Glaube nicht mehr an eine Beziehung

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Strange Lady
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Re: Glaube nicht mehr an eine Beziehung

Beitrag von Strange Lady »

BartS, wieso kannst du das denn nicht einfach akzeptieren? Ohne Gefühle macht eine Beziehung keinen Sinn. Ich hätte ohne Gefühle überhaupt keinen Anreiz auch nur einen Millimeter meinen Arsch zu bewegen. Mich macht es auch traurig zu erfahren, dass die Typen, die ich toll finde, mich wiederum nicht anziehend finden. Aber ich käme nie auf die Idee, von den Typen zu fordern, ihre Gefühle gefälligst zu ignorieren und das ganze rational anzugehen.

Und auch bei dir gehe ich stark davon aus, dass du dich nicht mit jeder xbeliebigen Frau, die rational passen könnte, einfach so zusammentun würdest. Nein, es sollen gefälligst auch die Frauen sein, in die du selbst auch irgendwie verliebt bist bzw. an denen du Gefallen findest. Oder glaubst du wirklich, dass es deine kühle Ratio ist, die -excuse my French, aber ich muss das jetzt recht drastisch ausdrücken -deinen Schwanz in Schwingung bringt?

Ich verstehe deine Wut einfach nicht. Die Vernunft ist die Eisbergspitze dessen, was den Menschen ausmacht ... ganz unten im verborgenen Unterwasserteil treiben ganz maßgeblich auch andere, psychisch unbewusste und auch niedere Instinkte ihr Unwesen.
“Happiness is like a butterfly: The more you chase it, the more it will elude you. But if you turn your attention to other things, it will come and sit quietly on your shoulder.”
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BartS
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Re: Glaube nicht mehr an eine Beziehung

Beitrag von BartS »

Strange Lady hat geschrieben:BartS, wieso kannst du das denn nicht einfach akzeptieren? Ohne Gefühle macht eine Beziehung keinen Sinn.
Sorry Strangie, wer spricht von einer Beziehung ohne Gefühle??? Zeig mir das bitte! Es geht darum, dass Gefühle nicht alles für eine Beziehung sind.
Strange Lady hat geschrieben:Mich macht es auch traurig zu erfahren, dass die Typen, die ich toll finde, mich wiederum nicht anziehend finden. Aber ich käme nie auf die Idee, von den Typen zu fordern, ihre Gefühle gefälligst zu ignorieren und das ganze rational anzugehen.
Bist Du sicher, ob sie ihre Beziehungsfähigkeit mit Dir nicht rational betrachtet haben? Könnte es nicht sein, dass sie sich (auch) aus rationalen Gründen sich nicht mehr vorstellen konnten?
Strange Lady hat geschrieben:Und auch bei dir gehe ich stark davon aus, dass du dich nicht mit jeder xbeliebigen Frau, die rational passen könnte, einfach so zusammentun würdest.
Ich würde es mir eingehend überlegen und meine Gefühle dementsprechend hinterfragen, die ich hätte. Ich habe mich schon mehr als einmal in jemanden verlieben können, die ich anfangs hauptsächlich "rational" toll fand.
Strange Lady hat geschrieben: Ich verstehe deine Wut einfach nicht. Die Vernunft ist die Eisbergspitze dessen, was den Menschen ausmacht ... ganz unten im verborgenen Unterwasserteil treiben ganz maßgeblich auch andere, psychisch unbewusste und auch niedere Instinkte ihr Unwesen.
Strangie, es ist ein Unterschied, ob diese unbewussten und niedere Instinkte Dich beherrschen oder Du einen Weg gefunden haben, mit ihnen vernünftig umzugehen und zu Deinem freien Willen findest. Ich erlebe Dich auch privat als einen Menschen, der eine regelrechte Aversion gegen Vernunft und Rationalität hat. Anstatt das selbst zu durchschauen, scheinst Du jeden und jedes schlecht zu reden, der mit seiner Vernunft und seinem Bewusstsein einen Zugang zu seinen Gefühlen gefunden hat und sein Leben lebt. Und vieler dieser Menschen sind seelisch mehr in Balance inklusive ich, als Du es bist. Ja, ich bin ziemlich frustriert über meine Liebessituation. Ich werde viele schlaflose Nächte haben. Ich könnte regelrecht kotzen. Aber irgendwie werde ich das überstehen, wie die 25 Jahre davor auch schon, weil ich privat und beruflich ziemlich auf festen Füßen stehe und eine ziemliche Leidensfähigkeit besitze. Kannst Du das von Dir auch sagen, gerade weil Du Deine Gefühle und Emotionen so in den Vordergrund stellst? Statt andere immer zu kritisieren, dass sie viel mit ihrer Rationalität und Vernunft entscheiden, könntest Du Dir doch mal überlegen, was Dir selber weiterhelfen könnte oder generell fragen, ob die Anderen wirklich alles falsch machen.
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Re: Glaube nicht mehr an eine Beziehung

Beitrag von Strange Lady »

BartS, wie kommst du darauf, ich würde eine Aversion gegen Vernunft und Ratio hegen? Ganz im Gegenteil: ich bin selbst extrem rational, viel zu rational.
Ich habe selber - am eigenen Leibe erfahren - dass man in vielen Bereichen mit Ratio sehr weit kommt, nur in einem Lebensbereich nicht: Liebesbeziehungen.

Ach ja: Mein persönliches Elend rührt nicht daher, dass ich Emotionen so wichtig nehme und mich über diese definiere. Sondern dass ich sie mir sehr lang auf krankhafte Weise verkniffen habe, lange Zeit auch keine richtige connection zu meiner Gefühlswelt hatte. Aber dazu viell. an anderer, passender Stelle mehr.
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BartS
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Re: Glaube nicht mehr an eine Beziehung

Beitrag von BartS »

Strange Lady hat geschrieben:BartS, wie kommst du darauf, ich würde eine Aversion gegen Vernunft und Ratio hegen?
Durch Deine bissigen Kommentare der letzten Jahre, sei es hier im Forum oder auf Treffen.
Strange Lady hat geschrieben:Ganz im Gegenteil: ich bin selbst extrem rational, viel zu rational.
Okay, ich sag mal, Innen- und Außenwahrnehmung. Extrem rational kommst Du mir sehr selten rüber. Es kann sein, dass Du das durch viel Emotionalität nach außen hin maskieren willst. Kann auch sein, dass Du Dich für äußerst rational hältst und das an Dir selber nicht magst und deshalb bissige Kommentare gegenüber rational rüberkommende User loslässt, um das zu kompensieren ('die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche').

Kann sein, dass ich mich völlig täusche, ich kann nur von der Außenwahrnehmung berichten und da habe ich häufig den Eindruck, dass Dich von den Emotionen beherrschen lässt. Was auch nicht weiter schlimm ist, die Frage ist höchstens, wie entsteht diese Diskrepanz zwischen Innen- und Außensicht?
Strange Lady hat geschrieben:Ich habe selber - am eigenen Leibe erfahren - dass man in vielen Bereichen mit Ratio sehr weit kommt, nur in einem Lebensbereich nicht: Liebesbeziehungen.
Das ist in der Tat etwas, womit ich nur schwer umgehen kann. Man kann durch Arbeit an sich selbst viel erreichen. Ich bin sogar davon überzeugt, dass man sogar innerhalb einer Beziehung viele Krisen übersteht, wenn man rationaler handelt oder anders ausgedrückt, emotional klug handelt und sein eigenes Verhalten reflektiert und mit seinem Partner arbeitet. Viele Trennungen wären vermeidbar, wenn man besser lernen würde, empathisch die Sichtweise seines Gegenüber zu verstehen und rational darauf zu reagieren. Nur was die ganze Beziehungsanbahnung angeht, wirkt das in heutigen Zeiten reichlich chaotisch und irrational. Vielleicht habe ich einfach die Wirkmechanismen nicht durchschaut. Oder ich bin immer nur Frauen begegnet, die sich recht irrational verhalten haben.
Strange Lady hat geschrieben:Ach ja: Mein persönliches Elend rührt nicht daher, dass ich Emotionen so wichtig nehme und mich über diese definiere. Sondern dass ich sie mir sehr lang auf krankhafte Weise verkniffen habe, lange Zeit auch keine richtige connection zu meiner Gefühlswelt hatte. Aber dazu viell. an anderer, passender Stelle mehr.
Das ist eigentlich genau das was ich meine: "einen Weg gefunden haben, mit ihnen vernünftig umzugehen". Dazu braucht es einen Zugang zu den eigenen Gefühlen. Den hatte und habe ich eigentlich immer. Wenn ich Ängste verspüre, oder Ärger, oder Traurigkeit, dann wusste ich immer, woher es kommt. Ich kann jedem Gefühl mehr oder weniger Ursachen zuordnen. Was ich lange Zeit nicht wusste und völlig paradox finde, dieser Zugang zu den eigenen Gefühlen kann ziemlich gestört sein. So sehr, dass die Leute selber nicht wissen, was sie genau empfinden. Menschen beispielsweise mit Traumata erleben einen Triggermoment, aber statt zu wissen, was mit ihnen geschieht, unterdrücken sie diese Gefühle oder statt Traurigkeit, Wut usw. fühlen sie nur Hilflosigkeit. Oder es treten an ganz anderer Stelle körperliche Symptome auf, die sie gar nicht mit dem Trauma in Verbindung bringen.

Ich weiß von der gesamten psychologischen Thematik nur einen Bruchteil, aber ich verstand dadurch besser, was bei anderen los war.
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Leontes

Re: Glaube nicht mehr an eine Beziehung

Beitrag von Leontes »

BartS hat geschrieben:Eine Frau schreibt:

ja so ist es... vom Verstand her, von den Umständen her, man versteht sich auch gut... alles würde passen.

Aber man ist einfach nicht verliebt ! Und das ist doch das wichtigste !


und weiter dann

Und dann hab ich mich ganz plötzlich wieder verliebt... ich dachte, ich kann es gar nicht mehr... auch wenn die Umstände und vieles nicht zu passen scheint... zumindest passt mein Gefühl für den Mann. Und darauf wöllte ich niemals verzichten.. die Umstände kann man ggf ändern... Gefühle kann man hingegen nicht erzwingen, wenn sie nicht da sind.


Ich könnte gerade nur kotzen. Gefühle werden über alles gestellt. Frauen entscheiden sich lieber für ihre großen Gefühle, statt ein bissel zu schauen, wer denn passen könnte. :wuetend:
Letztlich sind es am Ende immer 2 Dinge: Gefühl und Verstand

Geht man den Weg über die Partnerbörse kehrt sich die Reihenfolge um. D.h. erst kommt der Verstand zum Zug und dann beim ersten Treffen das Gefühl oder besser gesagt die Biologie und ihre Botenstoffe.

Die Biologie dominiert sicher, wenn es darum geht eine Partnerschaft einzugehen (die bekannte rosarote Brille). Langfristig funktioniert es aber nur, wenn beides passt. Sonst ist bald Schluss, sobald der Beziehungsalltag einzieht.
Arrow

Re: Glaube nicht mehr an eine Beziehung

Beitrag von Arrow »

Ich denke inzwischen das ich ernsthaft zu lange alleine gelebt hab.
EIne Beziehung würde zuviel Abweichung und Aufregung bzw. Chaos verursachen, ich weiß nicht ob ich das in meinem Alter noch verkraften könnte.
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BartS
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Re: Glaube nicht mehr an eine Beziehung

Beitrag von BartS »

Arrow hat geschrieben:EIne Beziehung würde zuviel Abweichung und Aufregung bzw. Chaos verursachen, ich weiß nicht ob ich das in meinem Alter noch verkraften könnte.
Wie alt bist Du denn, wenn ich fragen darf?
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Rosta

Re: Glaube nicht mehr an eine Beziehung

Beitrag von Rosta »

Strange Lady hat geschrieben: Ohne Gefühle macht eine Beziehung keinen Sinn.
Kleiner Einwurf: Verliebt-/Verknallt-Sein und "Gefühle an sich" (für jemanden) sind zwei unterschiedliche Dinge.

BartS hat geschrieben:Mich wundert es echt, dass nicht schon zig ABs frustriert auf der Straße schreien, ich halte das nicht mehr aus.
Es gibt keinen Grund dafür, da es völlig nutzlos und unfruchtbar ist das in unserer Gesellschaft zu erwähnen.
Arrow

Re: Glaube nicht mehr an eine Beziehung

Beitrag von Arrow »

BartS hat geschrieben:
Arrow hat geschrieben:EIne Beziehung würde zuviel Abweichung und Aufregung bzw. Chaos verursachen, ich weiß nicht ob ich das in meinem Alter noch verkraften könnte.
Wie alt bist Du denn, wenn ich fragen darf?
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Re: Glaube nicht mehr an eine Beziehung

Beitrag von Wolleesel »

Barts hast du dich denn mal mit pickup Techniken/drumherum beschäftigt?
Da sich die Frauen ja durchaus auch öfter mit dir zu treffen scheinen, würde ich jetz als Blinder einfach sagen, dass du zu wenig/spät körperlich wirst oder in random andere Fettnäpfchen trittst :-$
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BartS
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Re: Glaube nicht mehr an eine Beziehung

Beitrag von BartS »

Ich bin gerade in einer Phase, wo ich nicht mehr sage "das wird mit einer Beziehung nichts mehr" sondern hin zum "man kann sich in mich verlieben". Ich denke wirklich, man sich eine Frau wirklich Zeit lässt, dann kann sie sich auch in mich verlieben. Das setzt natürlich eine Reihe von Basics voraus, Sympathie, Wertschätzung usw. Letztlich heißt, sich verlieben, sich für jemanden zu entscheiden. Wenn man das nicht kann, dann sind oft innere Konflikte beteiligt, oder man lässt sich zu wenig Zeit. Ich finde, als AB sollte man den Mut haben zu sagen, ja, man kann sich in mich verlieben.
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Just

Re: Glaube nicht mehr an eine Beziehung

Beitrag von Just »

Vielleicht haben wir Alle ein bisher nicht entdecktes "AntiFrauenGen", welches dafür sorgt, dass keine Frau an uns Interesse hat :mrgreen:

Mir selbst fällt es auch schwer vorzustellen, dass ich mal eine Frau finde (welche nicht vergeben ist) und mich wirklich mag.

Mein Glauben an die Frauenwelt ist fest erschüttert. Das Problem sind nicht wir sondern die Frauen mit ihren kranken Vorstellungen und Vorlieben.

Mein Wunschtraum, eine zu finden die mich liebt, ist zerplatzt wie eine Seifenblase.

In meinem Umfeld sind nur arrogante, selbstsüchtige, hinterfotzige verlogene Schl**pen oder jene vergeben sind.

Teilweise empfinde ich nur noch Hass, was ja eigentlich sehr traurig ist. Mir fehlen einfach die Perspektiven.
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Re: Glaube nicht mehr an eine Beziehung

Beitrag von BartS »

@Just, manchmal denke ich auch, ein AntiFrauenGen zu haben. Oder anders ausgedrückt, das FrauenVonMirWegGehnGen. ;) Mein Glauben an die Frauenwelt ist auch nicht so gefestigt. Aber ich habe nun gemerkt, dass es Frauen gibt, die mehr von mir wollen, als ich von ihnen. D.h. jetzt nicht, dass sie jetzt eine Beziehung mit mir haben wollten, sondern einen Schritt weiter wollten, den ich aber nicht mehr bereit war zu gehen. Dieses Jahr haben mich drei Frauen in Gleichklang als Interessant eingestuft. Sowas kommt relativ selten vor. Alle drei Frauen habe ich getroffen, aber bei allen drei fehlten die gemeinsamen Interessen. Langsam frage ich mich, ob mein Profil dort evtl. die falschen Frauen anlockt.

Was anderes, die Woche ist sowas wie die Woche der Entscheidungen bei mir. Heute werde ich nach langer Zeit mein OdB anrufen. Wenn ich sie erwische, werde ich endlich erfahren, wer ihr neuer Freund ist und wie sie sich kennenlernten und welche Chancen das Ganze bei ihnen hat. Außerdem will ich heute ein Date von letzter Woche anrufen. Das Date selbst war ganz okay, aber Tage danach merkte ich, dass bei mir sowohl die Anziehung fehlte, so wie die gemeinsamen Interessen. Ich will bei ihr ein bissel heraushören, wo sie eigentlich unsere gemeinsame Zukunft sieht, wenn es überhaupt eine gibt. Und am Dienstag habe ich ein neues Date, auf das ich sehr gespannt bin. :D Haben uns auf Parship kennengelernt und auf ihre Bitte hin, haben wir nicht miteinander telefoniert. Ich weiß nicht wie sie klingt und redet. So vom Grundtypus passen wir gut zusammen, sie ist auch introvertiert und kann sehr gut mit sich selbst alleine sein. Sie mag auch Nachmittage allein in der Stadt.

Spätestens bis Dienstag abend weiß ich etwas mehr, wohin meine AB-Reise geht. Habt ihr sowas auch, dass in einer Woche gehäuft Entscheidungen anstehen und noch keine rechte Ahnung habt, in welche Richtung es weitergeht?
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Re: Glaube nicht mehr an eine Beziehung

Beitrag von BartS »

Die Woche der Entscheidungen ist schon wieder vorbei. ;) Meine letztes OdB habe ich telefonisch erreicht. Sie hat ihren jetzigen Freund über Parship kennengelernt. Es war ihr erster Kontakt auf dieser SB, echtes Künstlerglück. :roll: Die Beziehung scheint soweit okay zu sein. Mein OdB war lange am Zweifeln, ob sie überhaupt nochmal eine Beziehung eingehen könnte und hat es einfach gewagt.

Mein Date von letzter Woche habe ich telefonisch nicht erreicht. Dafür hatte sie mich nochmal gemailt und mich gekorbt. Aber nicht weiter schlimm, sie ist mir nur zuvor gekommen. :twisted:

Und heute.......endlich mal wieder ein Date, wo beiden klar war, dass es ein Wiedertreffen geben wird. Die letzten Male war das Interesse nur einseitig (er oder sie) oder auf beiden Seiten nicht vorhanden. Diesmal trafen sich zwei introvertierte Menschen, die sich viel zu sagen hatten. Und wir hatten keine Scheu, einige Schwachpunkte zu nennen.
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Re: Glaube nicht mehr an eine Beziehung

Beitrag von Reinhard »

BartS hat geschrieben: Und heute.......endlich mal wieder ein Date, wo beiden klar war, dass es ein Wiedertreffen geben wird. Die letzten Male war das Interesse nur einseitig (er oder sie) oder auf beiden Seiten nicht vorhanden. Diesmal trafen sich zwei introvertierte Menschen, die sich viel zu sagen hatten. Und wir hatten keine Scheu, einige Schwachpunkte zu nennen.
:vielglueck: :vielglueck: :vielglueck:

War das die, die auf den diskutierten "Introvertiert"-Text für die Singlebörse reagiert hat?
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Re: Glaube nicht mehr an eine Beziehung

Beitrag von BartS »

Danke, Reinhard. Aber ich kann leider keine guten Nachrichten bringen. Ja, es war diejenige, die sich selbst als introvertiert bezeichnet und eigentlich deshalb von meinem Profil angesprochen fühlte. Und es war schnell klar, wie introvertiert sie ist. Sie mag keine Telefonate und sie spricht sehr leise, was aber okay ist. Notenmäßig hätte ich dem Date eine gute 2 gegeben. Wir machten gemeinsam für ein zweites Date Pläne. Und heute antwortet sie mir per Mail, nein, April, April, ihr Bauch sage ihr, sie kann sich keine Beziehung mit mir vorstellen und deshalb werde sie den Kontakt beenden. Klappe zu, Affe tot.
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Re: Glaube nicht mehr an eine Beziehung

Beitrag von BartS »

Ich hatte jetzt viele Dates in diesem und letzten Jahr gehabt. Mir ist eines aufgefallen, die Damen die ich traf, haben fast alle mehrere Baustellen in ihrem Leben. Da ist das Problem "habe gerade keinen Partner" eher noch niedrig angesiedelt. Ausnahmen waren zwei Ladies, die wirklich ihr Leben im Griff hatten und es auch genossen und auch ohne Partner glücklich sein können (aber gerade einen haben). Bei den anderen gab es die Baustellen, Ausbildung (schreibt ewig an der Doktorarbeit), Beruf (Ärger mit den Chefs, als Selbstständige kaum Aufträge, geringe Bezahlung), mit Freunden (beste Freundin nach 30 Jahren getrennt, kaum Freunde), gesundheitlich (Angstzustände, chronisch krank), Eltern (ein Elternteil pflegebedürftig), verkorkste Kindheit (furchtbares Elternhaus, kein Kontakt zu den Geschwistern), letzte Beziehung nicht verarbeitet usw.

Ich komme mir beim ersten Date regelrecht seltsam vor, wenn sie mir ihre Baustellen offenbaren und ich in der Hinsicht nichts zu bieten habe. Ja, in den letzten 10 Jahren läuft es bei mir super, mal von kleineren hypochondrischen Wehwehchen abgesehen. Die einzige Baustelle heißt bei mir "Partner finden". Ansonsten bin ich sehr mit meinem Leben zufrieden. Ich habe nur den Eindruck, damit bei den Frauen nicht punkten zu können. Statt das sie sagen, toll wie es bei Dir läuft, was können wir von Dir lernen, scheinen sie mich schon fast langweilig zu finden. Manchmal denke ich, mit 2-3 psychischen Macken hätte ich bessere Chancen wie beispielsweise mit Burn-out oder manischer Depression.

Zählt das bei den Damen überhaupt nicht, wenn man sein Leben im Griff hat und zudem sehr zuverlässig und verbindlich ist. Ich kann mich da nur wundern.
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davina

Re: Glaube nicht mehr an eine Beziehung

Beitrag von davina »

Just hat geschrieben:Vielleicht haben wir Alle ein bisher nicht entdecktes "AntiFrauenGen", welches dafür sorgt, dass keine Frau an uns Interesse hat :mrgreen:

Mir selbst fällt es auch schwer vorzustellen, dass ich mal eine Frau finde (welche nicht vergeben ist) und mich wirklich mag.

Mein Glauben an die Frauenwelt ist fest erschüttert. Das Problem sind nicht wir sondern die Frauen mit ihren kranken Vorstellungen und Vorlieben.

Mein Wunschtraum, eine zu finden die mich liebt, ist zerplatzt wie eine Seifenblase.

In meinem Umfeld sind nur arrogante, selbstsüchtige, hinterfotzige verlogene Schl**pen oder jene vergeben sind.

Teilweise empfinde ich nur noch Hass, was ja eigentlich sehr traurig ist. Mir fehlen einfach die Perspektiven.
Na ja, sowas zu lesen, ist nicht ganz fair. Ich kenne deine anderen Beiträge nicht aber es tut mir leid, dass du so ein schlechtes Bild von uns hast, Just. Du kannst doch nicht alle Frauen in einen Topf werfen. Glaub' mir, es gibt auch viele, die nicht arrogant, selbstsüchtig oder hinterfotzig sind.

Manche, die evtl. vor allem in meinem Alter noch nicht vergeben sind bzw. nie waren, haben vielleicht wirklich einen kleinen (oder auch größeren) psychischen Knacks weg. Ich selbst würde von mir auch behaupten, so einige Probleme in meinem Leben zu haben, die mich permanent zu blockieren scheinen aber was bringt es denn, wenn ich diese Unzufriedenheit, die ich in mir trage, auf andere (euch Männer) projiziere. Nichts. Im Endeffekt muss ich an mir selbst arbeiten, mutiger und offensiver werden. Am Ende sind wir alle Menschen und jede(r) hat sein/ihr Päckchen zu tragen, also warum all diejenigen samt Gepäck, das man nicht mittragen kann oder möchte, gleich verurteilen und einen Negativstempel aufdrücken... Das erscheint mir zu einfach.

Mh, ich hoffe, dass mein Beitrag jetzt nicht völlig dein Thema verfehlt hat. Ich weiß ja, dass es verlockend ist, die ganze Schuld auf das andere Geschlecht abzuwälzen. Klug ist es trotzdem nicht. Bastle dir lieber neue Seifenblasen. Ohne Träume zu haben, ist das alles ja gleich noch um einiges trauriger.



@ BartS

Ich (selbst wie gesagt Baustellenfraktion) kann ja nur von mir reden aber ich empfinde Männer, die ihr Leben im Griff haben, zuverlässig und verbindlich sind in der Regel ziemlich attraktiv. Daher wundere ich mich mit dir.
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Re: Glaube nicht mehr an eine Beziehung

Beitrag von Reinhard »

BartS hat geschrieben: Zählt das bei den Damen überhaupt nicht, wenn man sein Leben im Griff hat und zudem sehr zuverlässig und verbindlich ist. Ich kann mich da nur wundern.
Vielleicht vermissen die Frauen auf der anderen Seite dann Spontanität? Vielleicht nicht mal bewusst ...

Nur so eine Theorie. Eigentlich habe ich ja gar keine Ahnung. :sadman:
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Endura

Re: Glaube nicht mehr an eine Beziehung

Beitrag von Endura »

BartS hat geschrieben:Manchmal denke ich, mit 2-3 psychischen Macken hätte ich bessere Chancen wie beispielsweise mit Burn-out oder manischer Depression.
Eher nicht, ich habe die psychischen Macken, und ich habe dadurch nicht einmal Dates. Vielleicht gäbe es Frauen, die mich dadurch interessant finden würden, aber ich Macken machen mir es unmöglich diese Frauen kennen zu lernen.

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