Fuxxel97 hat geschrieben: ↑19.07.2025, 17:29
RomNey hat geschrieben: ↑19.07.2025, 05:19
Ich mein wenn du "früher" den Weltrekord gelaufen wärst, das wäre dann jetzt auch nichts mehr wert?
Ein Welt- oder nationaler Rekord ist natürlich noch einmal etwas anderes.
Gehe mal in dich.
Ich glaube auch hier belügst du dich selber.
Mein Gefühl sagt mir das es egal ist was du erreichst, dein Kopf macht es zu nichte.
Also ich weiß ja nicht wie dein Kopf funktioniert, aber ich möchte dir mal mitgeben wie es bei mir war.
Mein Kopf hat mir ständig mitgegeben wie schlecht ich bin und wie schlecht die meisten anderen sind.
Mein Kopf wurde so konditioniert.
Auf Leistung getrimmt.
Funktionieren, nicht fühlen!
Immer versuchen besser, schneller, größer usw. als alle anderen sein.
Das war für mich sehr ungesund.
Wieso das so war, vermutlich durch meine Eltern und die Schule, die mir immer gesagt haben, "das geht auch besser" auch wenn ich eine 2+ mit nach Hause gebracht habe... (ist ungefähr nie vorgekommen, aber so wäre es gewesen

)
Meine Schwester hat versucht Aufmerksamkeit der Eltern durch gute Leistung zu bekommen, hat nichts gebracht, war trotzdem nicht gut genug...
Fuxxel97 hat geschrieben: ↑19.07.2025, 17:29
Aber ich kann mich berufsbedingt nicht auf Erfolgen von gestern ausruhen oder auf diese berufen. Das mache ich in der schnelllebigen IT (ich arbeite in der technischen Security und im Bereich Netzwerke) ein, allerhöchstens zwei Jahre und das war es das mit meinem IT-Dasein, dann bin ich nämlich abgehängt
Ja, das ist wohl so in der IT Branche.
Aber einmal abgehängt kann ich ja auch wieder aufholen? Lass das dann 1-2 Jahre sein, aber dann bist du doch wieder da wo du aufgehört hast?
Aber verlangt ja auch niemand.
Wenn dir dein Beruf Spaß macht ist doch mega!
Bei soviel Arbeit ist dann nicht mehr soviel Freizeit und Zeit für eine Freundin, aber auch das ist ja trotzdem nicht unmöglich!
Entscheidend ist was du möchtest!
Hast du mal wieder Bock einen Marathon mit zu machen, tu es!
Ist dir Marathon erstmal scheiß egal, dann ist das eben so.
Solang du dich damit wohl fühlst gibt es eigentlich keinen Grund.
Raptus hat geschrieben: ↑18.07.2025, 22:18
Ich habe auch keine Antwort auf die Frage aber ihr macht falsche Hoffnungen anstatt seine Frage zu beantworten.
Sich damit abfinden, ich denke wenn ich mir öfter vorstelle wie es ist wenn jetzt 10,20,30 Jahre ins Land gegangen sind und ich immer noch keine Partnerin habe, wie es dann ist.
Das dürften die ersten Male sehr traurige und wütende Augenblicke sein.
Aber umso mehr ich das mache umso mehr ich es mir so vorstellen kann, das die fehlende Frau nicht der Fokus meiner Vorstellung ist sondern immer mehr die Dinge die ich gerne machen würde, umso besser wird es.
Trotzdem möchte ich dann auch nochmal "falsche" Hoffnungen geben, es ist möglich seine erste(und vielleicht auch direkt letzte) Partnerin zu finden auch noch im sehr hohen Alter!
Ich kann es sehr gut verstehen das ich die Abwärtsspirale in meinem Kopf wähle und diese dann freudig runterrutsche, hab ich auch getan, haben die meisten der Menschen schon sehr oft getan.
Aber es fühlt sich für mich auch wie aufgeben an.
Und auch wenn das Legitim ist und niemand mit dem Finger auf dich zeigen sollte, ist es schade.
Es lohnt sich zu kämpfen und weiter dran zu bleiben!
Viele von uns haben es geschafft.
Und viele andere Menschen haben ihre riesigen Probleme die sie hatten bewältigt.
DU kannst das auch!