Ich kenne das eher als Schrottwichteln. Dafür braucht man nichts Neues zu kaufen, sondern kann auch irgendwas verschenken, was man nicht mehr braucht oder nie haben wollte. Der Schrott sammelt sich also nicht an, sondern wechselt einfach seinen Besitzer.

Man zieht auch keine Namen, sondern schmeißt einfach alles in den Sack, und dann wird reihum je ein Geschenk gezogen. Leider hat sich in den letzten Jahren so ein komischer Trend durchgesetzt, das Ganze auch noch mit irgendwelchen komplizierten Würfelspielen und ca. zehnmaligem Hin- und Herschieben der Geschenke auszuschmücken. Da ich eh nicht so ein Spielemensch bin, finde ich so etwas eher nervig.
Ich hatte allerdings schon mal überlegt, das in abgewandelter Form an meinem Geburtstag zu machen. Die Leute schenken mir nichts, sondern ziehen irgendein trashiges Geschenk, das sie dann mit nach Hause nehmen müssen.

Leider lässt sich das nicht durchsetzen, weil mein Freundeskreis einfach zu schenkfreudig ist. Außerdem kann man dabei ins Fettnäpfchen treten, wenn man sich nicht mehr erinnert, was man von wem bekommen hat, und dann jemand sein liebevoll und mit Bedacht ausgewähltes Geschenk von vor drei Jahren zieht.
