Musiktips für Angsthasen [nicht öffentlich]

Dieser Bereich ist exklusiv für den Austausch von Menschen (HC-AB), welche keinerlei Beziehungserfahrung und keine Sexualität mit einem Partner erlebt haben.
Hinweise zum Zugang.
Forumsregeln
Forumsregeln

Informationen zu geschützten Unterforen.

Zugang über die Benutzergruppe »Zugangsberechtigung Beginnerforum«. Bitte verlasse diese Gruppe, wenn sich Deine Situation geändert hat und Du erste Beziehungserfahrungen machen konntest. Danke.
zebulon

Re: Musiktips für Angsthasen [nicht öffentlich]

Beitrag von zebulon »

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:Es ist ein bißchen sehr einfach, zu einfach, jemandem zu unterstellen, nur weil er Künstler A Gruppe B vorzieht, habe er keine Ahnung von Musik ("Du findest A doch nur toll, weil du nicht peilst, was er für eine langweilige Kommerzscheiße macht!").
Es geht nicht darum, dass Du mir meinen Geschmack nicht lassen würdest! Es geht nur darum, dass Du aburteilst!

Aber sei es wie es sei! Ich werde Dich nichts mehr fragen!
Wechselta.(ug)

Re: Musiktips für Angsthasen [nicht öffentlich]

Beitrag von Wechselta.(ug) »

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:Es ist aber mein Musikgeschmack. Und schon ca. 1987/1988 fand ich
Öhm, wie alt bist Du denn?
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:Das nennt man "Fan".
Ja, klar, war mir aber immer schon suspekt. Ich bin da mehr Techno/House & Punk/Hardcore (DIY) inspiriert: Keine Stars aka "Kill your idols".
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:Vergiß es. Keine Chance.

Wenn du so hartnäckig versuchst, meinen Musikgeschmack umzupolen, halte ich um so hartnäckiger dagegen.
Öhm, hast Du Dir die wenigstens mal angehört?
Martial Canterel und Co machen Synth-Pop genau wie er Anfang der 80er gemacht wurde.
Chvrches klingen größtenteils auch sehr 80er mäßig. Vile Electrodes streckenweise ebenfalls (Proximity könnte auch aus den 80ern stammen).

Ich versuche nix umzupolen, da reagierst Du echt schräg. Normale Menschen hören sich das einfach unvoreingenommen an und sagen dann: "Find ick knorcke" oder "Nö, is nich mein Fall".
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:Und das wird niemand ändern können.
Ja, weil Du Dich total sperrst, was ich ziemlich schade finde.
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:Synthpop muß für mich nicht düster sein.
Hab ich das irgendwo behauptet?
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:Es gibt aber immer noch einen himmelweiten Unterschied zu "eintaktigen Loop in den Sequencer programmieren, Spur in Ableton Live an, Spur in Ableton Live aus, Spur einfaden, Spur ausfaden, bißchen am Filter drehen, und so mache ich aus einem 2-Sekunden-Loop einen 10-minütigen Clubtrack".

Trotzdem gibt es einen himmelweiten Unterschied zwischen einerseits EDM-Material, das komplett nur aus einem oder wenigen kurzen Loopschnipseln besteht
Und damit beweist Du, dass Du überhaupt keine Ahnung von EDM hast.

Gegenbeispiele:
https://www.youtube.com/watch?v=qGJnytuSnqM
https://www.youtube.com/watch?v=lx9-fjlh7Y4
https://www.youtube.com/watch?v=480Q_aZUcxw
https://www.youtube.com/watch?v=SyPSxfSw23s
https://www.youtube.com/watch?v=Ub4AzeZAiQA
Geht sogar mit Chart Material:
https://www.youtube.com/watch?v=ET1-6Bef9xU

Und bezüglich Live gespielter Instrumente stell Dich schonmal auf einen Schock ein: Das geht auch bei EDM:
https://www.youtube.com/watch?v=KJkoBH68njQ
https://www.youtube.com/watch?v=ReXTyusaYj4
https://www.youtube.com/watch?v=G6kGbZuEp1M
https://www.youtube.com/watch?v=wOT_prJy6sk

Keine Ahnung haben und über ein paar wenige bekannte Stücke den ganzen Stil abwerten kann jeder.
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:1977 mit Donna Summers "I Feel Love" – mit einem Sechzehntelpuls auf Tonband als Taktgeber für den Moog-Sequencer.
Es gibt viele Vorläufer. Ne Viertel Bassdrum war auch 1977 nix Neues. "I Feel Love" ist eindeutig Disco und kein Techno.
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:Wieviel Jarre kennst du? Kennst du alle seine offiziellen, nicht als selten eingestuften Studio- und Live-Releases?
1. Genug. 2. Warum sollte ich? Du hast eindeutig nicht verstanden worauf hinaus wollte.
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:und macht im übrigen keine "Tracks".
Jetzt willst Du mich zerreden, das ist schlechter Stil und hat was von Besserwisserei und Arroganz.
Natürlich macht er "Tracks", denn das ist die allgemeine Bezeichnung für ein Stück auf einem Musikalbum, siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Track
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:Und da soll noch jemand sagen, mein Musikgeschmack wäre irgendwie verträglich.
Daran bist Du durch Deine Unaufgeschlossenheit ja selber Schuld.
Le Chiffre Zéro

Re: Musiktips für Angsthasen [nicht öffentlich]

Beitrag von Le Chiffre Zéro »

Wechselta.(ug) hat geschrieben:
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:Es ist aber mein Musikgeschmack. Und schon ca. 1987/1988 fand ich
Öhm, wie alt bist Du denn?
39. Jahrgang 1975. Ich habe also die 80er Jahre vollumfänglich selbst miterlebt und somit die Musik der 80er gehört, als sie aktuell war. Ich war also noch nicht einmal ein Teenager, als ich beschloß, daß damals aktuelle Stücke wie "Land Of Confusion" von Genesis oder "Bad" von Michael Jackson mir komplett gegen den Strich gingen. (Interessanterweise gab es in jenen Jahren auch Sachen, die ich mir anhören konnte, wie z. B. a-ha, Miami Sound Machine/Gloria Estefan oder Swing Out Sister.)
Wechselta.(ug) hat geschrieben:
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:Vergiß es. Keine Chance.

Wenn du so hartnäckig versuchst, meinen Musikgeschmack umzupolen, halte ich um so hartnäckiger dagegen.
Öhm, hast Du Dir die wenigstens mal angehört?
Martial Canterel und Co machen Synth-Pop genau wie er Anfang der 80er gemacht wurde.
Chvrches klingen größtenteils auch sehr 80er mäßig. Vile Electrodes streckenweise ebenfalls (Proximity könnte auch aus den 80ern stammen).
Könnte. Klingen wie.

Sorry, aber mich interessiert es nur, wenn es tatsächlich in jener Zeit gemacht und veröffentlicht wurde. Selbst Hurts gegenüber bin ich reserviert, die dir wahrscheinlich wieder bei weitem zu kommerziell und Mainstream sein dürften.

Es gibt ja auch Künstler, die den Sound von Jean Michel Jarre nachahmen. Über die wird auch immer gesagt: "Der klingt genau wie Jarre, den mußt du dir anhören, der ist bestimmt genau dein Fall!" Nein, ist er nicht. Denn er ist nicht Jarre, und er spielt nicht Jarres Musik, sondern etwas, was mit Jarre außer gewissen Klangklischees und, was zu ebendiesen führt, eventuell der Verwendung gewissen Schlüsselequipments (z. B. Eminent 310 Unique → Electro-Harmonix Small Stone → Banddelay) nichts zu tun hat.
Wechselta.(ug) hat geschrieben:Ich versuche nix umzupolen, da reagierst Du echt schräg. Normale Menschen hören sich das einfach unvoreingenommen an und sagen dann: "Find ick knorcke" oder "Nö, is nich mein Fall".
Hast du nicht wissen können:

Empfiehl mir nie irgendwelche halbwegs aktuelle Musik! Schon gar nicht mit der Erwartung, sie könnte mir gefallen.
Wechselta.(ug) hat geschrieben:
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:Und das wird niemand ändern können.
Ja, weil Du Dich total sperrst, was ich ziemlich schade finde.
Daß es niemandem – auch dir nicht – möglich ist, meinen verkorksten Musikgeschmack durch seinen zu ersetzen, auch wenn seiner ja viel besser ist als meiner?
Wechselta.(ug) hat geschrieben:
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:1977 mit Donna Summers "I Feel Love" – mit einem Sechzehntelpuls auf Tonband als Taktgeber für den Moog-Sequencer.
Es gibt viele Vorläufer. Ne Viertel Bassdrum war auch 1977 nix Neues. "I Feel Love" ist eindeutig Disco und kein Techno.
Das habe ich auch nie behauptet, daß es a) Techno und/oder b) kein Disco sei. Es ist aber erstens großenteils elektronisch, zweitens sequenzerbasiert und drittens four to the floor (auch wenn die Bassdrum akustisch ist, ein mehrtaktiger Audioloop, "eingetreten" von Moroders Haus-und-Hof-Drummer Keith Forsey, weil 1977 noch nicht bekannt war, wie man druckvolle Analog-Kickdrums baut).

Und es hatte großen Einfluß auf die EDM. Übersetztes Zitat von Brian Eno, 1977, nachdem er erstmals "I Feel Love" gehört hatte: "Ich habe die Zukunft gehört. Dieser Song wird den Clubsound der nächsten 20 Jahre bestimmen."

Im übrigen existiert Techno als so bezeichnetes Genre erst seit 1988 – das dazugehörige Genre erst seit 1987. Er ging damals in Detroit hervor aus dem Acid House (nach amerikanischem Verständnis, nicht zu verwechseln mit Acid House nach britischem Verständnis), den das DJ-Trio Phuture 1987 in Chicago auf billigst erstandenen, weil als schon bei Markteinführung hoffnungslos veraltet und für ernsthafte Musikproduktionen weitgehend ungeeignet angesehenen Roland TR-808 (vollanaloge Drummachine), TR-909 (halb analoge, halb samplebasierte Drummachine) und vor allem TB-303 (vollanaloger Baßsynthesizer) erschuf (in Form ihrer Produktion "Acid Tracks"). Diese Geräte konnten nur ein-, mit einem Trick maximal zweitaktige Loops abspielen, und vor allem die TB-303 ist bei laufendem Sequencer nicht programmierbar – solange sie läuft, kann man die laufende Sequenz nicht verändern. Dafür erlauben diese Geräte einen in den späten 80ern (1987: Markteinführung Roland D-50; 1988: Markteinführung Korg M1) kaum mehr bekannten Echtzeitzugriff auf alle (hier nur wenigen) Parameter der Klangerzeugung und -formung, was sie letztlich so populär machte, daß der Marktwert der TB-303 (bei Markteinführung $400, gut zwei Jahre später im Abverkauf $100, gebraucht prä-"Acid Tracks" teilweise deutlich unter $50) spätestens 1990 vierstellig war wegen der gewaltigen Nachfrage nach den noch verbliebenen Maschinen.

In anderen Techno-Szenen, etwa in Deutschland, setzte man auch andere Klangerzeuger ein und zog andere Einflüsse heran. Gleich blieb aber immer das grundlegende Rezept: kurze, maschinenhaft wirkende Sequenzen, die ständig wiederholt werden – was sich verändert, ist der Sound, der aus klassischen Analogsynthesizern mit one knob, one function kommt, an denen somit bei laufendem Sequencer am Sound gedreht (oder im Falle z. B. des Roland Juno-106 geschoben) werden konnte.
Wechselta.(ug) hat geschrieben:
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:Wieviel Jarre kennst du? Kennst du alle seine offiziellen, nicht als selten eingestuften Studio- und Live-Releases?
1. Genug. 2. Warum sollte ich? Du hast eindeutig nicht verstanden worauf hinaus wollte.
Du hast behauptet, die Mehrheit aller Jarre-Stücke würde sich durch Darunterlegen einer Four-to-the-floor-Kickdrum sofort in amtliche EDM verwandeln. Ich kenne weitaus genügend Stücke, auf die das nicht zutrifft.
Wechselta.(ug) hat geschrieben:
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:und macht im übrigen keine "Tracks".
Jetzt willst Du mich zerreden, das ist schlechter Stil und hat was von Besserwisserei und Arroganz.
Natürlich macht er "Tracks", denn das ist die allgemeine Bezeichnung für ein Stück auf einem Musikalbum, siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Track
Im DJ- und EDM-Sprachgebrauch, außerdem speziell angewandt auf digitale Tonträger (CD, MiniDisc) und hier eher im technischen als im musikalischen Zusammenhang.

Im allgemeinen musikalischen Sprachgebrauch nicht. In den 70ern und 80ern, in denen auch Jarre einige sehr markante Alben veröffentlicht hat, erst recht nicht.

Diese Verwendung regt mich so auf, wie wenn jedes Cover eines Jarre-Stücks pauschal als "Remix" bezeichnet wird, weil in den 90ern mal dutzendweise offizielle Remixe von Jarre-Material kursierten. Es kann aber kein Remix sein, wenn kein originales Jarre-Material verwendet und statt dessen alles komplett neu eingespielt wird.
Wechselta.(ug)

Re: Musiktips für Angsthasen [nicht öffentlich]

Beitrag von Wechselta.(ug) »

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:Und es hatte großen Einfluß auf die EDM. Übersetztes Zitat von Brian Eno, 1977, nachdem er erstmals "I Feel Love" gehört hatte: "Ich habe die Zukunft gehört. Dieser Song wird den Clubsound der nächsten 20 Jahre bestimmen."
Jaja, es gibt viele wichtigtuerische Zitate von irgendwelchen Berühmtheiten.
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:Im übrigen existiert Techno als so bezeichnetes Genre erst seit 1988 – das dazugehörige Genre erst seit 1987. Er ging damals in Detroit hervor aus dem Acid House
Haha, versuch Du mir nicht irgendwas über Techno zu erzählen. Detroit Techno gibt es mit Viertel Bassdrums seit Model 500 "No UFOs", also 1985.
Juan Atkins hat vorher schon als Cybotron mit Richard Davis Electric Boogie gemacht und das schon als Techno verstanden.
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:Diese Geräte konnten nur ein-, mit einem Trick maximal zweitaktige Loops abspielen
Patterns. Als Loops werden geloopte Samples bezeichnet.

Im übrigen wurde damals einfach alles eingesetzt was billig war. Z.B. auch DX-100/TX81Z.
Wechselta.(ug) hat geschrieben:Du hast behauptet, die Mehrheit aller Jarre-Stücke würde sich durch Darunterlegen einer Four-to-the-floor-Kickdrum sofort in amtliche EDM verwandeln. Ich kenne weitaus genügend Stücke, auf die das nicht zutrifft.
Nur seriöse ABs nehmen alles wörtlich. :roll:
Wechselta.(ug) hat geschrieben:Im allgemeinen musikalischen Sprachgebrauch nicht. In den 70ern und 80ern, in denen auch Jarre einige sehr markante Alben veröffentlicht hat, erst recht nicht.
Lol, Du bist echt knuffig.

Schau mal was hier steht:
http://www.discogs.com/Jean-Michel-Jarr ... ster/54204
"Tracklist"

Steht auch in der englischen Wikipedia als eigener Eintrag:
https://en.wikipedia.org/wiki/Music_track

Steht auch auf diversen Schallplatten.
Wechselta.(ug) hat geschrieben:Es kann aber kein Remix sein, wenn kein originales Jarre-Material verwendet und statt dessen alles komplett neu eingespielt wird.
Du bist echt ein Riesen-Dickkopf, mal abgesehen davon, dass ich nie das Wort Remix erwähnt habe, kann ein Remix natürlich auch ohne Original-Material gemacht werden.
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:Sorry, aber mich interessiert es nur, wenn es tatsächlich in jener Zeit gemacht und veröffentlicht wurde.
Mir ist ehrlich gesagt ziemlich schnuppe was Dich interessiert.
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:Empfiehl mir nie irgendwelche halbwegs aktuelle Musik! Schon gar nicht mit der Erwartung, sie könnte mir gefallen.
Du tust mir echt Leid. Du bist nicht einfach festgefahren, Du bist komplett fest gerostet.
Zuletzt geändert von Wechselta.(ug) am 09.07.2015, 17:25, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Verwarnung erteilt
Le Chiffre Zéro

Re: Musiktips für Angsthasen [nicht öffentlich]

Beitrag von Le Chiffre Zéro »

Es geht doch unterm Strich darum:

Ich habe meinen Musikgeschmack.

Der paßt dir nicht. Der paßt niemandem. Wer behauptet: "Dein Musikgeschmack ist bestimmt in Ordnung", dem habe ich meinen Musikgeschmack nie geschildert.

Du siehst es als deine Ehrenpflicht an, ihn zu ersetzen durch deinen eigenen. Oder zumindest einen anderen als den, den ich jetzt habe. Wie schon einige vor dir.

Das lasse ich aber nicht zu. Denn mein Musikgeschmack ist mein Musikgeschmack, also die Musik, die mir gefällt.

Du denkst, das liegt daran, daß ich mein Leben lang nur Scheißmusik gehört habe und in Folge dessen nur die Scheißmusik kenne, aus der sich mein Musikgeschmack rekrutiert; folgerichtig kann ich auch keine Ahnung von Musik haben. Wenn ich jetzt statt dessen deine bevorzugte Musik hören würde, würde ich sofort erkennen, wie immens viel besser die doch ist als der uralte, abgenudelte, ausgelutschte, stinklangweilige, völlig anspruchslose und obendrein durch und durch kommerzielle Mainstream-Müll, den ich höre. Auch da bist du wieder nicht der einzige, der so denkt.

Und wenn ich das nicht erkenne – das, was übrigens keine subjektive Meinung ist, sondern eine objektive Tatsache, nicht wahr? –, dann bin ich stur, verbohrt und ignorant – zusätzlich zu meinem Fehlen jeglicher signifikanter Ahnung von Musik.

Ich würde jetzt sagen: "Fakt ist", aber niemand in diesem Forum wird je etwas, das ich geschrieben habe, als Fakt anerkennen, sondern immer nur als weltfremde Spinnerei bar jeglicher Grundlage aus dem Resthirn von jemandem, der sich – und das wiederum wird hier als Tatsache gehandelt und gemeinhin verstanden – zum Ziel gesetzt hat, dumm zu sterben. Auf jeden Fall habe ich in meinem Leben weiß Gott genug Musik gehört, um in der Lage zu sein, für mich selbst zu entscheiden, was für Musik ich gern hören mag. Und die ist dann eben uralt. Und Mainstream.

Eigenartigerweise versucht niemand hier, den Automobilisten musikgeschmacklich umzupolen, der jegliche Musik ablehnt, welche nach dem Ende des 2. Weltkriegs veröffentlicht wurde – obwohl er sie, gerade weil er sie ablehnt, ganz offensichtlich nie vollumfänglich gehört hat, sie also nicht anhand welcher Kriterien auch immer selbst beurteilen kann.
Wechselta.(ug) hat geschrieben:Du bist echt ein Riesen-Dickkopf,
Und du bist nachweislich unfähig, sauber zu zitieren.
Wechselta.(ug) hat geschrieben:mal abgesehen davon, dass ich nie das Wort Remix erwähnt habe,
Beweise mir mittels Zitat, daß ich genau das behauptet habe.
Wechselta.(ug) hat geschrieben:kann ein Remix natürlich auch ohne Original-Material gemacht werden.
Mitnichten. Ein Remix ist das Neuabmischen bereits vorhandenen Materials, also von Material, das der Remixer vom Originalkünstler übernommen hat.

In dem Augenblick, in dem für eine neue Fassung eines schon existierenden Musikstücks 100% des Materials komplett neu eingespielt werden, also 0% Audiomaterial des Originals verwendet wird, ist es ein Cover.
Wechselta.(ug)

Re: Musiktips für Angsthasen [nicht öffentlich]

Beitrag von Wechselta.(ug) »

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:Der paßt dir nicht. Der paßt niemandem. Wer behauptet: "Dein Musikgeschmack ist bestimmt in Ordnung", dem habe ich meinen Musikgeschmack nie geschildert.
[blablabla] Auch da bist du wieder nicht der einzige, der so denkt.
Keine Ahnung wie Du auf sowas kommst. Du weißt überhaupt nicht wie ich denke.
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:Eigenartigerweise versucht niemand hier, den Automobilisten musikgeschmacklich umzupolen
Nochmal für Dich zum mitschreiben: Niemand versucht Deinen Musikgeschmack umzupolen, wir versuchen nur den zu erweitern.
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:Und du bist nachweislich unfähig, sauber zu zitieren.
Haha, netter Versuch. Ich hab einfach nicht viel Zeit ins Posting gesteckt und nicht Korrekturgelesen.
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:Beweise mir mittels Zitat, daß ich genau das behauptet habe.
Warum fängst Du dann mit dem Thema Remix überhaupt an?
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:Mitnichten. Ein Remix ist das Neuabmischen bereits vorhandenen Materials, also von Material, das der Remixer vom Originalkünstler übernommen hat.
Das meine ich mit Dickkopf. Du glaubst die Weisheit mit Löffeln geschluckt zu haben, liegst aber ziemlich oft daneben, siehe Track und Techno-Anfänge.
Deine Definition von Remix entspricht nicht der Definition vom Rest der Menschheit (schau mal bei Remix in der Wikipedia).
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:In dem Augenblick, in dem für eine neue Fassung eines schon existierenden Musikstücks 100% des Materials komplett neu eingespielt werden, also 0% Audiomaterial des Originals verwendet wird, ist es ein Cover.
Sag das z.B. mal Carl Cox.

Original von Technohead (I Wanna Be A Hippy, die bekanntere Version ist auch ein Remix): https://www.youtube.com/watch?v=IzTVPr__NZw
Und der Remix von Herrn Cox: https://www.youtube.com/watch?v=2Bik_VzZD68

Anderes Beispiel: The First Rebirth von Jones & Stephenson
Original: https://www.youtube.com/watch?v=PspZrgNLg14
Remix: https://www.youtube.com/watch?v=6NJBjnOseTE

Es gibt im Techno-Bereich keine Cover-Versionen. Remixe werden recht oft erstellt, indem man einfach die Noten/MIDI-Spuren bekommt und den Kram mit neuen Sounds verwendet. Hat auch den Vorteil bei Geschwindigkeitsänderungen kein Time Stretching o.ä. benutzen zu müssen.
Unearthly Trance

Re: Musiktips für Angsthasen [nicht öffentlich]

Beitrag von Unearthly Trance »

La Dispute - The Most Beautiful Bitter Fruit
It's only temporary, that fleeting feeling of warmth,
Just a flash before the line gets blurry,
Between a longing for more than what the body wants now and
What the body wants now more than anything.
Was it integrity that kept my hands to myself or
Just the thought of getting too far ahead of you?
Was it that I got too tired of the consequence?
Or was I just scared?

I only know I never wanted to get left behind.

I want to feel it out. I want to know how it works.
I want to know if it was worth it to worry,
About the ghosts I feared would haunt the memory,
About the damage that I'm sure the fear has done to me now.
I want to know what it is in me that won't follow through
Wenn das nicht genau das widerspiegelt, weshalb ich mich Angsthase nenne. :gruebel:
Lanthan

Re: Musiktips für Angsthasen [nicht öffentlich]

Beitrag von Lanthan »

Na, dann Identifiziert mich mal. Meine Lieblingsbands/Gruppen/Interpreten sind:

Subway to Sally
Saltatio Mortis
Skillet
Three days Grace
The glitch mob
Blackmill
Two Steps from hell
Lindsey Stirling
Aligatoah
Und der erste Pokémon-Theme-Song

Hui, ich bin so flexibel :D
Wechselta.(ug)

Re: Musiktips für Angsthasen [nicht öffentlich]

Beitrag von Wechselta.(ug) »

Ich hätte Captain Ivory als Musiktip, wenn man auf unterschiedlichen Rock, u.a. Blues Rock steht.
Die gehen live auch vor geschätzten 15 Leuten ab.
Der Essi

Re: Musiktips für Angsthasen [nicht öffentlich]

Beitrag von Der Essi »

Wechselta.(ug) hat geschrieben:Captain Ivory
Wahnsinn. Die treffen genau meinen Musikgeschmack. Reihen sich perfekt zwischen Kings of Leon und Black Keys ein. Jede Menge Classic-Rock-Anleihen. Machen echt Laune. Und ich hab bisher noch nie was von denen gehört. Danke für diesen genialen Tipp! :daumen: :kopfhoerer:

Aus dem Blues-/Hardrock-Bereich kann ich The Brew sehr empfehlen. Das "Control"-Album (2014) rockt richtig klasse. Und "A Million Dead Stars" (2010) und "The Third Floor" (2011) sind auch nicht zu verachten.
Ansonsten wären da natürlich noch die Rival Sons, aber die sind ja inzwischen schon kein Geheimtipp mehr, wenn man sich für Retro-Rock interessiert. ;) Im Juni gibt's ein neues Album, bin gespannt...
Wechselta.(ug)

Re: Musiktips für Angsthasen [nicht öffentlich]

Beitrag von Wechselta.(ug) »

Der Essi hat geschrieben:
Wechselta.(ug) hat geschrieben:Captain Ivory
Wahnsinn.
Cool, hab die durch Zufall (jemand mit Freikarten hat mich mit geschleppt) vor zwei Jahren live gesehen und direkt deren damaliges Album (war glaub ich sogar das Debüt) gekauft.

Die waren live echt der Hammer und das sage ich als eher Metal-orientierter.

Zurück zu „Menschen ohne Beziehungserfahrung – zugangsbeschränkt“