...und mein Leben als Ganzes kommt mir genauso traurig, weil einsam, hoffnungslos und sich in einer endlosen Airport-Holdingpattern-Warteschleife verweilend vor. Es ist, als würde ich den ganzen Tag durch Sirup waten. Nichts ergibt irgendeinen Sinn. Bei den meisten Aktivitäten frage ich mich: Ja toll. Warum mach ich das nochmal? Macht das jetzt irgendeinen Unterschied, ob ich es tu, später mache, oder gleich ganz sein lasse? Bei den meisten Sachen lautet die Antwort: Nein. Es ist ja am Ende auch alles völlig sinnfrei. Egal ob mit AB-Tum oder ohne, egal, ob ich gerade an irgendwas arbeite oder nicht, egal, ob ich mit irgendwem rede oder nicht, und egal, ob ich mich für irgendwas anstrenge oder nicht. Jeder noch so kleine Fortschritt wird am Ende von der Entropie des Universums wieder nivelliert. Und am Ende heißt es eh für alle: Klappe zu, Affe tot. Also warum mach ich überhaupt noch weiter?
Naja, wobei, eines wäre nicht völlig egal: Wenn hier jetzt eine süße Maus neben mir läge, die sich mit ihrer Pfirsichhaut (bei der ich mich bis heute frage, wie Frauen einfach nur sooo glatte Haut haben können *⁾
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*⁾ Und bevor jemand fragt: Ich hab 2 jüngere Schwestern, daher weiß ich das ... bzw., korrekter formuliert: Zumindest bei ihnen hab ich das bemerkt.
