Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

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Reinhard
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Reinhard »

Deja-vu hat geschrieben: ↑03.09.2026, 11:09 Ein (subjektiv empfundenes) angenehmes Äußeres allein ist für mich kein Grund, Interesse an jemandem zu haben. Deswegen bin ich auch unabhängig von meiner Sozialphobie kein Mensch für Kaltansprachen. Weil, was soll der Grund sein? Nur weil jemand gut aussieht? Sympathie und gemeinsame Wellenlänge sind mir wichtiger, wenn derjenige dann noch gut aussieht, ein nettes Plus. Umgekehrt funktioniert es für mich nicht.

Der Grund für die Ansprache ist auch so, dass man das mit der "Wellenlänge" herausfinden will. Das Aussehen ist eher der Auslöser, oder das was den Mut über die Schwelle der Hemmungen hinaushebt. Wenn man nur eine Kontaktaufnahme durchstehen kann, dann versucht man sein Glück halt beim größten Gewinn. Bei den anderen nimmt man eher an, dass sich mit denen halt schon was ergeben wird, wenn man sich vielleicht öfter über den Weg läuft.

Die Methode ist für Normalos anscheinend gut genug. :reporter:
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Tania
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Tania »

Reinhard hat geschrieben: ↑03.09.2026, 17:15 Naja, Katzenhaie sind halt schwer zu angeln. Man weiß gar nicht, ob in einem Teich welche drin sind.
Deswegen nicht angeln löst das Problem aber auch nicht.
Das Problem dieses speziellen Anglers ist es, mehr Kontakt zu Katzen als zu Katzenhaien zu haben. :schwarzekatze:
Meine Katze lässt fragen, warum das ein Problem sein soll
Reinhard
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Reinhard »

Tania hat geschrieben: ↑03.09.2026, 18:59
Reinhard hat geschrieben: ↑03.09.2026, 17:15 Naja, Katzenhaie sind halt schwer zu angeln. Man weiß gar nicht, ob in einem Teich welche drin sind.
Deswegen nicht angeln löst das Problem aber auch nicht.
Das Angelproblem nicht, nein. Aber irgendwann überlegt man sich halt, ob man den Teich auf Teichrosenzucht umbaut ...

Tania hat geschrieben: ↑03.09.2026, 18:59 Meine Katze lässt fragen, warum das ein Problem sein soll
Ist das das neue "Ich frage für einen Freund"? :lach:
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Einsamkeit_is_doof
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Einsamkeit_is_doof »

Deja-vu hat geschrieben: ↑03.09.2026, 11:09 Überzeugen musst du doch immer, oder nicht?
Ja, da hast du Recht. Allerdings gibt es Männer, die Frauen aufgrund ihrer Optik auffallen. Diese Männer haben es deutlich leichter. Ich hingegen gehöre zu den Männern, die gefühlt für Frauen unsichtbar sind. Da ist es deutlich schwerer einer Frau überhaupt erstmal aufzufallen, geschweige denn zu gefallen.
Finnlandfreundin hat geschrieben: ↑03.09.2026, 11:47 Aber wenn man mehr will, reicht die optische Attraktivität allein nicht aus und wenn alles andere passt, geht die Wichtigkeit der optischen Attraktivität zurück, so meine Erfahrung.
Das ist richtig. Aber an diesen Punkt muss man erstmal kommen!
Tania hat geschrieben: ↑03.09.2026, 14:23 Genau genommen hätte ein zu gut aussehender Mann es bei mir wahrscheinlich sogar schwerer als ein durchschnittlicher. Mein Selbstbewusstsein würde erstmal fragen "Was will der ausgerechnet mit mir, da muss was faul sein".
Würde mir wahrscheinlich genau so gehen, wenn sich eine Frau für mich interessieren würde. Ich würde wahrscheinlich auch denken, dass sie mich verarschen will. Ich weiss nicht warum, aber als AB steht man sich ja immer selber irgendwie im Weg rum. :fessel:
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Hoppala
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Hoppala »

Reinhard hat geschrieben: ↑03.09.2026, 17:56 Der Grund für die Ansprache ist auch so, dass man das mit der "Wellenlänge" herausfinden will. Das Aussehen ist eher der Auslöser, oder das was den Mut über die Schwelle der Hemmungen hinaushebt. Wenn man nur eine Kontaktaufnahme durchstehen kann, dann versucht man sein Glück halt beim größten Gewinn. Bei den anderen nimmt man eher an, dass sich mit denen halt schon was ergeben wird, wenn man sich vielleicht öfter über den Weg läuft.

Die Methode ist für Normalos anscheinend gut genug. :reporter:
Nicht nur "gut genug". Sondern der einfachste, weil effizienteste und dadurch idR effektivste Weg (deshalb "normal" beim "Normalo" - zumindest solange das Schmartfohn sich noch nicht als relevanter Realitätsfilter und zusätzliche Komplikationsquelle etabliert hat(te)).

Und soweit "Aussehen" eine Kurzformulierung für "für den Kontaktwilligen als hinreichend angenehm und interessant erkennbares Verhalten und Auftreten" ist.
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Deja-vu »

Einsamkeit_is_doof hat geschrieben: ↑04.09.2026, 07:50 Ja, da hast du Recht. Allerdings gibt es Männer, die Frauen aufgrund ihrer Optik auffallen. Diese Männer haben es deutlich leichter. Ich hingegen gehöre zu den Männern, die gefühlt für Frauen unsichtbar sind. Da ist es deutlich schwerer einer Frau überhaupt erstmal aufzufallen, geschweige denn zu gefallen.
Vielleicht solltest du mal "was aus dir machen" :mrgreen: Wird ja Frauen immer gerne geraten.

Aber Spaß beiseite. Die meisten Menschen sind wohl schon irgendwie "Augentiere".
Man kann aber auch durch andere Dinge auffallen.
Hier im Forum fällst du beispielsweise durch angenehme Beiträge auf, die es schon interessant machen könnten, dich kennenzulernen. Ohne zu wissen wie du aussiehst.
Genauso kannst du im RL in einem warmen Umfeld auffallen, etwa durch Humor, Charme, eine positive Art.

Dass jemand dich einfach so auf der Straße oder beim Einkaufen anspricht, ist eher unwahrscheinlich. Das machen nicht wirklich viele, und ich meine, Frauen noch seltener als Männer, auch wenn sie jemanden optisch interessant finden. Vielleicht noch am ehesten in einer Bar oder einem Club.

Beim Online Dating (machst du das?) mag ein ansprechendes Foto natürlich von Vorteil sein.
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Tania »

Reinhard hat geschrieben: ↑03.09.2026, 17:56 Wenn man nur eine Kontaktaufnahme durchstehen kann, dann versucht man sein Glück halt beim größten Gewinn.
Warum eigentlich? Der größte Gewinn ist ja in der Regel (gibt natürlich auch Ausnahmen) mit der kleinsten Erfolgschance verbunden. Und oft auch mit höheren Einsätzen - oder ist hier irgendwer, der ein Topmodel auf dem roten Teppich genau so locker ansprechen könnte wie eine sympathische Durchschnittsfrau, die zufällig an derselben Bushaltestelle wartet?

Wenn ich unbedingt eine Villa am See gewinnen will, muss ich natürlich zwangsläufig um den größten Gewinn spielen. Aber wenn ich auch über ein neues Möbelstück für meine Wohnung glücklich wäre, kann ich auch bei der Lagerräumungslotterie des Recyclinghofs mit "Jedes Los gewinnt" mitmachen. Könnte ja trotzdem passieren, dass man in dem gewonnenen Schrank dann einen versteckten Goldschatz findet.
Bei den anderen nimmt man eher an, dass sich mit denen halt schon was ergeben wird, wenn man sich vielleicht öfter über den Weg läuft.
Ich hab keine Ahnung, wer so etwas annimmt und ob diese Methode bei irgendwem erforderlich sein könnte. Nach meiner Erfahrung "ergibt" sich nur etwas, wenn wenigstens eine/r der Beteiligten etwas dafür tut. Und Desinteresse zeigen - also einander öfter über den Weg laufen ohne irgendetwas(*) zu tun - ist ein ziemlich guter Weg sicherzustellen, dass das Gegenüber ebenfalls nichts tut. Fast so sicher wie die Methode, erst jeden "Hauptgewinn" im Raum anzubaggern, bevor man sich dann dem "Trostpreis" zuwendet - um da keinen Korb zu bekommen, muss man schon einen extrem verzweifelten "Trostpreis" erwischen.


(*) Und bevor jetzt wieder kommt: "Wenn keiner was tut, bevor der/die Andere was tut, dann dürfte es ja nie passieren, dass Leute zusammenkommen" --- das "irgendetwas" können Kleinigkeiten sein. Sowas wie häufige Blickkontakte, Lächeln etc. Wer das wahrnehmen und als Ermutigung werten kann, selbst den nächsten Schritt zu tun, hat Glück gehabt. Wer eher "signalblind" ist, muss ohne Ermutigung die Initiative ergreifen. Was natürlich deutlich schwieriger ist.
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Hoppala »

Tania hat geschrieben: ↑04.09.2026, 13:00 Nach meiner Erfahrung "ergibt" sich nur etwas, wenn wenigstens eine/r der Beteiligten etwas dafür tut. Und Desinteresse zeigen - also einander öfter über den Weg laufen ohne irgendetwas(*) zu tun - ist ein ziemlich guter Weg sicherzustellen, dass das Gegenüber ebenfalls nichts tut.
Oh. Die Option "öfter über den Weg laufen, NICHT mehr als Höflichkeits-Hallo äußern und es ergibt sich was draus" hatte ich bei meinem Beitrag gar nicht berücksichtigt. Weil irreal. Shame on me, it's Abtreff!
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Hoppala »

Deja-vu hat geschrieben: ↑04.09.2026, 12:00 Vielleicht solltest du mal "was aus dir machen" :mrgreen: Wird ja Frauen immer gerne geraten.
Also ich hab da geard heute ein Presse-Portraitfoto von "uns Udo" gesehen.
Nimm dem Mann den Hut und den Anzug weg, und er ist einfach nur ein faltiger alter Mann mit (vermutlich) anständiger Pläte, Hippie-Haarkranz (wenn's denn keine Perücke ist), Opa-Brille und schlechter Aussprache :-)

Ein, zwei gezielte Änderungen (die nicht zwingend 100 Stunden Fitness-Studio erfordern, aber eventuell die Gleichgültigkeit, einfach mal die Reaktionen der Menschheit auf was "Schräges" zu testen) können was ausmachen. Zum Beipsiel die eigene interessante Persönlichkeit non-verbal andeuten.
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Reinhard »

Tania hat geschrieben: ↑04.09.2026, 13:00
Reinhard hat geschrieben: ↑03.09.2026, 17:56 Wenn man nur eine Kontaktaufnahme durchstehen kann, dann versucht man sein Glück halt beim größten Gewinn.
Warum eigentlich? Der größte Gewinn ist ja in der Regel (gibt natürlich auch Ausnahmen) mit der kleinsten Erfolgschance verbunden.

Weiß nicht. :gruebel: Ich kann nicht für alle sprechen. Das wird man sich wohl eher selten nach Erwartungswertmaximierung aussuchen. Eher danach, wo einen das Gewissen drückt, dass man sich noch die nächsten Jahre und Jahrzehnte fragen wird, ob man damals mit der hätte zusammenkommen können ...
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von MattEagle »

Ich kannte Männer die haben sich massiv "gehen lassen" ..und haben dann auf ihrem Tiefpunkt eine tolle Frau kennengelernt die sich sogar um ihn gekümmert hat da wieder rauszukommen. Nach geltender Logik hätte das nie passieren dürfen?

Finde das schon erstaunlich wie manche Männer in maximal abschreckender Lebenphase, dann auf einmal eine. neue Freundin finden.
Bei so Dingen wie Übergewicht, starkes Suchtverhalten, Geldmangel, Krankheiten/Behinderung (manchmal auch vieles zusammen), rennt doch jede gleich davon...sagt man so.... mitnichten war das so.
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Tania »

MattEagle hat geschrieben: ↑05.09.2026, 07:18 Bei so Dingen wie Übergewicht, starkes Suchtverhalten, Geldmangel, Krankheiten/Behinderung (manchmal auch vieles zusammen), rennt doch jede gleich davon..
Das meiste davon wäre für mich jetzt per se auch kein Problem - aber es kommt auf die Details an.

Übergewicht z.B. stört mich optisch nicht. Wenn der Inhaber der Pölsterchen aber täglich nach Feierabend auf die Couch fällt und nach Chips schreit, und dort dann bis zum Schlafen bleibt, wäre das ein Problem.

Suchtverhalten schließt für mich eine engere Beziehung aus. Aber solange der Wille besteht, dagegen anzukämpfen, (und ggf. der Therapeut mich als Unterstützung einstuft), bleibe ich und unterstütze. Als Freundin. Danach kann man dann ja über ein Upgrade nachdenken.

Geldmangel ist kein Problem - solange er mich nicht dauernd anpumpt.

Und für Krankheiten kann keiner was. Es gibt aber leider Krankheiten, die eine Beziehung echt schwer machen - z.B. Persönlichkeitsstörungen, die es den Betroffenen unmöglich machen, Nähe zuzulassen, Gefühle zu entwickeln oder Gefühle so zu zeigen, dass ich sie wahrnehmen kann. Aber so etwas merkt man ja erst später - also das ist kein Fall von "sofort wegrennen"
Zuletzt geändert von Tania am 05.09.2026, 09:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Vogel »

MattEagle hat geschrieben: ↑05.09.2026, 07:18 Finde das schon erstaunlich wie manche Männer in maximal abschreckender Lebenphase, dann auf einmal eine. neue Freundin finden.
Bei so Dingen wie Übergewicht, starkes Suchtverhalten, Geldmangel, Krankheiten/Behinderung (manchmal auch vieles zusammen), rennt doch jede gleich davon...sagt man so.... mitnichten war das so.
Sicherlich gibt es dieses Phänomen. Fragt sich halt, wie oft kommt das tatsächlich vor?

Oder sehen wir nur diese Fälle - und übersehen stattdessen die, die deshalb eben kein Erfolg haben?
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Waldgeist »

MattEagle hat geschrieben: ↑05.09.2026, 07:18 Ich kannte Männer die haben sich massiv "gehen lassen" ..und haben dann auf ihrem Tiefpunkt eine tolle Frau kennengelernt die sich sogar um ihn gekümmert hat da wieder rauszukommen. Nach geltender Logik hätte das nie passieren dürfen?
Das ist korrekt. Solche Männer kenne ich auch, aber es ist sehr selten.
Du hast es schon richtig beschrieben. Bei den Männern wird das Potenzial gesehen.
Praktisch wie ein Rohdiamant, welcher geschliffen werden muss.

In dem erschreckenden Zustand wird der Mann aber nicht akzeptiert und darf auch nicht verbleiben!
Er muss sich also verbessern.

Allerdings betrifft es auch nur eine kleine Gruppe von Frauen.
Die Mehrheit der Frauen wird eher nach fertigen Männern suchen und nicht nach Baustellen mit Potenzial.

Bei Gleichklang gab es vor 5 Jahren mal eine Umfrage zum Thema Mittellosigkeit (Geldmangel).
Dabei kam eine Ablehnung von über 80 % bei Frauen gegenüber mittellosen Männern raus.
Bei den restlichen ca. 20 % Frauen war es auch nur eine Toleranz der Mittellosigkeit.
Keine einzige Frau hat die Mittellosigkeit als positiv oder wünschenswert benannt.
Und wir reden bei Gleichklang von einer links-grünen-alternativen Datingplattform.
Auf den Mainstreamplattformen dürfte die Akzeptanz noch niedriger sein.
Was die Seltenheit solcher Frauen zeigt.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 05.09.2026, 10:44, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Vollzitat gekürzt.
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von sascha94 »

Waldgeist hat geschrieben: ↑05.09.2026, 09:38 Bei Gleichklang gab es vor 5 Jahren mal eine Umfrage zum Thema Mittellosigkeit (Geldmangel).
Dabei kam eine Ablehnung von über 80 % bei Frauen gegenüber mittellosen Männern raus.
Bei den restlichen ca. 20 % Frauen war es auch nur eine Toleranz der Mittellosigkeit.
Keine einzige Frau hat die Mittellosigkeit als positiv oder wünschenswert benannt.
Und wir reden bei Gleichklang von einer links-grünen-alternativen Datingplattform.
Auf den Mainstreamplattformen dürfte die Akzeptanz noch niedriger sein.
Was die Seltenheit solcher Frauen zeigt.
Da muss ich aber auch offen sagen Geldmangel wäre für mich auch kein Attraktivitätsmerkmal, damit ist z.B aber keine Arbeitslosigkeit von 4 Wochen oder so gemeint.
https://abtreff.de/viewtopic.php?t=30224

Mein Weg als Ex-Ab in einer Beziehung mit mehr Details und Facetten 🙂
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Deja-vu »

Waldgeist hat geschrieben: ↑05.09.2026, 09:38 Allerdings betrifft es auch nur eine kleine Gruppe von Frauen.
Die Mehrheit der Frauen wird eher nach fertigen Männern suchen und nicht nach Baustellen mit Potenzial.
Vielleicht sind sie gar nicht so selten. Vielmehr gibt es Faktoren, die es schwer machen, solchen zu begegnen.

Zum Beispiel, weil sie sich eher nicht auf Dating Plattformen herumtreiben.

Und / Oder weil sie vielleicht selbst Makel haben, die der Mann dann nicht akzeptiert, zB nicht (mehr) so jung, schön und sexy sind, wie er sie gerne hätte, oder selber mittellos.

Ist schon kompliziert, oder? ;) Immer dieser blöde Konflikt zwischen den eigenen Ansprüchen und den Ansprüchen anderer.

Vogel hat geschrieben: ↑05.09.2026, 09:34 Oder sehen wir nur diese Fälle - und übersehen stattdessen die, die deshalb eben kein Erfolg haben?
Ich glaube, es ist sogar umgekehrt, gerade in diesem Forum. Man konzentriert sich nur auf die Beispiele, wo Menschen aus Oberflächlichkeit abgelehnt wurden. Gegenbeispiele werden immerzu klein geredet und weggewischt, weil es nicht sein darf.

Weil wir irgendwie nicht glauben wollen, dass die Welt vielleicht doch nicht so schwarz-weiß ist, und weil wir einfache Erklärungen bevorzugen, statt die Komplexität der Dinge anzuerkennen.
Zuletzt geändert von Kolinatan am 05.09.2026, 11:32, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Zitat gekürzt.
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Tania »

Waldgeist hat geschrieben: ↑05.09.2026, 09:38 Keine einzige Frau hat die Mittellosigkeit als positiv oder wünschenswert benannt.
Warum sollte man sich ein Nichtvorhandensein von Geld auch wünschen? Wenn man sich tatsächlich in einen reichen Menschen verlieben sollte, dann kann man das Geld, falls es stören sollte, sehr schnell loswerden.
Und wir reden bei Gleichklang von einer links-grünen-alternativen Datingplattform.
Versuch mal das Gegenteil..Als Milliorär/in eine/n Linksgrünalternativen von sich zu begeistern, ist auch nicht so leicht.
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Finnlandfreundin »

dfg82 hat geschrieben: ↑03.09.2026, 13:04 Eine meiner Exen meinte mal zu mir: "Ja, lieber dfg, wir Frauen gucken zwar gerne auf Muskeln, aber für ne Beziehung ist uns das nicht wichtig". Ich konnte also trotz meiner lauchigen Ärmchen Interesse wecken.
Kann ich als Frau bestätigen. Siehe auch mein Beitrag weiter vorn.
Tania hat geschrieben: ↑03.09.2026, 14:23 Das kommt immer auf die Angebetete an. Wer sich eine Frau aussucht, der es wichtig ist, dass sie auf ihren Instafotos super aussieht, hat sicher einen Vorteil, wenn er sich auf diesen Fotos ebenfalls gut macht. Oder hinter seinem riesigen Auto vor seiner tollen Villa nicht allzu sehr auffällt ;)

Mir persönlich ist am Anfang wichtig, dass ich mit einem Mann gut reden kann. Wenn dann über diese Gespräche eine emotionale Verbindung entsteht, ist sowieso egal, wie er aussieht - bekanntlich ist ja alles schön, was man mit Liebe betrachtet.

Genau genommen hätte ein zu gut aussehender Mann es bei mir wahrscheinlich sogar schwerer als ein durchschnittlicher. Mein Selbstbewusstsein würde erstmal fragen "Was will der ausgerechnet mit mir, da muss was faul sein".
Denke auch, dass Menschen, die sehr darauf achten, wie sie optisch ankommen (Insta-Modells), auch beim Gegenüber verstärkt auf die Optik achten.

Eine emotionale Verbindung finde ich für mich auch wichtig, aber ganz egal ist die Optik nicht.

Misstrauisch würde ich wahrscheinlich auch werden, wenn ich ihn als attraktiver als mich selbst einstufen würde. Habe aber von so einem Mann noch keine Interessenssignale wahrnehmen können. Es waren nur zwei Jüngere dabei, wo ich mich fragte, ob das passen kann. Nicht wirklich probiert, um wirklich aussagekräftig zu sein.
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von dfg82 »

Waldgeist hat geschrieben: ↑05.09.2026, 09:38 Bei Gleichklang gab es vor 5 Jahren mal eine Umfrage zum Thema Mittellosigkeit (Geldmangel).
Dabei kam eine Ablehnung von über 80 % bei Frauen gegenüber mittellosen Männern raus.
Bei den restlichen ca. 20 % Frauen war es auch nur eine Toleranz der Mittellosigkeit.
Keine einzige Frau hat die Mittellosigkeit als positiv oder wünschenswert benannt.
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Auf den Mainstreamplattformen dürfte die Akzeptanz noch niedriger sein.
Was die Seltenheit solcher Frauen zeigt.
Wieso sollte man Mittellosigkeit auch als positiv oder gar wünschenswert erachten? WählerInnen der Grünen verdienen übrigens im Durchschnitt ganz gut. Mittellosigkeit schränkt den Lebenswandel ein. Damit kannst du vielleicht bei einigen Menschen aus der Minimalismus-Szene punkten.
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Re: Warum optische Attraktivität kein Garant für Beziehungen ist...

Beitrag von Deja-vu »

Tania hat geschrieben: ↑05.09.2026, 13:15 Warum sollte man sich ein Nichtvorhandensein von Geld auch wünschen?
dfg82 hat geschrieben: ↑05.09.2026, 15:51 Wieso sollte man Mittellosigkeit auch als positiv oder gar wünschenswert erachten?
Ich weiß ja nicht wie die Umfrage aussah - gab es die Option "wünschenswert" überhaupt?
Aber ich denke, Waldgeist wollte einfach verdeutlichen, wie groß die Ablehnung bei diesem Thema ist.

sascha94 hat geschrieben: ↑05.09.2026, 10:58 Da muss ich aber auch offen sagen Geldmangel wäre für mich auch kein Attraktivitätsmerkmal, damit ist z.B aber keine Arbeitslosigkeit von 4 Wochen oder so gemeint.

Wobei Arbeitslosigkeit, auch länger als vier Wochen, gerade heute jeden treffen kann, und durch KI sicher noch schlimmer wird.

Ich verstehe das, wenn man eine gemeinsame Zukunft ganz klassisch mit Eigenheim und Kindern anstrebt, oder einen luxuriösen Lebensstil bevorzugt (zB gerne teure Urlaubsreisen macht).

Sonst aber finde ich das schon ziemlich picky.

Ich denke mir oft so: Seine Chancen erhöhen kann man nicht nur, indem man sich selbst optimiert und mainstreamkompatibler macht, sondern auch, indem man kompromissbereiter wird.

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