Wenn du jemanden gut kennst, weißt du doch, wo seine Grenzen sind. Insofern gibt es eine Kennenlernphase, in der du natürlich auch die Grenzen des anderen auslotest, danach brauchst du das nicht mehr (oder es sollte jedenfalls so sein).NeC hat geschrieben:Lilia, ich glaube Dir gerne, dass es durchaus viele Frauen gibt, die ihre Position auch in einer Liebesbeziehung immer wieder neu ausloten (wollen). Du stellst es jedoch hier so hin, als ob das alle so machen würden.Lilia hat geschrieben:Justus hat mit Sicherheit recht, wenn er sich darüber beschwert, dass Frauen immer wieder austesten, wie weit sie bei einem Mann gehen können (ist übrigens nicht nur auf Frauen beschränkt). Leider sind Menschen eben so gestrickt. Es tut mir leid, wenn ich dem ein oder anderen da die Illusion raube, dass Menschen da auf ein friedliches Miteinander aus sind, aber ich denke, das liegt in der Natur des Menschen, immer wieder seine Position neu auszuloten, wir sind halt auch nichts anderes als nackte Affen.
Man mag mich jetzt gern als etwas naiv betrachten, aber ich weigere mich das zu glauben! Eine Beziehung mit so einer Frau würde mir vermutlich langfristig keine Freude machen. Das Leben stellt schon so genug Anforderungen an einen, wo man sich behaupten und taktieren muss. Das brauch ich in einer Beziehung ganz sicher nicht auch noch!
Provokante These: Kommt dieses weibliche Verhalten vielleicht noch aus der "Heimchen am Herd"-Zeit? Wenn die Frau glaubt sich dem Mann unterordnen zu müssen, erscheint mir das (subtile) Grenzen ausloten sinnvoller. Bei einer wirklich gleichberechtigten Beziehung finde ich, dass man einfach offen miteinander reden kann und sollte.
Ich stimme dir auch insofern zu, dass man in einer Partnerschaft offen miteinander reden sollte, auch sollte ein gewisses Maß an Respekt vorhanden sein. Aber wie gesagt, Respekt muss man sich leider erst erarbeiten.