Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
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The_Lone_Alpha_Wolf
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Ich zum Beispiel lasse mich bald klinisch einweisen wegen Burnout auf der Arbeit, Kränkung durch einen ehemaligen Kumpel und dem Hardcore-AB Status. Die Hoffnung, dass ich mich aber verbessere, sehe ich als geborener Pessimist nicht.
Ich beschäftige mich in meiner knappen Freizeit viel mit kontroversen gesellschaftlichen Themen und denke mir auch es macht keinen Sinn mehr eine Familie zu gründen oder eine Partnerschaft zu pflegen, da uns der Klimawandel oder die Kriegsgefahr sowieso zerstören wird.
Wir haben es teilweise auch verdient als Gesellschaft auszusterben. Ich leiste meinen Beitrag dazu, keine Nachfahren zu erzeugen.
Du kannst das hier manchmal nur verkraften, wenn du säufst. Bis zum Umfallen.
Leider darf ich das wegen den Tabletten nicht.
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Einsamkeit_is_doof
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Tja, das ist etwas, was mich auch immer wieder traurig macht. Im Grunde scheint es ja gar nicht sooooo schwer zu sein eine Freundin bzw. einen Freund zu finden. Jedenfalls tun sich ja sehr viele (also die meisten) damit ja relativ leicht. Quasi im vorbeigehen finden manche eine Freundin. Da tut es dann schon weh, dass man sich selber so schwer tut und es unmöglich erscheint eine Freundin zu finden.Fuxxel97 hat geschrieben: ↑19.07.2025, 17:29 Andere Menschen im Bekanntenkreis, die weit weniger gefestigt im Leben stehen (nimmt das jetzt bitte nicht als arrogant auf, ich weiß einfach nicht wie man das sonst formulieren soll: wechselnde Arbeitsverhältnisse, keine eigene Wohnung/Lebensmittelpunkt, keine wirklichen Hobbys, kein Interesse an Geschichte, Kultur, Politik o.ä.) finden Partner auf Instagram, beim Einkaufen usw., während ich leer ausgehe.
Wenn mir ein Mann sowas sagt, dann denke ich immer: "Junge, du hast absolut keine Ahnung! Du weisst gar nicht, wie gut es dir geht!!!"MattEagle hat geschrieben: ↑19.07.2025, 19:58So etwas hör ich auch nur zu oft wenn ich sage dass ich Single bin.Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑19.07.2025, 11:20 Hey, freu dich doch, dass du Single bist und geniess dein Singledasein und die damit verbundende Freiheit. Du kannst machen was, wann und wie du willst. Brauchst keinen zu fragen und dich nicht mit den Launen deiner Freundin rumzuplagen!
Klar, es ist nicht von der Hand zu weisen, dass man als Single gewisse Freiheiten hat. Aber sind diese Freiheiten so wertvoll? Sind sie es wert, auf eine Freundin zu verzichten? Meine klare Antwort lautet: NEIN!
Was für Normalo-Männer eine "Qual" ist, würde für mich Freiheit bedeuten und ich würde mit einem Dauergrinsen im Gesicht rumlaufen. Wie gerne würde ich von meiner Freundin stundenlang durch Boutiquen geschleppt werden und ihre Einkäufe tragen. Wie gerne würde ich mit meiner Freundin im Restaurant das Essen tauschen, wenn sie feststellt, dass mein Essen ja viel besser aussieht wie ihres. Ich hätte auch kein Problem damit, dass sie ihre schlechte Laune an mir auslässt, wenn sie ihre Tage hätte.
Ich weiss, das klingt für Normalo-Männer in einer Beziehung bekloppt, wenn sich ein Mann sowas wünscht. Aber genau das sind alles Dinge die mir, neben kuscheln, Händchenhalten, Sex, Zweisamkeit usw., fehlen.
Amor gib mir den verdammten Pfeil, ich mach' den Scheiß jetzt selber!
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Kolinatan
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Nach welcher Form des Abfinden suchst Du denn?
Die eine Richtung geht in die Akzeptanz, dessen was ist. Aufzuhören etwas anders zu wollen oder zu müssen, als dass was gerade da ist. Ein Schritt dabei ist auch aufzuhören sich Vorstellungen darüber zu machen, wie die Zukunft sein wird oder nicht sein wird und diese Vorstellungen zugleich mit Bewertungen zu versehen und so Leiden zu erschaffen. Hier wäre eine mögliche Strategie sich z.B. mit dem Buddhismus zu beschäftigen und die Anhaftung aufzugeben. Etwas was in der einen oder anderen Form in verschiedenen Religionen gefunden werden kann. Es gibt auch säkularisierte Varianten, falls Du Dich an religiösen Begriffen störst und trotzdem mit Spiritualität etwas anfangen kannst, dann kannst Du auch mit Eckhart Tolle und seinem Buch Jetzt! Die Kraft der Gegenwart beginnen. Jenseits der Spiritualität kannst Du auch mit Paul Watzlawick und seinem Buch Anleitung zum Unglücklichsein einsteigen.
Eine andere Richtung geht ins Hadern, was schließlich in Verbitterung mündet. Genaugenommen beinhaltet diese Richtung nicht wirklich ein Abfinden, sondern eher ein Resignieren. Auf der einen Seite ist sie von Paralyse und fehlendem Handlungswillen begleitet und zugleich der Wut darüber, sich selbst die möglichen Schritte zu verwehren und die Prioritäten nicht den eigenen Wünschen gemäß auszurichten sondern die eigen Ängste und Vermeidungsstrategien zu pflegen. Mit der Eingangsfrage bewegst Du Dich aktuell in diese Richtung. Möchtest Du vor allem Bestätigung von anderen Mtgliedern, dass dieser Pfad der "richtige" für Dich ist?
Es ist eine Sache eine paradoxe Intervention zu machen und nach Tipps zu fragen, für dass was Du nicht möchtest oder darum Bestätigung für die eigenen Glaubenssätze zu erhalten. Das Forum lässt sich in beide Richtungen nutzen. Welchen der Rückmeldungen Du gedanklich folgst und welche Impulse Du bereit bist aufzugreifen und zu verstärken liegt bei Dir. Du kannst Dich auf den Mangel in Deinem Leben konzentrieren oder die Teile verstärken, wo Du bereits oder noch Fülle erlebst. Ich denke aus der IT dürftest Du wissen, dass niemand hören will warum oder wieso etwas nicht geht, sondern es geht immer darum etwas möglich zu machen. Dieses Wissen und die Flexibilität im Handeln kannst Du auch dafür einsetzen eine Partnerin zu finden, so dass es auch zu Deinem Lebenswandel passt. Ich gehe aufgrund Deiner Erzählungen von Deinem Leben davon aus, dass Du in der Lage bist Prioritäten zu setzen und eine gewisse Ausdauer aufbringen kannst, um Deine Ziele zu erreichen.
Die Frage ist, warum Du nicht bereit bist diese Fähigkeiten dafür einzusetzen, um eine Beziehung zu finden, statt zu behaupten Dich mit der Beziehungslosigkeit abfinden zu wollen. Die Frage klingt unplausibel. Wenn Du mit Deinem Lauftraining oder Deinem Beruft so schnell aufgegeben hättest, hättest Du die Erfolge nicht gehabt, egal ob Du sie als solche anerkennen und wertschätzen kannst oder nicht. Wenn Deine Ängste vor eine Beziehung und Partnerin bereits so groß sind, dass Du noch vor den ersten Schritten aufgibst, steht wohl erst mal die Frage an: Wo liegt Dein (Motivations?)Problem und was blockiert Dich? Wofür möchtest Du eine Partnerin? Geht es Dir um eine Beziehung oder um ein weiteres Statussymbol? Wie ehrlich kannst Du diese Fragen für Dich beantworten?
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Fuxxel97
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Das war bei mir tatsächlich auch so, ich habe das aber durch meine Zeit im Leistungssport auch nie hinterfragt. Es zählt das Team, der Einzelne wird einzig und alleine an Zahlen und Fakten/Ergebnissen bewertet. Das sorgt natürlich für eine unfassbar hohe Resilienz im Berufsleben, aber prinzipiell hast du Recht, für den Kopf ist das sehr ungesund.
Das habe ich ja selbst erlebt. Im „Prinzip“ (das eine Prozent, das anders ist möge es mir an dieser Stelle verzeihen) ist das eine reine F*ck-Börse, auf der sich fünf mal mehr Männer als Frauen tummeln. Selbst mit meinen Sixpack-Bildern bin ich durchs Raster gefallen und mal ernsthaft (man hat mir ja nahe gelegt, stolz auf mich zu sein
Das denke ich mir auch. Natürlich ist eine Beziehung Arbeit und ich wäre ja auch bereit, diese Arbeit zu investieren. Da ist eben nichts mehr mit stundenlangen Radtouren im Sommer oder spontan ins Stadion nach der Arbeit. Aber die Darstellung, dass das unmögliche Entbehrungen sind, die man nur unter Vernichtungsschmerz ertragen kann, finde ich dann doch sehr amüsant.Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑20.07.2025, 11:41 Klar, es ist nicht von der Hand zu weisen, dass man als Single gewisse Freiheiten hat. Aber sind diese Freiheiten so wertvoll? [...]
Was für Normalo-Männer eine "Qual" ist, würde für mich Freiheit bedeuten und ich würde mit einem Dauergrinsen im Gesicht rumlaufen. [...] Ich hätte auch kein Problem damit, dass sie ihre schlechte Laune an mir auslässt, wenn sie ihre Tage hätte.
Ich möchte auf gar keinen Fall in ein Stadium der Resignation abrutschen, das möchte ich weder mir, noch meinem Freundeskreis zumuten.
Auf der anderen Seite muss ich eben der Realität ins Auge sehen: mit 29 weder Kuss, Sex, geschweige denn Beziehung gehabt zu haben ist eben sehr ungewöhnlich, wenn nicht sogar schon komisch. „Heutzutage“ (zumindest war es überall im Freundes- und Bekanntenkreis so) ist nichts mehr mit acht Wochen treffen, erster Kuss, dann ist man ein Paar und danach gehts ab in die Kiste. Heutzutage geht es direkt zur Sache und wer da unerfahren ist, wird in 99% der Fälle sofort aussortiert, es wartet ja direkt oder ziemlich schnell der Nächste. Das ganze gepaart mit der unendlich großen Auswahl an Männern, die Frauen heutzutage haben (Männer haben ja prinzipiell eine ähnlich große Auswahl. aber Männer sind eben nicht die Gatekeeper) sind meine Chancen eher im unteren Drittel anzusiedeln.
Ich brauche kein Statussymbol, wenn ich ein Statussymbol will, kaufe ich mir einen 911er. Ich möchte eine Partnerin, mit der man das Leben teilen kann, mit der man wachsen und alt werden kann und mit der man Familie gründen kann.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 20.07.2025, 21:44, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Vollzitate und Zitate gekürzt.
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Darth Bane
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Das tut mir sehr leid für Dich. Trotzdem wünsche ich Dir gute Besserung.The_Lone_Alpha_Wolf hat geschrieben: ↑20.07.2025, 11:27 Ich zum Beispiel lasse mich bald klinisch einweisen wegen Burnout auf der Arbeit, Kränkung durch einen ehemaligen Kumpel und dem Hardcore-AB Status. Die Hoffnung, dass ich mich aber verbessere, sehe ich als geborener Pessimist nicht.
Du kannst Deinen Beitrag ja dadurch leisten, dass Du auf Kinder verzichtest. Aber deshalb muss man das Streben nach einer glücklichen Partnerschaft nicht auch gleich komplett über Bord werfen.Ich beschäftige mich in meiner knappen Freizeit viel mit kontroversen gesellschaftlichen Themen und denke mir auch es macht keinen Sinn mehr eine Familie zu gründen oder eine Partnerschaft zu pflegen, da uns der Klimawandel oder die Kriegsgefahr sowieso zerstören wird.
Das Problem der Überbevolkerung lösen wir hier in Europa sicher nicht. Da bleiben die Einwohnerzahlen recht konstant. In der Hinsicht sind wohl Länder wie China, Indien und Indonesien in der Verantwortung. Ist aber wohl eine andere Baustelle.Wir haben es teilweise auch verdient als Gesellschaft auszusterben. Ich leiste meinen Beitrag dazu, keine Nachfahren zu erzeugen.
Genau zwei sollen es sein. Nicht mehr, nicht weniger. Einer, der die Macht verkörpert, und einer, der nach ihr giert.
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Kisuli
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Eine kurze Anmerkung/Anregung aus weiblicher Sicht: Sixpack-Bilder auf Dating-Apps wirken auf mich (und ich denke viele andere Frauen auch) eher angeberisch und etwas unangenehm und können ein Grund sein, nach links zu swipen.Fuxxel97 hat geschrieben: ↑20.07.2025, 13:08 Selbst mit meinen Sixpack-Bildern bin ich durchs Raster gefallen und mal ernsthaft (man hat mir ja nahe gelegt, stolz auf mich zu sein): wieviele Männer haben selbst in jungen Jahren einen echten Sixpack?
Ich brauche kein Statussymbol, wenn ich ein Statussymbol will, kaufe ich mir einen 911er. Ich möchte eine Partnerin, mit der man das Leben teilen kann, mit der man wachsen und alt werden kann und mit der man Familie gründen kann.
Solche Bilder vermitteln den Eindruck, dass dir Körperlichkeiten und Äußeres sehr wichtig sind und dass du ein Mann bist, dem es in erster Linie um Sex geht bzw dass du denkst, hauptsächlich mit deinen Muskeln punkten zu können. Eventuell auch, dass du von deiner Partnerin ein ähnlich athletisches Erscheinungsbild und entsprechende Freizügigkeit erwartest. Das steht ja im Widerspruch zu den Absichten, die du im letzten Abschnitt beschreibst.
Überlege dir vielleicht besser, was du in deinem Profil wirklich kommunizieren willst. Klar, Muskeln sind schön und gut und ein netter Bonus. Aber einer Frau, die wirklich auf der Suche nach einem Partner ist, sind zunächst mal ganz andere Qualitäten wichtig. Und wenn der allererste Eindruck (!), den sie von dir hat, ein muskulöser Oberkörper ist, dann geht das halt einfach in eine andere Richtung.
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Elfriede
Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Also ich denke auch, dass es für die meisten hier noch deutlich zu früh ist, um zu resignieren. Nur sollte der eine oder andere vielleicht die Sache mal etwas konkreter angehen und sich dafür eventuell Hilfe holen. Wenn es ums Styling geht oder um das Profil im Onlinedating, dann hilft vielleicht eine gute Freundin oder die Schwester oder die Freundin eines Freundes oder eine nette Arbeitskollegin. Wenn es um soziale Ängste oder andere behandlungswürdige Dinge geht, hilft der Gang zu Hausarzt, zum Neurologen oder ein Therapeut. Nur wenn es ums Ausheulen und Frust ablassen geht, dann hilft dieses Forum glaube ich ganz gut.
Nein mal im Ernst, ich habe letztens zufällig eine Reportage über eine kleine Urlaubsinsel in der Ostsee gesehen. Eigentlich ging es da um die Einheimischen und ihre Probleme mit der Touristenflut. Und da das ganze eher ländlich geprägt war, ist die Zahl der möglichen Partner natürlich auch begrenzt. Ein Gastronom erzählte dann von der Kennenlernphase mit seiner Frau und dass er bei dieser 100 mal abgeblitzt ist, bevor sie sich endlich zu einem Date überreden ließ. Die ortsansässigen Gastronomen sind bei den Damen nämlich eher unbeliebt, wegen der harten Arbeitszeiten und dem geringen Einkommen. Er schickte ihr dann zu jeder neuen Einladung einen Strauß Blumen und das solange, bis sie nachgab. Das ganze muss ihn mehrere 1000 Euros gekostet haben und obendrauf ließ er sich noch für jeden Strauß eine Blume auf seinen Körper tätowieren. Das schließlich brachte dann die Wende.
Ich denke, manchen Männern fehlt hier auch ein bisschen Selbstbewusstsein und Kampfeswillen. Eine Frau will erobert werden. Das scheint heute wieder sehr wichtig zu sein, für die jungen Damen. Emanzipation hin oder her, manche Dinge ändern sich nie. Nur einmal leise anklopfen reicht da nicht. Und eine Ablehnung bedeutet nicht, dass Man(n) zu klein, zu dick, zu dünn oder zu hässlich ist. Vielleicht braucht es für den einen oder anderen einfach ein dickeres Fell.
Nein mal im Ernst, ich habe letztens zufällig eine Reportage über eine kleine Urlaubsinsel in der Ostsee gesehen. Eigentlich ging es da um die Einheimischen und ihre Probleme mit der Touristenflut. Und da das ganze eher ländlich geprägt war, ist die Zahl der möglichen Partner natürlich auch begrenzt. Ein Gastronom erzählte dann von der Kennenlernphase mit seiner Frau und dass er bei dieser 100 mal abgeblitzt ist, bevor sie sich endlich zu einem Date überreden ließ. Die ortsansässigen Gastronomen sind bei den Damen nämlich eher unbeliebt, wegen der harten Arbeitszeiten und dem geringen Einkommen. Er schickte ihr dann zu jeder neuen Einladung einen Strauß Blumen und das solange, bis sie nachgab. Das ganze muss ihn mehrere 1000 Euros gekostet haben und obendrauf ließ er sich noch für jeden Strauß eine Blume auf seinen Körper tätowieren. Das schließlich brachte dann die Wende.
Ich denke, manchen Männern fehlt hier auch ein bisschen Selbstbewusstsein und Kampfeswillen. Eine Frau will erobert werden. Das scheint heute wieder sehr wichtig zu sein, für die jungen Damen. Emanzipation hin oder her, manche Dinge ändern sich nie. Nur einmal leise anklopfen reicht da nicht. Und eine Ablehnung bedeutet nicht, dass Man(n) zu klein, zu dick, zu dünn oder zu hässlich ist. Vielleicht braucht es für den einen oder anderen einfach ein dickeres Fell.
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Al Bundy
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Ich würde behaupten das Gegenteil ist der Fall. Wenn eine Frau einem Klipp und Klar Nein sagt ist alles andere nur noch Stalking und Belästigung heutzutage. Was bringt es denn einer Frau hinterher zu laufen die keinerlei Interesse an einem hat?Elfriede hat geschrieben: ↑21.07.2025, 11:56 Ich denke, manchen Männern fehlt hier auch ein bisschen Selbstbewusstsein und Kampfeswillen. Eine Frau will erobert werden. Das scheint heute wieder sehr wichtig zu sein, für die jungen Damen. Emanzipation hin oder her, manche Dinge ändern sich nie. Nur einmal leise anklopfen reicht da nicht. Und eine Ablehnung bedeutet nicht, dass Man(n) zu klein, zu dick, zu dünn oder zu hässlich ist. Vielleicht braucht es für den einen oder anderen einfach ein dickeres Fell.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Liebe Elfriede,
hast du denn auch Tipps für Frauen? Ich für meinen Teil hatte seit 7 Jahren kein zweites Date mehr. (Eine Ausnahme bildet die kurze Beziehung, die ich vor ein paar Jahren hatte.)
hast du denn auch Tipps für Frauen? Ich für meinen Teil hatte seit 7 Jahren kein zweites Date mehr. (Eine Ausnahme bildet die kurze Beziehung, die ich vor ein paar Jahren hatte.)
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Sport und ein guter Körper gehörte (zumindest damals
Bei aller Liebe, das hat nichts mehr mit dickem Fell oder Eroberung zu tun, das ist einfach nur dumm. Um einer Frau mehrere Einladungen samt Blumenstrauß zu machen, die sie allesamt ablehnt, verdiene ich mein Geld nicht einfach und entspannt genug…
Zuletzt geändert von Kolinatan am 21.07.2025, 14:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Seb-X
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Dann wird's für viele Männer - mich eingeschlossen - hier nie. Simple as that!
"Im innersten Gehäuse des Humanismus, als dessen eigene Seele, tobt gefangen der Wüterich, der als Faschist die Welt zum Gefängnis macht."
(aus "Schwabenstreiche", Theodor W. Adorno, Minima Moralia)
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RomNey
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Ich denke solange ich nicht im Sterbebett liege ist es nicht zu spät.
Und selbst da gibt es sicherlich Geschichten wo es kurz vor dem Ende doch noch geklappt hat...
Ich glaube das ist auch mit ein Problem.
Zu checken, was möchte ich eigentlich ändern um es endlich zu schaffen?
Darüber hinaus fällt es vielen Menschen schwer Hilfe zu holen oder anzunehmen.
Also für einige nich eine Hürde.
Ist in meinen Augen in den meisten Fällen "nur" Symptom, das Problem liegt meist viel tiefer.
Da wäre für einige wieder die Blockade des sich Hilfe holen oder Hilfe annehmen.
Ist in den meisten Köpfen einfach "Schwäche" und niemand möchte schwach sein/wirken.
Ich glaube das Forum kann ein guter Wegweiser sein, so wie es damals glücklicherweise mich auf den richtigen Weg gebracht und auch gehalten hat.
Um seinen Gefühlen mal freien Lauf zu lassen ist es aber sicher auch gut.
Hm... ja weiß ich nicht.
Für mich heißt eigentlich, nein, nein.
Da noch 100x mal hinterher sein, Respekt an den Mann, der scheint sich mit der Dame ja super sicher gewesen zu sein.
Mir wäre das viel zu viel Aufwand für diese Minichance.
Keine Frage!
Das geht hier aber den meisten so, nicht nur den Männern und bei den meisten von uns fehlt da auch nicht nur ein bißchen sondern eher sehr viel.
Ja, stimmt.
Wir abgelehnten nehmen es aber gerne so auf, weil wir es seit Kindesbeinen nicht anders gewohnt sind.
Auf unser Aussehen reduziert zu werden...
Wo wir wieder bei dem Selbstbewusstsein von weiter oben wären.
Wir möchten dahin kommen das wir nicht denken, oh man die findet mich wieder zu dick/dünn/klein/gross/whatever, sondern, selbst Schuld, so wird eine andere Frau die Glückliche von mir
Normal ist was sich gut anfühlt!
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Ich finde das Beispiel eher erschreckend... zusammen mit dem "Insel Setting" hört sich das eher nach nem Fall von fortgeschrittenem "Stockholm Syndrom" als ein Fall von "romantischer Eroberung" an...Elfriede hat geschrieben: ↑21.07.2025, 11:56 Ich denke, manchen Männern fehlt hier auch ein bisschen Selbstbewusstsein und Kampfeswillen. Eine Frau will erobert werden. Das scheint heute wieder sehr wichtig zu sein, für die jungen Damen. Emanzipation hin oder her, manche Dinge ändern sich nie. Nur einmal leise anklopfen reicht da nicht. Und eine Ablehnung bedeutet nicht, dass Man(n) zu klein, zu dick, zu dünn oder zu hässlich ist. Vielleicht braucht es für den einen oder anderen einfach ein dickeres Fell.
Jemanden so zu zermürben mit andauernder nicht gewollten Aufmerksamkeit bis sie sagt "OK - Ich geh mit dir aus - aber HÖR AUF DAMIT!" klingt nach einer furchtbaren Grundlage für eine Beziehung...
Ganz im Ernst, ich finde das der einzige Unterschied zwischen "Wahnsinn" und "Romantik" darin liegt ob die umworbene Person das was passiert gut findet oder nicht, weil sie den Wahnsinnigen mag...
Und im Zweifel werde ich mich GEGEN den Wahnsinn entscheiden.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Doch, in vielen Fällen bedeutet es das. Die Wirklichkeit ist nun mal hart und ungerecht.
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Al Bundy
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Genau, gerade in Dating Apps geht es vorrangig ums Aussehen, genauso im RL. Das ist nun mal der erste Punkt, finde ich den oder diejenige Attraktiv. Klar kann man das in gewissem Maße irgendwie ausgleichen, wenn man zu dick ist und ein hübsches Gesicht hat zb. Wenn man aber generell auf das andere Geschlecht absolut unattraktiv wirkt fällt man schon in dieser Phase durch das Raster.
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RomNey
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Also möchten wir alle Schönheitsoperationen machen uns das Fett absaugen lassen und/oder uns die Beine verlängern lassen?
Ich befürchte das würde bei den wenigstens von uns irgendwas bringen.
Das Selbstwertgefühl steigert sowas ja nicht gerade oder?
Vielleicht gewinne ich ein paar Interessenten, aber sicher verliere ich auch welche...
In meiner Welt suchen wir halt einen Grund dafür, das es so ist, wie es ist.
Und da nehmen wir gerne das naheliegenste, das Aussehen.
Ich denke daber das des nur ein Symptom ist, unser Kopf uns sagt, du bist hässlich, so nimnt dich niemand.
Sich selber klar zu machen das des totaler Blödsinn ist, ist schwer!
Besonders wenn ich täglich durch insta oder tinder durchscrolle, mir den ganzen Tag von allen Seiten ins Gesicht gedrückt wird was angeblich schön ist, was ich tun muss um schön zu sein und wie Bedeutungslos ich bin wenn ich es nicht bin und/der nichts dagegen tue.
Also das mag ja auch alles sein, aber NUR wenn ich selber ein insta/tinder "ich bin die schönste schaut mich an" model sein möchte.
Zumal es auch eher ein kleiner Teil ist, der so ist.
Denke und hoffe ich zumindest.
Ich bin kaum in sozialen Medien unterwegs, aber was ich so täglich antreffe da muss ich mich schon sehr gut umgucken um potenzielle insta models zu sehen.
(Allerdings schaue ich auch nicht mehr danach...)
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Danke. Dieses Schönreden ist echt nervig. Frauen und Männer haben optische Ansprüche (in wie weit sich diese gewandelt haben und wie sich das Verhältnis von Optik zu Charakter verschoben hat will ich jetzt gar nicht bewerten) und diese lassen sich nicht wegdiskutieren.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Nein natürlich nicht, aber es gibt schon einen Unterschied zwischen durchschnittlich bzw normal aussehen und so hässlich zu sein dass einen einfach keine Frau attraktiv findet. Das hat auch nichts mit irgendwelchen Instagram Models zu tun, mir würde es schon ausreichen durchschnittlich auszusehen und nicht ständig als hässlich bezeichnet zu werden.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 22.07.2025, 21:06, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Vollzitat gekürzt.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Wie äußert sich das bei dir?
Ich frage mich halt was sind das für Menschen die dich ständig so abwerten müssen?
Ich befürchte das dir das vielleicht gar nicht mehr gesagt wird, du es aber so seit Jahren (oder Jahrzehnten) verinnerlicht hast, das du es in ungefähr jeder Aussage über dein Aussehen so wahr nimmst?
Welcher Mensch sagt so etwas einem anderen Menschen ständig?
Also falls du es nicht selber bist, der sich das immer wieder einredet, möchte ich dir empfehlen soweit wie möglich Abstand von den Menschen zu gewinnen die dir das ständig eintrichtern möchten.
Oder vielleicht kannst du diesen zumindest sagen, das du da nicht immer dran erinnert werden musst, weil du es selber weißt, und auch nicht weißt wie oder was ich machen möchte und du für jeden Tipp dankbar bist.
Es mir ein sehr schlechtes Gefühl macht, wenn es mir gesagt wird, sie damit entweder aufhören möchten oder mich einfach ganz in Ruhe lassen sollen.
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Re: Wie findet man sich damit ab, dass man keine Partnerin und keine Familie haben wird?
Sorry, aber hier werden zwei Dinge logisch voneinander getrennt, als hätten sie miteinander nichts zu tun. Das Selbstwertgefühl beruht auf der Erfahrung, als sexuell attraktives Wesen wahrgenommen zu werden und damit eben zu einem großen Teil auch auf Äußerlichkeiten.
Die negativen Erfahrungen, die ABs ausschließlich und eben nicht nur exemplarisch machen mussten, haben das Selbstwertgefühl in den Keller getrieben und haben die Selbstwahrnehmung vieler ABs dahingehend verkehrt, dass sie sich als hässlich ansehen, obwohl sie überwiegend durchschnittlich sind. Nur reicht durchschnittlich eben nicht aus.
Zu glauben, sie könnten Selbstvertrauen gewinnen, indem man sie in einem AB-Forum nur tüchtig genug dazu auffordert oder sie alternativ herabwürdigt, ist geradezu abstrus und Ausdruck einer Selbstwahrnehmung, die sich im Hinblick auf Therapiekompetenz mehr als deutlich überschätzt.