Warum ich mich an die Einsamkeit gewöhnt habe

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ERSTER BEITRAG DES THEMAS
Arrow

Warum ich mich an die Einsamkeit gewöhnt habe

Beitrag von Arrow »

Jeden Tag stehe ich morgen um 8,9 Uhr auf.
Dann gehe ich meist arbeiten. Dann Abends wieder zuhause, was essen , duschen und tV oder serien schauen und im interet surfen.
Am wochenende mache ich den Haushalt und sonst das selbe wie unter der Woche Abends.
Wegehen tue ich kaum noch, Geld hab ich eh kaum. Freunde auch nicht wirklich.
Da ich nimmer so jung bin wird das wol auch nix mehr.
UNd so ziehen die Wochen , mOnate und Jahre sinnlos an mir vorbei.

Aber irgendwie will ich auch nix mehr änderen. Außerdem mage ich es nicht wenn man sehr geordneter Tagesplan verändert wird, da kriege ich schon Panik.

Ich bin das was man ein Vorzeige HCAB nennt. MEnschen die vor Lauter Einsamkeit irgendwann komisch werden und nimmer gesellschaftsfähig sind.

ERSTER BEITRAG DES THEMAS
Rosta

Re: Warum ich mich an die Einsamkeit gewöhnt habe

Beitrag von Rosta »

Ohne Zwischenerfolge gibt man halt irgendwann auf und richtet sich in sein persönliches Eigenbrötlernest ein...
zebulon

Re: Warum ich mich an die Einsamkeit gewöhnt habe

Beitrag von zebulon »

Arrow hat geschrieben:Ich bin das was man ein Vorzeige HCAB nennt. MEnschen die vor Lauter Einsamkeit irgendwann komisch werden und nimmer gesellschaftsfähig sind.
Ich habe ein paar Jährchen länger durchgehalten, aber ich vermute bei mir ist es auch bald so weit!
Der Essi

Re: Warum ich mich an die Einsamkeit gewöhnt habe

Beitrag von Der Essi »

Arrow hat geschrieben:Da ich nimmer so jung bin wird das wol auch nix mehr.
Unter 30 ist Aufgeben verboten! Such dir eine Freizeitaktivität oder irgendwas, das dich unter Leute bringt. Und am besten einen Psychotherapeuten oder irgendwen, der dir hilft, deine Gesellschaftsfähigkeit aufrecht zu erhalten bzw. wieder herzustellen.
Ein geordneter Tagesablauf ist doch super. Da kannst du vielleicht noch das ein oder andere unterbringen. Ich weiß, Arbeit schlaucht. Besonders der Weg hin und zurück. Wär's nicht schön, wenn du dich auf etwas am Abend freuen könntest? Ich meine, auf etwas Neues?
Lisa

Re: Warum ich mich an die Einsamkeit gewöhnt habe

Beitrag von Lisa »

Der Essi hat geschrieben:Unter 30 ist Aufgeben verboten!
+1 (siehe meine Signatur!)
Corp.INC

Re: Warum ich mich an die Einsamkeit gewöhnt habe

Beitrag von Corp.INC »

+1 TE nur das ich nicht aufgegeben habe.

Habe mich auch schon an alles gewöhnt. Ich glaube 2010 war mein letztes gutes Jahr. Danach nur noch ohne nennenswerte soziale Kontakte bis heute dahinvegetiert. Ich muss mir langsam Selbstbräuner besorgen, weil es halt sehr auffällig ist, dass ich so hell bin. Diese Woche wurde ich "käsig" genannt. Sie war auch nicht viel dunkler.
Druidenandi

Re: Warum ich mich an die Einsamkeit gewöhnt habe

Beitrag von Druidenandi »

Man kann sich daran gewöhnen aber du solltest nicht aufgeben zu versuchen es zu ändern. Wenn dir tatsächlich die Motivation fehlt kann ich Dir wie die Vorschreiber nur empfehlen dir Psychologische Hilfe zu suchen.
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Re: Warum ich mich an die Einsamkeit gewöhnt habe

Beitrag von Himbeere »

Arrow hat geschrieben:J
Da ich nimmer so jung bin wird das wol auch nix mehr.
UNd so ziehen die Wochen , mOnate und Jahre sinnlos an mir vorbei.
Hätte ich bis vor ein paar Monaten wahrscheinlich auch unterschrieben. Aber dann bin ich krank geworden. Ich hätt es um ein Haar nicht gepackt. Und da habe ich gesehn dass ein ganz normales Leben ohne große Aufregungen und ohne Einschränkungen ein riesiges Geschenk ist. Wenn du mal so schwach bist, dass du kaum mehr vom Bett ins Bad laufen kannst, dann weisst du was ich meine. Heute wünsch ich mir den alten Zustand zurück, obwohl die Chancen gut stehen, dass ich wieder gut auf die Beine kommen, wenn auch nicht so wie vorher. Andererseits habe ich riesiges Glück, dass ich noch da bin und das darf ich nicht vergessen. Immerhin weiß ich jetzt, wie schnell alles vorbei sein kann, und komischerweise habe ich jetzt manchmal urplötzlich kleine Momente, wo ich platzen könnte, so froh bin ich. Das kann passieren, wenn ich einen Eisbecher mit Sahne und Schokoladensoße kriege oder ich auf dem Sofa bin und nichts mehr vor habe, oder wenn etwas gut riecht. Das kommt einfach so.
Wer bestimmt schon, was sinnlos ist und was sinnvoll. Du kannst ein glückliches Leben führen, oder von mir aus ein lebendiges Leben, ein lebenswertes, egal ob du AB bist oder Casanova oder sonstwas. Es ist echt nicht von Bedeutung. Such dir einfach Menschen, die du magst und mit denen du gern zusammen bist, mach, was dir gut tut und blinzel ab und zu mal in die Sonne. Sie scheint nämlich auch für dich! :frech2:
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Re: Warum ich mich an die Einsamkeit gewöhnt habe

Beitrag von Strange Lady »

Himbeere hat geschrieben:
Arrow hat geschrieben:J
Da ich nimmer so jung bin wird das wol auch nix mehr.
UNd so ziehen die Wochen , mOnate und Jahre sinnlos an mir vorbei.
Hätte ich bis vor ein paar Monaten wahrscheinlich auch unterschrieben. Aber dann bin ich krank geworden. Ich hätt es um ein Haar nicht gepackt. Und da habe ich gesehn dass ein ganz normales Leben ohne große Aufregungen und ohne Einschränkungen ein riesiges Geschenk ist. Wenn du mal so schwach bist, dass du kaum mehr vom Bett ins Bad laufen kannst, dann weisst du was ich meine. Heute wünsch ich mir den alten Zustand zurück, obwohl die Chancen gut stehen, dass ich wieder gut auf die Beine kommen, wenn auch nicht so wie vorher. Andererseits habe ich riesiges Glück, dass ich noch da bin und das darf ich nicht vergessen. Immerhin weiß ich jetzt, wie schnell alles vorbei sein kann, und komischerweise habe ich jetzt manchmal urplötzlich kleine Momente, wo ich platzen könnte, so froh bin ich. Das kann passieren, wenn ich einen Eisbecher mit Sahne und Schokoladensoße kriege oder ich auf dem Sofa bin und nichts mehr vor habe, oder wenn etwas gut riecht. Das kommt einfach so.
Wer bestimmt schon, was sinnlos ist und was sinnvoll. Du kannst ein glückliches Leben führen, oder von mir aus ein lebendiges Leben, ein lebenswertes, egal ob du AB bist oder Casanova oder sonstwas. Es ist echt nicht von Bedeutung. Such dir einfach Menschen, die du magst und mit denen du gern zusammen bist, mach, was dir gut tut und blinzel ab und zu mal in die Sonne. Sie scheint nämlich auch für dich! :frech2:
Mensch, das hört sich ja gar nicht gut an, Himbeere. Hoffe, dass es dir bald besser geht und du wieder gesund und munter am Leben teilhaben kannst. :vielglueck:
“Happiness is like a butterfly: The more you chase it, the more it will elude you. But if you turn your attention to other things, it will come and sit quietly on your shoulder.”
Henry David Thoreau
Lisa

Re: Warum ich mich an die Einsamkeit gewöhnt habe

Beitrag von Lisa »

@Himbeere: Oh, das klingt schlimm! Aber du bist schon auf dem Weg der Besserung, wenn ich dich richtig verstanden habe? Hoffentlich bist du bald wieder gesund! Auch von mir: :vielglueck:
Sorcier Vaudou

Re: Warum ich mich an die Einsamkeit gewöhnt habe

Beitrag von Sorcier Vaudou »

Himbeere hat geschrieben: Hätte ich bis vor ein paar Monaten wahrscheinlich auch unterschrieben. Aber dann bin ich krank geworden. Ich hätt es um ein Haar nicht gepackt. Und da habe ich gesehn dass ein ganz normales Leben ohne große Aufregungen und ohne Einschränkungen ein riesiges Geschenk ist. Wenn du mal so schwach bist, dass du kaum mehr vom Bett ins Bad laufen kannst, dann weisst du was ich meine. Heute wünsch ich mir den alten Zustand zurück, obwohl die Chancen gut stehen, dass ich wieder gut auf die Beine kommen, wenn auch nicht so wie vorher. Andererseits habe ich riesiges Glück, dass ich noch da bin und das darf ich nicht vergessen. Immerhin weiß ich jetzt, wie schnell alles vorbei sein kann, und komischerweise habe ich jetzt manchmal urplötzlich kleine Momente, wo ich platzen könnte, so froh bin ich. Das kann passieren, wenn ich einen Eisbecher mit Sahne und Schokoladensoße kriege oder ich auf dem Sofa bin und nichts mehr vor habe, oder wenn etwas gut riecht. Das kommt einfach so.
Wer bestimmt schon, was sinnlos ist und was sinnvoll. Du kannst ein glückliches Leben führen, oder von mir aus ein lebendiges Leben, ein lebenswertes, egal ob du AB bist oder Casanova oder sonstwas. Es ist echt nicht von Bedeutung. Such dir einfach Menschen, die du magst und mit denen du gern zusammen bist, mach, was dir gut tut und blinzel ab und zu mal in die Sonne. Sie scheint nämlich auch für dich! :frech2:
Erstmal gute Besserung, Himbeere. Ich hoffe, es geht Dir mittlerweile wieder einigermaßen.

Was Du über die kleinen Momente schreibst, kann ich übrigens bestätigen. Ich war vor ein paar Jahren in der gleichen Situation. Daher rührt auch mein Optimismus und meine dauergute Laune. Denn wenn man einmal lange gelitten hat und dem Tod von der Schippe gesprungen ist, merkt man erstmal, dass man einfach keine Zeit für schlechte Laune hat. Schon am nächsten Tag kann alles vorbei sein, da habe ich doch keine Lust, mich vorher noch über irgendwelche Belanglosigkeiten geärgert zu haben.
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Himbeere
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Re: Warum ich mich an die Einsamkeit gewöhnt habe

Beitrag von Himbeere »

Hallo! Ja, es geht deutlich besser. Danke für die Genesungswünsche, ich hoffe einfach mal das beste!
Sorcier Vaudou hat geschrieben: Denn wenn man einmal lange gelitten hat und dem Tod von der Schippe gesprungen ist, merkt man erstmal, dass man einfach keine Zeit für schlechte Laune hat. Schon am nächsten Tag kann alles vorbei sein, da habe ich doch keine Lust, mich vorher noch über irgendwelche Belanglosigkeiten geärgert zu haben.
Ja, so sieht das aus! Ich hab auch keinen Bock mehr, mich über Schrott aufzuregen. Tatsächlich mache ich es manchmal wieder, und das ist für mich ein Zeichen, dass die Normalität zurück kommt. Auch nicht schlecht! Aber im Grunde interessiert mich vieles nicht mehr so wie früher. Ob zb Leute mich blöd finden oder was. Pfeif ich drauf, muss mich nicht interessieren. Früher hat mich sowas belastet. Es gibt Leute, die ticken von Anfang an so, die nehmen das Leben einfach leichter und die tun sich auch leichter. Die werden auch nicht von jedem Windstoß umgehauen. Ich war schon immer superempfindlich und schnell am Trübsal blasen. Ich hab wie der TE alles oder vieles als sinnlos gesehn und meine ganzen Fehler bedauert. Mache ich immer noch. Aber jetzt denke ich mir auch: Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist. Und bis dahin will ich eine gute Zeit haben! Es kann mir egal sein, was andere Leute erwarten oder welcher Lifestyle in Mode ist oder sonstwas. Und so lange ich ein paar Menschen um mich habe, die mich mögen und die ich mag, ist es okay. Viel mehr braucht man eh nicht. Und Partnerschaft, naja, wenn nicht, dann eben nicht.
Das Leben ist kein Ponyschlecken.
Lisa

Re: Warum ich mich an die Einsamkeit gewöhnt habe

Beitrag von Lisa »

@Sorcier Vaudou & Himbeere: Super Einstellung! :daumen: Ich werde mir erlauben, sie für mich zu übernehmen und mir in diesem Sinne gleich heute Nachmittag einen großen Eisbecher reinziehen. Danke an euch beide! :D
Scheuer Bär

Re: Warum ich mich an die Einsamkeit gewöhnt habe

Beitrag von Scheuer Bär »

Joah eingefahrener Alltag. Aufstehen,zur Arbeiten, Nach Hause, Surfen Fernsehen, am Wochende was mit Bekannten/Familie unternehmen.

Und Drogen(Antidepressiva) helfen auch :hammer:

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