Ich würde sagen schon. Dass Frauen offensiv damit werben, dass sie Zahlsklaven suchen und das Männer unter 1.80€ und 100k nicht in Frage kommen, das gab es früher in der Dimension, die wir heute erleben, nicht. Natürlich gab es auch damals Dorfmatratzen, aber die extremen Ansichten waren früher mit Sicherheit nicht so weit verbreitet, wie heute.
Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
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Fuxxel97
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
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Vogel
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Du irrst Dich teilweise. Online-Dating, aber vir allem gesellschaftliche Veränderungen ( Nein, nicht die Flüchtlinge, Ausländer, ...
Frauen sind selektiver geworden, die Ansprüche sind vielleicht nicht höher - aber haben sich definitiv geändert, viele tolerieren weniger, sind selbstbewusster. Damit gibt es auch weniger Zugeständnisse und Kompromisse. Auch Datingverhalten an sich, der Prozess an sich dahinter, Erwartungen dabei haben sich verändert. Das bestätigt durchaus den Eindruck von Fuxxel97! Aber: nicht nur bei Frauen, auch auf Männer trifft das zu.
Trotzdem kommt ein grosser Teil von Männern immer noch in Beziehungen - es ist für die allermeisten keine Raketenwissenschaft, sondern intiuitiv. Du hast da durchaus Recht, hier im Forum und anderswo sind nunmal die, die keinen Erfolg haben und frustriert sind. Bedenke aber: es ist sehr schwer sich am eigenen Zopf herauszuziehen, das fühlt sich für Betroffene dann wirklich wie "Raketenwissenschaft" an.
Kurz : Ihr habt beide Recht, aber es ist differenzierter und etwas komplexer, als es Fuxxel97 hier darstellt.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Das ist jetzt dermaßen weit hergeholt und unrealistisch, dass es überhaupt nicht als Argument taugt - und das weißt du selbst.Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑28.07.2025, 18:29Das heißt du fändest das absolut in Ordnung, wenn dich eine Frau ansprechen würde, dir Komplimente machen würde, du dich darüber freust und sie nachher sagt: "April, April, ich wollte nur üben!"?![]()
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(aus "Schwabenstreiche", Theodor W. Adorno, Minima Moralia)
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Einsamkeit_is_doof
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Also ich kann jetzt nur für mich selber sprechen, könnte mir aber vorstellen, dass es vielen anderen ABs genau oder zumindest ähnlich geht. Ich glaube nicht, dass ich zu blöd dazu bin, eine Freundin zu finden. Es dürfte eher daran liegen, dass mir mein Kopf im Weg steht, da ich ständig denke, dass ich die Frau belästige und sowieso viel zu langweilig für Frauen bin und ihnen nichts zu bieten habe. Andererseits habe ich dann wieder so Gedanken, dass ich einer Frau eigentlich doch viel zu bieten habe. Was? Mich! Einen Typen, der zwar vielleicht kein Adonis ist, aber der ein großes Herz hat, hilfsbereit und emphatisch ist und seine Freundin auf Hände tragen würde. Also grundsätzlich hätte ich einer Frau schon etwas zu bieten. Aber in meinem Kopf gibt es halt diese Stimme, die mir erzählt, dass es eben nicht so ist.Zuya Hiyaye hat geschrieben: ↑30.07.2025, 20:46 Ich kann auch nicht glauben, dass die einzige erlaubte Erklärung dafür, dass ich AB bin, ist, dass ich zu blöd bin und man mich mit billigen Ratschlägen belehren muss.
Unterm Strich muss ich feststellen, dass ich nicht zu blöd bin, sondern schlicht nicht den Ar... in der Hose habe um eine Freundin zu finden.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Die Gründe können wirklich vielfältig sein. Und selbstverständlich gehe ich davon aus, dass auch bei mir eigene Anteile und Selbstblockaden eine Rolle spielen.
Allerdings: Wenn diese nicht wie Rosinen herausgepickt und missbraucht werden, nur um Recht zu behalten oder als Therapieversuch eines Hobbypsychologen herzuhalten, dann könnten wir uns hier auch frei und offen darüber unterhalten.
Vielleicht hat der 'normale' Mann unbewusst gelernt, sofort in den Flirtmodus umzuschalten, wenn sich die Gelegenheit bietet. So wie wir möglicherweise unbewusst sofort in den Abwehrmodus schalten, um ja keine weitere Zurückweisung und Verletzung zu erfahren. (vgl. Seligmann „erlernte Hilflosigkeit“)
Ich glaube auch nicht mehr, dass es nur eine einzelne Eigenart ist, die uns vom Glück trennt, sondern ein ganzes Bündel von Reflexen, die uns vor Enttäuschung schützen sollen.
Doch wenn die einzige 'Hilfe', die dieses Forum leistet, ein Bombardement von Vorwürfen ist und wir in der konkreten Handlungsweise auf uns selbst zurückgeworfen werden ('Ja, das musst du dann selber herausfinden!'), dann kann ich mir solche Beichten auch sparen.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
An die Zahlsklaven glaube ich überhaupt nicht. Mehr junge Frauen machen heute z. B. Abitur als junge Männer und landen daher auch in gut bezahlten Berufen. Ausnahmen gibt es natürlich immer. Die klassische Versorgerehe ist ein Modell aus Konrad Adenauers Zeiten.
Natürlich wird es immer Frauen geben, die auf die Optik des Mannes achten. Aber das ist umgekehrt nicht anders.
P. S. Selbst ich mit meinen mickrigen 1,76 m habe noch meine passende bessere Hälfte gefunden.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Zustimmung hier dazu. Ich sehe bei jungen Menschen U30 eher den Trend, das Frauen mehr verdienen als ihre Partner, also quasi nach "unten" verpartnern.Darth Bane hat geschrieben: ↑31.07.2025, 14:22 An die Zahlsklaven glaube ich überhaupt nicht. Mehr junge Frauen machen heute z. B. Abitur als junge Männer und landen daher auch in gut bezahlten Berufen. Ausnahmen gibt es natürlich immer. Die klassische Versorgerehe ist ein Modell aus Konrad Adenauers Zeiten.
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oldfield2283
Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Bin leicht irritiert? Wen oder was bekommt man denn heute noch für 1.80€ ?
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Ich bin genau so groß, aber würde das nie als mickrig bezeichnen. Ich weiß es sehr zu schätzen, dass ich nicht noch kleiner bin. Unsere Größe ist noch nicht "problematisch", im Sinne davon dass es für viele Frauen zum Ausschlusskriterium wird. Wie soll sich nach so einer Aussage denn ein Mann fühlen, der vielleicht nur 1,65m groß ist? Der träumt von 10cm mehr. Habe da tatsächlich zwei Kollegen in der Größenordnung. Einer ist AB und der Andere hat ständig ne Neue.Darth Bane hat geschrieben: ↑31.07.2025, 14:22 P. S. Selbst ich mit meinen mickrigen 1,76 m habe noch meine passende bessere Hälfte gefunden.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Unterscheiden sich die Kollegen denn sonst noch im Körperbau? Vielleicht ist der eine ja insgesamt auch sportlicher und athletischer als der andere oder die viel zitierte Ausstrahlung kommt zusätzlich ins Spiel.ABler11235 hat geschrieben: ↑31.07.2025, 18:00 Wie soll sich nach so einer Aussage denn ein Mann fühlen, der vielleicht nur 1,65m groß ist? Der träumt von 10cm mehr. Habe da tatsächlich zwei Kollegen in der Größenordnung. Einer ist AB und der Andere hat ständig ne Neue.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Ist die Hardware,.die wirklich interessant ist, nicht sowieso die meiste Zeit Software?
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Grundsätzlich sind beide "normal". Die Lebensstile unterscheiden sich aber sehr stark. Der AB ist nur zuhause, macht keinen Sport, und kifft sehr viel. Der Andere ist jedes Wochenende unterwegs, geht regelmäßig ins Gym, etc.Darth Bane hat geschrieben: ↑31.07.2025, 19:40 Unterscheiden sich die Kollegen denn sonst noch im Körperbau?
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Dann wundert mich das in keinster Weise.ABler11235 hat geschrieben: ↑01.08.2025, 06:48 Grundsätzlich sind beide "normal". Die Lebensstile unterscheiden sich aber sehr stark. Der AB ist nur zuhause, macht keinen Sport, und kifft sehr viel. Der Andere ist jedes Wochenende unterwegs, geht regelmäßig ins Gym, etc.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Gut, für 1.80€ bekommt man heute wirklich nichts mehr. Aber genau diese Diskrepanz der Wahrnehmungen ist ja das interessante: sowohl auf Social Media wird propagiert, dass die Hardware sehr wohl an erster Stelle steht (siehe hierzu auch die Aussage „Optik und Statussymbole werden immer wichtiger“) als auch Männer machen diese Erfahrung zunehmend im Dating und berichten davon, auf der anderen Seite gibt es ja auch das plakative Narrativ, geh vor die Tür und die Frauen fallen dir alleine um den Hals.oldfield2283 hat geschrieben: ↑31.07.2025, 17:24Bin leicht irritiert? Wen oder was bekommt man denn heute noch für 1.80€ ?
Und 100k Speicher (Großhirn, Kleinhirn) sind eigentlich eine große Menge.
Es kommt nicht nur auf die Hardware-Ausstattung an
Die Wahrheit wird irgendwo in der Mitte liegen, aber immer mehr junge Männer tun sich hier offenbar schwer (inklusive mir) und das macht etwas mit einem.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Mich würde interessieren, inwieweit - aus Deiner Sicht - die Isolation bzw. die Einschränkungen während der Corona-Pandemie dazu beigetragen haben, dass Du Schwierigkeiten hast. Worin besteht die Schwierigkeit von welcher Du schreibst? Geht es darum vor die Tür zu gehen und Menschen zu treffen? Oder geht es darum die Informationen auf Social Media sinnvoll einzuordnen und mit der Realität abzugleichen?
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Guter Punkt, da ich aber auch schon vor der Corona-Pandemie erwachsen war und ja schon Zeit meines Lebens Probleme damit habe, glaube ich nicht, dass das in meiner Altersklasse einen Beitrag leistet. Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dass die Jahrgänge 2002 und höher (also alle, die während Corona so 18-23 waren) durchaus davon beeinflusst sind.
Für mich ist die Schwierigkeit, von Frauen überhaupt wahrgenommen zu werden. Ich hatte noch nie in meinem Leben eine Frau, die mich attraktiv fand und ich glaube mittlerweile auch nicht daran, dass das noch passieren wird, aus den oben genannten Gründen: Erfahrung in Beziehungen ist nicht vorhanden und sexuelle Erfahrung ist heutzutage ein Muss, um nicht beim ersten Mal Sex aussortiert zu werden. Ich glaube weiterhin nicht, dass es eine nennenswerte Anzahl an Frauen gibt, die die ersten zwei Monate den Anleiter spielen wollen.
Social Media finde ich schwierig zu beurteilen, da ich nicht einschätzen kann, in wie weit das wirklich in die Gesellschaft durchschlägt, meine begrenzte Erfahrung zeigt jedenfalls dass es sehr stark durchschlägt.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 02.08.2025, 09:22, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Vollzitat gekürzt.
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Tania
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Mal ganz abgesehen davon, dass Du eigentlich nur eine Frau brauchst, und keine "nennenswerte Anzahl": ich verstehe die praktische Relevanz nicht. Eine Frau, die vorher weiß, dass Du keine Erfahrung hast, und dann Sex mit Dir hat, wird Dich auch nach suboptimalem Sex nicht "aussortieren". Und eine, die es vorher nicht weiß, wird es entweder gar nicht bemerken, oder mit Dir hinterher drüber reden, was besser hätte laufen können, oder Dich tatsächlich "aussortieren". Aber mit einer Frau, die Dich nach einmal Sex aussortiert, hättest Du dann eh nur was Kurzfristiges gehabt - in einer festen Beziehung sortiert man wegen solcher Kleinigkeiten nicht aus. Und sogar in diesem, ungünstigsten, Fall wäre das Problem, dass Du keine Erfahrung hast, gelöst.
Davon mal abgesehen: die Gleichung "unerfahren = schlechter Sex" stimmt überhaupt nicht. Genauso wenig wie "erfahren = guter Sex". Damit es im Bett für beide schön wird, sind andere Ding wichtiger als Erfahrung.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Wie stellst du dir denn das vor? Ich lerne eine Frau kennen, habe zwei oder drei Dates mit ihr und es kommt zum Sex. Ich kann nicht küssen, ich kann nicht lecken, ich kann nicht fingern, ich habe keine Ahnung, wie man durch Berührung eine intime und sexuelle Atmosphäre schafft. Soll ich dann einer 30-jährigen sagen: sorry, bin Jungfrau, zeig mal?Tania hat geschrieben: ↑02.08.2025, 13:32 Mal ganz abgesehen davon, dass Du eigentlich nur eine Frau brauchst, und keine "nennenswerte Anzahl": ich verstehe die praktische Relevanz nicht. Eine Frau, die vorher weiß, dass Du keine Erfahrung hast, und dann Sex mit Dir hat, wird Dich auch nach suboptimalem Sex nicht "aussortieren". Und eine, die es vorher nicht weiß, wird es entweder gar nicht bemerken, oder mit Dir hinterher drüber reden, was besser hätte laufen können, oder Dich tatsächlich "aussortieren". Aber mit einer Frau, die Dich nach einmal Sex aussortiert, hättest Du dann eh nur was Kurzfristiges gehabt - in einer festen Beziehung sortiert man wegen solcher Kleinigkeiten nicht aus. Und sogar in diesem, ungünstigsten, Fall wäre das Problem, dass Du keine Erfahrung hast, gelöst.
Davon mal abgesehen: die Gleichung "unerfahren = schlechter Sex" stimmt überhaupt nicht. Genauso wenig wie "erfahren = guter Sex". Damit es im Bett für beide schön wird, sind andere Ding wichtiger als Erfahrung.
Wenn ich mir anschaue, wie wichtig den Menschen, die ich kenne (sowohl männlich als auch weiblich) heutzutage Sex in Beziehungen ist, dann würde ich deine These des nicht-aussortieren in Frage stellen. Sex ist (und das zeigen ja auch viele Umfragen) sehr wichtig in Beziehungen.
Habe hier nochmal ein Praxisbeispiel für dich: ich war gestern mit zwei Freunden auf einem Altstadtfest. In diesen fünf Stunden wurde ich von genau null Frauen angeschaut. Nicht eine einzige Frau hat mich angeschaut oder Blickkontakt gesucht. Das hat nichts mit Corona zu tun, ich bin offenbar einfach nur unsichtbar für das andere Geschlecht…Kolinatan hat geschrieben: ↑01.08.2025, 20:44Mich würde interessieren, inwieweit - aus Deiner Sicht - die Isolation bzw. die Einschränkungen während der Corona-Pandemie dazu beigetragen haben, dass Du Schwierigkeiten hast. Worin besteht die Schwierigkeit von welcher Du schreibst? Geht es darum vor die Tür zu gehen und Menschen zu treffen? Oder geht es darum die Informationen auf Social Media sinnvoll einzuordnen und mit der Realität abzugleichen?
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Ich würde jetzt mal behaupten, dass es selbst bei erfahrenen Menschen passieren kann, dass der Sex mal nicht so toll ist. Vor allem mit einem neuen Partner muss man sich ja erstmal "eingrooven". Sollte eine Frau einen also sofort aussortieren, nur weil der erste Sex mit ihr jetzt nicht so toll war, dann spricht das doch eher für einen schlechten Charakter ihrerseits.
Ich bin ja selber auch total unerfahren, aber ich denke schon, dass ich zumindest küssen und berühren hinbekommen würde. Wichtig dürfte sein, dass man nicht zu verkopft an die Sache rangeht, sondern einfach macht. Ausserdem denke ich, dass jede Frau andere Vorlieben hat, was beispielsweise Berührungen angeht. Was die eine Frau mag, muss der anderen noch lange nicht gefallen. Von daher denke ich mir, dass auch erfahrene Menschen sich erstmal miteinander einspielen müssten.
Ich gebe zu, dass ich beim ersten Mal wahrscheinlich total nervös wäre, aber ich bin doch zuversichtlich, dass ich es schaffen würde, Sex mit einer Frau zu haben. Das größere Problem ist nur, erstmal eine zu finde, die Sex mit mir will...
Hat dir das denn schon jemand bestätigt? Also deine zwei Freunde zum Beispiel? Oder ist das jetzt deine Interpretation? Ich meine, vielleicht merkst du es ja auch gar nicht, dass dich eine Frau anschaut?! Dieser Gedanke liegt ja zumindest im Rahmen des Möglichen.Habe hier nochmal ein Praxisbeispiel für dich: ich war gestern mit zwei Freunden auf einem Altstadtfest. In diesen fünf Stunden wurde ich von genau null Frauen angeschaut. Nicht eine einzige Frau hat mich angeschaut oder Blickkontakt gesucht. Das hat nichts mit Corona zu tun, ich bin offenbar einfach nur unsichtbar für das andere Geschlecht…
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Wie stellst Du Dir diese Dates und das "es kommt zum Sex" denn vor? Die Dates quasi als "Vorstellungsgespräch", und irgendwann sagt sie dann "Okay, jetzt noch das praktische Probearbeiten, geh doch schon mal in die Umkleide und melde Dich dann einsatzbereit im Schlafzimmer."? Oder wie im Porno - in einer Alltagssituation setzt plötzlich Musik ein und beide fallen spontan übereinander her?
Ich weiß, dass es Menschen gibt, die sich wirklich verbal darauf einigen, miteinander Sex zu haben - aber ich konnte das nie. Und trotz Erfahrung hat mich die Vorstellung, mein Gegenüber (egal ob in realen Leben oder online) würde erwarten, dass es "zum Sex kommt", immer überfordert. Kann mir kaum vorstellen, wie sich das dann für Dich anfühlt ... ich wäre wahrscheinlich kurz vorm "panisch wegrennen".
Für mich funktioniert es nur schrittweise. Wenn ich mich beim Date wohlfühle, entwickle ich das Bedürfnis, meinem Gegenüber körperlich näher zu kommen, also den Abstand zu verringern. Wenn sich das gut anfühlt, kommt das Bedürfnis, ihn zu berühren und berührt zu werden - also beim Reden mal die Hand auf den Arm legen, vielleicht sogar "Händchen halten", auf der Parkbank sehr eng nebeneinander sitzen ... Und wenn man dann so eng nebeneinander sitzt oder steht, entsteht vielleicht der Wunsch nach einem Kuss ... und beim Küssen der Wunsch nach mehr Berührungen an intimeren Stellen .... und so weiter.
Wenn Du auf eine Frau treffen solltest, die von Dir quasi ein "Probearbeiten" verlangt, bei dem Du auf Kommando "liefern" sollst - dann stehen Deine Chancen im Vergleich zu einem "erfahrenen Stecher" natürlich nicht so gut. Die Erfahrung mitnehmen kannst Du trotzdem - bei der nächsten Frau bist Du dann schlauer.
Aber ich bin garantiert nicht die einzige Frau auf der Welt, die lieber Schritt für Schritt vorgeht. Und wenn Du auf so eine Frau treffen solltest, dann hast Du viel Zeit zum Lernen. Das meiste wird Dir Dein Körper sagen - es ist viel leichter, wenn man neben einer begehrenswerten Frau sitzt und den Wunsch hat, sie zu küssen, als wenn man am PC sitzt und darüber nachdenkt, wie stark man saugen muss und ob man die Zunge tief in ihren Mund stecken muss ... Sowas muss man dann in der Praxis sowieso variieren - jedes Paar erarbeitet sich seine eigene Kussmethode. Und die Grundlagen des Küssens kannst Du am eigenen Unterarm ausprobieren - was sich da gut anfühlt, kannst Du auch bei der Frau ausprobieren. Sie wird Dir dann schon zeigen, falls sie etwas nicht mag.
Und für den Rest kann ich nur empfehlen: hör auf Deinen Körper und auf die Signale der Frau. Ersterer wird Dir sagen, was Du tun möchtest - und auch, wann es Dir zuviel wird und Du lieber sagst "So, ich muss jetzt leider los, wann sehen wir uns wieder?". Und zweitere wird Dir sagen, welche Deiner Aktionen Du fortsetzen kannst und welche sie eher nicht mag. Jede Frau ist ein bisschen anders ... also wirst Du experimentieren müssen. Und ich drücke Dir die Daumen, dass Du bald die Gelegenheit dazu bekommst und Dich nicht weiter mit "ich kann das nicht" Ängsten rumplagen musst.
Zuletzt geändert von Tania am 03.08.2025, 14:43, insgesamt 1-mal geändert.