Hat ein Mensch einen Anspruch auf einen anderen Menschen?

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Abine
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Re: Hat ein Mensch einen Anspruch auf einen anderen Menschen?

Beitrag von Abine »

Kurzer Beitrag zum Beten und glauben und dem Partnerwunsch: Also bitte jetzt nicht lachen, ich hatte das mal so, dass ich den hl Antonius (ist zuständig für verlorene Dinge) gebeten habe mir doch "meinen" Mann zu schicken. Und was passiert?? !!! 2 Minuten später ruft mich einfach ein Bekannter an: ich find dich ja schon lange nett, wie wär es mit uns.
🫣🤨😧😦😮😯😲😳😵‍💫Ich wusste gar nicht was ich jetzt machen soll. Er hat eine Freundin und für mich ist er einfach ein guter Freund gewesen, das habe ich ihm so gesagt. Seit dem noch einmal gesehen und kein Kontakt mehr....
Also DAS war fast schon gruselig, wenn Wünsche WIRKLICH erfüllt werden und zwar Zack 🫰das hat sich komisch angefühlt.
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Re: Hat ein Mensch einen Anspruch auf einen anderen Menschen?

Beitrag von Levyn »

Reinhard hat geschrieben: ↑05.05.2025, 20:10
Levyn hat geschrieben: ↑05.05.2025, 19:38 [...] Das steuerst du ja auch unbewusst.
Wenn es unbewusst ist, ist es eben gerade kein Steuern. :dont:
Wie würdest du das denn nennen?
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Two-Tone
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Re: Hat ein Mensch einen Anspruch auf einen anderen Menschen?

Beitrag von Two-Tone »

Also natürlich auf die sehr negativen Reaktionen muss ich selbstverständlich reagieren.

Ich finde schon, dass eine Mann Anspruch auf eine Frau hat, wie auch umgekehrt eine Frau Anspruch auf einen Mann haben muss. Der Mensch soll halt nicht alleine sein, manchen Menschen macht es nichts aus alleine zu sein, aber viele Menschen wollen soziale Bindungen eingehen und sowas muss schon gefördert werden. Das hat also nichts damit zu tun, dass der Mann über eine Frau verfügen muss, denn so etwas finde ich falsch. Früher war das Rollenbild so, dass der Mann arbeitet und das Geld nach Hause bringt und die Frau für den Mann den Haushalt schmeißt, heute ist es richtig, dass es umgekehrt ist und der Mann soll den Haushalt schmeißen für die Frau, während die Frau das Geld nach Hause bringt. Nennt sich Gleichberechtigung. Ich weiß, Gleichberechtigung sieht nicht jeder gerne und ich verstehe die Kritik dahinter.
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Re: Hat ein Mensch einen Anspruch auf einen anderen Menschen?

Beitrag von ABler11235 »

Anspruch inwiefern? Steht jedem Mann eine Frau zu, und jeder Frau ein Mann? Wie eine Art Recht? Nein, auf keinen Fall. Kann man daran arbeiten? Ja.
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Finnlandfreundin
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Re: Hat ein Mensch einen Anspruch auf einen anderen Menschen?

Beitrag von Finnlandfreundin »

Two-Tone hat geschrieben: ↑12.05.2025, 15:13 Ich finde schon, dass eine Mann Anspruch auf eine Frau hat, wie auch umgekehrt eine Frau Anspruch auf einen Mann haben muss. Der Mensch soll halt nicht alleine sein, manchen Menschen macht es nichts aus alleine zu sein, aber viele Menschen wollen soziale Bindungen eingehen und sowas muss schon gefördert werden.
Den Anspruch auf einen Menschen an sich, kann man nicht haben, aber jeder hat natürlich das Recht, Bindungen einzugehen. Auch wenn das nicht überall auf der Welt so ist, aber keiner sollte das Recht haben, Anderen eine Bindung zu untersagen.

Wenn man es genau gibt, existieren Maßnahmen, die das Erreichen sozialer Beziehungen fördern wie bspw. Singlepartys, Freizeitgruppen, Vereine, Kurse ... der Einzelne muss sie nur auch wahrnehmen. Zur Teilnahme zwingen kann man einen auch nicht von außen. Der Einzige, der sich einen Zwang auferlegen kann, ist man selbst.
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Re: Hat ein Mensch einen Anspruch auf einen anderen Menschen?

Beitrag von Obelix »

Two-Tone hat geschrieben: ↑12.05.2025, 15:13 Ich finde schon, dass eine Mann Anspruch auf eine Frau hat, wie auch umgekehrt eine Frau Anspruch auf einen Mann haben muss. Der Mensch soll halt nicht alleine sein, manchen Menschen macht es nichts aus alleine zu sein, aber viele Menschen wollen soziale Bindungen eingehen und sowas muss schon gefördert werden.
Diese These vertrittst du hier ja nicht zum ersten Mal. Und jedes Mal gab es bisher ähnliche Reaktionen.
Werden wir doch mal etwas konkreter: Wie stellst du dir diesen "Anspruch" eigentlich vor? Wie soll er durchgesetzt werden und von wem? Und wie stellst du dir eine "Förderung" von sozialen Bindungen vor?
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Re: Hat ein Mensch einen Anspruch auf einen anderen Menschen?

Beitrag von RomNey »

Two-Tone hat geschrieben: ↑12.05.2025, 15:13 [...] Früher war das Rollenbild so, dass der Mann arbeitet und das Geld nach Hause bringt und die Frau für den Mann den Haushalt schmeißt, heute ist es richtig, dass es umgekehrt ist und der Mann soll den Haushalt schmeißen für die Frau, während die Frau das Geld nach Hause bringt. Nennt sich Gleichberechtigung. [...]
Hä?
Das nennst du Gleichberechtigung?
Also mal abgesehen davon das zumindest für mich nichts dagegen spricht es so wie du beschreibst zu tun (so oder so rum).
Aber wenn in dem einen Szenario einer von beiden nicht gleichberechtigt ist, ist es im umgekehrten Szenario doch genauso?

Oder meinst du wir haben das jetzt 100te Jahre falsch gemacht und möchten das jetzt 100erte Jahre wieder "ausgleichen" damit es wieder gleichberechtigt ist?

Verstehe es nicht.
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Re: Hat ein Mensch einen Anspruch auf einen anderen Menschen?

Beitrag von Elfriede »

Also ich würde es mal so formulieren: Jeder Mensch hat das Bedürfnis auf einen anderen Menschen zu treffen, der ihn liebt, wahrnimmt und ergänzt. Anspruch im Sinne auf das Recht diesen einen Menschen zu besitzen, gibt es natürlich nicht. Man muss schon auch großes Glück haben, dass dieser andere Mensch ebenfalls ein Interesse daran hat, eine Beziehung einzugehen. Wichtig wäre mir nur darauf hinzuweisen, dass dieses gegenseitige Interesse manchmal vielleicht nur langsam entstehen kann oder sogar aktiv entwickelt werden muss. Die Liebe auf den ersten Blick a la Hollywood gibt es wohl eher selten - wenn überhaupt.

Und um im Kühlschrank-Bild zu bleiben, diesen vollen Kühlschrank gibt es eigentlich nicht. Eigentlich ist dieser Kühlschrank ein ziemlicher Trugschluss, weil er ein Angebot vorgaukelt, dass in der realen Welt gar nicht vorhanden ist. Vielmehr muss man selbst zum Kühlschrank werden. Also man muss seine leckersten Seiten präsentieren, damit der eine andere Mensch sich daran bedienen möchte. Da ja jeder heutzutage eher egoistisch veranlagt ist, kann man erst dann auf Gegenliebe oder Gegenleistung hoffen, wenn man selbst genug davon investiert hat.

Vielleicht ist es das, was viele ABs erst noch lernen müssen, sich selbst zu vermarkten. Fast alle ABs sind tief in ihrem Innersten ja ganz tolle, vielleicht sogar außergewöhnlich liebenswerte Menschen. Leider verstecken das aber viele und erwarten trotzdem, dass sie gefunden werden. So läuft das aber nicht. Man muss schon selbst aktiv werden. Und dazu gehört auch, das Risiko einzugehen abgelehnt zu werden. Nicht jedem potentiellen Objekt der Begierde wird euer Angebot gefallen und es wird sicherlich die eine oder andere Enttäuschung geben. Das gehört aber nun mal leider dazu. Und dann heißt es Krönchen richten und weiter gehen. Ich verstehe schon, dass das oft mühsam und erschöpfend sein kann. Aber irgendwo gibt es ganz sicher den oder die eine, die passt. Bitte einfach nicht aufgeben!
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Two-Tone
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Re: Hat ein Mensch einen Anspruch auf einen anderen Menschen?

Beitrag von Two-Tone »

Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑12.05.2025, 21:21 Wenn man es genau gibt, existieren Maßnahmen, die das Erreichen sozialer Beziehungen fördern wie bspw. Singlepartys, Freizeitgruppen, Vereine, Kurse ... der Einzelne muss sie nur auch wahrnehmen. Zur Teilnahme zwingen kann man einen auch nicht von außen. Der Einzige, der sich einen Zwang auferlegen kann, ist man selbst.
Da muss aber ich die Initiative ergreifen, was in meinem Leben immer nur schlecht gewesen ist und nicht z.B. der Staat (siehe weiter unten wo ich Obelix zitiert habe) oder Frauen, die sich freiwillig zur Verfügung stellen. Hier, so wie die Onlyfans-Nutzerin Camistrella, können Frauen einen wertvollen Beitrag leisten, um gesellschaftliche Gefahren zu eliminieren:
https://nypost.com/2025/05/10/lifestyle ... c-service/
Obelix hat geschrieben: ↑12.05.2025, 21:48 Wie stellst du dir diesen "Anspruch" eigentlich vor?
Dafür reicht meine Intelligenz nicht aus, um dich z.B. zum Gedanken zu bewegen " Wow, er hat sowas von Recht! ". Vielleicht mit der Zeit fällt mir noch etwas ein. Die Intelligenz reicht nur aus, dass ich mir denke, der Mensch hat es nicht verdient alleine zu sein. Sie reicht eventuell auch aus, dass es freiwillige Menschen gibt, die alleine sein möchten. Doch ich rede nicht von denen.
Wie soll er durchgesetzt werden und von wem?
Durchgesetzt von derjenigen Person, die besser überzeugen kann.
Und wie stellst du dir eine "Förderung" von sozialen Bindungen vor?
Staatlich, z.B. das Einwohnermeldeamt sieht im Register, dass ich 38 Jahre lang noch nie eine Freundin oder eine Frau gehabt habe. Alles, ab > 20 Jahren noch nie ohne Freundin bedeutet es wird ein Programm ins Leben gerufen, in welchem ich teilnehmen darf, und keiner darf meine Anwesenheit widersprechen.
RomNey hat geschrieben: ↑13.05.2025, 04:48 Hä?
Das nennst du Gleichberechtigung?
Ja, das nenne ich Gleichberechtigung.
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Re: Hat ein Mensch einen Anspruch auf einen anderen Menschen?

Beitrag von Elfriede »

Two-Tone hat geschrieben: ↑13.05.2025, 10:29 Staatlich, z.B. das Einwohnermeldeamt sieht im Register, dass ich 38 Jahre lang noch nie eine Freundin oder eine Frau gehabt habe. Alles, ab > 20 Jahren noch nie ohne Freundin bedeutet es wird ein Programm ins Leben gerufen, in welchem ich teilnehmen darf, und keiner darf meine Anwesenheit widersprechen.
Gab es sowas ähnliches nicht mal in einem irischen Dorf? Da waren viele unverheiratete Männer und der Bürgermeister holte junge, heiratswillige Damen aus der Stadt zum Tanzen und Flirten. Das fand ich sehr charmant. In einer deutschen Großstadt aber leider undenkbar.
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Re: Hat ein Mensch einen Anspruch auf einen anderen Menschen?

Beitrag von Two-Tone »

Elfriede hat geschrieben: ↑13.05.2025, 11:21 Gab es sowas ähnliches nicht mal in einem irischen Dorf? Da waren viele unverheiratete Männer und der Bürgermeister holte junge, heiratswillige Damen aus der Stadt zum Tanzen und Flirten. Das fand ich sehr charmant. In einer deutschen Großstadt aber leider undenkbar.
So undenkbar ist es nicht in Deutschland.

Ich erinnere an das Negativbeispiel Domtreppenfegen. Wer als Mann so kläglich versagt hat, vor 30 keine Freundin zu finden und sie zu heiraten, der muss niedere Arbeit verrichten und es wird als Tradition verkauft. Negative, abschreckende Beispiele, die eine Frau dazu bewegen soll, doch einen verzweifelten Single-Mann anzunehmen, bevor es zu spät ist.

Umgekehrt bei Frauen das Klinkenputzen: Keine Frau will ne Klinke putzen, auch nicht wenn es die Tradition verlangt, also lieber den nächstbesten HC-AB in der Stadt oder im Forum ansprechen, damit ein Date und irgendwann eine Heirat bevorsteht.

Jetzt müssen wir nur Daumen drücken auf ein Positivbeispiel.
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Tania
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Re: Hat ein Mensch einen Anspruch auf einen anderen Menschen?

Beitrag von Tania »

Two-Tone hat geschrieben: ↑13.05.2025, 10:29 Hier, so wie die Onlyfans-Nutzerin Camistrella, können Frauen einen wertvollen Beitrag leisten, um gesellschaftliche Gefahren zu eliminieren:
https://nypost.com/2025/05/10/lifestyle ... c-service/
Du hast aber schon gelesen, dass diese Dame sich als "sex worker" bezeichnet und für ihre Arbeit von den männlichen Kunden bezahlt werden möchte (und nebenbei natürlich ein bisschen auf ihr OnlyFans Angebot aufmerksam macht)? Also die Idee an sich ist nicht neu - neu ist nur, dass sie so konkret Werbung für eine bestimmte Zielgruppe macht, und dabei auch noch mega heiß aussieht. Die Frauen, die sich hierzulande speziell an unerfahrene Männer wenden und ganzheitliche Sexualbegleitung anbieten, statt einfach nur Sex, sind ja meist eher die Kategorie "nette Frau von nebenan".
Staatlich, z.B. das Einwohnermeldeamt sieht im Register, dass ich 38 Jahre lang noch nie eine Freundin oder eine Frau gehabt habe.
Dazu müsstest Du aber bereit sein, einer staatlichen Stelle so persönliche Informationen mitzuteilen. Wärst Du das?
Alles, ab > 20 Jahren noch nie ohne Freundin bedeutet es wird ein Programm ins Leben gerufen, in welchem ich teilnehmen darf, und keiner darf meine Anwesenheit widersprechen.
Und was genau soll in diesem Programm dann passieren? Eine Gesprächsrunde? Gemeinsames Kochen oder andere Aktivitäten? Gemeinsames Essen?

Kurz: wie soll sich dieses Programm von all den sozialen Programmen unterscheiden, die es bereits gibt?
Two-Tone hat geschrieben: ↑13.05.2025, 13:03 Ich erinnere an das Negativbeispiel Domtreppenfegen. Wer als Mann so kläglich versagt hat, vor 30 keine Freundin zu finden und sie zu heiraten, der muss niedere Arbeit verrichten und es wird als Tradition verkauft. Negative, abschreckende Beispiele, die eine Frau dazu bewegen soll, doch einen verzweifelten Single-Mann anzunehmen, bevor es zu spät ist.
Ich glaube, diese Tradition ist eher dazu gedacht, den Freunden des Geburtstagskindes eine Gelegenheit zu geben, öffentlich zu feiern. Also quasi die Alternative zum Junggesellenabschied, den besagtes Geburtstagskind ihnen bislang verwehrt hat.
Umgekehrt bei Frauen das Klinkenputzen: Keine Frau will ne Klinke putzen, auch nicht wenn es die Tradition verlangt, also lieber den nächstbesten HC-AB in der Stadt oder im Forum ansprechen, damit ein Date und irgendwann eine Heirat bevorsteht.
Bei uns in der Gegend gibt es die Tradition nicht - dafür das "Schachtelfest". Zum 25. Geburtstag bekommt die unverheiratete "alte Schachtel" ein paar Schachteln mit merkwürdigen Dingen geschenkt, die sie dann anziehen darf und mit ihren Freundinnen durch die Gegend zieht. Niemand ist auch nur ansatzweise auf die Idee gekommen, sich zur Vermeidung dieser Feier schnell mal einen Mann zu suchen. Wer da nicht mitmachen wollte, hat einfach gesagt, dass sie das nicht witzig findet und entweder eine andere Art von Feier organisiert oder den Geburtstag ungefeiert gelassen. Ist ja keine Pflichtveranstaltung.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 13.05.2025, 13:32, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Beiträge zusammengeführt.
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Re: Hat ein Mensch einen Anspruch auf einen anderen Menschen?

Beitrag von Finnlandfreundin »

Two-Tone hat geschrieben: ↑13.05.2025, 10:29 Da muss aber ich die Initiative ergreifen ... Frauen, die sich freiwillig zur Verfügung stellen.
Bei deinem Vorschlag müssten Frauen die Initiative ergreifen und sich zur Verfügung stellen. Wieso sollten sie das tun und du willst es nicht?

In gewisser Weise stellt sich bspw jeder, der in einer Datingapp angemeldet ist, auf dem Singlemarkt zur Verfügung. Und jeder trifft seine Wahl in Form von bspw dem Wisch nach rechts oder links. Und wer die Werbetrommel am meisten rührt, fällt auf.
Staatlich, z.B. das Einwohnermeldeamt sieht im Register, dass ich 38 Jahre lang noch nie eine Freundin oder eine Frau gehabt habe. Alles, ab > 20 Jahren noch nie ohne Freundin bedeutet es wird ein Programm ins Leben gerufen, in welchem ich teilnehmen darf, und keiner darf meine Anwesenheit widersprechen.
Eine Datingapp ist zwar kein staatliches Register, aber es ist ein Register derer, die auf der Suche sind. Teilnehmen darf jeder, sogar auch der, der nicht Single ist und keiner widerspricht der Teilnahme.

Zu einer Singleparty darf auch jeder und keiner widerspricht der Teilnahme. Und alle suchen entweder Sex oder Beziehung.

Angebote reichen nicht aus, wenn man nicht in der Lage ist, sie wahrzunehmen.
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Re: Hat ein Mensch einen Anspruch auf einen anderen Menschen?

Beitrag von Two-Tone »

Tania hat geschrieben: ↑13.05.2025, 13:11 Die Frauen, die sich hierzulande speziell an unerfahrene Männer wenden und ganzheitliche Sexualbegleitung anbieten, statt einfach nur Sex, sind ja meist eher die Kategorie "nette Frau von nebenan".
Jetzt stell dir einmal vor, jede Frau in Deutschland ist die nette Frau von nebenan: Das würde die Verbittertheit von vielen Männern lösen. Sowas wie ein Freiwilliges Soziales Jahr.
Dazu müsstest Du aber bereit sein, einer staatlichen Stelle so persönliche Informationen mitzuteilen. Wärst Du das?
Ja. Ich denke mal, bei mir im Rathaus, welches nun nicht sooo groß ist, werden die Leute schon fertig werden.
Und was genau soll in diesem Programm dann passieren? Eine Gesprächsrunde? Gemeinsames Kochen oder andere Aktivitäten? Gemeinsames Essen?
Ja, eine Gesprächsrunde beispielsweise, gemeinsame Aktivitäten, um den Frauen zu beweisen, dass man ein guter Mensch ist und ganz wichtig, am Ende so einer Sitzung muss jeder mit jedem verkuppelt sein. Daher ist es wichtig, dass die Teilnehmerzahl immer genau gleich viele Männer und Frauen sind, also immer 1 zu 1. Bei Normaloaktivitäten gibt es immer die Gefahr, dass die Frau Nein sagt oder sie es sich überlegen möchte.
Angebote für LGBT lasse ich außen vor.
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑13.05.2025, 20:43 Bei deinem Vorschlag müssten Frauen die Initiative ergreifen und sich zur Verfügung stellen. Wieso sollten sie das tun und du willst es nicht?
Ähnlich wie ich Obelix geschrieben habe: Ich habe nicht genügend Überzeugungs- und Durchsetzungskraft, um eine Frau für mich zu gewinnen und wer nicht überzeugen kann,bzw. die Werbetrommel rühren kann, kann auch keine Initiative ergreifen.

Eine Datingapp ist zwar kein staatliches Register, aber es ist ein Register derer, die auf der Suche sind. Teilnehmen darf jeder, sogar auch der, der nicht Single ist und keiner widerspricht der Teilnahme.

Zu einer Singleparty darf auch jeder und keiner widerspricht der Teilnahme. Und alle suchen entweder Sex oder Beziehung.
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Re: Hat ein Mensch einen Anspruch auf einen anderen Menschen?

Beitrag von Diomedes »

ABler11235 hat geschrieben: ↑30.04.2025, 17:26 Das trifft es recht gut auf den Punkt finde ich. AB-Sein ist ein bisschen so, als würde man vor einem vollen Kühlschrank verhungern, weil man nicht weiß wie man isst.
Absolut nicht, denn um an das Essen ranzukommen muss man ein kompliziertes Labyrinth voller emotionaler Intelligenz- und Empathierätsel durchschreiten und das kann nicht jeder.
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Re: Hat ein Mensch einen Anspruch auf einen anderen Menschen?

Beitrag von ABler11235 »

Diomedes hat geschrieben: ↑14.05.2025, 10:08
Stimme nicht zu, Ausnahmen wie geistiger Behinderung oder psychische Erkrankungen abgesehen von.
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Re: Hat ein Mensch einen Anspruch auf einen anderen Menschen?

Beitrag von Diomedes »

ABler11235 hat geschrieben: ↑14.05.2025, 11:18 Stimme nicht zu, Ausnahmen wie geistiger Behinderung oder psychische Erkrankungen abgesehen von.
Nein... die Menschen haben mannigfaltige Charaktäre und somit sind Schüchternheit, Unsicherheit und Introvertiertheit keine Krankheiten. Dass man dann vor allem als Mann nicht immer die Rolle des überzeugenden und souveränen Flirters übernehmen kann weil es charakterlich nicht drin ist, dürfte einleuchtend sein.

Wenn ein Kennenlernen im warmen Umfeld nicht möglich ist, wirds eben für viele schwer.
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Re: Hat ein Mensch einen Anspruch auf einen anderen Menschen?

Beitrag von Finnlandfreundin »

Two-Tone hat geschrieben: ↑14.05.2025, 08:02 ... am Ende so einer Sitzung muss jeder mit jedem verkuppelt sein. Daher ist es wichtig, dass die Teilnehmerzahl immer genau gleich viele Männer und Frauen sind, also immer 1 zu 1 ...
Und was ist, wenn du eine Frau von dir überzeugen konntest bzw wenn nicht, wenn dir eine zugewiesen wird und du sie dann überhaupt nicht sexuell anziehend findest, du sie nicht riechen kannst und alles in dir schreit "bloß die nicht"?
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Re: Hat ein Mensch einen Anspruch auf einen anderen Menschen?

Beitrag von Tania »

Two-Tone hat geschrieben: ↑14.05.2025, 08:02
Tania hat geschrieben: ↑13.05.2025, 13:11 Die Frauen, die sich hierzulande speziell an unerfahrene Männer wenden und ganzheitliche Sexualbegleitung anbieten, statt einfach nur Sex, sind ja meist eher die Kategorie "nette Frau von nebenan".
Jetzt stell dir einmal vor, jede Frau in Deutschland ist die nette Frau von nebenan: Das würde die Verbittertheit von vielen Männern lösen. Sowas wie ein Freiwilliges Soziales Jahr.
Noch einmal: diese Angebote sind kostenpflichtig - sowohl das des OnlyFans-Models, das Du verlinkt hast, als auch das der netten deutschen Sexualbegleiterinnen. Die machen das nicht nur aus Nettigkeit, die leben davon. Du verlangst jetzt, dass diese Frauen es kostenlos anbieten, bzw. gegen ein kleines Taschengeld, das weit unter dem Bürgergeld-Satz liegt. Wie stellst Du Dir das vor? Wovon sollen diese Frauen dann leben?
... ganz wichtig, am Ende so einer Sitzung muss jeder mit jedem verkuppelt sein. Daher ist es wichtig, dass die Teilnehmerzahl immer genau gleich viele Männer und Frauen sind, also immer 1 zu 1.
Also, wer da hin geht, MUSS jemanden der Anwesenden passenden Geschlechts nehmen? Auch wenn diese Person vielleicht eine andere Sprache spricht, schwerst drogensüchtig ist, pflegebedürftig ist oder lediglich jemanden sucht, der/die ihm/ihr kostenlos den Haushalt führt? Oder es einfach bis auf das passende Geschlecht keinerlei Gemeinsamkeiten gibt?

Dann würde ich empfehlen, mal an einem Seniorentanztee teilzunehmen. Die Damen dort sind immer dankbar für Tanzpartner - und sogar deutlich in der Überzahl. Gut, es geht da erstmal nur ums Tanzen - aber während des Tanzens kannst Du ja schon mal einen guten ersten Eindruck machen.
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Re: Hat ein Mensch einen Anspruch auf einen anderen Menschen?

Beitrag von RomNey »

Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑14.05.2025, 12:25 [...] Und was ist, wenn du eine Frau von dir überzeugen konntest bzw wenn nicht, wenn dir eine zugewiesen wird und du sie dann überhaupt nicht sexuell anziehend findest, du sie nicht riechen kannst und alles in dir schreit "bloß die nicht"?
Sehe ich ähnlich.
Mir kommt dabei immer die Zwangsheirat in den Sinn.
Würde ich zumindest nicht wollen.
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