Abinen wollen kein (HC)AB ?

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NBUC
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Re: Abinen wollen kein (HC)AB ?

Beitrag von NBUC »

Lilia hat geschrieben:
Justus hat geschrieben:
Lilia hat geschrieben:Viele mABs finde ich überdurchschnittlich nett, das ist in meinen Augen eine gute Grundlage für eine Beziehung.
Eine Frau möchte keinen "netten Mann" sie möchte einen interessanten Mann der anderes ist als die anderen. Der sie begeistert. Nett steht gleich neben Next
Was du hier verwechselst, ist nett sein und kein Rückgrat haben. Man kann zu einer Frau supernett sein, ihr aber gleichzeitig klarmachen, dass man selbst nicht den Affen mit sich machen lässt. Das Stichwort heißt "Grenzen ziehen".
Grenzen ziehen wird es auch erst, wenn da quasi die Beziehung ausgehandelt wird.
Zum Grenzen setzen gehört eine Verhandlung und entsprechende Positionen, die abgewogen werden müssen. Das wird aber erst bei beiderseitigem Interesse akut.
Vorher geht es bei beiden Geschlechtern darum (den meines Erachtens extrem seltenen Fall spontanen gegenseitigen Verknallens unbeachtet) , den bisher noch uninteressierte(re)n Gegenpart von den (geschlechtsspezifisch unterschiedlich gewichteten) Qualitäten zu überzeugen.
Und das ist bei ihm eben nicht "Grenzen" setzen, sondern scheinbar "machen" - mit "machen" als die Situation kontrollieren und in als angenehm und angemessen empfundener Form zu gestalten.
Was eben auch entsprechende Erfahrung und ggf Mittel und/oder soziales Gewicht erfordert um dies leisten zu können.
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wenn ich nicht antworten sollte heißt das nicht, dass du Recht hast, sondern ich kein Internet!
Justus

Re: Abinen wollen kein (HC)AB ?

Beitrag von Justus »

Lilia hat geschrieben:
Justus hat geschrieben:
Lilia hat geschrieben:Viele mABs finde ich überdurchschnittlich nett, das ist in meinen Augen eine gute Grundlage für eine Beziehung.
Eine Frau möchte keinen "netten Mann" sie möchte einen interessanten Mann der anderes ist als die anderen. Der sie begeistert. Nett steht gleich neben Next
Was du hier verwechselst, ist nett sein und kein Rückgrat haben. Man kann zu einer Frau supernett sein, ihr aber gleichzeitig klarmachen, dass man selbst nicht den Affen mit sich machen lässt. Das Stichwort heißt "Grenzen ziehen".
Was heißt denn kein Rückgrat habe? Frauen fangen irgendwann an sich immer mehr rauszunehmen und behandeln einem ab einen bestimmten Zeitpunkt immer schlechter. Stellen sich dumm, als ob nichts gewesen wäre und fallen dann aus allen Wolken wenn man sie darauf anspricht. Nein das beziehe ich jetzt nicht nur auf die jüngsten Ereignisse von meiner Skype Bekanntschaft die ich einmal besucht habe. Solche Frauen habe ich in der Schulzeit kennengelernt, im Studium und bei Freundinnen von meinem Bruder und auf der Arbeit. Das schlimme daran ist das man es nicht merkt, weil man blind ist und diese Frauen nutzen das dann schamlos aus. Warum testen dann Frauen einen fortwährend egal wie gut man sie kennt ob man für sie den Affen macht. Ich mach das nicht.
NBUC
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Re: Abinen wollen kein (HC)AB ?

Beitrag von NBUC »

Grenzen setzen bei entsprechenden "Übergriffen" wäre ja ncoh vollkommen in Ordnung.

Aber die Tests erfordern ja scheinbar schon qualifizierten Widerstand und Profilbildung und eine "eigene Meinung", wenn mann selbst noch gar keinen Anlass sieht da irgendwo zu bremsen um irgendwelchen Ansprüchen zu genügen.

Wäre mir doch egal wo wir essen gehen, solange es da irgendetwas gibt was schmeckt oder welcher Film geschaut würde. Ich gehe da hin, weil es ein Erlebnis in angenehmer Begleitung werden soll.
Wenn ich Hunger habe koch ich selber oder gehe in einen Schnellimbiss und statt Kino gibt es ein Buch.
Ich komme hervorragend alleine klar, aber warum muss ich wenn etwas zu zweit gemacht werden soll dann zwingend "Kante zeigen" nur der Profilierung wegen? Wenn sie nicht dabei und mir wichtig wäre, wäre ich eh nicht hier. Warum also das zwanghafte Schauspiel irgendwelche belanglosen Details bestimmen zu wollen. Wenn da etwas ganz unpassend kommt melde ich mich schon.
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schmog

Re: Abinen wollen kein (HC)AB ?

Beitrag von schmog »

Frauen, Frauen Frauen ??? :gruebel:

Würde ich so denken wie viele MAB hier, müsste ich meine zwei lieben RL Kumpelfreundinen verfluchen und verdammen! :evil:
(Es ist für mich als alter MAB nicht immer ganz einfach, aber es geht relativ gut damit)
Es sind nicht ALLE Frauen einfach schlecht! 8-)
Hanna hat geschrieben:Was mir speziell bei einigen Jungs auffällt ist so ein beleidigter, wütender Unterton. Als ob sie grundsätzlich Anspruch auf Liebe (und vor allem Sex) hätten, und wenn der nicht erfüllt wird, kann das nur an der Schlechtigkeit des Weibes liegen. Ich glaube, die verwechseln da einfach etwas. Eine Beziehung unter Erwachsenen ist ja nicht so wie Mamas unerschütterliche Liebe. Sondern ein Geschenk – und wer will das schon jemandem überreichen, der das ganze unter „ranlassen“ verbucht? (S. 49)
Da ist etwas dran! :daumen:
Zuletzt geändert von schmog am 07.10.2014, 08:20, insgesamt 2-mal geändert.
Lilia

Re: Abinen wollen kein (HC)AB ?

Beitrag von Lilia »

@ NBUC und Justus:

Ich denke, Grenzen zu ziehen fängt schon viel früher an, nicht erst in einer Beziehung. Vielleicht habt ihr mal einen Lehrer gehabt, bei dem ihr wusstet, dass man mit ihm Spaß haben kann, aber ohne dass es ausgesprochen wurde, er bestimmte Dinge nicht duldet. Bei anderen Lehrern konnte man dagegen machen, was man wollte.
Ich kann euch nicht sagen, wie genau es funktioniert, dass man denkt, sich bei der einen Person mehr rausnehmen zu können als bei der anderen. Ich kann auch nicht genau sagen, was die beste Methode ist, deutlich zu machen, wo die eigenen Grenzen liegen. Wahrscheinlich frühzeitig auf Grenzüberschreitungen reagieren und es zu kommunizieren.
Justus hat mit Sicherheit recht, wenn er sich darüber beschwert, dass Frauen immer wieder austesten, wie weit sie bei einem Mann gehen können (ist übrigens nicht nur auf Frauen beschränkt). Leider sind Menschen eben so gestrickt. Es tut mir leid, wenn ich dem ein oder anderen da die Illusion raube, dass Menschen da auf ein friedliches Miteinander aus sind, aber ich denke, das liegt in der Natur des Menschen, immer wieder seine Position neu auszuloten, wir sind halt auch nichts anderes als nackte Affen.
NBUC
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Re: Abinen wollen kein (HC)AB ?

Beitrag von NBUC »

Mein Problem ist, dass Leute da Grenzen setzen, welche ich so noch gar nicht wahrnehme und das dann als Schwäche interpretieren.

Anderes Beispiel aus einem anderen Forum.
Da wurden Umzugs- oder PC-Hilfe als schwächliche Anbiederung eingestuft. Aber das mache ich auch bei Kumpels - solange es eben in meinen Zeitplan passt. Würde aber bei einem Shittest scheinbar dann als Weichei diagnostiziert werden.
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m13ab

Re: Abinen wollen kein (HC)AB ?

Beitrag von m13ab »

Ich denke, dass viele Männer im Forum nicht verstehen, dass man als Frau einen ganz normalen Durchschnittstypen zum Partner haben möchte.
Oh doch ! MABs sind ja schon per Definition kein normaler Durchschnittstyp !!
Lilia

Re: Abinen wollen kein (HC)AB ?

Beitrag von Lilia »

NBUC hat geschrieben:Mein Problem ist, dass Leute da Grenzen setzen, welche ich so noch gar nicht wahrnehme und das dann als Schwäche interpretieren.

Anderes Beispiel aus einem anderen Forum.
Da wurden Umzugs- oder PC-Hilfe als schwächliche Anbiederung eingestuft. Aber das mache ich auch bei Kumpels - solange es eben in meinen Zeitplan passt. Würde aber bei einem Shittest scheinbar dann als Weichei diagnostiziert werden.
Hilfe bei Umzug oder PC-Problemen biete ich auch an. Ich achte aber darauf, das Angebot einmal zu machen und dann abzuwarten.
Formulierung wäre: "Wenn du magst, kann ich dir bei xyz helfen. Hier ist meine Telefonnummer, kannst ja anrufen, wenn du mich brauchst."

Ich habe mal einem Kollegen beim Umzug geholfen. Das war soweit okay. Als er aber sagte, dass die alte Wohnung noch geputzt werden müsste, meinte ich, dass er das ja noch am nächsten Tag machen könnte - putzen könnte er ja auch alleine. Insofern habe ich ihm gezeigt, dass es für mich okay ist, ihm da zu helfen, wo Hilfe wirklich nötig ist, aber ich nicht seine Putzfrau bin.

Ich finde es daher okay, wenn du deine Hilfe mit Einschränkungen anbietest. Schlimm fände ich es nur, wenn du deine geplanten Freizeitaktivitäten für andere aufgibst.
Justus

Re: Abinen wollen kein (HC)AB ?

Beitrag von Justus »

Lilia hat geschrieben: Justus hat mit Sicherheit recht, wenn er sich darüber beschwert, dass Frauen immer wieder austesten, wie weit sie bei einem Mann gehen können (ist übrigens nicht nur auf Frauen beschränkt). Leider sind Menschen eben so gestrickt.
Was soll ich mit Menschen die mich vorwährend testen wie weit sie gehen können. Das ist für mich asozial. Will soll man sich auf solche Mensch jemals verlassen können.
m13ab hat geschrieben:
Ich denke, dass viele Männer im Forum nicht verstehen, dass man als Frau einen ganz normalen Durchschnittstypen zum Partner haben möchte.
Oh doch ! MABs sind ja schon per Definition kein normaler Durchschnittstyp !!
Ich bin normal! Die anderen habe alle einen Knacks, weil sie sich schlecht verhalten und ich nicht!
m13ab

Re: Abinen wollen kein (HC)AB ?

Beitrag von m13ab »

Grenzen ziehen wird es auch erst, wenn da quasi die Beziehung ausgehandelt wird.
Zum Grenzen setzen gehört eine Verhandlung und entsprechende Positionen, die abgewogen werden müssen. Das wird aber erst bei beiderseitigem Interesse akut.
Vorher geht es bei beiden Geschlechtern darum (den meines Erachtens extrem seltenen Fall spontanen gegenseitigen Verknallens unbeachtet) , den bisher noch uninteressierte(re)n Gegenpart von den (geschlechtsspezifisch unterschiedlich gewichteten) Qualitäten zu überzeugen.
Und das ist bei ihm eben nicht "Grenzen" setzen, sondern scheinbar "machen" - mit "machen" als die Situation kontrollieren und in als angenehm und angemessen empfundener Form zu gestalten.
Was eben auch entsprechende Erfahrung und ggf Mittel und/oder soziales Gewicht erfordert um dies leisten zu können.
Schwer zu verstehen, aber doch treffend beschrieben. Die meisten Forendamen begreifen scheinbar nicht, worin bei MAbs der wirkliche Haken liegt.
Lilia

Re: Abinen wollen kein (HC)AB ?

Beitrag von Lilia »

m13ab hat geschrieben:
Ich denke, dass viele Männer im Forum nicht verstehen, dass man als Frau einen ganz normalen Durchschnittstypen zum Partner haben möchte.
Oh doch ! MABs sind ja schon per Definition kein normaler Durchschnittstyp !!
Warum?
Ich bin noch nie geflogen. Aber das heißt ja nicht, dass ich das nicht könnte, wenn ich wollte. Und kann ich deshalb sagen, dass ich nicht dem Durchschnitt entspreche?

Was ich damit sagen will: ich kann es zulassen, dass dieses eine Detail mein Leben beherrscht, ich mich selbst aus der Menge der potenziellen Partner rausnehme. Dass man noch keine Beziehung hatte, heißt doch aber nicht, dass man es nicht könnte? Oder ziehst du dir diesen Schuh wirklich an? Wäre schade! Vor allem welche Frau sollte dich denn da noch vom Gegenteil überzeugen?
Tso

Re: Abinen wollen kein (HC)AB ?

Beitrag von Tso »

m13ab hat geschrieben:
Schwer zu verstehen, aber doch treffend beschrieben. Die meisten Forendamen begreifen scheinbar nicht, worin bei MAbs der wirkliche Haken liegt.
Müssen "sie" ja auch nicht. Und vice versa.
Heisenberg89

Re: Abinen wollen kein (HC)AB ?

Beitrag von Heisenberg89 »

Lilia hat geschrieben:Ich bin noch nie geflogen. Aber das heißt ja nicht, dass ich das nicht könnte, wenn ich wollte. Und kann ich deshalb sagen, dass ich nicht dem Durchschnitt entspreche?
Ein Unerfahrener gilt aber nun mal bei der Partnersuche als unnormal. Außerdem geht es auch nicht darum, ob man es sich zutraut, sondern das der Gegenpart darüber entscheidet, ob man dazu fähig bzw. geeignet ist. Daher auch:
Lilia hat geschrieben:Was ich damit sagen will: ich kann es zulassen, dass dieses eine Detail mein Leben beherrscht, ich mich selbst aus der Menge der potenziellen Partner rausnehme.
... nimmt man sich nicht selber aus dem Wettbewerb der potenziellen Partner heraus, sondern wird von der jeweiligen begehrten Person aussortiert.
Lilia hat geschrieben:Dass man noch keine Beziehung hatte, heißt doch aber nicht, dass man es nicht könnte?
Was heißt könnte? In der Lage sein eine Beziehung zu führen oder überhaupt die Möglichkeit zu haben eine Partnerschaft einzugehen? Wenn Letzteres der Fall ist, so kann ich von mir behaupten, dass ich in der Tat keine Beziehung eingehen kann, weil es schlicht keine Frau gibt, die mich als Partner in Betracht zieht. Den Schuh, dass mich keine Frau will, zieh ich mir gerne an, denn da muss man nichts schön reden.
zebulon

Re: Abinen wollen kein (HC)AB ?

Beitrag von zebulon »

Rosta hat geschrieben:
zebulon hat geschrieben:Ich finde das echt niedlich, dass Ihr Jungs glaubt, Ihr wüsstet wie die Frauen funktionieren, so als seien es Videorekorder, merkt aber gleichzeitig nicht, dass Euch genau das am allerwenigsten nützt.
Was sollte uns denn am Ende am meisten oder überhaupt nützen?
Die Einsicht dass alles unerklärbar ist weil wir alle individualistische Individualisten sind? :verwirrt:

Auch ein bisschen zu einfach gedacht.
Unbedingt darauf zu beharren ist mit Sicherheit der schlechteste aller Wege. Aber vielleicht müsst Ihr Buben einfach nur älter werden, Ihr werden dann schon merken, welches der Holzweg war.
Einsamer Igel

Re: Abinen wollen kein (HC)AB ?

Beitrag von Einsamer Igel »

NBUC hat geschrieben:Grenzen setzen bei entsprechenden "Übergriffen" wäre ja ncoh vollkommen in Ordnung.

Aber die Tests erfordern ja scheinbar schon qualifizierten Widerstand und Profilbildung und eine "eigene Meinung", wenn mann selbst noch gar keinen Anlass sieht da irgendwo zu bremsen um irgendwelchen Ansprüchen zu genügen.

Wäre mir doch egal wo wir essen gehen, solange es da irgendetwas gibt was schmeckt oder welcher Film geschaut würde. Ich gehe da hin, weil es ein Erlebnis in angenehmer Begleitung werden soll.
Wenn ich Hunger habe koch ich selber oder gehe in einen Schnellimbiss und statt Kino gibt es ein Buch.
Ich komme hervorragend alleine klar, aber warum muss ich wenn etwas zu zweit gemacht werden soll dann zwingend "Kante zeigen" nur der Profilierung wegen? Wenn sie nicht dabei und mir wichtig wäre, wäre ich eh nicht hier. Warum also das zwanghafte Schauspiel irgendwelche belanglosen Details bestimmen zu wollen. Wenn da etwas ganz unpassend kommt melde ich mich schon.
Wenn ein Mann meine Vorschläge ausbremst und Nein sagt und ich den Eindruck habe, er macht das jetzt nur, um Widerstand zu leisten und (ohne Not) eine eigene Meinung dagegen zu setzen... vermeintlich "meinen" Ansprüchen zu genügen... fände ich das ziemlich blöd. Also wie du sagst: Wenn kein Anlass da ist, irgendwas auszubremsen, dann muss man das auch nicht.

Andererseits sollte es ausgewogen sein. Mal macht sie einen Vorschlag und mal er. Bei meinem Ex war es über weite Strecken so, dass er einfach nur mit mir zusammen sein wollte. Wo und was war ihm völlig egal. Das hieß dann aber auch, dass ich immer überlegen musste, was wir machen. Immer ich! Irgendwann nervte das dann mal. Ich fragte ihn natürlich immer, was er gern möchte... Ach ja, weiß nicht, das klingt doch gut, was du gesagt hast!
Natürlich bin auch ich manchmal etwas planungsmüde und froh, wenn der Andere die Zügel in der Hand hat. Es sollte einfach ausgewogen sein. Und das wurde es dann ja auch, nachdem ich es mehrfach thematisiert und einfach mal aufgehört habe, die Planung für uns beide zu machen. Dann musste er was tun. Und siehe da, es ging!


"Ich bin flexibel und offen für deine Vorschläge." ist eine klare Ansage und klingt zumindest nicht desinteressiert.

"Ach ja, weiß nicht, das klingt doch gut, was du gesagt hast." klingt etwas desinteressiert und macht einen bei ständiger Wiederholung eher ärgerlich.

"Ich bin ein rückgratloses Weichei" hat mich erst mal zum lachen gebracht und dann zum grübeln, wie ernst ich das nehmen soll. ;)
NBUC hat geschrieben:Mein Problem ist, dass Leute da Grenzen setzen, welche ich so noch gar nicht wahrnehme und das dann als Schwäche interpretieren.

Anderes Beispiel aus einem anderen Forum.
Da wurden Umzugs- oder PC-Hilfe als schwächliche Anbiederung eingestuft. Aber das mache ich auch bei Kumpels - solange es eben in meinen Zeitplan passt. Würde aber bei einem Shittest scheinbar dann als Weichei diagnostiziert werden.
Ich weiß nicht, wie verbreitet "Shittests" tatsächlich sind. Ich hatte damit noch nichts zu tun.

Ein Mann, der mir Hilfe beim Umzug anbietet, ist für mich kein schwächlich sich anbiederndes Weichei. Ganz im Gegenteil. Ich fände das sehr aufmerksam und galant. (Auf der Suche nach einem Synonym für galant grad über den Vorschlag in MS Word gelacht. An erster Stelle: erotisch! Also nein, ich meine das im Sinne von höflich, ritterlich, zuvorkommend :mrgreen: )

Ich komme mir bisweilen selbst anbiedernd und blöde vor, wenn ich meine Hilfe anbiete und sie nicht angenommen wird. Ich mag es überhaupt nicht, jemandem mit einem Angebot hinterherzulaufen und würde das wohl normalerweise nicht machen. Aber ich hab gelernt, dass es Leute gibt, die würden das gern annehmen, stehen sich aber selbst im Wege. Meine alte Nachbarin hat eine gute Portion an Stolz. Sie will ihre Einkaufstaschen noch selbst die Treppen hochschleppen. Dabei ist es für mich kein Ding, die mal eben mitzunehmen, wenn ich eh nach oben will. Das hat Jahre gedauert... inzwischen "darf" ich ihr helfen. Aber sie hat ein schlechtes Gewissen deswegen und dann fühle ich mich auch schlecht. Neulich hat sie mir ohne Not was geschenkt. Ja, sie hätte da noch was über und bevor sie es wegwirft... :roll: Ja klar. Das ist die Generation: Schlag mich tot aber ich nehm keine Hilfe an, hart wie Kruppstahl.

Für mich ist das ein Zeichen von Verschlossenheit. Sie will nichts mit mir zu tun haben, will mir "nichts schuldig sein". Will nicht die Fronten aufweichen, wo sie sich doch solche Mühe gegeben hat, sie zu errichten. Die ersten Jahre hier hat sie mir zur Hölle gemacht! Wirklich... so ein Drache! Ich bin an dem Punkt einfach zu weich. Ich sehe, die braucht Hilfe. Und ich habe sicher keinen Helferkomplex. Ich finde es nur furchtbar unhöflich, zuzusehen, wie sie sich die Treppen raufquält und nicht mal eine freundliche Geste anzubieten. Zumal für mich nichts dabei ist.



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Re: Abinen wollen kein (HC)AB ?

Beitrag von NeC »

Lilia hat geschrieben:Justus hat mit Sicherheit recht, wenn er sich darüber beschwert, dass Frauen immer wieder austesten, wie weit sie bei einem Mann gehen können (ist übrigens nicht nur auf Frauen beschränkt). Leider sind Menschen eben so gestrickt. Es tut mir leid, wenn ich dem ein oder anderen da die Illusion raube, dass Menschen da auf ein friedliches Miteinander aus sind, aber ich denke, das liegt in der Natur des Menschen, immer wieder seine Position neu auszuloten, wir sind halt auch nichts anderes als nackte Affen.
Lilia, ich glaube Dir gerne, dass es durchaus viele Frauen gibt, die ihre Position auch in einer Liebesbeziehung immer wieder neu ausloten (wollen). Du stellst es jedoch hier so hin, als ob das alle so machen würden.

Man mag mich jetzt gern als etwas naiv betrachten, aber ich weigere mich das zu glauben! Eine Beziehung mit so einer Frau würde mir vermutlich langfristig keine Freude machen. Das Leben stellt schon so genug Anforderungen an einen, wo man sich behaupten und taktieren muss. Das brauch ich in einer Beziehung ganz sicher nicht auch noch!

Provokante These: Kommt dieses weibliche Verhalten vielleicht noch aus der "Heimchen am Herd"-Zeit? Wenn die Frau glaubt sich dem Mann unterordnen zu müssen, erscheint mir das (subtile) Grenzen ausloten sinnvoller. Bei einer wirklich gleichberechtigten Beziehung finde ich, dass man einfach offen miteinander reden kann und sollte.
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Re: Abinen wollen kein (HC)AB ?

Beitrag von Einsamer Igel »

NeC hat geschrieben: Man mag mich jetzt gern als etwas naiv betrachten, aber ich weigere mich das zu glauben! Eine Beziehung mit so einer Frau würde mir vermutlich langfristig keine Freude machen. Das Leben stellt schon so genug Anforderungen an einen, wo man sich behaupten und taktieren muss. Das brauch ich in einer Beziehung ganz sicher nicht auch noch!
Dem kann ich mich nur anschließen.
NeC hat geschrieben:Bei einer wirklich gleichberechtigten Beziehung finde ich, dass man einfach offen miteinander reden kann und sollte.
Damit hast du ein endloses Thema angeschnitten. Nix wie weg. :shock:
Justus

Re: Abinen wollen kein (HC)AB ?

Beitrag von Justus »

NeC hat geschrieben: Provokante These: Kommt dieses weibliche Verhalten vielleicht noch aus der "Heimchen am Herd"-Zeit? Wenn die Frau glaubt sich dem Mann unterordnen zu müssen, erscheint mir das (subtile) Grenzen ausloten sinnvoller. Bei einer wirklich gleichberechtigten Beziehung finde ich, dass man einfach offen miteinander reden kann und sollte.
Eine Frau die ihre Rolle kennt würde so ein scheiß nicht abziehen. Dieses Verhalten entspricht doch mehr der "neuen selbstbewussten Frau" die aber in Wirklichkeit gar kein positives Selbstwertgefühl besitzt.
NBUC
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Re: Abinen wollen kein (HC)AB ?

Beitrag von NBUC »

Die Shittests dürften einfach der Auswahl geschuldet sein. Und wie die Männer haben auch die Frauen die Übersicht und Orientierung völlig verloren und schießen jetzt in wildem Aktionismus in der Gegend rum um vielleicht einen irgendwie geeigneten Hinweis zu erhaschen.

Sieht man bei vielen Stellenangeboten ja auch. Der Personaler hat keine Ahnung, was der Betrieb wirklich braucht, muss aber seinen Hintern decken keinen Falschen einzustellen ... .
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wenn ich nicht antworten sollte heißt das nicht, dass du Recht hast, sondern ich kein Internet!
Justus

Re: Abinen wollen kein (HC)AB ?

Beitrag von Justus »

NBUC hat geschrieben:Die Shittests dürften einfach der Auswahl geschuldet sein. Und wie die Männer haben auch die Frauen die Übersicht und Orientierung völlig verloren und schießen jetzt in wildem Aktionismus in der Gegend rum um vielleicht einen irgendwie geeigneten Hinweis zu erhaschen.
Ich versteh schon das man irgendwann anfängt eine Hürde aufzubauen wenn man von jeden Hans Dampf angesprochen wird und die "Idioten" von den interessanten Kandidaten aussortieren möchte. Warum man das später noch immer macht versteh ich nicht.

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