triffst.
Sorry, aber das ist exakt der falsche Ansatz.

Würde auch unterschreiben, dass man nix zwingen kann.
Aber wenn man nicht am Ball bleibt, dann stellt man irgendwann fest, dass die Zeit vertan ist.
Hmm, ja, vielleicht. Aber wenn man immer nur Pech auf Onlinebörsen hat, zieht das doch nur runter. Irgendwann ist das Selbstbewusstsein total zertrümmert. Ich sage ja nicht, dass er nichts tun soll. Aber man könnte ja mal darüber nachdenken, neue Umgebungen aufzusuchen, wo man Menschen unverbindlich kennenlernt... Menschen, die vom Typ her anders sind, als die welche man bereits um sich hat (bei Otto Studentinnen z.B.) Vielleicht irgendeine alternative Szene... Sich überlegen, welcher Typ zu einem passen würde, was man sich vorstellt und dann Orte aufsuchen, wo es solche Leute gibt.
gone_girl

Re: otto, der Hardcore-AB......

Beitrag von gone_girl »

Hm. Es ist wirklich nicht ganz so easy, in einer dermaßen "verzwickten" Situation noch konstruktive Ratschläge zu erteilen...

Aber hast Du mal reflektiert, ob es neben Deinem Handicap vielleicht noch weitere Aspekte geben könnte, weshalb Deine Dates Dich regelmäßig abblitzen lassen? Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Dir wirklich alle Mädels NUR wegen des Handicaps 'nen Korb verpassen... vielleicht stellt's für manche auch einfach 'ne willkommene Ausrede dar? Bevor man sich die Mühe macht, ewig lang zu begründen, warum es sonst nicht passen könnte... sagt man dem Typen halt, dass man ein Problem mit seiner "Behinderung" hat. Und schon ist Ruhe im Karton :roll:

Ich kenne einfach soo viele Menschen (Freunde/Patienten, mit angeborenen/d. Unfälle erworbene, zum Teil wirklich schwerwiegende """entstellende""" Handicaps), die beziehungstechnisch völlig normale Leben führen. Sie haben allerdings - so vermute ich zumindest - im Laufe der Zeit gelernt, ihr Handicap durch andere Eigenschaften so sehr in den Hintergrund zu rücken, dass es für die Beziehungsanbahnung immer weniger relevant zu werden scheint.
Fragende

Re: otto, der Hardcore-AB......

Beitrag von Fragende »

Ich denke über das Outen, dass es nicht gut ist, dies schon im Profil der SB zu tun. Wenn man nämlich noch keinen Kontakt hatte, dann ist der Mensch noch nicht sympathisch genug, ihn trotzdem kennen lernen zu wollen. Ich denke, es ihr dann zu sagen, wenn du das erste Date vorschlägst, ist der bessere Weg. Du könntest ihr dann sagen, dass du sie gerne kennen lernen möchtest, dich aber auch davor fürchtest, wie sie auf dich reagieren wird, weil es da nämlich etwas gibt, das du ihr bislang verschwiegen hast. Ich finde, es kann keiner von dir erwarten, dass du alles sofort sagst und wenn du es ihr vor dem ersten Treffen rechtzeitig sagst, dann dürfte sie sich im Normalfall nicht veräppelt vorkommen.
otto-mit-o

Re: otto, der Hardcore-AB......

Beitrag von otto-mit-o »

Regenbogen hat geschrieben:Man muss halt einen Mittelweg finden:

Nicht mit der Tür ins Haus fallen, aber auch nicht komplett verschweigen sondern die Frau vor dem ersten Date drauf vorbereiten.
es komtm halt trotzdem auf das Gegenüber an, ob das gut oder schlecht aufgenommen wird, egal ob zur richtigen Zeit oder nicht
sandrine hat geschrieben:Der vielversprechendste Weg wäre tatsächlich das Kennenlernen im Alltag, das präferiere ich sowieso und auch Otto hätte da eben viel eher die Möglichkeit, sich so zu präsentieren wie er ist. Man lernt sich einfach so kennen ohne dass da anfangs irgendwelche Absichten sind , es entwickelt sich alles natürlich und man muss sich nicht auf den Präsentierteller begeben. Der Nachteil ist natürlich, dass man weniger Menschen kennenlernt.
grundsätzlich halte ich das auch für ne gute Variante, aber ich lerne kaum neue Menschen kennen und mein sozialer Zirkel ist klein.
und wie schon geschildert, bei der Party hab ichs versucht durch Smalltalk und wurde wieder mal abgestraft.
ich hab auch irgendwie das Gefühl, dass ich zu Frauen ein größere Distanz aufbaut, schon von vornherein. woran das liegt, kann ich mir nicht wirklich erklären. außer vielleicht, dass viele Frauen doch erstmal abchecken, ob man die Person vor sicht attraktiv oder akzeptabel findet (für was auch immer). aber viele Frauen reagieren sehr kühl und abweisend.
NeC hat geschrieben:Mein Vorschlag: von Anfang an am besten sogar noch im Profil klar schreiben, was für ein Handicap Du hast. Potentielle Interessentinnen können sich so langsam an den Gedanken gewöhnen und schauen, was sie sich vorstellen können und was nicht. Vielleicht sogar eher leicht übertreiben, damit es im späteren Kontakt eher zu positiven Überraschungen kommt ("Was? Du kannst einen Computer zusammenbauen? Toll!"). Während des Kontakts dann nicht mehr selbst darauf zu sprechen kommen, höchstens noch ihre Fragen dazu beantworten. (= erzeugt das Gefühl, dass es für Dich normal ist, Du damit gut klar kommst, keine "Bemutterung" brauchst etc.)
ich wage jetzt mal die Vermutung, dass es dann keine Kontakt mehr geben wird. sprich, das mir niemand mehr antwortet, wie jetzt seit ein paar Wochen.
NeC hat geschrieben:Nicht nur die Zärtlichkeiten im Intimbereich, sondern alle. Ich denke hier könntest Du versuchen besser zu verstehen, was in den betreffenden Frauen vorgeht, statt diese Idee lediglich als vorgeschobener Blödsinn vom Tisch zu wischen. Es ist nicht nur so, dass sich eine Frau auf Dich und Deine Situation einstellen muss - Ich denke Du müsstest bereit sein, das selbe auch für sie zu tun, d.h. versuchen die Dinge aus ihrer Perspektive zu sehen.
in den meisten Fällen ist es vorgeschoben oder ein Vorurteil.
aber wie soll ich mich auf ihre Perspektive einlassen, wenn sie alles abblockt? wenn sie den Kontakt abbricht?`oder sich nur aus Mitleid oder um ihre "Seele" zu beruhigen?
ich kann sagen, dass ichmich nie mit einer Frau traf, bei der ich eine relle Chance in der konkreten Situation hatte. und man merkt am Verhalten des Gegenübers, der Länge des Treffens und der Reaktion im Vorhinein schon ob man ne Chance hatte und es ein Date werden kann oder nicht.
NeC hat geschrieben:Es ist natürlich richtig, dass man eigentlich die Hände/Finger dazu nicht braucht. Ich bin sehr sicher, dass Du genauso auch körperliche Nähe und Zärtlichkeiten geben kannst. Nur fühlt sich das für die Frau vermutlich etwas anders an, als es bei einem Mann mit 10 Fingern der Fall wäre. Und ich glaube, Du musst den Frauen viel Zeit geben, sich an diesen Gedanken erst zu gewöhnen. Vermutlich ist Dein Handicap leider für den Aufbau einer Liebesbeziehung hinderlicher als es eine faktisch schwerere körperliche Behinderung (z.B. ein fehlender Arm oder Bein) wäre.
ich hätte kein Problem damit ein Frau Zeit zu geben, aber mir gibt ja niemand die Möglichkeit.
NeC hat geschrieben:Diejenigen, die es wirklich abschreckt (und sich sogar noch ohne Druck zu solch üblen Kommentaren hinreißen lassen), sind dann aber von vornherein aussortiert. Wer trotzdem Kontakt zu ihm aufnimmt, ist also schonmal eine vielversprechende Kandidatin. Natürlich werden es leider viel weniger sein als bisher ... Aber Otto erspart sich diese negativen Erfahrungen mit Mädels, die er vielleicht gerade vorher ein wenig lieb gewonnen hat.
am Anfang schien jede nett und offen. und wenn ich meinte, das mich Oberflächlichkeit und Vorurteile stören, dann bekam ich meist Zustimmung und die Beteuerung, dass sie das auch kacke finden.
aber die Bereitschaft gabs trotz meiner Behinderung bisher niemals.
und man kann solche Leute nicht aussortieren, weil es absolut keine Vorzeichen gibt oder Kritierien.
sandrine hat geschrieben:Aber man könnte ja mal darüber nachdenken, neue Umgebungen aufzusuchen, wo man Menschen unverbindlich kennenlernt... Menschen, die vom Typ her anders sind, als die welche man bereits um sich hat (bei Otto Studentinnen z.B.) Vielleicht irgendeine alternative Szene... Sich überlegen, welcher Typ zu einem passen würde, was man sich vorstellt und dann Orte aufsuchen, wo es solche Leute gibt.
in der Typfrage bin ich völlig flexibel, das ich nicht wirklich nur einen Typ Frau toll oder begehrenswert finde.
gut, ein paar Sachen setze ich eben auch voraus, aber das sind völlig normale Dinge.

die Frage ist halt, ob es einen Typ von Mensch gibt, der von Anfang an vorurteilsfreier ist und sich das am ehesten vorstellen kann. nur fällt mir das nichts zu ein.
gone_girl hat geschrieben:Aber hast Du mal reflektiert, ob es neben Deinem Handicap vielleicht noch weitere Aspekte geben könnte, weshalb Deine Dates Dich regelmäßig abblitzen lassen?
ich hatte noch nie ein Date. ich traf nur Frauen, für die klar war, dass ich keine Chance bei ihnen hatte.
manche mochten meinen Bart nicht;
manche mochten nicht, dass ich Jura studiere (von wegen Snob und so);
manche mochten nicht, dass ich nur 1,83m groß bin und nicht 1,85m;
manche mochten nicht, dass ich noch nie Sex hatte;
manche fanden meine "Art" nicht so toll (eine meinte wie als Behinderter überhaupt selbstbewusst sein kann, weil ich ja nichts habe, auf das sich dieses Selbstbewustsein aufbauen lässt. also muss es gefakt gewesen sein, so ihre Meinung)
gut, es mag auch sein, dass mich Frauen auch mal nicht s attraktiv fanden, aber da gabs ja auch schließlich keinen Kontakt mehr, von Anfang an.
eine meinte mal, meine Haare sehen doof aus..... ähm, ja, schwerwigender Grund

aber grundsätzlich waren alls Treffen vorbelastet.

die meisten sagen ja auch nicht, dass ich mit meinem Handicap an sich ein Problem haben. sondern eben die Klassiker Freunde, Zärtlichkeit oder einfach "BEhinderter sind nicht mein Typ". oder halt sowas wie "ich weiß damit nicht umzugehen, also hab ich drauf keine Lust"
Fragende hat geschrieben:Wenn man nämlich noch keinen Kontakt hatte, dann ist der Mensch noch nicht sympathisch genug, ihn trotzdem kennen lernen zu wollen.
ich hab manchmal Zweifel, ob das online überhaupt möglich ist sich so sympatisch zu sein, dass man sich trotzdem trifft. du kannst doch bei solchen Portalen wie in guter Onlineshop-Manier einfach auf das nächste Profil klicken und hast jemanden vor dir, der kein Handicap hat und somit irgendwie "besser" ist.
Fragende hat geschrieben:Ich denke, es ihr dann zu sagen, wenn du das erste Date vorschlägst, ist der bessere Weg. Du könntest ihr dann sagen, dass du sie gerne kennen lernen möchtest, dich aber auch davor fürchtest, wie sie auf dich reagieren wird, weil es da nämlich etwas gibt, das du ihr bislang verschwiegen hast. Ich finde, es kann keiner von dir erwarten, dass du alles sofort sagst und wenn du es ihr vor dem ersten Treffen rechtzeitig sagst, dann dürfte sie sich im Normalfall nicht veräppelt vorkommen.
grundsätzlich hab ich das audch immer so gemacht. aber ich denke an soviele Frauen, die dann sofort den Kontakt abgebrochen haben.
ich erinnere mich an durchaus ein paar Frauen, mit denen ich länger geschrieben habe, für die ich der tolle Mann war, die nach dem "Geständnis" sofort weg waren.